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Die besten Touren dieses Heftes


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Bergsteiger - Das Tourenmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2022 vom 14.10.2022

Tourenkarten

SCHWIERIGKEITSGRADE & TOURENARTEN

Artikelbild für den Artikel "Die besten Touren dieses Heftes" aus der Ausgabe 11/2022 von Bergsteiger - Das Tourenmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bergsteiger - Das Tourenmagazin, Ausgabe 11/2022

einfach

mittel

schwierig

Bergwandern Klettern Klettersteig Hochtour Schneeschuh Skitour Bike&Hike Trailrunning

Alle GPS-Daten zu den Touren gibt es als Download:

1 Allgäuer A lpenGROSSER WIDDER-STEIN 1300 Hm / 7 ½ Std.

2 Allgäuer AlpenMITTAG 830 Hm / 7 Std.

3 Allgäuer Alpen PRINZ-LUITPOLD-HOCHWANNER 1650 Hm / 2 Tage

4 Allgäuer Alpen HÜNDELESKOPFHÜTTE 250 Hm / 1 ¼ Std.

5 Radstädter Tauern FRANZ-FISCHER-HÜTTE 580 Hm / 3 ½ Std.

6 Wettersteingebirge HOCHWANNER 1650 Hm / 2 Tage

7 Chiemgauer Alpen HOCHSTAUFEN 1400 Hm / 6 Std.

8 Bayerische Voralpen LACHERSPITZE 650 Hm / 4 Std.

9 Bayerische Voralpen OSTERFEUERSPITZE 700 Hm / 4 Std.

10 Rätikon SCHESAPLANA-RUNDE TAG 1 900 Hm / 5 Std.

11 RätikonSCHESAPLANA-RUNDE TAG 2 1070 Hm / 5 Std. 12

12 Rätikon SCHESAPLANA-RUNDE TAG 3 190 Hm / 4 ½ Std.

1 Großer Widderstein (2533 m)

Bergsteigen in den Allgäuer Alpen ...

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BS 11/22, Seite 025

schwierig 7 ½ Std. 1300 Hm 16 km

Charakter: Auch wenn er nicht leicht ist, einen Besuch ist das Wahrzeichen des Kleinwalsertals auf jeden Fall wert. Die steile felsige Rinne zum Gipfel erfordert leicht ausgesetzte Kraxelei bis zum I. Schwierigkeitsgrad. Außerdem herrscht Steinschlaggefahr. Man sollte auch selbst darauf achten, keinen losen Schotter von den Bändern zu treten. Markierungen sind ausreichend vorhanden und gut ersichtlich.

Talort: Mittelberg (1215 m)

Start/Ende: Baad (1244 m)

Route: Baad – Bärgunthütte ¾ Std. – Bärgunttobel – Hochalppass 1 ½ Std – Großer Widderstein 1 ¼ Std. – Widdersteinhütte 1 Std. – Gemstelpass – Obere Gemstelalpe 2 Std. – Baad 1 Std.

Einkehr: Bärgunthütte (1408 m), im Sommer täglich von 10 bis 17 Uhr, Tel. 00 43/6 64/3 11 04 53, ; Widdersteinhütte (2015 m), Anfang Juni bis Mitte Oktober, Tel. 00 43/6 64/3 91 25 24, www.widderstein-huette.at

Mobil vor Ort: Der Walserbus verkehrt zwischen den Ortschaften im Tal über Mittelberg bis Baad (mit Gästeticket Kleinwalsertal kostenfrei).

Karten/Führer: Kompass-Karte 1:25 000, Blatt 03 »Oberstdorf, Kleinwalsertal«

Information: Kleinwalsertal Tourismus, Walserstraße 264, A-6992 Hirschegg, Tel. 00 43/55 17/5 11 40,

Einsamkeitsfaktor: Die Rundtour ist beliebt und gut frequentiert. An den felsigen Gipfelanstieg wagen sich hingegen deutlich weniger Wanderer.

Wegbeschreibung: Von der Bushaltestelle Baad über die Breitach-Brücke und auf breitem Schottersträßchen am Bärguntbach entlang zur Bärgunthütte (1408 m). Weiter auf markiertem und ausgetretenem Weg teils in Kehren zum Hochalppass (1938 m) mit dem Hochalpsee etwas unterhalb. Vom Pass an den Südwestfuß des Gipfels auf dem oberen Pfad bis zum Felsbeginn. Dann auf markiertem Steig in die Schlucht und durch diese hinauf. Hier besteht Steinschlaggefahr. Links haltend über Schrofen und Geröll, teils Gras weiter hinauf durch die Schrofenflanke auf den Südwestrücken und über diesen zum Gipfel (2533 m). Gipfelanstieg in leichter Kletterei im I. Schwierigkeitsgrad. Abstieg zunächst auf gleichem Weg bis zum Fels-Fuß, dann links haltend zur Widdersteinhütte (2009 m). Nun Richtung Gemstelpass und auf teils steinigem Weg hinab zur Oberen Gemstelalpe (1694 m). Durch Latschen und über Gras auf gesichertem Steig hinab und an der imposanten Klamm entlang zur Hinteren Gemstelalpe (1320 m). Über Schotterstraße zum Gemstelboden und nach links an der Breitach entlang zurück nach Baad.

