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Die Allegorie des Lebens


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Atrium - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 17.05.2022
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Bildquelle: Atrium, Ausgabe 3/2022

Die raue Kargheit der Landschaft und die harmonische Ordnung des Gartens bilden eine Einheit.

La Foce liegt an der Wasserscheide zwischen den Tälern der Orcia und der Chiana, einem seit den Etruskern kultivierten Gebiet, an der die alte Römerstrasse Cassia, die Via Francigena und Via Rossellana aufeinandertreffen. In dieser bis heute von den überwältigenden Ausblicken in die Weite und Kargheit des Orciatales mit den Zypressenalleen, kleinen sich schlängelnden Strässchen und blühenden Mohnfeldern charakterisierten Landschaft wurden Iris Margaret Cutting (1902– 1988) und Antonio Origo (1892–1976) im Jahr 1923 auf ein verlassenes Anwesen aufmerksam. Sie waren schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem besonderen Ort, an dem sie sich nach ihren Hochzeitsfeierlichkeiten niederzulassen gedachten und der ihrem Leben Sinn geben sollte.

«Wir wussten, was wir suchten. Wir wollten etwas finden, das unsere ganze Arbeitskraft in Anspruch nehmen würde und unserem Leben einen Sinn geben, hofften ...

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... aber zugleich, dass dieser Ort in einer schönen Umgebung gelegen wäre. Insgeheim träumte ich von einer der Villen aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, die damals beinahe ebenso Teil der toskanischen Landschaft waren wie die Hügel, auf denen sie thronten, oder die langen Zypressenalleen, die zu ihnen hinführten»1 , erzählte Iris Origo.

Antonio war der illegitime Sohn des Künstlers Marchese Clemente Origo, und Iris entstammte der New Yorker Handelsaristokratie sowie mütterlicherseits altem irischem Adel. Sie verbrachte den grössten Teil ihres Lebens in Italien und machte sich als Historikerin einen Namen mit ihren sorgfältig recherchierten Biografien historischer Persönlichkeiten sowie mit der Publikation ihrer eigenen. Vor allem der erste Band «Goldene Schatten» (1970), der ihre Kindheit in Florenz sowie die Revitalisierung von La Foce beschreibt, liest sich wie ein Roman des mit ihr weitläufig verwandten Henry James.2

1Iris Origo: Goldene Schatten. Aus meinem Leben, München 1996, S. 253.

«Dort assen wir in Sommernächten zu Abend, wenn der Garten von Glühwürmchen funkelte und der Duft von Tabak und Jasminblüten die Luft schwängerte.»

IRIS ORIGO

Eindrucksvoll beschrieb Iris Origo darin auch ihren ersten Besuch des sich damals in desolatem Zustand befindlichen Landgutes. «Endlos ging der Weg hinauf und wieder hinunter, und wir verloren schon fast den Mut, als wir unversehens den höchsten Punkt erreichten.

Wir standen auf einer kahlen, windgepeitschten Bergkuppe, zu unseren Füssen breitete sich das ganze Orciatal. [...] Wir wussten bloss, dass diese weite, verlassene und abweisende Landschaft uns faszinierte und überwältigte. Im Schatten dieses geheimnisvollen Berges leben, der Erosion dieser steilen Grate Einhalt gebieten, den nackten Lehm in Weizenfelder verwandeln, die Höfe wiederaufbauen und neuen Wohlstand in ihnen einziehen lassen, die zerstörten Wälder wieder ergrünen sehen – war es nicht genau das, was wir uns als Lebensaufgabe vorgestellt haben?»3

2Olivia Murray Cutting (5. September 1892 bis 11. März 1962), eine der jüngeren Schwestern von Iris Origos Vater, heiratete 1917 den bekannten Schriftsteller; die Ehe hielt allerdings nur wenige Jahre. Ihr Vater war William Bayard Cutting Jr. (13. Juni 1878 bis 19. März 1910) der gut ausgebildete, kultivierte Sohn eines amerikanischen Eisenbahnbarons, der im diplomatischen Dienst stand. Vor seinem frühen, durch eine Tuberkulose-Erkrankung absehbaren Tod bat er seine Ehefrau, Lady Sybil Cutting, die gemeinsame Tochter in Italien aufwachsen zu lassen.

