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Der Westen Sloweniens


Reisemobil International - epaper ⋅ Ausgabe 5/2020 vom 03.04.2020

Slowenien ist eine Liebesgeschichte von einem Land, das mit Schönheit, Freiheit und Lässigkeit bezaubert. Mobil Reisende genießen vollen Herzens die Natur, ebenso Aktivitäten und Sport.


Eine Liebesgeschichte im Farbenrausch

STELLPLATZTESTERIN

Artikelbild für den Artikel "Der Westen Sloweniens" aus der Ausgabe 5/2020 von Reisemobil International. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Reisemobil International, Ausgabe 5/2020

Susanne Flachmann machte sich ein Bild von der Qualität der Stellplätze und der Gastfreundschaft der Slowenen.

10 geprüfte Stell- und 6 geprüfte Campingplätze

In dem kleinen, überschaubaren Land mit einer Fläche von gerade einmal 20.273 Quadratkilometern können Urlauber am Vormittag im Meer baden und schon am Nachmittag in den Bergen wandern

Im Prinzip befinden sie sich ...

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... immer in der Nähe landschaftlicher und kultureller Besonderheiten und stolpern überall über die Möglichkeiten zu sportlichen Aktivitäten: auf dem Wasser, in der Luft, am Felsen oder auf weiten Wegen

Besonders der slowenische Westen präsentiert die ganze bunte Vielfalt des Landes. Von Norden bis Süden, immer nahe der italienischen Grenze, führen die entspannt zu befahrenen Straßen zum Staunen, Erleben und Genießen.

Obersavetal: Bergpanorama und Sport

Der erste Stellplatz der Tour befindet sich im Dreiländereck Österreich/Italien/Slowenien, direkt an der berühmten Wintersportanlage in Planica. In der herrlichen Bergwunderwelt des Obersavetals dreht sich alles rund um den Sport - zu allen Jahreszeiten. Die Bergbahnen bieten unterschiedliche Aktivitäten, etwa die Zipline- Fahrt (www.nc-planica.si/en/). Dazu wecken eine Sommerrodelbahn, eine Kletterwand, der spannende Bike-Park und vielfältige Wander- oder Radlstrecken große Lust zum längeren Stehenbleiben.

Triglav-Tor: über den Vršicˇ- Pass ins Socˇa-Tal

Kurz hinter Kranjska Gora lädt der glasklare kleine Jasna-See zum Pausieren oder einem erfrischenden Sprung ins kühle Nass ein. Hier ist der Einstieg in den Nationalpark Triglav und zugleich der Beginn der Vršicˇ-Passstraße, die über den höchsten Pass Sloweniens führt. Achtung: Für größere Mobile ist er nicht befahrbar.

In 50 Haarnadelkurven, teilweise mit Kopfsteinpflaster, mäandert sich das mobile Zuhause 600 Meter hinauf auf 1.611 Meter über NN und 800 Höhenmeter wieder hinab bis Trenta, ins Socˇa-Tal. In der vorletzten Kurve (Nummer 49, die Kurven sind beziffert) biegt eine kleine Straße zur Socˇa-Quelle ab, deren Besichtigung unbedingt auf dem Programm stehen sollte.

Um die hübsche Socˇa gleich noch besser kennenzulernen: Wie wäre es mit einer Übernachtung direkt am Fluss? Der wunderhübsche Campingplatz Klin liegt im Mündungsdreieck des Lepenca-Flusses in die noch junge Socˇa. Zwei Ufer, an denen Wohnmobile, Vans und Zelte stehen dürfen.

Bovec: Hauptstadt des Sports

Schon bei Einfahrt in das Städtchen Bovec ist zu spüren, warum dieser Ort als sportliches Zentrum des Socˇa-Tals wahrgenommen wird: Hier locken die Anbieter vielfältiger Sportarten. Es fällt schwer, sich zu entscheiden. Rafting, Paddeln, Radfahren, Paragliding oder eine Zipline- Tour - für jeden ist etwas dabei. Der ganz Aktive nimmt sich vielleicht sogar Zeit, um einfach alles auszuprobieren.

