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Der große Jahresrückblick 2022


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Ein Herz für Tiere - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 16.12.2022

Jahresrückblick

Das Wichtigste zuerst!

Viel Glück im neuen Jahr!

In der Januarausgabe 2022 haben wir zehn Tiere vorgestellt, die der Mensch als Glücksbringer auserkoren hat. Wer z. B. einen Marienkäfer mit sieben Punkten sieht, ist ein echter Glückspilz. Die Sieben ist eine magische Zahl, die nach christlichem Glauben das Göttliche mit dem Irdischen vereint.

WissenschaftlicheMitmachaktion

Es schlägt die Stunde der Wintervögel

Januar 2022

Artikelbild für den Artikel "Der große Jahresrückblick 2022" aus der Ausgabe 1/2023 von Ein Herz für Tiere. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Ein Herz für Tiere, Ausgabe 1/2023

Alle auf Position Jedes Jahr im Januar rufen die Verbände NABU und LBV auf, eine Stunde lang die Vögel zu zählen, die einem vor die Linse flattern. Die Ergebnisse liefern Rückschlüsse zur Populationsentwicklung in den unterschiedlichen Verbreitungsgebieten. Bei der letzten Zählung haben 176.000 Teilnehmer von 120.000 Beobachtungspunkten aus 4,2 Millionen Vögel gemeldet und im Schnitt 35,5 Vögel in einer Stunde gezählt. Das sind zwar mehr als 2021, aber wieder weniger ...

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... als im Durchschnitt der Vorjahre. Spitzenreiter ist und bleibt der Haussperling, gefolgt von der Kohlmeise. Wer bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion dabei sein will, greift zwischen dem 6. und 8. Januar 2023 zu Fernglas und Federhalter. Den Meldebogen gibt es bei , die Online-Meldung ist ab 6. Januar auf möglich.

Na endlich!

Kein Kükentöten mehr in Deutschland

Bei denenpiept’s wohl! Die Wut über das Kükentöten war groß. Laut Bundesministerium für Ernährungund Landwirtschaft wurden in Deutschlandzuletzt jährlich ca. 45 Millionen männliche Hühnerküken in der Legehennenindustrie kurz nach dem Schlüpfen getötet. Das istjetzt vorbei! Deutschland machte europa- weit alserstes Land Schluss mit diesem Vorge- hen. DasTierschutzgesetz wurde geändert. Seit dem 1. Januar 2022 ist das Kükentöten verboten.

729 Tiere wurden bei der Notrufzentrale von Tasso in der Silvesternacht von 2021 auf 2022 als entlaufen gemeldet. Trotz der zahlreichen Verbote aufgrund von Corona-Bestimmungen sind das 189 mehr als im Vorjahr. Am 31.12. heißt es wieder: Aufgepasst!

Das große Erwachen

Tieradoptionen in Zeiten von Corona

Februar 2022

Erst süßer Zeitvertreib, dann Zeitfresser. Was viele Tierschützerinnen und Tierschützer vorausgesagt haben, traf die Tierheime mit voller Wucht: Nach dem Haustier-Boom während der Corona-Lockdowns wurden mehr und mehr Tiere ins Tierheim gebracht. „Es hat geradezu Hunde und Katzen geregnet“, beobachtete auch Nina Ruge, die das Thema in der Februar-Ausgabe von „Ein Herz für Tiere“ kritisch aufgearbeitet hat. Schon Anfang des Jahres gerieten Tierheime an ihre Auslastungsgrenze. Viele der abgegebenen Jungtiere sind in einem schlechten Zustand und schwer vermittelbar. Der Kauf erfolgte im Internet. Hundeschulen waren geschlossen. Know-how über eine artgerechte Haltung gab es vor allem bei Haustierneulingen zu wenig. Nina Ruge wirbt dafür, den Weg zum Haustier über die Profis im Tierheim zu gehen, die zur Not auch „Nein!“ sagen. Was das neue große Problem, die Energiekrise, für die Heime bedeutet, erfahren Sie ab S. 8.

50 Prozent der 357 Schildkrötenarten, die wissenschaftlich anerkannt sind, sind vom Aussterben bedroht. Das verrät der neue Atlas zur weltweiten Schildkrötenfauna „Turtles of the World“, der von einem Team internationaler Wissenschaftler veröffent- licht wurde.

Dasprühen doch die Funken!

