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Die besten Ziele und Stellplätze im Nord-Schwarzwald


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Auto Bild reisemobil - epaper ⋅ Ausgabe 1/2023 vom 10.11.2022
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Bildquelle: Auto Bild reisemobil, Ausgabe 1/2023

Herzstück des Friedrichsbads in Baden-Baden (Ziel 9) ist der imposante Badesaal mit 18 Meter hoher Kuppel ? und 28 Grad warmem Thermalwasser

DER SCHWARZWALD ERFINDET SICH NEU

TRADITION TRIFFT MODERNE:Der gute alte Nord-Schwarzwald hat neben klassischen Urlaubsfreuden wie Alpinski, Langlauf oder Wandern kräftig aufgerüstet. Kulinarisch lockt er mit Schwarzwälder Torte und Kirschwasser, aber auch mit Sterneküche und anderen Überraschungen: Im Wald begegnen Urlauber Schnapsbrunnen, menschenfreundlichen Problembären und dem einzigen Tannomat der Welt, gruseln sich im finsteren Kloster oder tauchen ab ins Great Barrier Reef. Höchste Zeit, den Schwarzwald neu zu entdecken.

1. MARXZELL

Fahrzeugmuseum

Alte Autos waren seine große Leidenschaft: Bernhardt Reichert, im Hauptberuf Lehrer, sammelte zeitlebens Oldtimer, Motorräder, Lastwagen, Fahrräder und Kutschen. Was für die einen nur wertloser Schrott war, kam in Reicherts Depot. Sogar ausgediente Nähmaschinen und Spielzeug und viele andere betagte Gegenstände. 1968 entschied er sich mit seiner ...

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... Frau Klara, die Sammlung öffentlich zugänglich zu machen, und gründete das Museum Marxzell. Seit- dem sind Reicherts Schätze im alten Sägewerk der Gemeinde zu sehen. Viele „ungeschminkt“, eingestaubt, hier und da mit etwas Rost verziert und fast so, wie der Sammler sie einst vor der Schrottpresse rettete. Ein wildes Sammelsurium alter Fahrzeuge und Kuriositäten, sehr authentisch und ohne jeden Marketing-Schnickschnack.

NeuenbürgerStr.1,76359Marxzell,Tel.07248-6262,, Öffnungszeiten:tägl.14–17Uhr,Preise:6Euro(Erw.),4Euro(Schüler),Kinderunter6J.frei

2. PFORZHEIM

Gasometer

Kann in einem alten Gasspeicher ein Korallenriff entstehen? Ja, das ist möglich, der alte Pforzheimer Gasometer ist der Beweis dafür. Allerdings gedeihen Korallen hier nur virtuell, erschaffen von Yadegar Asisi. Der Künstler und Architekt ist bekannt für seine monumentalen Panoramabilder, die er seit 2014 an die runde Innenwand des zylinderförmigen Gasometers projiziert. Aktuell ist dort ein gigantisches 360-Grad-Bild des australischen Great Barrier Reef zu sehen. Besucher des Gasometers tauchen förmlich in das an die Wand projizierte Panorama des Künstlers ein – ein faszinierendes Erlebnis. Wem von uns ist es schon vergönnt, das größte Riff der Erde aus der Unterwasserperspektive betrachten zu dürfen? Das können nur einige wenige Taucher – und Besucher des Gasometers.Hohwiesenweg6,75175Pforzheim,Tel.07231-7760997,, Öffnungszeiten:tägl.10-18Uhr,Preise:11Euro(Erw.),9Euro(ermäßigt),5Euro(Jugendlichevon6-16J.),unter6Jahrenfrei

3. PFORZHEIM

Café Tante Käthe

Kaffee trinken in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre: Das ist das Konzept von Arno Peiffer und Ralf Bischoff. Die Betreiber des „Tante Käthe“ setzen ganz auf den Charme vergangener Zeiten. Sie haben ihr Café liebevoll mit Antiquitäten und Raritäten eingerichtet, auf den Tischen stehen glänzend herausgeputzte Etageren, auf den Anrichten reihen sich schnörkelige Porzellankaffeekännchen aneinander, auf dem Boden, zu Füßen der Gäste, breiten sich prachtvolle Perserteppiche aus. So könnte sie tatsächlich aussehen, Tante Käthes gute Stube. Passend zum Ambiente servieren Peiffer und Bischoff hausgemachte Kuchen und Torten sowie lecker belegte Brötchen. Dazu trinken Gäste frisch gemahlenen Bohnenkaffee – natürlich aus blumenverzierten Tässchen.

