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Die Bestie von nebenan


die aktuelle Krimi - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 10.08.2019

Er liebte Volksmusik, ging gern zum Kegeln – und tötete Frauen!


Artikelbild für den Artikel "Die Bestie von nebenan" aus der Ausgabe 4/2019 von die aktuelle Krimi. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: die aktuelle Krimi, Ausgabe 4/2019

Ein Volksfest in Bayern – so etwas liebte Horst David! Er war daheim in Hainsacker sehr aktiv in den örtlichen Vereinen


Sie sind ihm tagtäglich begegnet, haben ihn gegrüßt. Sie waren mit ihm kegeln, haben mit ihm Fußball im örtlichen Verein gespielt. Sie gingen gemeinsam zum Gottesdienst und tanzten auf Dorffesten mit ihm. Ein wirklich netter Mann. Dass Horst David, heute 80, ein dunkles Geheimnis hatte, davon ahnten die rund 2400 Bewohner im beschaulichen Hainsacker bei Regensburg nichts. Hier, in der Abgeschiedenheit der bayerischen Idylle, ...

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... war er der freundliche Nachbar von nebenan, der keiner Fliege etwas zuleide tun könnte. Ein Biedermann: bescheiden, charmant, zuvorkommend – und beliebt. Er hatte nichts Bedrohliches oder Gewalttätiges an sich. Dass der „liebe Herr David“ jedoch ein ebenso gnadenloser wie brutaler Mehrfachmörder war, davon ahnte in Hainsacker, wo er bis 1986 lebte, niemand etwas. Horst David hat alle getäuscht. Die Dorfgemeinschaft, seine Ehefrau und letztlich auch die Polizei. Denn die kam ihm erst fast 20 Jahre nach seiner ersten Tat auf die Schliche. Hätte „Kommissar Zufall“ nicht eingegriffen – Horst David wäre vielleicht heute noch ein freier Mann und sein bizarres Doppelleben vielleicht nie ans Licht gekommen. Sieben Frauen hat „Der Würger von Regensburg“, wie ihn die Presse später nannte, umgebracht. Und das ist nur die Zahl der von ihm bis heute tatsächlich gestandenen Untaten …

Wir schreiben das Jahr 1975, als Horst David (1,90 Meter groß, drahtig, kräftig) seine erschütternde, kaltblütige Mord-Serie beginnt. Nach einem Streit mit seiner Ehefrau fährt der damals 36-Jährige Mitte August heimlich nach München, mietet sich in einem Hotel ein und verbringt eine Woche in der bayerischen Landeshauptstadt. Er hatte solche Reisen in der Vergangenheit schon öfter gemacht, wie er später in seinen Vernehmungen zugeben wird. Immer, wenn es daheim „brenzlig“ wurde, er mit seiner Frau aneinandergeriet oder ihm die drei Kinder auf die Nerven gingen, brach der Maler und Anstreicher aus dem Alltag aus. Er kam dann tagelang einfach nicht nach Hause. Dass er sich in München, Nürnberg oder Hamburg in Bordellen vergnügte und in Spielhallen zockte, davon ahnte seine Frau zunächst nichts.

Vier seiner Opfer: Waltraud Frank, Fatima Grossart, Mathilde Steindl, Martha Lorenz (im Uhrzeigersinn) – alle starben einen furchtbaren Tod


Woran erkennt man einen Serienmörder?

Der Anstreicher Horst David galt als unauffällig, bescheiden und höflich. Ein braver Ehemann und netter Vater. Er spielte zu Hause auf der Heimorgel, ging regelmäßig zur Kirche und kickte auf dem Bolzplatz. Doch der Bilderbuch-Biedermann hatte ein fürchterliches Geheimnis …