Tolle Tierliebe

Putzig Wir haben uns auf die Spurensuche der Liebe zwischen Mensch und Tier begeben und dabei auch die emotionale Dynamik zwischen den Tieren hinterfragt. „Das kommt unserer Vorstellung von Liebe sehr nahe“, verriet Prof. Dr. Norbert Sacher, Verhaltensbiologe und Professor im Fachbereich Biologie an der Universität Münster, im Interview mit „Ein Herz für Tiere“. „Tatsächlich lässt sich sogar so etwas wie Liebe auf den ersten Blick im Tierreich beobachten.“

Wir schauen nach China

Das Jahr des Tigers

Am 1. Februar 2022 feierten die Chinesen ihr Neujahrsfest. In der Astrologie markierte dieses Datum den Startschuss hinein ins Jahr des Tigers. Die Wildkatze symbolisiert Mut, Stärke und Tapferkeit. Kinder, die in diesem Jahr geboren wurden, bekommen diese Eigenschaften zugesprochen. Der Tiger selbst hat nichts zu feiern. Der WWF nahm das symbolträchtige Jahr zum Anlass, den Blick dafür zu schärfen, dass die Art aufgrund von Lebensraumzerstörung und Wilderei bedroht ist. Aktuell leben nur etwa 3.900 Tiger in freier Wildbahn. Zum Vergleich: Schätzungsweise 20.000 Exemplare befinden sich in der Obhut von Menschen.

Verbindliche Haltungskennzeichnung

Auf den ersten Blick

Es tut sich was Bereits im Februar haben wir über den Wunsch vieler nach einem Tierwohl-Label berichtet, das Licht ins Dunkel der Fleischindustrie bringt. Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 12. Oktober 2022 das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz beschlossen. Nun startet das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Wir werden diese Entwicklung weiter im Auge behalten und berichten.

März 2022

Der Wolf ist zurück

Freud und Leid einer Populationsentwicklung

Der Wolf galt in Deutschland lange als ausgerottet, jetzt ist die streng geschützte Tierart wieder da. Im Monitoringjahr 2020/2021 (Zeitraum 1. Mai – 30. April) zählte die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) mit 158 Rudeln einen neuen Höchststand in Deutschland. Nicht jeder schreit „Hurra!“. Vor allem Landwirte haben mit den nächtlichen Beutezügen der Wölfe auf ihre Tiere zu kämpfen. Die meisten tot aufgefundenen Wölfe starben bei Autounfällen, daneben kommt es aber auch zu illegalen Paul E. Marek/ Tötungen. Im Monitoringjahr 2021/2022 wurden nur noch 89 Rudel gezählt. Diese Entwicklung und das Konfliktpotenzial zeigen, die Geschichte des Rückkehrers ist noch lange nicht auserzählt.

Mit der Entdeckung der Spezies Eumillipes persephone gibt es jetzt tatsächlich einen Tausendfüßer, der mehr als tausend Füße hat.

Paul E. Marek/www.nature.com

Herz-Geschichte mit Happy End

Schwein Rosalie immer noch im Glück

Im März haben wir über das Schwein Rosalie aus Ostfriesland berichtet. Rosalie stammt vom Hof eines Schweinebauers, dort wurde ihr Schicksal als Masttier besiegelt. Beim Verladen allerdings sprang das Tier dem Tod von der Schippe, büxte aus. Die Flucht endete bei Landwirtin Maren Osterbuhr. Bei ihr lebt das Schwein seither ein saugutes Leben. „Rosalie erfreut sich bester Gesundheit! Wir hoffen, dass dies noch viele Jahre so bleibt“, erzählt Maren Osterbuhr auf Nachfrage von „Ein Herz für Tiere“ im Oktober 2022. Wer Updates will, folgt @maren.opunkt auf Instagram.

Lebensraum Kunst

Die Unterwassermuseen von Jason deCaires Taylor

„In einem Museum geht man mit Dingen vorsichtig um. Das sollte man auch mit dem Meer tun“, erklärt der Künstler und Umweltschützer Jason deCaires Taylor im Interview mit „Ein Herz für Tiere“. Zuletzt hat der Brite, der für Unterwasserinstallationen bekannt ist, vor Zypern das „Museum of UnderwaterSculpture Ayia Napa“ realisiert. In zehn Metern Tiefe können Taucher 93 seiner Skulpturen besichtigen. Teil der Idee ist es, beobachten zu können, wie Fische, Korallen und Pflanzen die Skulpturen in ein lebendiges Ökosystem verwandeln. Taylor nutzt seine ästhetisch ansprechenden und sehr atmosphärischen Museen, um eindrücklich darauf aufmerksam zu machen, wie schützenswert die verschmutzten, ausgebeuteten und überfischten Ozeane sind. Mehr Infos über

