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Diablo 4


Play5 - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 04.12.2019

Die Welt von Sanktuario sieht sich erneut den Mächten der Hölle ausgesetzt. Wir erklären euch, was Blizzard bisher über den lang ersehnten Nachfolger verraten hat.


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Bildquelle: Play5, Ausgabe 1/2020

ACTION-ROLLENSPIEL | Die Gebete der Diablo-Fans wurden erhört: Auf der BlizzCon 2019 haben die Entwickler die Arbeit an Diablo 4 bestätigt und neben einer Demo bereits einige Infos zu Klassen, Features und der groben Ausrichtung des Spiels bekanntgegeben. Laut den Entwicklern ist der Release des vierten Diablo-Teils aber noch nicht einmal Blizzard-soon. Vor 2021 sollten wir Diablo 4 also nicht erwarten.

Größer, düsterer und altmodischer ...

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Mit Diablo 4 will Blizzard zu alten Tugenden zurückkehren und die Welt wieder zu einem deutlich düstereren und gefährlicheren Ort machen.

In Dungeons spielt der Lichtradius eures Charakters wieder eine Rolle und ihr könnt nur erahnen, was aus der dunklen Ecke direkt vor euch hervorspringen könnte. Die Geschichte spielt Jahrzehnte nach Reaper of Souls und beginnt damit, dass Mephistos Tochter Lilith, die Schöpferin Sanktuarios, durch ein blutiges Ritual zurück in unsere Welt geholt wird. Viel mehr ist zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht über die Geschichte bekannt.

In Diablo 4 erwartet uns eine riesige zusammenhängende Welt mit insgesamt fünf Regionen. Wer die Laufwege aus Diablo 3 gewohnt ist, muss sich also umstellen.

Eure Reisen in ein und demselben Gebiet führen euch teilweise von schneebedeckten Bergen über dichte Wälder bis hin zur Küste.

Damit ihr nicht stundenlang unterwegs seid, habt ihr die Möglichkeit, ein Reittier herbeizurufen, und auch die Wegpunkte bleiben erhalten.

Von dem, was wir bisher gesehen haben, erinnern der Stil und teilweise auch die Features an Diablo 2. Vom Augenkrebs aus dem zweiten Teil bleiben wir in Diablo 4 jedoch verschont. Die Grafik wurde deutlich aufpoliert und verwendet im Gegensatz zu Reaper of Souls eine ganz neue Engine.

Rückkehr der Runen

Runenwörter werden bei Diablo-2-Spielern Erinnerungen hervorrufen, in Diablo 4 unterscheiden sie sich jedoch sehr vom Altbekannten, denn gerade sie sind nicht ansatzweise so kompliziert wie in Diablo 2. Indem man die richtigen Runenwörter kombinierte, formte man sich mächtige Rüstungen. In Diablo 4 erhaltet ihr zwei Arten von Runen, die eurer Rüstung neue Effekte gewähren oder sie steigern.

Nach dem eher bunten Vorgänger soll Diablo 4 wieder eine deutlich düsterere Stimmung bieten, die sich am beklemmenden Serienvater orientiert.


In der offenen Spielwelt sollen zufällige Ereignisse und Events immer wieder für Abwechslung im Spielablauf sorgen.


Die große Spielwelt besteht aus fünf sehr unterschiedlichen Regionen der Welt von Sanktuario. Von schneebedeckten Bergen über Wüsten bis zu Küstengebieten.


Condition Runes verbessern einen Auslösen-Effekt auf eurer Rüstung.

Beispiel: Wenn ihr einen Trank nehmt, verursacht ihr für kurze Zeit fünf Prozent mehr Schaden. Die Condition Rune kann diesen Wert auf zehn Prozent steigern. Den im Beispiel beschriebenen Schadensschub liefern die Effect-Runes. Indem ihr beide Runen kombiniert, erschafft ihr ein Runenwort, das ihr auf einen beliebigen Ausrüstungsgegenstand anwenden könnt.

Talentbäume und Fähigkeiten

Für jeden Level erhaltet ihr einen Talentpunkt, den ihr in eurem Talentbaum verteilt, um euren Charakter stärker zu machen. Da es deutlich mehr Punkte zu investieren gibt als euch zur Verfügung stehen, müsst ihr euch für einen bestimmten Build entscheiden.

Die Talentbäume, die wir uns bisher anschauen konnten, sind immer in zwei bis drei Zweige unterteilt, an denen ihr euch nach unten entlanghangeln müsst. So müsst ihr als Zauberer irgendwann einen Weg einschlagen und euch darauf festlegen, aus welchem Element (Feuer, Frost oder Blitz) ihr mehr Vorteile ziehen wollt. Ihr könntet einen Hybrid-Zauberer spielen, erreicht dann aber keines der insgesamt sechs besonderen End-Talente, die euch einen sehr starken Bonus gewähren. Legendäre Items modifizieren eure Talente teilweise, was für eine Vielzahl an Builds sorgt.

