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Die beste Tastatur für den Mac


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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 2/2023 vom 04.01.2023

Mac-Tastaturen

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Auf den ersten Blick ist bei Apple und dem Mac in Fragen der Tastatur alles recht unkompliziert. Wer ein Keyboard für den iMac, Mac Pro, Mac Studio, Mac mini oder auch das MacBook benötigt, greift einfach zu Apples eigenen Modellen. Doch auch wenn die Apple-Tastaturen qualitativ deutlich besser als ihr Ruf sind, sind Geräte anderer Anbieter ebenfalls interessant. Es ergibt daher Sinn, sich vor dem Kauf Gedanken zu machen: Welche Funktionen und Eckdaten sind mir wichtig, wie viel Geld bin ich bereit auszugeben? Bereits beim ersten Sichten des Marktes und Ausprobieren unzähliger Tastaturen über die vergangenen Monate hinweg ist uns eines klar geworden: Die eine absolut perfekte Tastatur gibt es nicht. Aber die Suche kann eingegrenzt werden. Und drei Empfehlungen haben wir dann doch.

QWERTZ, QWERTY, Dvorak – bitte was?

Die wohl grundlegendste Frage bei der Wahl einer Tastatur ist die nach ...

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... ihrem Layout. Wie die Tasten angeordnet sind, ist an die Sprache gebunden: Im deutschen Sprachraum wird das sogenannte QWERTZ-Layout genutzt, im englischsprachigen hingegen das

QWERTY-Layout. Dort sind nicht nur die Position von Z und Y vertauscht, sondern auch Sondertasten an anderer Stelle zu finden und Umlaute nur über Tastenkürzel zu erreichen. In den meisten Fällen fällt die Entscheidung daher klar für ein Modell QWERTZ-Layout, auch ISO-DE genannt.

Eine QWERTY-Tastatur kann in Sonderfällen dennoch eine Alternative sein. Es gibt mitunter Programmierer:innen, die ob der leichteren Erreichbarkeit von Sonderzeichen auf diese Art Tastenanordnung schwören. Noch exotischer sind komplett andere Anordnungen der Tasten, etwa das sogenannte Dvorak-Layout. Die Dvorak-Tastaturbelegung hat den Anspruch, ein ergonomisches Schreiben am Computer zu ermöglichen. Die Datenlage ist aber dünn und im deutschsprachigen Raum sind Dvorak-Tastaturen so wenig verbreitet, dass sie für Mac-Anwender:innen keine Rolle spielen. Immerhin: Apple unterstützt das englischsprachige Dvorak-Layout von Haus mit einer entsprechenden Option in den Systemeinstellungen.

Kompakt oder mit Ziffernblock?

Mit nur wenig Platz auf dem Schreibtisch muss nicht zur ausladenden Tastatur mit sämtlichen Sondertasten und Ziffernblock gegriffen werden – die großen „Bretter“ sind hauptsächlich dann interessant, wenn viel an Dateneingabe, etwa in Tabellenkalkulationen ansteht.

Die wichtigsten Varianten in Größe und Umfang

100-Prozent-Tastatur: Dazu zählt etwa das Apple Magic Keyboard mit Nummernblock mit seinen 109 Tasten. Neben dem Nummernblock findest du hier zahlreiche Funktions- und Sondertasten.

75-Prozent-Tastatur: 78 Tasten zählt die kompakte Variante des Apple Magic Keyboard ohne Ziffernblock, Profis bezeichnen dieses Layout als „Compact Tenkeyless“. Vielen gilt diese Variante als hervorragender Kompromiss aus Platzbedarf und Funktionsumfang. Auch die Keychron K2 spielt in dieser Liga.

60-Prozent-Tastatur: Diese kommen, der Name deutet es an, mit 60 Tasten – es fehlen hier nicht nur der Nummernblock und Funktionstasten, sondern auch die Pfeiltasten. Ein prominenter Vertreter ist das Happy Hacking Keyboard von PFU, welches auf das Design der ersten Macintosh-Tastatur zurückgeht (aber nicht in einem QWERTZ-Layout zu haben ist).

