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Der Prinz, der Zuhälter und die missbraucht en Mädchen


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die aktuelle Krimi - epaper ⋅ Ausgabe 17/2021 vom 10.10.2021

Krimi Sexualverbrechen

Artikelbild für den Artikel "Der Prinz, der Zuhälter und die missbraucht en Mädchen" aus der Ausgabe 17/2021 von die aktuelle Krimi. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: die aktuelle Krimi, Ausgabe 17/2021

Investmentbanker Jeffrey Epstein, Zuhälter von jungen Sex-Sklavinnen. Wie gut kannte er Prinz Andrew?

Der Sex-Skandal um den verbotenen Harem des pädophilen Bankers und US-Multimillionärs Jeffrey Epstein, † 66, in dem er mehr als Hundert meist minderjährige Mädchen „gehalten“ hatte, ist so abartig, dass er ohne Beispiel bleibt …

Von einer erschreckenden Tragweite sprach der Staatsanwalt nach der Festnahme des Sex- Teufels am 6. Juli 2019. Mit dieser Schmach seien alle moralischen Werte, ja, die Menschlichkeit an sich, auf den Altären der Perversion geopfert worden! Und der Rechtsbeistand eines der Opfer geriet in Zorn angesichts der widerlichen Taten und sprach von einer kaum zu ertragenden Fassungslosigkeit, weil sich vor allem geschätzte und honorige Persönlichkeiten nach Herzenslust an Epsteins Mädchen und Frauen bedienten. Die jungen Opfer mussten erdulden, was diese Männer in ihrer kranken Gier von ihnen verlangt hatten.

In den Vernehmungs-Akten, die Richterin Loretta ...

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... Preska freigab, sind nur einige Namen von ihnen aufgeführt. Die meisten sind aus falscher Rücksichtnahme geschwärzt worden.

Es erscheinen aber auch Namen von Frauen. Der von Ghislaine Maxwell war allerdings nicht überraschend. Denn sie steckte nicht nur mittendrin im Sumpf der Schändlichkeit – sie hatte zudem dafür gesorgt, dass der Fluss der Mädchen in den „Harem“ nie versiegte. Sie war die Freundin von Chef-Zuhälter Jeffrey Epstein und die Managerin seines Bordells (auch wenn es nicht so genannt wurde). Zuhälterin dürfte auch für sie die treffendere Bezeichnung sein. Viele der minderjährigen Sex-Sklavinnen rekrutierte sie in ärmlichen Gegenden Osteuropas. Maxwell und ihre Helfer versprachen ihnen ein besseres Leben, einen attraktiven Job und viel Geld. Ein anderer Name, der in den Akten um Missbrauch, Menschenhandel und Vergewaltigung aufgeführt ist, war der von Naomi Campbell. Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Supermodel hat es von sich gewiesen, den Sex-Millionär privat zu kennen. Und sie hat es vehement bestritten, in seinem Privat-Jet geflogen zu sein, der als „Lolita Express“ bekannt war. Sie hat sogar dementiert, jemals seine private Karibik-Insel betreten zu haben.

In der berüchtigten Lasterhölle auf Little Saint James waren die blutjungen Opfer versammelt, um von geilen Politikern, perversen Adeligen, sadistischen Bankern und masochistischen Wirtschaftsbossen gequält, erniedrigt und geschändet zu werden. Ihre Schmerzensschreie konnte keiner hören, weil sie von der Brandung des Meeres verschluckt wurden.

Vertuschen, Bestreiten und Verleugnen gehören wohl zu den ältesten Verteidigungs- Instrumentarien von Tätern, die sich ertappt fühlen. Das macht es umso schwerer für die missbrauchten Mädchen und Frauen, die um Glaubwürdigkeit ringen müssen, wenn sie als Kronzeuginnen auftreten. Eine hat nach 20 Jahren den Mut aufgebracht, ihr Leid und ihren Schmerz öffentlich zu machen: die Amerikanerin Virginia Giuffre (ihr Mädchenname war Roberts). Die heute 38-jährige Mutter dreier Kinder schreit den Namen ihres mutmaßlichen Vergewaltigers in die Welt hinaus: Prinz Andrew, der Lieblingssohn der englischen Königin!

Prinz Andrew, Donald Trump, Bill Clinton Mädchenhändler Jeffrey Epstein hatte mächtige Freunde …

Mit dem „Lolita Express“ auf die

Sex- Insel!