Erwürgen gilt als brutalste Mord-Art: Das Opfer erleidet minutenlange Qualen


Kräftige Hände, drahtige Statur: Horst David wirkte attraktiv auf ältere Damen


In München bucht David schließlich am Freitag, den 22. August 1975, telefonisch die Liebesdienste der Prostituierten Waltraud („Traudl“) Frank, † 24. Er kündigt sich inkognito als „Tourist aus Mainz“ an. In ihrem Apartment in der Winzererstraße in Schwabing trinkt Horst David zunächst einen Whiskey-Cola, zahlt dem Callgirl dann wie vereinbart 100 Mark. Schließlich kommt es zum Sex. Laut seiner Aussage verlangt die Hure schließlich weitere 200 Mark, worauf Horst David mit ihr aneinandergerät. Sie rammt ihm ihre Fingernägel in den Rücken. Da rastet er aus. „Wie im Rausch“, beschreibt er selbst, was dann geschah: Er legt die Hände um den Hals der Frau und drückt zu. Dann greift er zu einem Pyjama, wickelt ihn um Waltraud Franks Hals, macht einen Knoten hinein und stranguliert sie. Minutenlang kämpft das Callgirl zappelnd um sein Leben. Es gibt wohl keinen qualvolleren und langsameren Tod als den durch Erwürgen! „Erst als ich in ihre leblosen Augen sah, ließ ich von ihr ab“, schilderte Horst David später die erste Tat. Eiskalt nimmt er sich das zuvor ihr hingelegte Geld vom Nachttisch und zieht von dannen …

Schon zwei Tage später, am 24. August 1975, schlägt der Täter erneut zu. Und wieder erwischt es eine Prostituierte: die aus Marokko stammende Fatima Grossart, † 23, genannt „Soraya“. In ihrer Wohnung in der Arcisstraße ereignet sich ein ähnliches Drama wie zuvor bei Waltraud Frank. Angeblich, so Davids Schilderung, verlangt sie für die Sexpraktiken noch vor dem Beischlaf den doppelten Preis: 300 statt 150 Mark. Da rastet Horst David erneut aus. Er packt Fatima und erdrosselt sie mit ihrer eigenen Bluse. „Ich wollte, dass sie schweigt“, gibt David Jahre später zu Protokoll. Abermals tötet er wie besessen: „Ich konnte nicht loslassen!“

Es schien so, als würden diese Frauen etwas in ihm auslösen. Eine unbändige Wut, eine ungezügelte Gewalt. Liegt der Grund in seiner eigenen Kindheit? Als kleines Kind wurde Horst David (sein Vater gilt seit dem Krieg als vermisst oder gefallen) von seiner kaltherzigen Mutter verstoßen. In den Kriegswirren ließ sie ihn als Fünfjährigen 1944 auf der Flucht am Bahnhof im bayerischen Hof zurück. Er wuchs im Kinderheim auf. Als man 1948 seine Mutter aufspürte, wollte die nichts von ihm wissen. Auch später war der Kontakt zwischen den beiden spärlich. Die Mutter interessierte sich einfach nicht für ihren Sohn – auch nicht, als er selbst eine Familie gründete. Mit 22 entlädt sich der Frust seines Lebens, die angestaute Wut wohl ein erstes Mal. Als ihn eine kleine Katze an der Hand kratzt, wirft er das Tier wutentbrannt zu Boden und spießt es mit einer Mistgabel auf. Das Böse – es schlummerte da schon in Horst David!

Daheim in Hainsacker ahnt niemand etwas von seiner finsteren Seite. Er hält die Fassade aufrecht, wenn es auch in seiner Ehe immer mehr kriselt. Mit seiner Frau gerät er öfter in heftigen Streit. Fast ein Wunder im Nachhinein, dass David ihr damals nichts antat. Und er sagte später selbst vor Gericht auch diesen ebenso erschütternden wie entlarvenden Satz: „Hätte ich meine Alte umgebracht, würden die anderen Frauen noch leben …“

