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Die besten Apps für deine Bilder


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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 10/2022 vom 01.09.2022

Bildbearbeitung

Mit dem iPhone kannst du ohne Mühe großartige Fotos machen. Die implementierte Kamera ist von so hoher Qualität, dass selbst blutige Anfänger:innen rasch eine Sammlung erstaunlicher Bilder anhäufen. Doch während es zahlreiche Apps gibt, die mit einem schnell angewandten Filter deine Fotos mal nach altem Rollfilm, mal nach futuristischem Werbeplakat aussehen lassen, musst du bei feingliedrigeren Bildbearbeitungsprogrammen schon etwas genauer hinschauen. Wir haben uns gefragt: Welche Software bekommt den Spagat von Vielseitigkeit und schneller Hilfe am besten hin? Also machten wir uns auf die Suche, um herauszufinden, mit welchen digitalen Hilfsmitteln du ohne großen Aufwand und vor allem ohne ein hohes Fachwissen deine Fotos verschönern kannst. Naturgemäß landeten wir bei unserer Recherche schnell bei den üblichen Verdächtigen des Genres, Photoshop und anderen Adobe-Kandidaten. Aber ...

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Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 10/2022

Deine Möglichkeiten sind mit Photoshop nahezu endlos, darunter leidet jedoch die Bedienbarkeit.
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Mit dem iPhone kannst du ohne Mühe großartige Fotos machen. Die implementierte Kamera ist von so hoher Qualität, dass selbst blutige Anfänger:innen rasch eine Sammlung erstaunlicher Bilder anhäufen. Doch während es zahlreiche Apps gibt, die mit einem schnell angewandten Filter deine Fotos mal nach altem Rollfilm, mal nach futuristischem Werbeplakat aussehen lassen, musst du bei feingliedrigeren Bildbearbeitungsprogrammen schon etwas genauer hinschauen. Wir haben uns gefragt: Welche Software bekommt den Spagat von Vielseitigkeit und schneller Hilfe am besten hin? Also machten wir uns auf die Suche, um herauszufinden, mit welchen digitalen Hilfsmitteln du ohne großen Aufwand und vor allem ohne ein hohes Fachwissen deine Fotos verschönern kannst. Naturgemäß landeten wir bei unserer Recherche schnell bei den üblichen Verdächtigen des Genres, Photoshop und anderen Adobe-Kandidaten. Aber sowohl beim Platzhirsch als auch bei der Konkurrenz wollten wir wissen, wie viel Geld du ausgeben musst, um gute, umfangreiche und intuitiv zu bedienende Werkzeuge zu erhalten. Und bei welchen Anwendungen du geneigt bist, schnell die Geduld zu verlieren.

Fazit

Willst du in die Materie tiefer einsteigen, benötigst das Programm beruflich oder sind deine Bearbeitungsaufgaben komplizierter Natur, solltest du ein Photoshop-Abo erwägen. Für das schnelle Bearbeiten zwischendurch ist die Software eher nicht geeignet.

