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Der Torjäger erklärt Pizza-Kabinen-Geheimnis!


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Sport Bild - epaper ⋅ Ausgabe 37/2022 vom 14.09.2022

ROBERT GLATZEL

Glatzel ist seit 2021 beim HSV. Er erzielte 27 Tore in 42 Zweitliga-Spielen für Hamburg. Sein Vertrag läuft bis 2025 FOTOS: Witters, Picture Alliance HAMBURG – DÜSSELDORF Samstag, 17. September, 20.30 Uhr live bei Sport1 und Sky, Highlights direkt nach Abpfiff auf BILD.de, Sportbild.de und in der Sport BILD-App. SPORT BILD: Herr Glatzel, der HSV ist nach dem 3:2 in Kiel Tabellenzweiter und steht damit auf einem Aufstiegsrang. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus? ROBERT GLATZEL (28): Vom Punkteschnitt (2,25 pro Partie; d. Red.) ist es top, und grundsätzlich sehe ich uns auf dem richtigen Weg. Ich habe großes Vertrauen ins Trainer-Team. Wir haben eine super Truppe, die viel Qualität hat. Dazu haben wir fußballerisch im Vergleich zur Vorsaison einen Schritt nach vorne gemacht. Inwiefern?Wir verteidigen souveräner und nutzen unsere Großchancen besser. Mir war klar: Wenn wir länger ...

