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Die 20 größten Haustier-Mythen im Check


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Ein Herz für Tiere - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 25.02.2022

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Bildquelle: Ein Herz für Tiere, Ausgabe 3/2022

1 Katzen s chnurren nur, wenn sie sich wohlfühlen.

□ richtig □ falsch

2 Meerschweinchen sind ideale Spielgefährten für kleine Kinder. □ richtig □ falsch

3 Kaninchenohren w erden auch „Löffel“ genannt.

□ richtig □ falsch

4 Einem alten Hund kann man keine neuen Tricks beibringen.

□ richtig □ falsch

5 Katzen landen immer auf d en Pfoten.

□ richtig □ falsch

6 Hunde, die bellen, beißen nicht.

□ richtig □ falsch

7 Esel sind überaus sture und eigensinnige Tiere.

□ richtig □ falsch

8 Farbratten sind unhygienisch und übertragen häufig Krankheiten.

□ richtig □ falsch

9 Das Fauchen einer Katze ist a ls Warnung zu verstehen.

□ richtig □ falsch

10 Goldfische können im Kugelglas gehalten werden.

□ richtig □ falsch

11 Wenn sich ein Hund kratzt, hat er auf jeden Fall Flöhe.

□ richtig □ falsch

12 Hamster werden nicht sehr alt.

□ richtig □ falsch

13 Katzen sollte man kein Glöckchen um den Hals hängen.

□ richtig □ falsch

14 Wenn ...

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... Wellensittiche sprechen, sind sie wahrscheinlich einsam.

□ richtig □ falsch

15 Kaninchenzähne wachsen ein Leben lang nach.

□ richtig □ falsch

16 Chinchillas nehmen gerne Sandbäder.

□ richtig □ falsch

17 Pferde können sich nicht übergeben.

□ richtig □ falsch

18 Ein Kaninchen ist der ideale Partner für ein Meerschweinchen.

□ richtig □ falsch

19 Hamster sind absolute Einzelgänger.

□ richtig □ falsch

20 Kätzinnen sollten mindestens einmal Junge bekommen.

□ richtig □ falsch

Die Lösungen finden Sie auf den nächsten Seiten.

Auflösung

1. falsch Schnurren ist nicht unbedingt ein Zeichen für Wohlbefinden. Katzen schnurren auch, um sich zu beruhigen und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die beim Schnurren erzeugten Schallwellen können nämlich Heilprozesse im Knochengewebe auslösen. Und so kann es durchaus vorkommen, dass verletzte und gestresste Miezen auf dem Behandlungstisch des Tierarztes laut schnurren.

2. falsch In ihrer ursprünglichen Heimat Südamerika sind Meerschweinchen scheue Fluchttiere. Wenn eine (Kinder-) Hand ins Gehege greift, um ein Meerli zum Spielen und Kuscheln herauszuholen, geraten die Tiere nicht selten in Panik, weil sie den Angriff eines Raubtiers fürchten. Ausgiebiges Streicheln lassen sie oft in Schockstarre über sich ergehen. Aus diesen Gründen sollten Meerschweinchen lieber als Beobachtungstiere gehalten werden – was für kleine Kinder nicht besonders interessant sein dürfte.

3. richtig Die Ohren von Kaninchen und ihren Verwandten, den Feldhasen, werden in der Jägersprache „Löffel“ genannt. Der Grund dafür ist die Form der Ohren, die tatsächlich ein wenig an Löffel erinnert. Für Kaninchen sind ihre Ohren ein wichtiges Stimmungsbarometer: Sind die Löffel nach vorne gedreht, ist das Tier aufmerksam und neugierig. Angelegte Ohren in Kombination mit weit aufgerissenen Augen sind ein Zeichen für große Angst.

4. falsch Hunde bleiben ihr Leben lang lernfähig: Mit Geduld und vielen Wiederholungen können auch ältere Tiere noch Neues lernen. Sie brauchen vielleicht etwas länger als jüngere Artgenossen, doch auch betagte Hunde können beim ausdauernden Training mit Herrchen und Frauchen erstaunliche Erfolge erzielen.

5. falsch Zwar können sich Katzen durch den sogenannten Stellreflex blitzschnell in der Luft drehen, wenn sie mit dem Rücken voran in Richtung Boden stürzen. Diese angeborene Fähigkeit sorgt jedoch nicht dafür, dass sie immer auf den Pfoten landen: Beträgt die Höhe deutlich unter einem Meter, hat die Katze während des Falls nicht genügend Zeit, sich zu drehen. Stürze aus sehr großer Höhe sind ebenfalls gefährlich und können zu Knochenbrüchen und sogar zum Tod führen.