Lightroom

Etwas anders verhält es sich bei dem aus demselben Haus stammenden Lightroom. Adobe bietet das Programm für knapp 12 Euro pro Monat an, im Verbund mit Lightroom Classic und Photoshop aber für denselben Preis (während Photoshop alleine das Doppelte kostet). Generell ist die Preispolitik des Unternehmens ähnlich verwirrend wie so manche Funktion. Für die Struktur des Programms gilt glücklicherweise das Gegenteil. Hier findest du tatsächlich nur jene digitalen Werkzeuge, die du für eine gründliche, aber rasche Veränderung benötigst. Links im Lightroom-Fenster kannst du Fotos hinzufügen und sortieren, rechts sind in vier Reitern alle Funktionen angeordnet. Sortiert in die Rubriken Licht, Farbe, Effekte, Details und Optik, kannst du hier im ersten Reiter bereits nahezu alles anpassen, was dein Herz begehrt. Im zweiten Reiter schneidest du dein Bild zu oder drehst es, Letzteres erfrischend einfach, indem du es außerhalb des Randes einfach anklickst und ziehst. Einzig die im dritten Reiter untergebrachte Reparatur-Funktion ist etwas grob geraten und gibt dir zu wenig echte Möglichkeiten der Verarztung an die Hand. Im vierten wiederum erhältst du mit dem Maskieren die Fähigkeit, bestimmte Teile deines Bildes unterschiedlich zum Rest zu bearbeiten. Dies ist eine Idee komplizierter als die Bedienung der anderen Parameter, aber immer noch einfach genug, damit du schnell einsteigen und deine Ideen umsetzen kannst. Zudem bietet Adobe sehr verständlich und knapp erklärte Info-Kästen, die auftauchen, sobald du mit dem Cursor über einen Befehl fährst.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass Adobe mit seiner Marktkraft speziell bei Lightroom einen immensen Vorteil hat: Es gibt inzwischen zahllose Entwickler:innen von Presets, also vorgefertigten Filtern, die, von Profis ausgetüftelt, eine bestimmte Stimmung oder einen dezidierten Stil widerspiegeln. Du wirst also immer wieder mal auf derlei Presets von Firmen oder Einzelpersonen stoßen, die dir – mal kostenfrei oder zumeist für wenig Geld – die Arbeit ersparen und dir mit einem Klick immer wieder verwendbare Filter an die Hand geben, die du ganz oben in der Bearbeitungsleiste abrufen kannst. In unserem Workshop sagen wir dir, wie du diese Presets lädst und anwendest.

Fazit

Lightroom bietet dir nicht nur die richtige Anzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten, sondern auch sehr gut und einfach funktionierende. Nichtsdestotrotz sind zwölf Euro pro Monat keine Kleinigkeit. Bearbeitest du oft und mit Aspirationen, raten wir klar zu diesem Programm, willst du deine Bilder nur ab und an verschönern, gibt es Alternativen.

Workshop: So lädst du Presets in Adobe Lightroom

Meist s chicken dir Anbieter von Presets einen Link, auf den du klickst, um diese zu laden, in unserem Fall führt er zu Google Drive. Im Pull-down-Menü klicken wir auf Herunterladen. Die Presets landen im Download-Ordner.

Lightroom is tglücklicherweise sehr einfach strukturiert, sodass du dich sofort zurechtfindest. Nach dem Öffnen klickst du, um ein Bild zu wählen, ganz oben links auf das Plus-Symbol neben dem Befehl Fotos hinzufügen.

In u nserem Fall wählen wir aus dem sich öffnenden Fenster einen Ordner auf dem Schreibtisch aus und dort das gewünschte Bild. Mit der Taste Für Import prüfen erscheint das Foto für die Bearbeitung im Lightroom-Fenster.

Nun w echselst du im Lightroom-Fenster die Seite und klickst oben rechts auf das Symbol mit den Reglern, woraufhin sich ein Menü mit diversen Kontrollen und Schaltmöglichkeiten öffnet, die du zur Bearbeitung benötigst.

Hier w ählst du oben links den Knopf Preset. Im Anschluss erscheint ein weiteres Menü mit drei Rubriken: Empfohlene Presets, Premium-Presets und Deine. Damit du deine neuen Presets nutzen kannst, wählst du Letzteres.

In d er Preset-Rubrik oben etwas weiter rechts siehst du ein Symbol mit drei Punkten. Wenn du dieses anklickst, erscheint ein kleines Pull-down-Menü, in welchem du den Befehl Presets importieren auswählst.

In d em sich öffnenden Fenster gehst du zu deinem Download-Ordner und wählst alle gekauften Presets aus, die du in Schritt 1 dort gespeichert hast. Anschließend gibst du den Importieren-Befehl.

Nun fi ndestdu die neuen Presets in der Spalte Deine unter Benutzer-Presets. Dort musst du fortan lediglich eines auswählen, damit es auf das zur Bearbeitung geladene Foto angewandt werden kann.

Rechts u nter Bearbeiten siehst du die Einstellungen, die dem Preset zugrunde liegen. Solltest du nicht gänzlich zufrieden sein, kannst du mit den Instrumenten das Ergebnis mit zahllosen Variablen bearbeiten und ändern.

Pixelmator Pro

Eines der wenigen Programme, die Adobe in den letzten Jahren das Leben schwer machen konnten, ist Pixelmator. Die derzeit erwerbbare Pro Version kostet einmalig vergleichsweise schlanke 40 Euro; auf mittlere und lange Sicht der deutlich günstigere Preis im Verhältnis zu den Adobe Produkten.

