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DER „RUSSIAN VITYAZ“ GEHT IN DEN RUHESTAND


BoxSport - epaper ⋅ Ausgabe 8/2021 vom 21.07.2021

BOXEN

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Bildquelle: BoxSport, Ausgabe 8/2021

Bei einer Pressekonferenz am 13. Juni verkündete Povetkin sein Karriereende
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Alexander Povetkin (l.) verpasste David Price (r.) bei seinem Sieg am 31. März 2018 gleich zwei Knockdowns

A lexander Povetkin (36-3-1, 25 K.o.), Olympia-Gold-Gewinner von 2004 und früherer WBA-Weltmeister im Schwergewicht, beendete seine aktive Karriere. Bei einer Presskonferenz in St. Petersburg am 13. Juni verkündete der 41-Jährige diesen Schritt. „Die Jahre fordern ihren Tribut“, sagte der Boxer, der 2005 sein Profidebüt gab. „Ich habe alle möglichen Verletzungen, die immer noch behandelt werden müssen. Es ist Zeit für mich, meine Karriere zu beenden.“

Der Russe begann seine Karriere bei Team Sauerland und bestritt seine ersten neun Profikämpfe in Deutschland, bis 2013 stand er bei dem Traditionsstall unter Vertrag. Am 27. August 2011 wurde er „regulärer“ Weltmeister der WBA gegen Ruslan Chagaev und verteidigte den Titel vier Mal erfolgreich, bis ihm Wladimir Klitschko, damals WBA-Super-, IBF- und WBO-Champion, die erste Niederlage seiner Profikarriere zufügte. Povetkin besiegte in der Folgezeit zwar Namen wie Mahmoud Charr, Carlos Takam, Christian Hammer und Michael Hunter, verlor aber seinen nächsten WM-Auftritt am 22. September 2018 trotz einer beherzten Leistung gegen Anthony Joshua.

Der „Russian Vityaz“ blieb jedoch auch in späteren Karrierejahren ein gefährlicher Gegner, wie Dillian Whyte am 22. August des vergangenen Jahres feststellen musste. Der „Body Snatcher“ verteidigte seinen Status als WBC-Pflichtherausforderer, schlug Povetkin der vierten Runde zwei Mal nieder und präsentierte sich als stärkerer Boxer. Doch in der Fünften landete Povetkin einen mustergültigen Uppercut, der den Briten ausknockte – ein Anwärter auf den „K.o. des Jahres“. Damit war Povetkin erneut in die Nähe einer WM-Chance gekommen, jedoch verlor er das Rematch gegen Whyte am 27. März dieses Jahres durch K.o. in der Vierten – sein letzter Profikampf. B

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