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Die besten Touren dieses Heftes


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Bergsteiger - Das Tourenmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 11.11.2022

Tourenkarten

Artikelbild für den Artikel "Die besten Touren dieses Heftes" aus der Ausgabe 12/2022 von Bergsteiger - Das Tourenmagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bergsteiger - Das Tourenmagazin, Ausgabe 12/2022

1 Berninagruppe PIZ BERNINA2000 Hm / 2 Tage

2Berchtesgadener A lpenHOCHKÖNIG1650 Hm /12 Std.

3 Dachsteingebirge HOHER DACHSTEIN1650 Hm / 11 Std.

4 Mont-Blanc-Gruppe MONT BLANC1550 Hm / 2 Tage

5 Wettersteingebirge ZUGSPITZE2200 Hm / 8 ½ Std.

6Chiemgauer A lpen SONNTAGSHORN1050 Hm / 4 ¼ Std.

7ChiemgauerAlpen DÜRRNBACHHORN825 Hm / 3 Std.

8BerchtesgadenerAlpenKÜHKRANZ850 Hm / 3 Std.

9 Livigno-Alpen SAN ROMERIO960 Hm / 5 ¾ Std.

SCHWIERIGKEITSGRADE & TOURENARTEN einfach mittel schwierig

Bergwandern Klettern Klettersteig Hochtour Schneeschuh Skitour Bike&Hike Trailrunning

Alle GPS-Daten zu den Touren gibt es als Download:

10 Berninagruppe BERNINA-PUSCHLAV410 Hm / 7 ¼ Std.

11 Totes Gebirge KAISERSITZ250 Hm / 3 Std.

12Totes Gebirge ROSSKOGEL760 Hm / 5 ½ Std.

BS 12/22, Seite 29

1 Piz Bernina (4049 m)

Hochtour in der Berninagruppe

schwierig 2 Tage 2000 Hm 1500 Hm 13 km

Charakter:Geniale Linie ...

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... über einen Ideal-Grat. Vor und nach der Firnschneide des Biancograt (bis 45°) teils hakelige Kraxelei im Fels (bis III).

Talort:Pontresina (1805 m)

Start:Tschiervahütte (2583 m)

Ende:Berghaus Diavolezza (2973 m)

Route:Tschiervahütte – Fuorcla Prievlusa – Biancograt – Piz Alv – Piz Bernina – Spallagrat – Rifugio Marco e Rosa – Bellavista-Terrasse – Fortezzagrat – Vadret Pers – Diavolezza

Einkehr:Tschiervahütte(2583 m), SAC, Mitte Juni bis Anfang Oktober,

Tel. 00 41/81/8 42 63 91,; Rifugio Marco e Rosa(3597 m), CAI, Ende Juni bis Mitte September, Tel. 00 39/03 42/ 51 53 70, www.rifugi.lombardia.it; Berghaus Diavolezza(2973 m), privat, Tel. 00 41/81/8 39 39 00, www.corvatsch-diavolezza.ch

Mobil vor Ort:Die Rhätische Bahn fährt den Bahnhof Pontresina an, wo der Aufstieg zur Tschiervahütte startet. Die Seilbahn von der Diavolezza ins Tal endet nahe dem RhB-Bahnhof »Bernina Lagalp«.

Karten/Führer:Swisstopo, 1:25 000, Blatt 1277 »Piz Bernina«; E. Schmitt & W. Pusch »Hochtouren Ostalpen«, Rother Information:Pontresina Tourist Information, Via Maistra 133, CH-7504 Pontresina, Tel. 00 41/81/8 38 83 00,

Wegbeschreibung:Über die Straße oder den Wanderweg ins Val Roseg

B S12/22, Seite 24

2 Hochkönig (2941 m)

Königsjodler-Klettersteig in den Berchtesgadener Alpen

schwierig 12 Std. 1650 Hm 1500 Hm 15 km

Charakter:Lang. Schwierig. Extrem. Diese Attribute werden häufig in Zusammenhang mit dem Königsjodler genannt. Sie stimmen alle. Auch wenn die Einzelstellen – klettertechnisch gesehen – nicht über D hinausgehen: Die Länge macht es!

