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Diablo 2: Resurrected


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PC Games Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 20.10.2021

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Bildquelle: PC Games Magazin, Ausgabe 11/2021

Schicke neue Fassade trifft alten Kern: Das Kultspiel Diablo 2 ist zurück. (Herstellerbild)

Genre: Action-Rollenspiel

Entwickler: Blizzard Entertainment

Hersteller: Blizzard Entertainment

Termin: 23. September 2021

Preis: ca. 40 Euro

USK: ab 16 Jahren

Ein Remaster muss im Wesentlichen zwei Dinge schaffen: Auf der einen Seite die Fans von damals begeistern, auf der anderen eine völlig neue Generation abholen. Ein kniffliger Spagat, der Kompromisse nötig macht. Die merkt man in Diablo 2: Resurrected an praktisch jeder Ecke: Blizzards Neuauflage ist so peinlich darauf bedacht, seine alten Fans nicht zu vergraulen, dass man am Gameplay wirklich nur das Nötigste verbessert hat. Gleichzeitig ist das Spiel aber erstmals auch für aktuelle Konsolen verfügbar, viele erleben Diablo 2 dadurch zum ersten Mal – mit all seinen zeitlosen Stärken, aber auch seinen Schwächen, die im Laufe von zwei Jahrzehnten kaum besser geworden sind.

Schöner als die Erinnerung Die wichtigste Neuerung springt mit Anlauf ...

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... ins Auge: Blizzard hat eine brandneue 3D-Engine gestrickt, die den Stil des Originals nahezu perfekt einfängt und vor Details nur so strotzt. Scharfe Texturen, detailreiche Umgebungen, wogendes Gras, Spiegelungen in Pfützen, hübsche Beleuchtung, flüssige Animationen – das kann sich sehen lassen! Die schönste Grafik gibt’s auf dem PC, nur hier dürft ihr die Kamera auch nahe an eure Spielfigur heranzoomen und alle Details in Großaufnahme bewundern. Besonders cool: Ihr könnt auch jederzeit zur 21 Jahre alten 2D-Grafik wechseln! Denn unter der modernen 3D-Fassade läuft rund um die Uhr das originale Diablo 2: Lord of Destruction.

Technisch hat die PC-Fassung zwar klar die Nase vorn, allerdings werden auch hier keine Ultrawide-Auflösungen unterstützt, weil die Gegner-KI darauf schlichtweg nicht ausgelegt ist. (Lässt sich sogar schon bei 1080p beobachten, da gibt es immer wieder Momente, in denen Gegner untätig am Bildschirmrand rumstehen.) Dafür gibt’s auf dem PC einen leicht größeren Bildausschnitt zu sehen als auf den Konsolen und die Auflösung dürft ihr bis auf 4K hochdrehen.

Die visuelle Frischzellenkur zieht sich auch durch die Videos: Alle Zwischensequenzen wurden detailverliebt neu gerendert und optisch auf einen modernen Stand gebracht, inhaltlich halten sie sich aber stark ans Original: Schnitte, Perspektiven, Musik, selbst die mittelmäßige deutsche Sprachausga- be, alles wie im alten Diablo 2. Sehr viel besser kann es ein Remaster eigentlich nicht machen.

Meisterwerk reloaded

Grafisch gelingt Diablo 2 zwar ein Riesensprung nach vorne, doch am Gameplay hat sich praktisch nichts verändert. Logisch, unter der Haube läuft schließlich das Original mit Patch-Nummer 1.14d! Dadurch bleibt alles beim Alten, egal ob Tempo, Balancing, Trefferchance oder Droprate bis hin zu bekannten Bugs, die Blizzard bewusst nicht gefixt hat – angeblich um das Spielgefühl nicht zu verfälschen. Neue Inhalte wie zusätzliche Quests, Items oder Gegner gibt es nicht, euch erwartet exakt das gleiche Spielerlebnis wie damals: Mit sieben cool designten Klassen kloppt, schlitzt, zaubert und schießt ihr euch durch fünf stimmungsvolle Kapitel, mäht tausende Monster, Dämonen und Untote von der Bildfläche, levelt auf und sackt Unmengen an Beute ein. Das macht damals wie heute verdammt viel Spaß. Auch wenn Diablo 2 längst von Spielen wie Path of Exile, Grim Dawn oder Diablo 3 überholt wurde, fesselt die Jagd nach Beute und Erfahrung immer noch für viele Stunden an den Bildschirm.

