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DER KOMFORT ZÄHLT


first class - epaper ⋅ Ausgabe 9/2021 vom 08.09.2021

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1 Do-it-yourself im Seehotel Niedernberg

Bedingt durch die aktuelle Situation und die Verbreitung der Delta-Variante hat die Vermeidung von Kontakten immer noch erhöhte Priorität. Eine Hotel- Ausstattung mit digitalen Tools kann helfen, mögliche Ansteckungsherde zu verringern. Vor allem im Bereich Schließsysteme gibt es dazu bereits vielfältige Möglichkeiten: Die Schweizer Revier Hospitality Group mit Sitz in Lenzerheide entwickelt und betreibt beispielsweise durchgehend digitalisierte Beherbergungskonzepte. Das

Unternehmen hat sein gesamtes Prozessmanagement automatisiert und bedient sich dafür cloud-basierter Technologien. Als Hotelschließsystem kommt beispielsweise Salto KS zum Einsatz. Die Abläufe sind von der Buchung ab bis zum Check-out digitalisiert. Die Gäste können von zu Hause oder unterwegs aus einchecken und erhalten am Anreisetag ihre Zutrittsrechte in Form eines PIN-Codes auf ihr Smartphone geschickt. So werden ...

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... Arbeitsschritte für das Hotelpersonal minimiert und ein manuelles Eingreifen in den Check-in Prozess ist nicht mehr nötig. Ansammlungen und Warteschlangen in der Lobby werden somit vermieden und Kontakte reduziert. Hat der Gast im Anschluss die Hotelsuite oder das Serviced Apartment erst einmal betreten, muss das Interieur des Raumes dafür sorgen, dass er sich rundum wohl fühlt.

Platz gekonnt nutzen

Besonders das Serviced Apartment kristallisierte sich laut Marktreport von Apartmentservice als krisenresis- tent heraus. 92 Prozent der Serviced- Apartment-Betriebe konnten 2020 durchgehend geöffnet bleiben. Im Moment tummeln sich im deutschen Markt 36.301 Serviced Apartments und bis Ende 2023 prognostiziert ihnen der Report ein Wachstum von 48 Prozent. Da der Gast in diesem Konzept vom Schreibtisch bis zur Küche alles vorfinden muss, sollte die Einrichtung gerade bei kleinen Räumen sehr durchdacht sein. Wichtig ist, dass die Räumlichkeiten nicht vollgestellt aussehen. Ein luftiges Arrangement der Möbel gewinnt. Vor allem bei kleineren Apartments ist es daher wichtig, die Einrichtungsgegenstände auf das Nötigste zu reduzieren. Für ein 30 Quadratmeter Apartment empfiehlt der Einrichter XXXLutz beispielsweise ein Zweisitzer- Sofa. Der Couchtisch sollte optisch zum

Sofa passen, aber nicht zu viel Raum einnehmen. Eine praktische Möglichkeit sei ein Tisch mit integriertem Stauraum: hier können Bücher, Magazine oder Zeitungen untergebracht werden. Auch ein ausziehbarer Esszimmertisch oder ein Bett mit Kasten können sich im Serviced Apartment lohnen. Auch die Architektur sollte mit einbezogen werden. Handelt es sich beispielsweise um ein Apartment mit hohen Decken, bietet diese Raumhöhe Platz für Regale und Schränke in variablen Höhen. Auch ein Eckkleiderschrank spart Raum. Im Küchen-, Ess- und Wohnbereich sind Hängeschränke und -regale zudem eine gute Option, um Platz oder weiteren Stauraum am Boden zu generieren.

