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DEUTSCHLAND: DB FERNVERKEHR: Merklicher Angebotsausbau


LOK Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 18.12.2020

Am 13. Dezember 2020 war Fahrplanwechsel. DB Fernverkehr nutzte diesen nicht nur für weitere Verdichtungen mit neuen Verstärkerzügen sowie das Schließen von Takt- und Verkehrstagelücken, sondern hat das Angebot auf mehreren wichtigen Achsen auch erheblich ausgebaut


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Das ausgeweitete Angebot zwischen Berlin und NRW fährt die DB unter anderem mit je zwei siebenteiligen ICE 4, die in Hamm geflügelt werden (Foto: ICE 642 bei Neubeckum, 14. November 2020)


Lange auf der Kippe stand die schon vor längerer Zeit von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer persönlich pressewirksam angekündigte Angebotsausweitung ...

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... zwischen Hamburg und Berlin. Die Beteiligten hatten die Rechnung ohne die private Fernverkehrskonkurrenz gemacht. Letztlich erhielt DB Fernverkehr aber noch die benötigten Trassen, und bietet nun alle zwei Stunden vier statt drei Züge an. Die Anzahl der Züge stieg von bisher 46 auf bis zu 60 Züge täglich; von einem echten „Halbstundentakt“ ist man aber noch weit entfernt. Hierfür wird unter anderem ein Teil der ICE-Sprinter München - Berlin bis Hamburg verlängert, sodass der ICE 3 neu nach Hamburg kommt.

Siebenteilige ICE 4

Ein anderer ICE-Typ kommt nach dem Probebetrieb ab November 2020 bundesweit erstmals im Planbetrieb zum Einsatz: Die siebenteiligen ICE 4 fahren vor allem auf der Achse Berlin - Hannover - Nordrhein- Westfalen (NRW). Dort erfolgte eine generelle Ausweitung des Angebots. Einige Fahrten verkehren nun bis Bonn, das (wieder) eine bessere Anbindung ans Fernverkehrsnetz erhält. Auf der IC-Linie 35 (Norddeich Mole - Köln - Koblenz) wurden viele Leistungen auf IC2 (mit Baureihe 146.5) umgestellt. Im Herbst kommen hier weitere ICE-Leistungen hinzu.

Neue internationale Züge

Im Süden konnte der Abschluss der Elektrifizierung Geltendorf - Lindau gefeiert werden. Damit einher ging der Einsatzstart der RABe 503 „Astoro“ der SBB im EC-Verkehr München - Zürich und eine deutliche Aufwertung des Angebots (Zweistundentakt mit einer Taktlücke). Die Fahrzeiten des Zielkonzepts werden aufgrund von ETCS-Problemen (LM berichtete) noch nicht erreicht, sodass die Züge statt drei- einhalb vorübergehend noch vier Stunden benötigen. Mit Spannung darf die Entwicklung der zuletzt rückläufigen Fahrgastzahlen beobachtet werden.

Im deutsch-polnischen Verkehr kehrte der „Wawel“ zurück, aber nicht auf dem ursprünglichen Laufweg. EC 56/57 verbindet Berlin über Frankfurt (Oder) und Breslau mit Krakau. Das Material wird von PKP gestellt: Der Husarz (Baureihe 5370) hat planmäßig einen 1. Klasse-, einen Speise- und vier 2. Klasse- Wagen am Zughaken.

Neue Fernverkehrshalte

Mehrere Orte erhalten neu Halte im Fernverkehr. Schleswig, bislang nur Betriebshalt für die Grenzpolizisten, ist Fahrgasthalt der EC-Linie Hamburg - Kopenhagen. Am Haltepunkt Erkelenz in NRW hält jetzt ein ICE. Und außerdem hält das ECE-Paar 52/151 Frankfurt - Mailand zur Anbindung des Europa-Park Rust nun in Ringsheim.
AWA

