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DIE FORMEL 1CH


The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe - epaper ⋅ Ausgabe 7/2018 vom 12.06.2018

MAX VERSTAPPEN, der mit Abstand talentierteste Pilot der Formel 1, erklärt uns seine Ansicht, dass Nettsein in der Königsklasse eine ganz schlechte Idee ist.


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Bildquelle: The Red Bulletin-Deutschland Ausgabe, Ausgabe 7/2018

Max Verstappen bestreitet mit 20 Jahren bereits seine vierte Formel-1-Saison.


GETTY IMAGES

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„FÜR ERFOLG MUSST DU DEINEN PLATZ BEHAUPTEN. NICHT JEDER WIRD DICH DAFÜR LIEBEN.“
Max Verstappen über die Einstellung, die nötig ist, um in der Formel 1 zu bestehen


Jüngster Formel-1-Pilot der Geschichte, Jüngster am Podest, jüngster Sieger und so weiter (siehe Seite 34). Der Niederländer Max Verstappen, 20, zertrümmert Rekord um Rekord. Vater Jos, ...

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... selbst ehemaliger Rennfahrer, hat seinen Sohn gezielt auf diese Aufgabe vorbereitet: Zeig der Welt, dass du besser bist als der Rest! Wie funktioniert einer, der schon als Teenager Champions verzweifeln ließ und sich bei Tempo 330 genüsslich mit den Arrivierten anlegt? Was steckt für ein Mensch unter dem Helm?

THE RED BULLETIN: Du hast einmal gesagt, du bist nicht in der Formel 1, um dir Freunde zu machen.
MAX VERSTAPPEN: Jeder, der es bis in die Formel 1 schafft, will gewinnen. Wenn du am Weg dorthin Freunde unter den Fahrern findest – fein. Man verbringt ja auch viel Zeit gemeinsam in den kleineren Kategorien. Aber nicht alle schaffen es bis nach oben, und natürlich gibt es Konkurrenz.

Wie viele gute Freunde hast du?
Vielleicht zehn.

Und wie viele dieser zehn haben einen Renn-Hintergrund?
Etwa die Hälfte.

Zählst du aktuelle Formel-1-Fahrer zu deinen Freunden?
Nicht zum engsten Freundeskreis. Aber mit Pierre Gasly, Stoffel Vandoorne oder Brendon Hartley bin ich in freundschaftlichem Kontakt. Wir senden einander regelmäßig WhatsApp-Nachrichten.

Wenn dich ein Freund im Rennauto schlägt: Wie reagierst du?
Ich unternehme alles, damit ich beim nächsten Mal schneller bin. Klar kann ich mich für ihn freuen, aber niemand verliert gern. Mein Job ist es, Rennen zu gewinnen und alles zu unternehmen, um dieses Ziel auch tatsächlich zu erreichen.

Haben dich Freunde besiegt?
Ist passiert, aber nicht allzu oft. Ich erinnere mich an ein Kart-Wochenende, wo ein Freund von mir das erste Rennen gewonnen hat, obwohl ich mich als den Schnelleren von uns beiden gesehen habe. Für mich war das die Extra-Motivation, die ich gebraucht habe, um die beiden restlichen Rennen zu gewinnen.

Wo dürfte ich dich überholen?
Auf der Straße.

Auf der Kart-Bahn?
Nein.

Was dürfen Freunde, was andere Menschen nicht dürfen?
Das Gespräch ist persönlicher. Und sie können mir selbstverständlich ihre Meinung sagen.

Viele Menschen würden gern einen Formel-1-Fahrer in ihrem Freundeskreis haben. Wie entscheidest du, wer wie nahe an dich ran darf?
Meine engen Freunde kenne ich ohnehin. Wenn ich jemand Neuen kennenlerne, verlasse ich mich auf mein Gespür. Ich bin einfach ich selbst.

Gibt es in der Formel 1 Fairness?
Das Leben ist generell nicht immer fair. Man kann das nicht auf die Formel 1 beschränken. Ich stehe aber auf dem Standpunkt, dass sich auf lange Sicht alles ausgleicht.

Wie reagierst du, wenn du das Gefühl hast, unfair behandelt worden zu sein?
Idealerweise bleibst du ruhig und sprichst das Thema an. Aber es hängt auch immer vom konkreten Anlass ab. Gerade als Rennfahrer kommst du ständig in Situationen, wo du dich unfair behandelt fühlst. Mit den Jahren wird es leichter, da ruhig zu bleiben.

Du bist erst 20 Jahre alt.
Ja, aber ich habe 14, 15 Jahre Erfahrung mit fair/unfair. So lange fahre ich schon Rennen.

Und im normalen Leben? Sagen wir, jemand verschafft sich einen unfairen Vorteil. Drängelt sich beim Security-Check am Flughafen vor, so was in der Art …
Selbstverständlich schicke ich ihn wieder zurück an seinen Platz und bitte ihn, zu warten wie alle anderen auch. Es sei denn natürlich, er hat einen guten Grund, dass er sich vordrängt.

Dein ehemaliger Teamchef Franz Tost von Toro Rosso sagt: „Formel-1-Fahrer müssen Egoisten sein. Alles andere als sie selbst darf sie gar nicht interessieren.“ Stimmt das?
Wenn du Erfolg haben willst, musst du deinen Platz behaupten, ganz klar. Und nicht jeder wird dich ausschließlich lieben dafür. Ohne Egoismus gibt es keinen Erfolg.

