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''DIE BRINGEN UNS IN FORM''


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Natürlich - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 25.02.2022

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Bildquelle: Natürlich, Ausgabe 2/2022

1 Pilze

Fungi, Speisepilze: genießbare und wohlschmeckende Pilzarten

Delikatessen wie etwa Trüffelschokolade, Champagner oder Rinderfilet sind leider selten gesund. Bei Pilzen ist es etwas anderes. Sie gelten als Delikatesse und sind trotzdem gesund. Die Rede ist von Speisepilzen wie Pfifferlingen, Stein-und Austernpilzen sowie Champignons. Sie enthalten viel Eiweiß und reichlich Ballaststoffe, außerdem jede Menge Vitamine und Mineralstoffe wie Natrium, Magnesium und Eisen. Durch diese Inhaltsstoffe helfen sie dabei, unser Immunsystem zu stärken und die Verdauung zu regulieren. Wer lecker kochen und trotzdem Gewicht verlieren möchte, ist bei Pilzen ebenfalls richtig. Sie sind nicht nur kalorienarm, fettarm und cholesterinfrei, sondern enthalten auch den Ballaststoff Hemicellulose. Dieser Stoff gehört zu den in Wasser unlöslichen Ballaststoffen und hat einen Sattmacher-Effekt: Die Fasern werden ...

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... bakteriell nicht zersetzt und daher unverdaut ausgeschieden. Sie binden auf dem Weg durch unseren Körper viel Wasser und erhöhen durch ihr Quellvermögen das Volumen des Speisebreis im Darm. Zusätzlich unter-stützen uns Pilze beim Ausscheiden von Giften und verhindern einen Blähbauch.

UNSER TIPP:

Ideal zum Würzen ist die »Steinp ilzHefebouillon« für Pilzgerichte, Creme-suppen und vieles mehr. www.vitam. de

2 Brennnessel

Urtica | Familie: Brennnesselgewächse

Es gibt kaum einen Ort auf der Welt, an dem keine Brennnesseln wachsen. Lediglich in der Antarktis kommen keine Arten vor. Es gibt geschätzt an die 70 UrticaArten, die vor allem in den gemäßigten Breiten der Nord-und Südhalbkugel vorkommen. Es gibt aber auch Spezialisten unter den Brennnesseln, die sich für das Gebirge oder die Tropen spezialisiert haben. Als Arzneimittel wurden Blätter und Wurzeln schon während des Altertums geschätzt. Wahrscheinlich ahnten die Menschen, dass ein solch wehrhaftes Kraut, das schon bei leichter Berührung Quaddeln auf der Haut erzeugt, wirkungsvoll sein muss. Und sie hatten recht: Bis heute werden Brennnesseln wegen ihrer entzündungshemmenden und entwässernden Eigenschaften geschätzt. Tee aus den Blättern spült die Harnwege gründlich durch und kann damit Krankheitskeime aus dem Körper schwemmen. Als harntreibendes Mittel zur Durchspülungstherapie bei Blasenentzündung ist Brennnesseltee daher bekannt. Doch auch wer gesund ist, kann sich den wassertreibenden Effekt zunutze machen und mit Brennnessel die Ausscheidungsfunktion der Niere ganz natürlich anregen. So können wir den Körper von innen reinigen. Brennnessel eignet sich daher auch als Begleiter bei einer Fastenkur. Wer Tee nicht mag, kann auch auf Smoothies mit Brennnessel umsteigen. Die Blätter sorgen für eine hellgrüne Farbe und einen leicht scharfen Geschmack.

UNSER TIPP:

Die Box »Jentschuras Dreisprung« enthält unter anderem einen 49-Kräuter-Basentee mit Brennnesselblättern. www.p-jentschura.com