Apple weiß das und bietet sein Magic Keyboard daher auch in einer sogenannten „Compact Tenkeyless“-Variante an. Ohne Nummernblock und weniger Sondertasten benötigt die Tastatur so rund ein Drittel weniger an wertvoller Stellfläche auf deinem Schreibtisch (und passt so auch prima mit in die Notebooktasche). Auch andere Hersteller bieten kompaktere Tastaturen an.

Vorsicht, Mac!

Neben der Größe der wohl wichtigste Punkt, der beim Kauf einer Tastatur für den Mac zu beachten ist: Ihre Funktions- und Sondertasten sollten Mac-spezifisch sein. Funktional ist eine Windowszwar auch eine Command-Taste, aber die Beschriftung weicht eben ab. Ärgerlicher sind Abweichungen etwa bei der Platzierung des @ – dieses gibst du am Mac abweichend von Windows via Wahltaste+L ein, was auf Tastaturen für den Mac auch entsprechend vermerkt ist.

Rubberdome oder Mechanik?

Bei der Wahl einer Tastatur zählen primär Vorlieben in Bezug auf das Tippgefühl. In der Breite durchgesetzt haben sich Tastaturen in Rubberdome-Technik. Statt echter Schalter wie in mechanischen Tastaturen verwendet, lösen hier Gummikappen mit elektrisch leitfähiger Spitze die Anschläge aus. Rubberdome-Tastaturen wie das Magic Keyboard sind günstiger zu fertigen, sehr flach zu bauen und kommen mit einem sehr niedrigen Hub. Die Tasten lösen fast unmittelbar nach dem Drücken aus, der Weg von der Ausgangs- zur fixen Auslöseposition ist gering, das Tippgefühl sehr direkt, aber ohne viel Feedback.

Stromversorgung

Fest integrierte Akkus sind inzwischen Standard, vereinzelt finden sich noch AA-Batterien in den Geräten. Wir empfehlen deren Austausch in Eneloop-Pro-Akkus von Panasonic.

Checkliste: Das ist wichtig beim Kauf einer Tastatur für den Mac

• Greife zu einer Tastatur im QWERTZ-Layout, dann befinden sich alle regulären Tasten an der gewohnten Stelle.

• Achte darauf, dass Mac-Sondertasten entsprechend ausgewiesen sind, etwa die Commandund Wahltaste, aber auch Sonderzeichen entsprechend dargestellt werden, etwa das @.

• Wenn du wenig Platz hast, entscheide dich für ein Keyboard ohne Nummernblock. Sogenannte Tenkeyless-Layouts sind ein guter Kompromiss aus Umfang und Platzbedarf.

• Biometrisches Einloggen via Fingerabdruck über eine entsprechend ausgestattete Taste gibt es in einer tief in das System integrierten Variante nur bei Apple mit der „Touch ID“-Variante des Magic Keyboards.

Anders ist das bei mechanischen Keyboards, etwa den Geräten von Keychron. Hier kommen Schalter zum Einsatz, in deren Inneren unter anderem oft eine Feder sitzt – der Auslöseweg ist länger, was nicht wenige unter den Vielschreiber:innen aber als angenehm empfinden, auch weil sowohl Haptik und Klang Rückmeldung geben.

Willkommen im Kaninchenbau!

Tastaturen können zum zeitfressenden und teuren Hobby ausarten. Zumindest dann, wenn du dich mit mechanischen Tastaturen beschäftigst. Um diese hat sich eine Community entwickelt, die das Thema mit viel Liebe zum Detail diskutiert. Themen gibt es viele, denn mechanische Tastaturen lassen sich in vielerlei Hinsicht an die eigenen Wünsche anpassen – und das sowohl optisch als auch mechanisch. Durch sogenannte „artisan keycaps“ etwa, Zierkappen für Tasten etwa in Form eines Miniatur-Macintoshs, lässt sich deren Äußeres individualisieren. Das Tippverhalten hingegen lässt sich durch den Austausch und sogar das Mischen von Schaltern, ein Schmieren mit Ölen oder Silikon und dem Anbringen von Dämpfungsringen weitreichend anpassen. Genug also an Themen für lange Bastelabende.