Inhaltlich bekommst du dafür eine sehr ähnliche Palette an Funktionen. Selbst die Anordnung der Werkzeuge ist dem teuren Vorbild nachempfunden. Als wir beide Programme nacheinander ausprobiert haben, war der Unterschied dennoch spürbar: Bei Lightroom geht alles eine Idee einfacher und intuitiver. Ein Pixelmator-Instrument, das dir die Arbeit erleichtern wird, ist das Modul zum schnellen Auswählen von Flächen, die du anschließend reparieren, anpassen oder auf andere Art losgelöst vom Rest des Bildes bearbeiten kannst.

Auch Funktionen, die du womöglich seltener einsetzen wirst, wie das Krümmen von Teilen deines Fotos, bringen ein authentisches und hochwertiges Ergebnis hervor. Beeindruckt hat uns zudem, wie gut wir Elemente aus einem Foto entfernen und die teilweise diffizilen Überbleibsel ohne große Narben reparieren konnten. Hätten wir einen Wunsch frei, gäbe es ein noch umfangreicheres Klonen von Flächen. Derzeit kannst du runde Bereiche in diversen Größen ausschneiden und woanders hin verpflanzen; die Möglichkeit, dies auch mit anderen Formen umzusetzen, würde Pixelmator weiter aufwerten.

Fazit

Für einen fairen Preis erhältst du hier sehr viel, was Lightroom auch hat. Ja, die wertvollen Presets fehlen, aber für ein umfangreiches und flottes Bearbeiten taugt Pixelmator allemal. Zudem behaupten sich die Entwickler:innen mit ihrem Produkt jetzt bereits seit Jahren und entwickeln es ständig weiter, ohne den aufs Wesentliche fokussierten Kern zu verändern. Du brauchst also keine Angst zu haben, dass es irgendwann keine Updates mehr gibt.

Affinity Photo

Der Funktionsumfang von Affinity Photo liegt zwischen jenen von Pixelmator und Photoshop. Für das vielseitige Programm musst du einmalig 55 Euro aufwenden. Die Werkzeuge und Module verteilen sich hier auf den rechten, den linken und den oberen Rand des Fensters, was die Anmutung und das Bearbeiten etwas unübersichtlich macht. Denn während du die wesentlichen Wandlungsinstrumente schnell findest, könnte die grafische Umsetzung – sprich die Navigation – hochwertiger und angenehmer sein. Schwierig wird es bei Arbeiten wie der Reparatur von Schönheitsfehlern in einem Foto. Diese, wie auch ein paar andere Fähigkeiten, ließen sich bei unseren Versuchen leider nicht ohne Weiteres umsetzen und bereiteten einige Mühe.

Gefallen hat uns, dass bei vielen Eingriffen eine Miniaturansicht möglicher Änderungen unter dem Befehl zu finden war, was dich schneller entscheiden lässt, ob sich die Veränderung lohnt.

Fazit

Rein faktisch muss sich Affinity Photo nicht vor der Konkurrenz verstecken: Du erhältst mit der Software die Möglichkeit zur RAW-Bearbeitung, der Montage von Panorama- und 360-Grad-Bildern, eine unbegrenzte Anzahl an Ebenen und ein paar grafische Möglichkeiten. Das intuitive Arbeiten funktioniert aber speziell bei Lightroom und Pixelmator besser.

Workshop: So bearbeitest du ein Foto mit Pixelmator Pro

Im S tartfenster von Pixelmator wählst du eine Bildquelle, in unserem Fall laden wir ein Foto aus der Fotos-App von Apple. Du kannst aber auch aus jedwedem Ordner auf deinem Mac ein Bild zur Bearbeitung auswählen.

Zunächst w ählst du als Grundlage einen Filter, indem du oben rechts auf das Symbol mit den drei ineinanderlaufenden Kreisen klickst, das für Farbanpassungen steht. Anschließend suchst du links daneben einen Filter aus.

Eine s ehrgute Möglichkeit, dein Foto schnell und elegant aufzuwerten, ist ein Klick auf die Schaltfläche ML Enhance. In der Folge erscheint das Bild klarer, heller, die Farben leuchten und alles wirkt intensiver.

