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Die besten Apps zum Schulstart


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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 9/2022 vom 04.08.2022

Back to School

Früher bestand Schule ausschließlich aus Papier und Stiften, heute wird es ständig digitaler. Auch ohne Pandemie. Besonders die Organisation des Schulalltags kann von digitalen Lösungen profitieren. Der Stundenplan und die Hausaufgabenliste sind in digitaler Form einfacher zu überblicken als auf dem Papier. Viele Lerninhalte können deine Kinder ebenfalls mit Apps und digitalen Werkzeugen begleiten. Und manchmal wollen sie einfach nur abschalten und sich unterhalten lassen. Auch das geht natürlich in digitaler Form, aber lehrreich. Wir stellen dir deshalb die besten Werkzeuge, Apps und Dienste vor, mit denen du und dein Kind einen guten Überblick im stressigen Schulalltag behalten können. Organisation Gute Organisation hält den Kopf frei zum Lernen. Wer nicht nach dem Stundenplan suchen oder an die eine wichtige Hausaufgabe zu morgen denken muss, hat den Kopf frei für zum ...

Artikelbild für den Artikel "Die besten Apps zum Schulstart" aus der Ausgabe 9/2022 von Mac Life. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 9/2022

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Früher bestand Schule ausschließlich aus Papier und Stiften, heute wird es ständig digitaler. Auch ohne Pandemie. Besonders die Organisation des Schulalltags kann von digitalen Lösungen profitieren. Der Stundenplan und die Hausaufgabenliste sind in digitaler Form einfacher zu überblicken als auf dem Papier. Viele Lerninhalte können deine Kinder ebenfalls mit Apps und digitalen Werkzeugen begleiten. Und manchmal wollen sie einfach nur abschalten und sich unterhalten lassen. Auch das geht natürlich in digitaler Form, aber lehrreich. Wir stellen dir deshalb die besten Werkzeuge, Apps und Dienste vor, mit denen du und dein Kind einen guten Überblick im stressigen Schulalltag behalten können. Organisation Gute Organisation hält den Kopf frei zum Lernen. Wer nicht nach dem Stundenplan suchen oder an die eine wichtige Hausaufgabe zu morgen denken muss, hat den Kopf frei für zum Lernen. Deshalb ist eine gute Organisation der Startpunkt für ein erfolgreiches Schuljahr. Apple bietet einige nützliche Werkzeuge auf allen Systemen an, mit denen dein Kind diese Organisation erledigen kann. Der Stundenplan ist mit der vorinstallierten Kalender-Anwendung und einem iCloud-Kalender schnell angelegt und drahtlos auf allen Geräten verfügbar. Mit der Kalender-Komplikation auf der Apple Watch ist sogar das nächste Schulfach im Stundenplan direkt auf dem Handgelenk verfügbar. Besonders praktisch: Die Kalender-App kann mehrere verschiedene Kalender in unterschiedlichen Farben anlegen und anzeigen. Damit erhält jedes Schulfach seine eigene Farbe und der Kalender bleibt optisch übersichtlich. Die Hausaufgaben kann dein Kind mit der vorinstallierten Erinnerungen-Anwendung verwalten. Für jede Hausaufgabe gibt es einen neuen Eintrag. Dein Kind kann das eigene Zuhause als Erinnerungsort eintragen, sodass es beim Nachhausekommen an die Hausaufgaben erinnert wird. Alternativ geht das mit Datum und Uhrzeit. Apples Kalender-App kann den Stundenplan deines Kindes abbilden und sogar auf der Apple Watch anzeigen. Apples Bordmittel sind ein guter Einstieg für eine bessere Organisation, können allerdings nicht alle Einsatzzwecke abdecken. Wer beispielsweise auf mehreren verschiedenen Systemen arbeitet oder umfassendere Organisationskonzepte umsetzen möchte, greift zu Alternativen. Das kostenfreie Projektverwaltungswerkzeug Trello ist so eine Alternative. Hier organisiert dein Kind den kompletten Schulalltag in sogenannten „Boards“. Diese „Tafeln“ beinhalten selbst erstellte Listen, die wiederum aus einzelnen Karten bestehen. Diese Karten kann dein Kind frei anordnen und zwischen den Listen verschieben. Mit Trello kann dein Kind zum Beispiel für jedes Referat ein eigenes Board erstellen. Jeder Abschnitt des Vortrags lässt sich dann in einer eigenen Liste abbilden. Die einzelnen Karten stehen dann wiederum für Stichwörter innerhalb der Abschnitte. Mit Trello könnt ihr außerdem Stundenpläne abbilden, Hausaufgabenlisten pflegen oder Lernziele für die nächste Klassenarbeit festlegen. Trello ist ein umfangreiches und flexibles Werkzeug, das zu Foto: lisegagne/E+/Getty Images Beginn eine gewisse Einarbeitung benötigt. Wenn der Groschen aber gefallen ist, dann kann dein Kind den eigenen Schulalltag damit effektiv organisieren. Wer hingegen eine klassische To-do-App für die Hausaufgabenverwaltung oder Prüfungsvorbereitung sucht, findet diese bei Todoist. Hier kann dein Kind in der kostenfreien Version bis zu fünf verschiedene To-do-Listen anlegen. Das reicht zwar nicht für einzelne Hausaufgabenlisten pro Schulfach, aber zumindest für eigene Listen pro Wochentag. Leider sind die automatischen Erinnerungen Teil der Premium-Version. Der monatliche Preis von 5 Euro ist fair.Der Schulalltag besteht aber nicht nur aus simplen Hausaufgaben, sondern auch aus komplexen Lerninhalten wie Referaten und Präsentationen. Dabei muss dein Kind ein bisher unbekanntes Thema zunächst erfassen, ergründen und die Ergebnisse dann präsentieren. Doch wohin mit den zunächst unsortierten und unübersichtlichen Rechercheergebnissen? Für solche Fälle eignet sich eine Notizen-App, die mehr kann, als nur kleine Anmerkungen in Textform zu sammeln. Nimbus Note ist daher die beste Anlaufstelle für die Verwaltung eigener Recherchen.Der Web-Clipper von Nimbus Note ermöglicht das Abspeichern und Verwalten ganzer Internetseiten für die Recherche von Referaten. Die Anwendung speichert nicht nur simple Notizen, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher digitaler Schnipsel: Du kannst Listen und Aufgaben erstellen, aber auch Dokumente einbinden sowie eigene