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Glatzel ist seit 2021 beim HSV. Er erzielte 27 Tore in 42 Zweitliga-Spielen für Hamburg. Sein Vertrag läuft bis 2025
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Glatzel ist seit 2021 beim HSV. Er erzielte 27 Tore in 42 Zweitliga-Spielen für Hamburg. Sein Vertrag läuft bis 2025 FOTOS: Witters, Picture Alliance HAMBURG – DÜSSELDORF Samstag, 17. September, 20.30 Uhr live bei Sport1 und Sky, Highlights direkt nach Abpfiff auf BILD.de, Sportbild.de und in der Sport BILD-App. SPORT BILD: Herr Glatzel, der HSV ist nach dem 3:2 in Kiel Tabellenzweiter und steht damit auf einem Aufstiegsrang. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus? ROBERT GLATZEL (28): Vom Punkteschnitt (2,25 pro Partie; d. Red.) ist es top, und grundsätzlich sehe ich uns auf dem richtigen Weg. Ich habe großes Vertrauen ins Trainer-Team. Wir haben eine super Truppe, die viel Qualität hat. Dazu haben wir fußballerisch im Vergleich zur Vorsaison einen Schritt nach vorne gemacht. Inwiefern?Wir verteidigen souveräner und nutzen unsere Großchancen besser. Mir war klar: Wenn wir länger zusammenbleiben, dann entwickeln wir uns weiter. Man hat schon vergangene Saison festgestellt, was beim HSV und in Hamburg möglich ist, wenn man die Fans und Mitarbeiter begeistern und mitziehen kann. Wie geil das Gefühl ist, Erfolg zu haben. Auch wenn wir es am Ende in der Relegation gegen Hertha nicht schafften, hat uns das nochmals zusammengeschweißt. Das Ziel heißt Aufstieg. Der HSV ist Top-Favorit. Wo sehen Sie Stolpergefahren? Wir müssen bei uns bleiben und fokussieren, unsere Aufgaben erledigen, Leistungen bringen. Wir sind unser größter Gegner. Darum dürfen wir uns selbst nicht in die Quere kommen.Großer Hoffnungsträger ist Trainer Tim Walter. Er legt besonders Wert auf den Zusammenhalt. Wie gelingt ihm das?Es ist seine ganze Art. Er spricht alles klar an, ist immer ehrlich. Aber er nimmt einen auch mal in den Arm. Man weiß immer, wo man bei ihm steht. Man kann sich auf sein Wort verlassen. So gewinnt er uns Spieler, auch wenn der eine oder andere mal hintendran ist. Ihm ist jeder Spieler, jeder Mitarbeiter wichtig. Das lebt er vor, das vermittelt er. Und er erlaubt auch Pizza-Partys in der Kabine ... Ja, wie vergangenen Samstag (lacht). Laci (Laszlo Benes; d. Red.) hatte nach seinem Geburtstag die Idee, für Team und Staff Pizza auszugeben – und der Trainer hatte nichts dagegen. Ihm ist es wichtig, dass wir als Mannschaft Zeit miteinander verbringen, nach Erfolgen auch mal feiern gehen. Sportvorstand Jonas Boldt möchte mit Walter vorzeitig verlängern. Wie wichtig ist Kontinuität auf der Trainerposition? Sehr wichtig. Man sieht es an unserer Entwicklung. Schaut man sich Spiele von vor einem Jahr an und vergleicht sie mit unseren jetzigen, dann ist ein Unterschied zu sehen. Wir spielten damals teilweise wild. Heute ist das anders. Weil wir Spieler die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, verinnerlicht haben. Es ist einfach gut, dass man Kontinuität im Trainer-Team hat. Das wird uns langfristig zum Erfolg führen, da bin ich mir sicher. Auch Sie haben sich fußballerisch und als Anführer weiterentwickelt. Ich will mit dem HSV unbedingt aufsteigen. Darum beschloss ich vor der Saison, einiges besser zu machen als in der Vergangenheit. Ich hadere zum Beispiel nach vergebenen Chancen nicht mehr so oft, bin cooler geworden. Ich weiß, dass ich auch ohne Tore wichtig für die Mannschaft sein kann. In diesem Punkt habe ich mich am meisten weiterentwickelt. Und ich übernehme auch in der Kabine mehr Verantwortung, gehe voran. Ich bin kein Lautsprecher. Aber ich spreche etwas an, wenn mir was auffällt, wenn ich helfen kann. Ich gebe gerne meine Erfahrungen weiter. Aber entscheidend ist, dass man immer Gas gibt und die Mitspieler das sehen. In jedem Training, jedem Spiel. Das bedeutet mehr als Worte. Mit fünf Treffern sind Sie Zweiter der Torschützenliste. Gegen Kiel trafen Sie mit einem Kopfball-Aufsetzer. Dabei galt Ihr Kopfballspiel lange als ausbaufähig. Ich habe viel daran gearbeitet. Das Tor in Kiel ist ein weiteres gutes Beispiel: Unser Co-Trainer Merlin Polzin und unserer Videoanalyst Eduard Riesen zeigten mir in der vergangenen Trainingswoche Szenen, die belegten, dass sehr viele Tore durch Kopfballaufsetzer fallen. Sie empfahlen mir, mich darauf zu konzentrieren, den Ball beim Kopfball runterzudrücken, noch besser zu platzieren. Im nächsten Spiel hat es direkt geklappt. Hätte ich das so nicht gemacht, ich glaube, der Kopfball wäre nicht ins Tor gegangen. Es sind diese Details, die uns besser machen. Danach haben wir alle drei uns natürlich riesig gefreut.

HAMBURG – DÜSSELDORF

Samstag, 17. September, 20.30 Uhr live bei Sport1 und Sky, Highlights direkt nach Abpfiff auf , Sportbild.de und in der Sport BILD-App.

SPORT BILD: Herr Glatzel, der HSV ist nach dem 3:2 in Kiel Tabellenzweiter und steht damit auf einem Aufstiegsrang. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

ROBERT GLATZEL (28): Vom Punkteschnitt (2,25 pro Partie; d. Red.) ist es top, und grundsätzlich sehe ich uns auf dem richtigen Weg. Ich habe großes Vertrauen ins Trainer-Team. Wir haben eine super Truppe, die viel Qualität hat. Dazu haben wir fußballerisch im Vergleich zur Vorsaison einen Schritt nach vorne gemacht.

Inwiefern?

Wir verteidigen souveräner und nutzen unsere Großchancen besser. Mir war klar: Wenn wir länger zusammenbleiben, dann entwickeln wir uns weiter. Man hat schon vergangene Saison festgestellt, was beim HSV und in Hamburg möglich ist, wenn man die Fans und Mitarbeiter begeistern und mitziehen kann. Wie geil das Gefühl ist, Erfolg zu haben. Auch wenn wir es am Ende in der Relegation gegen Hertha nicht schafften, hat uns das nochmals zusammengeschweißt.

