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Der Test im Überblick


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 24.06.2022

Während viele Verbraucherinnen & Verbraucher die klassisch-konventionellen Mittel der Textilglättung (Eisen & Co.) kennen, verhält es sich mit einem Modell wie dem uns hier interessierenden Werk von TEFAL vollends anders: Wie soll man ein solches Modell nur verwenden? Auch wenn eine solche Skepsis vollkommen verständlich ist, erwies sich nach mehr als vier Wochen des andauernden Verwendens des Modells doch Eines: Mit ihm können Verbraucherinnen & Verbraucher, die ihre Textilien vollautomatisch glätten wollen, schnell und simpel in den Genuss von ansehnlicher, smoother Wäsche kommen.

Nach dem Auspacken kann man einen Winkel des Wohnraums aussuchen, in dem man das Modell anschließend abstellen will: Mehr als ein Winkel muss es dank der alles andere als ausladenden Maße des Modellkörpers auch nicht sein. Wiewohl dieser in manchen Momenten wackeln kann, stellte er sich doch als stabil dar. Weiters ...

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 7/2022

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... kommt er auch mit allerlei verschiedenem Zubehör daher, mit dem man alle nur vorstellbaren Textilien im Modell verankern und einheitlich herab wallen lassen kann. Schön ist außerdem das mit 2.000 Millilitern (V max) sehr ordentliche Volumen des Tanks: So muss man schließlich nicht immer wieder neues Wasser heranholen.

Größe, Gewicht & Co.

Das Modell lässt sich dank seiner Maße von 0,86 × 0,30 × 1,60 Metern (L max× Bmax× ​H max) wirklich wunderbar auch in anderswie nicht sinnvoll verwendbaren Winkeln des Wohnraums abstellen: Auch Verbraucherinnen & Verbraucher, die bspw. nur in einem Appartement ohne ausladendes Fußbodenmaß wohnen sollten, können das Modell also auch ohne Weiteres verwenden. Was hier außerdem wesentlich ist: Die Höhe des Modellkörpers lässt sich durch das Ständerpaar, das man ineinander schieben kann, um volle 42,5 % vermindern. Mit 0,92 Metern (H max) lässt sich das Modell noch simpler verräumen. Dass in dem Modell allerlei Technik vorhanden ist, kann man auch anhand der Masse des Modellkörpers ersehen: Mit 17.330 Gramm (m max, ohne Wasser) ließe sich annehmen, dass das Modell anspruchsvoll zu handeln sei. Dank der vier hier vorhandenen, sich widerstandslos voran drehen lassenden Rollen kann man den Modellkörper auch allein durchs Haus manövrieren; bloß dann, wenn man den Winkel verändern will, muss man Vorsicht walten lassen. Die Testerinnen & Tester haben außerdem erkennen können, dass sich das Modell sehr viel sicherer voran schieben lässt, wenn man das Ständerpaar ineinander lässt: Man kann so bspw. auch den Winkel des Modellkörpers während des Schiebens simpler ändern. Weiters: Das Modell lässt sich mit sicherem Grip packen, sodass man es auch problemlos anheben kann.

Die Technik des Modells kann nur werken und wirken, während sie Strom erhält. Der Anschluss an den Stromkreis des Hauses ist per Stromkabel zu verwirklichen: Dessen Maß kann mit seinen 1,75 Metern (L max) sehr viel Spielraum erschließen. Obendrein lässt es sich in einem wunderbar erreichbaren Fach am Modellkörper verstauen, was bspw. auch ein Stolperrisiko von vornherein ausschließt. Darüber hinaus ist auch noch das Volumen des Tanks wesentlich, ist von diesem doch abhängig, wie viele Minuten sich das Modell verwenden lässt: Wir maßen hier 2.000 Milliliter (V max), was ausreichen sollte, um verschiedenen Textilien volle 44:19 Minuten (T max) im Modus STEAM wieder ein ansehnliches Äußeres ohne Falten & Co. zu verleihen – das aber nicht in einem Mal, da sich das Modell in diesem Modus nach spätestens 30:00 Minuten von alleine ausschaltet (s. S. 91). Am Ende eines solchen Modus verbleiben immer 185 Milliliter (V max) des Wassers im Tank, die das Modell schier nicht verwenden kann. Wenn im Tank nurmehr ein solches Wasservolumen vorhanden sein sollte, stellt das Modell dies durch eine verständliche Graphik und einen sich vielmals wiederholenden Alarm dar, der dank eines Schallausstoßes von 69,4 dB(A) (L Pmaxaus d: 1,0 Meter) auch in anderen Teilen des Haushalts ohne Weiteres wahrzunehmen ist.