Wikis bauen. Besonders praktisch ist der Nimbus Clipper, mit dem du Internetseiten in Teilen oder komplett speichern kannst. Bilder, PDF-Dokumente und E-Mails sowie Anhänge nimmt der Clipper ebenfalls entgegen. Zumindest in der Mac-Version. Das ist bei der Recherche größerer Themen eine echte Möglichkeit, um zunächst Informationen zu sammeln und diese anchließend zu sortieren. Die kostenfreie Basis-Variante ist mit 30 Notizen allerdings recht eingeschränkt. Als Ausgleich kannst du diese aber auf einer unbegrenzten Anzahl Geräten verwenden. Wer also oft zwischen iPhone, iPad und Mac bei der Recherche wechselt, ist froh über diese Möglichkeit. Die Online-Plattform Learnattack des Dudenverlags liefert Nachhilfe für Naturwissenschaften, Sprachen und Geschichte ab der fünften Klassenstufe bis zum Abitur. Lernplattformen Neben diesen Werkzeugen für eigenständiges Lernen braucht es eine klassische Lernplattform, die speziell auf die Bedürfnisse von Schulkindern in ihren Klassenstufen und Schulfächern zugeschnitten ist. Anton Schule Lernen ist so eine Plattform, die es als Webplattform oder App gibt. Hier können deine Kinder für ihre Altersstufen passend zu einzelnen Schulfächern pauken. Für Mathematik stehen etwa Lektionen in Sachen Primzahlen bereit, für den Deutschunterricht hingegen Übungen zu Adverbialsätzen. Anton deckt Schulklassen von der ersten bis zur zehnten Klasse in Deutsch, Englisch, Biologie, Physik, Sachunterricht, Geschichte, Musik und Deutsch als Zweitsprache ab. Damit ist die kostenfreie Lernplattform eine ideale Vorbereitung für die nächste Klassenarbeit. Für Schulanfänger:innen und Fortgeschrittene gibt es die Lernplattform Scoyo. Diese richtet sich an Kinder im Vorschulalter bis zur Klassenstufe sieben. Entsprechend konzentrieren sich die Themen auf die Fächer Mathe, Deutsch, Englisch und die Naturwissenschaften. Mit Scoyo vertiefen die Kinder die Lerninhalte spielerisch. In unterschiedlichen Fragerunden geht es zum Beispiel um das Ausfüllen von Lückentexten oder das Abschießen der korrekten Antwort mit einer Wurfschleuder.Wenn es darum geht, schulische Inhalte aufzuholen, Nachhilfe zu bekommen und Prüfungen wie Klassenarbeiten oder das Abitur vorzubereiten, dann ist die Plattform Learnattack des Dudenverlags eine Empfehlung. Hier finden Kinder von der fünften Klasse bis zum Abiturjahrgang Lerninhalte rund um Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik; Sprachen wie Englisch, Französisch und Latein sowie Hauptfächer wie Mathe, Deutsch und Geschichte. Zu den Lerninhalten gibt es eigens produzierte Videos von Tutor:innen, Aufgaben und Übungen. Zum Schluss kann dein Kind eine Klassenarbeit auswählen und die Inhalte wie in einer echten Prüfungssituation bearbeiten. Learnattack gibt es zwei Tage lang kostenfrei als Testangebot, anschließend ist ein kostenpflichtiges Abo nötig. Dieses gibt es in zwei Stufen: Für den Premium-Zugang zahlst du rund 33 Euro pro Monat für sechs Monate oder rund 23 Euro pro Monat bei einer einjährigen Vertragslaufzeit. Dabei gibt es Zugang zu allen Fächern und Klassenstufen, mehr als 40.000 Lernvideos und Übungen sowie alle Klassenarbeiten. Mit Premium Plus gibt es einen Vokabeltrainer von Phase6 und einen Elternbereich mit Lernstatistiken dazu. Dieser ist jeweils 4 Euro teuer als das Premium-Abo.Unterhaltsam lernen Nach all der anstrengenden Planerei für den Schulalltag und Lernerei für Referate, Vokabeltests und Klassenarbeiten benötigt jedes Kind einen gesunden Freizeitausgleich. Abseits von Leistungsdruck und Noten kann aber auch diese sehr lehrreich ausfallen. Mit den richtigen Inhalten können Games, Filme und TV-Serien, Podcasts und Youtube-Videos mehr als nur ein Zeitvertreib sein. Spiele wie Minecraft können räumliches Denken und Teamwork fördern. TV-Serien und Filme können mit Originalsprachen und Untertiteln die Sprachkompetenzen erweitern. Für den nächsten Familienabend vor der Glotze könnte also Ted Lasso im englischen Original mit Untertiteln eine Empfehlung sein, die nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig die Sprachkompetenz fördert. Das gilt ebenfalls für fremdsprachige Podcasts, die sich über Videospiele, Marvel-Filme oder Star Wars ausgiebig in englischer Sprache auslassen. Auf Youtube können deine Kinder ebenfalls mit englischen Videos lernen. Oder du präsentierst Bildungsformate der öffentlich-rechtlichen Funk-Netzwerke. Für Geschichts-Fans gibt es mit MrWissen2go Geschichte ein kurzweiliges Format, die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim informiert in ihrem Kanal maiLab primär über naturwissenschaftliche Themen und für jugendliche gibt es das Dokuformat STRG_F mit aufwendigen und kritischen Reportagen und Recherchen. App-Tipp: Pocket School für das iPad Eine simple und schlanke App für die Organisation des Schulalltags gibt es mit Pocket School im App Store. Die von einem Schüler selbst entwickelte Anwendung gibt es kostenfrei für das iPhone und iPad. Dein Kind erstellt hier den eigenen Stundenplan, trägt die Hausaufgaben ein sowie die eigenen Noten. Mit einem ebenfalls kostenfreien Nutzungskonto erhält dein Kind Benachrichtigungen als Erinnerungen für die fälligen Hausaufgaben. Leider kannst du als Elternteil jedoch nicht als Teammitglied wie bei Todoist oder Trello mitarbeiten. Damit hast du mit Pocket School weniger Kontrollfunktionen als bei den anderen Diensten. Dennoch ist die App eine sinnvolle Begleitung für den digitalen Schulalltag. Mit Trello organisieren deine Kinder ihre Schulreferate und Hausaufgaben. Lernhilfen Eine gute Organisation ist zwar wichtig, aber kein Ersatz für das eigentliche Lernen. Deshalb gibt es einige Apps und Dienste, die deinen Kindern dabei helfen können. Das Auswendiglernen von Vokabeln ist ein ständiger Begleiter durch die Schullaufbahn. Dabei gibt es einige unterschiedliche Methoden, die je nach Lerntyp besser oder schlechter funktionieren. Mit Cabuu können