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Die besten Touren dieses Heftes


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Bergsteiger - Das Tourenmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 10.06.2022

Touren & Regionen ∕ Tourenkarten

Artikelbild für den Artikel "Die besten Touren dieses Heftes" aus der Ausgabe 7/2022 von Bergsteiger - Das Tourenmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bergsteiger - Das Tourenmagazin, Ausgabe 7/2022

1 Gran Paradiso (4061 m)

Hochtour in den Grajischen Alpen

Charakter: Der Gran Paradiso gilt als technisch leichter Viertausender.Hochtourenerfahrung und eine gute Kondition für 1400 Höhenmeter sind notwendig. Normalerweise gibt es eine ausgetretene Spur über den wenig steilen Gletscher. Die Kletterpassagen (UIAA II ) am felsigen Gipfelaufbau erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (Seilsicherung sinnvoll).Manchmal wird die Randspalte unterhalb des Gipfels mit Leitern überbrückt.

Talort: Valsavarenche (1541 m)

Start: Parkplatz Alpe Pravieux (1830 m)

Ende: Pont (1960 m)

Route: Parkplatz Alpe Pravieux – Rifugio Chabod – Laveciau-Gletscher –

Eselsrücken – Gran Paradiso – Eselsrücken – Ghiacciaio del Gran Paradiso – Rifugio Vittorio Emanuele II. – Pont Einkehr: Rifugio Chabod (2710 m), 1. Juni bis 25. September, Tel. 00 39/01 65/9 55 74, www.rifugiochabod.com; ...

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... Rifugio Vittorio Emanuele II. (2734 m), Mitte Juni bis Mitte September, Tel. 00 39/01 65/ 9 59 20, www.rifugiovittorioemanuele.com Der Trek-Bus (Tel. 00 39/03 39/5 44 33 64) fährt zwischen 28. Juli und 10. September von den Gemeinden im Tal (Villeneuve und Introd) zu den Ausgangspunkten im Gran Paradiso-Nationalpark.

Karten/Führer: Instituto Geografico Centrale 1:25 000, Blatt 101 »Gran Paradiso, La Grivola, Cogne«

Information: Touristinfo Valle d‘Aosta, Rue Bougeois 34, I-11012 Cogne, Tel. 00 39/01 65/7 40 40, www.lovevda.it Wegbeschreibung: Vom Parkplatz geht es auf einem guten Serpentinenweg durch lichten Wald und später über Wiesenhänge in etwa zweieinhalb Stunden zum Rifugio Chabod. Am nächsten Tag frühmorgens folgt man dem Steig auf einem Rücken direkt hinter der Hütte aufwärts bis zum felsigen Übergang auf den Laveciau-Gletscher, der am Ende des Sommers häufig blank ist. Es gibt einige offene Spalten. Man sollte nicht alleine, sondern in der Seilschaft aufsteigen. Unterhalb der Becca di Moncorvé, am sogenannten Eselsrücken (3650 m), mündet die Spur vom Rifugio Emanuele II. ein.

Nun geht es etwas steiler über Firnhänge bis zur Randkluft unterhalb des felsigen Gipfelaufbaus. Auf den letzten 100 Metern klettert man sehr ausgesetzt über Felsblöcke (UIAA II+) auf dem Grat zur Marienstatue. Hier ist absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ggf. Seilsicherung erforderlich.

Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute oder vom »Eselsrücken« nach Westen über den spaltenarmen Ghiacciaio del Gran Paradiso zum Rifugio Vittorio Emanuele II. (hier Übernachtung oder direkter Abstieg nach Pont).

Astrid Därr

2 Nockberge-Trail (Etappe 1 & 2)

Mehrtagetour in den Niederen Tauern

Charakter: Die ersten beiden Etappen des Trails starten mit moderaten Längen und führen gemütlich von der Nordwestecke der Nockberge ins Gebiet des Biosphärenparks hinein. Mit Übernachtung auf der Neuen Bonner Hütte geht es über einen Höhenweg nach Innerkrems.

Talort: St. Michael im Lungau (1075 m)

Start: Parkplatz an der Aineckbahn in Katschberg (1640 m)

Ende: Innerkrems (1480 m)

Route: 1. Etappe: Aineckbahn – Neue Bonner Hütte 3 ¼ Std., 2. Etappe:Neue Bonner Hütte -Innerkrems 5 ¾ Std.