Ein modernes Erlebnis ist Diablo 2 aber nicht, das können auch die wenigen Neuerungen nicht ausgleichen. Eines der wichtigsten Upgrades ist die größere Beutekiste, die über sehr viel mehr Stauraum verfügt und auf die nun alle Charaktere eines Accounts zugreifen können – ihr braucht also keine „Packesel“-Helden mehr, um Gegenstände zwischen euren Spielfiguren zu tauschen. Das Inventar ist allerdings immer noch so klein wie eh und je. Ihr müsst also wieder alle paar Minuten in die Stadt zurückreisen und umständlich eure Beute verkaufen, weil der Rucksack wieder mal rappelvoll ist. Dafür hat Diablo 2 aber an anderer Stelle dazugelernt: Gold wird nun automatisch aufgesammelt und die Werte von Items lassen sich endlich auf Knopfdruck vergleichen. Das sorgt für deutlich mehr Komfort und Tempo. Außerdem gibt’s im Charakterbogen nun ein Extra-Fenster, das eure passiven Boni zusammenfasst. Sehr nützlich!

Maus oder Gamepad

Da Diablo 2 ursprünglich nur für Maus-Eingaben konzipiert war, musste sich Blizzard eine brandneue Gamepad-Steuerung einfallen lassen. Die ist auch erstaunlich gut gelungen: Mit dem Controller lenkt ihr eure Spielfigur fast so direkt wie in Diablo 3, könnt bequem Angriffen ausweichen und viel genauer durch die Levels navigieren. Das Highlight der Gamepad-Steuerung ist aber die neue Fähigkeitenleiste, in der ihr bis zu zwölf Slots mit euren Angriffen und Zaubern belegen dürft. Das sorgt für deutlich mehr Spielkomfort, auch weil ihr eure Talente nun direkt auf Knopfdruck auslöst. Zum Vergleich: Mit Maus und Tastatur muss man Fähigkeiten erst umständlich per Mausrad oder F-Tasten auswählen.

Gerade deshalb ist es so enttäuschend, dass ausgerechnet Maus-Tastatur-Spieler auf die neue Talentleiste verzichten müssen! Auch eine Sortierfunktion gibt es nur mit Controller. Zwar könnt ihr auch am PC ein Gamepad anschließen und so die neuen Features genießen, doch das ist für die eingefleischten Fans, die Diablo 2 am liebsten mit der Maus spielen, ein schwacher Trost. Allerdings hat auch die Gamepad-Steuerung ihre Probleme. So gibt es hier beispielsweise keine Taste für die coole Zoom-Funktion.

Tränke und Schriftrollen müssen einzeln nachgekauft werden. Der Kartenausschnitt lässt sich nicht verschieben. Und die ohnehin umständliche Inventarverwaltung gerät mit dem Gamepad noch ein wenig fummeliger als mit der Maus.

Wo Blizzard sich nicht traut

Nostalgie hin, Kultstatus her – in manchen Punkten hätte Blizzard das Spiel problemlos verbessern können, ohne auch nur einen Bruchteil seiner Seele einzubüßen. Warum kann man Items nicht einfach auf Tastendruck identifizieren, sondern muss vorher immer erst den Folianten aktivieren? Warum kann Deckard Cain nicht auch gleich den Inhalt des Horadrimwürfels durchchecken? Und warum gibt es keinen Loot-Filter, um unnütze Items auszublenden? Je länger man spielt, desto mehr Marotten fallen auf, die einfach nicht gut gealtert sind. Zum Beispiel die Ausdauerleiste, die auf niedrigen

Levelstufen nichts weiter tut, als eure Figur auszubremsen. Oder die Schriftrollen, die man regelmäßig zum Teleportieren nachkaufen muss. Und was genau war nochmal so toll daran, dass man nach jedem Tod erst mal seine Leiche aufsammeln muss? In unserer Umfrage (Seite 32) wird außerdem deutlich, dass sich viele Spieler über die Runen und Edelsteine ärgern, die sich – trotz größerer Beutekiste – immer noch nicht stapeln lassen.