April 2022

Rettet die Welt

Wie der Klimawandel alle Tiere bedroht

Der Klimawandel und seine Folgen sind ein Thema, das kontinuierlich auf der Agenda unserer Berichterstattung steht. Das war auch 2022 so. Die Ergebnisse der 2018 veröffentlichten Studie „Wildlife in a warming World“, durchgeführt u. a. vom WWF, sollten richtungsweisend für die internationale Klimapolitik sein. Untersucht wurden 80.000 Tierund Pflanzenarten in 35 Regionen. Wird weiterhin so viel Treibhausgas freigesetzt, wird in diesen Gebieten jede zweite Art bis 2080 aussterben. Sollten wir das beim Pariser Klimaabkommen definierte Zwei-Grad-Ziel erreichen, wäre „nur“ jede vierte Art verloren. 2022 ist dieses Ziel nicht zum Greifen nah, der Klimawandel schreitet voran: Den Eisbären z. B. schmilzt das Packeis unter dem Hintern weg. Und hierzulande ist es den Schneehasen nicht mehr kalt genug. Sie ziehen daher immer weiter nach oben in den Alpen, aber da finden sie nicht genug Nahrung.

Super sozial

Tierische Apotheker

Schimpansen sind klug und sozial. So weit, so bekannt. Einige von ihnen, und das ist neu, versuchen Wunden mithilfe von Insekten zu heilen, zumindest sieht es so aus. Ein Forscherteam von der Universität Osnabrück und dem Max-Planck-Institut Leipzig konnte beim Ozouga-Schimpansenprojekt im Regenwald von Gabun beobachten, wie verletzte Tiere Insekten fingen, zwischen den Lippen zerdrückten und dann auf ihre Wunden legten. In drei Fällen galt die Behandlung nicht sich selbst, sondern einem Artgenossen.

850 Seeadler-Brutpaarerutpaaare gibtes in etwa in Deutschland, was super ist, denn aufgrund intensiverSchutzmaßnahmen gilt Europas größter Greifvogel hierzulande aktuell nicht als gefährdet. Nabu

Wir stellen vor:

Das Dikdik

Kennen SiedasDikdik?Nein? Bis vergangenen April kanntenwires auch nicht, dann haben wir es inder„EinHerzfür Tiere“-Rubrik „7 Fakten“ ge- nauer unterdieLupegenommen. Apropos Lupe: Beim Dikdikhandeltes sich um eine Antilopen-Gat- tung, derenVertreternicht größer werden als ein Beagle. DerklingendeName der Mini-Antilope, die in Ost- und Südwestafrika beheimatet ist, geht auf ihr Rufen zurück. Wittern die Tiere Gefahr, stoßen sie ein schrilles „dik dik“ aus. Da sie damit nicht nur Artgenossen vertreiben, sind sie bei Großwildjägern eher unbeliebt. Tipp: Dikdiks sind in einigen deutschen Zoos wie z. B. dem Zoo Leipzig zu sehen.

Mai 2022

Humanitäre Katastrophe mit Folgen für Tiere

Der Krieg in der Ukraine

Am 24. Februar wurde die Ukraine auf den Befehl des russischen Präsidenten Wladimir Putin angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit befand sich ein Viertel der Bevölkerung auf der Flucht. „Was würden Sie tun?“ Diese Frage stellte „Ein Herz für Tiere“-Redakteurin Jessica Kremser in der Mai-Ausgabe an die Leserschaft. Ihre eigene Antwort lautete: „Einpacken, was Ihnen lieb und teuer ist […].“ Viele Geflüchtete haben ihre Haustiere dabei, können die aber nicht in jede Unterkunft mitnehmen. Zurückgebliebene Straßenhunde finden evtl. kein Fressen mehr, auch Tiere in Wildparks brauchen Unterstützung. Zu den Helfern vor Ort zählt u. a. auch der Deutsche Tierschutzbund. Wenn Sie spenden möchten, finden Sie alle Infos über

Oh, wie schön! Vereinzelte Seepferdchenfunde bei Wangerooge machen Hoffnung, dass sich eine seltene Art, die seit den 1930er-Jahren aus der Nordsee verschwunden war, hier wieder heimisch fühlt.

Nationalpark Wattenmeer

Am 10. Mai war Muttertag

Mamma mia!

Feiern Tiere Muttertag? Nein, natürlich nicht. Wir haben das Datum trotzdem zum Anlass genommen, ein paar Mutter-Kind-Bindungen im Tierreich genauer anzuschauen. Die Faultiere z. B. bleiben ihrem Ruf generationenübergreifend treu. Das Kind kommt zur Welt, während die Mama in gewohnter Manier am Ast hängt. Als erste und vorerst auch letzte Tat legt sich das Kleine auf den Bauch der Mutter und bleibt dann für zwei Monate da liegen. Gemeinsam hängen die beiden ab. So sieht lässige Liebe aus.