Talente und Fähigkeiten gehen Hand in Hand: Wenn ihr als Barbar über Talente eure Schreie verstärkt habt, wollt ihr natürlich auch herumschreien. Insgesamt nutzt ihr sechs Fähigkeiten gleichzeitig.

Beim Barbar sind eure Fähigkeiten beispielsweise in Basic, Fury, Brawling, Weapon Mastery, Defense und Ultimate unterteilt.

Genau wie in Diablo 3 bekommt ihr die Freiheit, mehrere Skills derselben Art zu nutzen. Als Barbar könnt ihr also auch drei Defensive oder fünf Fury-Fähigkeiten nutzen. Anders als im Vorgänger steigert ihr die Ränge einer Fähigkeit.

Wie genau ihr diese letztendlich erhöht, ist noch nicht bekannt, ihr sollt jedoch Bücher in der Welt finden können, die weitere Stufen gewähren.

Ein anderes Spielgefühl

Wir konnten selbst anfangs keine Hand an die Demo legen, die Berichte von Spielern stimmen jedoch damit überein, dass sich die Kämpfe in Diablo 4 etwas langsamer anfühlen als im dritten Teil – im Anschluss an diese Vorschau lest ihr dann auch unseren Anspielbericht.

Laut den Entwicklern müsst ihr euch an einen eher „überlegten“ Kampfstil gewöhnen. Die Kampfanimationen sind weniger bunt, aber nicht unspektakulärer. Allei-ne der Druide, der stetig zwischen humanoider Form und dem Werbär wechselt, macht einiges her und auch der umherschwirrende Zauberer in seiner Blitzgestalt kann sich sehen lassen. Hinzu kommen ganz neue Animationen, die euch erlauben, Gegner kurzzeitig zu begraben, sie regelrecht zu zerschmettern oder an die Wand zu klatschen. Aber nicht nur ihr besitzt bemerkenswerte Kampfanimationen: Einer der Bosse kann euch zum Beispiel kurzzeitig in seinen Körper einsaugen und versucht euch dort zu verdauen. Ob sich Diablo 4 am Ende wirklich langsamer spielt, kann man erst beurteilen, wenn man mehr Talente, Fähigkeiten und legendäre Effekte als in der BlizzCon-Demo freigeschaltet hat.

Die Klassen

Drei von fünf Klassen sind bereits bekannt. Im Folgenden erklären wir euch einige der Attacken und Besonderheiten des Barbars, des Druiden und des Zauberers.

Mit Levelaufstiegen verdienen wir Skillpunkte, die in diverse Talente investiert werden. Wir sollten also wissen, wie wir unseren Charakter spezialisieren wollen.


Bis zu sechs aktive Fähigkeiten können wir gleichzeitig nutzen. Sie verfügen über mehrere Ränge, die im Spielverlauf gesteigert werden können.


In der offenen Oberwelt bekommt ihr es auch mit mächtigen Weltbossen zu tun. Diverse Spieler, die nicht alle zu unserer Gruppe gehören, nehmen es mit diesem Ungetüm auf.


Barbar

Auch in Diablo 4 ist der Barbar die muskelbepackte Kampfmaschine, die während des Kampfes Furor als Ressource nutzt. Dank des Arsenal-Systems dürft ihr als Barbar gleich vier Einhand-und/oder Zweihandwaffen bei euch tragen und werdet teilweise durch Talente dafür belohnt, wenn ihr zwischen verschiedenen Waffengattungen hin und her wechselt. Da ihr für verschiedene Attacken unterschiedliche Waffen angelegt haben müsst, ergibt sich daraus ein interessanter Spielstil. Ihr habt Zugriff auf typische Attacken wie Wirbelwind, Verwunden, Spott-Fähigkeiten, Schreie, die euch und Gruppenmitglieder buffen, Sprünge, einen Ansturm und eine Massenbetäubung.

Im Talentbaum verbessert ihr diese Fähigkeiten weiter und habt am Ende die Möglichkeit, euren Blutungsschaden deutlich zu erhöhen, mehr Schaden aus Furor-Effekten rauszuholen oder eure Cooldowns noch mächtiger zu machen.

Druide

Eine der beliebtesten Klassen aus der Diablo-Erweiterung Lord of Destruction feiert ihr Comeback, dabei war sie in den ersten Konzepten von Diablo 4 eigentlich gar nicht eingeplant. Damit der Druide in den neuen Teil passt, musste er ein bisschen verändert werden und setzt neben altbekannten Fähigkeiten aus LoD auch auf Feuermagie und mehr auf die Kräfte der Natur. Der Druide wechselt im Kampf stetig zwischen einer Werbär-oder Werwolfform. An seiner Seite kämpfen entweder zwei Wölfe oder ein Schwarm Raben. Sein Talentbaum ist in zwei Sparten aufgeteilt: Nahkampf mit Begleitern und Formwechseln oder Fernkampf mit Magie und jeder Menge Kontrollzauber. Seine Fähigkeiten unterteilen sich in Basic, Ultimate, Wrath, Companion, Defense und Spirit. Durch eure End-Talente erhöht ihr euren verursachten Schaden während oder nach dem Verlassen eurer Formen.

