Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

Die Billionen-Bombe


Der Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 27/2019 vom 28.06.2019
Artikelbild für den Artikel "Die Billionen-Bombe" aus der Ausgabe 27/2019 von Der Spiegel. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Der Spiegel, Ausgabe 27/2019

Brückenarbeiten auf der Bahnlinie China–Laos


QIN QING / PHOTOSHOT / PICTURE-ALLIANCE / DPA

Über gut 400 Kilometer zieht sich die Schneise der künftigen Eisenbahn durch den laotischen Dschungel. Bald werden Züge dort rollen, über Brücken, durch Tunnel und auf eigens aufgeschütteten Dämmen, von Chinas Grenze bis in die Hauptstadt Vientiane am Mekong.

Nach fünf Jahren Bauzeit soll die Strecke 2021 fertig sein. Der chinesische Leiter eines der sechs Bauabschnitte zweifelt keine Sekunde, dass der Zeitplan eingehalten wird. »Allein unser Büro beschäftigt 4000 Bauarbeiter«, sagt er. Und auch am Geld wird es nicht ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 4,99€
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Der Spiegel. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 27/2019 von Hausmitteilung: Betr.: Abtreibungen, Bayer-Konzern, Erziehung, »DEIN SPIEGEL«. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Hausmitteilung: Betr.: Abtreibungen, Bayer-Konzern, Erziehung, »DEIN SPIEGEL«
Titelbild der Ausgabe 27/2019 von Schlimmer als Trump. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Schlimmer als Trump
Titelbild der Ausgabe 27/2019 von Meinung: Einmal Baerbockhabeck, bitte!. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Meinung: Einmal Baerbockhabeck, bitte!
Titelbild der Ausgabe 27/2019 von Gesundheit »Blutkonserven an Bord«. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Gesundheit »Blutkonserven an Bord«
Titelbild der Ausgabe 27/2019 von Mobil ohne Stau. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Mobil ohne Stau
Titelbild der Ausgabe 27/2019 von Vergrabene Waffen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Vergrabene Waffen
Vorheriger Artikel
Wohnen :Mietenanstieg trifft Senioren schwer
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel »Dieses ständige Spiel Gut gegen Böse ist fü…
aus dieser Ausgabe

... fehlen. Rund sechs Milliarden Dollar für das Projekt steuert die Regierung in Peking bei, die mittlerweile zum größten Kreditgeber und Entwicklungshelfer des Landes aufgestiegen ist.

China finanziert nicht nur 70 Prozent der neuen Eisenbahnlinie direkt, sondern baut auch Staudämme, Schulen und Militärkrankenhäuser, es hat einen Kommunikationssatelliten für das Land ins All ge-schickt und der laotischen Regierung zuletzt im April einen weiteren 40-Millionen- Dollar-Kredit für den Straßenbau erteilt. Der wurde über die multilaterale Asian Infrastructure Investment Bank in Peking abgewickelt, die China eigens als Gegenmodell zu den westlichen Entwicklungsbanken gegründet hat.

China ist – rechnet man Hongkong hinzu – nicht nur in Laos zum größten Gläubiger der Regierung aufgestiegen, sondern in der ganzen Welt. Pekings Auslandskredite dominieren die globalen Märkte fast so stark wie seine Spielwaren, Smart - phones oder Elektroroller. Von Kenia bis Montenegro, von Ecuador bis Dschibuti werden mit den Milliarden aus Peking derzeit Straßen, Staudämme oder Kraftwerke errichtet – überwiegend auf Pump, versteht sich. Die Länder werden das Geld in künftigen Jahren also wohl mit Zins und Zinseszins zurückzahlen müssen.

Der Kapitalstrom aus der Volksrepublik hat dazu beigetragen, die Welt nach dem Lehman-Schock vor dem Absturz in eine Depression zu bewahren – und zugleich eine Kontroverse ausgelöst.

Für die einen sind Chinas Milliarden ein willkommener Beitrag, viele unterentwickelte Regionen in Asien oder Afrika mit Infrastruktur zu versorgen. Für die anderen zwingen Pekings Kredite die halbe Welt in ökonomische und politische Abhängigkeit. Von »Schuldknechtschaft« ist die Rede. Eine Gruppe einflussreicher USSenatoren warnte Außenminister Mike Pompeo in einem Schreiben, Peking nehme Teile der Welt »finanziell in Geiselhaft«. Hinzu kommt, dass über die Geldflüsse aus der Volksrepublik wenig bekannt ist. Auf sechs Billionen US-Dollar beläuft sich inzwischen das Auslandsvermögen Chinas.