Brauereistraße14,75181Pforzheim,Tel.07231-7763840,, wegendesbegrenztenPlatzesisteineReservierungratsam

4. BAD LIEBENZELL

badhaus 1897

Im Süden von Bad Liebenzell, an den Ufern der Nagold, geht es schon seit Jahrhunderten um Wellness. Anno 1456 wird erstmals ein Badhäuschen am Fluss erwähnt, das später zu einem kleinen Volksbad am Fluss wurde. Heute werden hier mächtige Tortenstücke serviert – auch eine Form von Wellness. Im wunderschön gelegenen und top hergerichteten alten Badhaus lassen es sich die Gäste bei Köstlichkeiten wie Bienenstich, Rhabarber- oder Apfelkuchen so richtig gut gehen. Für die Leckereien ist die Backwerkstatt im Haus zuständig. Hier wird nach alten Rezepten und vorzugsweise mit regionalen und saisonalen Zutaten gebacken, vieles hat Bio-Qualität. Einen ersten optischen Vorgeschmack auf die Köstlichkeiten gibt es im Internet: das Foto einer Zwetschgentorte, schwäbische Art. Ein Genuss, aber mächtig. Tipp: besser einen Nachmittag mit dem Kalorienzählen aussetzen.

HirsauerStr.15,75378BadLiebenzell,Tel.07052-9326880,, Öffnungszeiten:Do.–So.10-18Uhr

5. BAD LIEBENZELL

Sophi Park

Der Winter mag nicht die beste Jahreszeit für einen Parkspaziergang sein. Doch der Sophi Park im Süden des Bad Liebenzeller Kurparks ist da eine Ausnahme. Zwar versteckt sich auch hier die Vegetation vor Schnee und Kälte. Doch ist der Park aus einem anderen Grund einen Besuch wert. Er besteht aus zehn Themenfeldern, die die wichtigsten philosophischen Weisheiten der vergangenen 2500 Jahre veranschaulichen, und schlägt den Bogen von der Antike über das Mittelalter, die Renaissance bis hin zur Aufklärung und in die Moderne. Spaziergänger begegnen den Lehren alter Griechen wie Sokrates, Aristoteles, Diogenes oder Platon und späterer Philosophen wie Descartes, Hegel oder Nietzsche. Leicht verständlich und schlau präsentiert. So geht kostenlose Nachhilfe in Philosophie.

Helenenbad,75378BadLiebenzell,Tel.07052-4080,

6. SCHÖMBERG

Weißtannen-Erlebnispfad mit „Tannomat“

Winter-Waldbader mit einer Vorliebe für Weißtannen kommen um einen Besuch in Schömberg auf gar keinen Fall herum. Hier verläuft der Weißtannen-Erlebnispfad. Ausgangs- und Endpunkt der Tour ist hinter dem Kurhaus der Gemeinde. Die recht seltene Weißtanne – in Deutschland wächst sie nur auf 1,7 Prozent der Waldfläche – ist rund um Schömberg die „waldbildprägende Hauptbaumart“, heißt es stolz auf der Internetseite der Gemeinde. Hier macht die majestätische Baumart 51 Prozent des Baumbestandes aus. Der Slalom durch den Weißtannenwald ist perfekt für Familien: Der Pfad ist kindgerechte vier Kilometer kurz, unterwegs gibt es an zwölf Stationen viel über Weißtannen zu erfahren. Spannend: Die Bäume sind sogar zu hören! Wanderer sollten nicht versäumen, ihr Ohr ans „Wipfelphon“ zu halten. Eine mindestens ebenso originelle Idee ist der Tannomat, der gegen etwas Kleingeld ein zum Weißtannenwald passendes Souvenir ausspuckt. Ein schöner „Zapfenstreich“ der Schömberger Erlebnispfad-Macher.

Infos:Gemeindeverwaltung,Lindenstraße7,75328Schömberg,Tel.07084-14444,

7. GAGGENAU

Unimog-Museum

Es gibt Museen zum Ansehen, zum Anfassen – und zum Gasgeben. Das Unimog-Museum in Gaggenau fällt zumindest teilweise in letztere Kategorie. Auf dem Parcours erleben Besucher als Mitfahrer, wie sich 100 Prozent Steigung, 70 Prozent Gefälle und 20 Grad Schräglage im Unimog anfühlen. Während eines speziellen Fahrertrainings im Universal-Motor-Gerät (Unimog) ist dann wirklich Gasgeben für Gäste angesagt. Natürlich bietet das Museum in der Ausstellung auch reichlich Gelegenheit, diverse Modelle des legendären Allrad-Klassikers zu bestaunen, darunter den Prototyp U 6 von 1948.