6. falsch Hunde bellen aus den unterschiedlichsten Gründen, etwa aus Freude, zur Revierverteidigung oder aus Angst. Auch Wut und Aggression können sich in lautem Bellen äußern. Um das Bellen richtig zu deuten, sollte man die Körpersprache des Hundes genau beobachten: Steht das Tier steif und starr da, kann es durchaus sein, dass das Bellen als letzte Warnung zu verstehen ist, auf die dann auch ein Biss folgen kann.

7. falsch Esel reagieren in ungewohnten Situationen zögernd und abwartend. Wenn zum Beispiel ein Esel, der das ganze Jahr über auf der Wiese steht, auf einmal eine Kutsche ziehen soll, wird er sich wahrscheinlich weigern. Dieses Verhalten wirkt auf uns „stur“. Doch das ist es nicht. Das Langohr reagiert einfach nur vorsichtig und analysiert die Lage. Esel sind es gewohnt, eigene Entscheidungen zu treffen und ordnen sich dem Menschen weniger stark unter, als es beispielsweise Pferde tun.

8. falsch Die wilden Verwandten der Farbratten sind äußerst anpassungsfähig – sie leben unter anderem in Abwasserkanälen und auf Müllhalden, wo sie mit Krankheitserregern in Kontakt kommen können. Um wild lebende Ratten sollte man daher tatsächlich lieber einen Bogen machen. Auf zahme Farbratten, die als Haustiere bei uns Menschen leben, trifft das aber natürlich nicht zu: Diese Tiere sind sehr reinlich und putzen sich häufig. Krankheitsübertragungen durch ihre Ausscheidungen oder Bisse sind zwar möglich, aber selten.

9. richtig Fühlt sich eine Katze bedroht oder in die Enge getrieben, faucht sie. Schon kleine Kätzchen beherrschen diese Lautäußerung: Die Katze atmet tief ein und entlässt die Luft aus dem geöffneten Maul mit dem typischen fauchenden Geräusch. Damit zeigt sie an, dass ihre Toleranzgrenze überschritten wurde. Das Fauchen ist also in den meisten Fällen als Warnsignal zu verstehen. Manchmal deutet es aber auch auf Schmerzen hin – etwa wenn beim Streicheln eine schmerzhafte Stelle berührt wurde.

10. falsch Durch die geringe Größe des klassischen Goldfischglases ist die Bewegungsfreiheit der Tiere eingeschränkt. Zudem bietet das Kugelgefäß wenig Platz für eine abwechslungsreiche Gestal- tung mit Pflanzen und Steinen. Da Goldfischglä- ser keinen Filter haben, muss das Wasser täglich ausgetauscht werden, was Stress für die Tiere bedeutet. Daher überleben Goldfische in kleinen Kugelgefäßen oder Vasen meist nur wenige Tage oder Wochen. In artgerechten Aquarien oder Teichen können sie 25 Jahre oder sogar noch älter werden.

11. falsch Wenn sich ein Hund kratzt, muss dies nicht unbedingt auf Flohbefall hindeuten. Auch eine Allergie, eine Hautinfektion oder Milben können zu einem unangenehmen Jucken führen, auf das der Hund mit exzessivem Kratzen reagiert. Klarheit bringt nur ein Besuch beim Tierarzt:Er kann die Ursache für das anhaltende Kratzen herausfinden und eine geeignete Therapie vorschlagen.

12. richtig Die Lebenserwartung der kleinen Nager ist eher gering. Zwerghamster werden etwa anderthalb bis zwei Jahre alt. Größere Arten wie zum Beispiel der Goldhamster leben zwei bis drei Jahre lang. Bei guter Pflege werden Hamster in seltenen Fällen auch vier oder fünf Jahre alt. Robo, der als „härtester Hamster Deutschlands“ bekannt wurde, überlebte unter anderem einen Katzenangriff.Der prominente Roborowski-Zwerghamster erreichte das stolze Alter von vier Jahren und acht Monaten.