Auch w enn das bereits eine gute Grundlage ist, kannst du zahlreiche weitere Feinheiten anpassen, indem du direkt darunter in den Rubriken Helligkeit und Farbe & Sättigung die Regler hin- und herschiebst und ausprobierst.

Danun der Himmel etwas zu türkis geraten ist, scrollst du in derselben Spalte nach unten und wählst bei Selektive Farbe das Türkis in der Mitte. Anschließend ziehst du die Helligkeit darunter so weit wie nötig auf.

Um d asBlau weiter aufzuhellen und natürlicher erscheinen zu lassen, wählst du nun die Taste für den dunkleren blauen Farbton und veränderst auch hier Sättigung und Helligkeit, bis der Himmel natürlicher erscheint.

Auf g leiche Art und Weise kannst du noch mal weiter unten bei den Farbanpassungen vorgehen, um nach deinem Geschmack die Parameter zu ändern. Eine schnelle und effektvolle Änderung ist ein Klick auf den Vignette-Knopf.

Direkt d arunter findest du die Funktion Schärfen. Hier bewirken bereits kleine Justierungen an den Reglern große Veränderungen. Mit diesen Werkzeugen kannst du deinem Bild zusätzliche Klarheit angedeihen lassen.

Zuletzt r egelst du in der Farbanpassung überall nach, bis es dir gefällt. Ganz unten in der Rubrik solltest du am Ende auf das Feld mit den beiden Vierecken klicken, um den Vergleich mit dem Ausgangsbild zu erhalten.

Workshop: So reparierst du ein Foto mit Affinity Photo

Gehe o ben in der Menüleiste des Programms auf Öffnen und lade anschließend von dem Ort, an dem es auf deinem Mac liegt, das Bild, das du bearbeiten willst. In unserem Beispiel wollen wir die Leine des Hundes entfernen.

Klick unten rechts beim Zoom auf das Plus-Symbol, bis du die richtige Größe zur Bearbeitung erreichst. Im Anschluss musst du das Foto an die richtige Stelle ziehen, indem du es einfach anklickst, hältst und bewegst.

In der Symbolleiste am linken Rand des Fensters wählst du in der Mitte das Stempel-Symbol. Es erscheint ein dünner, weißer Kreis. Dies ist fortan dein Reparatur-Instrument, mit dem du Stellen stempelst und einsetzt.

Oben links in der Menüleiste kannst du anschließend die Beschaffenheit und die Größe deines Stempels festlegen. Klicke auf die Zahl und wähle eine Breite. Da wir oben an der Pfote anfangen, sollte der Stempel klein sein.

Den ersten Teil der Leine wollen wir direkt unter der Pfote ersetzen. Zum Stempeln müssen wir die [alt]-Taste gedrückt halten und dort klicken, wo wir etwas kopieren wollen. Dann fahren wir mit dem Cursor über die Leine.

Dies wiederholenwir um dieselbe Stelle herum ein paar Mal, damit wir nicht die gleichen Spuren (Kiesel und Blüten in diesem Fall) kopieren und einsetzen und damit der Schatten des Hundes an einer logischen Stelle endet.

Ist d er kleinteilige Bereich bewältigt, wird es etwas einfacher. Im unteren, helleren Teil müssen wir nicht mehr so vorsichtig sein. Damit es möglichst unauffällig aussieht, wählen wir auch entlegene Gebiete als Quelle.

Zum A bschlusssolltest du dir den gesamten Ausschnitt noch einmal ansehen, um zu prüfen, ob etwas merkwürdig aussieht. In unserem Beispiel eliminieren wir als Letztes mit dem Stempel ein Stück Schatten am unteren Rand.

Durch K lickenauf das Minus-Symbol bei dem Zoom unten rechts erhältst du wieder das ganze Bild. Oft wirst du dabei noch kleine Fehler erkennen. Ist dies der Fall, wiederholst du die Schritte zwei bis acht, bis alles passt.

Mehr aus dem App Store

Bei der Suche nach einer guten Fotobearbeitungssoftware ist bei uns eine Erkenntnis hängen geblieben: Du musst nicht jenseits des App Store lange im Internet suchen, um etwas Hochwertiges zu finden.