AnderB462,76571Gaggenau,Tel.07225-981310,, Öffnungszeiten:tägl.10-17Uhr,Preise:5,50Euro(Erw.),4,50Euro(Kinder),13Euro(Familien);AufpreisfürdieFahrtüberdenParcours

8. BADEN-BADEN

Museum Frieder Burda

Für einen verregneten oder beißend kalten Schwarzwald-Urlaubstag gibt es kaum einen besseren Ort als das Museum Frieder Burda. Von Caracalla-Therme und Friedrichsbad (Ziel 9) vielleicht einmal abgesehen. Im Museum sind rund 1000 Werke moderner und zeitgenössischer Kunst aus der Privatkollektion Frieder Burda versammelt. Dazu zählen Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Objekte und Fotografien. Tipp: Vom 10. Dezember an läuft zusätzlich die Ausstellung „Transformers“ mit beweglichen, sprechenden und lernenden Menschmaschinen. Die Avatare machen deutlich, wie weit wir die Automatisierung unseres Lebens schon vorangetrieben haben. Ersetzen wir uns bald selbst? Eine spannende und unheimliche Begegnung mit künstlichen Wesen.

LichtentalerAllee8B,76530Baden-Baden,Tel.07221-398980,, Öffnungszeiten:Di.–So.10-18Uhr,Preise:14Euro(Erw.),9Euro(Kinderab9J.),27Euro(Familien),Kinderbiseinschl.8J.frei,AusstellungTransformers:10.12.22bis30.4.23

9. BADEN-BADEN

Caracalla-Therme und Friedrichsbad

Was liegt in Baden-Baden näher, als baden zu gehen? Top-Adressen für dieses Ansinnen sind unangefochten Caracalla-Therme und Friedrichsbad. In der Therme haben Badende die Wahl zwischen diversen Becken mit Wassertemperaturen bis zu 38 Grad, Aromadampfbad, Sole-Inhalationsraum und einem Außenbereich mit XL-Becken, Massagedüsen, Strömungskanal sowie Whirlpools. Gerade in der kalten Jahreszeit ist das wohlig-warme Außenbecken die Attraktion des Badetempels. Im Friedrichsbad erwartet Besucher römische Badekultur in Kombination mit irischen Heißluftbädern. Klartext: Es wird ordentlich geschwitzt und entschlackt. Und geruht. Highlight ist ein Badeparcours mit 17 Stationen und wechselnden Wassertemperaturen.

Römerplatz1,76530Baden-Baden,Tel.07221-275940(Caracalla)bzw.07221-275920(Friedrichsbad),www.carasana.de,Öffnungszeitenu.PreisesieheInternet

10. BADEN-BADEN

Adlerhorst im Nationalpark

Sind Sie schon mal auf einen richtig hohen Baum geklettert? Falls nicht, erwartet Sie im Nationalpark Schwarzwald eine Premiere. Denn dort steht eine zur Aussichtsplattform ausgebaute Tanne im tiefen Nadelwald, der sogenannte Adlerhorst. Zum Glück brauchen Wanderer keine Steigeisen, um die Tanne zu erklimmen. Eine stabile Holzrampe führt die sieben Meter hinauf. Zum Adlerhorst geht es mitten durch den 1999 von Orkan „Lothar“ verwüsteten Wald über den knapp fünf Kilometer langen Wildnispfad. Wanderer müssen gut zu Fuß sein, denn auf einem Teilstück liegen etliche mächtige Bäume noch genau so über dem Pfad, wie Lothar sie hinterlassen hat. Das viele Totholz ist Teil des Nationalpark-Konzepts, der Wald bleibt sich selbst überlassen und soll sich aus eigener Kraft regenerieren. Wanderer können die Tour auf eigene Faust oder mit einem Ranger machen. Letzteres ist ratsam, denn die Waldhüter sind so etwas wie „Alexa“ auf zwei Beinen: Sie wissen auf so ziemlich jede Frage zum Nationalpark eine Antwort. Ein schöner und informativer Trip durch die Schwarzwälder Wildnis.