Was unterscheidet Rubberdome von Mechanisch?

Bauweise: Rubberdome-Modelle arbeiten mit Gummieinsätzen, mechanische Tastaturen mit Miniaturschaltern.

Schreibgefühl und Lautstärke: Tasten von Rubberdome-Tastaturen lassen sich leicht drücken und haben einen nur geringen Hub. Sie arbeiten daher auch sehr leise. Scherenmechanismen sollen trotz Rubberdome-Technik einen präzisen Anschlag sicherstellen. Mechanische Tastaturen hingegen erzeugen beim Auslösen einer Taste je nach verwendeter Schalterart ein deutlich wahrnehmbares Geräusch bis zu einem satten „Klack“.

Preis: Rubberdome-Tastaturen lassen sich deutlich günstiger herstellen, sie sind weniger komplex aufgebaut als ihre mitunter deutlich teureren mechanischen Gegenstücke.

Soll die Tastatur leuchten? Apple machte es mit dem Mac-Book Pro vor und seitdem wollen es alle: eine hintergrundbeleuchtete Tastatur. Tatsächlich ergibt diese in einem Notebook am meisten Sinn, vereinfacht sie doch das Auffinden etwa von Sonderzeichen an schummrigem Arbeitsplätzen. Doch auch am Desktop kann eine Tastatur mit LED-Beleuchtung sinnvoll sein – und sei es als schmückendes Beiwerk. Entsprechende Geräte etwa bietet seit Jahren Logitech an. Gleich einer Großraumdisco vermag hingegen eine RGB-Gaming-Tastatur zu funkeln. Auch wenn das Thema „Spiele“ am Mac nicht sonderlich groß sein mag: Entsprechende Tastaturen gibt es dennoch, etwa von Corsair! Im Zweifel finden sich auf Github auch Softwaretools, um RGB-Tastaturen für Windows unter macOS zum Funktionieren beziehungsweise Leuchten zu bringen.

Kabellose Freiheit

Kabellose Tastaturen sind inzwischen der Standard. Die Verbindung und Kommunikation mit dem Mac wird in aller Regel via Bluetooth realisiert. Das funktioniert verlässlich, wobei die initiale Inbetriebnahme natürlich bei Apples eigenen Tastaturen am einfachsten ist. Manche Hersteller bieten eigene Empfängermodule, etwa Logitech mit dem sogenannten Bolt-USB-Empfänger. Deren Vorteil liegt beispielsweise in höherer Signalstärke oder der zusätzlichen Verschlüsselung der über die Tastatur getätigten Eingaben.

Kabelgebunden wird in aller Regel nur noch in sicherheitsrelevantem Umfeld oder aber im Bereich Gaming und E-Sports in die Tasten gehauen – dort spielt nämlich mitunter der kaum noch fühlbare Zeitversatz einer Funktastatur doch eine Rolle. Eine Buchse aber haben selbst kabellose Tastaturen. Die meisten der aktuellen Mac-kompatiblen Keyboards kommen mit einem USB-C-Port zum Aufladen des integrierten Akkus. Im Lieferumfang steckt aber überwiegend ein USB-A-auf-USB-C-Kabel, daher wird vielleicht ein USB-A-auf-USB-C-Adapter oder ein USB-C-auf-USB-A-Kabel benötigt. Modelle mit auswechselbaren Batterien sind selten.

Nur bei Apple: Touch ID

Ursprünglich mit dem iPhone eingeführt, ist Touch ID inzwischen über die gesamte Apple-Produktpalette hinweg neben Face ID der Standard für das Einloggen via biometrischem Merkmal – hier eben durch einen Fingerabdruck. Touch ID ist auch im mit dem M1-iMac in einer überholten Fassung neu eingeführten Magic Keyboard verfügbar. Über die entsprechende Taste lässt sich ein Apple-Silicon-Mac (ent-)sperren. Auch an anderen Stellen, etwa bei der Abfrage nach Adminrechten bei der Softwareinstallation, lässt es sich schlicht per Fingerzeig fortfahren, statt ein Passwort eingeben zu müssen.