deine Kinder spielerisch neue Sprachen lernen. Dabei geht es nicht nur um das simple Auswendiglernen, sondern auch um das Anwenden von Vokabeln. In kurzweiligen Übungen und Spielchen interagieren die Kinder mit der App.Zum Beispiel geht es beim Lernen von englischen Begriffen wie „strong“ darum, mit einer Wischgeste einen Roboter eine Hantel heben zu lassen. Das verknüpft den Begriff mit einer Bewegung. Cabuu gibt es zunächst kostenfrei für das iPhone und iPad im App Store. Die kostenfreie Testphase endet nach sieben Tagen. Für die weitere Nutzung ist ein kostenpflichtiges Abo für rund 6 Euro monatlich oder 30 Euro jährlich nötig. Mit dem kostenpflichtigen Abo kann dein Kind eigene Vokabellisten einscannen und die Lernassistenz nutzen. Cabuu unterstützt Englisch, Spanisch, Französisch und sogar Latein.Nicht nur Vokabeln, sondern auch Matheformeln, Hauptstädte oder alle anderen Prüfungsthemen eignen sich für die gute alte Karteikarte. Diese analogen Klassiker können deine Kinder in digitaler Form einsetzen. Mit dem Online-Dienst Study Smarter erstellst du deine eigenen Karteikarten oder nutzt vorgefertigte Lerninhalte. Diese Sets können in englischer oder deutscher Sprache vorliegen. Besonders praktisch ist aber die Möglichkeit, eigene Karteikarten zu erstellen. Das geht schnell und einfach mit der kostenfreien iPhone-App. Noch besser ist aber die Möglichkeit, aus eigenen PDF-Dokumenten Lernsets und Karteikarten zu erstellen. Das geht am besten in der Webversion der Anwendung.Lernplattformen für Schulen Die hier vorgestellten Apps und Plattformen sind unabhängig von der Bildungseinrichtung deines Kindes. Doch wie sieht das Angebot der Schulen eigentlich aus? Das hängt ganz davon ab, in welchem Bundesland du lebst. Schule ist Ländersache und deshalb gibt es viele unterschiedliche Lernplattformen in den einzelnen Bundesländern. Weit verbreitet ist insbesondere die Open-Source-Plattform „Moodle“, die in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und in abgewandelter Form in Berlin zum Einsatz kommen kann. In manchen Bundesländern haben die Schulen sogar mehrere Alternativen zu Auswahl. Mit Lernplattformen wie Moodle können Lehrkräfte eigene Kurse einrichten, Unterrichtsmaterialien bereitstellen und Lernfortschritte einsehen.So geht’s: Karteikarten mit Studysmarter 1 Studysmarter liefert viele deutschsprachige Karteikartensets, du kannst aber auch eigene Karten erstellen. Navigiere dazu auf das Büchersymbol unten links. 2 Hier findestdu eine Übersicht deiner Lernsets. Mit „Lernsets erstellen“ fügst du ein neues hinzu. Danach benennst du es, wählst das Fach aus und kannst es teilen. 3 Jetzt fügst du dem Set neue Karteikarten hinzu. Das geht mit einem Import aus der Quizlet-App oder durch das Hochladen von PDF-Dokumenten. Hier lädt dein Kind ein Dokument hoch, markiert eine wichtige Textstelle und wandelt diese mit wenigen Schritten in eine Karteikarte oder Notiz um. Das erspart euch aufwendige Tipparbeit. Die App ist zunächst kostenfrei. Für rund 7 Euro pro Monat oder 50 Euro pro Jahr kannst du die Premium-Version nutzen. Diese deaktiviert alle Werbeanzeigen und ermöglicht eine Offline-Nutzung. Nicht alle Lerntypen funktionieren gleich. Um das Chaos im Kopf besser überblicken zu können, gibt es die Mindmap-Methode.Kommunikation mit der Klasse und den Lehrkräften Der Schulalltag findet in Gruppen und Zusammenarbeit statt, also braucht es eine digitale Lösung für den Austausch zwischen deinem Kind und dem Rest der Klasse. Auf dem Smartphone gibt es dazu Messengerdienste und -apps wie Whatsapp oder iMessage. Dabei sind diese unterschiedlich sensibel für Datenschutz und Privatsphäre oder ausschließlich für Apple-Plattformen verfügbar. Die beste plattformunabhängige und sichere Alternative zu diesen Apps ist Signal. Die Anwendung wird von einer gemeinnützigen Stiftung entwickelt und punktet vorwiegend durch Verschlüsselungstechniken und Datensparsamkeit. Und das Beste: Anders als Whatsapp gibt es Signal als eigenständige iPad-Anwendung im App Store zu finden. Die kostenfreie App „Anton – Schule – Lernen“ hilft mit Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Schulfächern und Klassenstufen deinen Kindern beim Lernen.Dabei stehen einzelne Begriffe und ihre Beziehungen im Vordergrund. Das kann gut funktionieren, um Referate als Struktur vorzubereiten oder um komplexe Zusammenhänge besser auswendig zu lernen. Auch für diese Lerntechnik gibt es digitale Umsetzungen. Der Online-Dienst Click Up konzentriert sich zwar auf die Geschäftswelt und das Projektmanagement, die Mindmap-Funktionen können deine Kinder aber auch zum Lernen nutzen. Ausgehend von einem Kernbegriff können sie weitere Abzweigungen hinzufügen. Jeder weitere Begriff kann als neue Wurzel für weitere Abzweigungen dienen. Damit lässt sich zu Beginn von größeren Projekten oder Themen eine erste Struktur aufbauen. Alternativ können deine Kinder diese Baumdiagramme zum Auswendiglernen nutzen, zum Beispiel für Geschichtsthemen wie den Aufbau der Europäischen Union oder das Wahlsystem in Deutschland. Click Up ist zwar nur in englischer Sprache verfügbar, aber mit deiner Hilfe können deine Kinder schnell eigene Mindmaps erstellen. Die kostenfreie Version ist für simple Mindmaps ausreichend. Erst für komplexere Strukturen mit mehr als 100 Einträgen oder mehr als 100 MB Speicherplatz ist ein kostenpflichtiges Abonnement nötig.So geht’s: Mindmaps mit Click Up erstellen 1 Click U pist ein Projektmanagement-Werkzeug, lässt sich aber gut nutzen, um Mindmaps zu erstellen. Auf dem iPad geht das nur im Browser auf app.clickup.com. 2 Hier e rstellst du ein neues Mindmap mit einem Tap auf „+ View“ und wählst „Mind Map“ aus. Die blanke Darstellung funktioniert am besten für lose Gedanken. 3 Jetzt e rstellst du die Knotenpunkte deiner Mindmap. Die App erzeugt für dich automatisch die Wurzel und Abzweigungen, die du mit eigenen Begriffen füllst.