Upcycling spart

Echten Teamgeist, viel Kreativität und einen Sinn für Nachhaltigkeit haben die Mitarbeiter im Seehotel, das Dorf am See, unter Beweis gestellt: Unter dem Motto „do-it-yourself“ wurden während der vergangenen Wochen in Eigenregie verschiedene Teile des Hauses renoviert und verschönert – ganz ohne Unterstützung von Interior- Design-Profis. 18 Zimmer gestalteten die Mitarbeiter um und legten ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit. „Wo wir konnten, haben wir Dinge wiederverwendet. Das Upcycling von Möbeln war beispielsweise viel einfacher als gedacht“, erklärt Juliane Fries, zuständig für das Marketing im Seehotel Niedernberg. So wurden im gesamten Haus Möbel aus hochwertigem Kirschbaum mit neuen, teils recycelten Armaturen ausgestattet. „Früher wurden Möbel gerne ausrangiert. Jetzt, wo wir das selbst in der Hand hatten, haben wir uns sehr gut überlegt, was wir aus dem uns zur Verfügung stehenden Bestand machen können. Das hat nicht nur Spaß gemacht, sondern erzeugte auch ein echt gutes Nachhaltigkeitsgefühl“, erzählt Fries. Und zusätzlich spart diese Vorgehensweise auch noch Geld ein. Wichtig ist hierbei, dass die Möbel trotzdem noch zum Stil des Zimmers passen und nicht wie Fremdkörper wirken. In Sachen Stil liegt allgemein immer noch der gemütliche Landhaus- Look im Trend. Er besitzt den Vorteil, dass er von hellen Farben geprägt ist, was einen Raum automatisch freundlich aussehen lässt. Auch der minimalistische aber heimelige Skandi- Stil passt gut in ein Apartment, das durch wertige Naturmaterialien zur eleganten Wohlfühl-Oase in natürlichen Farbtönen gewandelt werden kann. Beliebt ist derzeit aber auch der Industrial-Style, der an Loft-Wohnungen in New York erinnert. Ist die Entscheidung für eine Stilrichtung oder einen Mix gefallen, gilt es, die entsprechenden Möbel und Accessoires auszusuchen. Vereinzelt platzierte Designklassiker – z.B. eine Leuchte von Ingo Maurer, eine Vase von Alvar Aalto oder ein Sessel von Arne Jacobsen – können ein Ambiente aufwerten.

LUXUS IM BADEZIMMER

In Japan gehören die Dusch-WCs schon seit Jahren zum Alltag. Wer sie einmal benutzen durfte, weiß auch, wieso ihre Beliebtheit weiter steigt. Beim Washlet von Toto steht die sanfte Reinigung mit geringem Wasserverbrauch im Vodergrund. Je nach Belieben kann der Nutzer zwischen Komfortund Ladydusche wählen oder auch zusätzliche Funktionen wie Sitzheizung oder automatisch öffnender Deckel hinzu schalten, um das Duscherlebnis zu individualisieren. Auch das AquaClean Dusch-WC von Geberit reinigt mit körperwarmem Wasser. Die patentierte WhirlSpray-Duschtechnologie ermöglicht dabei eine besonders gezielte und gründliche Reinigung mit einem pulsierenden Duschstrahl für gründliche Sauberkeit und Frischegefühl. Mit der TurboFlush Spültechnologie entwickelte der Hersteller nicht nur einen besonders sauberen und sparsamen Spülvorgang, sondern auch einen sehr geräuscharmen.

Cosy mit Stil

Damit das Einrichtungskonzept im Apartment rundum gelungen wirkt, dürfen wie gesagt auch die passenden Accessoires nicht fehlen. Wichtig ist auch hier, dass die Zimmer nicht zu überladen wirken. Wandspiegel und dekorative Dekostücke aus Glas, Silber oder Gold vergrößern den Raum optisch. Auch durchlässige, helle Vorhänge lassen Tageslicht herein und suggerieren Weite. Zusätzlich schaffen Stoffe Gemütlichkeit. Generell spielt das Licht eine sehr große Rolle für den Wohlfühleffekt. Neben der klassischen Deckenleuchte empfiehlt es sich daher, auch auf Stehlampen, Wandleuchten oder Tischleuchten zu setzen. Ergänzt werden diese durch stylische Windlichter im Glas und Kerzen – gerne LED –, die ein stimmungsvolles Licht im Hotelzimmer erzeugen können.

Beratung kann helfen

Generell schadet es nicht, sich beraten zu lassen. Alteingesessene Einrichtungsexperten, wie auch Fritz Schlecht SHL, planen und gestalten Innenräume allumfassend und verfügen über die nötige Expertise. Das eben genannte Unternehmen war jüngst für den German Design Award 21 nominiert. Auch im Bereich Serviced Apartments bekommt der Kunde von SHL alles aus einer Hand. Im Projekt we rooms in Karben bei Frankfurt am Main findet sich beispielsweise die Definition von Open Living in einem Wohnkonzept wieder. Flexibilität, Freiheit und Privatsphäre werden hier genauso in den Fokus gestellt, wie Mobilität und die Möglichkeit die Arbeit, den Arbeitsort und die Freizeit räumlich verschmelzen zu lassen. SHL übernahm hier Design, Planung, Gestaltung der gesamten Möblierung und den Innenausbau von der Rezeption, über die Lounge bis hin zu den Serviced Apartments.