Einkehr: Neue Bonner Hütte (1713 m), ganzjährig, außer April und November geöffnet, Tel. 00 43/6 99/11 52 10 51, www.neue-bonner-huette.at;

Laußnitzeralm (1839 m), Anfang Juni bis Mitte Oktober, Tel. 00 43/6 76/4 18 12 38, www.laussnitzer.at; Blutige Alm Hütte (2006 m), Juni bis September, Tel. 00 43/6 50/6 14 11 83; Hotels und Pensionen in Innerkrems Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis Radstadt im Norden, ab hier Busverbindung über St. Michael im Lungau zum Katschberg Karten/Führer: Freytag & Berndt 1:50 000, WK 222 »Bad Kleinkirchheim, Biosphärenpark Nockberge«

Information: Tourismusverband Salzburger Lungau Katschberg, Raikaplatz 242, A-5582 St. Michael im Lungau, Tel. 00 43/64 77/89 13, www.salzburgerlungau.at und bei den Trail Angels: www.nockberge-trail.com

Wegbeschreibung: Von der Katschberg-Passhöhe steigt man auf Weg Nr. 111 in einigen Kehren zum Aineck. Dort wendet man sich nach Süden und geht auf einem schmaleren Weg (weiterhin Nr. 111) am südlichen See vorbei und weiter auf einer breiten Wiesenrampe nach Süden hinab zum Teuerlnock. Ab hier folgt der Weg dem Kamm nach Osten und man gelangt über freie Flächen bis kurz vor die Neue Bonner Hütte. Vor der Hütte biegt man auf eine Almstraße ein und kommt so zum Etappenziel. Der zweite Tag beginnt, indem man auf der Zufahrtsstraße für ein paar Minuten nach Westen quert, dann zweigt man auf Weg Nr. 113 nach Süden ab und steigt in den Sattel südlich der Ebenwaldhöhe. Jenseits verliert man etwas Höhe in den Graben des Plareitbachs, bevor es hinaufgeht zur Laußnitzer Alm. Im weiteren Verlauf hält sich der Weg nach Südosten: zuerst zum Laußnitzsee, dann über die Schwarzwand (2214 m) und hinab zum Gmeinnock (kleiner Abstecher). Über eine Ebene mit dem Anderlesee gelangt man auf die Kameritzhöhe und nach Osten weiter auf die Gaipahöhe. Von dort steigt man direkt nach Süden ab, kommt auf eine Almstraße, der man hinüber zur Blutige Alm Hütte folgt.

Von dort in etlichen Kehren über das Liftgebiet hinunter nach Innerkrems.

Andrea Strauß

3 Nockberge-Trail (Etappe 3 & 4)

Mehrtagetour in den Niederen Tauern

Charakter: Die dritte und vierte Etappe des Trails beinhalten eine Reihe von Höhepunkten: den Weg durch die Donnerschlucht, das Rosanintal, die Besteigung des Königsstuhls und das schöne Auf und Ab zum Falkertsee.

Start: Innerkrems (1480 m)

Ende: Falkertsee (1870 m)

Route: 3. Etappe: Innerkrems – Turracherhöhe 7 ¼ Std., 2. Etappe: Turracherhöhe – Falkertsee 7 Std.

Einkehr: Übernachtung in Hotels und Pensionen auf der Turracherhöhe und am Falkertsee, Einkehr an der Dr.-Josef-Mehrl-Hütte (1730 m), Mai bis EndeSeptember, Tel. 00 43/47 36/320, www.alpenverein.at/wien und Priesshütte (1720 m), Ende Mai bis Ende Oktober, Tel. 00 43/6 64/6 54 27 51

Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis Spital, ab hier Busverbindung über Kremsbrücke nach Innerkrems Karten/Führer: Freytag & Berndt 1:50 000, WK 222 »Bad Kleinkirchheim, Biosphärenpark Nockberge«

