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Der Test im Überblick


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 27.05.2022

TEFAL Pro Express Ultimate II Dampfbügelstation GV9721

Bei der Pro Express Ultimate II Dampfbügelstation GV9721 von TEFAL handelt es sich um eine Station, die sich schon durch die wirklich ansehnliche Qualität der verschiedenen Materialien und des im Werk des Herstellers verwirklichten Materialverbunds auszeichnen kann. Hervorzuheben ist hier vor allem das Eisen selbst, welches mit einer modernen Durilium Airglide Autoclean Ultra Thin-Sohle versehen worden ist. Gerade diese ist mit allerlei Vorteilen verbunden: So kann sie sich, wie sich anhand des Wortes Autoclean ableiten lässt, von allein säubern, da Textilpartikel, die sich während des Schiebens übers Textil ablösen können, in einem Mal voll verbrennen, sodass sie sich nicht weiter an der Sohle ansammeln können. Weiterhin kann man mit ihr, was wiederum im Wort Airglide wurzelt, ohne ausnehmendes Maß an ...

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 6/2022

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... Widerstand über alle Materialien manövrieren – ihrer schlanken Spitze ist es zu verdanken, dass auch verwinkelte Teile eines Textils (Biesen & Co.) ohne Weiteres erreichbar sind.

Größe, Gewicht & Co.

Die TEFAL Pro Express Ultimate II Dampfbügelstation GV9721 ist ihren Maßen nach – wenn auch nur im Verhältnis zu so mancherlei anderen Modellen – wirklich monumental: Mit 415×245×296 Millimetern (L max× Bmax× ​ H max) kann man sie aber ohne Weiteres abstellen und anschließend – also außerhalb der Arbeit am Textil – auch wieder problemlos verräumen. Während des Transports des Modells lassen sich dessen 5.288 Gramm (m max, ohne Wasser) allemal wahrnehmen, ohne aber die Muskulatur in ausnehmendem Maße in Anspruch zu nehmen. Schließlich werden viele Verbraucherinnen & Verbraucher das Modell während des Transports innerhalb des Hauses nur den ein oder anderen Meter in den Händen halten müssen. Das Eisen selbst, das man während des Glättens des Textils über dessen Material schieben muss, ist dank seines maßvollen Gewichts von nur 1.002 Gramm (m max) wunderbar zu handeln.

Die Materialien des Modells erwiesen sich als vollkommen stabil und nahmen auch durch wiederholtes Anecken, Anstoßen usw. keinerlei Schaden. Die Qualität des Materialverbunds ist ordentlich, aber doch nicht vollkommen makellos: Makel ließen sich von unseren Testerinnen & Testern bspw. in Gestalt von ausladenderen Spaltmaßen erkennen. Auch der Schlauch, welcher die Station mit dem Eisen verbindet, ist außerordentlich stabil, aber dennoch nicht dermaßen starr, dass er den Verbraucherinnen & Verbrauchern das Manövrieren des Eisens erschweren würden. Flexibilität kann er auch durch sein imponierendes Maß von 1,65 Metern (L max) erschließen. Teilweise lässt er sich in den Sockel der Station schieben und dadurch in einer mehr oder minder ansehnlichen Weise verräumen; dies ist vor allem während des Transports wertvoll, da der Schlauch so nicht hin und her pendeln kann.

Der Anschluss ans Stromnetzwerk des Hauses ist ohne Weiteres zu verwirklichen: Verbraucherinnen & Verbraucher haben auch während der Wahl eines Abstellorts innerhalb des Haushalts einen Spielraum von 1,65 Metern (L max), sodass man sich seinen Textilien in verschiedenen Winkeln des Hauses widmen kann, auch wenn der Stromanschluss nicht wirklich nah sein sollte. Verdrießen wird den ein oder anderen vielleicht, dass man das Stromkabel nicht voll an der Station sichern kann. Dank des hier vorhandenen Klettverschlusses lässt sich aber sicherstellen, dass es bspw. während des Transports nicht vor Beine, Füße & Co. wirbeln kann.