Kinogänger & Naturschützer

Wir alle können fleißige Bienchen sein

Am 5. Mai kam der Kinderfilm „Biene Maja – Das geheime Königreich“ in die Kinos! Was für ein Spaß! Wer von der frechen, schlauen Maja nicht genug bekommen kann, schaut bei dem Online-Projekt „Klatschmohnwiese“ vorbei. Hier wird kinderfreundlich erklärt, was Bienenund Insektenschutz überhaupt ist, warum wir den unbedingt brauchen und was jeder selbst tun kann, damit es Maja und ihren Freunden gut geht und sie noch viele Filme drehen dürfen. Hier geht’s zum Projekt „Klatschmohnwiese“:

Juni 2022

Ja, da legst di nieder!

Zebrafinken balzen in Dialekten

Pieeep! Pöööp! Zebrafinkenmännchen sehen imposant aus. Die Weibchen fliegen aber viel mehr auf ihren Gesang als auf die fulminante Federpracht. Das, und dass die männlichen Tiere in Dialekten singen, haben Forscher des Max-Planck-Instituts herausgefunden. Bisher ist man davon ausgegangen, dass die Zebrafinken, die im Nachahmen von Artgenossen ihren Gesang lernen, keine regionalen Dialekte ausgeprägt haben. Jetzt weiß man nicht nur, dass das anders ist, sondern auch, welchen Stellenwert das für die Weibchen und somit die Fortpflanzung hat.

1990 ist der erste Tageskalender von „Ein Herz für Tiere“ mit süßen Katzenfotos unserer Leserinnen und Leser erschienen. Im Juni haben wir wieder dazu aufgerufen, Bilder der Samtpfötchen an die Redaktion zu schicken.

Hier geht’s zum Produkt: www.verlagshaus24.de

Na, gewusst? Welche Farbe ein Panther chamäleon hat, hängt auch von der Herkunft ab. Männliche Tiere aus dem Norden Madagaskars sind besonders bunt. Die Kollegen der vorge lagerten Insel Nosy sind im Vergleich dazu fast dezent hellgrün gestreift.

Mehr Infosüber www.madcham.de

Fotos: Christiane Flechnter (1), Shutterstock (1), AdobeStock (2)

Vom Waljäger zum Walbeobachter

Auf den Azoren

Sind wirklich Wale in der Nähe, dann sieht Anteiro Suarez (im Bild) sie auch. An Land, auf der Azoren-Insel Pico, erspäht der erfahrene Seemann den Blast der Tiere und informiert per Funk die Touristenboote. Das war nicht immer so, früher war Suarez Waljäger. Seine Biografie zeigt, dass sich Dinge zum Guten wenden können. Lange boomte der Walfang auf den Azoren. Heute tummeln sich 25 der 86 weltweit bekannten Walarten wieder in den Gewässern der Azoren. Zu ihnen gehört auch das größte Tier der Welt, der bis zu 33 Meter lange Blauwal, und auch der faszinierende Pottwal zieht hier seine Bahnen. Wer auf einem Touriboot ausläuft, hat gute Chancen, viele Wale zu sehen, wenn Anteiro Suarez erst mal seinen Ausguck bezogen hat.

Tiere des Jahres / Ein Herz für Tiere 17

Juli 2022

Äffchen mir frecher Frisur

Gar nicht lustig

Dürfen wir vorstellen: Der Lisztaffe! Wir haben uns die auf Kolumbien lebenden Tieren einmal etwas genauer angeschaut. Übersehen kann man sie bei dieser Haarpracht ja ohnehin nicht. Im deutschsprachigen Raum heißt das Äffchen Lisztaffe, in Anlehnung an den Komponisten Franz Liszt, dessen Frisur namensgebend war. Weniger lustig als die Namensfindung sind die Lebensumstände der Tiere. Lisztaffen sind vom Aussterben bedroht. Durch exzessiven Tierhandel und Lebensraumzerstörung wurde der Bestand um 80 Prozent minimiert. Rivalenkämpfe regeln die Tiere untereinander mit Anstarr-Wettbewerben: Wer als Erster wegschaut, verliert. Schade, dass sich die Menschen, die ihnen und ihrem Lebensraum schaden, so nicht vertreiben lassen.

Seit 25 Jahren dominiert Charly (oder Charlie) die Hitliste der beliebtesten Katzennamen. Kein anderer Name konnte sich auf Dauer in den Top Ten festkrallen.

„Ein Herz für Tiere“

Gueter Geburtsdaa!