Information: Tourismusverband Salzburger Lungau Katschberg, Raikaplatz 242, A-5582 St. Michael im Lungau, Tel. 00 43/64 77/89 13, www.salzburgerlungau.at und bei den Trail Angels: www.nockberge-trail.com Wegbeschreibung: Von Innerkrems folgt man kurz der Landstraße nach Osten, dann zweigt ein Wanderweg in die Donnerschlucht ab und führt hinauf ins Wiesengelände mit der Dr.-Josef-Mehrl-Hütte. Hier auf der Almstraße nach Süden ins Rosanintal. Anfangs in der Nähe des Bachs, dann nach Südwesten ansteigend auf eine Hangterrasse mit dem Rosaninsee und zuletzt über einen steilen Hang in den Sattel zwischen Friesenhalshöhe und Königsstuhl. Von dort mit einigen Kehren auf den Gipfel des Königsstuhls. Ein Weg führt vom Gipfel nach Süden und über den Karlnock in die Stangscharte. Er gabelt sich, man hält sich auf dem rechten in den Schneegrubensattel, dann um den Südrücken des Gregerlnocks herum in die Pregartscharte. Überwiegend absteigend gelangt man zur Turracherhöhe. Am nächsten Tag steigt man vom Südende des Sees auf dem Barbaraweg zum Südrücken des Rinsennocks und zum höchsten Punkt. Der Abstieg geht den Nordwestrücken hinab in die Pregartscharte und auf bekanntem Weg in den Schneegrubensattel. Hier biegt man nach Süden ab und steigt ab zur Nockalmstraße, die man bei der Priesshütte erreicht. Etwa zwei Kilometer folgt man der Straße, dann zweigt man links ab und steigt auf einem Wanderweg durch das Kar unter dem Klommock zum Steinnock. Den Gipfel selbst umgeht man südlich.

Auf einem Höhenweg wandert man unter dem Falkertköpfl hindurch und aus dem Sattel zwischen Falkert und Falkertköpfl hinab zum Falkertsee.

Andrea Strauß

4 Nockberge-Trail (Etappe 5 & 6)

Mehrtagetour in den Niederen Tauern

Charakter: Etappen 5 und 6 des Trails sind zwei mäßig lange Tage mit Besteigung des bekannten und aussichtsreichen Falkert.

Start: Falkertsee (1870 m)

Ende: Erlacher Haus (1638 m)

Route: 5. Etappe: Falkertsee – Bad Kleinkirchheim 4 ¾ Std., 6. Etappe: Bad Kleinkirchheim – Erlacher Haus 5 ½ Std.

Einkehr: Hotel oder Pension in Bad Kleinkirchheim, Erlacher Haus (1638 m), Muttertag bis Ende Oktober, Tel. 00 43/6 76/4 21 05 45, www.erlacherhaus.at

Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis Spital, ab hier Busverbindung zum Falkertsee Karten/Führer: Freytag & Berndt 1:50 000, WK 222 »Bad Kleinkirchheim, Biosphärenpark Nockberge«

Information: Tourismusverband Salzburger Lungau Katschberg, Raikaplatz 242, A-5582 St. Michael im Lungau, Tel. 00 43/64 77/89 13, www.salzburgerlungau.at und bei den Trail Angels: www.nockberge-trail.com Einsamkeitsfaktor: Der Falkert ist als Gipfel gut besucht, auch Bad Kleinkirchheim ist kein ruhiges Pflaster. Die Abschnitte dazwischen dagegen sind – wie so oft in den Nockbergen – recht still.

Wegbeschreibung: Vom Falkertsee steigt man nach Südwesten auf, am Ochsenaugensee vorbei und in die Falkertscharte. Recht schrofig und steilerreicht man von hier als Abstecher den schönen Aussichtsgipfel. Anschließend wendet man sich aus der Scharte nach Südwesten (ein Gipfelabstecher auf den Rödresnock ist möglich und aufgrund der mäßig langen Tagesetappe auch zu empfehlen) und folgt dem Weg, der über den langen Rücken nach Südwesten führt, bis dieser durch die waldige Südflanke in vielen Kehren nach Bad Kleinkirchheim absteigt. Etappe 6 beginnt mit dem Weg durch Bad Kleinkirchheim Richtung St. Oswald, anfangs auf der Dorfstraße nach Westen, dann auf der Thermenstraße und dem St. Kathrein-Weg zur St. Oswalder Straße. Im Ortsteil Staudach kann man nach links abzweigen und über Wiesen- und Waldgelände nach Westen ansteigen zum Priedröf am südlichen Rand des Skigebiets. Von hier folgt man dem Kamm im leichten Auf und Ab nach Norden, quert unter dem Wiesennock westlich hindurch (Gipfelabstecher möglich) und nach langem Weg am Kamm beendet man die Tagesetappe mit dem Abstieg durch den Wald zum Erlacher Haus.

Andrea Strauß

5 Nockberge-Trail (Etappe 7 & 8)

Mehrtagetour in den Niederen Tauern

mittel 2 Tage 1220 Hm 2280 Hm 38 km

Charakter: Die beiden Schlussetappen sind geprägt vom idyllischen Abstieg durchs Koflachtal und den Blicken hinab auf den Millstätter See.

Start: Erlacher Haus (1636 m)

Ende: Millstätter See (588 m)

Route: 7. Etappe: Erlacher Haus – Millstätter Hütte 7 ¼ Std., 8. Etappe: Millstätter Hütte – Millsätter See 5 Std.