Virginia Giuffre hat dem Staatsanwalt eine Liste mit weiteren Namen aus Jeffrey Epsteins verkommener Schattenwelt übergeben. Wie den des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton. Auch den von Donald Trump, der hier eine Rolle gespielt haben soll. Lügt Virginia Giuffre tatsächlich, wie alle Beschuldigten energisch behaupten?

Für ihren tapferen Schritt, aufzustehen und anzuklagen, gibt es nur einen einzigen Grund: Nach einer gefühlten Ewigkeit hat sie den quälenden Druck einfach nicht mehr ausgehalten und die Tür zu ihrer seelischen Hölle aufgebrochen, in der sie fast 20 Jahre eingesperrt war. Sie habe Naomi Campbell im Flugzeug Jeffrey Epsteins gesehen, betonte Virginia Giuffre während ihrer Aussage immer wieder. Natürlich habe sie sie erkannt, sagte die Zeugin auf Nachfrage: Das Model hätte nur ein paar Sitze vor ihr gesessen. Virginia Giuffre beharrte auch darauf, dass sie Bill Clinton im „Lolita Express“ erkannt habe. Auch seinen ehemaligen Vize Al Gore. Ob sie da ganz sicher sei, wurde Giuffre gefragt. Aber ja, sie werde doch wohl noch ihren einstigen Präsidenten kennen. Auch den Vize. Ihre brisanten Aussagen bekräftigte Virginia Giuffre eidesstattlich. Sie betrachte die prominenten Frauen, die dabei waren, als mitschuldig, ergänzte Giuffre: Weil die nichts gegen Epstein unternommen hätten. Stattdessen Augen und Ohren verschlossen hätten. Schließlich sei das nicht irgendeine schäbige Sex-Geschichte unter Männern gewesen, sondern ein Fall von Menschenhandel und schlimmstem Missbrauch!

Virginia Giuffre ist gewissermaßen so etwas wie die Anführerin der Epstein-Opfer geworden. Sie war 17 Jahre alt und eine kleine Angestellte in Donald Trumps Millionärs-Golfclub „Mar-a-Lago“ in Florida (Jahresgebühr: 200 000 Dollar). Auch Jeffrey Epstein und seine Freundin Ghislaine Maxwell waren Mitglieder.

Eines Tages bieten die beiden Virginia Roberts an, sie zur Massage-Therapeutin ausbilden zu lassen. Doch die wird keine Therapeutin, sondern die Sex-Sklavin des Multimillionärs! So wie viele andere Mädchen, von denen manche beinahe noch Kinder waren – gerade mal 14 Jahre alt war die Jüngste.

Bis ihr die Flucht gelingt, wird Virginia zwei Jahre lang von Mann zu Mann herumgereicht. Mal muss sie auf der Sex-Insel ihre Liebes- Dienste leisten, mal im berühmt-berüchtigten Epstein-Wohnsitz „Orgy Island“ („Insel der Orgien“) in Florida – oder in London mit dem „schrecklichen Prinz Andrew“ …

2001 und 2002 sei Giuffre dreimal zum Geschlechtsverkehr mit dem Royal gezwungen worden. Sie habe sich vor dem Prinzen geekelt, gibt Giuffre zu Protokoll: Aber sie habe gewusst, dass sie ihn glücklich machen müsse. Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein hätten das von ihr verlangt. Die Prozedur habe nie lange gedauert. Danach sei der Prinz aufgestanden, habe sich artig bedankt und sei wortlos aus dem Zimmer gegangen.

„Ich saß im Bett – entsetzt, beschämt und dreckig. Das werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen können ...“ (Sie bekam für ihre erzwungenen Dienste 1000 Dollar Honorar.)

Bei ihrer Anhörung präsentierte Virginia Giuffre ein Foto, das sie mit Prinz Andrew in einem innigen Moment zeigt: Sie beide stehen lächelnd in einer Tür, Andrew hat seinen Arm um ihr Hüften gelegt und drückt sie zärtlich an sich. Neben den beiden steht, an den Türrahmen gelehnt, Epsteins Handlangerin Maxwell.

Epsteins Handlangerin kennt alle schmutzigen Geheimnisse …

Musste ihr Chef sterben, weil seine Kunden Panik hatten?