Talort:Dienten am Hochkönig (1060 m)

Start:Dientner Sattel (1357 m)

Ende:Arthurhaus (1502 m)

Route:Dientner Sattel – Erichhütte – Hochscharte – Klettersteig – Hoher Kopf – Matrashaus – Übergossene Alm – Mitterfeldalm – Arthurhaus

Einkehr:Erichhütte(1546 m), ÖAV, Tel. 00 43/6 64/2 64 35 53, elisabeth.buergler@sol.at; Matrashaus(2941 m) ÖTK, Tel. 00 43/64 67/75 66, ; Mitterfeldalm(1669 m), Tel. 00 43/06 64/6 43 80 77, www.mitterfeldalm.at, Berghotel Arthurhaus(1502 m), Tel. 00 43/64 67/72 02, www.arthurhaus.at

Mobil vor Ort:Der Hochkönig-Wanderbus bietet zahlreiche Verbindungen zwischen Saalfelden, Maria Alm, Dienten und Mühlbach und verbindet auch Startpunkt und Ziel. Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt 10/2 »Hochkönig Hagengebirge«

Information:Hochkönig Tourismus, Am Gemeindeplatz 7, A-5761 Maria Alm, Tel. 00 43/65 84/2 03 88,

BS 12/22, Seite 27

3 Hoher Dachstein (2995 m)

Super-Ferrata-Klettersteig im Dachsteingebirge

schwierig 11 Std. 1650 Hm 330 Hm 7 km

Charakter:Eine echte Ausdauerleistung, wenn man die Dachstein-Klettersteige »Anna«, »Johann« sowie die »Schulter« an einem Tag kombiniert. Die schwierigste Stelle: der Überhang (E) am Einstieg des »Johann«

Talort:Ramsau am Dachstein (1135 m)

Start:Parkplatz Dachstein-Gletscherbahn (1692 m)

Ende:Bergstation Hunerkogel der Dachstein-Gletscherbahn (2687 m)

Route:Parkplatz – Dachstein-Südwandhütte (1871 m) – Auretskar – Klettersteig Anna – Mitterstein (2097 m) – Klettersteig Johann – Seethalerhütte (2740 m) – Klettersteig Schulter – Hoher Dachstein (2995 m) – Randkluftsteig – Hallstätter Gletscher – Hunerkogel/Bergstation Dachstein-Gletscherbahn

Einkehr:Dachsteinsüdwandhütte(1871 m), privat, geöffnet von Pfingsten bis Allerheiligen, Tel. 00 43/36 87/8 15 09, ; Seethalerhütte(2740 m), ÖAV, geöffnet von Anfang Juni bis Anfang Oktober, Tel. 00 43/36 87/8 12 09, www.seethalerhuette.at

Mobil vor Ort:Mit dem Bus 960 vom Bahnhof Schladming über Ramsau und die Dachsteinstraße zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn

Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt 14» Dachsteingebirge«

Information:Infobüro Ramsau, Ramsau 372, A-8972 Ramsau am Dachstein, Tel. 00 43/36 87/2 33 10,

Wegbeschreibung:Vom Parkplatz zur Dachstein-Südwandhütte (1910 m).

und zur Tschiervahütte. Von der Hütte noch nachts gen Südosten, den fluoreszierenden Markierungen folgend Richtung Fuorcla Prievlusa. Links in die Felsen und über den Klettersteig zur Scharte (3427 m). Über die erste Felspassage (bis III, z.T. Haken), erst eher rechts des Grats, später eher links und weiter unten im Firn. Den sogenannten Haifischzahn je nach Verhältnissen direkt überklettern und von diesem abseilen oder links unterhalb im Firn diesen umgehend zum Ansatz des Biancogrates. Über die markante Firnschneide (max. 45 Grad, im Sommer immer häufiger Blankeis) auf den Piz Alv (3995 m) oder Pizzo Bianco. Ab dort wieder Kletterei und via Berninascharte – je nach Schneelage – mehrere Felstürme überkletternd (III) oder umgehend zum Gipfelaufschwung und über einen Blockgrat zum Gipfel (4049 m). Gen Süden auf den Spallagrat, der mittlerweile fast immer aper ist, und über diesen (z.T. Abseilstellen) zum Gletscher hinunter, der schließlich zum Rifugio Marco e Rosa führt. Von der Hütte gen Osten, später über die Bellavista-Terrasse zum Fortezzagrat, den man abklettert oder stellenweise abseilt. Nordwärts über den Fortezza-Gletscher, schließlich nach Osten zum Vadret Pers, über den in einer weiten Linksschleife das Berghaus Diavolezza erreicht wird.

Folkert Lenz

Wegbeschreibung:Vom Parkplatz der Erichhütte westlich des Dientner Sattels (1370 m) zu eben dieser Hütte. An ihr vorbei in vielen Serpentinen bis zur Hochscharte (2283 m). Am Wegweiser links zum Einstieg des Königsjodler. Nun dem Drahtseil folgend über Flower Tower, Teufelsturm (Seilbrücke an der Teufelsschlucht), Sallerriss (Seilrutsche zum Teufelshörndl) zur Dientner Schneid (mehrfach C, einzelne Stellen D). Dann Passagen ohne Seil (I) bis unter den Kematstein. Kraftraubend über diesen und den Matraskopf zum Drahtseilende auf dem Hohen Kopf (2875 m). Vom Ausstieg gen Westen auf einem Pfad zum Matrashaus (Gegenanstieg) auf dem Hochkönig-Gipfel (2941 m). Von der direkten Abstiegsvariante durch das Birgkar zurück zur Hochscharte und hinunter zum Dientner Sattel wird abgeraten: Es handelt sich um einen gefährlichen, hochalpinen Steig (I, teilweise versichert), auf dem immer wieder Unfälle passieren. Weiter, aber zeitmäßig nicht immer länger ist der Abstieg via Übergossene Alm, Mitterfeldalm bis zum Arthurhaus (1502 m). Von dort mit dem Wanderbus oder Taxi zum Ausgangspunkt.