Einkehr: Übernachtung: Erlacher Haus (1636 m), Muttertag bis Ende Oktober, Tel. 00 43/6 76/4 21 05 45, www.erlacherhaus.at; Millstätter Hütte (1876 m), Anfang Juni bis Ende September, Tel. 00 43/6 64/73 63 34 39,www.millstaetterhuette.at, als Einkehr: Erlacher Bockhütte (1938 m), Anfang Mai bis Ende Oktober, Tel. 00 43/6 99/11 97 59 44, www.langalmtal. at; Alexanderhütte (1786 m), Mai bis Oktober, Tel. 00 43/6 64/6 45 49 20, www.alexanderalm.at; Sommeregger Hütte (1698 m), Mai bis Oktober, Tel. 00 43/6 64/2 06 55 24, www.sommereggeralm.at Mobil vor Ort: Bahnverbindung ab Spital, bis dorthin Busverbindung ab Seeboden Karten/Führer: Freytag & Berndt 1:50 000, WK 222 »Bad Kleinkirchheim, Biosphärenpark Nockberge«

Information: Tourismusverband Salzburger Lungau Katschberg, Raikaplatz 242, A-5582 St. Michael im Lungau, Tel. 00 43/64 77/89 13, www.salzburgerlungau.at und bei den Trail Angels: www.nockberge-trail.com

Wegbeschreibung: Vom Erlacher Haus geht es kurz auf dem Weg des Vortags zurück zu einer Verzweigung im Wald und hier links hinauf, unter der Almfläche mit der St. Oswalder Bockhütte hindurch und über einen Latschensattel ins Kar mit der Erlacher Bockhütte. Ein kurzer, steiler Anstieg führt auf das Wiesenplateau mit dem Predigerstuhl. Dann über einen Steig nach Nordwesten über kuppiges Gelände zur Kaninger Wolitzenhütte. Nun geht es das Koflachtal hinab. Auf etwa 1530 Metern quert man auf die rechte Bachseite und gelangt im Auf und Ab durch die Südflanke in den Nöringsattel. Durch die Nordseite des Kamplnock geht es sehr ruhig ins Millstätter Törl und damit zurück ins Almgelände der Südseite. Die Millstätter Hütte ist nach ein paar Minuten erreicht. Der letzte Tag führt von der Hütte über Wiesen hinab zur Alexanderhütte und über den Hang hinauf zum Tschierwegernock. In einem weiten Bogen geht es ohne viel Höhenverlust das Westkar hinaus und hinab zur Sommeregger Hütte an der Panoramastraße. Über die Hansbauerhütte oder auch direkt über die Panoramastraße steigt man ab und gelangt über den Ort Treffling bis nach Seeboden und an den Millstätter See. Ein Abstecher nach Millstatt ist zum Abschluss lohnend.

Andrea Strauß

6 Golden Bay Rundwanderung

Wanderung an der Westküste Maltas

Charakter: Türkisblaues Wasser, goldgelber Sand, bizarre Gesteinsformationen – diese Spritztour mit optionalen Badestopps im ruhigen Nordwesten der Hauptinsel bietet maximalen Spaß bei nur kurzen Gehzeiten. Auf der Halbinsel ist Trittsicherheit gefragt.

Start/Ende: Golden Bay (23 m)

Route: Golden Bay – Għajn Tuffieħa Tower ½ Std. – Il-Qarraba ¾ Std. – Lippija Tower ½ Std. – Golden Bay ½ Std.

Mobil vor Ort: Mit dem Bus zur Haltestelle Għajn Tuffieħa, Linien 44, 101, 223 und 225

Karten/Führer: Daniela Knor und Torsten Bieder: »Malta, Gozo mit Comino – 35 Touren«, Rother Wanderführer Information: Tourist Information Centre Mellieħa, Misraħ Iż-Żjara tal-Papa Ġwanni Pawlu II, Tel: 00 3 56/22 91 55 11, www.visitmalta.com Einsamkeitsfaktor: mittel Gaumenfreuden: Auf dem Rückweg kann man bei der »Gaia Foundation« Bio-Olivenöl kaufen.

Familienfreundlichkeit: für Kinder geeignet Schlechtwetter-Alternative: Eine Stadtführung in Valletta mit Frans Van Avendonk, Tel. 00 356/79 48 92 88, E-Mail: frans@avendonk.com Wegbeschreibung: Man startet Richtung Süden und peilt den Għajn Tuffieħa Tower an. Nach dem Abstecher zur Halbinsel geht es am Lippija

Tower vorbei zurück zur Golden Bay.