Das Zubehörpack des Modells kann all das vorweisen, was Verbraucherinnen & Verbraucher verwenden müssen, um Textilien im Modellkörper zu verankern. So sind hier bspw. zwei Kleiderbügel sowie vier Klammern im Modell vorhanden, an denen sich T-Shirts & Co. drapieren lassen. Mit ihnen kann man drei Textilien – mehr soll man nach dem Willen des Herstellers nicht parallel im Modell deponieren – so verteilen, dass sie aus allen Winkeln erreicht werden: Das ist wesentlich, weil das Material des Textils so wirklich in allen Teilen wieder smooth werden kann. Manch andere Teile wie bspw. Teddybären kann man auch am Fuße des Modells abstellen. Schließlich sind hier auch noch 12 Gewichte zu erspähen: Diese lassen sich am Saum der Textilien anbringen und stellen dann sicher, dass sich die Textilien vollkommen eben herab ziehen. Falten verschwinden und lassen sich dank des Wasserdampfs und der Temperatur auch anschließend – also ohne die Gewichte – nicht mehr wahrnehmen. Die Gewichte sind so üppig, dass man mit ihnen auch von vornherein schwerere Materialien wirksam einebnen kann (2 × 760 Gramm & 10 × 370 Gramm). Wenn man die Gewichte mal nicht verwenden muss, so lassen sie sich in einem Fach an der Wand des Modellkörpers verstauen, sodass sie immer schnell erreichbar sind. Monieren müssen wir hier nur Eines: Die Maße des Fachs machen es außerordentlich schwer, alle Gewichte in ihm zu verräumen. Auch die Remote Control, vermittels derer man das Modell auch aus der Ferne ansprechen kann, lässt sich in einem Fach abstellen; während des Tests ist es den Testerinnen & Testern aber mehrmals passiert, dass sich das Fach während des Herausnehmens der Remote Control vom Modell löste und herab zum Fußboden purzelte.

Die Bedienung

Der Care For You Automatischer Dampfglätter YT3040 ließ sich von den Testerinnen & Testern anspruchslos verwenden: Nach dem Auspacken und Abstellen des Modells im Haus muss man das Ständerpaar des Modellkörpers voll ausziehen. Die Mechanik ist hier von anstandsloser Qualität: Während des Ausziehens war nur ein Minimum an Widerstand wahrzunehmen. Danach sollte man die Ständer aber auch noch sichern: Die hier zu verwendenden Spannverschlüsse lassen sich nur mit Mühe schließen, was die Testerinnen & Tester aber nicht weiter als verdrießlich ansahen: Die Ständer können dem Modellkörper anschließend ein wirklich hohes Maß an Stabilität und dadurch auch Sicherheit während des Verwendens vermitteln.