Gute Organisation hält den Kopf frei zum Lernen. Wer nicht nach dem Stundenplan suchen oder an die eine wichtige Hausaufgabe zu morgen denken muss, hat den Kopf frei für zum Lernen. Deshalb ist eine gute Organisation der Startpunkt für ein erfolgreiches Schuljahr. Apple bietet einige nützliche Werkzeuge auf allen Systemen an, mit denen dein Kind diese Organisation erledigen kann. Der Stundenplan ist mit der vorinstallierten Kalender-Anwendung und einem iCloud-Kalender schnell angelegt und drahtlos auf allen Geräten verfügbar. Mit der Kalender-Komplikation auf der Apple Watch ist sogar das nächste Schulfach im Stundenplan direkt auf dem Handgelenk verfügbar. Besonders praktisch: Die Kalender-App kann mehrere verschiedene Kalender in unterschiedlichen Farben anlegen und anzeigen. Damit erhält jedes Schulfach seine eigene Farbe und der Kalender bleibt optisch übersichtlich.

Die Hausaufgaben kann dein Kind mit der vorinstallierten Erinnerungen-Anwendung verwalten. Für jede Hausaufgabe gibt es einen neuen Eintrag. Dein Kind kann das eigene Zuhause als Erinnerungsort eintragen, sodass es beim Nachhausekommen an die Hausaufgaben erinnert wird.