Nackten Lehm in Weizenfelder verwandeln

Nur fünf Tage nach ihrer ersten Besichtigung am 23. November 1923 besiegelten Iris und Antonio den Kaufvertrag. Sie bezogen das Wohnhaus im nächsten Frühling und verhalfen in den folgenden Jahrzehnten dem Gut mit seinen zugehörigen 1400 Hektar Land wieder zu wirtschaftlicher, sozialer wie kultureller Blüte.

Erste Massnahmen, um die Villa wieder bewohnbar zu machen, führte der mit Iris’ Mutter, Lady Sybil Cutting, befreundete Architekt Cecil Pinsent aus. Lady Sybil, die in der berühmten Villa Medici in Fiesole residierte, war als intime Freundin von Bernard Berenson häufig bei ihm zu Hause, in der nahen Villa I Tatti, anzutreffen. Auf diesem Wege lernte sie sowohl den als Architekten ausgebildeten Pinsent als auch den Theoretiker und Poeten Geoffrey Scott kennen. Sie waren in den Villen der englischsprachigen Gesellschaft von Florenz gemeinsam tätig – von Mary Berenson, der Ehefrau des berühmten Kunsthistorikers, protegiert.4 Die «Boys», wie sie häufig genannt wurden, betrieben zeitweise ein gemeinsames Architekturbüro in Florenz. Sie übernahmen auch Sanierungsarbeiten an der Villa Medici und interpretierten Gartenareale dieser historisch bedeutsamen Villa neu. Das Band zwischen ihnen und Lady Sybil Cutting wurde immer enger, auch ein Picknick oder «ein Ausflug ohne Cecil nicht mehr denkbar, ebenso wenig wie ein Lunch oder eine Dinnereinladung ohne Geoffreys Geschichten.» 5 Als die verwitwete Lady Sybil schliesslich den deutlich jüngeren Geoffrey Scott 1918 ehelichte, verursachte dies einen handfesten Skandal.

Licht und Schatten, Formen und Farben

Aufgrund dieser engen Verflechtungen war es naheliegend, dass Cecil Pinsent mit der Revitalisierung von La Foce beauftragt wurde, ebenso wie mit der Neuerrichtung einiger zusätzlicher Gebäude. Grosszügig wurde von der amerikanischen Grossmutter eine Leitung gestiftet, die von einer zehn Kilometer entfernten Quelle genügend Wasser nach La Foce umzuleiten vermochte. Durch diese konnte sich Iris den Wunsch erfüllen, aus dem Nichts einen Garten zu erschaffen. Seit ihren Kindheitstagen verkehrte sie in den schönsten Florentiner Villen und sehnte sich nach einer grünen Oase in der kargen Landschaft des Orciatals. Wieder wurde Cecil Pinsent mit der Anlage des Gartens beauftragt. Dessen anglo-fiorentinischer Stil speist sich aus den formalen Gärten der Vergangenheit und Art-déco-Elementen. Dazu gehören architektonisch beschnittenes Grün aus Zypressen, Steineichen und Buchs ebenso wie die strengen Rasenflächen, Licht-und Schatteneffekte und Reihungen. Doch dies allein bestimmt nicht den Garten der Origos. Deutlich ablesbar ist bis heute an den intimen Bereichen, organischen Elementen, Blühpflanzen und dem Einsatz von Farbe, dass die Bauherrin das Konzept mitgestaltet hat.

3Aus: Iris Origo: Light and Shadows, London 1970, deutsche Ausgabe: Goldene Schatten, München 1996, S. 254 f.

4Scott war zunächst als Bibliothekar von Berenson angestellt, während Pinsent zur Sanierung der Villa I Tatti beitrug und von 1909–14 die Neugestaltung des Gartens übernahm.

5Aus: Iris Origo: Light and Shadows, London 1970, deutsche Ausgabe: Goldene Schatten, München 1996, S. 154

Während der Gebäudekomplex eingebettet ist in einen hohen Zypressenhain, der den Blick auf das Hauptgebäude, dessen Kern von einer – wahrscheinlich von Baldassare Peruzzi – um 1500 errichteten Herberge gebildet wird, nur beschränkt zulässt, öffnet sich der wesentliche Teil des sich im rechten Winkel anschliessenden Gartenareals zur Landschaft hin.6 Abgeschirmt ist es vor neugierigen Blicken durch Mauern aus Travertin und Hecken, die auch die in vier Phasen von 1927–39 unterschiedlich gestalteten Bereiche deutlich voneinander trennen.