Folkert Lenz

Dann auf dem Pernerweg zum Einstieg der »Anna«: hier mittelhohe Schwierigkeiten (C, einige Stellen D). Etwa 300 Höhenmeter bis zum Mitterstein-Gipfel (2097 m). Weiter links auf Steigspuren aufwärts zum Einstieg des »Johann«: In der Querung dahin und am Beginn des Drahtseiles häufig steile Altschneefelder. Äußerst schwierige Einstiegspassage (E) durch überhängende Wand an Stahlstiften. Danach lang anhaltend C und immer wieder C/D mit wenig Rastmöglichkeiten. Nach knapp 600 Höhenmetern endet das Seil an der Seethalerhütte (2740 m). Weiter über den kleinen Gletscher zur »Schulter«: Die ersten Klettermeter sind die schwierigsten (C). Achtung beim Übergang vom Eis zum Fels: Spät in der Saison kann die Schneebrücke am Pfeilerfuß einstürzen! Danach einfacher (A/B, B) über den Ostgrat in Blockkletterei und die Gipfelschlucht (steinschlaggefährdet durch Vorauskletternde) zum Dachsteingipfel (2995 m). Abstieg durch die Gipfelschlucht und schließlich über den Randkluftsteig bis zum Gletscherrand (A/B, B). Per Sprung, Überstieg oder Leiter aufs Eis und auf dem Hallstätter Gletscher (Spalten!) Richtung Seethalerhütte. An dieser links vorbei auf der Pistenraupenspur gen Bergstation Hunerkogel der Dachstein-Gletscherbahn.

Folkert Lenz

4 Mont-Blanc (4808 m)

BS 12/22, Seite 26

Hochtour in der Mont-Blanc-Gruppe

schwierig 2 Tage 1550 Hm 2725 Hm 15 km

Charakter:Konditionell fordernd, alpinistisch auch (WS+). Der Aufstieg von der Cosmiques-Hütte meidet die Menschenmassen am Normalweg.

Talort:Chamonix (1035 m)

Start:Refuge des Cosmiques (3613 m)

Ende:Nid d´Aigle (2372 m)

Route:Refuge des Cosmiques – Col du Midi – Epaule du Mont Blanc du Tacul – Col Maudit – Col du Mont Maudit – Col de la Brenva – Mur de la Côte – Mont Blanc – Refuge de l´Aiguille du Gôuter – Refuge de Tête Rousse – Nid d´Aigle

Einkehr:Refuge des Cosmiques(3613 m), Februar bis Oktober,

Tel. 00 33/4/5 05 44 01,; Refuge du Gôuter(3847 m), Juni bis Ende Sept., Tel. 00 33/4/50 54 40 93; Refuge de Tête Rousse(3167 m), Juni bis Ende Sept., Tel. 00 33/4/81 91 86 56

Mobil vor Ort:Die Bahnhöfe Chamonix-Mont-Blanc, Les Houches und Saint-Gervais-les-Bains-Le-Fayet werden von der SNCF bedient.

Karten/Führer:IGN 1:25 000, 3630 OT »Chamonix – Massif du Mont Blanc«

Information:Maison de la Montagne, 190 Place de l‘église, F-74400 Chamonix-Mont-Blanc, Tel. 00 33/4/50 53 22 08,

Wegbeschreibung:Zur Cosmiques-Hütte am besten mit der Aiguilledu-Midi-Seilbahn von Chamonix. Zum Col du Midi hinunter und kurzer Gegenstieg zur Hütte. Am nächsten Tag noch in der Dunkelheit hinunter zum Gletscherfeld des Col du Midi. Dann zum Fuß der Nordwestflanke des

5 Zugspitze (2962 m)

Bergtour im Wettersteingebirge

BS 12/22, Seite 31

schwierig 8 ½ Std. 2200 Hm 9 km

Charakter:Die Route durch das Höllental ist der abwechslungsreichste Anstieg auf die Zugspitze. Die Höllentalklamm ist spektakulär und die neue Hütte macht die Übernachtung angenehmer als in früheren Zeiten. Schlüsselstelle ist der Übergang vom Gletscher in den Fels und zum Klettersteig (C).