Alternativ geht das mit Datum und Uhrzeit.

Apples Bordmittel sind ein guter Einstieg für eine bessere Organisation, können allerdings nicht alle Einsatzzwecke abdecken. Wer beispielsweise auf mehreren verschiedenen Systemen arbeitet oder umfassendere Organisationskonzepte umsetzen möchte, greift zu Alternativen.

Das kostenfreie Projektverwaltungswerkzeug Trello ist so eine Alternative. Hier organisiert dein Kind den kompletten Schulalltag in sogenannten „Boards“. Diese „Tafeln“ beinhalten selbst erstellte Listen, die wiederum aus einzelnen Karten bestehen. Diese Karten kann dein Kind frei anordnen und zwischen den Listen verschieben. Mit Trello kann dein Kind zum Beispiel für jedes Referat ein eigenes Board erstellen. Jeder Abschnitt des Vortrags lässt sich dann in einer eigenen Liste abbilden. Die einzelnen Karten stehen dann wiederum für Stichwörter innerhalb der Abschnitte. Mit Trello könnt ihr außerdem Stundenpläne abbilden, Hausaufgabenlisten pflegen oder Lernziele für die nächste Klassenarbeit festlegen. Trello ist ein umfangreiches und flexibles Werkzeug, das zu

Beginn eine gewisse Einarbeitung benötigt. Wenn der Groschen aber gefallen ist, dann kann dein Kind den eigenen Schulalltag damit effektiv organisieren. Wer hingegen eine klassische To-do-App für die Hausaufgabenverwaltung oder Prüfungsvorbereitung sucht, findet diese bei Todoist. Hier kann dein Kind in der kostenfreien Version bis zu fünf verschiedene To-do-Listen anlegen. Das reicht zwar nicht für einzelne Hausaufgabenlisten pro Schulfach, aber zumindest für eigene Listen pro Wochentag. Leider sind die automatischen Erinnerungen Teil der Premium-Version. Der monatliche Preis von 5 Euro ist fair.

