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DER VOLKS-ROCK’N’ROLLER: Vom Grazer Buam zum Superstar


SchlagerPlanet - epaper ⋅ Ausgabe 2/2018 vom 18.10.2018

Andreas Gabaliers Entschluss, die traditionelle Volksmusik mit dem Sound des Rock‘n‘Roll zusammenzubringen, verwandelt den Schlagerstar in einen „Volks-Rock‘n‘Roller“


Artikelbild für den Artikel "DER VOLKS-ROCK’N’ROLLER: Vom Grazer Buam zum Superstar" aus der Ausgabe 2/2018 von SchlagerPlanet. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SchlagerPlanet, Ausgabe 2/2018

Links: Andreas’ erstes eigenes Zuhause ist eine gemütliche und schöne 60-Quadratmeter-Studentenwohnung im Grazer Bezirk Andritz


Andreas Gabalier findet auf Umwegen zur professionellen Musik. Im Jahr 2008 verlässt er das Haus der Familie, zieht nach Graz und schreibt sich dort für ein Studium der Rechtswissenschaften ein. Vor dem Umzug vertont Gabalier ein altes Liebesgedicht und nimmt das Lied im Keller der Nachbarn auf. Eigentlich möchte er ...

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... mit dem Song seine Ex-Freundin zurückerobern. Doch dann entschließt sich Andi, die nachbearbeitete Aufnahme auf CD pressen zu lassen. Eine CD von „Mit Dir“ gibt er im ORF Landesstudio Graz ab. Keine zwei Wochen später wird „Mit Dir“ zum ersten Mal im Radio gespielt.

Die ersten Konzerte

Noch studiert Andreas Jura. Doch nebenbei schreibt er weiter eigene Lieder und Texte, organisiert Auftritte und spielt seine ersten Konzerte. Es dauert nicht lange, da übernimmt Sepp Adlmann mit seiner Promotion-Firma die Organisation der Live-Auftritte. Bei einem dieser kleinen Konzerte ist auch der Musikmanager Klaus Bartelmuss unter den Gästen. Ihm gefällt die bodenständige Art des jungen Sängers, und er nimmt Andreas unter Vertrag.

Die erste Single „Mit Dir“. Rechts: Über 10.000 begeisterte Fans bejubelten Andreas‘ Auftritt 2009 beim 60. Steirischen Bauernbundball in Graz (hier 2014)


Das legendäre Hansa Studio in Berlin, wo schon David Bowie Alben eingespielt hat


Seinen ersten großen Auftritt feiert Andreas auf dem 60. Steirischen Bauernbundball in Graz. In Trachtenjanker und Lederhosen bringt er die Halle zum Kochen. Obwohl kaum jemand im Publikum den jungen Musiker kennt, verlässt der Jurastudent die Bühne nach drei Liedern unter dem tosenden Applaus der über 10.000 Zuschauer.

Der erste große TV-Auftritt

Das Studium gerät immer mehr in den Hintergrund. Die Plattenfirma Koch Universal nimmt Andreas unter Vertrag, und Klaus Bartelmuss schickt seinen Schützling nach Berlin zu Star-Produzent Mathias Roska. Die Aufnahmen finden im legendären Hansa Studio statt, in dem auch schon David Bowie und Falco Alben eingespielt haben. Bartelmuss nominiert Andreas für den Vorentscheid zum „Grand Prix der Volks-musik“ und verschafft ihm seinen ersten Fernsehauftritt. Zehn Monate, nachdem er zum Spaß ein Liebesgedicht vertont hatte, präsentiert Andreas beim „Musikantenstadl“ in Tulln an der Donau sein neues Lied „So liab hob i di“ – und erreicht den zweiten Platz bei der nationalen Vorentscheidung zum „Grand Prix der Volksmusik“. Daraufhin werden von seinem Ende Mai veröffentlichten Debütalbum „Da komm ich her“ innerhalb eines Monats 10.000 Stück verkauft, und es landet auf Platz vier in den österreichischen Charts. Das Album begeistert die Menschen durch die authentischen Texte und eingängigen Melodien. Es holt in Österreich fünffach Platin und wird in drei Kategorien für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert.
Im Herbst 2009 begleitet Andreas die österreichischen Volksmusiker „Brunner & Brunner“ auf ihrer Tournee. Bei den Konzerten in Wien, Graz und Klagenfurt stellt er verblüfft fest, dass seine Musik nicht nur auf dem Land, sondern auch in der Stadt gut ankommt.
Innerhalb von nur zwei Jahren bringt er zwei weitere Alben heraus und entwickelt sich zum erfolgreichsten Künstler/ Newcomer Österreichs.

Mehr Volksmusik und Schlager als Rock‘n‘Roll: Andreas bei einem seiner ersten Auftritte in weißem T-Shirt und Lederhose


Andreas erster Fernsehauftritt bei Andy Borg im „Musikantenstadl“ am 18. April 2009


Durchbruch in Deutschland

Auf seinem bis dahin erfolgreichsten Album „Herzwerk“ ist auch das berühmte Stück „I sing a Liad für di“ enthalten, das er 2011 in der Carmen-Nebel-Show präsentiert. Als die digitalen Verkaufszahlen das Lied auf Platz 65 der deutschen Charts hieven, wird der Megahit auch in Deutschland veröffentlicht. Zwei Jahre später landet sein viertes Studioalbum „Home Sweet Home“ bereits auf Platz vier der deutschen Charts. Das Nachfolgewerk „Mountain Man“ erklimmt 2015 sogar die Spitze der einheimischen Hitliste. Kein Wunder, dass der charmante Volks-Rock‘n‘Roller mit Preisen überschüttet wird. Neben dem Bambi, den er 2012 erhält, wird er mit zahlreichen Echos und Amadeus Awards geehrt. 2013 erhält er Gold für den offiziellen Song der FIS Alpinen Ski WM, „Go for Gold“.

2011 stellt der „Alpen-Elvis“ seinen Megahit „I sing a Liad für di“ in der Carmen-Nebel-Show vor und erobert danach die deutschen Charts


Vom Studenten zum Medienstar

Dass Andreas‘ Lieder auch mit „fremden Sängern“ funktionieren, wird eindrucksvoll unter Beweis gestellt, als ein Kandidat bei „Das Supertalent“ seine Ballade „Amoi seg‘ ma uns wieder“ vorträgt. Im Frühjahr 2014 wird Andi von Xavier Naidoo in die Sendung „Sing meinen Song-Das Tauschkonzert“ eingeladen. Dort singen Künstler wie Xavier, Sarah Connor und Sasha die größten Hits ihrer Kollegen. Der Auftritt gibt Andreas‘ Karriere einen weiteren Schub. Bereits im September moderiert er seine erste eigene TV-Show, „Gabalier – Die Volks-Rock‘n‘Roll-Show“. Zu seinen Gästen gehört auch Sarah Connor, mit der ihn seither eine tiefe Freundschaft verbindet.

2012 gewinnt Andreas den Echo, den Bambi und zweimal den Musikpreis Amadeus in den Kategorien „Schlager“ und „Bester Live Act“.


Andreas wird 2015 in drei Kategorien mit dem Amadeus geehrt und nimmt den Preis unter anderem in der Kategorie „Bester Live Act“ entgegen


In der Fernsehsendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ singt Gastgeber Xavier Naidoo (3. v. l.) „Amoi seg‘ ma uns wieder“


Fotos: ddp images (2), Imago (4), People Picture, picture alliance (3), VOX/Timmo Schreiber