Aber wohin das Geld zu welchen Konditionen geflossen ist und welche Risiken dadurch für die Empfängerländer entstehen, weiß außerhalb des Pekinger Regierungsviertels so gut wie niemand. Weil China internationale Organisationen wie die Weltbank oder den Internationalen Währungsfonds (IWF) nur unvollständig unterrichtet, fehle es an der notwendigen Transparenz, klagt IWF-Chefin Christine Lagarde. Ein wenig klarer wird sie sehen, wenn in diesen Tagen das Papier eines amerikanisch- deutschen Forscherteams um die Harvard-Professorin Carmen Reinhart veröffentlicht wird. Monatelang haben die Ökonomen in bekannten wie unbekannten Quellen recherchiert. Nun legen sie die bislang wohl umfassendste Analyse der chinesischen Auslandskredite vor. Und das Bild, das sich daraus ergibt, ist nicht geeignet, die Sorgen über die Finanzmacht der Volksrepublik zu zerstreuen.

Im Gegenteil: Die Daten zeigen, dass viele Länder gerade in den Armutsregionen der Erde weit mehr chinesische Kredite aufgenommen haben als bislang bekannt. Die Vereinbarungen legen den Ländern oft erhebliche Lasten auf, sind stark an den strategischen Interessen Pekings orientiert und erhöhen die Gefahr, dass viele Nationen der Dritten Welt in eine neue Finanzkrise stürzen könnten. »Der Westen hat noch immer nicht verstanden, wie tief greifend Chinas Aufstieg das internationale Finanzsystem verändert hat«, sagt der Kieler Ökonom Christoph Trebesch, einer der Co-Autoren der Studie.

Der Professor am Institut für Weltwirtschaft sitzt in einer Hamburger Bibliothek und scrollt durch Hunderte eng beschriebene Zeilen, die auf seinem Laptop flimmern. Sie enthalten die Laufzeiten, Zinssätze, Einsatzzwecke und Sicherheiten von fast 5000 chinesischen Krediten und Hilfszahlungen an 152 Staaten. Informationen, die aus einem knappen Dutzend Datensammlungen stammen, die wiede - rum auf den Erkenntnissen von Entwicklungshilfeorganisationen, Banken oder dem US-Geheimdienst CIA beruhen.

Von »einer Art ökonomischer Archäologie « spricht Trebesch. So nennt er das Verfahren, mit dem sein Kollege Sebastian Horn und er die Informationen ausgewertet, mit offiziellen Quellen verglichen und zu einem Gesamtbild des chinesischen Auslandsvermögens zusammengesetzt haben – von dem sich die Pekinger Regierung wahrscheinlich wünscht, dass es nie veröffentlicht wird.

Laut der Studie exportiert die Volksrepublik nicht nur mehr Kapital in Entwicklungs- und Schwellenländer als alle anderen Industrienationen zusammen. Die chinesischen Kredite weisen auch zahlreiche Besonderheiten auf, die überwiegend zulasten der Schuldnernationen gehen.

Während westliche Regierungen und multilaterale Organisationen ihre Drittweltkredite meist mit langen Laufzeiten und zu niedrigen Zinssätzen vergeben, besteht Peking in der Regel auf kurzen Fristen und hohen Risikozuschlägen, das bringt mehr ein. Um sich vor Zahlungsausfällen zu schützen, räumen die Kreditverträge der Volksrepublik umfangreiche Rechte ein, zum Beispiel den Zugriff auf Nahrungsmittel, Rohstoffe oder die Gewinne von Staatsfirmen der Empfängerländer. Mit unter lenkt Peking das Geld direkt an chinesische Vertragsfirmen, die Airports, Häfen oder Staudämme bauen; so entsteht ein geschlossener Finanzkreislauf, in den kein ausländisches Konto einbezogen ist

Chinesische Arbeiter auf einer Baustelle in Sri Lanka: Geschlossener Kreislauf


PAULA BRONSTEIN / GETTY IMAGES

Hinzu kommt, dass mehr als 75 Prozent der in den vergangenen Jahren gewährten direkten Entwicklungskredite von zwei staatlichen Finanzinstituten vergeben wurden, der Export-Import Bank von China und der China Development Bank. So ist die Pekinger Regierung stets über jede Phase ihrer Kreditprojekte im Bilde. Und so erhöht sie auch ihre Chance, im Krisenfall auf die Sicherheiten des Empfängerlandes zugreifen zu können, bevor andere Gläubiger zum Zuge kommen. China habe eine neue Form von Entwicklungshilfe geschaffen, heißt es in der Studie, bei der »staatliche Geldgeber Kredite zu kommerziellen Konditionen vergeben«.