Danach muss man die wieder ansehnlich zu machenden Textilien innerhalb des Modells deponieren. Wie man dies anstellen soll? Nun, hier spielen die Art und die Ansprüche der Textilien ein. Vor allem dann, wenn man Blusen, Hemden & Co. nur in klassischkonventioneller Weise herab wallen lässt, stellen sich keinerlei Probleme: Derlei Textilien können wunderbar an die im Zubehörpack vorhandenen Bügel gehängt werden. Anspruchsvoller wiederum wird es, wenn man die auch von Werk aus vorhandenen Klammern verwenden will, um die Textilien im Modell zu verankern: Deren Mechanik ist schließlich nicht sonderlich smooth, sodass das Auseinanderschieben mühevoller ist – auch lassen sie sich nicht ohne Weiteres erreichen. Hier muss man also ein paar Momente mehr einplanen, ehe man das Modell ans Werk schicken kann. Das Anbringen der Gewichte am Saum der Textilien ist schon sehr viel simpler: Die Dokumentation des Herstellers bietet auch einige Hinweise darüber, wo man die Gewichte bei welchen Arten von Textilien verankern sollte. Nun muss man nur noch den Rollverschluss nach oben schieben, damit die Textilien in einem voll verschlossenen Raum verbleiben. Auch dies ist spielerisch zu vollziehen: Der Rollverschluss ist anschließend in oberster Position vollends stabil, lässt sich aber per Tastendruck schnell wieder lösen.

Ehe man das Modell werken lässt, muss man den Tank noch mit Wasser versehen. Da sich der Tank aus dem Modell heraus und hin zu einem der Wasserhähne des Haushalts hieven lässt, ist dies alles andere als anspruchsvoll. Der Wassereinlass ist dank seiner Maße von 71 × 26 Millimetern (L max× Bmax) wunderbar zu verwenden. Ein Marker lässt erkennen, welches Wasservolumen der Tank maximal vorhalten kann (V max: 2.000 Milliliter). Allein während des Wiederhineinlassens des Tanks braucht man bisweilen mehrere Versuche.

Am Modellkörper ist ausschließlich ein alles Wesentliche veranschaulichendes Liquid Crystal Display vorhanden. Will man das Modell aber an- oder ausschalten, den Modus wählen oder Modusparameter verstellen, so muss man die von Werk aus zum Zubehörpack des Modells zählende Remote Control verwenden: Diese kann sich schon dank der Materialien und der Qualität des Materialverbunds prima in die Hand einpassen. Die hier vorhandenen Tasten lassen sich mit Maßen von 7 × 7 Millimetern (L max× Bmax) resp. 11 × 11 Millimetern (L max× Bmax) schnell und sicher erreichen. Die Mechanik vermittelt außerdem einen exzellenten Druckpunkt, sodass man einen Tastendruck dank des so wahrnehmbaren Feedbacks auch als solchen erkennen kann. Alle Tasten wurden außerdem mit Texten resp. mit Texte obsolet machenden Graphiken versehen. Dass die verschiedenen Texte ausschließlich englischsprachig sind, sollte Verbraucherinnen & Verbraucher nicht weiter stoßen: Schließlich handelt es sich hier- bei nur um eher anspruchslose Vokabeln (scil. DRY, STEAM & SANITIZE).

Mit den Tasten kann man bspw. den aktuellen Modus verstellen. Wann aber sollte man welchen Modus wählen? Das ist davon abhängig, was das Modell mit den Textilien anstellen soll: Der Modus STEAM bspw. ist der vornehmsten Funktion des Modells dienlich – dem Einebnen von Falten in allen nur vorstellbaren Textilien. Der Modus DRY wiederum lässt sich verwenden, um solche Textilien wieder trocken werden zu lassen, die nach dem Waschen nicht in den Trockner wandern sollten (wie bspw. Elastan und Seide). Schließlich ist da auch noch der Modus SANITIZE: Mit ihm sollen sich 99,99 % aller im Material des Textils vorhandenen Mikroben (Bakterien, Pilze, Viren & Co.) eliminieren lassen. Was außerdem wertvoll ist: Gerüche, die sich bspw. durchs Transpirieren der Verbraucherinnen & Verbraucher, durch Tabakrauch usw. im Material der Textilien anreichern können, lassen sich in diesem Modus auch sehr wirksam neutralisieren.