Die direkte Nähe zu verschiedenen Aktivitäten bietet der Stellplatz im Süden des Städtchens: Er liegt fußläufig zur Ortsmitte und unmittelbar an der Talstation der Kanin-Bergbahn. Aufgepasst: Die Bahn ist nur in den beiden Hauptsaisons täglich in Betrieb (www.kanin.si/en/). Von diesem Platz lassen sich Urlauber nicht nur auf über 2.200 Meter zum Gipfel empor tragen, sie vergnügen sich auch im angrenzenden Adventure Park bei verschiedenen Adrenalin-Angeboten (www.bovec-sc.si).

Kobarid: Geschichte mitten im Socˇa-Tal

Das Socˇa-Tal reicht von Bovec bis zur Stadt Nova Gorica, wo dann der inzwischen zu einem behäbigen Strom gewachsene Fluss nach Italien abbiegt, um als Isonzo im Mittelmeer zu verschwinden. Mittendrin, unter dem malerischen Krn-Gebirge, liegt der Ort Kobarid, wo einst die blutigen Schlachten des Ersten Weltkrieges tobten. Wie überall in dieser Gegend wird diesem historischen Gräuel viel Gedenken gewidmet, ein historischer Pfad lässt hier Geschichte lebendig werden

Entspannter Mix aus Kultur und Natur: Im Westen Sloweniens laden hübsche Städtchen wie Piran mit der Marina (rechts) zu gemütlichen Bummel-Pausen ein.


Berge und Wasser: Bei kleinen Spaziergängen oder langen Wanderungen lassen sich die schönsten Entdeckungen machen.


Mittendrin in der Natur: Welch ein Ausblick von Camping Saksida über die Weinberge der Brda-Region.


Wer bei Einfahrt ins eher unscheinbare Städtchen Kobarid den Campingplatz- Schildern folgt, genießt den schönen Blick von der kleinen Napoleon-Brücke auf das Türkis der Socˇa. Etwa 100 Meter weiter liegt das Kamp Koren. Dieser Platz begeistert mit liebevoller Ausstattung, umfangreichen Sportangeboten und der unmittelbaren Nähe zum Fluss. Er liegt etwas erhöht, da die Socˇa an dieser schmalen Stelle im Frühjahr oft einen extrem hohen Pegel erreicht.

Brda: Weingenuss auf der sonnigen Seite

Noch vor der Fahrt über die hübsche Brücke des Ortes Kanal zweigt eine kleine Straße ab in Richtung Lig in die Brda- Region. Abrupt steigt sie an und schlängelt sich gemütlich durch lichtdurchsprenkelte Laubbäume. Dann öffnet sich der Wald, das Mobil erreicht beinahe unvermittelt den hellen Bergkamm: Bei grandioser Fernsicht reicht der Blick über die wellige Landschaft bis hinüber nach Italien

Ein lohnenswerter Stopp ist der Aussichtsturm in der Ortschaft Kojsko. Der kurze Aufstieg, 23 Meter hoch, belohnt mit einem Rundum-Panorama. Gleich daneben steht das hübsche Restaurant Gostišcˇe pri Marjotu. Hier lässt es sich hervorragend Pause machen: Gäste sitzen romantisch unter Weinreben, blicken auf ein paar meckernde Ziegen, über weite Hügel und lassen sich das Essen schmecken. Und wenn der Wein gut mundet, können Reisemobilisten hier, zwischen Turm und Gasthaus, auf Nachfrage eine Nacht verbringen.

Die Strecke führt weiter zum mittelalterlichen Dorf Šmartno, das sich wie ein Adlerhorst auf einer Aussichtslage erhebt. Gassen mit Geschäften, Weinhandlungen und einigen Galerien laden zu einem Bummel ein. Immer wieder fällt der Blick auf die umliegenden Weinberge: eine spektakuläre Aussicht. Weil auch hier ausgezeichneter, regionaler Wein ausgeschenkt wird, darf sich der mobile Gast über den kleinen Parkplatz am Ortseingang freuen.

