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DER SCHÖNSTE PLATZ


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Reader´s Digest Deutschland - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 31.01.2022

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Bildquelle: Reader´s Digest Deutschland, Ausgabe 2/2022

Das Blockhaus

JERRY MCGAHAN war in keiner guten körperlichen Verfassung, als er an einem stürmischen Septembernachmittag 2016 vor sein Blockhaus im US­Bundesstaat Montana trat. Sein weißes Haar war strohig, sein Gesicht durch die Einnahme von Steroiden aufgedunsen.

1973 hatte Jerry das Blockhaus am Fuß der Mission Mountains für 300 Dollar erstanden. Freunde hatten ihm geholfen, es auseinanderzunehmen, jeder Balken wurde nummeriert. Mit seiner ersten Frau Libby baute er es am Jocko­Fluss wieder auf. Allein mit dem Wissen, das er sich aus Ratgeberbüchern und im Werkunterricht angeeignet hatte, setzte er Fensterrahmen ein, legte Stromanschlüsse, installierte Rohre und zimmerte Schränke. Gegen Endes des Sommers war aus der Baustelle ein neues Heim geworden.

Das Haus mit seinem Garten verzauberte die Leute. Wer die Auffahrt heraufkam, ob der Postbote oder einmal sogar der Dichter Allen Ginsberg, sah ...

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... sofort, dass hier ein kreativer Mensch am Werk gewesen war. Ein Hospizarzt rief, als er das Haus, den moosbewachsenen Steingarten und die Korkenzieherhaseln zum ersten Mal erblickte, begeistert: „Hier sieht es ja wie bei einem Hobbit aus!“

Ich traf meinen Schwiegervater 2007 zum ersten Mal, kurz, nachdem ich mich in seine Tochter Hilly verliebt hatte. Sie hatte ihren Vater als Autor und Imker beschrieben, der kein Handy besaß und hervorragend über Vögel Bescheid wusste. Mir kam er besonnen, klug und bescheiden vor. Er hörte mehr zu, als dass er sprach.

Hilly und ich heirateten 2012 im Schatten der Bäume, die Jerry hinter dem Blockhaus gepflanzt hatte. Als er zwei Jahre später die Diagnose Prostatakrebs erhielt, war Hilly gerade mit unserem ersten Sohn schwanger. Der Krebs wäre bei frühzeitiger Behandlung gut therapierbar gewesen, aber mein Schwiegervater dachte über Ärzte wie über Mechaniker: Je öfter man sie sah, desto mehr hatten sie zu „reparieren“. Das hatte seinen Preis: Der Krebs wurde erst entdeckt, als dieser nicht mehr operabel war. Sein Onkologe gab ihm ein paar Monate. Seitdem waren fast drei Jahre vergangen.

An diesem Septembertag stützte ihn seine Frau Janet, mit der er seit 35 Jahren verheiratet war. Auch sie war schwer krank. Sie hatte das dritte Mal Brustkrebs, der Metastasen in ihren Knochen gebildet hatte. Eine Weile sah es aus, als würden sie sich gleichzeitig vom Leben verabschieden. Inzwischen ging es Jerry aber deutlich schlechter als Janet.

Bevor der Krebs ihn dahinraffte, gab es jedoch noch etwas, das er erledigen wollte. Deshalb stieg Jerry in Begleitung seiner sechs Kinder und einiger Enkel langsam die Verandastufen hinunter und ging auf den Garten zu.

AUS: THE GEORGIA REVIEW (HERBST 2019); © 2019 JACOB BAYNHAM, THEGEORGIAREVIEW.COM

Die Vögel

Jerry McGahan wurde im Winter 1943 geboren und wuchs in Livingston, nahe des Paradise Valley im Südwesten von Montana, USA, auf. Er war schmächtig und unbeholfen, hatte wenige Freunde. Eines Tages fand er eine junge Taube, die er mit nach Hause nahm und Sapphire taufte. Wenn er Zeitungen austrug, saß sie auf seiner Mütze.