Infos:, „Wildnispfad“imSuchfeldeingeben,AnmeldungzurRanger-TourunterTel.07449-92998444,besterStartpunktfürindividuelleWanderungen:ParkplatzPlättiganderB500,vondortistderPfadausgeschildert

11. BADEN-BADEN

Geroldsauer Mühle

Am Grobbach, mitten im Grünen südlich von Baden-Baden, lässt sich problemlos ein ganzer Urlaubstag verbringen, ohne dass es langweilig wird. Genauer: an der Geroldsauer Mühle. Vor gut zehn Jahren drohte die erstmals 1859 erwähnte Wassermühle zu verfallen, dank einer Privatinitiative ist sie heute ein beliebter Ausflugsort mit modern-rustikalem Wirts- und Gästehaus, Bäckerei, Metzgerei, Ausstellungsort sowie Einkaufsmöglichkeit für Schwarzwälder Spezialitäten, Souvenirs und Ge- schenke. Die Mühle ist zudem Startund Zielpunkt für Kutschfahrten. Das Wirtshaus ist auch im tiefen Winter ein passendes Ausflugsziel, schließlich gibt es hier einen offenen Kamin und mit der Genuss-Alm einen wintertauglichen Außenbereich. Hier lässt es sich auch bei Schneefall und Minusgraden aushalten. Rundherum gibt es etliche Spazier- und Wandermöglichkeiten. Ein toller Ort für den Kurzurlaub im Urlaub.

GeroldsauerStr.54,76534Baden-Baden,Tel.07221-9964680,, ÖffnungszeitenWirtshaus:Mo.–Fr.11.30-22Uhr,Sa./So.ab9Uhr

12. BAD WILDBAD

Hängebrücke Wildline

In Bad Wildbad springt man nicht über die Klinge, man geht einfach drüber. Und zwar auf der Wildline genannten Hängebrücke, die sich 380 Meter weit über die Bärenklinge spannt, das Bachtal der Enz. Der schlanke Bau verläuft bis zu 60 Meter über Grund und über den Wipfeln der bis zu 100 Jahre alten Schwarzwaldtannen, die den Bachlauf umsäumen. Der Spaziergang über das Tal ist ein echtes Erlebnis, wohl niemand überquert sie mit Ruhepuls. Besonders der vergitterte Brückenboden macht viele Besucher nervös, weil er den Blick in die Tiefe unter den Füßen freigibt. Trost für Ängstliche: Glasboden wäre noch „schlimmer“. Doch auch die Wildline sorgt für einen kräftigen Adrenalinschub und bietet fantastische Ausblicke auf Bad Wildbad und den Schwarzwald.

Heermannsweg100,75323BadWildbad,Tel.07081-9557730,, Öffnungszeiten(Winterhalbjahr):tägl.von9-16.30Uhr,Preise:9,50Euro(Erw.),7Euro(Kindervon6-14J.)

13. CALW

Kloster Hirsau

Der Gebäudekomplex mit der alten Basilika St. Peter und Paul war zeitweise eines der bedeutendsten Klöster Deutschlands. Die Geschichte der Klostervorläufer beginnt schon um das Jahr 765. Entsprechend eindrucksvoll sind geführte Besichtigungstouren. Von November bis Ende März sind sie die einzige Möglichkeit, das Kloster zu erkunden. Erst im April ist es wieder frei zu besichtigen. Sehr empfehlenswert sind die winterlichen Fackelführungen für Familien. Die nächste startet am 3. Dezember um 18.30 Uhr und kostet acht Euro inklusive der Fackel zum Ausleuchten der teils doch recht finsteren Gänge, Nischen und Räume. Etwas gruselig, aber unvergesslich.

Klosterhof,75365Calw-Hirsau,www., InfoszuKlosterführungen:Tourist-Info,Marktplatz7,75365Calw,Tel.07051-167399

14. BAD TEINACH

Nudelmanufaktur

Ganz klar, der Schwarzwald ist Spätzle-Land. Die Bad Teinacher Nudelmanufaktur bietet neben dem Nudelklassiker aber mutig auch andere handgemachte Nudelsorten an, darunter gedrehte Bandnudeln und Spaghetti, Fusilli und Pappardelle. Die Nudeln sind nicht einfach nur Nudeln: In der Manufaktur wird der Teig mit allerlei Zutaten wie Rote Bete, Peperoni, Tomaten oder Chili veredelt. Das farbenfrohe Ergebnis macht sich nicht nur sehr gut auf dem Teller, sondern schmeckt auch ganz ausgezeichnet. Die Zeiten, in denen die „gemeine Nudel“ nur Geschmacksträger für die Soße war, sind damit vorbei. Macher der mehr als 150 Nudelsorten ist Dietrich Morlok, der mit seinem Team immer neue Kreationen ersinnt. Neben Nudeln schlägt das Herz des Chefs auch für Süßes. Seine zweite Leidenschaft lebt der Ernährungsberater mit selbst gemachten Leckereien aus: Schoko-Ananas, Bruchschokolade oder den süßen Bad Teinacher Betthupferle für die geruhsame Winternacht im Reisemobil.

