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DER NEUTRALE SCHWUNG: Neutral ist eindeutig besser!


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GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 121/2018 vom 05.12.2018

Viele Golfer wollen ihren Schwung behalten und fürchten, dass sie durch eine Umstellung ihr Spiel verlieren könnten. Ganz häufig aber ist der individuelle Schwung gar kein wirklich individueller Stil, sondern eine Aneinanderreihung gefährlicher Kompensationsbewegungen, die sich auf Gelenke und Muskeln negativ auswirken. Ein einzelner Schwung kann den Gelenken nicht sofort schaden, aber durch häufige Wiederholung kann es zu schmerzhaften Überlastungen kommen.

Daher halten wir es für ...

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... außerordentlich wichtig, soviel wie möglich im Schwung zu neutralisieren. Jeder hat dann immer noch seinen ganz persönlichen Stil, aber durch das Wegfallen von Kompensationen wird der Bewegungsapparat weniger belastet, sodass man das Golfspiel länger und besser ausführen kann.

TEST ZUR BEWEGLICHKEIT: DER LENDEN- UND BRUSTWIRBELSÄULE

Setzen Sie sich auf die Kante eines Stuhls und halten einen Stab oder Golfschläger vor Ihre Brust. Dann drehen Sie sich nur aus dem Oberkörper nach rechts und nach links, ohne dass Ihre Beine mitgehen. Das Maß der Drehung zeigt Ihre Beweglichkeit. Sie sollte zwischen 30 und 50 Grad zu beiden Seiten sein.

WAS HEISST DENN HIER NEUTRAL?

Neutral schwingen bedeutet unserer Meinung nach, dass die Gelenke ihren physiologischen Möglichkeiten entsprechend verwendet werden. Jedes Gelenk hat einen natürlichen Bewegungsspielraum. So kann man die Brustwirbelsäule ca. 35 Grad zu jeder Seite drehen oder das Knie ca. 140 Grad beugen. Dieser natürliche Bewegungsspielraum verändert sich im Laufe des Lebens und nimmt mit zunehmendem Alter ab. Jedes Gelenk ist von Muskulatur umgeben, die das Gelenk sowohl bewegt als auch vor Überbeanspruchung schützt. Belastet man jedoch ein oder gar mehrere Gelenke stärker als es die Bewegungsfreiheitsgrade erlauben, so wird entweder die Muskulatur, die Sehnen oder das Gelenk geschädigt. Man kann die Beweglichkeit der Hauptgelenke testen, bevor anschließend der Schwung auf diese Fähigkeiten eingestellt werden sollte.

So testen Sie die Beweglichkeit der Lenden- und Brustwirbelsäule.


„Neutralisieren Sie Ihren Schwung!“
– Stefan Quirmbach


FREIHEITSGRADE DER GELENKE

Für jedes Gelenk im Körper kann man die Beweglichkeit feststellen und mit den Normwerten vergleichen. Sollten Sie unter einer Einschränkung der Beweglichkeit leiden, so kann die untersucht und eventuell mit Hilfe von Physiotherapeuten oder Ostheopathen sowie mit gezielten Übungen gelindert oder beseitigt werden.
Es gilt somit beim Golfschwung so vorzugehen, dass man die Bewegung so anzusteuern lernt, dass sie den individuellen Möglichkeiten der Beweglichkeit entspricht und die Golftechnik so neutral gestaltet, dass möglichst wenige oder keine Kompensationsbewegungen nötig sind.

Stefan Quirmbach zeigt, wie Sie die Beweglichkeit Ihrer Schultergelenke prüfen können.


TEST ZUR BEWEGLICHKEIT: DER SCHULTERGELENKE

Stellen Sie sich mit dem Rücken an eine Wand. Die Schultern sowie beide Arme sollten dabei Kontakt mit der Wand haben. Schieben Sie dann Ihre Arme unter Beibehaltung des Kontaktes zur Wand nach oben. Je weiter Sie die Arme mit Kontakt zur Wand nach oben schieben können, umso beweglicher sind Ihre Schultern.


FOTOS: STEFAN VON STENGEL