Talort:Grainau (758 m) Start:Parkplatz Hammersbach (750 m)

Ende:Zugspitz-Gipfel/Bergstation der Bayerischen Zugspitzbahn

Route:Hammersbach – Höllentalangerhütte 2 ¼ Std. – Einstieg Klettersteig 3 ¼ Std. – Zugspitze 3 Std.

Einkehr:Höllentalangerhütte(1387 m), DAV, geöffnet von Ende Mai bis Mitte Oktober, Tel. 0 88 21/9 43 85 48,

Mobil vor Ort:Wer über eine andere Route absteigt, kommt mit Bus und Bahn zum Ausgangspunkt zurück.

Karten/Führer:Alpenvereinskarten 1:25 000, Blatt 4/2 »Wetterstein- und Mieminger Gebirge Mitte«

Information:Tourist-Information Grainau, Parkweg 8, 82491 Grainau, Tel. 0 88 21/98 18 50,

Einsamkeitsfaktor:Gering – an den Schlüsselstellen und am Einstieg zum Klettersteig nach dem Gletscher kommt es immer wieder zu Staus. Deshalb frühzeitig aufbrechen!

6 Sonntagshorn (1961 m)

Skitour in den Chiemgauer Alpen

BS 12/22, Seite 32

einfach 4 ¼ Std. 1050 Hm 9 km

Charakter:Skitourenklassiker mit schattigem Auftakt und sonnigem Finale. Eine perfekte Hochwinterskitour, die im Grunde immer gespurt ist und bei richtiger Spuranlage nahezu lawinensicher ist. Mit der Hochalm bietet sie eine beliebte Jausenstation, auf der der Einkehrschwung gerne einmal länger dauert als geplant. Bei hartem Schnee sind Harscheisen hilfreich. Talort:Unken (563 m)

Start/Ende:Parkplatz P1 oder P2 im Heutal (990 m)

Route:P1/P2 – Hochalm 1 ¼ Std. – Sonntagshorn 1 ½ Std. – Peitingköpfl ¾ Std. – Abfahrt ¾ Std.

Einkehr:Hochalm(1405 m), im Winter bei guten Verhältnissen geöffnet, Tel. 00 43/6 64/4 53 36 66,

Mobil vor Ort:Das Heutal ist von Lofer und Unken auch mit dem Skibus erreichbar.

Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt BY 19 »Chiemgauer Alpen Ost – Sonntagshorn«; Sepp und Marc Brandl »Skitourenführer Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen, mit Kaisergebirge und Steinbergen«, Rother, 2020 

Information:Salzburger Saalachtal Tourismus, Lofer 310, A-5090 Lofer, Nr. 310, Tel. 00 43/65 88/83 21,

Einsamkeitsfaktor:Am Sonntagshorn geht es gesellig zu, die Tour ist sofort nach Schneefall gespurt und die Hochalm ein beliebtes Ausflugsziel.

Mont Blanc du Tacul und diese steil hinauf. Bei Neuschnee Lawinengefahr! Die meist vorhandene Spur zeigt, wo die Spalten und Serac-Zonen passiert werden können und wie man die Schulter des Mont Blanc du Tacul am einfachsten erreicht. Von dort gen Südosten zum Col Maudit (4029 m) und weiter – rechts haltend – bis unter die Steilflanke unter dem Col du Mont Maudit (4345 m). Die Schlüsselstelle ist knapp 50 Grad steil und meist mit einem Fixseil ausgestattet. Gen Süden zur Senke des Col de la Brenva (4303 m). In Serpentinen wird der Firnhang der Mur de la Côte überwunden und später der Gipfel des Mont Blanc erreicht. Abstieg über den Normalweg: Dem Bosses-Grat gen Nordwesten folgen, das Vallot-Biwak rechts liegenlassend, zum Col du Dome (4236 m) und über den Dom du Gôuter (4304 m) zur Gôuter-Hütte. Von dort auf dem Firnrücken weiter gen Norden und am oberen Ende des Grand Couloir links in die Felsen und diese abklettern, bis auf etwa 3300 Metern die Schlucht traversiert wird (massive Steinschläge, gelegentlich gesperrt). Hinab zum Refuge de Tête Rousse. Vom Gletscher an der Hütte dem Weg Richtung Nordwesten hinab zum Nid d´Aigle (2372 m) folgen, wo man die Tramway du Mont Blanc nimmt.