Der Schulalltag besteht aber nicht nur aus simplen Hausaufgaben, sondern auch aus komplexen Lerninhalten wie Referaten und Präsentationen. Dabei muss dein Kind ein bisher unbekanntes Thema zunächst erfassen, ergründen und die Ergebnisse dann präsentieren. Doch wohin mit den zunächst unsortierten und unübersichtlichen Rechercheergebnissen? Für solche Fälle eignet sich eine Notizen-App, die mehr kann, als nur kleine Anmerkungen in Textform zu sammeln. Nimbus Note ist daher die beste Anlaufstelle für die Verwaltung eigener Recherchen.

Die Anwendung speichert nicht nur simple Notizen, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher digitaler Schnipsel: Du kannst Listen und Aufgaben erstellen, aber auch Dokumente einbinden sowie eigene Wikis bauen. Besonders praktisch ist der Nimbus Clipper, mit dem du Internetseiten in Teilen oder komplett speichern kannst. Bilder, PDF-Dokumente und E-Mails sowie Anhänge nimmt der Clipper ebenfalls entgegen. Zumindest in der Mac-Version. Das ist bei der Recherche größerer Themen eine echte Möglichkeit, um zunächst Informationen zu sammeln und diese anchließend zu sortieren. Die kostenfreie Basis-Variante ist mit 30 Notizen allerdings recht eingeschränkt. Als Ausgleich kannst du diese aber auf einer unbegrenzten Anzahl Geräten verwenden. Wer also oft zwischen iPhone, iPad und Mac bei der Recherche wechselt, ist froh über diese Möglichkeit.

Lernplattformen

Neben diesen Werkzeugen für eigenständiges Lernen braucht es eine klassische Lernplattform, die speziell auf die Bedürfnisse von Schulkindern in ihren Klassenstufen und Schulfächern zugeschnitten ist. Anton Schule Lernen ist so eine Plattform, die es als Webplattform oder App gibt.

Hier können deine Kinder für ihre Altersstufen passend zu einzelnen Schulfächern pauken. Für Mathematik stehen etwa Lektionen in Sachen Primzahlen bereit, für den Deutschunterricht hingegen Übungen zu Adverbialsätzen.

Anton deckt Schulklassen von der ersten bis zur zehnten Klasse in Deutsch, Englisch, Biologie, Physik, Sachunterricht, Geschichte, Musik und Deutsch als Zweitsprache ab. Damit ist die kostenfreie Lernplattform eine ideale Vorbereitung für die nächste Klassenarbeit. Für Schulanfänger:innen und Fortgeschrittene gibt es die Lernplattform Scoyo. Diese richtet sich an Kinder im Vorschulalter bis zur Klassenstufe sieben. Entsprechend konzentrieren sich die Themen auf die Fächer Mathe, Deutsch, Englisch und die Naturwissenschaften. Mit Scoyo vertiefen die Kinder die Lerninhalte spielerisch. In unterschiedlichen Fragerunden geht es zum Beispiel um das Ausfüllen von Lückentexten oder das Abschießen der korrekten Antwort mit einer Wurfschleuder.

Wenn es darum geht, schulische Inhalte aufzuholen, Nachhilfe zu bekommen und Prüfungen wie Klassenarbeiten oder das Abitur vorzubereiten, dann ist die Plattform Learnattack des Dudenverlags eine Empfehlung. Hier finden Kinder von der fünften Klasse bis zum Abiturjahrgang Lerninhalte rund um Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Physik;

Sprachen wie Englisch, Französisch und Latein sowie Hauptfächer wie Mathe, Deutsch und Geschichte. Zu den Lerninhalten gibt es eigens produzierte Videos von Tutor:innen, Aufgaben und Übungen. Zum Schluss kann dein Kind eine Klassenarbeit auswählen und die Inhalte wie in einer echten Prüfungssituation bearbeiten. Learnattack gibt es zwei Tage lang kostenfrei als Testangebot, anschließend ist ein kostenpflichtiges Abo nötig. Dieses gibt es in zwei Stufen: Für den Premium-Zugang zahlst du rund 33 Euro pro Monat für sechs Monate oder rund 23 Euro pro Monat bei einer einjährigen Vertragslaufzeit. Dabei gibt es Zugang zu allen Fächern und Klassenstufen, mehr als 40.000 Lernvideos und Übungen sowie alle Klassenarbeiten. Mit Premium Plus gibt es einen Vokabeltrainer von Phase6 und einen Elternbereich mit Lernstatistiken dazu. Dieser ist jeweils 4 Euro teuer als das Premium-Abo.

