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DER WINDOWS 10 NOTFALL-STICK


PC Go - epaper ⋅ Ausgabe 8/2021 vom 01.07.2021

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Bildquelle: PC Go, Ausgabe 8/2021

Hardware-Defekte, falsche Systemeinstellungen, fehlende oder defekte Programme und Treiber oder auch Schadsoftware und Viren sind schuld, wenn der PC nicht hochfährt. Nach drei erfolglosen Versuchen startet Windows 10 den automatischen Reparaturmodus. Startet dieser nicht über die Systemplatte, rufen Sie ihn optional auch über eine Windows-Installations-DVD auf. Nur selten führt diese Reparatur zum Erfolg; meist braucht es manuelle Eingriffe über die erweiterten Optionen der Reparaturfunktion. Dabei nutzen Sie die Systemwiederherstellung, Programme der Eingabeaufforderung oder gesonderte Starteinstellungen (zum Beispiel abgesicherter Systemstart).

Erweiterte Diagnose- und Reparatur-Tools stehen dabei jedoch nicht zur Verfügung.

Alternativen zum Reparaturmodus

Helfen auch manuelle Eingriffe nicht, greifen Sie auf einen Notfall-USB-Stick zurück. Der Vorteil dabei ist, dass Sie neben dem System auch ...

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... gesonderte Diagnose- und Reparaturprogramme bereitstellen können. In der Regel basieren entsprechende Lösungen auf dem Linux-Betriebssystem und Linux-Programmen. Eine alternative Lösung, die auf dem Betriebssystem Windows 10 selbst basiert, legen Sie mit den gewünschten Hilfsprogrammen an; optional greifen Sie auch auf vorgefertigte Lösungen zurück. Der Vorteil: Sie arbeiten auch bei der Reparatur mit einem bekannten Windows-Betriebssystem.

ACHTUNG: Bis Windows 7 wurde die Option Start mit der letzten funktionierenden Konfiguration bei den Starteinstellungen angeboten. Diese Option fehlt in Windows 10, ist aber reaktivierbar. Starten Sie den Registrierungseditor, und wechseln Sie in den Hierarchiezweig HKEY_LOCAL_MA- CHINE\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Configuration Manager. Legen Sie hier den DWord-Wert BackupCount mit dem Wert 1 und dann den neuen Schlüssel Last- KnownGood und darin den DWord-Wert Enabled mit dem Wert 1 an. Starten Sie den Rechner anschließend neu, um die Startkonfiguration zu sichern. Die reaktivierte Funktion selbst wird anschließend über die erweiterten Starteinstellungen des später ausgeführten Reparaturmodus angeboten.

WinPE – Windows Preinstallation Environment als Basis

Alle Windows-Installationsmedien, Live-CDs/ DVDs und Reparaturdatenträger basieren auf dem minimierten Windows-Betriebssystem WinPE, einer Vorinstalla-tionsumgebung für Windows. Diese ist über das ADK (Windows Assessment and Deployment Kit) sowie das Zusatzpaket Windows-PE-Addon erhältlich. Beide Pakete stellt Microsoft kostenfrei zur Verfügung. Der Einsatz ist auf die Bereitstellung, Reparatur und Wiederherstellung von Windows beschränkt. WinPE ist für unterschiedliche Windows-Systemversionen erhältlich. Für die deutsche Systemversion von Windows 10 nutzen Sie die deutsche Version von Windows PE 10. https://tinyurl.com/n32w65c2

INFO FUNKTION RETTUNGSMEDIUM (BOOTEN/REPARATUREN)

DaRT – das Diagnostics und Recovery Tool-Set

Mit DaRT bietet Microsoft eine gesonderte, auf WinPE basierende Diagnose-und Wiederherstellungsplattform an. Diese stellt neben dem System grundlegende Hilfspro-gramme bereit (etwa Explorer, Registrierungseditor sowie diverse Analyse- und Reparaturprogramme).

Windows 10 startet nach drei fehlerhaften Systemstarts den automatischen Reparaturmodus. Führt dieser nicht zum gewünschten Erfolg, stehen erweiterte Optionen für die manuelle Fehlerbehebung bereit. Bekommen Sie auch damit das System nicht mehr zum Laufen, greifen Sie auf ein Windows-10-Notfallsystem zurück, das über einen USB-Stick gebootet wird und Hilfsprogramme zur Systemreparatur bietet.

Das Paket selbst steht privaten Nutzern allerdings nicht zur Verfügung und ist Kunden des Programms Microsoft Software Assurance und Nutzern der kostenpflichtigen Subscription von Visual Studio Enterprise vorbehalten. https://tinyurl.com/tm59cd55

Rufus – bootfähige USB-Sticks mit Windows erstellen

Rufus übergeben Sie ein ISO-Abbild des später vom Stick zu bootenden Betriebssystems.