Dagmar Steigenberger

2 Mittag (1451 m)

Wanderung in den Allgäuer Alpen

BS 11/22, Seite 028

mittel 7 Std. 830 Hm 20,4 km

Charakter: Der Weg entlang der Gunzesrieder Ach ist perfekt für heiße Sommertage. Am Mittag gibt es viele Einkehrmöglichkeiten. Technisch ist die Wanderung nicht schwierig, mit dem Abstecher zur Bergfischzucht Gunzesried im Abstieg wird sie aber recht lang.

Start/Ende: Blaichach Bahnhof (727 m)

Route: Bahnhof – Stausee Gunzesried ¾ Std. – Alpe Oberberg 2 Std. – Mittag ½ Std. – Vordere Gumbach-Alpe ½ Std. – Bergfischzucht 1 ¼ Std. – Gunzenried ¾ Std. – Bahnhof 1 ¼ Std.

Einkehr: Alpe Oberberg (1305 m), geöffnet von 1. Mai bis 31. Oktober, Tel. 0 83 23/67 84, ; Gipfelwirt an der Bergstation der

Mittagbahn (1451 m), geöffnet zu den Betriebszeiten der Bahn, Tel. 0 83 23/35 55, ; Vordere Krumbachalpe (1376 m), geöffnet von 20. Mai bis 30. September, Montag Ruhetag, Tel. 01 51/28 93 19 63; Bergfischzucht Gunzesried, wechselnde Öffnungszeiten, Tel. 01 60/5 26 04 57, www.bergfischzucht.de

Mobil vor Ort: Blaichach ist gut mit der Bahn zu erreichen. Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 1 »Allgäuer Voralpen West, Nagelfluh, Hörnergruppe«

Information: Tourist-Info Blaichach, Immenstädter Straße 7, 87544 Blaichach, Tel. 0 83 21/6 07 69 50,

Wegbeschreibung: Vom Bahnhof in Blaichach geht es über die Sonthofener Straße und den Schlossbergweg an die gurgelnde Gunzesrieder Ach.

Sie führt uns bis zum Stausee Gunzesried, einem langgezogenen Becken, das ganz in Türkis erstrahlt. Kurz nach dem See halten wir uns bei einer Verzweigung rechts und stoßen auf die Straße, die zwischen Gunzesried und Ettensberg verläuft. Auf ihr nur ein kurzes Stück wieder zurück Richtung Ettensberg/Blaichach, dann bald links hinauf zu den Alpen. Über die Alpe Derb erreichen wir nun steiler ansteigend die Alpe Oberberg. Durch bunte Blumenwiesen und am Ende ein Stück über die Winterrodelbahn geht es schließlich hinauf auf den Gipfel des Mittag (1451 m) mit der Bergstation der Mittagbahn und dem Gipfelwirt als Einkehrmöglichkeit. Von hier hat man einen wunderschönen Blick auf den Grünten, den »Wächter des Allgäus«. Vorbei am Bärenkopf steigen wir zur Vorderen Krumbach-Alpe ab und weiter hinunter Richtung Gunzesried. Über den Moosackerweg und den Wiesachweg können wir die Tour nach Westen verlängern und zur Bergfischzucht Gunzesried gelangen. Zurück zum Bahnhof geht es zunächst erst ein Stück auf dem gleichen Weg nach Gunzesried und schließlich über den Tobelweg und die bekannte Route entlang der Gunzesrieder Ach zum Ausgangspunkt.

Stefan Moll

3 Prinz-Luitpold-Haus (1846 m)

Wanderung in den Allgäuer Alpen

mittel 4 ¾ Std. 780 Hm 12 km

BS 11/22, Seite 026

Charakter: Der Standardaufstieg führt teils auf schmalen Pfaden durch das wunderschöne Bärgündeletal und vorbei an der sehr schön gelegenen Bärgündele-Alpe zum Prinz-Luitpold-Haus hinauf. Talort: Hinterstein (865 m)

Start/Ende: Bushaltestelle Giebelhaus (1065 m) Route: Giebelhaus – Untere Bärgündele-Alpe 1 ¼ Std. – Prinz-Luitpold-Haus 1 ¼ Std. – Giebelhaus 2 ¼ Std.