Die Sache mit dem Rollover

Rollover bezeichnet die Fähigkeit einer Tastatur, mehrere Tastenanschläge zur gleichen Zeit erkennen und unterscheiden zu können. Das ist beispielsweise im Bereichen E-Sports von Bedeutung oder aber in der Stenografie. Im „normalen“ Arbeitsalltag hingegen sprechen wir hier über ein Problem eher theoretischer Natur. Die meisten Geräte bieten schlicht ein 6-faches-Rollover (es können also sechs Tasten zeitgleich unterschieden werden), so auch Apples eigene Keyboards. Sogenannte NKRO-Tastaturen (NKRO steht für „n-key rollover“) sind ein absolutes Nischenprodukt, sie können alle Tasten zur gleichen Zeit unterscheiden.

Sicherer Stand und Ergonomie

Wer viel tippt, möchte eine standsichere Tastatur. Apple löst das Problem ebenso schlicht wie elegant mit vier länglichen Gummistandflächen, andere Hersteller verhindern ein Umherrutschen der Tastatur ähnlich durch kleine Gummifüße. Auf Holz und Glas steht eine Tastatur daher meist sicher. Feines Detail: Manche Keyboards können angewinkelt werden, ein steilerer Winkel bringt die Tasten näher zum Schreiber. Nicht immer aber sind die ausklappbaren Plastikbeinchen ebenfalls gummiert. Spezielle „ergonomische Tastaturen“ indes sind rar, das bekannteste Modell stammt von Logitech.

Fazit

Die Wahl der richtigen Tastatur ist wichtig, denn du verbringst ja mitunter viel Zeit vor dem Computer und somit dessen Eingabegeräten. Unsere Erfahrungen zeigen, dass in vielen Fällen die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Keyboard-Modell schlicht Geschmackssache ist. Nicht nur ist das Schreibgefühl oft grundverschieden, auch die Ausstattung spielt bei einer Kaufentscheidung eine wichtige Rolle – und natürlich darf auch der Preis nicht außer Acht gelassen werden. Kaufe daher ausschließlich mit Rückgaberecht bei Nichtgefallen.

Und wie lauten unsere Empfehlungen? Auch wenn es ein wenig langweilig klingt und wenig überrascht: Mit einer der Varianten von Apples Magic Keyboard bist du auf der sicheren Seite und profitierst beim Kauf des entsprechenden Modells vom Appleexklusiven Touch ID.

Wird eine mechanische Tastatur gewünscht, ist die K-Serie von Keychron spannend. Die K2 erschien uns dabei als adäquat zum Magic Keyboard, aber eben mit einem zu diesem grundverschiedenen Schreibgefühl. Unsere Empfehlung mit Blick auf das beste Verhältnis von Preis zu Leistung hingegen heißt MX Keys Mini for Mac – auf ihr schreibt es sich für einige Menschen im Kreise der Redaktion sogar angenehmer als auf Apples Keyboard!

Keychron K2 V2

Keychron gehört zu den bekannteren Marken unter den Anbietern mechanischer Tastaturen. Die Geräte kommen in aller Regel mit austauschbaren Sondertasten und mit Mac-Beschriftung. Einige der populärsten Modelle sind auch mit ISO-DE-Beschriftung erhältlich. Die Keychron K2 ist eine mechanische Tastatur der Mittelklasse, mit „braunen“ Schaltern ist sie im Testfeld zwar die Lauteste, auf ihr zu schreiben ist ob der Haptik des Tippens äußerst befriedigend. Im Büro vermag sie aber wortwörtlich Unruhe zu stiften. Das kompakte Tenkeyless-Layout entspricht weitestgehend dem des Magic Keyboards, bietet aber ein paar Tasten mehr und die weiße Hintergrundbeleuchtung bietet verschiedene Leuchtprogramme. Wahlweise darf die K2 via Bluetooth an bis zu drei Geräten gekoppelt oder aber über ein abnehmbares USB-C-auf-USB-A-Kabel betrieben werden. Wer noch mehr Platz sparen möchte, greift zur K3, eine in Bezug auf das Material nochmals hochwertigere Alternative sind die Modelle der Q-Serie. Die K2 kostet 115 Euro.