Obwohl es keinen Zweifel gibt, dass der Mann auf dem Bild Andrew sein muss, behauptet der doch dreist: Das bin nicht ich! Das kann ich gar nicht sein, weil ich in London nicht in Straßenkleidung aus dem Haus gehe, noch dazu in einer so billigen. In London trage ich stets Anzug und Krawatte! – So ließ sich der königliche Spross im BBC- Interview vernehmen, das für den britischen Hof zum Fiasko wurde und für die Queen zur größten Katastrophe ihrer Amtszeit. Zum Super-GAU!

Was Andrew zu den Anschuldigungen von sich gab, ist von einer erschreckenden geistigen Schlichtheit. Eine Stunde lang dilettierte er mit der englischen Sprache, er stotterte und schwitzte sich um Kopf und Kragen: „Ich habe keine Erinnerung an das, was diese Frau sagt. Ich kann mich nicht erinnern, dass dieses Foto gemacht wurde. Ich habe Jeffrey Epstein nie mit einer Kamera gesehen. Überhaupt ist das Foto im Obergeschoss von Ghislaine Maxwells Haus entstanden. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich in diesem Haus jemals nach oben gegangen bin. Noch einmal: Ich kann mich nicht erinnern, mit ihr Sex gehabt zu haben. Ich habe mir den Kopf zerbrochen und es immer wieder durchgespielt, aber nein, da rührte sich nichts!“

Das Wort des Opfers steht gegen das des Prinzen. Und das zweite bekam bereits vier Jahre zuvor mehr Gewicht. Da hat te ein Gericht entschieden: Virginia Giuffres Vorwürfe gegen den Sohn der Queen seien unverfroren.

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft in New York Prinz Andrew schon mehrere Male geladen, in Amerika seine Aussagen zu machen. Er weigerte sich beharrlich. Aus gutem Grund: Er wäre dort mit Sicherheit vor Gericht gelandet. Wenn nicht gar im Gefängnis. Das dürfte er wissen …

Doch im Mittelpunkt der Ermittlungen stand von Anfang an der New Yorker Investmentbanker Jeffrey Epstein, der den Mädchen-Ring zum Missbrauch Minderjähriger organisiert hatte. Ein anderes Opfer, Chauntae Davies, berichtete unter Tränen, sie habe sich in einer Klinik zwei Wochen lang übergeben müssen, nachdem Epstein sie vergewaltigt hätte. Damals sei sie 15 Jahre alt gewesen. Um die Sex-Verbrechen nicht auffliegen zu lassen, wird offenbar bis heute fortwährend gelogen und betrogen. Denn der schmutzige Skandal könnte viele Prominente in den Abgrund reißen, sollte die Bombe platzen. Der einstige US-Präsident Bill Clinton hatte lange bestritten, jemals einen Fuß auf Epsteins Sex- Insel gesetzt zu haben, wie das Virginia Giuffre unterstellte. Clinton musste aber nach längeren „Gedächtnis-Aussetzern“ zugeben, dass er viermal mit dem „Lolita Express“ geflogen sei. Wohin, verriet er nicht. Ein Schuft, der Böses dabei denkt – wie das Sprichwort sagt …

Journalisten fanden heraus, dass Epstein sogar Gast im Weißen Haus war. Donald Trump war noch vor Jahren voll des Lobes für Epstein. Der sei ein großartiger Typ, ein feiner Kerl, der schöne Frauen liebe, genau wie er. Doch er kenne ihn kaum. Stimmt nicht: Natürlich kannte man sich. Ohne Epsteins Geld wäre Trump längst pleite gewesen, meinen Finanzexperten: Der Banker hätte ihn immer wieder vor finanziellen Abstürzen gerettet.

Die Beziehung der beiden Männer ging angeblich in die Brüche, weil Trump den Freund bei einem Immobilien-Deal betrogen haben soll. Epstein wollte sich daraufhin rächen und über Trumps angebliche Mafia-Verbindungen auspacken. Der aber soll gedroht haben: Nur einen Ton darüber – und Epstein lande wegen seiner „kleinen Sex-Mädchen“ im Knast!

Am 10. August 2019 ist dann das passiert, was viele Beteiligten offenbar aufatmen lässt: Jeffrey Epstein wird tot in seiner Zelle gefunden. Der Sex-Verbrecher soll sich selbst erhängt haben, heißt es. Aber: War das überhaupt möglich? Denn der Gefangene war rund um die Uhr überwacht worden. Laurence Tribe, Jura-Professor an der Harvard-Universität twitterte: Man müsse schrecklich naiv sein, um nicht zu sehen, dass es sich hier um eine böse Vertuschung handele, die viele Männer schützen solle. Jeder könne hinter Epsteins Tod stecken. Donald Trump eingeschlossen.