Wie anspruchsv o l l oder anspruchslos die aktuellen Textilien sind und wie viel Wasser das Modell daher pro Minute verwenden soll, lässt sich leider nicht vorab einprogrammieren. Man kann allein anpassen, wie viele Minuten die Technik des Modells in dem einen oder in dem anderen Modus werken soll. Wie viele Minuten man aber einstellen kann, ist immer von dem zu verwendenden Modus abhängig: Dies sind im Modus STEAM 10–30 Minuten (in 5-Minuten-Schritten), im Modus SANITIZE 20–40 Minuten (in 5-Minuten-Schritten) und im Modus DRY endlich 10–30 Minuten (in 5-Minuten-Schritten) resp. 30–90 Minuten (in 15-Minuten-Schritten). So lässt sich sicherstellen, dass Textilien aus allen Materialien in einem Mal wieder ansehnlich werden, auch wenn Verbraucherinnen & Verbraucher im Vorhinein nur schwerlich erkennen können, wann wie viele Minuten wirklich sinnvoll sind. Während des Tests mit allerlei verschiedenen Materialien haben wir einsehen müssen: Eine Handvoll Male des Trial & Errors muss man hinnehmen, auch weil hier nicht nur das Material an sich, sondern auch dessen nie bei allen Textilien einheitliches Gewicht usw. einspielen kann.

Ausdruck der Qualität der Remote Control ist auch, dass man das Modell mit ihr aus mehr als 20 Metern noch verlässlich ansprechen kann: Das aber ist nur dann zu verwirklichen, wenn man das Modell voll anvisieren kann, also keinerlei Hindernisse (Mobiliar, Wände usw.) vorhanden sind. Was sich wiederum monieren ließe, aber ob der hier verwendeten Technik verständlich ist: Man muss das Modell mit der Remote Control immer präzise anvisieren, auch wenn man nur einen Meter vor ihm stehen sollte.

Wodurch aber weiß man, was das Modell im Moment anstellt, wie es sich also mit Modus & Co. verhält? Dies kann man anhand des hier vorhandenen, sich schon durch seine wirklich monumentalen Maße von 100 × 70 Millimetern (B max× Hmax) auszeichnenden Liquid Crystal Displays erkennen. Dank des hier vorherrschenden Farbpaars – das Weiß des Textes kann sich schließlich ausdrucksstark vom Schwarz abheben – lassen sich alle Texte sicher ablesen. Auch aus dem ein oder anderen Meter vor dem Modell war von den Testerinnen & Testern nichts zu monieren. Erspähen kann man hier die im aktuellen Modus noch verbleibenden Minuten. Weiterhin sind noch drei LEDs vorhanden, anhand derer sich ersehen lässt, welcher Modus im Moment aktiv ist. Verdrießlich allein: Die LEDs strahlen nicht solchermaßen intensiv, dass sie sich bspw. auch bei prall ins Haus hinein scheinenden Sonnenstrahlen noch voll erkennen ließen.

Das Modell ließ sich von allen Testerinnen & Testern also schon Minuten nach dem Auspacken sicher verwenden: Wesentlich ist, dass dieses Verwenden nur mit einem Minimum an Arbeit verbunden ist. Man kann das Modell innerhalb eines Moments mit mehreren Textilien versehen und die Technik alsdann per Tastendruck ans Werk schicken: Die anschließende Arbeit (Glätten, Trocknen usw.) wird von dem Modell von allein verrichtet. Gerade das ist eine der wesentlichen Stärken dieses Modells: Ve rbraucherinnen & Verbraucher, die andauernd von verschiedenen Arbeitsprojekten vereinnahmt sind, werden die exzellente Usability des schnell und simpel verwendbaren Modells lieben. Gewiss: Man soll nur maximal drei Textilien in einem Mal im Modell deponieren, sodass es durchaus anspruchsvoll wäre, wenn man sich mit ihm bspw. die volle Wochenwäsche eines mehrere Verbraucherinnen & Verbraucher einschließenden Haushalts vornehmen wöllte. Doch wenn man sich an dem dann viele Male zu wiederholen Hinein- und Herausräumen nicht stoßen sollte, ließe sich auch das ohne Weiteres verwirklichen. Am Ende wäre dies im Verhältnis zum klassisch-konventionellen, wieder und wieder übers Material aller Textilien zu manövrierenden Eisen noch immer mit einer erheblichen Arbeitsersparnis verbunden.