Folkert Lenz

Wegbeschreibung:In Hammersbach beginnt der Anstieg, der bald durch die spektakuläre Höllentalklamm führt. Auf dem Stangensteig kann die kostenpflichtige Klamm auch umgangen werden. Nach der Schlucht trifft man bald auf die Höllentalangerhütte. Danach geht es über den Höllentalanger bis zum ersten Steilaufschwung an der »Leiter«. Oberhalb davon quert man das »Brett« mit Stahlstiften in einer Felswand. Über den »Grünen Buckel« erreicht man den Höllentalferner. Für seine Querung sind Leichtsteigeisen oder zumindest Grödel zu empfehlen, in der Regel wird aber ohne Seil gegangen (Spaltensturzgefahr abseits der Trasse!). Probleme kann die Randkluft bereiten, da sich das Eis durch Abschmelzen immer weiter vom Fels entfernt. Nach dem Gletscher führt ein mittelschwieriger Klettersteig (C) auf den Gipfel. Zurück mit der Seilbahn oder auf einer der anderen Zugspitz-Routen. Persönliche Empfehlung:Möglichst unter der Woche aufbrechen und sich beim Wirt der Höllentalangerhütte nach den Bedingungen erkundigen. Bei unsicherem Wetter besser nicht losgehen, denn bei Vereisung wird die nordseitige Ferrata schnell heikel, ebenso bei Gewittern.

Günter Kast

Wegbeschreibung:Vom Parkplatz P2 auf dem Sommerweg zur Hochalm. Alternativ vom P1 auf dem als Rodelbahn genutzten Forstweg erst steil, dann ab der Gschwendteralm deutlich flacher zur Hochalm. Über freie Wiesen in nordöstlicher Richtung in ein kleines Tälchen bis zum Verbindungskamm zwischen Sonntagshorn und Peitingköpfl und links haltend auf die südseitigen Hänge des Sonntagshorn. Über diese, bei wenig Schnee stellenweise immer wieder durch Latschen, auf den Gipfel. Abfahrt über die Südseite und Querung auf dem Verbindungskamm zu den Nordhängen des Peitingköpfls, dessen Felskopf von der Südseite einfach zu besteigen ist. Abfahrt über wunderbare Pulverhänge entweder direkt zur Rodelbahn oder man quert oberhalb hinüber zur Hochalm. Wer zum P2 zurück möchte, der fährt auf der Rodelbahn ab bis zum Wegweiser »Guter Hirt« (1273 m). Hier rechts und über schmale Schneisen hinunter zum P2.

Stefan Herbke

7 Dürrnbachhorn (1776 m)

BS 12/22, Seite 32

Skitour in den Chiemgauer Alpen

einfach 3 Std. 825 Hm 8,5 km

Charakter:Schöne Skitour entlang des Skigebiets. Sehr einfach bis zum Kamm des Dürrnbachhorn, ab hier Achtung auf Wechten. Bei hartem Schnee sind Harscheisen hilfreich. Ein Hauptanziehungspunkt ist die bewirtschaftete Wildalm.

Talort:Unken (563 m)

Start/Ende:Parkplatz P4 Heutallifte (960 m)

Route:Parkplatz – Wildalm ¾ Std. – Gimplingsattel ¾ Std. – Dürrnbachhorn 1 Std. – Abfahrt ½ Std.

Einkehr:Wildalm(1265 m), im Winter geöffnet, Tourengeherstammtisch jeden Donnerstagabend, Tel. 00 43/6 60/7 74 56 33

Mobil vor Ort:Das Heutal ist von Lofer und Unken auch mit dem Skibus erreichbar.

Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt BY 19 »Chiemgauer Alpen Ost – Sonntagshorn«; Sepp und Marc Brandl »Skitourenführer Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen, mit Kaisergebirge und Steinbergen«, Rother, 2020

Information:Salzburger Saalachtal Tourismus, Lofer 310, A-5090 Lofer, Nr. 310, Tel. 00 43/65 88/83 21,

Einsamkeitsfaktor:Ob mit oder ohne Liftunterstützung, die Wildalm und das Dürrnbachhorn sind beliebte Ziele. Den größten Andrang gibt es beim Tourengeherstammtisch, da kann es in der Wildalm auch mal eng werden.

8 Kühkranz (1811 m)

Skitour in den Berchtesgadener Alpen

BS 12/22, Seite 32

einfach 3 Std. 850 Hm 12 km

Charakter:Kurzweilige Einsteigertour mit landschaftlichen Höhepunkten. Nach einem schattigen Forststraßenhatscher zum Auftakt wechselt man in eine faszinierende Schneedünenlandschaft mit einem kurzen Steilhang zum Finale – und genießt zum Abschluss einen grandiosen Ausblick. Eine stille Alternative zum benachbarten, deutlich anspruchsvolleren Seehorn

Talort:Weißbach bei Lofer (665 m)

Start/Ende:Parkplatz Waltlmühlsäge (980 m)

Route:Parkplatz – Kallbrunnalm 1 ¼ Std. – Kühkranz 1 ¼ Std. – Abfahrt ½ Std.

Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt BY 21 »Nationalpark Berchtesgaden/Watzmann«

Information:Salzburger Saalachtal Tourismus, Lofer 310, A-5090 Lofer, Nr. 310, Tel. 00 43/65 88/83 21,

Einsamkeitsfaktor:Ab der Kallbrunnalm sehr ruhig und mit viel Platz, um bei Bedarf eine neue Spur durch die wunderschöne Schneelandschaft zu ziehen.

Wegbeschreibung:Vom Parkplatz auf dem schattigen Forstweg aufwärts, bis man bei der Abzweigung zum Seehorn die Almflächen der Kallbrunnalm erreicht. Beim Anstieg kann bei der Lichtung der Weißbachalm eine Kehre der Straße abgekürzt werden. Über die schön kupierten Schneewiesen der Kallbrunnalm Richtung Westen, dann mit etwas Höhenverlust unter den steilen Osthang des Kühkranz.

9 San Romerio (1792 m)

Wanderung in den Livigno-Alpen

BS 12/22, Seite 38

mittel 5 ¾ Std. 960 Hm 12 km

Charakter:Das Kirchlein San Romerio thront hoch über dem unteren Ende des Puschlaver Sees an der Abbruchkante der gleichnamigen Alm. Es ist Ziel einer abwechslungsreichen Wanderung auf markierten, teils steilen Bergwegen mit fantastischer Aussicht auf das Südalpental und seine Berge und gilt als Kraftort.

Talort:Le Prese (965 m)

Start:Miralago (964 m)

Ende:Le Prese (965 m)

Route:Miralago – Lago di Poschiavo – San Romerio 2 ½ Std. – Val da

Terman 1 Std. – Cantone 2 Std. – Le Prese ¼ Std.

Einkehr:Ristoro Alpe di Romerio,bewirtschaftet von Mai bis Oktober, Tel. 00 41/8 18 46 54 50,

Mobil vor Ort:Le Prese und Miralago sind Stationen an der Berninalinie, Fahrplan unter

Karten/Führer:Swisstopo 1:50 000, Blatt 469 T »Val Poschiavo«

Information:Valposchiavo Turismo, Vial da la Stazion 1, CH-7742 Poschiavo, Tel. 00 41/8 18 39 00 60,

Einsamkeitsfaktor:Mittel, außerhalb der Ferienzeit recht hoch 

Wegbeschreibung:Von Miralago auf dem Fahrweg am Ostufer des Sees entlang bis zu Bucht von Caneu. Hier rechts in den Wald, dann gleich wieder links, dem Hinweis »San Romerio« folgend. Der Weg gewinnt zügig an

Wegbeschreibung:Vom Parkplatz P4 zur Talstation und links haltend am Rand der Eudapiste aufsteigen. Immer am Rand der Abfahrt bleibend zur Wildalm, die im Aufstieg rechts liegen gelassen wird, und weiter zur Bergstation des Sattel-Kurvenlifts. Hier verlässt man das gesicherte Skigebiet und steigt über den Südhang auf zur Dürrnbachschneid. Am Kamm (Achtung: Wechten und steiler Abbruch auf der Nordseite) Richtung Westen bis zum Gipfel des Dürrnbachhorns. Die Abfahrt erfolgt auf der gleichen Route wie der Aufstieg, wobei man im Skigebiet eine der Pisten frei auswählen kann.

Hinweis:Für den Aufstieg entlang der Piste benötigt man ein Touren-Ticket (inklusive Parkticket und einer Bergfahrt mit einem der drei Schlepplifte).

Stefan Herbke

In Serpentinen hinauf und entlang des Kammes zum höchsten Punkt. Die Abfahrt verläuft auf der gleichen Route wie der Aufstieg. Mit etwas Ortskenntnis hält man sich am Fuß des Steilhangs Richtung Nordosten und erreicht durch einen kurzen Waldgürtel die Lichtung Farmau und damit die Aufstiegsroute.

Stefan Herbke

Höhe, schlängelt sich dabei zwischen Felsriegeln hindurch. Bei den Hütten von Spüligalb (1435 m) hat man erstmals freie Sicht auf den Lago di Poschiavo und die Grenzberge im Westen. Oberhalb einer kleinen Felsstufe stößt man auf den von Le Prese heraufkommenden Weg. Mit ihm flach nach rechts, dann über Wiesen sanft abwärts nach San Romerio (1792 m). Nach dem Besuch bei Gino Bongulielmi auf der Alm zurück zur Einmündung des Anstiegswegs, dann mit leichtem Auf und Ab hinein ins Val da Terman. Bei Punkt 1848 – ganz hinten im Tal – gabelt sich der Weg. Links geht es nun auf dem gegenüberliegenden Hang im schattenspendenden Bosch da la Presa bergab. Auf der Lichtung von Barghi bietet sich ein bezaubernder Tiefblick zum Puschlaver See. Bei Cantone (962 m) ist der Talboden erreicht, sind es nur noch wenige Minuten zur Bahnstation von Le Prese.Persönliche Empfehlung:Eine Nacht im kuscheligem Doppelbett draußen unterm Sternenhimmel? Das geht auf der Alpe di Romerio. Und wenn es zu kühl wird oder ein Gewitter aufzieht, schiebt man das Nachtlager einfach hinein in das putzige Holzhüttchen. Einmalig!