Die Winterfahrten seines Nachtexpresses (Foto vom 31. August 2020 mit 232 088 von SES) hat RDC abgesagt, dafür soll ab Ostern 2021 eigenwirtschaftlicher Fernverkehr angeboten warden


RDC DEUTSCHLAND/BAHNTOURISTIKEXPRESS: Fernverkehr ab Ostern 2021

RDC Deutschland peilt zusammen mit BahnTouristikExpress (BTE) für Ostern 2021 die Rückkehr in den eigenwirtschaftlichen Tageslinienverkehr an, nachdem die Partnerschaft mit Flixtrain beendet wurde. DB Netz hat den Partnern Trassen für zwei Umläufe Berlin - Köln zugeteilt. Außerdem ist für 2021 eine Ausweitung des Nachtzugangebots geplant. Bereits diesen Winter wollte RDC ursprünglich den Alpen-Sylt-Nachtexpress in einer abgewandelten Form weiter anbieten. Für den Zeitraum 18. Dezember 2020 bis 9. Januar 2021 waren sieben Zugpaare Westerland (Sylt) - Bad Gastein für Winterurlauber geplant. Mitte November sagte RDC wegen der unsicheren Lage die Fahrten jedoch komplett ab. Ab Ostern 2021 soll nach derzeitigem Stand wieder der Betrieb aufgenommen werden.
AWA

HAFENBAHN DEGGENDORF: Weichen- und Gleisbauarbeiten

Auf der Eisenbahn-Infrastruktur im Donauhafen Deggendorf wurden von Ende Oktober bis Mitte November 2020 die Weichen erneuert. Zudem baute der Zweckverband Donau-Hafen Deggendorf als Infrastrukturbetreiber der Hafenbahn am Kai das vierte Gleis wieder ein. Die Wagenübergabe erfolgte während der Bauarbeiten in der Übergabestelle im Freihafen. Der Güterzugverkehr musste somit über die Anschlussstrecke zum Freihafen geführt werden. Im Donauhafen Deggendorf stieg das Frachtaufkommen in den letzten Jahren erheblich. Dort wird unter anderem Schotter, Schrott, Holz und Treibstoff umgeschlagen.
MMÜ

Baubedingt verlässt 223 031 am 4. November 2020 den Hafen Deggendorf über die Zufahrt an der Josef-Wallner-Straße


DEUTSCHLAND NEWS

Friesenbrücke Weener: Später und teurer

Der Wiederaufbau der 2015 bei einem Schiffsunfall zerstörten Friesenbrücke bei Weener (Strecke Leer - Groningen) könnte länger dauern und deutlich mehr kosten als geplant. Dies geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofs hervor. Dieser geht von einer Inbetriebnahme 2030 aus, statt wie ursprünglich geplant 2024. Auch die Baukosten würden von 30 auf 96 Mil - lio nen Euro steigen. Der Abschnitt wird derzeit im SEV befahren.
AWA

Baustart für S4 (Ost)

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht vier Eilanträge gegen den Plan - feststellungsbeschluss abgelehnt hat, konnte die DB am 9. November 2020 mit den Bauarbeiten für das Projekt S4 (Ost) Hamburg-Altona - Bad Oldesloe der S-Bahn Hamburg beginnen.
AWA

Grünes Licht für Fehmarnbelttunnel

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 3. November 2020 den Weg für die feste Fehmarnbelt-Querung frei gemacht. Die Richter haben alle sechs Klagen gegen das deutschdänische Milliardenprojekt abgelehnt. Geklagt hatten der Naturschutzbund NABU, mehrere Fährunternehmen und ein Aktionsbündnis. In Dänemark gibt es bereits seit 2015 Baurecht für den Auto- und Eisenbahntunnel.
AWA