Persönliche Empfehlung: Die Wanderung lässt sich mit Tour Nr. 6 aus dem oben genannten Führer kombinieren – dann sieht man auch noch das Popeye Village.

Günter Kast

7 Hinteres Sonnwendjoch (1986 m)

Wilder Weg im Mangfallgebirge

Charakter: Wenn man von Osten über die Krenspitze zum Sonnwendjoch aufsteigt, kann man sehr einsam unterwegs sein. Zu Beginn und am Ende Almstraßen. Ansonsten viel wegloses und teils auch ausgesetztes Gelände Talort: Thiersee (700 m)

Start/Ende: Parkplatz Ackernalm (1320 m)

Route: Ackernalm – Schönfeldjoch 2 Std. – Wildenkarsattel ½ Std. – Krenspitze 1 Std. – Sonnwendjoch ½ Std. – Ackernalm 1 ½ Std.

Einkehr: Ackernalm (1350 m), Mai bis Oktober, 00 43/6 64/415 05 80, www.ackernalm.at

Mobil vor Ort: Die Ackernalm ist nur mit privatem KFZ über eine Mautstraße erreichbar.

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 16 »Mangfallgebirge Ost« Information: Tourismus Infobüro Thiersee, Tel. 00 43/53 72/6 22 07, Vorderthiersee 38, A-6335 Thiersee, www.kufstein.com/de/thiersee Einsamkeitsfaktor: Auf dem Abschnitt zwischen Wildenkarsattel und Sonnwendjoch sind wenige Bergsteiger unterwegs.

Wegbeschreibung: Von der Ackernalm geht man die Mautstraße einen Kilometer zurück und biegt dann links in den Fahrweg zu den Wildenkaralmen ab. Am vierten Almgebäude nicht weiter geradeaus zum Wildenkarsattel hinauf, sondern oberhalb des Gebäudes nach rechts und zunächst wegloseine Wiese nach Osten queren. Der Steig wird deutlicher und führt in einer langen Querung zur Schönfeldalm. Hier wendet man sich nach links und folgt den Wiesenhängen nach Nordosten zum breiten Rücken des Schönfeldjochs (1716 m), das man problemlos nach Osten überschreitet, um dann links unterhalb des Wildenkarjochs zum Wildenkarsattel abzusteigen. Ab jetzt geht es weglos immer in Westrichtung dem Kammverlauf folgend weiter. Bald wird an einem Turm die erste Schlüsselstelle erreicht (UIAA I-II), an der eine kurze steilere Felsstufe zu überwinden ist. Später muss man an einer Scharte einmal kurz nach Norden absteigen. Die nicht ganz leicht zu sehenden Spuren steuern in der Nordflanke eine Rinne an und folgen ihr durch grasdurchsetzte Schrofen wieder hinauf zur Kammlinie. Über diese wieder leichter zum Gipfelkreuz der Krenspitze (1972 m). Ab jetzt ist der Weg einfacher und folgt dem Kammverlauf zum Hinteren Sonnwendjoch.Vom Gipfel steigt man auf dem gut markierten Normalweg nach Süden ab, wo man auf eine breite Almstraße trifft. Dieser muss man nach rechts mit einem Umweg nach Westen zu den Steinerkaser Almen folgen, von wo die Straße dann wieder nach Osten zur Ackernalm zurückführt.

Michael Pröttel

8 Grande Anello dei Monti Sibillini

Mehrtagetour auf dem Apennin

Charakter: Die beiden ersten Etappen führen an der Ostseite der Monti Sibillini vor allem durch Wiesengelände und kleine Dörfer. Markantester Einschnitt ist die Talquerung des Fiume Aso. Das Wandergelände ist einfach und lieblich.

Talort: Ascoli Piceno (154 m)

Start: Forca di Presta (1536 m)

Ende: Isola San Biagio (940 m)

Route: 1. Etappe: Forca di Presta – Colle 3 ½ Std. – Astorara ¾ Std., 2. Etappe: Astorara – Isola San Biagio 2 ¼ Std.

Einkehr: Übernachtungsmöglichkeit in Astorara wenig unterhalb von Colle, Zwischenetappe möglich in Altino im Rifugio Altino (1089 m, Ersatzbau nach Erdbeben) und in Isola San Biagio, notfalls alternativ weiter unten in Montemonaco Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis nach Perugia, weiter mit dem Bus z. B. nach Fiastra oder einen der anderen größeren Orte. Die Ostseite der Runde ist schlecht öffentlich erreichbar.