13. richtig Mit einem Halsband samt Glöckchen versuchen manche Katzenbesitzer, ihre Mieze von der Vogeljagd abzuhalten. Das ist problematisch, denn das lästige Bimmeln bedeutet eine unangenehme Dauerbeschallung für empfindliche Katzenohren. Das Halsband wird als einengend empfunden, schlimmstenfalls kann sich der Stubentiger damit strangulieren. Wer etwas für die Erhaltung der heimischen Vogelwelt tun möchte, sollte lieber seinen Garten naturnah gestalten, mit vielen Nist- und Versteckmöglichkeiten. Um den Jagdtrieb der Katze zu befriedigen, sollte man täglich ausgiebig mit ihr spielen.

14. richtig Wellensittiche sind kontaktfreudige Vögel, die in ihrer Heimat Australien in großen Schwärmen zusammenleben. Sie verfügen über die Fähigkeit, einzelne Laute zu erkennen, nachzuahmen und einander sogar mit einem „Namen“ anzusprechen. Leben die Tiere mit uns Menschen zusammen, kann es vorkommen, dass sie unsere Sprache imitieren. Diesen Kontaktversuch unternehmen jedoch oft diejenigen Wellis, die sich einsam fühlen. Häufig sind es Tiere in Einzelhaltung, die „sprechen“ lernen – eine Haltungsweise, die alles andere als artgerecht ist.

15. richtig Kaninchenzähne sind wurzeloffen. Sie wachsen zwei bis dreieinhalb Millimeter pro Woche – und das ein ganzes Kaninchenleben lang. Dabei wachsen die Schneidezähne schneller als die Backenzähne, die Zähne im Unterkiefer schneller als die Zähne im Oberkiefer. Damit die Zähne nicht krankhaft lang werden, müssen sie die Tiere beim Kauen abschleifen. Rohfaserreiches Futter, etwa frische Gräser und Heu, erfordert intensives Mahlen und sorgt für den notwendigen Zahnabrieb. Sollte es dennoch zu Zahnfehlstellungen kommen, sollten Kaninchenhalter den Tierarzt aufsuch en.

16. richtig Das Sandbad hat für Chinchillas mehrere Funktionen: Das Fell wird einerseits von Schmutz, Feuchtigkeit und überschüssigem Fett befreit, andererseits dient das Bad im Sand dem Stressabbau. Häufig ist die Sandkiste im Chinchilla-Heim ein Treffpunkt für die sozialen Tiere, wo sie sich aneinanderkuscheln und manchmal sogar einschlafen. Steht ihnen kein Sandbad zur Verfügung, kann es innerhalb der Gruppe zu Aggressionen kommen.

17. richtig Die Redewendung „Man hat schon Pferde kotzen sehen“ wird verwendet, um auszudrücken, dass ein Ereignis sehr unwahrscheinlich oder unmöglich ist. Der Hintergrund dieser ironischen Redensart ist, dass Pferde körperlich nicht dazu in der Lage sind, sich zu übergeben.Die Muskeltätigkeit ihrer Speiseröhre und ihres Magens funktioniert nur in eine Richtung. Wenn Pferde so krank sind, dass sie theoretisch brechen müssten – etwa wenn sie etwas Giftiges gefressen haben –, dann sterben sie.

18. falsch Kaninchen und Meerschweinchen stammen von unterschiedlichen Kontinenten – in der freien Natur haben sie daher nie miteinander zu tun. Wenn beide Arten zusammen gehalten werden, können sie sich zwar miteinander arrangieren, manchmal kuscheln sie sogar miteinander. Doch die „tierische WG“ ersetzt für beide keinesfalls einen Artgenossen. Wer Meerlis und Kaninchen gemeinsam halten möchte, sollte daher (mindestens) zwei Paare wählen.

19. richtig Viele Kleintiere, zum Beispiel Meerschweinchen, Kaninchen, Degus und Chinchillas, sind sehr sozial und sollten niemals alleine gehalten werden. Bei Hamstern ist das anders: Nach der Geschlechtsreife sind sie von Natur aus Einzelgänger, die nur zur Paarung aufeinandertreffen.Werden trotzdem mehrere Hamster zusammen gehalten, kann es zu ernsthaften Auseinandersetzungen und Revierkämpfen kommen – bis hin zum Tod.sammen gehalrsetzungen und Tod.

20. falsch Keine Frage: Katzenbabys sind unglaublich niedlich. Vielleicht hält sich deshalb hartnäckig der Irrglaube, weibliche Katzen müssten vor ihrer Kastration mindestens einmal Junge bekommen. Aus medizinischer sowie aus verhaltensbiologischer Sicht ist die Fort- pflanzung für einen Stubentiger allerdings nicht notwendig, um ein erfülltes Katzenle- ben führen zu können. Kätzinnen können also direkt kastriert werden.