Das führt mitunter zu hässlichen Konflikten, wenn die Projekte nicht so laufen wie geplant. In Sri Lanka etwa übernahm China einen Hafen, nachdem die Regierung Schwierigkeiten hatte, die Altschulden des Landes zu bedienen. In Ecuador sicherte sich Peking 80 Prozent der Öl - einnahmen, um die Kosten eines gigantischen Staudammprojekts auszugleichen.

In Sambia, das den Chinesen geschätzte sechs Milliarden Dollar schuldet, befürchten Regimekritiker, dass Peking den staatlichen Energieversorger Zesco übernehmen will.

Auch in Südafrika wachsen die Ängste.

Der neue Präsident Cyril Ramaphosa soll im vergangenen Herbst bei einem Staatsbesuch in Peking Darlehen und Zuschüsse in Höhe von 370 Milliarden Rand (etwa 24 Milliarden Euro) ausgehandelt haben. Die Oppositionspartei Democratic Alliance befürchtet, dass Südafrika in eine Schuldenfalle geraten und Peking etwa den heruntergewirtschaf - teten staatlichen Strommonopolisten Eskom überneh men könnte. »Wir überlassen das Vermögen unseres Landes nicht anderen Nationen«, versichert indes Staatschef Ramaphosa. Und mit »anderen Nationen« ist nur eine gemeint: China. Dass die Volksrepublik nun vielerorts zum Buhmann wird wie früher der IWF oder die USA, nehmen westliche Regierungen noch mit einiger Genugtuung zur Kenntnis. Wirklich bedenklich aber finden sie, dass die Volksrepublik den Um-fang ihrer Drittwelt kredite systematisch zu verschleiern sucht.

Welches Ausmaß das Verwirrspiel inzwischen angenommen hat, lässt sich in der amerikanisch-deutschen Ökonomenstudie detailliert nachvollziehen. Viele Pekinger Zahlungen werden demnach ausgeblendet, weil sie direkt an staatliche Firmen in den Empfängerländern gehen.

Deren Bilanzen aber werden in den offiziellen Finanz statistiken häufig nicht berücksichtigt. So kommt es, dass große Teile der Pekinger Entwicklungskredite weder westlichen Regierungen noch internationalen Organisa tionen bekannt sind. Insgesamt, so haben die Forscher ermittelt, sind Chinas Auslandsforderungen um rund 50 Prozent höher, als es die offiziellen Statistiken ausweisen.

Besonders groß ist die Diskrepanz dabei in jenen Ländern, die ohnehin tief in den roten Zahlen stecken. In der Elfenbeinküste zum Beispiel ist der Schuldenstand um 4 Milliarden Dollar höher als bekannt; in Angola beträgt die Differenz 14 Milliarden Dollar; in Venezuela sind es 33 Milliarden Dollar. Und weil die Pekinger Regierung in der Regel hohe Zinsen verlangt, leiden viele Schwellen- und Entwicklungsländer laut Studie unter »einem steigenden Schuldendienst«. Sie müssen also immer höhere Zinsen und Raten überweisen, entsprechend groß ist die Gefahr, dass die Re gierungen irgendwann nicht mehr zahlen können.

Kein Wunder, dass sich die Autoren an die Lage in den späten Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts erinnert fühlen. Damals hatten Großbanken aus den USA, Europa oder Japan milliardenschwere Kredite an rohstoffreiche Nationen in Lateinamerika oder Afrika vergeben, oft zu hohen Zinsen und unter dem Radar der internationalen Aufsichtsbehörden. Als die Preise vieler Bodenschätze einbrachen, konnten Länder wie Mexiko ihre Kredite nicht mehr bedienen, und große Teile der Dritten Welt rutschten in eine Schuldenkrise, die sie für Jahre zurückwarf.

Heute ist die Lage kaum anders. Erneut haben viele Entwicklungsländer hohe Kredite aufgenommen. Und wenn die verdeckten Geldflüsse Chinas einberechnet werden, so zeigt die Studie, sind die Schuldenberge vielerorts bereits wieder so hoch wie in den Achtzigerjahren. Von »ver - blüffenden Ähnlichkeiten« schreiben die Autoren.

Erste Krisensignale gibt es bereits. Pakistan musste kürzlich einen Notkredit beim IWF beantragen, nachdem es auch wegen seiner hohen China-Schulden in Zahlungsschwierigkeiten geraten war. In Sierra Leone hat die Regierung den Bau eines Flughafens gestoppt, den Peking finanzieren wollte. Und IWF-Chefin La - garde versäumt es derzeit in kaum einer ihrer Reden, auf die Gefahren für die weltweite Finanzstabilität hinzuweisen.