Apples Fotos-App

Bei der Fotobearbeitung geht Apple nicht in die tiefsten Tiefen, bietet dafür aber Übersicht und Essenzielles. Klickst du in der Fotos App auf Bearbeiten, erscheinen unten drei Symbole. Mit dem ersten aktivierst du Änderungsinstrumente wie Belichtung, Schwarzpunkt, Temperatur oder Schärfeeinstellungen. In der zweiten Rubrik findest du wenige, aber solide Filter, und hinter dem dritten Icon verbergen sich Werkzeuge, mit denen du deine Fotos zurechtschneiden oder dehnen kannst. Auch kannst du Zeichnungen, Text oder deine Unterschrift einfügen. Kurzum: Apple hat das Zentrum deiner Fotosammlung mit dem Wichtigsten auf hohem Niveau ausgestattet – eine gründliche Bildbearbeitung solltest du jedoch mit Zusatz-Apps erledigen.

Die App Polarr Pro beispielsweise erhältst du in einer nützlichen kostenfreien Version, das Upgrade kostet dich erträgliche 22 Euro pro Jahr. Zwei wichtige Merkmale zeichnen die Anwendung aus: Sie ist intuitiv bedienbar und die Palette an wesentlichen Werkzeugen reicht für eine umfangreiche Renovierung deiner Fotos. Vor allem mit den sogenannten lokalen Anpassungen kannst du Details deiner Bilder anständig variieren. Die Entwickler:innen haben zudem verstanden, dass du auf den ersten Blick nur wenige Bordmittel benötigst, um dir einen Überblick zu verschaffen, und erst beim Anklicken der Werkzeug-Icons in die Details gehen musst. Auf diese Weise bleibt alles immer schön aufgeräumt, während Dutzende Möglichkeiten nur ein bis zwei Klicks entfernt liegen. Kleine Bild-im-Bild-Tutorials erleichtern dir darüber hinaus die Arbeit.

Ganz ähnlich einfach funktioniert Luminar Neo von Skylum. Das Basis-Programm lädst du kostenfrei, wirklich Sinn macht die Software aber nur in einer der Kauf-Versionen für neun Euro pro Monat im Abo oder als Einmalkauf für 100 Euro. Auch bei Skylum handelt es sich um Entwickler:innen, die ein hohes Maß an Verantwortung für ihr Produkt zeigen, dementsprechend regelmäßig kannst du Updates erwarten.

Die Bandbreite, die du hier vorfindest, reicht von der Möglichkeit, schnelle, rudimentäre Eingriffe durchzuführen, bis hin zu implementierter AI-Technologie und der Option, mit verschiedenen Ebenen Bilder zu verbessern. Und genau wie bei Polarr Pro erhältst du bei Luminar Neo eine Adhoc-Übersicht, die keinerlei Erklärungen nötig macht. Im Gegenteil, die aufgeräumte Oberfläche lädt zu allerlei Spielereien und Adaptionen ein.

Sehr gelungen sind sowohl die Aufteilung der übergeordneten Rubriken Werkzeuge, Änderungen und Presets, als auch die farblich abgesetzte Einteilung der einzelnen Instrumente. Der Einmalkaufpreis ist zwar eher am oberen preislich hinnehmbaren Ende angesiedelt, dafür erfüllt die App so ziemlich alle Ansprüche und neue Innovationen werden regelmäßig addiert.

Darkroom erhältst du ebenfalls gratis, vollumfänglich für 22 Euro pro Jahr oder für 75 Euro, die du einmalig entrichtest. Und auch diese Anwendung macht Spaß. Neben den Bearbeitungstools stellen dir die Entwickler:innen zahlreiche Filter zur Verfügung, die deine Fotos in wenigen Sekunden auf ein neues Niveau heben. Genau wie die ebenfalls verfügbare iOS-App überzeugt Darkroom mit einer Auswahl an Elementen, die wirklich brauchbar und nicht nur Platzhalter sind. Sowohl deine dir wichtigen Fotos als auch die besten Filter kannst du als Favoriten markieren. Während du bei Darkroom die Bearbeitung von Farben, Temperatur, Lichtern und Dynamiken in jeder Form schnell abrufen kannst, könnten ein paar mehr Werkzeuge beispielsweise zum Retuschieren nicht schaden.