Nach den Huren-Morden kehrt er in seinen Alltag zurück, als wäre nichts geschehen. In den 1980ern aber ergreift die innere Bestie wieder Besitz von David. Doch jetzt sind reifere Frauen und ältere Damen seine Opfer – allesamt aus Regensburg. Am 12. April 1981 würgt und erstickt er die Rentnerin Barbara Ernst, † 59. Mit der 67-jährigen Martha Lorenz hat er am 26. Januar 1983 vor der Tat noch Geschlechtsverkehr. Dann schlägt er ihr mit einer Suppenkelle auf den Kopf und erwürgt sie – mit bloßen Händen. Mit einem Kissen erstickt er schließlich am 27. Oktober 1984 Maria Bergmann, † 70. Alle drei hatten ihn für die Renovierung ihrer Wohnungen engagiert. Der finanziell stets klamme Maler Horst David versuchte dann offenbar, sich von den Damen Geld zu leihen oder zumindest einen größeren Vorschuss zu bekommen. Als die Frauen das verweigerten, rückte er ihnen zu Leibe. Besonders dreist: Um seine Taten zu vertuschen, manipulierte er die Leichen und Tatorte. David drückte den Opfern z. B. Geschirrtücher oder Staublappen in die Hand, um einen Haushaltsunfall vorzutäuschen. Deswegen fielen den Ermittlern die Tötungsdelikte nicht auf. Und auch, dass zum Teil größere Geldsummen oder Schmuck aus den Wohnungen verschwunden waren, wurde nicht sofort registriert. Auf den Totenscheinen stand zumeist „Herzversagen“. Es wurde nicht weiterermittelt. Horst David hatte nichts zu befürchten …

1986 lässt sich der Serien-Killer von seiner Frau scheiden, zieht nach Regensburg. Um die Ecke wohnt sein nächstes Opfer: Rentnerin Kunigunda Thoss. Als sich die 84-Jährige am 12. Januar 1992 weigert, ihm Geld zu leihen, ist das ihr Todesurteil. Eiskalt erdrosselt er sie, bricht ihr den Kehlkopf und das Zungenbein. Auch hier wird erst ein natürlicher Tod diagnostiziert. David bleibt wieder ungeschoren.

Der Ermittler bekam von ihm Weihnachtskarten aus dem Knast!

David war spezialisiert auf Wohnungsrenovierungen bei älteren Damen. Er war knapp bei Kasse. Wenn sie ihm kein Geld liehen, erwürgte er sie, tarnte die Morde als Unfälle


Der legendäre Leiter der Münchner Mordkommission, Josef Wilfling, entlarvte den Würger nach stundenlangen Verhören


Vor Gericht präsentierte sich Horst David gediegen, höflich und kooperativ. Der Richter honorierte, dass er „nicht auf die Tränendrüse drückte“


„Hätte ich meine Alte umgebracht, würden die and eren Frauen noch leben!“


Justizvollzugsanstalt Straubing: Seit 1994 sitzt David hier ein. Bei guter Führung. Der Maler hat sogar Gefängniswände gestrichen


Fotos: ddp images, dpa/picture-alliance, imago, iStock, Panthermedia, vario images

Am 7. September 1993 erwürgt der mörderische Maler Mathilde Steindl, † 85, die Nachbarin aus seinem eigenen Wohnhaus im Kirschgäßchen Nr. 5. Auch sie hatte es abgelehnt, ihm Geld zu geben. Immerhin geht die Polizei hier schnell von einem Tötungsdelikt aus. Doch es passiert eine Panne: Die Beamten verwischen selbst versehentlich wichtige Spuren am Tatort. Dabei hatten sie Horst David schon im Visier. Er kann sich allerdings leicht herausreden mit der Behauptung, als Nachbar regelmäßig bei Mathilde Steindl zu Besuch gewesen zu sein. Man kann ihm nichts nachweisen. Erst 1994 zieht sich die Schlinge für ihn langsam zu …

Denn nun kommt der Münchener Ermittler Josef Wilfling, heute 72, ins Spiel. Ihn erreicht am 9. Mai 1994 ein Fax vom bayerischen Landeskriminalamt, in dem ihm ein Treffer in der neuen zentralen Spuren-Datei der Polizei gemeldet wird. Die Abdrücke aus der Steindl-Wohnung in Regensburg sind identisch mit denen, die 1975 bei Waltraud Frank in München auf einem Cola-Glas gefunden wurden. Wilfling wird stutzig, lässt Horst David von den Regensburger Kollegen aufs Revier vorladen. Die Beamten dort hatten ihn darauf vorbereitet, dass der Verdächtige geschickt darin sei, auf alles eine Antwort zu finden. Es würde also schwer, ihm etwas zu beweisen. Daher legt sich Josef Wilfling eine clevere Strategie zurecht: Bloß keinen Druck ausüben!