SAB: Wieder Zugverkehr nach Gammertingen

Wegen erhöhter Verschleißspuren an den Radsätzen der NE 81 der Schwäbischen Alb-Bahn (SAB) musste der Betrieb auf dem im Dezember 2019 für den täglichen Personenverkehr reaktivierten Streckenabschnitt Kleinengstingen - Gammertingen im April 2020 eingestellt werden. Ver - schiedene Maßnahmen des Infrastruk - turbetreibers SWEG, etwa die Total - erneuerung einzelner Gleisabschnitte oder der Einbau von Spurerweiterungen, konnten das Problem nicht beheben. Erst nach einer Schienen - schleifung konnten Ende Oktober beim vierten Testfahrtenzyklus erstmals positive Ergebnisse erzielt werden. Seit 2. November 2020 fahren nun wieder Züge statt Ersatzbusse.
AWA

DEUTSCHLAND TICKER

Kommunen kaufen Ablachtalbahn

Im Oktober 2020 beschlossen die Kommunen Meßkirch und Sauldorf die Übernahme der Ablachtalbahn Mengen - Meßkirch - Stockach für einen symbolischen Euro. Die Ablachtal-Bahn GmbH, die mit Tegometall (dem einzigen Güterverkehrskunden entlang der Strecke) verbunden ist, sorgte als bisheriger Infrastrukturbetreiber in den letzten Jahren vielerorts für Verdruss, sei es aufgrund von stark überhöhten Trassengebühren oder plötzlichen Sperrungen. Ziel der Kommunen ist in einem ersten Schritt, die seit Jahren zwischen Sauldorf und Stockach (widerrechtlich) gesperrte Strecke wieder durchgängig befahrbar zu machen und Güterverkehr sowie Wochenend-Ausflugszüge im Sommerhalbjahr zu etablieren. Als Vorbild dient die Räuberbahn Altshausen - Pfullendorf.
AWA

NBS Rhein-Main/Rhein-Neckar: Trasse gefunden

Die DB hat Mitte November 2020 dem Trassenverlauf der Neubaustrecke Rhein-Main/Rhein-Neckar bekannt - gegeben. Zwischen Zeppelinheim und Lorsch verläuft die Strecke entlang den Autobahnen A5 und A67, anschließend zwischen Lorsch und Mannheim weitgehend im Tunnel. Auch Darmstadt wird an die neue Strecke angebunden. Die Neubaustrecke schafft neue Kapazität für den Fern-, Nah- und Güterverkehr im Korridor zwischen Frankfurt und Mannheim. Das Fernverkehrsangebot (künftige Fahrzeit 29 statt 38 Minuten) soll verdoppelt und der Nahverkehr deutlich ausgebaut werden. Im kommenden Sommer soll das Baugenehmigungsverfahren für den ersten Abschnitt starten.
AWA

Neues Werk in Höchst

Im Industriepark Frankfurt-Höchst fand am 26. Oktober 2020 die Grundstein - legung für die neue Wartungs- und Tankanlage statt. Dort werden die von der RMV-Tochtergesellschaft Fahrzeugmanagement Region Frankfurt RheinMain (fahma) beschafften 27 Wasserstoff-LINT gewartet, die ab Ende 2022 im Taunus fahren werden.
AWA

e.g.o.o. verkauft

Zum 1. Dezember 2020 hat die Hermann Bettels GmbH & Co. KG aus Hildesheim die Bahntochter e.g.o.o. des Windkraftanlagenherstellers Enercon übernommen. Die bisherigen Verkehre sollen weiterlaufen. Zudem möchte der neue Eigentümer eigene Verkehre auf die Schiene verlagern.
AWA

RheinCargo-Lok DE befährt am 10. November 2020 den Anschluss Dyckerhoff im Wiesbadener Stadtteil Amöneburg


RHEINCARGO: Dyckerhoff-Gleisanschluss reaktiviert

Die Dyckerhoff GmbH hat den Gleisanschluss zu ihrem Werk in Wiesbaden reaktiviert. Am 10. November 2020 wurde das Gleis zum Stammwerk des Zement- und Betonherstellers erstmals nach 15 Jahren wieder befahren. Unterstützt wird Dyckerhoff bei der Reaktivierung vom Bahnunternehmen RheinCargo mit seinem Bereich für Werks- und Industriebahnen. In naher Zukunft sollen die Anlagen im Werk Amöneburg so ausgebaut werden, dass mehr Dyckerhoff- Produkte über die Schiene abtransportiert werden können.
LM/PM