Das Ziel heißt Aufstieg. Der HSV ist Top-Favorit. Wo sehen Sie Stolpergefahren?

Wir müssen bei uns bleiben und fokussieren, unsere Aufgaben erledigen, Leistungen bringen. Wir sind unser größter Gegner. Darum dürfen wir uns selbst nicht in die Quere kommen.

Großer Hoffnungsträger ist Trainer Tim Walter. Er legt besonders Wert auf den Zusammenhalt. Wie gelingt ihm das?

Es ist seine ganze Art. Er spricht alles klar an, ist immer ehrlich. Aber er nimmt einen auch mal in den Arm. Man weiß immer, wo man bei ihm steht. Man kann sich auf sein Wort verlassen. So gewinnt er uns Spieler, auch wenn der eine oder andere mal hintendran ist. Ihm ist jeder Spieler, jeder Mitarbeiter wichtig. Das lebt er vor, das vermittelt er. Und er erlaubt auch Pizza-Partys in der Kabine ... Ja, wie vergangenen Samstag (lacht). Laci (Laszlo Benes; d. Red.) hatte nach seinem Geburtstag die Idee, für Team und Staff Pizza auszugeben – und der Trainer hatte nichts dagegen. Ihm ist es wichtig, dass wir als Mannschaft Zeit miteinander verbringen, nach Erfolgen auch mal feiern gehen.

Sportvorstand Jonas Boldt möchte mit Walter vorzeitig verlängern. Wie wichtig ist Kontinuität auf der Trainerposition?

Sehr wichtig. Man sieht es an unserer Entwicklung. Schaut man sich Spiele von vor einem Jahr an und vergleicht sie mit unseren jetzigen, dann ist ein Unterschied zu sehen. Wir spielten damals teilweise wild. Heute ist das anders. Weil wir Spieler die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, verinnerlicht haben. Es ist einfach gut, dass man Kontinuität im Trainer-Team hat. Das wird uns langfristig zum Erfolg führen, da bin ich mir sicher.

Auch Sie haben sich fußballerisch und als Anführer weiterentwickelt.

Ich will mit dem HSV unbedingt aufsteigen. Darum beschloss ich vor der Saison, einiges besser zu machen als in der Vergangenheit. Ich hadere zum Beispiel nach vergebenen Chancen nicht mehr so oft, bin cooler geworden. Ich weiß, dass ich auch ohne Tore wichtig für die Mannschaft sein kann. In diesem Punkt habe ich mich am meisten weiterentwickelt. Und ich übernehme auch in der Kabine mehr Verantwortung, gehe voran. Ich bin kein Lautsprecher. Aber ich spreche etwas an, wenn mir was auffällt, wenn ich helfen kann. Ich gebe gerne meine Erfahrungen weiter. Aber entscheidend ist, dass man immer Gas gibt und die Mitspieler das sehen. In jedem Training, jedem Spiel. Das bedeutet mehr als Worte.

Mit fünf Treffern sind Sie Zweiter der Torschützenliste. Gegen Kiel trafen Sie mit einem Kopfball-Aufsetzer. Dabei galt Ihr Kopfballspiel lange als ausbaufähig.

Ich habe viel daran gearbeitet. Das Tor in Kiel ist ein weiteres gutes Beispiel: Unser Co-Trainer Merlin Polzin und unserer Videoanalyst Eduard Riesen zeigten mir in der vergangenen Trainingswoche Szenen, die belegten, dass sehr viele Tore durch Kopfballaufsetzer fallen. Sie empfahlen mir, mich darauf zu konzentrieren, den Ball beim Kopfball runterzudrücken, noch besser zu platzieren. Im nächsten Spiel hat es direkt geklappt. Hätte ich das so nicht gemacht, ich glaube, der Kopfball wäre nicht ins Tor gegangen. Es sind diese Details, die uns besser machen. Danach haben wir alle drei uns natürlich riesig gefreut.