Eine bootfähige Version von FreeDOS ist im Programm integriert. Die zu übergebende ISO-Datei kann ein Installationsabbild von Windows sein, aber auch ein auf WindowsPE basiertes Notfall-Windows. Über Einstellungen wählen Sie den USB-Stick, das Partitionsschema (etwa GPT, MBR) oder das Zielsystem (UEFI (ohne CSM), BIOS bzw. UEFI-CSM). Korrekte Einstellungen sind auf den Zielrechner und das darin integrierte BIOS/UEFI anzupassen. Wählen Sie fehlerhafte Einstellungen, wird später nicht korrekt gebootet. Ein Beispiel zur Nutzung von Rufus finden Sie im Kasten auf der letzten Seite. https://rufus.ie

ACHTUNG: Unterstützt Ihr Rechner kein Booten von einem USB-Stick, dann brennen Sie die ISO-Datei für das entsprechende Reparatursystem (zum Beispiel strelec, AOMEI PE Builder 2.0, Lazesoft Recovery Suite Home Edition) ersatzweise auf eine DVD und booten dann bei Problemen über die Reparatur-DVD. Auch hier ist die Bootreihenfolge im BIOS/UEFI zuerst anzupassen.

Vorgefertigte WinPE- Rettungssysteme

Eine wichtige Auswahl von den Notfallsystemen, die auf WindowsPE basieren, finden Sie beispielsweise auf der Seite gecko and fly. https://tinyurl.com/6ahp27sx

Win10PE SE Project – Rettungsdatenträger zusammenstellen

Bieten der AOMEI PE Builder und auch die Lazesoft Recovery Suite nur eingeschränkte Möglichkeiten zur detaillierten Definition von WinPE-Medien, so bietet das Tool WinBuilder des Open-Source-Projektes Win10PESE umfassendere Konfigurationsmöglichkeiten an. Das Programm selbst ist eine Script-Umgebung, die in englischer Sprache ausgeführt und per Zip-Archiv bereitgestellt wird. Entpacken Sie das Archiv, und starten Sie das Programm über die Datei BuilderSE.exe.

MINI-WORKSHOP AOMEI PE BUILDER 2.0 – RETTUNGSDATENTRÄGER ERSTELLEN

Mit dem AOMEI PE Builder erstellen Sie ein WinPE-Boot-Medium im ISO- Format, wobei Sie zwischen einer 32-und 64-Bit-Variante wählen und grundlegende Tools anbinden.

1 WinPE auswählen

Entpacken und starten Sie das Programm. Anschließend bestätigen Sie den Eröffnungsdialog mit Next. Im folgenden Dialog geben Sie an, ob Sie eine 32-oder 64-Bit-Version von WinPE einsetzen und herunterladen wollen, und bestätigen Sie erneut mit Next.

2 Programme und Treiber hinzufügen

Im nächsten Schritt wählen Sie die auf den Rettungsdatenträger zu übernehmenden Programme (Files) aus. Vorgegebene Dateien markieren Sie direkt per Strukturansicht. Weitere Programme und Treiber ergänzen Sie mit den Schaltflächen Files und Driver per Datei-öffnen-Dialog. Bestätigen Sie die Konfiguration mit Next.

3Zielmedium wählen

Nun geben Sie an, ob Sie das Rettungsmedium auf eine CD/DVD brennen, direkt auf einen bootfähigen und unterstützten USB-Stick oder in eine ISO-Datei aufnehmen wollen. An dieser Stelle wird die letztgenannte Variante gewählt, die Sie mit Rufus auf einen bootfähigen USB-Stick aufnehmen können. Ist kein kompatibler USB-Stick angesteckt, ist diese Funktion ausgegraut. Bestätigen Sie die Auswahl mit Next.

4Medienerstellung überwachen

Im folgenden Dialog wird zuerst die WinPE-Umgebung angelegt, um dann WinPE in der zuvor gewählten Version herunterzuladen und zu initialisieren. Im Anschluss daran werden die gewählten Programme und Treiber eingebunden. Nachfolgend wird das Speicherabbild generiert und in eine ISO-Datei mit dem Namen ampe.ISO gespeichert. Der Zielordner wird ebenfalls mit angegeben. Die ISO-Datei selbst können Sie sichern und jederzeit zur Anlage von Rettungsmedien (CD, DVD oder USB-Stick) einsetzen. Um später weitere Programme und/oder Treiber zu ergänzen, legen Sie das Rettungsmedium erneut an. Nach der Fertigstellung des Rettungsmediums beenden Sie das Programm durch einen Klick auf die Schaltfläche Finish.