Der Tank lässt sich mit 1.200 Millilitern (V max) Wasser versehen: Dies ist ein alles andere als epochales Volumen, aber in den Haushalten der allermeisten Verbraucherinnen & Verbraucher doch alle-mal ausreichend. Wie viel Wasser man in den Tank schenken sollte, ist mit einem Mal ersichtlich: An einer Wand des Tanks ist schließlich ein wunderbar ablesbarer Marker vorhanden, der den maximalen Wasserstand erkennen lässt. Mit vollem Tank kann man bis zu 37:04 Minuten (T maxim Delicate-Modus) werken, ehe man ihn wieder mit neuem Wasser anreichern muss; der Wasserverbrauch ist also bei 32,4 Millilitern pro Minute (V ∅im Delicate-Modus) anzusiedeln. Schön ist, dass man die Textilien auch in diesem der Temperatur nach maßvollen Modus schon dampfpflegen kann: Dies ist, wie unsere Testerinnen & Tester wissen, alles andere als selbstverständlich. Wann immer man einen anderen Modus wählen sollte, ist der Wasserverbrauch höher: Wir maßen hier 41,2 Milliliter pro Minute (V ∅im Normal-Modus), 49,5 Milliliter pro Minute (V ∅im Max-Modus) und schließlich 57,1 Milliliter pro Minute (V ∅im Boost-Modus). Dadurch wird also das im Tank vorhandene Wasser sehr viel schneller verbraucht: Wenn man die Technik in vollem Maße placken lassen sollte, sind es nurmehr 21:02 Minuten (T maxim Boost-Modus). Schön ist außerdem, dass die verantwortlichen Damen und Herren im Research & Development des Herstellers dem Tank eine wirklich sinnvolle Gestalt verliehen haben: Derer ist es schließlich zu verdanken, dass am Ende nur noch 10 Milliliter des Wassers im Tank verbleiben, ehe das Modell keinen Dampf mehr ausspeien kann.

Die Bedienung

Der schon hiervor angesprochene Transport der TEFAL Pro Express Ultimate II Dampfbügelstation GV9721 innerhalb des Hauses ist alles andere als anspruchsvoll: Nicht nur ist ihr Gewicht mehr als annehmbar (s. S. 71), vielmehr ist auch noch ein wertvoller Mechanismus vorhanden, der ein sicheres An- und Anderswohinheben des Modells erlaubt. Das Eisen lässt sich schließlich nicht nur in der Station positionieren, sondern hier auch mittels eines hoch- und wieder herabklappbaren Halters sicher verankern. Anschließend kann man die Station in einem Mal am Handteil des Eisens anheben. Die hier vorhandene Mechanik erwies sich als vollkommen sicher: Das Modell purzelte unseren Testerinnen & Testern nicht auch nur einmal aus den Händen.

Will man den Tank mit Wasser versehen, so muss man nicht das volle Modell hin zum Wasserhahn nehmen; der Tank lässt sich schließlich voll aus dem Modellkörper herausheben. Dies aber ist mit einem außerordentlichen Maß an Widerstand verbunden, da sich der Tank doch sehr starr im Modell hält. Der hier vorhandenen Mulde ist es zu verdanken, dass man den Tank letzten Endes doch sicher hoch und heraus hieven kann. Der Wassereinlass ist mit Maßen von 55×20 Millimetern (L max× Bmax) nicht eindrucksvoll; diese Maße sind aber immer noch vollkommen ausreichend, um Wasser einzulassen, ohne es währenddessen an den äußeren Wänden des Tanks herab rinnen zu sehen. Wenn der Tank prallvoll mit Wasser ist, lässt er sich noch immer ohne Mühen handhaben: 1.324 Gramm (m max, mit 1.200 Milliliter Wasser) werden alle Verbraucherinnen & Verbraucher halten können. Wertvoll: Wann immer die Technik des Modells erkennen sollte, dass das Wasserlevel nicht mehr ausreichend ist, stellt sie dies anhand einer verständlichen, hell strahlenden LED am Modellkörper dar.