Auch das Warten des Modells ist eilends vorzunehmen: All die Flächen des Modellkörpers, die während des Arbeitens mit Wasser in Kontakt kommen (bspw. der Rollverschluss), sind immer mal wieder mit einem Tuch ab- resp. auszuwischen. Währenddessen lassen sich alle wesentlichen Flächen des Modells anstandslos erreichen. Will man aber die Membran des Fasern, Flusen & Co. anziehenden Filters auswaschen, so muss man denselben vorher aus dem Modellkörper herausnehmen. Das nimmt den ein oder anderen Moment in Anspruch, lässt sich der Filter doch nur nach dem Ausbau des Gestells am Fuße des Modellinnenraums erreichen. Dies ist aber – ebenso wie das sich anschließende Auswaschen der Membran – ohne Mühen abzuwickeln.

Bedienungsanleitung

Dem Modell wurde vom Hersteller auch eine Dokumentation verliehen: Deren Qualität ist wirklich süperb und wird vor allem solchen Verbraucherinnen & Verbrauchern zupasskommen, die sich vorher noch nie eines solchen Modells annahmen – und das werden sicherlich sehr viele sein. Sie kann schließlich nicht nur inhaltlich alles Wesentliche anhand von verständlichen Texten und das Textverständnis verbessernden, arrondierend wirkenden Graphiken abhandeln, sondern auch noch viele Hinweise zum ersprießlichen Verwenden des Modells vorweisen: So ist hier bspw. in allen Einzelheiten zu lesen, wie man die Gewichte an verschiedenen Textilien (Hemden usw.) verankern sollte, um volle Glätte zu erreichen et cetera.

Sicherheit

Wir wollten auch wissen, wie sicher sich das Modell denn verwenden lässt: Schließlich muss die Technik hier Temperaturen von 100 °C verwirklichen, um das vom Tank aus ins Modell hinein wandernde Wasser verdampfen zu können. Glücklicherweise erwies sich das Modell im Großen und Ganzen als sicher. Allein im oberen Teil des Modellkörpers haben wir Temperaturpeaks von 51,6 °C (t maxnach 10 Minuten im Modus STEAM) verzeichnen können: Ein Verbrennen an Armen, Händen usw. ist hier aber alles andere als wahrscheinlich.

Auch ist der Care For You Automatischer D ampfglä tterYT3040 d e rmaßen stabil, dass ihm ein versehentliches Anstoßen vollends einerlei ist: Man muss sich hier also bspw. auch um im Haus wohnende Tiere keinerlei Gedanken machen. Ve rdanken muss man dies dem hier vorhandenen Fu ßpaar, das man vor dem Verwenden des Modells immer ausklappen sollte und das auch zu verhindern weiß, dass sich das Modell viel mehr als einen Millimeter verschieben kann.

Schall & Strom

Der Stromverbrauch des Modells ist annehmbar: Während des Werkens im Modus STEAM ließ sich ein solcher von 1.969,7 W (P ∅) ermitteln. Das ist an sich sehr viel maßvoller als der Stromverbrauch vieler moderner Stationen, die man zum Glätten des Textils verwenden kann. Aber: Dadurch dass ein Großteil solcher Stationen schneller darin ist, die Textilien wieder vollkommen smooth erscheinen zu lassen, ist der Stromverbrauch des die ein oder andere Minute mehr vereinnahmenden Modells nur scheinbar maßvoller. Schön wiederum ist, dass sich die Technik des Modells nach 10 Minuten ohne Tastendruck wieder von allein ausschaltet: Während des Anschlusses ans Stromnetzwerk des Hauses verbraucht das Modell nur 0,3 W (P ∅).