Schweizer Tierschutzstiftung feiert Jubiläum

„Wir wünschen uns allen, dass wir Menschen den Tieren mit Respekt begegnen, sie schützen und ihnen den Raum für ein art- und wesensgerechtes Leben lassen bzw. es ermöglichen“, so Brigitte Post, Mitbegründerin der Schweizer Tierschutzorganisation . Seit zehn Jahren setzt sie sich in dieser Stiftung für das Tierwohl ein. Im Vordergrund steht die Kastration von Straßentieren. Weltweit konnten mit ihrer Hilfe bereits etwa 15.000 Streuner kastriert und so viel Tierleid verhindert werden. Neben den Hunden und Katzen setzt sich die Stiftung z. B. auch für Hornkühe in der Schweiz, Elefanten in Indien oder ehemalige Sportpferde ein. Wir aus der „Ein Herz für Tiere“-Redaktion sagen: „Danke! Und herzlichen Glückwunsch zum 10.

Kuhles Kinderfernsehen

Mit Anna & Pia zu den Tieren

Wie heult ein Kojote? Ist der Marderhund ein Hund? Kinder haben so viele Fragen. Die Tierreporterinnen Anna und Pia liefern Antworten in verschiedenen Kindersendungen wie „Pia und die wilde Natur“ und „Anna und die wilden Tiere“. Auch in diesem Jahr gab es neue Folgen. „Ein Herz für Tiere“-Redakteurin Jessica Kremser hat die Reporterinnen zum Interview getroffen und vieles über ihre spannende und wichtige Arbeit erfahren. In den Folgen von „Anna auf dem Bauernhof“ spielt z. B. auch das sensible Thema Fleischproduktion eine Rolle. „Es ging darum, zu zeigen, wie man den Tieren ein artgerechtes Leben bereiten kann und dabei trotzdem ganz klar auf dem Plan steht, dass die Tiere irgendwann geschlachtet werden“, so Anna im Interview. Das Format zeigt, dass man Kindern die Wahrheit zumuten kann, wenn man sie kindgerecht präsentiert. Videos gibt’s in der ARD-Mediathek oder auf dem YouTubeKanal „Anna und Pias Tiere“.

August 2022

Matchmaker Martin Rütter

Der Hundeprofi vermittelt die Unvermittelbaren

Joy, die temperamentvolle Pinscheroma, die taube Collie-Dame Merle, Mischling Timmy mit Leinenaggression – diese und andere besondere Charaktere suchen ein neues Zuhause und dabei bekommen sie Hilfe von Hundeprofi Martin Rütter. Im RTL-Format „Die Unvermittelbaren“ findet Rütter passende Halter für Hunde mit Handicap. Im Interview mit „Ein Herz für Tiere“ erzählt der TV-Star, warum ihm das so am Herzen liegt. „Dieses Projekt ist einfach wichtiger und tiefgreifender als alles andere, was ich zuvor gemacht habe“, so Rütter, der engagiert zeigt, dass schwere Fälle eine zweite Chance verdienen. „Einen Hund in sein Leben zu holen, ist – egal woher er kommt übrigens – immer eine Entscheidung, die man gut überlegen sollte.“ Rütter weiß, wovon er spricht. Seine Hündin Emma ist ihm zugelaufen und war anfangs auch alles andere als ein einfacher Fall. Heute begleitet sie ihn auf Tour. Updates zu anstehenden TV-Terminen gibt’s über www.martinruetter.com

So viele Tiere suchen ein neues Zuhause

Happy End mit „Ein Herz für Tiere“

Auch wir von „Ein Herz für Tiere“ schicken unsere Leserinnen und Leser bei der Suche nach einem neuen Haustier gerne ins Tierheim. In jeder Ausgabe stellen wir Hunde, Katzen, Hasen oder auch Vögel vor, die im Tierheim auf liebe Menschen für ihr weiteres Leben warten. Diese Rubrik wird es auch im neuen Jahr wieder geben und da zeigen wir dann hoffentlich auch jede Menge Happy Ends.

? aller Schmetterlingsarten sind bereits ausgestorben. Darauf machte eine Jury der Initiative Nachrichtenaufklärung e.V. und des Deutschlandfunks aufmerksam. Sie nahmen die Meldung in die „Vergessene Nachrichten“ 2022 mit auf.

Was für eine Affenhitze

Natürlicher Sonnenschutz

Im August 2022 gab es überproportional viele Hitzetage mit einer Temperatur von über 30 Grad. Mit den spürbaren Folgen des Klimawandels im Nacken, drängte sich uns die Frage auf, wie sich eigentlich Tiere gegen extreme Wärme und Sonneneinstrahlung wappnen. Die Natur greift tief in die Trickkiste. Der Riesentukan z. B. nutzt seinen Schnabel als Kühlaggregat. Forschungsarbeiten mit Wärmebildkameras haben gezeigt, dass die Tiere über ihren Schnabel, der ein Drittel ihrer Körperoberfläche ausmacht, überschüssige Wärme abgeben und sich so um bis zu zehn Grad abkühlen.