Eugen E. Hüsler

10 Vom Berninapass ins Puschlav

Wanderung in der Berninagruppe

BS 12/22, Seite 38

mittel 7 ¼ Std. 410 Hm 1700 Hm 22 km

Charakter:Schöner kann man das Puschlav nicht kennenlernen: zu Fuß auf guten Bergwegen, teilweise auch Almstraßen vom Berninapass hinunter nach Cavaglia, dann auf dem Weg, der zurecht als panoramico bezeichnet wird, talauswärts bis zum idyllischen Maiensäß von Selva und zuletzt nach Le Prese am Puschlaver See

Talort:Poschiavo (1014 m)

Start:Bahnstation Ospizio Bernina (2253 m)

Ende:Le Prese (965 m), alternativ Poschiavo

Route:Ospizio – Sassal Mason 1 ¼ Std. – Alp Grüm ½ Std. – Cavaglia 1 Std.

– Val Varuna 1 Std – Selva 2 ½ Std. – Le Prese 1 Std.

Einkehr:Restaurant Alp Grüm(2091 m), 8-18 Uhr, Tel. 00 41/8 18 44 03 07, ; weitere Möglichkeiten in Cavaglia und Selva

Mobil vor Ort:Ausgangs- und Endpunkt der Tour liegen an der Berninalinie, Fahrplan unter

Karten/Führer:Swisstopo 1:50 000, Blatt 469 T »Val Poschiavo«

Information:Valposchiavo Turismo, Vial da la Stazion 1, CH-7742 Poschiavo; Tel. 00 41/8 18 39 00 60,

Einsamkeitsfaktor:Zwischen Bernina Ospizio und Cavaglia eher gering, im weiteren Verlauf ziemlich hoch

Wegbeschreibung:Die Wanderung beginnt am Ostufer des Lago Bianco. Neben der Bahntrasse spaziert man zur südlichen Staumauer. Hier rechts

11 K aisersitz (1649 m)

Schneeschuhtour im Toten Gebirge

BS 12/22, Seite 64

einfach 3 Std. 250 Hm 7,5 km

Charakter:Sehr schöne Waldrunde. Da meist keine Spur vorhanden ist, ist Orientierungsvermögen erforderlich. Sehr schöne Aussicht vom Kaisersitz auf den Steirersee und das Tote Gebirge

Talort:Bad Mitterndorf (810 m)

Start/Ende:Grazer Hütte (1620 m)

Route:Grazer Hütte – Kirchenwirt – Schermerhütte – Sieben Steine – Hirschegg – Kaisersitz – Grazer Hütte

Einkehr:Almwirtschaft Grazer Hütte(1620 m), privat, ganzjährig geöffnet, Tel. 00 43/6 64/3 57 95 46, ; Linzer Tauplitzhaus(1638 m), ÖAV, ganzjährig geöffnet, Tel. 00 43/6 64/99 70 79 50, www.linzer-tauplitzhaus.com

Mobil vor Ort:Mit dem Zug nach Salzburg und mit Bus 150 nach Bad Ischl. Von dort mit dem Zug nach Bad Mitterndorf. Mit dem Skibus zur Tauplitzalm

Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt 15/2 »Totes Gebirge Mitte

Information:Informationsbüro, Bad Mitterndorf 59, A- 8983 Bad Mitterndorf, Tel. 00 43/36 23/24 44,

Einsamkeitsfaktor:Selbst an schönen Wochenenden wenig frequentiert Wegbeschreibung:Von der Grazer Hütte aus steigt man parallel zum kleinen Skilift flach nach Westen zur Kapelle am Kirchenwirt bergan. Über

12 Roßkogel (1890 m)

Schneeschuhtour im Toten Gebirge

BS 12/22, Seite 64

mittel 5 ½ Std. 760 Hm 12 km

Charakter:Ausgedehnte Schneeschuhwanderung bei der man zwei einsame Bergseen quert. Beim Schlussanstieg zum Roßkogel gilt es auf die Lawinengefahr zu achten.

Talort:Bad Mitterndorf (810 m) Start/Ende:Grazer Hütte (1620 m)

Route:Grazer Hütte – Steirersee 1 Std. – Schwarzsee ¾ Std.– Roßkogel 1 ¼ Std – Schwarzsee ¾ Std. – Steirersee ¾ Std. – Grazer Hütte 1 Std.