Ein Jahr nach dem Tod ihres Freundes wurde Ghislaine Maxwell verhaftet. Noch in diesem Jahr, voraussichtlich Ende November, muss sie sich vor Gericht verantworten. Ihr drohen 35 Jahre Gefängnis. Wenn sie da noch lebt. Ihre Zelle wird rund um die Uhr überwacht. Genau wie die Epsteins. Und der ist tot. Kein Wunder, dass Ghislaine Maxwell Tag und Nacht zittert. Sie kennt schließlich alle reichen Freier, die sich an jungen Mädchen vergangen haben …

New York, 10. August 2021. Virginia Giuffre verklagt Prinz Andrew wegen dreifacher Vergewaltigung, will Schadensersatz von ihm.

Was dann passierte, könnte sich so wie folgt zugetragen haben …

Der Prinz erfährt, dass ihm demnächst die Klageschrift übergeben werde. Er solle am besten untertauchen, soll ihm sein Anwalt geraten haben. Aber Vorsicht: Er müsse damit rechnen, abgehört zu werden. Und kein Handy!

Der Prinz auf der Flucht!?

Am nächsten Tag holt er seine Ex-Frau Fergie ab und fährt mit ihr zu einem kleinen Flugplatz am Stadtrand. Dort wartet bereits der weinrote Hubschrauber der Queen auf sie. Drei Stunden später landet der vor dem Schloss Balmoral.

Ein bizarres Versteckspiel beginnt. Andrew begrüßt seine Mutter, will aber nicht bleiben. Zu gefährlich! Er könnte aufgespürt werden. Mit einem alten Jeep fährt er in den Wald Richtung Lochnagar in den schottischen Highlands. Verkriecht sich mit seiner Ex-Frau in einer Jagdhütte. Am nächsten Tag fährt der Range Rover der Queen vor. Andrew führt sie schweigend zur Hütte. Immer wieder dreht er sich um. Erst im Holzhaus spricht er. Die Queen sah leidend aus, erzählt ein Bauer, der das Treiben beobachtet hat.

London, 27. August, Royal Lodge, Prinz Andrews Residenz. Giuffres Anwalt übergibt seinem Sicherheitschef die Klageschrift. Laut Gesetz muss die aber dem Beschuldigten persönlich ausgehändigt werden.

Sonst gilt sie als nicht zugestellt.

New York, 13. September. Erste Anhörung. Ohne Andrew. Nur sein Anwalt aus Hollywood nimmt teil. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage, sagt er. Die Klage sei nicht gesetzeskonform zugestellt worden. Er lehnt New York als Gerichtsstandort ab. Die Klage müsse zurückgenommen werden. Sofort! Der Anwalt spielt auf Zeit. Richter Lewis Kaplan verschiebt die Anhörung um eine Woche – mit einer Warnung an Prinz Andrew: Früher oder später werde er ihn hier sehen! Richten Sie ihm das aus.

London, 14. September. Der Hohe Gerichtshof fordert Prinz Andrew auf, die Klageschrift anzunehmen. Er solle sich unverzüglich melden. Am Abend desselben Tages habe Andrew (so wird vermutet) seiner Mutter mitgeteilt, er werde die Klageschrift nicht annehmen und sich weiter verstecken. Er soll angeblich erklärt haben: Wenn ihm die Gerichts- Dokumente nicht bis zum 8. Dezember überreicht worden seien, könnten seine Anwälte den Fall abwenden.

Schloss Balmoral, 16. September. Die Königin habe (wie es heißt) von einem ihrer Berater erfahren, dass US-Behörden an Ihre Majestät herantreten wollen, mit einer Bitte, die er kaum auszusprechen wage. Die Königin solle ihren Sohn an die US-Justiz ausliefern! Er habe die Königin noch nie so betroffen erlebt, hätte der Berater erklärt: Er müsse angeblich sogar um seine Apanage fürchten. – Fortsetzung folgt …

Hier ist Prinz Andrew auf der Flucht !?

Die Königin soll ihren Sohn an die Justiz ausliefern …