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Der Test im Überblick


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 27.05.2022

Gorenje WNEI 94 APS Waschmaschine

Die WNEI 94 APS von Gorenje ist eine Waschmaschine, die sich vor allem solche Verbraucherinnen & Verbraucher werden ins Haus holen wollen, die immer wieder Massen an Textilien in einem Mal waschen müssen, die Wäsche durch ein ausnehmendes Spektrum an Waschprogrammen & Co. in wirksamer Weise wieder ansehnlich machen wollen und von vornherein eher an einem niedrigpreisigen Modell interessiert sind: Mit einem aktuellen Marktpreis von 497,73 € ist das Modell schließlich alles andere als hochpreisig. Den Maßen nach ist das Modell ausladender als manch andere: Das aber ist in Anbetracht des wirklich imponierenden Trommelvolumens auch vollkommen verständlich: Man kann 9.000 Gramm (m max, abhängig vom Waschprogramm) an Textilien in die Trommel hinein manövrieren, um sie von dem Modell in einem Mal waschen zu lassen. Doch kann es, wie auch unsere Testerinnen & Tester ...

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... wahrnahmen, schon sehr anspruchsvoll sein, solchermaßen viele Textilien in der Trommel zu verräumen – ein Gewicht von 9.000 Gramm lässt sich nur dann erreichen, wenn auch Textilien aus wirklich schwerem Material wie bspw. Wolle dabei sind.

Größe, Gewicht & Co

Gorenjes neue WNEI 94 APS kann nicht allein durch ihren modernen, in vornehmer Weise Schwarz und Weiß vereinenden Stil verlocken, sondern auch und vor allem durch das in der Trommel in einem Mal zu waschende Textilvolumen: Volle 9.000 Gramm (m max, abhängig vom Waschprogramm) können in die Trommel hinein wandern. Auch in Haushalten, in denen viele Verbraucherinnen & Verbraucher wohnen, sollte man mit den Maßen dieser Trommel auskommen. Dank des Trommeleinlasses kann man auch ausladendere Textilien wie bspw. Decken, Kissen et cetera ohne Weiteres in die Trommel hinein und sie auch wieder aus ihnen heraus manövrieren. Daher sollte auch die monumentale Größe des Modells niemanden verwundern: Mit 600 × 850 × 610 Millimetern (B max× Hmax× ​T max) lässt es sich aber noch immer in vielen Winkeln des Haushalts abstellen. Gleichermaßen verhält es sich mit dem imposanten Gewicht des Modells: Alleine lässt es sich nicht durchs Haus hieven.

Das am Modellkörper vorherrschende Weiß wird vom Schwarz einzelner Teile durchbrochen: So kann sich bspw. auch das mit Maßen von 125 × 73 Millimetern (B max× Hmax) wirklich anschauliche Liquid Crystal Display des Modells abheben. Dessen Qualität erwies sich als exzellent, konnten alle Testerinnen & Tester, einerlei aus welchem Winkel sie auch zum Modell herab sahen, doch alles Wesentliche von ihm ablesen. Dank des hell von hinten her strahlenden Lichts lassen sich das aktuelle Waschprogramm, die verschiedenen Waschparameter usw. auch abends noch wunderbar erkennen. An der Flanke des Modellkörpers lässt sich noch eine Klappe erspähen, durch die man an den die Pumpe schirmenden Filter herankommen kann. Dieser stellt sicher, dass während des Waschens keinerlei Grobpartikel wie bspw. Steine & Co. in die Technik der Pumpe hinein wandern und an ihr Schäden verursachen können. Die Funktionalität des Filters lässt sich aber nur erhalten, wenn man sich seiner immer mal wieder – idealerweise einmal pro Monat – annimmt. Vorab sollte man aber ein Behältnis vor den Auslass stellen: Ansonsten kann es passieren, dass das Wasser aus dem Modell heraus und hinab zum Fußboden rinnt und sich anschließend unter dem Modell verteilt. Das wiederum kann in Wasserschäden münden.