Apropos Modellkörper: Hier sind dreierlei verschiedene Tasten auszumachen. Diese messen 31 × 15 resp. 23×15 Millimeter (L max× Bmax), sind also von ausreichenden Maßen, um sie – ohne die Hände wirklich präzise lenken zu müssen – an- und auszuwählen. Schön ist auch ihr exzellentes Ansprechverhalten, das in der anstandslosen Qualität der den Tasten verliehenen Mechanik wurzelt: Hier kommt es während eines Tastendrucks zu keinerlei Hakeln o.Ä. Sie sind obendrein so positioniert worden, dass sie sich schnell erreichen lassen. Mit einer dieser Tasten lässt sich die Technik des Modells an- und wieder ausschalten. Anschließend ist es aber noch nicht voll verwendbar, sondern muss vorher in ausreichendem Maße vorheizen. Während dieses Vorheizprozesses schaltet sich eine LED am Modellkörper immer wieder an und aus; in dem Moment, in dem das Modell verwendbar ist, lässt sich auch noch ein 57,6 dB(A) (L Pmaxaus d: 1,0 Meter) lauter, also auch aus einem anderen Teil des Haushalts noch wahrnehmbarer Ton vernehmen. Wir maßen hier immer wieder 1:50 Minuten (T max) des Vorheizens, ehe man sich ans Werk machen kann. Anschließend startet das Modell immer im Normal-Modus, einerlei welcher Modus vorher auch verwendet worden war.

Verbraucherinnen & Verbraucher können aus vier verschiedenen Modi wählen, von denen sich drei über die Taste am Handteil an- und auswählen lassen. Diese Taste ist schon ihren Maßen nach – wir sprechen von 14×19 Millimetern (L max× Bmax) – wunderbar zu erreichen und kann sich durch ein anstandsloses Ansprechverhalten auszeichnen. Während des Tests kamen unsere Testerinnen & Tester auch nie versehentlich an die Taste heran. Mit ihr lässt sich der Modus Delicate, Normal oder Max anstoßen; welcher Modus im Moment aktiv ist, wird wieder anhand einer LED veranschaulicht. Während des Vorheizens hin zu der mit dem Modus verbundenen Temperatur schaltet sich auch diese LED immer wieder im Wechsel an und an.

Durch die Wahl eines Modus kann man die Technik des Modells – vor allem das von ihr verwirklichte Temperaturlevel – also an die Ansprüche des Textils anpassen. Welche Temperaturen ein Material aushalten kann, lässt sich meistenteils von einem mit dem Textil verbundenen Hinweisschild ablesen. Wir maßen im Delicate-Modus Temperaturen von 100,0 °C (t max, Mitte der Sohle) & 114,7 °C (t max, Spitze der Sohle), im Normal-Modus solche von 135,7 °C & 145,4 °C und im Max-Modus schließlich solche von 139,6 °C & 152,2 °C. Die Temperaturen im Boost-Modus ähneln denen des Max-Modus: Hier wird vonseiten des Modells per Ausstoß nur mehr Wasser verbraucht (s. S. 72). Der Boost-Modus lässt sich auch nicht über das Handteil an- und wieder ausschalten; ihn muss man vielmehr über eine am Modellkörper vorhandene Taste an- und auswählen.

Will man ein Textil dampfpflegen, das Modell also Dampf ausstoßen lassen, so ist dies mit einer am Eisen vorhandenen Taste zu verwirklichen. Auch diese Taste ist anstandslos zu erreichen und mit ihren 14×19 Millimetern (L max× Bmax) von einer allemal ausreichenden Größe. Drücken lässt sie sich sehr leicht: Dass die Mechanik hier kein ausnehmendes Maß an Widerstand leistet, hat aber auch den Nachteil, dass man sie ab und an – während der Arbeit am Textil – versehentlich herabdrücken kann. Das erwies sich während unserer Tests aber nie als schädlich, da durch einen solchermaßen kurzen, knappen Tastendruck meistens nur der ein oder andere Milliliter Wasser verbraucht wird – und ein solches Maß an Wasser halten auch solche Materialien aus, die an sich wasseraversiv sind, wie bspw. Seide.