Jerry entwickelte eine Leidenschaft für Vögel. Als er auf die Highschool ging, entdeckte er auf einer Klippe vor der Stadt ein junges Steinadlerweibchen in einem Nest. Er adoptierte es und gab ihm den Namen Torrey. Torrey lebte in einem großen Käfig neben dem Haus. Am Wochenende dressierte er sie im Jagen von Kaninchen, und als Jerry 1961 an die University of Montana in Missoula ging, nahm er Torrey mit. Er hielt sie in einem Gehege hinter der Turnhalle. Wenn er keine Vorlesung hatte, ließ er sie auf dem Berg hinter dem Campus fliegen.

An der Universi­ tät fasste Jerry die Ergebnisse seiner intensiven Feldforschung in einer wissenschaftlichen Abhandlung über die Jagdgewohnhei­ ten des Steinadlers zusammen. Bis heute gilt diese als eine der umfassendsten Untersuchungen zu den in Montana beheimateten Adlern. An der Universität lernte er auch seine erste Frau Libby kennen, die Kulturwissenschaften studierte und seine Leidenschaft fürs Wandern teil te. Das Paar heiratete 1966, demselben Jahr, in dem Jerry seinen Masterabschluss in Wildtierbiologie erlangte.

Mit Libby zog Jerry nach Madison, US­Bundesstaat Wisconsin, wo er seinen Doktor in Zoologie machte. Im Rahmen seiner Forschungsarbeit erhielt er ein Stipendium der National Geographic Society, um die Lebensweise der Anden kondore in Südamerika zu studieren. Jerry drehte einen Dokumentarfilm und schrieb einen Artikel für die Mai­Ausgabe 1971 des National Geographic, für den Libby die Fotos schoss.

Das Titelfoto zeigt Jerry mit einem riesigen Kondor auf dem Arm. Die Flügelspannweite betrug drei Meter. Jerry nannte ihn Gronk, nahm ihn 1973 mit nach Montana, und schenkte ihn einige Jahre später einem Zoo.

Auf einem Stück Weideland in Arlee ließen Jerry und Libby sich nieder. Sie adoptierten ihren ersten Sohn Jay aus Kolumbien. 1974 wurde ihre Tochter Jordan geboren. Um besser für seine junge Familie sorgen zu können, gründete Jerry einen Imkereibetrieb.

Nachdem die Ehe mit Libby geschieden war, heiratete mein Schwiegervater Janet, die zwei Söhne hatte, Simon und Duncan. Mit seiner zweiten Frau bekam Jerry zwei weitere Töchter. Romy und Hilly erblickten im Blockhaus das Licht der Welt. Sie wurden wie ihre Geschwister dazu erzogen, den Eltern im Garten und bei der Bienenzucht zu helfen.

Die Erde

Seit er am Jocko lebte, fühlte Jerry sich diesem Ort auf besondere Weise verbunden. Er pflanzte Bäume, Gemüse und Blumen. Wer ihn mochte, liebte auch seine Blumen. Und wann immer möglich, zeigte und erklärte er sie einem. Neben den Vögeln gehörten sie zu seinen liebsten Gefährten.

Das galt auch für die Bäume. Insgesamt zog Jerry auf seinem Grundstück 54 Apfelbäume. Zuerst pflanzte er den Wurzelstock. Wenn dieser ein Jahr später anfing auszutreiben, besuchte er kleine Obstplantagen, um ihre Äpfel zu verkosten. Von denen, die ihm besonders geschmeckt hatten, schnitt er im nächsten Frühjahr junge Triebe und veredelte damit seine jungen Bäume. Nach ungefähr zehn Jahren erntete Jerry die ersten Früchte.

Es waren köstliche, besondere Äpfel mit Namen wie Incarnation, Star Song oder Priscilla. Jerry hatte Sansa-Äpfel aus Japan und eine englische Sorte namens Ashmeads Kernel, die aus dem 18. Jahrhundert stammte.

Seine Lieblingsäpfel kreuzte Jerry in der Hoffnung, ihre besten Eigenschaften, etwa das Aroma, die Konsistenz oder Lagerfähigkeit in einer neuen Sorte zu vereinen. Nach vier Jahrzehnten wuchsen auf Jerrys Bäumen 175 Apfelsorten: 82 Standardsorten und 93 eigene Kreuzungen. Seine Lieblingskreuzung aus einem Sweet Sixteen und einem Gold Rush war knackig-fest und erinnerte im Geschmack leicht an Fenchel. Jerry nannte ihn Jocko.