Karten/Führer: Societa Editrice Ricerche 1:25.000 »Monti Sibillini«

Information: Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica del Comprensorio Perugino, Piazza Matteotti, 18, I-6100 Perugia, Tel. 00 39/7 55 73 64 58, www.umbriaturism.it Einsamkeitsfaktor: Die Gegend ist sehr ruhig. Die Ostseite der MontiSibillini ist dünn besiedelt, von den Agriturismi und den Behelfsbauten abgesehen gibt es kaum Infrastruktur.

Wegbeschreibung: Von der Forca di Presta steigt man auf der Straße (SP 34) nach Nordosten ab, bis man nach gut eineinhalb Kilometern links beschildert auf einen Wiesenweg abbiegen kann. Auf diesem geht es höhenparallel durch die komplette Südostflanke des Monte Vettore hindurch in einen Wiesensattel. Hier mündet eine Almstraße ein, auf der es nun leicht fallend nach Norden geht und zuletzt mit ein paar Serpentinen zur SP 199 hinab. Der Weiterweg ginge auf der Straße nach links, während sich rechts unterhalb ein Agriturismo in Astorara für die erste Übernachtung anbietet.

Etappe 2 führt zunächst zurück zur Einmündung und nach weiteren 500Metern links hinauf auf einen Höhenweg, dem man im leichten Auf und Ab nach Norden bis nach Altino (auch hier Übernachtungsmöglichkeit) folgt.In Altino zweigt ein Fußweg nach Nordosten ab und geht bald durch den Wald hinab ins Tal des Aso. Auf der anderen Bachseite geht es talein und in Tofe eine Wiesenflanke hinauf nach Isola San Biagio. Den letzten Kilometer zum Dorf geht man dabei auf der SP 148.

Andrea Strauß

9 Grande Anello dei Monti Sibillini

Mehrtagetour auf dem Apennin

Charakter: Die dritte und vierte Etappe der Runde sind gebirgiger und länger. Sie bieten schöne Ausblicke hinab auf die Dörfer. Teils auf Feldwegen, teils auf Wanderwegen. Durchwegs ausgeschildert, nur im Aufstieg zum Rifugio Amandola auf einer Variante Start: Isola San Biagio (940 m)

Ende: Fiastra (732 m)

Route: 3. Etappe: Isola San Biagio – Rubbiano ¾ Std. – Piedivalle 1 ½ Std. – Rifugio Città di Amandola 2 Std. (alternativ Garulla), 4. Etappe: Rifugio Città di Amandola – Bolognola/Pintura 2 ¾ Std. – Prati 1 ¼ Std. – Madonna di Rio Bagno 3 Std. – Fiastra/La Villa 1 ¼ Std.

Einkehr: Rifugio Citta di Amandola (1185 m), im Mai 2022 Pächterwechsel, noch keine Kontaktdaten verfügbar; Übernachtung alternativ im Ort Garulla. Mehrere Möglichkeiten in Fiastra, z. B. Rifugio di Tribbio (760 m), Via Monte Coglia, Tel. 00 39/07 37/52 70 27, www.rifugioditribbio.com Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis nach Perugia, weiter mit dem Bus z. B. nach Fiastra Karten/Führer: Societa Editrice Ricerche 1:25 000 »Monti Sibillini«

Information: Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica del Comprensorio Perugino, Piazza Matteotti, 18, I-6100 Perugia, Tel. 00 39/7 55 73 64 58, www.umbriaturism.it Einsamkeitsfaktor: Sehr ruhig, auch die Infrastruktur bleibt sparsam.

Wegbeschreibung: Von Isola aus nach Norden, anfangs auf der Straße,dann auf einem Feldweg mit schönen Ausblicken. Bei Rubbiano quert man die Straße und steigt auf einem Wanderweg ab zum Bach Tenna. Ein steiler Anstieg führt jenseits nach Tribio hinauf und hinunter zum Bach Ambro. Über Piedivalle gelangt man hinauf nach Valle und auf dem Hüttenweg über teils herrliche Wiesen zum Rifugio Citta di Amandola (1185 m), wo man übernachten kann. Alternativ kann man von Valle auch über Casalicchio in den Ort Garulla gehen und dort übernachten. Am nächsten Tag vom Rifugio fallend auf einer Almstraße nach Norden, nach eineinhalb Kilometern linkshaltend. Im Auf und Ab geht es über den Passo Ventoso in den Ort Pintura. Man folgt der SP 120 unter dem Sasso Tetto hindurch nach Santa Maria Maddalena, quert die anschließende Straße und wandert über Wiesen (»Prati«) anfangs steigend, dann lange fallend nach Norden. Am nördlichen Wiesenende nochmals kurz auf der Straße, dann über Almstraßen die Nordflanke hinab und einige Gräben ausgehend zur beschädigten Kirche Madonna di Rio Bagno. Steil hinauf zum Collicello und mit Seeblick hinab nach Fiume am Lago del Fiastrone. Übernachten kann man im Ortsteil Trebbio auf der Westseite des Sees.