Neues aus der Verhaltensbiologie

Betrauern Elefanten tote Artgenossen?

Eine im Fachmagazin „The Royal Society“ veröffentlichte Studie gibt erstmals Auskunft darüber, wie Asiatische Elefanten mit toten Tieren ihrer Herde umgehen. Dieser Einblick in das verhaltensbiologische Neuland gelang vor allem mithilfe von Amateuraufnahmen. Die Videos zeigen, wie Mütter ihre leblosen Babys umhertragen oder die tote Tiere anstupsen, ganz so, als wollten sie sie zum Aufstehen motivieren. Ob diese Verhaltensweisen echte Trauer zum Ausdruck bringen – denn so sieht es für das menschliche Auge aus – müsse laut Sanjeeta Sharma Pokharel, die Videoaufnahmen für diese Studie ausgewertet hat, erst noch bewiesen werden.

September 2022

(Ganz)schön warm hier

Nutznießer des Klimawandels

Es gibt Tiere, die kommen mit den steigenden Temperaturen so richtig gut zurecht. Die Feuerlibelle z. B. zählt zu den vermeintlichen Gewinnern des Klimawandels. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende, wärmeliebende Großlibellenart hat sich seit den 1990er-Jahren in Bayern ausgebreitet und letztendlich angesiedelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie der Technischen Universität München. Auf der Verliererseite stehen kälteangepasste Arten wie der Alpen-Perlmutterfalter.

300 Kilo\wiegtdermit vier Metern Länge gemessene größte Süßwasserfisch, der je gefangen wurde. Bei dem in Kambodscha ins Netz gegangenen Pfundskerl handelt es sich um einen Riesen-Süßwasserstechrochen.

Neues Einsatzgebiet für Kommissar Rex

Hunde erschnüffeln Long-Covid

Hunde haben etwa 40.000 Riechrezeptorzellen mehr als Menschen. Die Spürnasen können einen Tropfen einer Flüssigkeit in 50.000.000 Liter Wasser erkennen und sie erkennen Covid. Eine Pilotstudie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover zeigt, dass ausgebildete Spürhunde nicht nur akut an Covid erkrankte Personen erkennen können, sondern auch Proben von Menschen, die unter Long-Covid leiden, bei denen also PCR- und Antikörpertests keine Infektion mehr anzeigen. Dabei riechen die Hunde nicht das Virus selbst, sondern spezifische organische Verbindungen, die bei der Infektion durch Stoffwechselvorgänge entstehen. Die Ergebnisse der Studie sollen dabei helfen, das Virus besser zu verstehen.

Damit nicht alles für die Katz ist

Nachhaltig leben mit Haustieren

Auch 2022 war Nachhaltigkeit ein großes Thema. In der September-Ausgabe von „Ein Herz für Tiere“ haben wir gezeigt, wie wir den CO?-Pfotenabdruck unserer Haustiere relativ klein halten. Das ist immens wichtig, denn laut einer Schweizer Studie verursacht ein Hund im Jahr durchschnittlich 0,95 Tonnen CO?. Um dem entgegenzuwirken, muss an den Stellschrauben Pflege, Ausstattung und Futter gedreht werden. Kinga Rybinska, Journalistin und Autorin des Buches „Grüner Hund“, hat im Interview mit „Ein Herz für Tier“ verraten, dass der Anfang leicht gemacht ist, wenn man Haustieren z. B. naturbelassenes Futter und unbedenkliches Zubehör anbietet. Kinga Rybinska war zum Thema „Nachhaltiger leben mit Hund“ auch Gast im „Ein Herz für Tiere“-Hunde-Podcast. Nachzuhören in Folge 16 auf www.herz-fuer-tiere.de

Gewusst? Kopffüßer sind kluge Köpfe! Kraken zählen zu den sehr schlauen Tieren. Der Oktopus scheint sogar zu träumen, denn er wechselt im Schlaf die Farbe.