FRÜCHTE REIFEN UND VERGEHEN. DIE SAMEN ÜBERDAUERN HINGEGEN EWIG

Erst spät fand ich heraus, dass mein Schwiegervater die Äpfel, die er anbaute, selbst nicht aß. Er biss ab und zu ein Stück ab, um die Konsistenz und das Aroma zu prüfen, und spuckte das Fruchtfleisch wieder aus. Er sorgte dafür, dass jeder Apfel gepflückt wurde, sobald er die optimale Reife erreicht hatte, um ihn Freunden, der Familie oder der Lebensmittelbank zu geben. Für Jerry war der Obstgarten eine Forschungsstätte, in der jeder Apfel ein Brutschrank für die Samen war. Früchte reiften und vergingen innerhalb einer Saison; die Samen überdauerten hingegen ewig.

An jenem Septembernachmittag begaben wir uns zu Jerrys Obstwiese. Der Wind raschelte in den Blättern. Mit der linken Hand umklammerte er seine Morphiumpumpe. Er schaute herum, als suchte er etwas.

„Hier wäre es schön“, sagte Jerry schließlich. „Man kommt durchs Tor und muss ein Stück gehen.“ Langsam ging er zu dem Fleck, den er meinte, und untersuchte den Untergrund.

Er deutete auf den Boden „Hier könnte mein Kopf ruhen.“ Sein 42-jähriger Stiefsohn Duncan markierte die Stelle mit einem großen Stein.

Mein Schwiegervater ging auf die Knie, drehte sich um und legte sich mit dem Rücken auf die Erde. Seine Hand flächen berührten das Gras, während sein Kopf auf dem Felsen ruhte wie auf einem Kissen. Unterdessen surrte die Schmerzpumpe leise.

„Also, was meint ihr, ist das ein guter Platz für mein Grab?“ Er sah fragend in die Runde.

Niemand mochte zustimmen oder sich Jerry tot vorstellen, obwohl wir alle wussten, dass der Abschied nahte. Es gab sicher keinen besseren Ort als diesen. Duncan stieß links und rechts von Jerrys Kopf sacht die Schaufel in den Boden. Er tat das Gleiche neben seinen Füßen und hob vier Grasnarben ab.

Keiner sagte etwas. Wir starrten abwechselnd auf unsere Füße und auf die Wiese unter dem Apfelbaum. Wir standen verlegen da, weil wir wussten, dass er bald sterben würde, nicht jedoch wie oder wann. Jerry, unsere Gedanken erratend, ging zu einem Baum und fing an, ihn zu schütteln. Reife Pflaumen regneten auf uns herab, und es war, als hätte er uns ebenfalls geschüttelt. Wir bückten uns, um die süßen Früchte aufzusammeln. Janet trat zu ihrem Mann und umarmte ihn.

„Ein Friedhof und ein Obstgarten – das passt doch gut“, sagte Jerry.

Das Loch

Damit war der Ort seiner letzten Ruhestätte beschlossen. Von dem kurzen Ausflug ermüdet, gingen Jerry und Janet Richtung Haus. Einige ältere Enkel und ein Urenkel kehrten mit Schaufeln in den Obstgarten zurück.

Mehr als ein Dutzend Familienmitglieder hoben das Grab aus. Als ich während einer Pause schwitzend ins Haus kam, schaute mein Schwiegervater mich mit sanftem Blick an und sagte mit schwacher Stimme: „Danke.“

Unterdessen zimmerten Simon und Duncan einen Sarg. Das Holz dafür lieferten der Aufbau des Honiglasters, die Bienenstöcke und ein altes Schild, das Janet für ein örtliches Café gemalt hatte. Der Sarg war ein Schmuckstück mit Griffen aus violett gemasertem Wacholder und einer fein geschmirgelten Oberfläche. Unser zweijähriger Sohn Theo und seine dreijährige Cousine Selah klopften fröhlich darauf herum, als wäre er eine Trommel.