Was wir ausdrücklich loben wollen: Den Schallausstoß des Modells. Wir maßen im Modus STEAM nur einen Schalldruckpegelpeak von 56,4 dB(A) (L Pmaxaus d: 1,0 Meter), sodass Verbraucherinnen & Verbraucher auch in ein und demselben Teil des Hauses Filme, Serien usw. streamen können, ohne dass sie das Werken des Modells enervieren wird. Allein die sich ab und an wahrnehmen lassenden Alarme werden sehr viel lauter: Dass diese sich dank eines Schalldruckpegelpeaks von 69,4 dB(A) (L Pmaxaus d: 1,0 Meter) auch aus anderen Teilen des Hauses vernehmen lassen, ist wiederum wertvoll. Man will schließlich wissen, wann sich bspw. die Textilien aus dem Modell herausnehmen lassen usw.

Funktionalität

Wir haben es schon angesprochen: Verbraucherinnen & Verbraucher werden das ein oder andere Mal mit den verschiedenen Modusparametern des Modells spielen müssen, um dessen Werken und Wirken an die Ansprüche des Materials anzupassen. Wenn aber verstanden worden ist, wann man was einstellen sollte, ist die Qualität des Glättens immer wieder exzellent: Mit dem Modell kann man wirklich allen Textilien eine ansprechende, wenn auch nicht immer vollkommen makellose Glätte verleihen. Wie viele Minuten man die Textilien im Modell verweilen lassen muss, ist vor allem von dem Ausmaß der Falten abhängig: Wir sahen während unserer Tests 10–15 Minuten bei leichteren Falten und 15–30 Minuten bei schwereren Falten als sinnvoll an.

Wie smooth die Textilien am Ende wirklich werden, ist vor allem von deren Material resp. Materialkomposition abhängig: Eine erlesene Qualität lässt sich bei Textilien aus leichteren Geweben wie bspw. solchen aus Synthetik (Polyacryl, Polyamid usw.) erreichen. Mehr als 15 Minuten muss man hier nie einprogrammieren. Textilien aus schwereren Geweben (Leinen, Wolle usw.) wiederum sind anspruchsvoller. Hier muss man manches Mal volle 30 Minuten einprogrammieren. Doch auch dann werden die Textilien nicht immer makellos: Manche von ihnen lassen sich von den zu verwendenden Gewichten schließlich nicht vollkommen einheitlich herab ziehen.

Auch im Modus DRY war das Modell außerordentlich stark. Wenn man die Textilien mehr als nur die ein oder andere Minute im Modell verweilen lässt, kann man 100 % des bspw. durchs Waschen ins Material der Textilien hinein getragenen Wassers wieder verschwinden lassen. Als anspruchsvoller sahen es die Testerinnen & Tester allein an, das verbleibende Wasserlevel im Vorhinein vorherzusehen. Während viele moderne Trockner spezielle Sensoren vorweisen können, die das aktuelle Wasserlevel erheben, sind diesem Modell keine solchen Sensoren verliehen worden: Hier muss man also wieder per Trial & Error ermitteln, wie viele Minuten bei welchen Materialien zu verwenden sinnvoll sind. Der Modus DRY ist aber vor allem dann wertvoll, wenn man bspw. anlässlich eines Termins das Trocknen von maximal drei Textilien eilends verwirklichen will – Verbraucherinnen & Verbraucher, die keinen Trockner im Haus haben, werden die sich in ansehnlichem Tempo äußernde Power des Modells willkommen heißen.