Andrea Strauß

10 Grande Anello dei Monti Sibillini

Mehrtagetour auf dem Apennin

Charakter: Zwei lange und abwechslungsreiche Tage führen auf der Westseite der Sibillinischen Berge überwiegend auf Wanderwegen nach Castelluccio in die berühmte Hochebene. Die letzte Etappe ist nur noch kurz und kann bei privater Anreise auch an den Beginn der Tour gestellt werden.

Start: Fiastra (732 m)

Ende: Forca di Presta (1536 m)

Route: 5. Etappe: Fiastra/Trebbio – Monte Coglia (1480 m) 2 ¾ Std. –Santuario di Macereto 2 Std. – Visso 2 ½ Std., 6. Etappe: Visso – Verzweigung Gipfel Cardosa 3 Std. – Monte delle Rose 2 ¾ Std. – Castelluccio 1 ¾Std., 7. Etappe: Castelluccio – Forca di Presta 2 ½ Std.

Einkehr: Übernachtungsmöglichkeiten in Visso und Castelluccio Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis nach Perugia, weiter mit dem Bus z. B. nach Fiastra oder Visso (Busverbindung von Norcia)

Karten/Führer: Societa Editrice Ricerche 1:25 000 »Monti Sibillini«

Information: Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica del Comprensorio Perugino, Piazza Matteotti 18, I-6100 Perugia, Tel. 00 39/7 55 73 64 58, www.umbriaturism.it Einsamkeitsfaktor: ruhig, nur etwas belebter als die Ostseite Wegbeschreibung: Vom südlichen (oberen) Ortsrand von Trebbio geht es in vielen Serpentinen den Monte Coglia hinauf, durch einige Gräben und mit einer Querung hinab zum ehemaligen Santuario di Macereto. Über das Almgelände nördlich und westlich des Monte Careschio gewinnt man an

Höhe, bevor es auf einem Fußweg lange hinab geht zum Ende der Etappe nach Visso. Die nächste, lange Tagesetappe geht über den Höhenzug des Monte Cardosa nach Castelluccio. Dazu von Visso am südlichen Ortsrand über die Chiesa San Pietro in vielen Kehren hinauf ins Almgelände unter dem Monte Cardosa und im Westen unter dem Gipfel hindurch. Über einige kleine Wiesengipfel immer nach Süden bis zum Monte delle Rose.

Für die Übernachtung in Castelluccio und den Blick auf die wunderschöne Hochebene zweigt man hier vom Original ab: Kurz vor dem Monte delle Rose nach Osten hinab, durchs Valle Canatra und zuletzt auf einer Almstraße nach Castelluccio. Für die letzte Etappe zur Forca di Presta anfangs auf dem Weg 556 nach Süden, dann über die Straße und nach Südosten.

Durchs Wiesengelände weiter südöstlich und östlich (nicht Weg 556 nach Süden folgen!) und über Fahrwege zur Forca, zuletzt ansteigend. Die Originalroute des Anello bleibt westlich und südlich von Castelluccio und lässt die Hochebene leider aus.

Andrea Strauß

11 Schleifmühlklamm

Wanderung in den Ammergauer Alpen

Charakter: Einfache Wanderung, Aufstieg über eine Forststraße und steile, schmale Bergpfade. Beim Abstieg geht es auf ebenfalls schmalen Wegen und Stegen durch die Schleifmühlenklamm.