Es traf sich, dass wir inmitten dieser Vorkehrungen für Jerrys Abschied ein neues Mitglied in unserer Familie begrüßen durften: Romy brachte ein Mädchen namens Opal zur Welt. Duncan fuhr mit Jerry nach Missoula, wo er Opal kennenlernte. Er sah abgemagert und erschöpft aus, aber er strahlte, als er sein jüngstes Enkelkind im Arm hielt.

„Du siehst gut aus, das Baby steht dir“, meinte Janet.

„Ach, das liegt nur am Licht“, gab er zurück.

Das Ende

Schliesslich schoben wir Jerrys Krankenhausbett ins Wohnzimmer. Janet drehte es so, dass der Kranke den flammend roten Zuckerahorn vor dem Fenster sehen konnte. Hier standen Kuriositäten, die Jerry und Janet über die Jahre gesammelt hatten wie ein Walwirbel, den sie am Strand gefunden hatten oder ein Topf mit Bissspuren eines Grizzlybären. Jeder Gegenstand erzählte eine Geschichte.

Die Hospizschwestern erhöhten kontinuierlich die Dosierung der Schmerzpumpe. Abends, wenn sie fort waren, kletterte Janet zu Jerry ins Bett, sie aßen Eis und sahen fern. An einem Abend war ich im Zimmer und sah, wie Jerry zu Janet hinüberschaute: „Ich möchte deine Hand ein bisschen halten“, bat er.

Wir hielten Wache an seinem Bett. Duncans Frau Jana sang, Hilly begleitete sie auf dem alten Barpiano. Als die Musik erklang, fingen die Augen meines Schwiegervaters an zu glänzen. „Wow“, hauchte er, „wow.“ Das waren seine letzten Worte.

Eine Hospizschwester kam und stellte offiziell den Tod fest. Janet, die müde, aber gefasst war, holte aus dem Schlafzimmer Jerrys beste Jeans, ein rostbraunes Kordhemd, eine Weste und seinen Sonnenhut. Wir wuschen ihn und zogen ihn an. Nachdem wir ihn in den Sarg gelegt hatten, wirkte er friedlich und ein wenig verwundert, vielleicht sogar stolz.

Janet fand, dass er nicht ohne Beigabe unter die Erde durfte, legte ein Paar seiner selbst gezogenen Bienenwachskerzen und alte Liebesbriefe in den Sarg. Jerrys Jagdpartner David Rockwell tat einen Rabenschädel und einen Bisonhuf hinzu. Hilly drückte ihrem Vater einen reifen Jocko-Apfel in die Hand. Einige Enkel arrangierten einen Strauß lilafarbener Astern auf seiner Brust.

„Jetzt hat er alles bei sich, was im Leben wichtig ist“, stellte David fest.

Ein letztes Mal gingen wir gemeinsam mit Jerry in den Obstgarten und ließen ihn langsam in die Grube hinabgleiten. Duncan sprach ein Gebet. Jana sang ein Lied. Anschließend schütteten wir das Loch zu. Der lebendigste Mensch, den ich je kennengelernt habe, verschwand für immer unter brauner Erde.

Im folgenden Frühjahr, als die Krokusse wieder sprießten, wollte unser knapp dreijähriger Sohn Theo von Hilly und mir wissen: „Wo ist Opa?“

Wir hatten gerade Janet besucht und fuhren am Obstgarten vorbei.

Hilly antwortete: „Sein Körper ist gleich da drüben in der Erde.“

Nach einer Weile ergänzte ich: „Die Wahrheit ist, dass wir nicht genau wissen, wo Großvater Jerry nun ist. Sein Körper ist in der Erde. Und manche Menschen glauben, dass wir eine Seele haben und dass unsere Seele in den Himmel aufsteigt, wenn wir gestorben sind.“

„Oder sie wird zu einem Berg“, fügte Hilly hinzu.

„Genau“, sagte ich. „Vielleicht verweilt sie auch an den Lieblingsorten der verstorbenen Person.“

Theo dachte eine Weile nach und sagte schließlich: „Also ich glaube, dass Großvater jetzt ein Apfel ist.“

Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden zu viel davon.

SENECA, RÖM. PHILOSOPH U. STAATSMANN (4 V. CHR.–65 N. CHR.)