Einkehr: Giebelhaus (1065 m), Mittwoch Ruhetag, Tel. 0 83 24/81 46, ; Untere Bärgündele-Alpe (1322 m), geöffnet von Anfang Juni bis Anfang Oktober täglich 10-17 Uhr, Tel. 01 71/6 47 90 19; Prinz-Luitpold-Haus (1846 m), DAV, geöffnet von Juni bis Anfang Oktober, www.prinz-luitpoldhaus.de

Mobil vor Ort: Von Hinterstein (Bushaltestelle am Bergsteiger-Hotel Grüner Hut) mit der privaten Buslinie (Linie 50) bis zum Giebelhaus. Fahrplan und Infos unter

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt 2/2 »Allgäuer-Lechtaler Alpen Ost«

Information: Tourist Information Hinterstein, Talstraße 97, 87541 Hinterstein,

Wegbeschreibung: Vom Giebelhaus am Ende des Hintersteiner Tales gehen wir auf einer schmalen asphaltierten Straße in südlicher Richtung ins Bärgündeletal hinein, biegen aber nach einer Brücke links ab Richtung Hütte. Anschließend geht es zunächst in gleichmäßiger Steigung gerade, dann in Serpentinen am Täschlefall vorbei, steiler werdend hinauf zur Unteren Bärgündele-Alpe (Weg Nr. 427). Auf einem schönen Bergpfad links der Materialseilbahn geht es in vielen Serpentinen hinauf Richtung Prinz-Luitpold-Haus. Kurz vor der Hütte stoßen wir auf den Weg, der vom Stierbach heraufführt und wenden uns nach links zum Prinz-Luitpold-Haus, das wir von dort in kurzer Zeit erreichen. Abstieg über den gleichen Weg.

Stefan Moll

4 Hündeleskopfhütte (1180 m)

Wanderung in den Allgäuer Alpen

BS 11/22, Seite 028

einfach 1 ¼ Std. 250 Hm 3 km

Charakter: Gemütlicher Zustieg zur Hütte über einen Fahrweg, auch für Familien und geländegängige Kinderwagen geeignet Talort: Pfronten (853 m)

Start/Ende: Parkplatz am westlichen Ortseingang von Pfronten-Kappel (unterhalb des Waldseilgartens) Route: Parkplatz – Hündeleskopfhütte ¾ Std. – Parkplatz ½ Std.

Einkehr: Hündeleskopfhütte (1180 m), geöffnet von Juni bis 6. November, Donnerstag bis Sonntag 11-18 Uhr sowie jeder erste Mittwoch des Monats, Tel. 01 60/90 11 34 31,

Mobil vor Ort: Mit der Bahn über Buchloe nach Weizern-Hopferau, von dort mit Bus 56 nach

Kappel Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 3 »Allgäuer Voralpen Ost, Grünten, Wertacher Hörnle«

Information: Pfronten Tourismus, Vilstalstraße 2, 87459 Pfronten, Tel. 0 83 63/6 98 88,

Einsamkeitsfaktor: Die Hündeleskopfhütte ist gerade an Wochenenden ein sehr beliebtes Ausflugsziel im Allgäu.

Gaumenfreuden: Hier isst man ganz hervorragend – und zwar ausschließlich vegetarisch und vegan.

Familienfreundlichkeit: Absolut familienfreundlich: In der Nähe des Parkplatzes gibt es einen schönen Spielplatz sowie einen Waldseilgarten.

Der Aufstieg zur Hütte ist kurz und auch oben gibt es für die Kleinen einiges zu entdecken.

Wegbeschreibung: Los geht es am großen, öffentlichen Parkplatz am westlichen Ortseingang von Pfronten-Kappel unterhalb des Waldseilgartens. Von dort sind es rund 45 Gehminuten hinauf zur Hündeleskopfhütte. Man folgt dazu ganz einfach dem Forstweg durch den Wald und über Wiesen aufwärts. In einem ausladenden Bogen führt er zur Hütte. Den Weg nicht abkürzen und die Beschilderungen beachten. Zurück ins Tal geht es auf dem gleichen Weg. Persönliche Empfehlung: Im Winter kann man den Fahrweg von der Hütte bis zum Parkplatz auch prima mit dem Rodel abfahren.

Stefan Moll

5 Franz-Fischer-Hütte (2020 m)

Wanderung in den Radstädter Tauern

BS 11/22, Seite 029

einfach 3 ½ Std. 580 Hm 10 km

Charakter: Einfacher, landschaftlich schöner und familientauglicher Hüttenzustieg Talort: Zederhaus (1205 m)

Start/Ende: Parkplatz Schliereralm (1496 m), erreichbar per Mautstraße oder dem Tälerbus Salzburger Lungau

Route: Parkplatz – Abzweigung Franz-Fischer-Hütte ½ Std. – Franz-Fischer-Hütte 1 ½ Std. – Parkplatz 1 ½ Std.