+ ausgezeichnetes Schreibgefühl, verschiedene Switches zur Auswahl, Hintergrundbeleuchtung

- Tastatur sehr hoch

Fazit: Preisbewusster Einstieg in die Welt mechanischer Tastaturen mit ausgezeichnetem Schreibgefühl.

Apple Magic Keyboard

Dass Apples hauseigene Peripherie hohen Ansprüchen genügt, sollte selbstverständlich sein. Tatsächlich ist der Kauf des Magic Keyboards eine gute Investition – auch weil in Bezug auf das Design keine andere Tastatur so gut zu einem Mac passt! Auf dem in verschiedenen Varianten im QWERTZ-Layout, mit und ohne Ziffernblock sowie optional mit Touch-ID-Sensor erhältlichen Keyboard tippt es sich angenehm und, sehr zur Freude etwa von Kolleg:innen im Büro, recht leise, auch wenn die kurzen Wege der Tasten als „stumpf“ empfunden werden können. Gut zu wissen: Apples Desktop-Tastaturen waren nie vom Drama um unzuverlässige Eingaben mit gedoppelten oder verschluckten Eingaben betroffen. Die Verarbeitung, Beständigkeit der Beschriftung und das Material sind hervorragend. Den Fingerabdruck systemweit als Passwortersatz nutzen zu können, funktioniert am Mac zudem nur mit einer dieser originalen Apple-Tastaturen. Günstig ist das Apple-Original aber nicht, je nach Variante werden zwischen 109 Euro und 205 Euro fällig.

+ gutes Schreibgefühl, leise, optional Touch ID

- Aufpreis für Farbvariante Schwarz, Laden via Lightning-Buchse

Fazit: Für uns im Gesamtpaket die beste Mac-Tastatur und die einzige mit Touch-ID-Integration.

Contour Design Balance Keyboard Wireless

Das „Balance Keyboard Wireless“ steht stellvertretend für eine ganze Reihe spezialisierter Tastaturen in voller Größe. Im konkreten Fall ist diese Tastatur auf ein Zusammenspiel mit der Trackball-ähnlichen Rollermouse des gleichen Herstellers hin ausgelegt. Contour Design bezeichnet seine Tastatur als „ergonomisch“, bietet aber jenseits einer wahlweise positiven, negativen oder neutralen Neigung des Keyboards keine weiterreichenden Anpassungen an eine möglichst ermüdungsfreie Eingabe. Das enttäuscht, auch und gerade ob des hohen Preises von laut Liste rund 112 Euro. Immerhin schreibt es sich auf den Tasten ihrer flachen Konstruktion zum Trotz recht angenehm, ihre Beschriftung aber ist nur gedruckt und somit weniger dauerhaft als bei anderen auch deutlich günstigeren Geräten. Dass die Verbindung zum Mac über einen mitgelieferten und bereits gepaarten Dongle realisiert wird, hat mehr Nach- als Vorteile, zudem hier nur wenig zeitgemäß noch ein USB-A-Stecker zum Einsatz kommt.

+ drei Neigungswinkel, gutes Schreibgefühl

- Haltbarkeit der Beschriftung, kommt mit separatem Dongle

Fazit: Mittelmäßige Tastatur, die, wenn überhaupt, nur Fans einer Rollermouse empfohlen werden kann.