Um auf die deutsche Sprache zu wechseln, klicken Sie auf das Register Language, wählen den Eintrag German an und schließen dann die Anzeige mit X. Wechseln Sie im Startbildschirm bei markiertem Hierarchieeintrag Win10PE SE in das Register Quell-/ Zielverzeichnis mit dem Installationsmedium (hier beispielsweise eine Windows-10-Installations-DVD). Optional greifen Sie auch auf Ordner mit Windows-Image-Dateien zurück. Wählen Sie im unteren Bereich die kleine Schaltfläche mit dem Buchstaben a und anschließend die Schaltfläche Save/Get Wim Info an. Daraufhin werden die ermittelten Systeminformationen offengelegt. http://win10se.cwcodes.net

Windows-Rettungsmedien mit dem WinBuilder definieren

Wechseln Sie zur Main Configuration auf das Register Script, und machen Sie Angaben zur Bildschirmauflösung sowie zur zu verwendenden Systemsprache (System Local, Format, Keyboard und TimeZone). Für ein WinPE-System setzen Sie den Boot-Manager auf Standard (UEFI). Im Anschluss daran wählen Sie die Komponenten aus, die an das System gebunden werden sollen. Wählen Sie dazu in der Strukturansicht den Bereich Components an. Markieren Sie alle anzubindenden Programme (etwa .NET Framework, Powershell, Snipping Tool). Nicht benötigte Komponenten demarkieren Sie. Für jede angewählte Komponente stehen gesonderte Optionen bereit. Darüber bestimmen Sie beispielsweise, ob Programme im Startmenü und/oder auf dem Desktop erscheinen sollen. Für Anwendungen legen Sie auch gleich die zugeordneten Dateikürzel fest. Über den Hierarchiezweig Apps weisen Sie entsprechend Anwendungen (etwa Dateimanager, Festplatten-Tools, Sicherheits-Tools, System-Tools) und über den Hierarchiezweig Drivers Gerätetreiber zu. Auch hier finden Sie für jeden angewählten Eintrag zugeordnete Informationen oder auch Einstellungen, die Sie variieren können.

Eigene Dateien über den WinBuilder anfügen

Optional binden Sie auch Dateien und eigene Programme in das Notfallsystem ein. Die Dateien kopieren Sie zuerst in einen Ordner. Wählen Sie dann den Hierarchiezweig Build/ Copy Files an. Markieren Sie das Kontrollfeld Copy Custom Folder, und wählen Sie dann das Symbol zur Ordnerauswahl an. Wählen Sie das zuvor aufbereitete Datenverzeichnis mit den aufzunehmenden Dateien an, und bestätigen Sie mit einem Klick auf OK.

MINI-WORKSHOP LAZESOFT RECOVERY SUITE HOME EDITION

Das Programm Lazesoft Recovery Suite bietet in der kostenfreien Home Edition eine alternative Funktion zur Anlage von WinPE-Rettungsmedien.

1 Programmmodul wählen

Installieren und starten Sie die Recovery Suite. Dann gelangen Sie in das Hauptmenü, in dem die Hauptfunktionen über Funktionskacheln angeboten werden. Die Funktion zur Anlage eines WinPE-Rettungsmediums finden Sie im oberen Modul Burn CD/USB-Stick. Hintergrundinformationen legen Sie sich durch Anwahl der Schaltfläche Help offen. Im oberen Bereich des Dialoges wählen Sie zuerst die zu verwendende Sprachvariante an, in diesem Fall German. Anschließend wählen Sie das zuvor genannte Modul an.

2 Windows-Version wählen

Im folgenden Dialog wählen Sie die Windows-Version des Zielsystems, für das Sie das Rettungsmedium erstellen. Hier werden Windows XP bis Windows 10 in 32- und 64-Bit-Versionen unterstützt. Dies sorgt für die korrekte Wahl der WinPE-Version, hier also für Windows 10, 64 Bit. Nach Anwahl der Schaltfläche Optionen fügen Sie Gerätetreiber zu, oder ändern Sie Bootoptionen. Bestätigen Sie mit Next.

3 Zielmedium wählen

Im Folgenden geben Sie das Zielmedium an. Neben CD/DVD werden USB-Sticks und ISO- Dateien unterstützt. Auch hier wird erneut die ISO-Variante gewählt. Pfad und Name (lsboot. ISO) werden vorgegeben und können bei Bedarf angepasst werden. Bestätigen Sie die Medienerstellung mit Anfang.