Einkehr: Schliereralm (1496 m), Tel. 00 43/64 78/4 84, ; Franz-Fischer-Hütte (2020 m), ÖAV, geöffnet von Mitte Juni bis Ende September, Tel. 00 43/66 47/95 79 60, www.franzfischer-huette.at

Mobil vor Ort: Vom Bahnhof Salzburg oder Radstadt mit dem ÖBB-Postbus bis Zederhaus. Von der Haltestelle Zederhaus Sportplatz fährt ein weiterer Bus ins Riedingtal bis zur Schliereralm. Von dort könnte man auch noch den Tälerbus nehmen, der bis zur Gruberalm/Parkplatz Franz-Fischer-Hütte und weiter fährt (Mitte Juli-Mitte September täglich 8-18 Uhr zu jeder vollen Stunde).

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:50 000, Blatt 45/1 »Niedere Tauern I«

Information: Infostelle Zederhaus, Zederhaus 25, A-5584 Zederhaus, Tel. 00 43/64 78/8 01,

Gaumenfreuden: Hüttenwirtin Evelyn Matejka bereitet immer wieder wechselnde vegetarische und vegane Speisen – sehr gut!

Familienfreundlichkeit: Der Hüttenzustieg ist auch mit bergerfahrenen Kindern gut möglich.

Wegbeschreibung: Start des Hüttenzustieg ist in der Regel die Schliereralm am Schlierersee. Entlang des romantischen Almenwanderweges geht man bis man zur ausgeschilderten Abzweigung zur Franz-Fischer-Hütte. Die Abzweigung führt direkt beim Hüttenparkplatz rechts in den Wald hinein. Von hier gelangt man auf einem einfachen Weg (711) zunächst in Serpentinen, dann direkter zum Alpenvereinshaus am Zaunersee.

Stefan Moll

6 Hochwanner (2744 m)

Bike&Hike-Tour im Wettersteingebirge

schwierig 2 Tage 1650 Hm 28 km

BS 11/22, Seite 046

Charakter: Abwechslungsreiche, relativ einsame Bergtour mit grandiosen Ausblicken auf die Gipfel des Wetterstein- und Miemingergebirges. Mit dem Mountainbike aus dem Gaistal über die Forststraße zur Rotmoosalm. Die alpine Gipfelbesteigung auf einem schottrigen, unmarkierten und steilen Steig erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und auch mal den Einsatz der Hände (Kletterstelle I UIAA). Helm mitnehmen! Talort: Leutasch (1136 m)

Start/Ende: Parkplatz Salzbach (1240 m) im Gaistal

Route: Parkplatz – Rotmoosalm 2 ½ Std – Hochwanner 2 ½ Std. – Rotmoosalm 2 Std. – Parkplatz 1 Std.

Einkehr: Gaistalalm (1366 m), ganzjährig bewirtschaftet, Tel. 00 43/52/14 51 90, ; Rotmoosalm (2030 m), Mitte Mai bis Mitte Oktober, Tel. 00 43/6 76/4 51 69 00, www.rotmoosalm.at

Mobil vor Ort: Vom Bahnhof in Seefeld mit dem Bus nach Leutasch und weiter zum Parkplatz Salzbach.

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt BY8 »Wettersteingebirge Zugspitze«

Information: Tourismusverband Seefeld, Büro Leutasch, Kirchplatzl 128a, 6105 Leutasch, Tel. 00 43/50/88 05 10,

Wegbeschreibung: Mit dem Rad auf einem breiten Forstweg entlang der Leutascher Ache flussaufwärts. Nach etwa vier Kilometern ist die Gaistalalm (1366 m) erreicht. Dahinter steigt die Straße an und es geht in vielen Kehren zur Rotmoosalm. Am nächsten Morgen wieder ein Stück abwärts zu einer kleinen Hütte in einer Kehre auf etwa 1905 Metern. Dort parken wir das Rad und folgen zu Fuß einem markierten Pfad entlang des Leitenbachs aufwärts. Weiter geht es auf dem Südwandsteig in Richtung Westen, später Südwesten. Abzweige zum Predigtstein lassen wir links liegen. Auf dem Südwandsteig queren wir die weiten Schotterhänge des Hochwanner. Von einem markanten Grasrücken mit Bank, dem Mitterjöchl, steigen wir ohne erkennbaren Weg und Markierungen in Richtung Norden. Das Gelände wird steiler und gerölliger. Dann folgt die einzige Kletterstelle in einem etwa zehn Meter hohen Kamin, bei der wir die Hände benutzen müssen (I). Die letzten 250 Höhenmeter zum Gipfel sind die mühsamsten: steil und mit viel losem Geröll. Die Orientierung fällt nicht immer leicht – immer nach Steinmännchen und Trittspuren Ausschau halten! Abwärts folgen wir zunächst den Steigspuren, halten uns aber auf etwa 2460 Metern in den steilen Schotterhängen weiter rechts, um teilweise »abzufahren« statt durch den Kamin abzuklettern. Weiter unten trifft man auf die Aufstiegsspuren und geht den selben Weg zurück zum Rad und auf diesem zurück zum Parkplatz.