3 Zitrusfrüchte

Citrus | Familie: Rautengewächse

Mit Zitrusfrüchten liegt man immer richtig. Sie sind nicht nur lecker und erfrischend, sie enthalten auch viele wichtige Vitamine. Aber nicht nur das: Sie sind zusätzlich reich an Poly-phenolen, und um die geht es immer dann, wenn das Thema Diät aufkommt. Was sind also Polyphenole und können sie wirklich beim Abnehmen helfen? Polyphenole zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und kommen ausschließlich in Pflanzen vor. Sie befinden sich in den Randschichten von Obst, Gemüse und Getreide. Sie stellen bioaktive Substanzen wie Farb-oder Geschmacksstoffe dar. Polyphenole haben zahlreiche positive Wirkungen auf unsere Gesundheit: Sie senken das Risiko für bestimmte Krebsarten, wirken positiv auf das Immunsystem und sind antioxidativ. Bei übergewichtigen Menschen, die insbesondere am Bauch zu viel Körperfett haben, kann es zu schwerwiegenden Problemen führen, die durch Entzündungsreaktionen im Körper und oxidativen Stress zustande kommen. Hier kommen die Polyphenole ins Spiel, genauer gesagt die Flavonoide, die zur Gruppe der Polyphenole gehören. Flavonoide können Körperzellen vor freien Radikalen schützen und verlangsamen die Zelloxidation. Forschende aus Frankreich wollten wissen, ob hier ein Zusammenhang besteht, und gingen folgender Frage nach: Können Extrakte aus Zitrusfrüchten Übergewicht reduzieren? Sie rekrutierten insgesamt 95 Testpersonen, die nach dem Zufallsprinzip der Verum-und der Placebogruppe zugeteilt wurden. Jeweils zum Frühstück und Mittagessen nahmen sie eine Kapsel zu sich, aßen alle kalorienreduzierte Kost und mussten dreimal pro Woche spazieren gehen. Nach drei Monaten kam es zu folgendem Ergebnis: Diejenigen, die der Zitrusextrakt-Gruppe angehörten, wiesen einen statistisch signifikanten Rückgang des Taillen-und Hüftumfangs, des Bauchfetts und des Körpergewichts auf; Taillenund Hüftumfang waren deutlicher reduziert als bei der Placebogruppe.

UNSER TIPP:

Mal anders würzen: Löwenzahn und 10 weitere Kräuter sind im Gewürzpulver »Bitter ist das neue Süß« enthalten. www.sonnenmoor.at

4 Löwenzahn

Taraxacumsect.Ruderalia | Familie: Korbblütler

Ein Salat aus L öwenzahnblättern mag für manche köstlich sein, für die meisten schmeckt er einfach nur bitter. Und damit sind wir auch schon mitten im Thema, und zwar bei den Bitterstoffen. Wir Menschen haben in den vergangenen Jahrzehnten verlernt, bitter zu schmecken, oder besser gesagt, wir haben verlernt, bitter zu mögen. Viele Obst-und Gemüsesorten wurden durch Zucht so ver ändert, dass sie weniger Bitterstoffe enthalten. Ihr Geschmack ist dadurch milder und angenehmer geworden. So haben sich im Lauf der Zeit unsere Zunge sowie unser Gehirn daran angepasst. Deshalb liegt die Reizschwelle für Bitterstoffe bei uns mittlerweile sehr niedrig. Eigentlich schade, denn Bitterstoffe steigern die Magen-und Gallensaftsekretion und wirken verdauungsfördernd. Bereits im Mittelalter nutzte man Pflanzen, die reich an Bitterstoffen waren, und setzte sie zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden ein. Heute weiß man, dass Bitterstoffe auch genutzt werden können, um das Abnehmen zu erleichtern. Und das gleich dreifach: Zunächst lässt der Appetit schneller nach, wenn wir etwas Bitteres essen, und damit bremsen wir auch den Heißhunger auf etwas Süßes. Zweitens enthalten bittere Lebensmittel vergleichsweise wenig Kalorien und drittens kurbeln Bitterstoffe unsere Verdauung an. Löwenzahn ist unter den bitteren Pflanzen auch deshalb besonders, weil er selten vorkommende Bitterstoffe enthält und damit sämtliche Verdauungsorgane anregt.

UNSER TIPP:

Guarana und hochkonzentrierte Poly phen ole aus Blutorange, Grapefruit und Orange stecken in »Figura Fatburner«. Die Kapseln sollen zweimal täglich eingenommen werden. www.alsiroyal.de

5 Sellerie

Apiumgraveolens | Familie: Doldenblütler

Der Geschmack von Sellerie ist unverkennbar: würzig, erdig, herb. Da Sellerie ein Doldengewächs ist, sind alle Organe der Pflanze von sogenannten Öldrüsen durchzogen. In den ätherischen Ölen sind sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die für das typische Selleriearoma verantwortlich sind. Dadurch, dass Sellerie ätherische Öle enthält, kann er auch als natürliches Abführmittel angewendet werden. Stangensellerie wiederum hat den Vorteil, dass er zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Damit gehört er zu den kalorienärmsten Gemüsesorten überhaupt. Aufgrund seines hohen Wassergehaltes kann er in Form von purem Selleriesaft zum Entschlacken beitragen und Wassereinlagerungen reduzieren. So befreien wir unseren Körper von Giften und Wasseransammlungen. Wegen all dieser positiven Eigenschaften erlebte Sellerie vor einigen Jahren ein großes Comeback. Lange Zeit galt die Knolle als erdiges Gemüse, das man in Suppen zwar als Würze schätzte, aber eher klein schnitt und versteckte. Erst mit der Wiederentdeckung des Stangenselleries, der sich für Säfte und Smoothies eignet, profitierte auch die Knolle von dem guten und gesunden Ruf. So wird die Knolle mittlerweile wieder für ihre sättigende Wirkung geschätzt, gerade am Abend, weil sie auf angenehme Art sättigt und Heißhungerattacken verhindert. Auch Stangensellerie lässt sich auf unterschiedliche Weise essen: in Form von rohen Sticks, in der Minestrone oder im Salat. Wem der Selleriegeschmack zu erdig ist, kann das grüne Gemüse auch mit Ananas und Kiwi kombinieren und dadurch einen wahren Detox-Shake kreieren.