Sylvia Medeiros im Fachmagazin iScience

Oktober 2022

Es darf gejubelt werden

40 Jahre „Ein Herz für Tiere“

1982 erschien die erste Ausgabe von „Ein Herz für Tiere“ (linkes Cover). Mit der Oktober-Ausgabe (rechtes Cover) haben wir das 40-jährige Jubiläum des Magazins zelebriert und denneuen Chefredakteur begrüßt. „Ich bin kaum da, schon wird gefeiert“, freut sich Stefan Lara Torres, der das Jubiläum zum Anlass nahm, das Magazin noch schöner, emotionaler und inspirierender zu machen. Viele langjährige Weggefährten haben „Ein Herz für Tiere“ gratuliert. Darunter prominente Profis und Tierschützer wie Martin Rütter und Frank Elstner.Thomas Schröder, Präsident vom Deutschen Tierschutzbund, Harald Ullmann von Peta, Philip McCreight von Tasso und viele, viele mehr ...

Die Grande Dame von „Ein Herz für Tiere“

Unsre Uschi ist die Beste

„,Ein Herz für Tiere‘ ist mein Baby“, so Ursula Birr, Herausgeberin und Redakteurin des Magazins, in ihrem Interview für die Jubiläumsausgabe. Und Ursula Birr, auch Uschi genannt, übertreibt nicht. Sie ist seit dem Gründungstag von „Ein Herz für Tiere“, dem 10. Oktober 1982, mit dabei. Zum größten Erfolg zählt für sie, dass auf diesem Wege Menschen, die dem Natur- und Artenschutz zugewandt sind, und Tierschützer zusammenkommen. „,Ein Herz für Tiere‘ wird es immer geben, weil Aufklärungsarbeit niemals abgeschlossen ist“, so ihre motivierenden Worte in Richtung Zukunft.

44 Prozent der Stimmen räumte das Braunkehlchen bei der Wahl zum Vogel des Jahres 2023 ab. Stolze 134.819 Stimmen wurden bei der NABU-Wahl abgegeben. Wer war noch gleich Vogel des Jahres 2022? Das lesen Sie auf S. 25.

Der 4. Oktober im Namen der Tiere

Welttierschutztag

Am internationalen Welttierschutztag wird seit beinahe hundert Jahren in unzähligen Aktionen rund um den Globus auf das Tierleid aufmerksam gemacht. Initiiert wurde die Einführung des Welttierschutztages durch den deutsch-jüdischen Schriftsteller Heinrich Zimmermann im Jahr 1924. Erstmalig begangen wurde der Welttierschutztag dann sechs Jahre später. Der 4. Oktober ist auch der Gedenktag des heiligen Franz von Assisi (1181 – 1226). Der Geistliche soll vor Tieren gepredigt haben und gilt daher als Tierschützer der ersten Stunde.

Ursachen auf den Grund gehen

Tonnenweise tote Fische

Lange waren die Ursachen für die massive Vermehrung der Brackwasseralge, an der unzählige Fische in der Oder zugrunde gingen, unbekannt. Mit Erscheinen dieses Jahresrückblicks wissen wir mehr: In einem Expertenbericht heißt es, dass ein sprunghaft gestiegener Salzgehalt in Zusammenhang mit weiteren Faktoren für diese Algenbildung verantwortlich ist. Nach wie vor ist unklar, wie das Salz in den Fluss kam. „Das Fischsterben in der Oder ist eine gravierende Umweltkatastrophe. Sie wurde durch menschliche Aktivitäten verursacht […]“, so Bundesumweltministerin Steffi Lemke.

10.708 Goldhamster wurden zuletzt in einem Jahr für Tierversuche in Deutschland eingesetzt. Die genehmigten Zahlen wurden in nur drei Jahren vervierfacht. Ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, ist strittig.

Seit dem 22. November 2022 gilt die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Die Kosten verdreifachen sich zum Teil. VIER PFOTEN appelliert daran, sich vor dem Tierkauf Gedanken über die Folgekosten zu machen.

Vier Pfoten

November 2022

Tierische Alltagshelfer

Danke, Balou! Merci, Charly!

Es müsste Hunde, Katzen, Vögel und andere tierische Mitbewohner auf Rezept geben. Zu diesem Fazit kommt „Ein Herz für Tiere“-Reporterin Christiane Flechtner in ihrer Recherche über tierische Alltagshelfer. Die Einsatzbereiche der Tierhelden sind groß: Im Verein VITA e.V. werden Assistenzhunde für Kinder ausgebildet. Einer von ihnen ist Aidan. Er hilft der im Rollstuhl sitzenden Frieda (beide im Bild), möglichst selbstständig zu leben. Daneben unterstützen Spürhunde, z. B. beim Technischen Hilfswerk, bei der Suche nach Verschütteten. Und dann sind da noch all die Therapie- und Besuchstiere sowie die geliebten Haustiere, die alleine durch ihre Anwesenheit Einsamkeit, Angstgefühle und Depressionen in Teilen mildern können. Unser Dank gilt neben den Tieren den Ausbildern.