Astrid Därr

7 Hochstaufen (1771 m)

Klettersteig in den Chiemgauer Alpen

schwierig 6 Std. 1400 Hm 12,5 km

BS 11/22, Seite 075

Charakter: Schwieriger Klettersteig (D) mit langen, kräfteraubenden Passagen. Nur erfahrenen Klettersteiggehern zu empfehlen. Eindrucksvolle Felspassagen wechseln mit Flachpassagen, in denen man sich etwas erholen kann. Die anstrengensten Abschnitte befinden sich im obersten Bereich!

Talort: Piding (455 m)

Start/Ende: Parkplatz westlich von Urwies (466 m)

Route: Parkplatz – Einstieg Klettersteig 2 Std. – Gipfel 3 Std. – Steiner Alm 1 ¼ Std. – Parkplatz 1 ¾ Std.

Einkehr: Reichenhaller Haus (1750 m), DAV, Mitte Mai bis Mitte Oktober, 30 Schlafplätze, Tel. 0 86 51/55 66, ; Steiner Alm (1098 m), Ende Mai bis Anfang Oktober, Tel. 0 86 51/12 01 Mobil vor Ort: Bahnverbindung bis Piding

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY19 »Bayerische Alpen, Chiemgauer Alpen Ost, Sonntagshorn«

Information: Tourist-Info Bad Reichenhall, Wittelsbacher Straße 15, 83435 Bad Reichenhall, Tel. 0 86 51 /71 51 10,

Wegbeschreibung: Vom Parkplatz an der ersten Verzweigung links auf dem beschilderten Weg Richtung Steiner Alm, bis man nach einem Flachstück leicht fallend eine Verzweigung nahe des Leitergraben erreicht. Scharf links in den Karbereich unter den Nordabstürzen des Hochstaufen und weiter auf Steigspuren zum Einstieg. Der Pidinger Klettersteig ist immer wieder beschildert. Die steile Einstiegswand (C) hinauf zu einem Flachstück und über etwas rutschiges Gelände weiter (B). Nun links auf einen grasigen Grat, der unterbrochen von ein paar Steilaufschwüngen zum Ende des Drahtseils leitet. Es folgt eine lange Rechtsquerung zu einem Schuttfeld. Dort entlang der Versicherungen steil hinauf (C-D), nach kurzer Rechtsquerung erreicht man den Notausstieg nach rechts. Die folgende Steilwand hinauf (C-D) bis zu einer weiteren Querung, links abwärts in eine Rinne und jenseits hinauf zu einem großen Schuttkessel. Nach dem ersten Aufschwung wird es sehr steil (D), dann weiter zum Ausstieg unweit des Gipfelkreuzes. Vom dort über einen Steig nordwestlich durch die Schrofen (z.T. Drahtseil) hinab auf einen Rücken im Wald, der zu einer Verzweigung in einem Sattel leitet. Hier rechts hinab zur Steiner Alm. Auf der Almstraße bergab, zur Abzweigung zum Einstieg des Klettersteigs und zum Parkplatz.

Variante: Abstieg nach Osten über einen alpinen Steig (A/B) zu den Steinernen Jägern, dann in Serpentinen durch den Wald und an der Martlalm vorbei hinab, bis man auf Höhe der Lichtung der Mairalm auf den Anstiegsweg trifft und diesem zurück zum Ausgangspunkt nach Urwies folgt.

Andrea Strauß

8 Lacherspitze (1724 m)

Wanderung in den Bayerischen Voralpen

BS 11/22, Seite 075

mittel 4 Std. 650 Hm 7 km

Charakter: Bis zum Gipfelaufbau leichte Bergwanderung, die nicht markiert oder ausgeschildert ist. Die Orientierung ist allerdings nicht sonderlich schwierig, weil der Wanderweg gut ausgetreten ist. Die letzten Meter auf den Gipfel führen über felsige Stufen. Hier ist Trittsicherheit gefragt.

Talort: Bayrischzell (800 m)

Start/Ende: Parkplätze entlang der Sudelfeldstraße (1070 m), neben dem im Sommer gesperrten Parkplatz »Unteres Sudelfeld«

Route: Parkplatz – Lacheralm 1 ¼ Std. – Gipfel 1 Std. – Parkplatz 1 ¾ Std.