Talstraße28,75385BadTeinach-Zavelstein,Tel.07053-91092,, Öffnungszeiten:Mo.–Fr.9-12.30und14-18Uhr,Sa.bis17Uhr

15. ENZKLÖSTERLE

Heidelbeerdorf

Seine Existenz verdankt Enzklösterle einem Kloster, das hier im 12. Jahrhundert stand. Das „Klösterle“ gibt es schon lange nicht mehr, der kleine Ort an der Enz ist geblieben. In dem Luftkurort am größten Hochmoor-Naturschutzgebiet Deutschlands leben nur 1300 Menschen – perfekt für einen absolut stressfreien winterlichen Dorfurlaub mit vielen Wanderund Skilanglaufmöglichkeiten rundherum. Heidelbeeren gibt es hier zu jeder Jahreszeit, im Winter meist als Geschmackslieferant im Obstbrand und als süße Kuchenzutat. Sehr sehenswert ist der Urwald Bärlochkar, der seit 1993 komplett sich selbst überlassen ist. Nach dem ersten Schneefall verwandelt er sich wegen des kreuz und quer herumliegenden Totholzes in eine fast gespenstische Bergwaldlandschaft.

Tourist-Info,Friedenstraße16,75337Enzklösterle,Tel.07085-7516,

16. FORBACH

Wintersport am Mehliskopf

Der Mehliskopf ist eines der Top-Wintersportgebiete des Schwarzwalds. Es ist sehr abwechslungsreich, bietet aber dennoch kurze Wege und liegt traumhaft über der Rheinebene. Die Aussicht können Alpinisten aber nur bedingt genießen. Denn zumindest die Abfahrt vom Mehliskopf hat es mit bis zu 36 Prozent Gefälle in sich und verlangt „högschde Konzentration“ von den Sportlern. Die alpinen Strecken werden von den Abfahrten von Hang 1 (mittelschwer) und 3 (leicht) ergänzt, hinzu kommen eine Rodelstrecke und ein Funpark für Snow-boarder. Saison ist von Anfang Dezember bis Mitte März. Meist liegt hier ausreichend Naturschnee, doch sind alle Pisten auch mit Schneekanonen ausgestattet. Tipp für Eisläufer: die Kunsteisbahn am Wiedenfelsen, nur drei Kilometer vom Mehliskopf entfernt.

Mehliskopf,76596Forbach,Tel.07226-1300,, LiftpreisfürachtStunden:28Euro(Erw.),26Euro(SchülerinnenundSchüler),20Euro(Kinder4-10J.)

17. SASBACHWALDEN

Erlebnisbrennerei Teufelsküch

In seiner „Teufelsküch“ veredelt Rudolf Spinner so ziemlich alle Früchte, die auf den badischen Obstwiesen reifen, zu Bränden. Der „Brandmeister“ erklärt während Führungen, wie er Himbeeren, Birnen oder Weinbergpfirsiche in feine Brände und Liköre verwandelt. Und zwar sehr eindrucksvoll. Denn zwischendurch betätigt sich Spinner schon mal als Drache und spuckt unter Zuhilfenahme von Alkohol Feuer durch die Brennereikatakomben. Die Besichtigungstouren durch die Teufelsküch sind legendär – und enden feucht-fröhlich bei Haselnussbrand, Mirabellenwasser oder einer besonderen Schwarzwälder Spezialität: Vogelbeergeist. Unverarbeitet sind Vogelbeeren zwar nicht giftig, schmecken aber bitter. Urlauber sollten unbedingt kosten, was Spinner aus diesem speziellen Rohstoff macht.