Zauberer

Ähnlich wie in Diablo 2 setzt der Zauberer auf die Elemente Blitz, Frost und Feuer. Eure Fähigkeiten und Talente sind um diese drei Arten von Zaubern aufgebaut. Mit Blitz-Fähigkeiten hüpft ihr teilweise zwischen den Gegnern herum und verursacht Flächenschaden.

Für Einzelziel-und DoT-Schaden wählt ihr Feuerzauber. Frost-Fähigkeiten verlangsamen Gegner.

Wenn ihr Gegner lange genug mit Frostzaubern bearbeitet, könnt ihr sie außerdem kurzzeitig betäuben.

Neben Feuer-und Frostbällen habt ihr Zugriff auf weitere zauberertypische Fähigkeiten wie Teleportation, Hydra beschwören, Meteor, Blizzard und Frostnova. Da ihr jedes eurer drei Elemente auf irgendeine Art und Weise nutzt, habt ihr bei den End-Talenten eine große Auswahl und könnt nur selten falsch liegen. Am Ende des Talentbaums erhöht ihr den Schaden von Blitzzaubern gegen Mobs in Nahkampfreichweite und richtet mehr Schaden gegen brennende Ziele oder eingefrorene Ziele an.

Online mit anderen Spielern

Wenn ihr wollt, könnt ihr alleine durch Hauptkampagne und Dungeons ziehen, ansonsten trefft ihr je nach Größe des Gebietes jedoch immer wieder auf eine Vielzahl anderer Spieler. Die Hauptkampagne könnt ihr laut den Entwicklern übrigens auch größtenteils ignorieren.

Die fünf großen Gebiete sollen euch genug Inhalte bieten, um auch durch Nebenquests und Events schnell den Maximallevel zu erreichen. In den Offline-Modus könnt ihr euch nicht verziehen, denn für Diablo 4 müsst ihr immer mit dem Internet verbunden sein. In Spieler-Hubs wie kleinen Städten oder Außenposten sind Spieler versammelt und können Gruppen bilden. Genau wie in Diablo 3 gibt es wieder die Möglichkeit, eine Gilde oder einen Klan zu gründen.

Ein Transmog-System wie in Diablo 3 soll es in Diablo 4 nicht geben, das bedeutet jedoch nicht, dass ihr euren Charakter nicht anpassen könnt. Geschlecht, Frisur, Narben, Schmuck und einiges mehr dürft ihr bei eurem Alter Egoauswählen.

Während der Präsentation auf der BlizzCon war auch die Rede davon, euer Reittier und eure Fähigkeiten optisch zu verändern.

PvP und der Hardcore-Modus In Diablo 4 habt ihr in bestimmten Gebieten die Möglichkeit, euch mit anderen Spielern zu duellieren.

Damit ein Gegner nicht einfach auf sein Reittier steigen und davonlaufen kann, besitzt jede Klasse eine Fähigkeit, um Spieler von ihrem Mount zu holen. Zudem habt ihr die Möglichkeit, euch ab und zu aus einem Kontrollverlust-Effekt wie einer Betäubung zu befreien.

Was die Belohnungen für PvP sind und wie es mit PvP im Hardcore-Modus aussieht, konnte uns Blizzard in dieser frühen Entwicklungsphase noch nicht sagen. Die Möglichkeit, seinen Charakter im Hardcore-Modus zu spielen, ist auf jeden Fall sicher.

Die Geschichte durchzuspielen und zu leveln ist ja schön und gut, aber die meisten Spieler ei-nes Action-RPGs interessiert natürlich das Endgame. Hier warten die richtig schweren Herausforderungen und legendäre Rüstungsteile, mit denen der Charakter erst so richtig mächtig wird. Obwohl sich das Spiel noch am Anfang der Entwicklungsphase befindet, scheint es so, als würden Dungeons und das damit verbundene Schlüsselsystem das größte Endgame-Feature von Diablo 4 werden. Dungeon-Schlüssel werden WoW-Spielern ein Begriff sein, denn sie funktionieren fast exakt so wie in WoW. Dungeon-Schlüssel in Diablo 4 weisen einen Schwierigkeitsgrad und einen Affix auf.

Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto stärker die Mobs. Ein Affix ist ein besonderer Effekt, der euch über den gesamten Dungeon begleitet.