Mobil vor Ort: Stündliche, direkte Zugverbindung von München nach Bayrischzell mit der Bayerische Regiobahn. Vom Bahnhof Bayrischzell fährt zwei Mal täglich (8:52 und 16:04 Uhr) die Wendelstein Ringlinie bis zum Unteren Sudelfeld. Infos unter

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 16 »Mangfallgebirge Ost«

Information: Tourist-Info Bayrischzell, Kirchplatz 2, 83735 Bayrischzell, Tel. 0 80 23/6 48,

Einsamkeitsfaktor: Weil der Wanderweg auf die Lacherspitze nicht ausgeschildert oder markiert ist, ist der Gipfel in der Regel deutlich einsamer als seine Nachbarn.

Wegbeschreibung: Der Wanderweg zur Lacherspitze ist nicht beschildert oder markiert, die Orientierung ist aber dennoch unschwierig. Am Parkplatz entlang der Straße die hölzerne Trittstufe über den Stacheldraht nutzen. Dem Wiesenpfad steil bergauf folgen, an einigen Bäumen vorbei zu einer Anhöhe, von der aus ein Gegenanstieg Richtung Fahrweg führt. Beim Teerweg links abbiegen und in Richtung einer Alm laufen. Kurz nach der Alm und kurz vor der Materialseilbahn der Soinhütte rechts in einen gut sichtbaren Wiesenpfad einbiegen. Nach einigen Serpentinen zeigt sich die Untere Lacheralm, danach dem Wiesenpfad folgen, bis er in einen geteerten Fahrweg mündet. Rechts abbiegen und bis zum Parkplatz am Ende der Straße laufen. Richtung Lacherkar links halten. Zwischen den Latschen geht es nun zügig aufwärts. Der Weg schwenkt nach rechts, bevor er in eine freie Wiese mündet. Weiter geht es Richtung der Bergstation eines Schlepplifts und Wendelstein. Linker Hand baut sich bereits der felsige Zinken der Lacherspitze auf. Am Lifthäuschen nach links abbiegen und dem Pfad zwischen den Latschen hindurch folgen. Einige Steilstufen bilden die letzten Meter bis zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg

Franziska Consolati

9 Osterfeuerspitze (1368 m)

Wanderung in den Bayerischen Voralpen

mittel 4 Std. 700 Hm 8,5 km

BS 11/22, Seite 076

Charakter: Eher kurze Bergwanderung auf teils steilen und verwurzelten Pfaden auf einen kleinen Aussichtsgipfel über dem Loisachtal. Durch die geringe Höhe und den südseitigen Anstieg ist die Tour auch schon früh im Jahr möglich. Start/Ende: Bahnhof Eschenlohe (640 m)

Route: Bahnhof – Wanderparkplatz Eschenlainetal ½ Std. – Osterfeuerberg 1 ¼ Std. – Osterfeuerspitze ½ Std. – Wanderparkplatz Eschenlainetal 1 ¼ Std. – Bahnhof ½ Std.

Einkehr: Mehrere Gasthäuser in Eschenlohe, zum Beispiel das Restaurant im Tonihof, Mittwoch bis Samstag ab 18 Uhr, Sonntag und feiertags ab 14 Uhr, Tel. 0 88 21/7 08 82 09,

Mobil vor Ort: Mit der Bahn nach Eschenlohe (von München stündlich)

Karten/Führer: Alpenvereinskarte 1:25 000, BY 9 »Estergebirge, Herzogstand«

Information: Tourist-Info Eschenlohe, Murnauer Straße 1, 82438 Eschenlohe, Tel. 0 88 24/82 28,

Einsamkeitsfaktor: Ein Geheimtipp ist die Osterfeuerspitze bestimmt nicht mehr, aber hier ist immer noch weniger los als auf manch prominenten Gipfeln in der Umgebung.

Wegbeschreibung: Auf die Osterfeuerspitze, teilweise auch Osterfeuerkopf genannt, gelangt man vom Bahnhof Eschenlohe entlang der Eschenlaine bis zum Wanderparkplatz nahe der Asamklamm. Dort zweigen von der Walchenseestraße nach links beschilderter ein etwas breiterer Pfad und ein Stück weiter rechts parallel ein schmalerer Steig ab. Beide treffen sich kurz später wieder. Steil geht es den Hang hinauf. Eine Abzweigung lässt man links liegen, ehe man bei der nächsten Gabelung wieder beide Varianten nehmen kann. Nachdem sie wieder zusammengefunden haben, geht es in vielen Serpentinen über den Osterfeuerberg zu einem kleinen Vorgipfel, dem Osterfeuerköpfl und von dort in wenigen Minuten zum Gipfelkreuz der Osterfeuerspitze. Von dort bietet sich ein schöner Blick ins Loisachtal auf Eschenlohe und ins Murnauer Moos, sowie bis nach Garmisch mit Wettersteingebirge und Zugspitze. Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Stefan Moll

10 Schesaplana-Runde, Tag 1

Mehrtagetour im Rätikon

mittel 5 Std. 900 Hm 700 Hm 10,5 km

BS 11/22, Seite 088

Charakter: Für den südseitigen Anstieg zur Sassauna (2307 m) und den westseitigen Abstieg über steile Wiesenhänge braucht man gute Trittsicherheit. Lohn der Mühen ist ein sensationelles Panorama bevor es über freie Almwiesen und Waldpassagen zur Schesaplanahütte weitergeht.