Apropos Runen: Die sind eigentlich ein richtig cooles Feature, werden im Spiel selbst jedoch so gut wie gar nicht erklärt. Ohne auf einer Fanseite nachzulesen, lassen sich Runenwörter im Grunde nicht vernünftig nutzen. Hier hätten wir uns eine Art Glossar im Spiel gewünscht, das die Runen besser erklärt. Das Gleiche gilt auch für das Umverteilen von Talent- und Attributspunkten: Das ist zwar grundsätzlich möglich, aber im Vergleich zur modernen Konkurrenz auch ganz schön umständlich. Da hätte zumindest ein kleines Tutorial-Fenster für Neulinge nicht geschadet.

In solchen Punkten knickt Blizzard einfach zu sehr vor seiner eigenen Fangemeinde ein. Natürlich wurde Diablo 2 viele Jahre lang von seiner Community gespielt und am Leben gehalten, das Spiel ist schließlich ein Meisterwerk! Doch das heißt nicht, dass Diablo 2 perfekt ist. Es gibt Schwachstellen, die man hätte ausbügeln oder zumindest abmildern können – und es wäre immer noch ein fantastisches Spiel gewesen.

Koop mit Hürden

Auch auf dem einst wegweisenden Multiplayer liegt heute eine dicke Staubschicht. Am PC gibt’s beispielsweise keine flotte Spielersuche, sondern wieder Lobbys wie im Original. Das heißt: Die Spieler erstellen sich Partien für bis zu acht Teilnehmer, den Inhalt erkennt man nur am Namen: Bosse besiegen, handeln, PvP – die Spieler organisieren sich im Grunde selbst. Das geht dank globaler Server zwar angenehmer als früher, doch zeitgemäß wirkt das Lobby-Menü leider nicht. Wer beispielsweise mit Freunden aus seiner Battlenet-Kontaktliste spielen will, muss diese erst umständlich aus einem gut versteckten Untermenü rausfischen – da darf man heutzutage mehr erwarten.

Fragwürdig ist auch Blizzards Entscheidung, die Loot-Regeln nicht anzurühren. Im Mehrspielermodus gibt’s nämlich keine individuelle Beute für jeden Spieler, stattdessen ist das gedroppte Zeug für alle sichtbar – was bedeutet, dass man sich die schönen Schätze gegenseitig vor der Nase wegschnappen kann. Ja, manche der eingeschworenen Fans lieben das! Ob sie aber wirklich noch den Großteil der Spielerschaft abbilden, die man mit Resurrected ansprechen will, sei mal dahingestellt. Gerade wenn man mit Fremden in der

Gruppe loszieht, kann es da zu unschönen Frustmomenten kommen. Blizzard könnte den Spielern deshalb einfach die Wahl lassen, ob sie mit den alten Loot-Regeln oder lieber mit personalisierter Beute spielen möchten – dann hätte sich das Problem schnell von selbst gelöst.

Spaß auf lange Sicht?

Das Endgame in Diablo 2 wirkt heutzutage überschaubar, denn es gibt keine eigenen Modi oder langfristigen Ziele. Nach dem ersten Durchspielen locken einfach zwei höhere Schwierigkeitsgrade, auf denen immer bessere Items und Runen droppen. Das macht selbst heute noch Spaß! Und natürlich sorgen die sieben Klassen für einen hohen Wiederspielwert. Doch außer die Maximalstufe 99 zu erreichen, in der Gruppe auf Bossjagd zu gehen oder vielleicht mal ein kleines PvP-Duell zu wagen, ist da im Grunde nichts weiter zu tun. Es gibt kein Paragon-System oder Rifts wie in Diablo 3, keine Endlos-Dungeons wie in Grim Dawn, keine Endgame-Flut wie in Path of Exile. Ein paar besonders schwere Ereignisse (Pandemonium Event, Uber Diablo) für hochstufige Spieler gibt es zwar, doch die werden im Spiel nicht mal ansatzweise erklärt. Kennern des Originals dürfte das egal sein, doch an den meisten Neulingen gehen diese Inhalte glatt vorbei. Immerhin: Seasons und Ranglisten, auf denen sich fleißige Spieler verewigen können, sind geplant, aber noch nicht enthalten. Zwar gibt es schon den passenden Menüpunkt, doch auch zwei Wochen nach dem Launch fehlte das Feature noch.