Wie ein grüner Salon erschliesst sich unmittelbar an der Rückseite der Villa der erste, 1927 angelegte «innere Garten». In Buchs gefasste Blumenbeete und weich geformte Büsche umgeben eine rechteckige Rasenzone, die durch einen steinernen Springbrunnen mit zwei Delfinen akzentuiert wird. Den Eingang zum vier Jahre später entstandenen Zitrusgarten markieren zwei Pfeiler mit aufgesetzten, den für Pinsent typischen Travertinvasen. Dieser Garten wird durch streng geometrisches Grün charakterisiert. Dessen in Reihen organisierte, von Buchs gerahmte und von Rasen bestimmte Felder bildeten im Frühling den Hintergrund für die leuchtenden Farben von Osterglocken, Iris, den über den Mauern hängenden Kaskaden von Blaukissen (Aubritien) und Steinkraut (Alyssum). Später im Jahr blühen entlang der Aussenmauern chinesischer Sternjasmin (Rhyncospernum), Kletterrosen und in den Sommermonaten stehen Zitrusbäume auf den dafür vorgesehenen Travertinsockeln. Eine mit Steinplatten belegte Aussichtsterrasse bildet den Abschluss. Wie eine Hommage an den «Hortus» des Palazzo Piccolomini im nahen Pienza verbindet sich an dieser Stelle der Garten von La Foce mit der weiten Landschaft des Orciatals und dem majestätischen Anblick des Monte Amiata zu einer verzaubernden Allianz. «Dort assen wir in Sommernächten zu Abend, wenn just vor der Erntezeit der ganze Garten von Glühwürmchen glitzerte und funkelte, und der schwere Duft von Tabakund Jasminblüten die Luft schwängerte.» 7

Die malerische Region von La Foce gilt als Inbegriff der toskanischen Landschaft.

Auf der Bergseite wird der Zitrusgarten von einer Stützmauer begrenzt, die wie alle architektonischen Elemente in diesem Garten aus Rapolano-Travertin besteht. Darauf führt eine im Frühling von betörend duftenden Glyzinien und chinesischen gelben Banksiarosen beschattete Pergola am Rand des Hügels entlang, Ausblicke in den unteren Garten und das Orciatal mit den dramatischen Wolkenformationen werden wie in ein Gemälde gerahmt. Der angrenzende, erst 1938 angelegte Streifen des Rosengartens geht definitiv auf Iris Origo zurück, die Rosen liebte. In splitterförmigen, von niedrigen Travertinleisten eingefassten Beeten wuchsen sie früher in grosser Zahl, mussten aber aufgrund er Bodenqualität durch Pflanzungen anderer Art ersetzt werden, deren Farbpalette aus Violett, Weiss, Rosa und Hellblau jedoch mit dem warmen Ocker des Gebäudes harmonisiert.

Diesem durch die geometrischen Strukturen der Beete, der ungezähmten Kraft des Bewuchses und seiner Helligkeit spannend hervorgehobenen Bereich schliesst sich der dunkle «Bosco» an. Damit folgt die Anlage den gartenkünstlerischen Prinzipien der Renaissance: Je weiter vom Haus entfernt, desto natürlicher wird die Bepflanzung. Eine vielfältige Macchia-Bepflanzung mit wildem Ginster, Wiesen voller Wildblumen, Kiefern, Pinien, Zypressen, Olivenbäume, Spiren, Thymian, Rosmarin, Minze, Absinth und Pfeifensträucher (Philadelphus) wird ergänzt von Kirschen, japanischen Quitten, Judasbäumen, Forsythien, Sommerjasmin, Granatapfelbäumen und Buschrosen. Teppiche wilder Veilchen, Krokusse, Zyklamen, Berganemonen und Herbstzeitlosen lassen den Naturgarten je nach Jahreszeit zu einem Blütenmeer werden. Erschlossen wird dieser bewaldete Hang durch einen von der Pergola abgehenden, den Rosengarten kreuzenden und dann von Zypressen begleiteten hügelaufwärts führenden Weg. Dieser führt zu einer venezianischen ein Füllhorn tragenden Statue. Ein weiterer schmaler, an den Pergolagang anschliessender Pfad geleitet den Spaziergänger zum Friedhof der Familie Origo mit einer von Pinsent erbauten Kapelle für den früh verstorbenen Sohn.

6Eine Bruderschaft, die das Ospedale di Santa Maria della Scala in Siena betrieb, besass grosse Ländereien südlich von Siena.