Genuss für alle Sinne: In dem netten Lokal “Pri Marjotu” in Kojsko neben dem Aussichtsturm lässt es sich herrlich speisen. Nebenan meckern die Ziegen und im Hintergrund spielt ein kleines Orchester.


Noch mehr tolle Stellplätze finden Sie im Bordatlas oder unter www.bordatlas.de

Nova Gorica: italienischslowenischer Mix

Der Weg ist das Ziel: Über den Wurzenpass und den Vršič-Pass führt die traumhafte Strecke ins Soča-Tal.


Über die kaum erkennbaren Grenzanlagen geht es kurz nach Italien, um von der italienischen Stadt Gorizia wieder auf die slowenische Seite zu wechseln. Erst, als am 21. Dezember 2007 das Schengener Abkommen für Slowenien in Kraft trat, waren die vorher abgegrenzten Teile Gorizia und Nova Gorica eng miteinander verbunden. Seither leben die Menschen ohne Staatsgrenze in zwei sich vermischenden Sprachen.

Besonders schön ist die Stadt nicht, es gibt aber einige interessante Besichtigungspunkte und zahllose Rosen - das Stadtsymbol - an jeder Ecke. Und vielleicht ist das weitgerühmte Casino einen Besuch wert? Der am Stadtrand gelegene Stellplatz Camping Siesta ermöglicht die ruhige Übernachtung nach dem Stadtbummel.

Vipava-Tal: sanfte Hügel in voller Pracht

Dem Reisenden eröffnet sich das grüne Vipava-Tal, durchzogen von Weinbergen und Obstgärten, mit Blicken auf Hochebenen und alte Dorfplätze. Eine wahrlich malerische Landschaft, der Urlauber auf dem gemütlichen Campingplatz Saksida nahekommen. Hier lässt sich die Zeit inmitten der Weinberge mit Sprüngen in den schönen Pool unendlich verlängern.

Karst heißt der Landstrich zwischen Golf von Triest, Vipava-Tal und der Hügellandschaft Brkini und bezeichnet zugleich dessen Geologie: Hier treffen Wasser und wasserlöslicher Stein aufeinander und erschaffen eine zauberhafte Welt aus unterirdischen Höhlen. Die spektakuläre Höhlenanlage von Škocjan (www.park-skocjanske-jame.si/de/) liegt auf der Strecke und ist unbedingt einen Besuch wert. Und nach langen Höhlen- Spaziergängen bietet die riesige Wiese des Camping Dujceva domacija Erholung am Seitenarm des ruhigen Flusses Reka und viel Platz für freies, trotzdem geborgenes Campen in der Natur.

Im Farbenrausch mit Edelweiß und türkisfarbenen Gumpen: Nahe des Campingplatz Klin liegt diese wunderschöne Badestelle. Mutige nutzen die Felsen zum Sprung in die eiskalte Soča.


Weitere Infos zu diesen Campingplätzen finden Sie auf www. campanio.eu

Koper: Einfahrt zur slowenischen Riviera

Die schöne Panoramastraße entlang der Küste, vorbei an sehenswerten Städtchen, wie hier Izola (unten), bis zum schönsten Stellplatz der Tour in Portorož.


Die Landschaft wandelt sich: Das leuchtende Grün des Karstes wird verhaltener, die Bäume wechseln zu Pinien und Zypressen. Der Blick schweift nun über das knallblaue Wasser der Adria. Die kurze Küste Sloweniens heißt auch „slowenische Riviera“ und begrüßt Reisende mit dem mittelalterlichen Städtchen Koper.

Venezianische Paläste schmücken das malerische Zentrum und verleihen besonderen Charme. Der neu angelegte Camperstop Koper dient sehr gut zur Stadtbesichtigung: Ein Bus fährt von hier aus alle 15 Minuten in nur zwei Stationen zur Innenstadt.