Unterhaltsam lernen

Nach all der anstrengenden Planerei für den Schulalltag und Lernerei für Referate, Vokabeltests und Klassenarbeiten benötigt jedes Kind einen gesunden Freizeitausgleich. Abseits von Leistungsdruck und Noten kann aber auch diese sehr lehrreich ausfallen. Mit den richtigen Inhalten können Games, Filme und TV-Serien, Podcasts und Youtube-Videos mehr als nur ein Zeitvertreib sein. Spiele wie Minecraft können räumliches Denken und Teamwork fördern. TV-Serien und Filme können mit Originalsprachen und Untertiteln die Sprachkompetenzen erweitern. Für den nächsten Familienabend vor der Glotze könnte also Ted Lasso im englischen Original mit Untertiteln eine Empfehlung sein, die nicht nur unterhält, sondern gleichzeitig die Sprachkompetenz fördert. Das gilt ebenfalls für fremdsprachige Podcasts, die sich über Videospiele, Marvel-Filme oder Star Wars ausgiebig in englischer Sprache auslassen.

Auf Youtube können deine Kinder ebenfalls mit englischen Videos lernen. Oder du präsentierst Bildungsformate der öffentlich-rechtlichen Funk-Netzwerke.

Für Geschichts-Fans gibt es mit MrWissen2go Geschichte ein kurzweiliges Format, die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim informiert in ihrem Kanal maiLab primär über naturwissenschaftliche Themen und für jugendliche gibt es das Dokuformat STRG_F mit aufwendigen und kritischen Reportagen und Recherchen.

App-Tipp: Pocket School für das iPad

Eine simple und schlanke App für die Organisation des Schulalltags gibt es mit Pocket School im App Store. Die von einem Schüler selbst entwickelte Anwendung gibt es kostenfrei für das iPhone und iPad. Dein Kind erstellt hier den eigenen Stundenplan, trägt die Hausaufgaben ein sowie die eigenen Noten. Mit einem ebenfalls kostenfreien Nutzungskonto erhält dein Kind Benachrichtigungen als Erinnerungen für die fälligen Hausaufgaben. Leider kannst du als Elternteil jedoch nicht als Teammitglied wie bei Todoist oder Trello mitarbeiten. Damit hast du mit Pocket School weniger Kontrollfunktionen als bei den anderen Diensten. Dennoch ist die App eine sinnvolle Begleitung für den digitalen Schulalltag.

Lernhilfen

Eine gute Organisation ist zwar wichtig, aber kein Ersatz für das eigentliche Lernen. Deshalb gibt es einige Apps und Dienste, die deinen Kindern dabei helfen können.

Das Auswendiglernen von Vokabeln ist ein ständiger Begleiter durch die Schullaufbahn. Dabei gibt es einige unterschiedliche Methoden, die je nach Lerntyp besser oder schlechter funktionieren. Mit Cabuu können deine Kinder spielerisch neue Sprachen lernen. Dabei geht es nicht nur um das simple Auswendiglernen, sondern auch um das Anwenden von Vokabeln. In kurzweiligen Übungen und Spielchen interagieren die Kinder mit der App.

Zum Beispiel geht es beim Lernen von englischen Begriffen wie „strong“ darum, mit einer Wischgeste einen Roboter eine Hantel heben zu lassen. Das verknüpft den Begriff mit einer Bewegung. Cabuu gibt es zunächst kostenfrei für das iPhone und iPad im App Store. Die kostenfreie Testphase endet nach sieben Tagen. Für die weitere Nutzung ist ein kostenpflichtiges Abo für rund 6 Euro monatlich oder 30 Euro jährlich nötig. Mit dem kostenpflichtigen Abo kann dein Kind eigene Vokabellisten einscannen und die Lernassistenz nutzen. Cabuu unterstützt Englisch, Spanisch, Französisch und sogar Latein.

Nicht nur Vokabeln, sondern auch Matheformeln, Hauptstädte oder alle anderen Prüfungsthemen eignen sich für die gute alte Karteikarte. Diese analogen Klassiker können deine Kinder in digitaler Form einsetzen. Mit dem Online-Dienst Study Smarter erstellst du deine eigenen Karteikarten oder nutzt vorgefertigte Lerninhalte. Diese Sets können in englischer oder deutscher Sprache vorliegen. Besonders praktisch ist aber die Möglichkeit, eigene Karteikarten zu erstellen. Das geht schnell und einfach mit der kostenfreien iPhone-App.

Noch besser ist aber die Möglichkeit, aus eigenen PDF-Dokumenten Lernsets und Karteikarten zu erstellen. Das geht am besten in der Webversion der Anwendung.

Lernplattformen für Schulen

Die hier vorgestellten Apps und Plattformen sind unabhängig von der Bildungseinrichtung deines Kindes. Doch wie sieht das Angebot der Schulen eigentlich aus?