HotelRestaurantSpinnerhofmitErlebnisbrennereiTeufelsküch,AmSchlossberg8,77887Sasbachwalden,Tel.07841-3609,

18. ALTENSTEIG

Klußmanns Berghof

Der Berg ruft! Genauer: der Berghof von Bettina und Jesko Klußmann. Et-was oberhalb von Altensteig betreibt das Paar eine Schaf- und Ziegenkäserei der besonderen Art. Auf Urlauber wartet dort ihre erste Begegnung mit ausgefallenen Käsen, zum Beispiel vom Krainer Steinschaf. Die Milch wird üblicherweise zu wür-zigem Hartkäse verarbeitet. Alle Details dazu und natürlich Kostproben liefern die Klußmanns. Neben weiteren Schnitt-, Frisch- und Weichkäsesorten gibt es auch Joghurt, Quark, Sauerrahm, Lamm- und Ziegenfleisch auf dem Berghof. Weiterer kulinarischer Tipp für Altensteig-Besucher: das Café Wohnzimmer (Rathausplatz 1). Es ist berühmt für seinen grandiosen Kaffee und diverse hausgemachte Leckereien vom Müsli bis zu Kuchen und Torten.

Bergsteige7,72213Altensteig,Tel.07453-6177,

19. PFALZGRAFENWEILER

Schwanenwirts Kuhstall

Auge in Auge mit Kühen speisen – das war die verrückte Idee der Gastwirtsfamilie Ziefle aus Pfalzgrafenweiler. Nachdem ihr Rinderstall 2014 komplett abgebrannt war, entschied sie sich, alles neu und sehr modern wieder aufzubauen – als Kombination aus Stall und Restaurant. Nur durch große Panoramascheiben getrennt, speisen und fressen hier Restaurantgäste und Rindviecher einträchtig nebeneinander. Was die Verpflegung angeht, gibt es allerdings einige Unterschiede: Im Restaurant servieren die Ziefles Deftiges wie Schwäbischen Sauerbraten mit Spätzle (19,50 Euro), fürs Vieh gibt’s Futtermais, Stroh oder Kraftfutter. Tauschen möchten sicher weder die Rinder noch die Restaurantgäste.

AmWiesenrain5,72285Pfalzgrafenweiler,Tel.07445-1880,. de,Öffnungszeiten:tägl.11-18Uhr

20. BAIERSBRONN

Schwarzwaldstube

Das Restaurant mit dem bieder klingenden Namen bietet „Haute Cuisine“ im doppelten Sinn: Zum einen liegt die Schwarzwaldstube knapp 600 Meter über Normalnull. Zum anderen serviert Küchenchef Torsten Michel kulinarische Leckereien, für deren Genuss Gourmets auch weite Anfahrtswege in Kauf nehmen. Schon seit rund 40 Jahren steht das Restaurant in der Traube Tonbach für höchste Küchenkunst, aktuell trägt es drei Michelin-Sterne und etliche weitere Feinschmeckerauszeichnungen. Tipp für Kochanfänger und ambitionierte Hobbyköche und -köchinnen: Der Restaurantbetreiber bietet Kochseminare an – ein erster Schritt auf dem (langen) Weg zum eigenen Michelin-Stern. Tipp für Wanderer: der Lotharpfad. Er führt durch das Gebiet, in dem Orkan Lothar 1999 besonders wild gewütet hat. Es ist sehr interessant zu sehen, wie sich die Natur das verheerte Land allmählich zurückholt.

Tonbachstraße237,72270Baiersbronn,Tel.07442-492665,, „Restaurants&Bars“und„Schwarzwaldstube“anklicken,Preisbeispiele:ab35EuroàlaCarte,Menüab165Euro

21. OPPENAU

Buchkopfturm

Um den Schwarzwald, die Vogesen und die Rheinebene aus der Vogelperspektive zu sehen, muss niemand in ein Flugzeug steigen. Vom 28 Meter hohen Buchkopfturm mit Besucherplattformen auf jeder seiner acht Etagen ist die Aussicht genauso gut. Denn sein Standort nahe des Örtchens Maisach liegt schon 921 Meter über dem Meeresspiegel. Der Besuch des Turms lässt sich bestens mit einer kleinen Wanderung über den 14 Kilometer langen Maisacher Turmsteig verbinden. Unterwegs gibt es diverse Einkehrmöglichkeiten, ausgiebig Gelegenheit zum Waldbaden – und mehrere Schnapsbrunnen: Natursteintröge, in denen Schnapsflaschen stehen, die durch zulaufendes Wasser gekühlt werden. Meist gibt es hier aber auch alkoholfreie Erfrischungen. Start und Ziel des Wegs ist Maisach.