Tierfilmer Andreas Kieling

Ein Mensch ohne Angst

Seit 30 Jahren bereist Andreas Kieling die Welt, um Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu filmen. Oft wurde er dabei von seiner mittlerweile verstorbenen Hündin Cleo begleitet. „Ein Herz für Tier“-Volontärin Sophie-Claire Wieneke hat den Dokumentarfilmer für ein Interview an die Strippe bekommen und viel Spannendes erfahren: Um am Rand der indischen Thar-Wüste ein Hunderudel zu filmen, kroch er z. B. in den Kadaver einer vertrockneten Kuh. Der Profi scheut die Nähe nicht. „Auch ich werde für meine Art zu filmen manchmal kritisiert, gerade weil ich häufig sehr nah dran bin“, so Kieling. „Das erzwinge ich jedoch nicht, sondern überlassedieseEntscheidungden Tieren.“ In brenzligen Situationen wurde er häufig von Cleo durch warnendes Knurren gerettet. Ihr widmet er sein aktuelles Buch.

BUCHTIPP „Andreas Kieling – 30 Jahre Tierfilm“, 49,99 €, National Geographic,

Dezember 2022

Die Hündin und die Tigerbabys

Von der Amme adoptiert

Während des Krieges in der Ukraine wurden im Zoo von Mariupol vier Tigerbabys geboren. Die Mutter allerdings säugte die Kleinen nicht. Zoodirektor Savely Vashura ließ die Neuankömmlinge von Hand füttern. „Das war am ersten Tag. Meistens überleben Tigerbabys aber nicht, wenn sie nicht gesäugt werden. Sie müssen Muttermilch trinken“, erläutert der Experte. Muttermilch bekamen sie dann von einer Schäferhündin, die kurz zuvor noch ihre eigenen Welpen gesäugt hat. Von der Mutter verstoßen, von der Hündin adoptiert, die Tiger hatten Glück im Unglück. Hoffentlich gilt das auch für ihre Zukunft.

54 Prozent der Hunde und Katzen in Deutschland sind nicht registriert. „Gefundene Tiere kommen ins Tierheim. Registrierte Tiere kommen nach Hause.“ Mit diesem Slogan wirbt der Deutsche Tierschutzbund für das Chippen.

Hier geht’s zur Registrierung:

Soziales Medium mit Mehrwert

Das Rudel von @verpinscht

117.000 Follower (Stand Nov. 2022) zählt der Instagram-Account @verpinscht von Vanessa und Rafael Andrade sowie ihrem Rudel Hunde. Mojo, Rana und Mateo reisen mit ihren Menschen durch die Welt. Jeder, der will, kann online dabei sein. Das Besondere an diesem Account ist, dass hier nicht nur schöne Bilder, sondern auch wichtige Tierthemen die Runde machen. Jeder der Hunde hat ein besonderes Schicksal: Mojo stammt aus zweiter Hand und kam als sogenannter Problemhund zu dem Paar. Rana kam aus einer Tötungsstation in Portugal zu den beiden und auch Mateo ist aus dem Tierschutz, er wurde ohne Pfote in Griechenland im Müll gefunden und trägt heute eine Prothese. Die Botschaft der Hundehalter ist klar: Gebt Hunden eine zweite Chance, die auf den ersten Blick nicht perfekt scheinen. Ihre Botschaft anhören: QR-Code scannen und reinhören! Mehr von diesem Rudel gibt’s bei , www.tiktok. com/@verpinscht, www.verpinscht.de

Das Schuppentier ist das am meisten gewilderte Säugetier der Welt. Save Vietnam’s Wildlife konnte von 2014 bis heute 1.671 Tiere retten und mehr als 60 Prozent davon wieder auswildern.

Mehr Infos über www.svw.vn

Lassen Sie sich nicht anstacheln!

Finger weg von diesem Hype

Ach, wie goldig! Oh, wie süß! Es stimmt schon, der Afrikanische Weißbauchigel ist hübsch anzusehen. Und das tun auch immer mehr. Der kleine Insektenfresser ist ein echter Internet-Star und darf als einziger Igel in Deutschland als Haustier gehalten werden. Doch sind sie dafür überhaupt geeignet? Die Welttierschutzgesellschaft sagt: Nein! Die artgerechte Haltung ist das Problem. Die nachtaktiven Igel sind äußerst bewegungsfreudig. Laut einer Umfrage der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung aus dem Jahre 2017 erfüllen nicht einmal 30 % der Weißbauchigel-Halter die vorgegebenen Mindestmaße an das Gehege. Mit diesen Informationen ziehen die Tierschützer dem zweifelhaften Trend den Stecker.