Das hängt ganz davon ab, in welchem Bundesland du lebst. Schule ist Ländersache und deshalb gibt es viele unterschiedliche Lernplattformen in den einzelnen Bundesländern. Weit verbreitet ist insbesondere die Open-Source-Plattform „Moodle“, die in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und in abgewandelter Form in Berlin zum Einsatz kommen kann. In manchen Bundesländern haben die Schulen sogar mehrere Alternativen zu Auswahl. Mit Lernplattformen wie Moodle können Lehrkräfte eigene Kurse einrichten, Unterrichtsmaterialien bereitstellen und Lernfortschritte einsehen.

So geht’s: Karteikarten mit Studysmarter

1 Studysmarter liefert viele deutschsprachige Karteikartensets, du kannst aber auch eigene Karten erstellen. Navigiere dazu auf das Büchersymbol unten links.

2 Hier findestdu eine Übersicht deiner Lernsets. Mit „Lernsets erstellen“ fügst du ein neues hinzu.

Danach benennst du es, wählst das Fach aus und kannst es teilen.

3 Jetzt fügst du dem Set neue Karteikarten hinzu. Das geht mit einem Import aus der Quizlet-App oder durch das Hochladen von PDF-Dokumenten.

Hier lädt dein Kind ein Dokument hoch, markiert eine wichtige Textstelle und wandelt diese mit wenigen Schritten in eine Karteikarte oder Notiz um. Das erspart euch aufwendige Tipparbeit. Die App ist zunächst kostenfrei. Für rund 7 Euro pro Monat oder 50 Euro pro Jahr kannst du die Premium-Version nutzen. Diese deaktiviert alle Werbeanzeigen und ermöglicht eine Offline-Nutzung.

Nicht alle Lerntypen funktionieren gleich. Um das Chaos im Kopf besser überblicken zu können, gibt es die Mindmap-Methode.

Kommunikation mit der Klasse und den Lehrkräften

Der Schulalltag findet in Gruppen und Zusammenarbeit statt, also braucht es eine digitale Lösung für den Austausch zwischen deinem Kind und dem Rest der Klasse. Auf dem Smartphone gibt es dazu Messengerdienste und -apps wie Whatsapp oder iMessage. Dabei sind diese unterschiedlich sensibel für Datenschutz und Privatsphäre oder ausschließlich für Apple-Plattformen verfügbar. Die beste plattformunabhängige und sichere Alternative zu diesen Apps ist Signal. Die Anwendung wird von einer gemeinnützigen Stiftung entwickelt und punktet vorwiegend durch Verschlüsselungstechniken und Datensparsamkeit. Und das Beste: Anders als Whatsapp gibt es Signal als eigenständige iPad-Anwendung im App Store zu finden.

Dabei stehen einzelne Begriffe und ihre Beziehungen im Vordergrund. Das kann gut funktionieren, um Referate als Struktur vorzubereiten oder um komplexe Zusammenhänge besser auswendig zu lernen. Auch für diese Lerntechnik gibt es digitale Umsetzungen. Der Online-Dienst Click Up konzentriert sich zwar auf die Geschäftswelt und das Projektmanagement, die Mindmap-Funktionen können deine Kinder aber auch zum Lernen nutzen. Ausgehend von einem Kernbegriff können sie weitere Abzweigungen hinzufügen. Jeder weitere Begriff kann als neue Wurzel für weitere Abzweigungen dienen. Damit

lässt sich zu Beginn von größeren Projekten oder Themen eine erste Struktur aufbauen. Alternativ können deine Kinder diese Baumdiagramme zum Auswendiglernen nutzen, zum Beispiel für Geschichtsthemen wie den Aufbau der Europäischen Union oder das Wahlsystem in Deutschland.

Click Up ist zwar nur in englischer Sprache verfügbar, aber mit deiner Hilfe können deine Kinder schnell eigene Mindmaps erstellen. Die kostenfreie Version ist für simple Mindmaps ausreichend. Erst für komplexere Strukturen mit mehr als 100 Einträgen oder mehr als 100 MB Speicherplatz ist ein kostenpflichtiges Abonnement nötig.

So geht’s: Mindmaps mit Click Up erstellen

1 Click U pist ein Projektmanagement-Werkzeug, lässt sich aber gut nutzen, um Mindmaps zu erstellen. Auf dem iPad geht das nur im Browser auf app.clickup.com.

2 Hier e rstellst du ein neues Mindmap mit einem Tap auf „+ View“ und wählst „Mind Map“ aus. Die blanke Darstellung funktioniert am besten für lose Gedanken.

3 Jetzt e rstellst du die Knotenpunkte deiner Mindmap. Die App erzeugt für dich automatisch die Wurzel und Abzweigungen, die du mit eigenen Begriffen füllst.