77728Oppenau,Tel.07802-82600,, genauerStandortdesTurmssieheInternet

22. FREUDENSTADT

Grandhotel Waldlust

Im Palmenwald, am Ende des Villenviertels, eröffnete Ernst Luz im Sommer 1900 seinen Traum: ein vierstöckiges Grandhotel vom Feinsten, natürlich mit elektrischem Licht, großen Sälen und 140 exquisit eingerichteten Luxuszimmern. Über Jahrzehnte gingen in Luz’ „Waldschlösslein“ Könige, Fürsten, Großindustrielle und Promis ein und aus, das Nobelhotel war Treffpunkt der Reichen, Schönen und Mächtigen. Mit dem Zweiten Weltkrieg bekamen Fassade und Ansehen des Hauses erste Risse, 1949 hatte schließlich niemand mehr Lust aufs Waldlust. Der Grund: Adele B., inzwischen Hoteleigentümerin, wurde ermordet in ihrem eigenen Zimmer aufgefunden. Nach diesem Skandal war’s endgültig vorbei mit Glanz und Gloria im Nord-Schwarzwald. Das Haus wurde zum Hospital – zu spät für Adele B. –, stand später leer und verfiel. Heute ist der ehrwürdige Kasten der vielleicht begehrteste „Lost Place“ Deutschlands. Das liegt an seiner außergewöhnlichen Geschichte, dem noch immer erkennbaren Pomp des alten Grandhotels und einem Verein, der sich liebevoll um die ruinöse Immobilie kümmert. Ein sensationeller Ort, den sich Urlauber dringend ansehen sollten. Einen Vorgeschmack mit Fotos sowie einen virtuellen Rundgang durch das ehrwürdige Haus gibt es im Netz.

Lauterbachstr.92,72250Freudenstadt,https://, kostenloseInfo-undFoto-Touren:TerminesieheInternet,SpendenzumErhaltdesHotelssindwillkommen

23. BAD RIPPOLDSAU

Alternativer Wolf- und Bärenpark

Der alternative Bärenpark ist alles andere als ein Tierpark oder gar ein Zoo. Hier leben ausschließlich Bären, Wölfe und Luchse aus schlechter Haltung. Die geretteten Tiere haben im Schwarzwald und einem weiteren Park in Worbis (Thüringen) ein neues, artgerechtes Zuhause gefunden. Hier dürfen die Petze frei durch das Naturgelände stapfen, Höhlen graben, toben, baden und sich zur Winterruhe zurückziehen. Den jahrelang vernachlässigten und gequälten Tieren ist anzumerken, dass der Park für sie so etwas wie das Paradies ist. Die geretteten Bären einfach auszuwildern, wäre übrigens keine gute Idee. Denn sie sind sehr an den Menschen gewöhnt und würden in völliger Freiheit dessen Nähe suchen. Damit wären Konflikte programmiert – und dürfte die vermeintlichen „Problembären“ eher früher als später ihr Leben kosten. Betreiber beider Parks ist eine Stiftung, die aktuell etwa 50 Bären Asyl gewährt. Besucher des alternativen Parks kommen den Bären und auch den Wölfen ganz nah. Das liegt auch an der Gestaltung des Geländes. Mitten durch das Wolfs- und Bärenrevier verläuft ein Gittertunnel, von dem aus die Bewohner des Geheges perfekt zu beobachten sind – eine tolle Idee. Das Eintrittsgeld ist übrigens sehr gut angelegt: Die Stiftung finanziert damit die Unterbringung der Wildtiere und arbeitet daran, weiteren in engen Käfigen gehaltenen und geschundenen Bären ein artgerechtes Leben in relativer Freiheit zu ermöglichen. Ein bärenstarkes Projekt.

RippoldsauerStr.36/1,77776BadRippoldsau-Schapbach,Tel.07839-910380,, Öffnungszeiten:tägl.10-18Uhr,vonNovemberbisFebruartägl.bis16Uhr,Preise:10Euro(Erw.),27Euro(Familien)