Logitech Ergo K860

Ergonomische Tastaturen gibt es auch für den Mac. Der Kompromiss: Die Sondertasten der K860 von Logitech sind sowohl Mac- als auch Windows-konform beschriftet. Die mit zwei AAA-Batterien betriebene Ergo K860 ist eine sogenannte geteilte Tastatur, sie ermöglicht eine möglichst belastungsarme (aber gewöhnungsbedürftige) Haltung beim Tippen, setzt dabei jedoch das Beherrschen des Zehnfingersystems voraus. Das Tippen an sich fühlt sich ähnlich gut wie auf dem Magic Keyboard an. Die bequeme Handballenauflage kommt serienmäßig, ist aber fest mit der Tastatur verbunden, was die Reinigung erschwert. Ein Anwinkeln ist in zwei Stufen möglich, hier aber gewissermaßen umgekehrt als gewohnt: Statt einer Steigung arbeitet die K860 mit einem Gefälle. Eine Hintergrundbeleuchtung bietet die K860 nicht, wohl aber die von Logitech bekannte Easy-Switch-Funktion zum schnellen Wechsel zwischen bis zu drei via Bluetooth oder proprietärem Empfänger verbundenen Geräten. Der Listenpreis: 129 Euro.

+ geteilte Tastatur, angenehmes Tippgefühl, Handballenauflage

- Handballenauflage nicht abnehmbar

Fazit: Wer Probleme etwa mit Verspannungen hat, findet in der Ergo K860 eine Chance auf Linderung der Beschwerden.

Logitech MX Keys Mini for Mac

Unter dem Dach seiner Profi-Produktlinie „MX“ mischt auch Logitech beim „Klickern und Klackern“ mechanischer Tastaturen mit. Die „MX Mechanical Mini for Mac“ unterscheidet sich vom Modell ohne Mac-Namenszusatz in erster Linie durch die reine Mac-Beschriftung ihrer Tasten. Zwischen verschiedenen Switches kann leider nicht gewählt werden. Hier kommen ab Werk Schalter vom Typ „Brown“ zum Einsatz – ein guter Kompromiss aus Haptik und Lautstärke, die Logitech-Tastatur fühlt sich beim Schreiben an wie auf halbem Weg zwischen einer mechanischen Tastatur vom Schlage einer Keychron und einem Magic Keyboard. Das kompakte Tenkeyless-Design ist mit dem der kompakten Magic-Keyboard-Variante vergleichbar, es gibt keinen Ziffernblock, wohl aber eine Reihe an Funktions- respektive Multimediatasten. Die Hintergrundbeleuchtung ist clever, sie schaltet sich bei Nutzung von selbst ein und regelt ihre Helligkeit automatisch. Auch die mechanische Logitech lässt sich an mehreren Geräten nutzen, sie kostet 159 Euro.

+ angenehmes Schreibgefühl, Platzbedarf, clevere Hintergrundbeleuchtung

- nur mit einem Schaltertyp verfügbar

Fazit: Die MX Mechanical Mini ist nicht nur schick, das Schreiben auf ihr macht auch Spaß! Viel modifizieren lässt sich an ihr aber nicht, hier bietet Keychron mehr.

Logitech MX Mechanical Mini

Ende 2017 testeten wir die Logitech Craft, 2019 folgte die MX Keys – und inzwischen gibt es auch eine „MX Keys Mini for Mac“. Im Kern sind alles Varianten einer einzigen im Alltag bewährten Tastatur. Die kompakte Mac-Ausgabe ist angelehnt an das kleinere der Magic Keyboards: Kein Ziffernblock, wohl aber Mac-beschrifte Funktionsund Cursortasten finden sich hier. Beim Schreiben bietet die MX Keys in der dedizierten Mac-Version etwas mehr an Auslöseweg als das Apple-Vorbild, es schreibt sich weniger hart und sehr angenehm. Die deutlich nach innen gewölbten Tasten sind Geschmacksache. Auch die MX Keys Mini kommt mir der so geschätzten Hintergrundbeleuchtung anderer Logitech-Tastaturen. Sie schaltet sich ein, sobald die Hände über der Tastatur sind, die Helligkeit passt sich automatisch den Lichtverhältnissen an. Außerdem lassen sich bis zu drei Geräte verbinden, zwischen denen schnell gewechselt werden kann. Der Listenpreis liegt bei rund 119 Euro, oft aber ist die Tastatur für deutlich weniger zu haben.

+ gutes Schreibgefühl, intelligente Tastenbeleuchtung

- Mulden in den Tasten Geschmacksache

Fazit: Bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses die beste Tastatur für Mac-Anwender:innen, die bei der Qualität keine Abstriche machen wollen.