Der Stil des Handteils ist nicht an die natürlichen Linien der menschlichen Hand angepasst worden. Dennoch ließ es sich nicht nur vollkommen sicher von den Händen unserer Testerinnen & Tester einschließen: Vielmehr haben sie das Handteil während einzelner, mehr als 30 Minuten währender Sessions andauernd hin und her manövrieren können, ohne dass sich Schmerzen an den Händen wahrnehmen ließen. Der den Händen vermittelte Grip ist ausreichend – mehr als ein einzelner, mit sich nach oben hin abhebender Materialstruktur versehener Teil ist hier aber leider nicht vorhanden. Hier ist außerdem anzumerken, dass der Schlauch des Modells einem während des Hin- und Herschiebens nie in die Quere kommt: Trotz seiner Stabilität ist er alles andere als starr.

Doch auch die Qualität der Sohle spielt bei alledem mit ein. Bei ihr handelt es sich um eine Durilium Airglide Autoclean Ultra Thin-Sohle, die sich ohne viel Widerstand über das Material des Textils schieben lässt. Es ist auch vollkommen einerlei, um welches Textil es sich handelt und wie stark oder schwach dasselbe verknittert ist: Das Handteil ließ sich von unseren Testerinnen & Testern immer smooth über das Material schieben, ohne die Muskulatur der Arme auch nur ein einzelnes Mal spürbar anspannen zu müssen; nie ließ sich ein Verhaken o. Ä. verzeichnen. Was außerdem von immensem Wert ist: Auch wenn sich mal einzelne Textilpartikel ablösen sollten, wird die Sohle von ihnen nicht verschandelt; diese Textilpartikel verbrennen schließlich am Metall der Sohle – rückstandslos.

Auch der schlanken Spitze ist zu verdanken, dass man das Modell so souverän verwenden kann. Sie ist solchermaßen schmal, dass man sie auch in schwer erreichbare Winkel des Textils hinein manövrieren kann: Auch anspruchsvolle Areale wie bspw. Biesen, Rüschen & Co. lassen sich hier präzise anvisieren. Obendrein werden an der Spitze der Sohle immer höhere Temperaturen erzielt als in der Mitte derselben (s. S. 73), sodass ein Erreichen einzelner Teile des Textils allein mit der Spitze schon vollkommen ausreichend ist, um das Material wirksam einzuebnen. Da in einem Abstand von 23 Millimetern schon einzelne der 57 Auslässe der Sohle vorhanden sind, kann man auch solche Teile des Textils dampfpflegen.

Wirklich komplex ist das Modell also nicht zu verwenden. Lob verloren unsere Testerinnen & Tester aber auch über die von ihnen erhobenen Temperaturen an verschiedenen, von außen erreichbaren Teilen des Modellkörpers: All diese Teile werden – mit Ausnahme der Sohle – nur maßvoll-warm, sodass man sich an ihnen nur schwerlich verbrennen kann. Wir maßen bspw. am Handteil eine Temperatur von 29,3 °C (t max) und an dem Schlauch eine solche von 36,6 °C (t max). Hier lässt sich also nur eine löschen vollkommen risikolose Wärme wahrnehmen. Obendrein ist das Modell auch sehr stabil. Dies lässt sich bspw. anhand der Station erkennen, die sich schon dank ihres Gewichts nie mehr als den ein oder anderen Millimeter verschieben lässt, auch wenn man sie bspw. einmal aus Versehen anrempeln sollte. Das Eisen selbst lässt sich auch sicher abstellen, wahlweise in der Station, wo es sich auch dann, wenn man es nicht arretieren sollte, wunderbar halten kann, oder aber an einem anderen Ort, wie bspw. den Textilien: Das Eisen lässt sich schließlich vertikal abstellen, ohne dass seine Sohle mit dem Material unter ihr in Kontakt kommt; der Stand des Eisens ist dann so stabil, dass es bei versehentlichen Stößen nicht kippen kann.