DB FERNVERKEHR: Neuer ICE Hamburg - Landeck

DB Fernverkehr bietet an Winter-Samstagen vom 26. Dezember bis 20. März eine neue ICE-Verbindung von Hamburg über Berlin, Erfurt, Würzburg, München und Kufstein nach Landeck an. Der „Ski- Express Tirol“ verlässt auf der Hinfahrt (ICE 1201) Hamburg bereits um 3:38 Uhr, die Rückfahrt (ICE 1200) kommt sonntags um 00:23 Uhr an. Zur Zu- bzw. Rückführung des eingesetzten ICE-T gibt es außerdem das ICE-Paar 1202/3 München - Landeck
AWA

Seit 15. Oktober 2020 verkehrt im Auftrag der Spedition pe.tra dreimal wöchentlich ein Ganzzug mit Aufliegern des kombinierten Ladungsverkehrs von Italien in den Aschaffenburger Hafen. Am 12. November 2020 treffen sich 261 080 mit einem Zug zum Kai und 261 078 mit einem Zug nach Italien


Am 29. Mai 2020 ist 612 129 nördlich von Meckenbeuren auf dem Weg Richtung Ulm. Künftig wird auf der Südbahn elektrisch gefahren, Dieselfahrzeuge wird man hier nur noch vereinzelt antreffen


DB REGIO: Fahrplankonzept für Oberschwaben

Mit Abschluss der Elektrifizierung der Süd- und Bodenseegürtelbahn (Ulm - Friedrichshafen - Lindau) wird zum 12. Dezember 2021 der Verkehr neu geordnet. Beim stündlichen Dosto-RE Stuttgart - Lindau laufen die Elloks der Baureihe 146.2 künftig auf der Gesamtstrecke. Die bislang hierfür herangezogenen Dieselloks der Baureihe 245 erhalten mit dem RE Friedrichshafen - Basel ein neues Aufgabengebiet. Dieser ersetzt den IRE Ulm - Basel. Der Zwischentakt Singen - Basel verbleibt hingegen bei der Baureihe 612. Zur Weiterfahrt nach Ulm muss künftig in Friedrichshafen umgestiegen werden. Auf dem elektrifizierten Abschnitt kommt die Baureihe 425 zum Einsatz. Auch auf der RB-Linie Ulm - Biberach werden die 425 künftig anzutreffen sein.
AWA

INVESTITIONSBESCHLEUNIGUNGSGESETZ: Schnelleres Baurecht als Ziel

Mit einem Investitionsbeschleunigungsgesetz möchte der Bund Bahnprojekte schneller umsetzen. Der Bundestag hat am 5. November 2020 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Beschleunigung von Investitionen angenommen. Für bestimmte Baumaßnahmen an der Schiene soll künftig keine Genehmigung durch ein Planfeststellungsverfahren mehr erforderlich sein. Dazu gehören die Elektrifizierung von Bahnstrecken, die Ausstattung mit digitaler Signal- und Sicherungstechnik, der barrierefreie Umbau, die Erhöhung oder Verlängerung von Bahnsteigen sowie die Errichtung von Schallschutzwänden zur Lärmsanierung. Umweltprüfungen in diesen Fällen werden erleichtert; etwa durch eine Vorprüfung, durch die teilweise die nachfolgenden Prüfungen entfallen können. Auch für Vorhaben des Öffentlichen Personennahverkehrs sind entsprechende Genehmigungserleichterungen vorgesehen.
LM/PM

DEUTSCHLAND NEWS

ODEG: RB Cottbus - Lübben eingestellt

In Brandenburg wurde zum Fahrplanwechsel nach nur zwei Jahren die von der ODEG mit RS1 (Baureihe 650) betriebene RB41 Cottbus - Lübben abbestellt. Stattdessen wird zur Anbindung der Zwischenhalte wieder ein Ersatzverkehr mit Bussen zum Anschluss an den RE2 in Richtung Berlin eingerichtet.
AWA