Die an das Modell anzuschließenden, Wasser hinein und heraus rinnen lassenden Schläuche sind von ausreichendem Maße (L max: je 1,37 Meter). Was wir ausdrücklich loben müssen: Das dem Wasser ins Modell speisenden Schlauch verliehene AquaStop-System, das Schäden des Schlauchs erkennen und in ein und demselben Moment das weitere Einspeisen von Wasser aus dem Anschluss des Hauses verhindern kann. Dies ist außerordentlich wertvoll, kann man so Wasserschäden, die bei einem ausnehmenden Wasservolumen bis ins Mauerwerk hinein wirken können, schon von vornherein verhindern. Das System erwies sich, wie wir von unseren Testerinnen & Testern durch Manipulationen am Schlauch erproben ließen, auch als vollkommen verlässlich. Man kann das Schlauchpaar am hinteren Teil des Modellkörpers verankern: Dadurch kann das Modell immer vollkommen sicher mit dem Wasser operieren. Obendrein ist es sehr viel ordentlicher, die Schläuche innerhalb von ein paar Millimetern am Modellkörper zu halten. Der Anschluss des Wasser ins Modell schickenden Schlauchs ist von Werk aus mit einem Filter versehen worden, der bspw. im Wasser vorhandene Feinpartikel abhalten und die Technik des Modells schirmen soll. Weil sich hier allerlei wie bspw. Kalk ansammeln kann, sollte man die Membran des Filters immer mal wieder mit viel Wasser ab- und ausspülen.

Das Fach, in dem sich das vom Modell zu verwendende Waschmittel vorhalten lässt, kann man dank der Qualität der hier vorhandenen Mechanik sehr smooth aus dem Modellkörper herausziehen und es auch wieder in denselben hineinschieben. Wertvoll ist auch die an den Wänden zu erkennende Skala von 50–200 Millilitern, sodass man das Waschmittel hier ohne Weiteres abmessen kann. Was in die verschiedenen Teile dieses Fachs hinein wandern muss, wie also bspw. Waschmittel, Weichspüler und allerlei anderes, lässt sich anhand der hier schon von Werk aus vorhandenen englischsprachigen Wörter ersehen. Dies ist die ersten Male auch allemal sinnvoll. Will man das Fach in vollem Maße herausnehmen, so muss man vorher nur den sich oberhalb anschließenden Hebel anheben und dadurch die das Fach haltende Mechanik lösen. Das ist sehr wertvoll, wenn man das Fach voll ab- und auswaschen will – bspw. bei einem Wechsel des Waschmittels.

Wirklich schön und Ausdruck des Genius der verantwortlichen Menschen im Research & Development des Herstellers ist auch der dem Dosier- behälter von außen her verliehene Materialmantel: Von ihm perlen klassisch-konventionelle Waschmittel und Wasser in vollem Maße ab. Das ist vollends anders als bei vielen älteren Waschmaschinen: Bei solchen verweilten einzelne Milliliter des verwendeten Waschmittels auch über das Waschen hinaus am Material und konnten dasselbe porös werden lassen. Die hier außerdem vorhandenen englischsprachigen Worte lassen mit einem Mal erkennen, in welchen Teil welches Mittel hinein muss: Verbraucherinnen & Verbraucher können hier ersehen, wo der Weichspüler (Softener), wo das Waschmittel (Wash) und wo das während einer Vorwäsche zu verwendende Vorwaschmittel (Prewash) hinein zu schenken ist. Auch eine Trennwand ist hier vorhanden: Sie ist hier hinein zu schieben, wann immer das Modell Waschmittel anstelle von Waschpulver verwenden soll. Warum das sinnvoll ist? Weil das Waschmittel ansonsten nach dem Anstoß des Waschprogramms in einem Mal – also viel zu schnell – in die Trommel hinein schießen würde. Durch die Trennwand lässt sich dies verhindern.

Das Fach, in das man den Dosierbehälter hinein schieben muss, ist nach wiederholtem Verwenden von Pulverwaschmittel voll auszuputzen. Ansonsten können sich hier immer mehr Pulverpartikel ansammeln, die schließlich einen vollkommen einheitlichen Fluss des Wassers durch das Fach hindurch verhindern können.