Izola: hübsches Städtchen zum Bummeln

Fast übergangslos schließt sich Izola an. Nur ein paar Hundert Meter hinter der Ortseinfahrt findet sich der große Parkplatz mit sechs kleinen Parzellen als Stellplatz Ladjedelnica. Nur wenige Meter weiter stellt sogar ein riesiger mit „Argo“ ausgeschilderter Parkplatz großzügige Fläche zur Übernachtung. Direkt unterhalb des weithin sichtbaren Schornsteins öffnet sich das Areal, von dem aus Izola in einem etwa zehnminütigen Spaziergang zu erreichen ist.

Nach diesen beiden praktischen, aber etwas unkomfortablen Stellplätzen freut sich der Reisende wieder über einen Campingplatz mit Duschen: Schon ein paar Fahrminuten weiter südlich ist Camping Belvedere als Teil einer Hotelanlage im Naturreservat Strunjan zu erreichen.

Piran: mediterranes Kleinod

Dem schönsten mediterranen Städtchen sollten sich Urlauber unbedingt ausgeruht widmen. Idealerweise nutzen sie den Morgen, dann kann der untere, stadtnähere Parkplatz noch freie Plätze für Camper aufweisen (keine Übernachtung erlaubt). Das weiter oben liegende Parkhaus bietet zwar Shuttleservice in die Stadt, hat aber eine Höhenbegrenzung von 2,30 Metern. Es bietet sich also an, die Nacht vor der Besichtigungstour in der Nähe zu verbringen. Hierfür ideal ist der Campingplatz Fiesa, weil sich von hier aus Piran auch zu Fuß in etwa 15 Minuten erreichen lässt.

Portorož: Badepause kurz vor Kroatien

Der beliebte Badeort liegt fast an der kroatischen Grenze und wird von einem ewig langen Sandstrand mit einer sehr belebten Promenade dominiert. Fast überall lässt es sich an der slowenischen Küste schön baden, die Wasserqualität ist durchgehend gut, das Meer angenehm ruhig und klar.

Der ideale Meer-Badeplatz findet sich am besten Stellplatz der Tour: an der Marina in der Bucht von Portorož. Schön großzügig und direkt am Ufer. Hier schaut der mobile Gast dem wunderbaren Sonnenuntergang ganz gemütlich ins Auge und winkt gleichzeitig beim Planschen aus dem Meer seinem Mobil dankbar für die schöne Tour zu.

Am Meer schließt sich der Kreis für Slowenien-Besucher: Auf knapp 300 Kilometern haben sie alles erlebt, was sich der aktive Urlauber wünscht - schroffe Berge, liebliche Hügel und weite Täler, saftiges Grün in allen Schattierungen und beeindruckend schöne Gewässer, kulinarische Genüsse und unterschiedliche Sportmöglichkeiten. Und dazu noch freundlichentspannte Menschen in malerischen Städten. Zurück gehts in umgekehrter Richtung oder durch Italien nach Norden.

INFO Tourist-Information Slowenien Dimičeva 13 SI-1000 Ljubljana Tel.: 0386 1 589 85 50 www.slovenia.info

Tipp der Autorin

Als leidenschaftliche Wildwasser-Paddlerin kann ich nur empfehlen, sich möglichst viel am und im wundervollen Fluss Soča zu tummeln. Im Ort Bovec werden spritzig-spannende Rafting- oder Kajak-Touren angeboten. Ein unbedingt empfehlenswertes Ferien-Erlebnis ist ein fünftägiger Paddelkurs. Die deutschsprachige Soča Kajakschule bietet mit ihren coolen, kompetenten Lehrern über die ganze Saison Kurse für alle Familienmitglieder an. Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr. KONTAKT: Soča Kajakschule, Rüdiger Krucklinski, ruediger@soca-kajakschule.de, Tel: 0049/0179/1029687


Kartendaten©2020GeoBasis-DE/BKGGoogle

tos: Susanne Flachmann, Pedro Szekely, arno-vermote-unsplash, alex-block-unsplash, Marcin Szmigiel, Unsplash, lenka-zigon-unsplash