Aus für Altstadtbahn Wasserburg


In dritter und letzter Instanz wurde am 5. November 2020 die Revisionsklage des Konsortiums „Wasserburger Altstadtbahn“ gegen den Stillle - gungsbescheid des Freistaats Bayern hinsichtlich der Nebenbahn von Reitmehring (Wasserburg Bahnhof) nach Wasserburg Stadt abgewiesen. Die Firma Meggle möchte einen Teil der Strecke als Expansionsfläche erwerben und nutzen.
MMÜ

HSB-Winterfahrplan

Am 2. November 2020 trat bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der neue Winterfahrplan in Kraft. Er gilt bis zum 23. April 2021 und enthielt erneut ein eingeschränktes Fahrtenangebot im November.
LM/PM

Unter dichtem Spalier der Polizei und mit 232 255 und 232 254 an der Spitze rollt der Castor-Transport am 4. November 2020 bei Biblis auf seinen letzten rund vier Kilometern zum Zwischenlager


DEUTSCHLAND TICKER

Baustart für Regionalbahnhof Stuttgart-Vaihingen
Die DB hat mit dem Ausbau der S-Bahn- Station Stuttgart-Vaihingen zum Regio - nalbahnhof begonnen. Dieser wird künftig von den Gäubahn-Zügen genutzt und soll während der jahre - langen Kappung für Arbeiten im Rahmen von S21 als nördlicher Streckenendpunkt dienen. Gebaut wird unter anderem ein neuer, 210 Meter langer Mittelbahnsteig, der im Herbst 2021 in Betrieb gehen soll.
AWA

Grünes Licht für Siemensbahn
Das Land Berlin und die Deutsche Bahn haben eine Finanzierungsvereinbarung für weitere Planungen bezüglich der Reaktivierung der Siemensbahn vom Bahnhof Jungfernheide nach Gartenfeld ratifiziert. Für die Vorplanung bis zur Genehmigungsplanung stellt das Land Berlin folglich 30 Millionen Euro zur Verfügung. Bis 2025 werden die Planungen abgeschlossen sein.
MMÜ

Abellio: Erst 2021 bis Karlsruhe
Die zweistündliche Verlängerung der von Abellio betriebenen RB-Linie Stuttgart - Pforzheim bis nach Karlsruhe verschiebt sich von Dezember 2020 auf Juni beziehungsweise Dezember 2021. Dann sollen jeweils drei Zugpaare als Ergänzung zum IRE eingeführt werden. Das Land Baden-Württemberg begründet die Verschiebung mit Verzögerungen beim Bau des Karlsruher Stadtbahntunnels.
AWA

DB CARGO: Castor-Transport nach Biblis

Nach längerer Zeit gab es im November 2020 wieder einen Castortransport durch Deutschland. Die sechs Castoren wurden vom 3. auf den 4. November 2020 von Nordenham nach Biblis in das Zwischenlager in einem ehemaligen Atomkraftwerk transportiert. Nach Nordenham waren sie zuvor per Schiff aus dem britischen Sellafield gekommen. Gebunden waren hierfür sechs „Castor“-Ludmillas von DB Cargo, die für solche Transporte entsprechend ausgerüstet sind. Die Loks 232 254, 255, 259 und 569 bespannten den eigentlichen Zug, 232 347 und 209 fuhren als „Vorzug“.
AWA

Am 19. Oktober 2020 hat 261 054 in Wallmerod die Tonverladerampe bedient. Nur noch einmal am Tag, am frühen Nachmittag, verkehrt ein Güterzug aus Montabaur in den kleinen Bahnhof an der Westerwaldquerbahn, die einst bis Herborn führte


Stefan Klein

Martin Wehmeyer

Jana Müller

Dyckerhoff GmbH

Michael Mann

Felix Löffelholz

Georg Lochner

Jana Müller