Talort: Schiers (640 m)

Start: Bergstation der Fanas-Seilbahn (1709 m) Ende: Schesaplanahütte (1908 m)

Route: Bergstation Fanas-Seilbahn – Sassauna 2 Std. – Vordersäss 2 Std. – Schesaplanahütte 1 Std.

Einkehr: Berggasthaus Sassauna (1709 m), Montag und Dienstag Ruhetag, Tel. 00 41/7 84 11/96 65, ; Schesaplanahütte (1908 m), SAC, von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet, ansonsten offener Winterraum, Tel. 00 41/8 13 25/11 63, www.schesaplana-huette.ch

Mobil vor Ort: Mit dem Zug über St. Margarethen und Landquart nach Schiers. Von dort mit Postbus 211 zur Seilbahn in Fanas

Karten/Führer: Landeskarte der Schweiz 1:50 000 »Montafon«

Information: Prättigau Tourismus, Valzeinastrasse 6, CH-7214 Grüsch, Tel. 00 41/8 13 25/11 11, ; Fanas Seilbahn, Gaua 15 CH-7215 Fanas, Tel. 00 41/81/3 25 19 39, www.gruesch.ch

Einsamkeitsfaktor: Der Sassauna ist an Wochenenden als Aussichtberg (auch bei Gleitschirmfliegern) recht beliebt.

Wegbeschreibung: Von der Bergstation zunächst sanft ansteigend nach Westen zu einem Wiesensattel, dort nach rechts und somit parallel zum Waldrand weiter sanft bergan. Man gelangt zu einer Gabelung, hält sich dort rechts und quert am Fuß des großen Gipfelhangs flach nach Osten. An der gegenüberliegenden Weggabelung hält man sich links und steigt nun auf einem schmalen, teils erodierten Pfad über den steilen Südrücken zum Gipfel des Sassauna auf. Im Anschluss steigt man nach Westen steil bergab. Von links kommt ein Weg, mit dem es gemeinsam geradeaus zur Wegkreuzung am Luderer Egg geht. Hier folgt man rechts dem Schild zur Schesaplanahütte und steigt in einen großen Bergkessel ab, in dem man sich an der nächsten Gabelung wieder rechts hält. Der Weg führt in derselben Höhe nach Norden und nachdem man den Westrücken des Picardichopf umgangen hat, etwas steiler nach Nordosten zum Valser Bach hinab. Diesen überquert man und gelangt bald im Gegenanstieg auf eine breite Almstraße, der man nun 1,5 Kilometer bis zur Straßengabelung an der Valarsäge folgt. Dort geht man rechts und somit wieder ansteigend aus dem Waldbereich heraus und auf freies Wiesengelände, wo man bald schon die Hütte vor sich sieht.

Michael Pröttel

11 Schesaplana-Runde, Tag 2

Mehrtagetour im Rätikon

schwierig 5 Std. 1050 Hm 580 Hm 6 km

BS 11/22, Seite 088

Charakter: Der Anstieg über den Schweizersteig auf die Schesaplana (2965 m), die Königin des Rätikon, erfordert solide alpine Erfahrung. Im steilen Schrofen- und Felsgelände sind ausgesetzte, teils versicherte Stellen zu meistern. Nicht bei Nässe unternehmen. Oben gibt es eine grandiose Aussicht und im Anschluss einen leichteren Abstieg zur Totalphütte.

Talort: Schiers (640 m)

Start: Schesaplanahütte (1908 m) Ende: Totalphütte (2385 m)

Route: Schesaplanahütte – Schesaplanasattel 2 ½ Std. – Schesaplana ¾ Std. – Totalphütte 1 ¾ Std

Einkehr: Totalphütte (2385 m), ÖAV, von Mitte Juni bis Mitte Oktober geöffnet, ansonsten offener Winterraum (für Elektroheizung und -herd braucht man Münzen), Tel. 00 43/6 64/2 40 02 60,

Mobil vor Ort: Mit dem Zug über St. Margarethen und Landquart nach Schiers. Von dort mit Postbus 211 zur Seilbahn in Fanas

Karten/Führer: Landeskarte der Schweiz 1:50 000 »Montafon«

Information: Prättigau Tourismus, Valzeinastrasse 6, CH-7214 Grüsch, Tel. 00 41/8 13 25/11 11,

Einsamkeitsfaktor: An Wochenenden ist die Schesaplana recht beliebt.