Chancen für die Zukunft

Am PC wurde das Spielen via TCP/ IP aus Sicherheitsgründen entfernt, doch der Offline-Modus ist dafür auf allen Plattformen an Bord. Wer also einen Helden nur im Singleplayer spielen will, kann das problemlos tun. Sogar die alten Spielstände aus dem originalen Diablo 2 dürft ihr am PC wiederverwenden! Das macht auch den Einsatz von Mods möglich, die ersten sind bereits erschienen – allerdings nur für die PC-Version.

Das Spiel unterstützt auch Cross Progression, das bedeutet: Wenn ihr Diablo 2: Resurrected auf mehreren Plattformen gekauft habt, könnt ihr euren Online-Spielstand problemlos zwischen den Konsolen und dem PC hin und her wechseln. Richtiges Crossplay gibt es allerdings nicht, ein Playstation-Spieler kann beispielsweise nicht mit PC-Käufern gemeinsam spielen. Zumindest besteht aber die Chance, dass Blizzard hier noch etwas nachsteuert: Schon nach der Open Beta haben die Entwickler eine Umfrage gestartet, in der es um neue Features und Komfortverbesserungen ging – darunter auch viele Kritikpunkte, die wir in diesem Test nennen.

Die einfachste Lösung wäre daher, das Spiel in zwei Modi einzuteilen: Eine Legacy-Option für alte Hasen, die das Spiel einfach so belässt wie es ist. Und eine Extended-Version, in der neue Inhalte, frische Items, besseres Balancing und weitere Komfortverbesserungen umgesetzt werden. Wenn Blizzard hier geschickt vorgeht und ein wenig Mut beweist, könnte Diablo 2: Resurrected schon bald mehr sein als „nur“ ein schicker Nostalgietrip!

Diablo 2: Resurrected ist für PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series/X und Switch erhältlich. Der Preis liegt auf allen Plattformen bei 40 Euro. Das Spiel ist multilingual und nur als Download erhältlich, eine Disc-Version im Einzelhandel gibt es also nicht.

MEINE MEINUNG

Felix Schütz

„Grafisch tolles Remaster, das seine Chancen (noch) nicht nutzt.“

Diablo 2 ist und bleibt ein Ausnahmespiel! Selbst nach zwei Jahrzehnten entfacht die Beutejagd eine ungeheure Sogwirkung und lässt die Stunden wie im Flug vergehen – welches Spiel kann das schon von sich behaupten? Mit seiner liebevollen 3D-Grafik, der geteilten Beutekiste und wertvollen Komfortverbesserungen ist Resurrected klar die beste Version von Diablo 2. Trotzdem geht mir die Neuauflage nicht weit genug. Schon vor 21 Jahren hatte Diablo 2 einige Problemzonen, die seither nicht besser geworden sind. Veraltete Mechaniken, unsichere Beute im Multiplayer oder Runen und Edelsteine, die sich nicht stapeln lassen – da verschenkt Blizzard massig Chancen, um das Spiel wirklich in die Moderne zu holen. Für Ewiggestrige und Hardcore-Fans, die Diablo 2 – warum auch immer – als perfekt empfinden, mag das zwar goldrichtig sein. Doch ob auch beim Großteil der Neueinsteiger nochmal der Funke überspringt, wage ich zu bezweifeln.

PRO UND CONTRA

+ Fantastisches Grafik-Upgrade

+ Schicke, neu gerenderte Videos

+ Größere, geteilte Beutekiste

+ Wichtige Komfortverbesserungen

+ Wechsel zur alten 2D-Grafik möglich

+ Zeitlos motivierende Beutejagd

+ Sieben coole Klassen

+ Cross-Save für alle Plattformen

+ Gute Gamepad-Steuerung

-Ständig überfülltes Inventar

-Runen und Gems nicht stapelbar

-Keine eigene Beute im Multiplayer

-Keine Talentleiste für Maus-Spieler

-Manche Featues (z. B. Runenwörter) schlecht bzw. gar nicht erklärt

-Auf Dauer eintöniges Endgame

- Bugs und Balancingschwächen aus dem Original wurden nicht gefixt