Talort: Unterammergau (836 m)

Start/Ende: Wanderparkplatz Steckenberg (876 m)

Route: Wanderparkplatz – Steckenbergkreuz – Schleifmühlklamm –Wanderparkplatz Einkehr: Unterwegs keine, aber fast direkt am Start liegt die Steckenbergalm und der Gasthof Schleifmühle

Mobil vor Ort: Mit dem Zug über Murnau nach Unterammergau Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 7 »Ammergebirge Ost, Pürschling, Hörnle«

Information: Ammergauer Alpen, Eugen-Papst-Straße 9a, 82487 Oberammergau. Tel. 0 88 22/92 27 40, www.ammergauer-alpen.de

Familienfreundlichkeit: Sehr gut für Familien mit Kindern geeignet

Wegbeschreibung: Wir starten auf der leicht ansteigenden Forststraße in Richtung Pürschling. Die Abzweigung in die Schleifmühlklamm lassen wir beim Aufstieg rechts liegen. Bald darauf biegen wir von der Pürschlingstraße links auf den Pfad ein, der zum Steckenbergkreuz führt (ausgeschildert aber leicht zu übersehen). Nun geht es steil, immer an der Hangkante entlang aufwärts. Grüne Pfeile helfen bei der Orientierung bis zum Steckenbergkreuz (1215 m). Anschließend geht es auf dem Anstiegsweg zurück bis zur Pürschlingstraße. Dort hält man sich für wenige Meter nach links bis zum oberen Ende der Schleifmühlenklamm (beschildert).Nun geht es gleich steil hinunter und vorbei am ersten großen Wasserfall.Der Weg ist schmal und führt zum Teil über Stege und eiserne Brücken.Im unteren Teil der Klamm nähern wir uns dem Wasser und können hier an mehreren Stellen einen Platz für eine erfrischende Pause suchen. In diesem Bereich der Klamm kann man auch noch Spuren des Wetzsteinabbaus erkennen. Am Ende der Klamm stoßen wir wieder auf die Pürschlingstraße, der wir nur noch wenige Meter bis zum Wanderparkplatz folgen müssen.

Stefan Moll

12 Jachenauer Wasserfall

Wanderung in den Bayerische Voralpen

Charakter: Eine erfrischende Runde vor allem an heißen Sommertagen: Der Lainlbach lädt an vielen Stellen zur Rast ein. Höhepunkt ist der große Jachenauer Wasserfall, auch Glasbachfall genannt. Die Rundtour verläuft auf dem Hinweg fast ausschließlich auf einer Forststraße, der Rückweg auf Bergpfaden entlang des Bachs.

Talort: Jachenau (790 m)

Start/Ende: Wanderparkplatz am Schützenhaus Route: Wanderparkplatz – Berglalm – Lainlalm – Jachenauer Wasserfall – Lainalm – Wanderparkplatz

Einkehr: Unterwegs keine, mehrere Möglichkeiten in der Jachenau Mobil vor Ort: Mit dem Zug bis Lenggries und weiter mit dem RVO-Bus 9595 in die Jachenau Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 11 »Isarwinkel, Benediktenwand«

Information: Gästeinformation Jachenau, Dorf 511/2, 83676 Jachenau, Tel. 0 80 43/91 98 91, www.jachenau.de Familienfreundlichkeit: Sehr gut für Familien mit Kindern geeignet

Wegbeschreibung: Wir gehen vom Wanderparkplatz am Schützenhaus zurück zur Hauptstraße und folgen ihr für etwa 500 Meter in Richtung Lenggries. Der Einstieg zum Wanderweg ist ein Feldweg, der unmittelbar hinter der Kapelle auf der linken Straßenseite beginnt. »Zum Wasserfall«ist hier bereits ausgeschildert. Bis zur privaten Berglalm steigt der Weg deutlich an, dann führt er in den Wald hinein und wird flacher. Links vom breiten Weg rauscht der Lainlbach dahin. Wir lassen alle Abzweigungen unberücksichtigt und folgen der Beschilderung weiter zum Wasserfall. So erreichen wir entlang von Felswänden die Abzweigung zur Rappinalm und -schlucht. Wir halten uns aber geradeaus bis zur etwa 300 Meter entfernten Lainlalm, an der der Glasbach in den Lainlbach mündet. Direkt hinter der Alm biegen wir rechts auf einen Wiesenweg ab. Entlang des Glasbachs sind wir in wenigen Minuten beim Jachenauer Wasserfall, der sich bei hohem Wasserstand aus drei herabstürzenden Wasserschleiern zusammensetzt. Zurück geht es zunächst auf dem gleichen Weg wieder zur Lainalm und ein Stück auf der Forststraße entlang. Dann biegen wir rechts in den mit »Fußweg zur Jachenau« und »J1« ausgeschilderten Wanderweg ein.

Wir queren den Bach und gehen auf einem Pfad auf der rechten Uferseite bergab. Schließlich erreichen wir Almwiesen, wandern auf ihnen links weiter und halten uns kurz drauf nochmals links in Bachnähe. So erreichen wir das Dorf Jachenau direkt am großen Wanderparkplatz am Schützenhaus.

Stefan Moll