24. OPPENAU

Allerheiligen-Wasserfälle

Für einen anständigen Rausch müssen Schwarzwälder keinen Tropfen Wein oder Obstbrand trinken. Es reicht vollkommen, einen Abstecher zu den Allerheiligen-Wasserfällen zu machen. Hier rauscht der Lierbach über sieben Kaskaden in die Tiefe. Die Fälle wurden 1840 erschlossen und sind die höchsten naturbelassenen des Schwarzwalds. Nebenher verlaufen kilometerlange Felsentreppen, sodass Besucher der Fälle dem Wasser folgen können. Heikle Passagen sind mit Geländern gesichert. In den Anfängen des Schwarzwald-Tourismus mussten sich Besucher der Fälle noch steile Leitern hinauf- oder hinabquälen. Zum Glück ist eine Wanderung durch die Bachschluchten heute trotz rund 250 Felsenstufen nicht mehr ganz so anstrengend. Aber noch so beeindruckend und romantisch wie im 19. Jahrhundert. Das gilt besonders bei längerem Frost, wenn der Lierbach in einem Bett aus Eis durch die Schluchten rauscht.

Allerheiligen,77728Oppenau,Tel.07804-4836,

25. BAD PETERSTAL

Le Pavillon

Der Schwarzwald hat kulinarisch sehr viel mehr zu bieten als geräucherten Schinken oder Schwarzwälder Torte. Den Beweis liefert Martin Herrmann in seinem rustikal-elegant eingerichteten Gourmetrestaurant Le Pavillon im familiengeführten Landhotel Dollenberg. Herrmann ist mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und serviert klassische französische Küche als 8-Gänge-Menü, das sich aber auch nach Belieben bis auf fünf Gänge kürzen lässt. Auf den Tisch kommt, was Wald, Feld und Wiesen der Umgebung so hergeben, darunter Rehrücken, Gänsestopfleber oder Kalbsbries mit Steinpilzen. Andere Zutaten kommen von weiter her, zum Beispiel Loup de mer oder Langostinos mit Avocado. Früher Vorgänger des Le Pavillon war übrigens eine einfache Vesperwirtschaft. Heute raten Gourmetführer Feinschmeckern, notfalls auch einen längeren Umweg in Kauf zu nehmen, um einmal hier speisen zu können.

Dollenberg3,77740BadPeterstal-Griesbach,Tel.07806-780,www.dollenberg.de,Preisbeispiel8-Gänge-Menü:198Euro,mitWeinbegleitung298Euro

26. PETERSTAL-GRIESBACH

Renchtalhütte

Wie eine kleine Burg thront die einstige Bergstation von Ski- und Wandervereinen über dem Renchtal. Das Gebäude wurde nach einem Brand Anfang der 2000er neu aufgebaut und zählt mittlerweile zu den kulinarischen Institutionen in der Region. Natürlich gibt es hier Klassiker wie Schwarzwälder Schinken auf frisch gebackenem Brot oder geräucherte Bachforelle. Neben den sündhaften hausgemachten Maultaschen passt aber auch ein Fondue oder Raclette perfekt zum Winter im Schwarzwald. Beides steht auf der Tageskarte, doch besonders gemütlich sind die Fondue- oder Raclette-„Themenabende“ von Betreiber Meinrad Schmiederer. Da dreht sich alles um die deftigen Klassiker, dazu gibt’s auch noch Live-Musik mit Akkordeon und Gitarre. Schwarzwald für Gaumen und Ohren.

Rohrenbach8,77740BadPeterstal-Griesbach,Tel.07806-910075,, Öffnungszeiten:täglich11-22Uhr,TerminefürFondue-,Raclette-undHüttenabendesieheInternet

27. GENGENBACH

Adventskalenderhaus

Zur Vorweihnachtszeit wird das Gengenbacher Rathaus zum größten Adventskalender der Welt. In seinen 24 festlich hinterleuchteten Fenstern sind weihnachtliche Motive zu sehen, in diesem Jahr sind sie in Anlehnung an die Erzählung „Der kleine Prinz“ des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry gestaltet. Wie es sich für einen anständigen Adventskalender gehört, wird jeden Tag eines der Rathausfenster geöffnet. Zuvor gleitet ein Suchscheinwerfer kreuz und quer über die Fassade und stoppt schließlich am jeweils zu öffnenden Fenster. Das abendliche Dezember-Ritual findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt und lockt mehr als 100 000 Schaulustige an. Die kommen allerdings nicht nur nach Gengenbach, um den XXL-Adventskalender zu bestaunen, sondern auch wegen des kleinen, aber sehr hübschen Weihnachtsmarktes. Es ist immer eine gute Idee, den Advent im Nord-Schwarzwald zu verbringen.

Tourist-Info,Höllengasse2,77723Gengenbach,Tel.07803-930143,

Jens Lehmann

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