Die Handhabung

Die Tasten lassen sich dank ihrer Maße von 25×15 Millimetern (B max× Hmax) immer schnell und simpel erreichen. Auch das Ansprechverhalten der ihnen verliehenen Mechanik ist anstandslos: Man muss die Tasten nur einen Millimeter herabdrücken, um das Modell bspw. zum Anstoß des Waschprogramms zu veranlassen. Verbraucherinnen & Verbraucher werden einen Großteil der den Tasten verliehenen Graphiken mit einem Mal erkennen und verstehen, wann welche von ihnen zu verwenden ist. Manch andere Graphiken wiederum lassen eine solche Verständlichkeit vermissen. Hier muss man in die alle Tasten abhandelnde Dokumentation des Herstellers hineinschauen. Was aber lässt sich anhand des Tastenpanels nun einstellen? Vielerlei verschiedenes wie bspw. die Trommelrotationen pro Minute und die Temperatur des während des Waschens zu verwendenden Wassers. Darüber hinaus sind auch viele Optionen vorhanden, dank derer man die Modalitäten des Waschens an die Ansprüche verschiedener Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen kann: Hierbei handelt es sich bspw. um eine Schnell- und eine Super-Schnell-Option, mit der sich etwa das Baumwolle weiß -Waschprogramm um 5,3% resp. 17,3% schneller vollenden lässt. Das ist immer dann wertvoll, wenn man das Haus alsbald verlassen muss, vorher aber noch all die Textilien aus der Trommel nehmen will, bspw. um sie anschließend in den Trockner zu manövrieren. Auch die vom Modell erschlossene Option, das Waschprogramm mit einem höheren Wasserstand in der Trommel zu verwirklichen, kann vielen Textilien zupasskommen: Gerade Textilien aus anspruchsvollerem Material wie bspw. Wolle lassen sich so sehr wirksam schonen. Durch den höheren Wasserstand kann es durch die Trommelrotationen während des Waschens nur noch zu maßvoller Friktion des Textils an dem Metall der Trommel kommen, sodass sich auch nur noch ein Minimum an Material ab- und ausreiben kann. Was viele Verbraucherinnen & Verbraucher auch willkommen heißen werden: Die Tastensperre, die ein versehentliches Verändern von Wasch- und Schleuderparametern usw. wirksam verhindern kann. Auch kann man den Ton des Modells ausschalten, den dasselbe bspw. nach einzelnen Tastendrücken vernehmen lässt und den mit 63,1 dB(A) (L Pmaxaus d: 1,0 Meter) auch andere Menschen im Haus wahrnehmen können. Gerade abends kann man den Schallausstoß des Modells so vermindern.

Was den ein oder anderen verwundern wird, ist die Weise, in der man die Trommelrotationen pro Minute verstellen muss: Hier ist es schließlich so, dass das Modell vorab immer die maximalen Trommelrotationen des Waschprogramms voreinstellt und man diese anschließend per Tastendruck vermindern kann. Verwirklichen kann das Modell 1.400, 1.200, 1.000 oder 800 Trommelrotationen pro Minute. Wenn es sich aber um außerordentlich anspruchsvolle Wäsche handeln sollte, kann man der Technik des Modells auch vorschreiben, die Trommel während des Waschens in vollkommenem Stillstand verweilen zu lassen. Wunderlich ist auch, dass sich die Temperatur des Wassers nicht linear verstellen lässt: So lässt bspw. im Waschprogramm Baumwolle weiß mit einem Tastendruck von 40 °C zu 90 °C wechseln, mit einem weiteren Tastendruck wiederum von 90°C zu 60°C. Dass das Verstellen dieser Wasch- und Schleuderparameter nicht vollkommen intuitiv ist, muss nicht als per se schlecht verstanden werden: Verbraucherinnen & Verbraucher werden eilends verstehen, wie viele Male sie die eine oder die andere Taste drücken müssen, um den Wert der Wahl – einerlei ob nun in puncto Trommelrotation oder Temperatur – voreinzustellen. Doch aus welcher Motivation heraus der Hersteller nun einen solchen Modus des Verstellens anstelle des klassisch-konventionellen, linearen Hoch- oder Herabschaltens eines Werts implementieren ließ, wollte sich unseren Testerinnen & Testern nicht wirklich erschließen.

Das Drehrad, anhand dessen sich das vom Modell zu verwirklichende Waschprogramm wählen lässt, ist von einem wirklich simplen Stil. Doch kann man es ohne wirklich wahrnehmbares Maß an Widerstand hin und her drehen und dadurch ein Waschprogramm an- und auswählen. Der das Waschprogramm der Wahl anvisierende Marker lässt sich wunderbar erkennen. Wesentlich außerdem: Wie viele Minuten das Waschprogramm währen wird, stellt das Modell in hell-strahlenden, weißen Zahlen dar. Diese lassen sich dank ihres Maßes von 15 Millimetern (H max) auch aus mehr als einem Meter noch immer sicher ablesen – einerlei wie es sich bspw. mit dem Winkel des Herabschauens verhalten sollte.