UNSER TIPP:

Würzig und kalorienarm: Der »Traditionelle Gemüsesaft« ist mit Meersalz und Zitrone abgeschmeckt. www.rabenhorst.de

6 Getreidekleie

Kleie, lat. Clia

Wenn Getreide verarbeitet und am Ende das Mehl abgesiebt wird, bleiben Rückstände zurück. Genau dieser Rest aus Samenschale, Fruchtschale und Keimling wird Kleie genannt. Lange Zeit wurde Kleie als »Rest« betrachtet und daher als Futtermittel verwendet, bis man den ernährungsphysiologischen Wert erkannte: Kleie gewinnt als Ballaststofflieferant in der menschlichen Ernährung zunehmend an Bedeutung, sei es im Müsli, im Brot, als Porridge, im Kuchen oder als Ergänzung im Smoothie. Und dabei entscheidet unser Geschmack, ob es Kleie aus Hafer, Weizen, Reis oder Quinoa sein soll. Das Besondere an Kleie ist, dass sie neben Vitaminen und Mineralstoffen hauptsächlich aus den Nichtstärke-Kohlenhydraten Cellulose und Hemicellulose besteht. Die quellfähigen Bestandteile sorgen dafür, dass der Blutzuckeranstieg nach Stärkeaufnahme verzögert wird, was zum Beispiel bei Menschen mit Diabetes erwünscht ist. Kleie eignet sich auch bestens zum Abnehmen, weil sie sich wie ein Schwamm im Magen vergrößert, sodass der Magen gefüllt und die Sättigung früher eingeleitet wird. Zum Frühstück ist daher etwa ein Porridge aus Haferkleie eine gute Idee, weil man danach angenehm und langfristig gesättigt ist und zudem die Verdauung auf Trab bringt. Wichtig ist, dass man beim Verzehr von Kleie immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet, da es sonst zu Verstopfungen kommen kann.

UNSER TIPP:

Durch den neutralen Geschmack von »Granolax Weizenkleie« passt sie sowohl zu herzhaften als auch zu süßen Speisen. www.grandel.de

7 Akazie

Acacieae | Familie: Hülsenfrüchtler

Die in Australien beheimatete Akazie ist nicht winterhart und deshalb kennen wir sie hierzulande meist nur als Zimmerpflanze. Immer häufiger begegnen wir allerdings Akazienfasern – wenn es etwa um bewusste Ernährung oder Darmgesundheit geht. Akazienfasern werden aus dem milchigen Baumsaft der Akazie hergestellt. Getrocknet und zu Faserpulver verarbeitet, enthalten die Fasern über 80 Prozent Ballaststoffe, die regulierend auf den Körper wirken. Ernährungsphysiologisch gehören sie zu den präbiotischen, wasserlöslichen Ballaststoffen. Die Fasern gelangen nach dem Verzehr in die tiefen unteren Darmabschnitte. Dort quellen sie. Dadurch tritt einerseits ein schnelleres Sättigungsgefühl ein und andererseits wird dadurch das Stuhlvolumen erhöht. Die Folge: Der Stuhl ist weicher und die Verdauung optimal reguliert. Doch die Fasern können noch mehr. In klinischen Tests wurde ihnen eine bifidogene Wirkung nachgewiesen. Was bedeutet das? Die Fasern dienen den natürlichen Bifidobakterien im Darm als Nahrung. Dadurch werden Pathogene, also Viren und Mikroorganismen, die eine Erkrankung hervorrufen, im Wachstum gehemmt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Akazienfasern haben einen positiven Einfluss auf die Darmflora und die wiederum stärkt das Immunsystem.

UNSER TIPP:

Milchsäurebakterien und drei unterschiedliche Ballaststoffe enthält »Probiocolon Gewichtsreduktion«, darunter auch Fasern aus der Aka zie. www.wolz .de