Bei der Vernehmung am 7. Juni 1994 wahrt Horst David zunächst wieder perfekt den Schein: Akkurat gekleidet, höflich und zuvorkommend tritt er auf dem Revier auf. Mit Josef Wilfling findet er sich sofort auf einer Wellenlänge. Die Männer gehen respektvoll miteinander um. Die Fragen beantwortet David dann ohne mit der Wimper zu zucken. Er streitet Kontakte zu Frauen in München ab, verneint, jemals Prostituierte aufgesucht zu haben. So geht es eine ganze Weile. Doch Minute um Minute schaufelt sich Horst David seine eigene Falle: Ganz unbemerkt hatte er sich durch die geschickten Fragen des Ermittlers in eine Sackgasse ohne Rückweg manövriert. „Wir haben ihn dann mit dem Fingerabdruck bei Traudl Frank konfrontiert. Da sagte er plötzlich: ‚Okay, ich habe gelogen‘“, schildert der inzwischen pensionierte Ermittler Josef Wilfling. Anschließend bricht alles aus David heraus. Er gesteht auch den Mord an Fatima Grossart und den an Martha Lorenz. Die Tötung von Mathilde Steindl zunächst nicht. Erst Tage danach gibt er zu, die vier weiteren Morde begangen zu haben – ohne dass die Polizei hier stichfeste Beweise gehabt hätte. Es ist, als wäre eine große Last von David abgefallen. Josef Wilfling: „Die lockere Atmosphäre bei der Vernehmung war der Grund dafür, dass er sich geöffnet hat. Er stand nicht unter Druck!“ Habgier als Motiv für die Morde streitet David von Beginn an ab. Seine Version: Es seien Affekt-Taten gewesen. Er wäre das Opfer seiner Opfer gewesen, behauptet David in seiner Biografie, die er später im Gefängnis schreibt.

Im Jahr 1995 folgt der Prozess vor dem Landgericht in München. Horst David schlüpft im Gerichtssaal wieder in die Rolle des unscheinbaren Biedermanns. Er kommt stets perfekt gekleidet mit Schlips und Kragen, gibt eloquente Antworten und schildert ganz ruhig seinen Lebensverlauf. Beobachter sind zunächst erstaunt: „Das sieht man dem gar nicht an“, sagt eine Prozessbeobachterin. Doch Richter Herbert Gattinger lässt sich von Horst David und seinem traurigen Kindheitsschicksal nicht blenden. Als Beweggründe für sieben schreckliche Morde lässt er es jedenfalls nicht gelten: „Man muss nicht immer und überall etwas Unbewusstes suchen. Wenn da etwas wäre, hätten wir es gefunden.“ Das Urteil fällt am 15.12.1995: Lebenslänglich wegen siebenfachen Raubmordes. Seither sitzt er seine Strafe in der JVA Straubing ab. Mittlerweile ist David ein alter Mann von 80 Jahren, erfreut sich aber guter Gesundheit: „Der ist zäh, der wird mindestens 100“, meint Josef Wilfling heute.

Mit „seinem“ Ermittler blieb der „Würger von Regensburg“ auch in den Folgejahren in Kontakt. Jahr für Jahr bekam Wilfling von ihm Karten zu Weihnachten aus dem Knast. „Ich vergesse Sie nicht“, stand darin – oder: „Von Herzen ein frohes Fest!“ Es erschaudert einen, wenn man nur daran denkt, wer diese Zeilen schrieb! Wilfling ist heute davon überzeugt: Horst David hat noch weitere Taten auf dem Gewissen – „mindestens vier, fünf Morde. Er ist einer der größten Serienmörder Deutschlands. Davon lasse ich mich auch nicht abbringen!“ Es gab da noch zwei Fälle in Hainsacker: Eine Nachbarin, die tot in ihrer Küche lag – mit einem Salatblatt in der Hand. Und eine Tote im selben Ort, mit einem Werbeprospekt in den Fingern. Verdächtigt wurde David damals nicht. Zu unauffällig war er wohl. Unauffällig wie die „Bestie von nebenan“.