Doch auch außerhalb all dieser wesentlichen Modalitäten des Waschens kann das Modell noch durch eine Handvoll anderer Optionen verlocken, die in manchen Haushalten wirklich wertvoll sein werden. Wer bspw. Kinder im Haus haben sollte, der wird die durch den parallelen Druck eines Tastenpaars an- und wieder ausschaltbare Tastensperre lieben, verhindert sie doch bspw. ein Verstellen der aktuellen Waschparameter während eines Waschprogramms. Das Modell stellt währenddessen auch einen von 3–1 herab zählenden Countdown dar, sodass man immer weiß, wann es zum An- oder Wiederausschalten der Tastensperre kommt. Viele Verbraucherinnen & Verbraucher, die ihre Textilien vor dem Waschen nicht in allen Winkeln des Hauses suchen, werden die Option Add Clothes willkommen heißen. Mit ihr kann man auch nach dem Start eines Waschprogramms noch Textilien in die Trommel schieben – das aber ist leider nicht endlos machbar: Wenn bspw. zu viel Wasser in der Trommel sein oder das Wasser schon zu warm sein sollte, bleibt die Tür versperrt; dieses Feature ist aber von dem aktuell zu waschenden Textilvolumen und von dem verwendetenWaschprogramm abhängig.

Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die ihre Textilien nicht aus-schließlich mit Wasser waschen wollen, bietet dieses Modell mehrere Automatikprogramme, welche die in der Trommel enthaltenen Textilien außerdem noch mit Wasserdampf pflegen. Dieser kann dank seiner Temperatur auch einen Großteil der im Material der Textilien vorhandenen Mikroben (Bakterien, Viren & Co.) eliminieren. Auch werden die Textilien schon sehr viel smoother, sodass man das anschließende Glätten schneller verwirklichen kann. Manchen Textilien muss man im Anschluss nicht einmal mehr einen Moment widmen: Sie sehen schließlich auch schon so wirklich ansehnlich aus. Wer sich durch seine Arbeit immer mal wieder zu kurzen, knappen Business Trips veranlasst sehen und während solcher Blusen, Hemden usw. anziehen sollte, der wird vorher eines der hier vorhandenen Automatikprogramme anstoßen wollen: Mit diesem lässt sich solchen Textilien schließlich schon von vornherein eine ansprechende, wenn auch nicht vollkommen makellose Glätte verleihen. Wundervoll außerdem: Verbraucherinnen & Verbraucher, die Tiere halten, können hier in den Genuss eines weiteren Automatikprogramms kommen. Mit ihm lassen sich Tierhaare aus dem Material der Textilien ausspülen. Wie wirksam dieses Automatikprogramm ist, haben wir anhand von Wäsche erkennen können, die vorher mit Haaren von British Shorthairs, Maine Coones und Persians versehen worden war: Nach nur 2:20 Stunden (T max) waren mehr als 99% aller Haare verschwunden. Auch ein Textilien von Kleinkindern adressierendes Automatikprogramm ist vorhanden: Mit ihm lässt sich nicht nur all das wirksam auswaschen, was solche Textilien immer wieder verunstaltet – wir sprechen hier vor allem von Getreide, Gemüse usw. einschließende Breispeisen. Auch sollen diese Textilien schon durch die in der Trommel erreichten Temperaturen sicher anzuziehen sein, sodass man sich keine Gedanken um sich im Material vermehrende Mikroben machen muss. Will man Textilien, die nur den ein oder anderen Moment am Körper waren, in schneller und simpler Weise neue Frische verleihen, so kann man auch dies anhand eines Automatikprogramms verwirklichen: Hier lässt das Modell von vornherein nur ein solches Maß an Wasser in die Trommel, das ausreichend ist, um das hier vorhandene Textilvolumen in einem Mal rasch durchzuwaschen.

Wirklich wertvoll ist auch das dem Modell verliehene Automatikprogramm zur Trommelreinigung. Mit ihm lässt sich das Metall der Trommel, an dem sich während des Waschens durch Waschmittel, Weichspüler usw. auch immer wieder allerlei Chemikalien ansammeln können, mit einem Minimum an Arbeit säubern. Auch die im Wasser immer vorhandenen Kalkpartikel lassen sich so von den Wänden der Trommel ab- und ausspülen. Will man dies erreichen, so sollte man aber von vornherein Mittel verwenden, die Kalk lösen können. Derlei lassen sich im Handel erwerben. Doch anstelle solcher Mittel lässt sich auch schlicht Citronensäure heranziehen: Auch sie kann schließlich Calciumcarbonat in einen durch Wasser voll ab- und ausspülbaren Chelatkomplex verwandeln.