4 Medienerstellung überwachen

Nun wird die erforderliche WinPE-Version heruntergeladen und initialisiert. Im Anschluss daran werden vorgegebene Diagnose- und Reparaturprogramme eingerichtet. Die Programme selbst sind nicht erweiterbar. Erweiterte Programmfunktionen werden über kommerzielle Programmvarianten angeboten. Die unterschiedlichen Versionen werden auf der Herstellerseite gegenübergestellt.

Windows-Rettungsmedien mit dem WinBuilder definieren

Weitere Anwendungen lassen sich in die Systeme aufnehmen. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass es sich um portable Programme handelt. Diese erfordern keine gesonderte Systemeinrichtung und besitzen eine eigenständig ausführbare exe-Datei. Um diese Apps anzubinden, wählen Sie den Hierarchiezweig Apps/Portable/Pstart And Papps an. Geben Sie im rechten Dialogbereich das Verzeichnis und die Programmdatei an. Durch Markierung des Kontrollfeldes Desktop wird ein Desktop-Symbol angelegt. https://portableapps.com/apps

ISO-Systemdatei anlegen

Im Hierarchiezweig Finals/Create ISO legen Sie die Optionen für die ISO-Dateierstellung fest. Starten Sie die Dateianlage mit Ausführen im oberen rechten Dialogbereich. Die Dateianlage überwachen Sie über Fortschritts-anzeigen. Die Anlage nimmt geraume Zeit in Anspruch. Fehler werden gemeldet und müssen gegebenenfalls korrigiert werden. Die erstellte ISO-Datei spielen Sie mit Rufus auf einen bootfähigen USB-Stick. https://tinyurl.com/ppnwzaz7

Systemrettung

Mit dem Notfall-Stick booten Sie fortan bei Problemen in das angepasste und/oder minimalisierte Windows und rufen darüber komfortabel Diagnose- und Hilfsprogramme in einer bekannten Umgebung über Desktop-Symbole oder auch das Startmenü ab. Neben den kostenfrei bereitgestellten Win- PE-Versionen greifen Sie bei der Erstellung der Rettungssysteme optional auch auf vorhandene Windows-Installationsdatenträger oder auf von Microsoft online bereitgestellte ISO-Systemdateien zurück. ❮

MINI-WORKSHOP EIN KOMPLETTSYSTEM FÜR EINE WINDOWS-10-SYSTEMREPARATUR EINRICHTEN

Wenn Sie die Diagnose- und Reparaturprogramme samt WinPE- System nicht selbst zusammenstellen wollen, finden Sie auf der Seite https://sergeistrelec.ru im Bereich WinPE 10-8 Sergei Strelec (ENGL) eine englischsprachige Fassung im WinRAR-Format.

1Archivdatei herunterladen

Wählen Sie den Link zur aktuellen Version an, und scrollen Sie in der angezeigten Seite in den Bereich Downloads. Wählen Sie den Link anonfile.com und dann Download an. Das heruntergeladene Archiv finden Sie im Download-Ordner unter dem Namen WinPE10_8_x86_ x64_2020.06.09_English.rar. Entpacken Sie es mit dem Programm WinRAR (https://www.winrar.de). Das Archivkennwort lautet strelec.

2Notfall-USB-Stick erstellen

Stecken Sie einen leeren USB-Stick mit einer Kapazität von maximal 32 GByte an den PC an. Am einfachsten ist die Erstellung des Notfall-Sticks mit dem Dienstprogramm Rufus, das Sie auf der Heft-DVD finden (siehe https://rufus.ie). Starten Sie das Programm über die Programmdatei rufus-3.13p.exe.

Wählen Sie im Programm das Laufwerk mit dem USB-Stick an, und klicken Sie dann bei der aktivierten Startart Medium oder Abbilddatei auf Auswahl. Im folgenden Dateiöffnen-Dialog selektieren Sie die ISO-Datei im entpackten Archiv und bestätigen mit Öffnen. Alle Einstellungen werden automatisch gesetzt. Bestätigen Sie die Anlage des USB-Sticks mit Start und OK. Nach Fertigstellung beenden Sie das Programm mit Schließen.

3Bootreihenfolge anpassen

Um vom USB-Stick zu booten, müssen Sie die Bootreihenfolge ändern und den Stick über das BIOS beziehungsweise UEFI zum primären Bootmedium machen. Außerdem deaktivieren Sie im UEFI die CSM-Kompatibilitätsunterstützung (schauen Sie dazu auch in die Mainboard-Dokumentation Ihres Rechners).

4Systemstart von Notfall-Stick

Nach dem Start über den Notfall-Stick startet das Notfallsystem und zeigt diverse Systeme zum Start an (Windows 8/10, 32-/ 64-Bit). Wählen Sie das System entsprechend Ihrem Rechner aus.