7Aus: Iris Origo: Light and Shadows, London 1970, deutsche Ausgabe: Goldene Schatten, München 1996, S. 320 f.

«Eine Freude anderer Art, die über all die Jahre fortdauerte, war es, einen Garten aus dem Nichts zu erschaffen.»

IRIS ORIGO

Gerade noch vor dem Krieg – 1939 – wurde das eindrucksvolle untere Parterre fertiggestellt. Dessen von Pinsents gartenkünstlerischen Vorstellungen geprägte Areal zeigt sich am besten durch eine Aufsicht.

In der ungewöhnlichen Form eines ovalen Kristalls angelegt, wird es von der vorbeiführenden Strasse durch gleich breit wie hoch beschnittene Zypressen und der Umfassungsmauer abgegrenzt. Die von der Terrasse des Zitrusgartens aus hinabführende, zweiläufige Treppenanlage erschliesst den Zugang auf repräsentative Weise. Vor der in diese Konstruktion integrierten, an ein Nymphäum erinnernden Grotte dehnt sich die von Rasen bedeckte Fläche des unteren Gartens mit ihren ornamental gereihten, an den Schmuck der Zeit angelehnten Heckenräumen aus. Den dramatischen Abschluss bildet das sich durch den hellen Stein vom Dunkel der Bäume absetzende Arrangement aus dem Himmel und Treppe spiegelnden Wasserbecken, einer weiteren Skulptur des 18. Jahrhunderts und der Steinbank.

Der Garten als Allegorie

Üppig wachsen die Zypressen, Glyzinien und Steineichen, sodass die durch Kriegshandlungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts geschlagenen Narben kaum noch zu erkennen sind.Durch den Mut, ihren Sinn für Ästhetik und soziale Verantwortung, die dieser modernisierten Form der Villeggiatura immanent sind, haben Iris Origo und Cecil Pinsent gemeinsam eine Art-déco-Komposition geschaffen, die für die Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts prägnant ist: Sie verbanden die Werte der frühen Neuzeit mit den ästhetischen und sozialen Ansprüchen der Moderne. Vielleicht gelang es sogar, wie ein Freund der Marchesa schrieb, eine Allegorie des Lebens zu schaffen, die La Foce zu einem intensiven, lange in Erinnerung verweilenden Erlebnis werden lässt.

»Man schreitet vom Schutz des warmen, geborgenen Hauses in den umfriedeten Garten mit seinen Springbrunnen, den Blumen und den ausgezirkelten Buchseinfassungen, dann geht man unter der Pergola mit dem rankenden Wein am Hügel entlang weiter. Der Blick schweift über die bestellten Felder, die Blumen werden im Fortschreiten immer weniger, bis man auf einem Pfad anlangt, der in den Wald führt. Hier ist es dunkler, der Wind rauscht in den Baumwipfeln.Noch ein paar Schritte im Schatten heran, und man hat die stille Kapelle erreicht, die von vier Steinmauern umschlossen ist.»8 ——

8Aus: Iris Origo: Light and Shadows, London 1970, deutsche Ausgabe: Goldene Schatten, München 1996, S. 323 f.

INFOS:Heutzutage wird das Anwesen von den Töchtern der Origos, Benedetta und Donata, verwaltet. Die Gärten sind nur im Rahmen einer etwa einstündigen Führung zugänglich. Ende März bis November geöffnet. La Foce Strada della Vittoria, 61 IT-53042 Chianciano Terme T 0039 0578 69101 www.lafoce.com info@lafoce.com

LITERATUR: Benedetta Origo, Morna Livingston, Laurie Olin, John Dixon Hunt: La Foce, Philadelphia 2001.Marcello Fantoni, Heidi Flores, John Pfordresher: Cecil Pinsent and his Gardens in Tuscany, Florenz 1996. Caroline Moorehead: Iris Origo. Marchesa of Val d'Orcia, Pennsylvania 2000 Iris Origo: Light and Shadows, London 1970, deutsche Ausgabe: Goldene Schatten, München 1996. Iris Origo. War in Val d’Orcia. A Diary, London 1985. Deutsche Ausgabe: Toskanisches Tagebuch: 1943/44: Kriegsjahre im Val d’Orcia, München 1991.Iris Origo: Eine seltsame Zeit des Wartens. Italienisches Tagebuch 1939/40.Berenberg Verlag, Berlin 2021.