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DIE 3 WICHTIGSTEN ÄNDERUNGEN IM ÜBERBLICK


selbermachen - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 01.10.2021

A Einspeisevergütung

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Bildquelle: selbermachen, Ausgabe 11/2021

Tagsüber nicht eingespeisten Strom kann man man dank Batteriespeicher abends selbst nutzen

Für jede Kilowattstunde Solarstrom, die Anlagenbesitzer ins öffentliche Netz einspeisen, bekommen sie einen festen Betrag vom Netzbetreiber. Mit der EEG- Novelle erhalten Eigentümer von Anlagen, deren Förderzeitraum abgelaufen ist, den deutlich geringeren Börsenstrompreis. Betreibern von neuen Anlagen wird weiterhin eine Vergütung von aktuell 7,25 Cent (Stand September 2021) gezahlt, die nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme sinkt. Dies kann man der unten stehenden Tabelle entnehmen. Die im Monat der Inbetriebnahme geltendeVergütung wird fest für 21 Kalenderjahre gezahlt.

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WAS BEDEUTET WAS?

Beim Thema Photovoltaik spielen drei Bezeichnungen eine wichtige Rolle: kW steht für ...

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... und gibt Daraus leitet sich die ab. Eine Kilowattstunde drückt Konkret kann man sich das mit Beispielen aus dem Alltag vorstellen: So kann man mit einer Kilowattstunde etwa sieben Stunden lang den Fernseher laufen lassen oder eine Waschmaschine mit Wäsche waschen. und gibt an, Mithilfe dieser Angabe kann man Anlagen miteinander vergleichen.

EINSPEISEVERGÜTUNG JANUAR BIS OKTOBER 2021

B Eigenverbrauch

Grundsätzlich ist beim Betreiben einer Photovoltaik-Anlage der Eigenverbrauch am lohnendsten: Eine Kilowattstunde Strom vom Stromlieferanten kostet etwa 32 Cent. Dieselbe Menge Strom selbst zu erzeugen, kostet nur neun bis 12 Cent. Für jede Kilowattstunde Strom, die man selbst erzeugt und verbraucht, anstatt sie vom Lieferanten zu beziehen, ergibt sich aus dieser Differenz also eine Ersparnis von etwa 20 Cent. Bisher mussten Betreiber von Anlagen mit einer Größe von über 10 kWp auf diesen Strom EEG-Umlage zahlen. Dadurch verringerte sich ihre Ersparnis. Die EEG-

Novelle 2021 macht nun das Betreiben größerer Anlagen lukrativer: So fällt für Anlagen bis einschließlich 30 kWp eine ermäßigte EEG-Umlage an. Schon jetzt kann man beobachten, dass seit Anfang des Jahres mehr Anlagen dieser Größe gebaut werden.

C Neue Zähler

Bisher wird der von Solarzellen aufgefangene Strom mithilfe eines analogen Stromzählers (Ferraris-Zähler) gemessen. Die EEG-Novelle 2021 sieht vor, dass an ihre Stelle moderne Messeinrichtungen (Smart Meter) treten sollen, welche die Verbrauchs- und Einspeisewerte digital verarbeiten. Damit diese Daten nicht nur gemessen, sondern auch in regelmäßigen Abständen an den Messstellen-Betreiber übermittelt werden können, sind zusätzlich sogenannte Smart-Meter-Gateways (SMGW) vonnöten. Sie fungieren als Kommunikationseinheit zwischen dem Anlagenhaushalt und dem Messstellen-Betreiber. Soll die Anlage zusätzlich vom Netzbetreiber aus der Ferne gesteuert werden können, muss der Anlagenbetreiber einen Funk- Rundsteuerempfänger einrichten. Der Netzbetreiber kann dann damit die Einspeisung der Anlage reduzieren oder diese ganz ein- und ausschalten.

Die EEG-Novelle schreibt nun für unterschiedliche Gruppen unterschiedlicheneue Regelungen vor: So sind Eigentümer von PV-Anlagen mit mehr als 7 kWp dazu verpflichtet, ein Smart-Meter-Gateway einzubauen. Betreiber von Anlagen mit mehr als 25 kWp müssen zusätzlich dafür sorgen, dass der Netzbetreiber die Anlagen künftig fernsteuern kann.

Die Pflicht gilt allerdings erst, nachdem das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) erklärt hat, dass dies technisch umsetzbar ist (Stichwort Markterklärung).

Die Kosten für die Messtechnik tragen die Anlagenbesitzer selbst. Die Höhe der laufenden Kosten ist jedoch durch den Gesetzgeber nach oben hin begrenzt.

Meinung

„Es muss attraktiver werden, PV-Anlagen in Betrieb zu nehmen“

Wer sich schon mal ernsthaft damit beschäftigt hat, ob er sich eine Fotovoltaik-Anlage zulegen möchte, stellt sich schnell die Frage: Geht es noch komplizierter? Die Voraussetzungen und Vorgaben sind so formuliert, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass man ohne ein zuvor abgeschlossenes Studium zu dem Thema nicht weiterkommt. Auch die Änderung des EEG hat wenig mehr Licht ins Dunkel gebracht. Da ist es kein Wunder, dass potenzielle PV-

Anlagen-Besitzer resignieren. Zu schade, denn Interesse gäbe es genug. Damit es für Privathaushalte attraktiver wird, müssten die Regelungen deutlich verständlicher und transparenter werden.