Das kann ein Blitz-Totem sein, das euch durch den Dungeon verfolgt und bei Kontakt regelmäßig Schaden zufügt, oder der Affix verleiht den Dämonen des Dungeons zusätzliche oder modifizierte Fähigkeiten. Ein weiterer Aspekt des Endgames sind spezielle Events auf der Map, wie zum Beispiel das Auftauchen eines Weltbosses.

Weltbosse sind besonders zähe Brocken, die nur mit mehreren Spielern bezwungen werden können. Für mehr Abwechslung im Endgame sollen die Seasons sorgen.

Ähnlich wie in Diablo 3 mischt eine Season das Metagame auf und bringt neue legendäre Items und Effekte mit sich.

Die drei bisher bekannten Klassen Barbar, Zauberer und Druide im Charakterauswahlbildschirm, der stilistisch nicht zufällig an Diablo 2 erinnert.


Das Itemsystem orientiert sich bei der Farbgebung am Schema des Vorgängers. Die grünen Set-Items sollen aber keine so große Rolle mehr einnehmen.


Hunderte Dungeons mit jeder Menge Beute

Auf der BlizzCon haben die Entwickler auch bereits einige Informationen zu den Dungeons verraten.

Zum Release sollen wir uns in Hunderten von ihnen tummeln können. Das liegt aber eher an einem neuen System, welches das Layout des Dungeons immer wieder zufällig generiert. Ein Dungeon spielt sich also nie gleich. Dasselbe System soll auch in den insgesamt fünf Riesengebieten zum Einsatz kommen. Egal ob in Dungeons oder in der offenen Welt, worauf Abenteurer aus sind, ist natürlich die Beute. Die wird in Diablo 4 in folgende Seltenheitsstufen unterteilt: normal (weiß), magisch (blau), selten (gelb), legendär (orange) und mythisch. Je nach Seltenheitsgrad wird der Bonus auf den Items natürlich mehr und stärker. Set-Items sind ebenfalls Teil des Spiels, werden aber keine so große Rolle spielen wie in Diablo 3. Im Vorgänger bestand das erste Ziel im Endgame darin, das richtige Set für das Metagame zu finden und es zu verbessern.

Alle anderen legendären Gegenstände an diesen Ausrüstungsslots waren zu 90 Prozent uninteressant.

Im Endgame von Diablo 3 regnete es quasi legendäre Items, die meist aber unnütz waren.

Diese Fülle an legendären Drops soll in Diablo 4 verringert werden.

Inwiefern man Beute mit anderen Spielern handeln kann, müssen sich die Entwickler noch überlegen.

Da man sich für Spieler-Hubs und eine große Welt, in der man immer wieder auf Mitstreiter trifft, entschieden hat, sollte das Handeln zumindest eine kleine Rolle im Spiel einnehmen. Diablo-Veteranen graust es wahrscheinlich schon vor einem neuen Auktionshaus oder Ähnlichem. Senior Game Producer Tiffany K. Wat machte in unserem Interview jedoch deutlich, dass man sich über Microtransactions keine „Power“ kaufen kann.

Zumindest bezüglich Shop-Items gegen Echtgeld müssen wir uns also keine Sorgen machen.

Im Endgame bestimmen sogenannte Dungeon-Keys die Schwierigkeit und Herausforderungen, die euch in den zahlreichen Dungeons erwarten.


Meinung


„Diablo auf dem Weg zurück zu seinen Wurzeln, das klingt sehr vielversprechend.“
Matthias Dammes Redakteur


Die Ankündigung von Diablo 4 hat mich begeistert.
Einige der vorgestellten Details zum Spiel sehe ich aber auch sehr skeptisch. Zwar war die Action-RPG-Reihe schon immer mit einem gewissen sozialen Aspekt und Koop-Elementen verknüpft, persönlich habe ich den Kampf gegen die Horden der Hölle aber doch meist alleine genossen.
Eine offene Spielwelt, in der man ständig andere Spieler antrifft, gefällt mir daher nicht besonders. Vor allem, da das doch stark an der Immersion kratzen dürfte. Aber abseits davon finde ich es super, dass sich Blizzard auf die Stärken der Reihe und vor allem der älteren Teile besinnt.
Diablo muss sich dreckig und düster anfühlen.
Das scheint der vierte Teil zu liefern. Gespannt bin ich auch auf das neue (alte) Skillsystem inklusive Rückkehr der Talentbäume. Als Lore-Fan interessiere ich mich aber vor allem für die Story.
Wie passt Lilith in die Geschichte? Wendet sie sich gegen ihre eigene Schöpfung oder ist sie gar nicht der Antagonist? Ich bin gespannt.

Darauf basiert unsere Meinung:

Wir haben alle Infos aufgesaugt, niedergeschrieben, von einem NASA-Computer auswerten lassen und Diablo 4 auch schon angezockt.