Wegbeschreibung: Von der Schesaplanahütte geht es gleich steil zur Sache. Blau-weiße Markierungen führen über einen Wiesenhang zu den ersten Felsstufen hinauf. Nun geht es immer im Felsgelände zunächst gerade bergauf, wobei die Orientierung aufgrund der Markierungen kein Problem darstellt. Ausgesetzte Passagen sind teilweise, aber nicht immer mit Stahlseilen gesichert. Weiter oben führt der Anstieg etwas nach links, dann wieder gerade bergan, um schließlich in einer langen Querung nach Osten zu führen. Über Schieferbänder kurz leicht absteigend, dann wieder ansteigend erreicht man den Schesaplanasattel, an dem man den Gipfel vor sich sieht. Man folgt an einem Wegweiser der Beschilderung zur Schesaplana, quert somit einen großen Geröllkessel nach Osten und erreicht den Gipfelrücken, über den es unschwer zum höchsten Punkt hinauf geht. Im Anschluss steigt man den Rücken wieder nach Süden bis zum Wegweiser zur Totalphütte ab, dem man nach links folgt. Ein großer Geröll-, bzw. Schieferhang wird mit Hilfe eines langen Stahlseils nach Osten absteigend gequert. Im anschließenden Kar wendet sich der gut markierte Steig nach Süden und wird an der Karschwelle etwas steiler. Schließlich geht es nach Osten, immer gut auf die Markierungen achtend, durch eine beeindruckende Karst- und Felslandschaft zur von weitem sichtbaren Totalphütte hinab.

Michael Pröttel

12 Schesaplana-Runde, Tag 3

Mehrtagetour im Rätikon

mittel 4 ½ Std. 190 Hm 1300 Hm 12,5 km

BS 11/22, Seite 088

Charakter: Der karstigen Querung zum Gamsluggen-Pass (2383 m) folgt ein wunderschöner Abstieg nach Schuders, der zunächst durch ein schönes Hochtal, dann entlang eines aussichtreichen Wiesenrückens bergab führt.

Talort: Schiers (640 m)

Start: Totalphütte (2385 m)

Ende: Schuders (1270 m)

Route: Totalphütte – Gamsluggen ½ Std. – Golrosa 1 ¼ Std. – Waldibüel 1 ¼ Std. – Schuders 1 ½ Std.

Einkehr: Berggasthaus Alte Post in Schuders (1270 m), Donnerstag bis Sonntag ab 9 Uhr, Tel. 00 41/8 13 28/18 88,

Mobil vor Ort: Von Schuders mit Bus 213 nach Schiers. Von dort mit der Bahn über Landquart und St. Margarethen Richtung Deutschland

Karten/Führer: Landeskarte der Schweiz 1:50 000 »Montafon« Information: Prättigau Tourismus, Valzeinastrasse 6, CH-7214 Grüsch, Tel. 00 41/8 13 25/11 11,

Einsamkeitsfaktor: Der wunderschöne vom Hochstelli nach Schuders hinabziehende Bergrücken ist auch an Wochenenden vergleichsweise wenig frequentiert.

Wegbeschreibung: Von der Totalphütte folgt man dem Wegweiser zur Gamsluggen-Scharte und quert somit in leichtem Auf und Ab das Karstgelände der Totalp nach Süden. In einem leichten Anstieg geht es auf die Scharte und auf der anderen seit mit Hilfe von Stahlseilen steil bergab. Nun aufpassen: Man steigt nicht zum unterhalb gelegenen, deutlichen Weg ab, sondern nimmt bei der ersten Möglichkeit einen unbeschilderten Abzweiger nach links, der den Talschluss des Valser Baches auf etwa derselben Höhe in einem langgezogenen Bogen zu einem Sattel quert. Dort angekommen hält man sich rechts, umgeht einen Geländeaufschwung auf der rechten Seite und gelangt leicht absteigend zum Golrosa-Sattel, wo eine Hütte steht. Geradeaus weiter geht es erst weglos aber markiert, dann auf wieder deutlichem Weg nach Südosten weiter. Mann erreicht die Geländekante des »Girenfürggli« und quert dahinter wieder nach Südwesten, um in einem leichten Gegenanstieg den langen Bergrücken südlich des Hochstelli zu erreichen. Diesem folgt man nun immer geradeaus nach Süden zu den Almhütten des Schuderser Maienäss hinab, von wo es auf einer Fahrstraße zur Bushaltestelle Schuders hinunter geht.

Persönliche Empfehlung: Sollte man den Bus nach Schiers verpasst haben, kann man in knapp zwei Stunden entlang der Straße und des Schraubachs nach Schiers wandern.

Michael Pröttel