Einkehr:Almwirtschaft Grazer Hütte(1620 m), privat, ganzjährig geöffnet, Tel. 00 43/6 64/3 57 95 46, ; Linzer Tauplitzhaus(1638 m), ÖAV, ganzjährig geöffnet, Tel. 00 43/6 64/99 70 79 50, www.linzer-tauplitzhaus.com

Mobil vor Ort:Mit dem Zug nach Salzburg und mit Bus 150 nach Bad Ischl. Von dort mit dem Zug nach Bad Mitterndorf. Mit dem Skibus zur Tauplitzalm

Karten/Führer:Alpenvereinskarte 1:25 000, Blatt 15/2 »Totes Gebirge Mitte

Information:Informationsbüro, Bad Mitterndorf 59, A- 8983 Bad Mitterndorf, Tel. 00 43/36 23/24 44,  

Einsamkeitsfaktor:Selbst an schönen Wochenenden wenig frequentiert

Wegbeschreibung:Von der Grazer Hütte aus folgt man dem Talboden und somit dem meist präparierten Hauptweg nach Osten zu einem

auf einer schmalen Straße ansteigend nach Sassal Mason (2355 m) mit Prachtblick auf den zerklüfteten Palügletscher. Ein Blickfang sind dort die Trulli, zwei archaisch wirkende Gebäude, über deren Alter und Zweck schon viel spekuliert wurde. Der Weiterweg läuft hinab zur Alp Grüm (2091 m). Fast ständig im Blick: die spektakuläre Trasse der Berninabahn. Hinter Cavaglia verlässt man den nach Poschiavo weiterführenden Weg und biegt rechts in den Sentiero panoramico ein. Er quert mit einigem Auf und Ab die Gräben von Varuna, Ursé, Guli und Urgnasch und führt schließlich sanft bergab zu der sonnigen Wiesenterrasse von Selva (1450 m). Unterwegs bieten sich immer wieder Ausblicke auf die Gipfelketten an der Ostseite des Puschlavs, angeführt vom Sassalb (2862 m) mit seiner weißen Westwand. Zuletzt auf dem Fußweg, die Straßenserpentinen abkürzend, hinunter nach Le Prese (965 m).Persönliche Empfehlung:Bei Cavaglia sollte man den kleinen Abstecher zum Gletschergarten (Giardino di Ghiacciai) nicht versäumen. Faszinierend: die bis zu 15 Meter tiefen Erosionslöcher, ein Erbe der letzten Eiszeit.

Eugen E. Hüsler

freie Wiesen geht es nun in leichtem auf und ab nach Westen weiter, bis man am Waldrand zu der Schermerhütte absteigt. Hier quert man noch den Talkboden, wendet sich dann nach Süden und folgt etwa 800 Meter lang einem Forstweg. Bei einer Kreuzung (»Sieben Steine«) biegt man nach links ab und geht nun immer nach Osten durch den lichten Wald, wo man bei den leichten Auf- und Abstiegen das Anlegen einer idealen Schneeschuhspur gut üben kann. Man unterquert einen Sessellift, steigt in ein Tälchen ab und auf der anderen Seite nach Nordosten zur Kuppe des Hirschegg hinauf. Hier ein Stück nach Norden über eine Lichtung und dann wieder nach Osten, dem Waldrückend folgend zum schönen Aussichtspunkt Kaisersitz. Von dort wieder ein Stück nach Westen zurück und dann nach rechts absteigen auf den Hauptweg, der vom Steirersee herkommend nach Westen zur Grazer Hütte zurückführt.

Michael Pröttel

Waldsattel. Dahinter ist der Weg nicht mehr präpariert und es geht durch ein Tälchen an den (links liegenden) Steirerseealmhütten vorbei direkt zum Westufer des Steirersees. Diesen kann man im Winter meist direkt auf der verschneiten Eisfläche nach Osten überqueren (Im Zweifelsfall kann man auch am Seeufer entlanggehen). Auf der anderen Seite geht es in immer derselben Richtung durch den Wald zum nächsten Sattel hinauf und kurz etwas steiler zum Schwarzsee hinab, an dessen Südufer entlang man weiter nach Nordosten wandert. An der im Winter geschlossenen Leistalmhütte wendet man sich nach rechts und steigt in einem weiten Bogen zunächst nach Südosten, dann nach Südwesten in sehr lichten Waldgelände zum Roßkogel hinauf. Von dort hat man eine großartige Aussicht auf das Tote Gebirge mit dem Großen Tragl im Vordergrund. Zurück zum Ausgangspunkt geht es auf demselben Weg.

Michael Pröttel