Das Modell ist mit einer Abschaltautomatik versehen worden: Nach 7:59 Minuten (T ∅) ohne Tastendruck o.Ä. schaltet sich die Technik des Modells von allein aus, was schon in Anbetracht des Stromverbrauchs ausdrücklich willkommen zu heißen ist. Außerdem wird das Modell durch diese – sich während des Tests als vollkommen verlässlich erwiesen habende – Automatik sehr viel sicherer: Das Eisen kann so schließlich nicht ohne Weiteres das Material unter ihm anbrennen. Noch in einer anderen Sphäre ist das Modell in vollem Maße sicher zu verwenden: Die 57 Auslässe in der Sohle speien nie heißes Wasser aus, an dem man sich bspw. die Hände verbrennen könnte.

Dass man die TEFAL Pro Express Ultimate II Dampfbügelstation GV9721 überhaupt mit normalem Wasser aus dem Wasserhahn verwenden kann, ist dadurch zu erklären, dass der in diesem Wasser immer vorhandene Kalk der Mechanik des Modells nicht in ausnehmendem Maße schaden kann, wenn und weil man ihn schnell und simpel wieder loswerden kann. Dies ist dank des von Werk aus vorhandenen Anti-Kalk-Kollektors spielerisch zu verwirklichen: Dieser sammelt all die im Wasser hin und her wirbelnden Kalkpartikel an sich. Den Anti-Kalk-Kollektor selbst kann man anschließend aus dem Tank herausheben und all die sich weißlich abhebenden Kalkpartikel mit viel Wasser von ihm abspülen – noch anspruchsloser kann das Warten eines solchen Modells nicht sein. Circa alle sechs Monate muss man auch noch die Station als solche ausspülen, um all die Kalkpartikel, die bis in deren Mechanik hinein kommen konnten, verschwinden zu lassen; auch dies ließ sich von unseren Testerinnen & Testern aber innerhalb von nur ein paar Minuten vornehmen.

Die Bedienungsanleitung

All dies wird in der Dokumentation des Herstellers erläutert, wenn auch leider nicht immer in einer mit einem Mal verständlichen Weise: Die Dokumentation stellt schließlich – mit Ausnahme des außerdem vorhandenen, allerlei Hinweise einschließenden Booklets – einen nur Graphiken vorweisen könnenden Quick Start Guide dar. Die Graphiken sind von einer anstandslosen Qualität, können aber anspruchsvollere Sachverhalte dennoch nur schwerlich in all ihrer Komplexität darstellen. Weiterhin handelt die Dokumentation nur das wirklich Wesentliche über das Modell an sich ab. Wertvolle Hinweise – bspw. Tipps zum Verwenden des Modells an verschiedenerlei Materialien – werden hier nicht vermittelt. Unsere Testerinnen & Tester vermissten hier also vor allem verständliche, all die Graphiken arrondierende Texte.

Schall & Strom

Wenn man das Modell nur wie ein klassisch-konventionelles Eisen verwenden will, ist keinerlei Schallausstoß zu vernehmen. Wann immer man das Modell aber Wasser ausstoßen lässt, ist dies der Akustik nach allemal wahrnehmbar: Wir maßen währenddessen bspw. einen durchschnittlichen Schallausstoß von 64,4 dB(A) (L P∅d: 1,0 Meter). Wiewohl schon das alles andere als leise ist, lassen sich ab und an auch noch sehr viel lautere Schalldruckpegelpeaks wahrnehmen: Wir haben hier solche von 74,7 dB(A) (L Pmax d: 1,0 Meter) ermitteln können. Ein solcher Schallausstoß lässt sich dann auch aus anderen Winkeln des Haushalts hören.

Während des Vorheizens holt das Modell 2.479,4 W (P ∅) aus dem Stromnetzwerk des Hauses. Wie es sich anschließend mit dem Stromverbrauch verhält, ist von dem aktuellen Modus, in dem man die Technik des Modells werken lässt, abhängig: Wir maßen hier bspw. im Delicate-Modus einen solchen von 1.603,0 W (P ∅) und im Normal-Modus einen solchen von 2.202,0 W (P ∅). Das ist noch annehmbar, aber wirklich nicht maßvoll. Ein den Stromverbrauch vermindernder Modus (bspw. Eco o. Ä.) ist, anders als bei vielen anderen Modellen, leider nicht vorhanden.