Doch von einem Ende des chinesischen Kreditstroms kann keine Rede sein. Zu groß sind die wirtschaftlichen Vorteile, zu sehr hat Peking politisch von den Geldströmen profitiert, zum Beispiel in Afrika.

Während der Erdteil in Washington, London oder Berlin jahrelang nur als Kontinent der Katastrophen wahrgenommen wurde, sah Peking ihn als Zukunftsregion mit Potenzial. Rund anderthalb Millionen Chinesen sollen mittlerweile in Afrika leben und arbeiten; Unternehmer, IT-Experten, Techniker, Händler.

Mit beeindruckendem Tempo bauten sie die Infrastruktur aus; auf dem Kontinent entstanden Staudämme, Flughäfen, Bahnlinien, Industrieparks. Im Gegenzug sicherte sich China Bodenschätze und eroberte Afrikas Märkte.

IWF-Chefin Lagarde
Gefahren für die weltweite Finanzstabilität


PIERRE PERUSSEAU / BESTIMAGE

Peking liefere genau das, was Afrika brauche, sagte Ruandas Präsident Paul Kagame. Er gehört zu jener wachsenden Zahl afrikanischer Autokraten, die in ihren Ländern das chinesische Erfolgsmodell einer Entwicklungsdiktatur nachahmen, nicht selten unter dem Beifall vieler Bürger. Laut einer Umfrage von Afrobarometer in 36 afrikanischen Ländern bewerten 63 Prozent der Befragten das Engagement der Chinesen positiv.

Afrikanische Machthaber bevorzugen die Zusammenarbeit mit China auch deshalb, weil sie nicht an moralische Bedingungen geknüpft ist, wie sie westliche Regierungen zumindest auf dem Papier auflisten. Die Chinesen scheren sich nicht um Menschenrechte und demokratische Prinzipien, um Umweltschutz oder arbeitsrechtliche Mindeststandards. Und sie haben wenig Skrupel, wenn es um die Bestechung von Politikern geht.

Dennoch werden nun auch in Afrika die Stimmen lauter, die davor warnen, dass die Verschuldung zu hoch sei. Nicht nur weil sich viele Projekte als unrenta - bel erweisen, sondern auch weil China sei nen Einfluss systematisch kleingerechnet hat.

Während offizielle Statistiken Peking oft nur kleine Kreditsummen zuschreiben, liegen die tatsächlichen Zahlen weit höher, wie die Studie aus Kiel und Harvard zeigt. Der Kleinstaat Dschibuti steht beispielsweise mit fast 70 Prozent seiner Wirtschaftsleistung gegenüber China in der Kreide. In der Republik Kongo sind es fast 30 und in Kenia mehr als 15 Prozent. Ein Vielfaches der Summen, die die Länder westlichen Regierungen schulden. Kolonialismus made in China.

Ändern wird sich an diesen Abhängigkeiten erst mal nichts. »Viele der chinesischen Projekte waren für die Empfängerländer vorteilhaft und nützlich«, sagt Schuldenforscher Trebesch. Und Afrika brauche dringend eine moderne Infrastruktur.

Zudem zeichneten einige US-Studien jüngst ein freundlicheres Bild der chinesischen Entwicklungskredite. Die Ökonomin Deborah Bräutigam von der Johns-Hopkins- Universität in Baltimore ermittelte, dass von 17 afrikanischen Schuldenkrisenländern nur 3 Kreditempfänger Pekings waren. Und das Analysehaus Rhodium Group attestierte der chinesischen Regierung Lernfähigkeit. Gehe etwas schief, so fand das Institut beim Durchleuchten von 40 Pekinger Projekten heraus, komme die Regierung den Schuldnern bei Fristen und Rückzahlungsbeträgen durchaus entgegen.

Allerdings: Die Häufigkeit der Nachlässe deutet zugleich darauf hin, dass Chinas Konditionen von Beginn an übermäßig hart waren. Und von einem geordneten Verfahren, in dem Peking über Höhe und Konditionen seiner Kredite Auskunft gibt, kann bis heute keine Rede sein.

So lautet denn auch die Hauptforderung von Schuldenforscher Trebesch, dass China endlich mehr Klarheit über seine Finanzbeziehungen mit der Dritten Welt schaffen müsse. Zum einen damit die wirtschaftlichen und politischen Folgen der Kredite transparenter werden. Zum anderen um den Ausbruch einer neuen Schuldenkrise in den Entwicklungslän - dern zu verhindern.

Die nämlich würde auch China mitreißen.

Bartholomäus Grill, Michael Sauga, Bernhard Zand

Mail: michael.sauga@spiegel.de