Wann immer das Modell einen Fehler in seiner Funktionssphäre erkennen sollte, stellt es dies anhand eines Fehlercodes dar: Dieser Fehlercode enthält ein E – als Abbreviatur des englischsprachigen Wortes Error – und eine den Fehler konkretisierende Zahl. Will man wissen, was welcher Fehlercode veranschaulichen soll, so muss man in die Dokumentation des Herstellers hineinschauen: Gerade das wird hier schließlich anhand von kurzen, knappen und vollverständlichen Texten vermittelt. Wenn es aber nach dem Anstoßen eines Waschprogramms und nach dem Verschließen der Tür durchs Modell zu einem solchen Fehler kommen sollte, muss man circa 10 Minuten ausharren, ehe all das zum Waschen der Textilien zu verwendende Wasser aus der Trommel verschwunden ist und man die Tür abklappen kann, um sich des Fehlers anzunehmen. Währenddessen kann das Modell auch keinerlei Tastendrücke mehr als solche erkennen.

Die Waschleistung

Wer sicherstellen will, dass die Textilien auch ohne außerordentlichen Verbrauch von Wasser und Strom wieder ansehnlich werden, der wird das Waschprogramm Eco 40–60 zu verwenden vorziehen. Wenn man die Trommel mit 4.500 Gramm (50 % v. m maxd.Waschprogramms) Textilien versehen sollte, ist das Waschprogramm nach 2:33 Stunden (T max) vorüber. Währenddessen verschwinden auch anspruchsvollere Flecken wie bspw. solche von Gras und Spinat anstandslos. Hervorzuheben ist auch der wirklich maßvolle Stromverbrauch von 0,38 kWh (P max), den viele Verbraucherinnen & Verbraucher vor allem in Anbetracht des aktuellen Strompreises willkommen heißen werden. Genauso verhält es sich mit dem maßvollen Wasserverbrauch von nur 61,8 Litern (V max). Nach Abschluss des Schleuderns mit 1.400 Trommelrotationen pro Minute waren davon nur noch 890 Milliliter (V max), also 1,4 % in den Textilien enthalten. Einen Großteil aller Flecken, mit denen Verbraucherinnen & Verbraucher ihre Textilien immer mal wieder verschandeln werden, kann man im Waschprogramm Eco 40–60 also wirksam auswaschen. Wenn man die Trommel nun aber mit 9.000 Gramm (100 % v. m max d. Waschprogramms) Textilien versehen sollte, verhält es sich schon wieder anders: Hier ließen sich bspw. auch die Flecken von Gras und Spinat anschließend noch erkennen. Gerade ihr Grün wusch sich nur minimal aus: Die Maße des Grüns aber wurden durchs Waschen mehrere Millimeter ausladender. Will man das volle Weiß des Textils wieder erreichen, so muss man das Waschprogramm ein weiteres Mal anstoßen. Will man aber schon durch ein einzelnes Waschprogramm alle Makel loswerden, so erwies sich eine Vorwäsche als außerordentlich wirksam.

Während des Waschens der Textilien im Waschprogramm Baumwolle weiß bei einer Temperatur von 60 °C sind die Verbräuche sehr viel erheblicher: Wenn man die Trommel mit 4.500 Gramm (50 % v. m max d. Waschprogramms) Textilien versehen sollte, kann das Modell das Waschprogramm schon nach 2:30 Stunden (T max) abschließen, lässt währenddessen aber volle 91,6 Liter (V max) in die Trommel wandern. Mit 1,38 kWh (P max) ist auch der Stromverbrauch immens. Nach dem Abschluss des Schleuderns mit 1.400 Trommelrotation pro Minute maßen wir noch immer 1.500 Milliliter (V max), also 1,6 % des vom Modell verwendeten Wassers in dem Material der Textilien. Wirksam ist das Waschprogramm allemal. Doch hoben sich noch immer die Farben der Flecken, also bspw. auch hier wieder das Grün des Grases und des Spinats, vom Weiß des Textils ab – wenn auch nurmehr als schwacher Schemen. Wertvoll außerdem ist, dass sich das Grün nicht in einer solchen Weise auswusch, dass es mehrere Millimeter ausladender wurde. Wenn man in einem Mal aber volle 9.000 Gramm (100 % v. m maxd. Waschprogramms) an Textilien waschen wollen sollte, so ist die Waschwirksamkeit nur noch durchwachsen. So ließen sich bspw. von Marmelade, Schokolade & Co. noch immer Farbspuren erkennen, die sich stark vom Weiß des Textils abhoben. Auch hier ist also, wenn man eine solche Masse an Textilien in einem Mal wieder ansehnlich werden lassen will, eine Vorwäsche vorzunehmen.