Die Bügelleistung

Die Bügelleistung dieses Modells ist nach dem Urteil unserer Testerinnen & Tester allemal ansehnlich, in ihrer Qualität aber doch immer von dem Material des Textils abhängig. So erwies sie sich bspw. während der Arbeit an Textilien aus Synthetik (Polyacryl, Polyester & Co.) als exzellent: Hier verschwanden alle Makel schon während des Manövrierens über das Textil in einem Mal. Anschließend sind alle Teile des Textils vollkommen eben und einheitlich. Schon die Temperatur der das Material einebnenden Sohle und der Anpressdruck unserer Testerinnen & Tester waren ausreichend, um das Textil wieder ansehnlich erscheinen zu lassen. Mehr als der ein oder andere Milliliter Wasser, den das Modell schon durch einen einzelnen Tastendruck ins Material hineinschießen kann, war nie von-nöten. Was wir außerdem als wertvoll ansahen: Diese wirklich anstandslose Qualität ließ sich schon im Delicate-Modus erzielen. Dieser Modus ist auch schon deshalb allen anderen vorzuziehen, weil viele Materialien aus der Welt der Synthetik der Temperatur nach außerordentlich anspruchsvoll sind und durch die in einem anderen Modus verwirklichten Temperaturen durchaus Schaden nehmen können.

Doch auch manchen anderen, anspruchsvolleren Materialien wie bspw. Seide kommt dieser Modus gelegen, um ein Anbrennen des Materials durch die an der Sohle vorherrschenden Temperaturen zu vermeiden. Auch hier erwies sich dieser Modus schon als ausreichend, um Textilien durch ein schnelles und simples Hin und Her des Modells wieder vollends smooth erscheinen zu lassen. Allein dann, wenn das Material wirklich stark verknittert ist, muss man das Modell mehrere Male über ein und denselben Teil des Textils schieben. Endlich aber wird das Material auch dann wieder makellos.

Nicht viel anders verhält es sich bei Textilien aus Baumwolle: Auch hier muss man die Sohle meistenteils nur das ein oder andere Mal übers Material manövrieren. Da Baumwolle aber sehr viel anspruchsloser ist als die hiervor angesprochenen Materialien, kann und sollte man einen Modus mit ausnehmenderem Temperaturlevel verwenden. Ob es nun aber der Normal- oder der Max-Modus sein muss, sollte man von der Schwere des Material an sich und der Schwere der das Materials verunstaltenden Falten abhängig machen. Während das Modell die anderen Materialien auch mit einem Mindestmaß an Wasser einebnen kann, sollte man das Modell hier immer wieder zum Ausstoß veranlassen. So haben unsere Testerinnen & Tester einen Großteil aller Falten verschwinden lassen können. Allein Falten von wirklich außerordentlicher Schwere muss man sich mit dem Boost-Modus annehmen: Hier können anschließend nur noch einzelne Teile des Textils an die vormals in ihm vorhandenen Falten erinnern.

Auch dann, wenn man sich Textilien aus schwerem Material wie bspw. Leinen vornehmen muss, ist der Max-Modus zu verwenden vorzuziehen und das Modell während des Manövrierens immer wieder zum Ausstoß zu veranlassen: Durch ein ausnehmendes Maß an Wasser kann man das Material schließlich schneller und simpler einebnen. Ehe Teile eines solchen Textils aber wieder makellos werden, muss man das Modell mehrere Male über sie schieben. Wirklich schwere Falten verschwinden zu lassen, ist auch mit diesem Modell – der ansehnlichen Power der ihm verliehenen Technik zum Trotz – mit äußerst viel Arbeit verbunden.

Alles in allem aber ließ sich auch von unseren Testerinnen & Testern, die die Qualität des Modells anhand von mehr als 100 Textilien aus verschiedenen Materialien und Materialkompositionen ermittelten, Eines resümieren: Verbraucherinnen & Verbraucher können mit der TEFAL Pro Express Ultimate II Dampfbügelstation GV9721 wirklich allen Textilien wieder einen ansehnlichen Stil verleihen – auch wenn dies bei mancherlei Materialien den ein oder anderen Moment mehr in Anspruch nehmen kann. Materialschäden ließen sich während all unserer Tests nie verzeichnen.