Schafft man es ohne Egoismus überhaupt in die Formel 1? Tausende Rennfahrer weltweit wollen dorthin, und es gibt nur 20 Plätze.
Ich würde das nicht auf die Formel 1 beschränken. Egal wo: Wenn du der Beste sein willst, wenn du die anderen schlagen willst, darfst du dir nicht ihre Köpfe zerbrechen. Nimm Fußball: Der Trainer stellt nur einen Stürmer auf, und das willst natürlich du sein. Du verzichtest nicht auf dein Trikot und gibst es einem Kollegen, weil er dir leid tut. So funktioniert das nicht.

Wo endet gesunder Egoismus, und wo fangen schlechte Manieren an? Wenn du mit dem Team zu Abend isst und nicht alle haben ihre Teller bekommen: Beginnst du trotzdem zu essen?
Mich stört nicht, wenn jemand früher beginnt. Ist doch besser, wenn jeder zu essen beginnt, bevor sein Essen kalt wird. Ich finde nicht, dass man schlechte Manieren darauf reduzieren kann.


„WIR ALLE LEBEN IN DER FORMEL 1, WEIL WIR GEWINNEN WOLLEN.“


Man fragt, ob es okay ist, wenn man schon beginnt, und damit hat es sich.

Wenn du mit den Mechanikern isst: Bist du der Chef am Tisch?
Nein, ich bin bloß einer der Jungs. Da gibt’s auch keinen Wortführer oder so. Das geht reihum.

Wie würdest du dein Verhältnis zu ihnen beschreiben?
Sie leben den Sport so leidenschaftlich wie ich. Das verbindet. Sie unternehmen alles, damit ich ein schnelles Auto habe und wir gewinnen. Und wenn wir nicht gewinnen, stehen wir das gemeinsam durch. Auch schlechte Zeiten schweißen zusammen.

Im Grunde bist du ihr Boss. Immerhin bist du der, der 300 km/h schnell fährt, und nicht sie.
Sie geben mir das Auto, um 300 km/h schnell zu fahren. Ohne ihre Arbeit kann ich das nicht. Da ist wechselseitiger Respekt vor der Arbeit des anderen.

Wie reagierst du, wenn du merkst, dass jemand besonders fehleranfällig ist?
Fehler gehören zum Geschäft. Jeder macht Fehler. Ich mache Fehler. Ich zerstöre ein Auto. Beklagen sich die Mechaniker? Nein. Du versuchst gemeinsam, wieder aufzustehen, das Auto fit zu kriegen und wieder auf die Strecke zu gehen.

Mit 80 Prozent Leistung hast du in der Formel 1 nichts verloren. Einverstanden?
Mit 80 Prozent hast du nirgendwo etwas verloren. Du musst immer 100 Prozent geben. Außer vielleicht, dein Auto ist so gut, dein Team so perfekt, dass ausnahmsweise 99 Prozent reichen.

Wie bedankst du dich beim Team?
Mit Resultaten. Wir alle leben in der Formel 1, weil wir gewinnen wollen. Zum letzten Saisonabschluss machte ich ein Buch für die Jungs, um uns alle daran zu erinnern, was wir gemeinsam durchgestanden hatten. Ich gebe ihnen Modellautos. Kleine Aufmerksamkeiten, die helfen.

Stimmt der Eindruck, dass dir völlig egal ist, wie dich die Umwelt sieht?
Die Formulierung ist zu stark. Ich muss mich auf mich selbst konzentrieren, und das geht eben am besten, wenn ich neutral bleibe.

100.000 Italiener buhen dich in Monza aus. Das lässt dich kalt?
Ich gebe die Antwort auf der Strecke. Ich kenne meinen Job und lasse mich nicht ablenken.

Was für ein Arbeitsplatz: Max durfte bereits Formel 1 fahren, als er noch keinen Führerschein hatte.


FLORENT GOODEN/DPPI

Publikumsliebling: Max hat die fußballverrückten Holländer zu Formel -1 -Fans gemacht.


„WENN 100.000 ITALIENER MICH IN MONZA AUSBUHEN, GEBE ICH DIE ANTWORT AUF DER STRECKE.“


Ich würde ausflippen.
Ganz so leicht lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen.

Genießt du es, exponiert zu sein?
Das gehört zum Job.

Ich stelle dich mit einer Gitarre in ein ausverkauftes Stadion.
Keine gute Idee. Ich kann nicht Gitarre spielen, und dann noch vor so vielen Menschen … Da wäre ich höllisch nervös – genau wie ich auf einem MotoGP-Bike verdammt langsam wäre. Selbstvertrauen kommt vom Wissen um deine eigenen Fähigkeiten. Vor Millionen TV-Zusehern im Rennauto: kein Problem. Das kann ich, das ist mein Leben. Eine Ansprache vor der kompletten Belegschaft von Red Bull Racing in Milton Keynes(dem Firmensitz in England; Anm.) halten: kein Problem. Da weiß ich, worüber ich rede.

Du wurdest oft in deinem ureigenen Terrain kritisiert, nämlich für zu harten Fahrstil. Trifft dich das?
Natürlich habe ich diese Kommentare gelesen. Aber das war hauptsächlich in den Jahren 2015 und 2016. Seither ist viel Zeit vergangen.

Hast du dir in deinem Sport jemals wehgetan?
Aber ja. 2009 ist ein Kontrahent im Kart über mein Bein gefahren und hat die Muskeln im linken Sprunggelenk ruiniert. Eine Woche später bin ich auf Krücken zum nächsten Rennen gehumpelt, wir haben die Bremse ganz aggressiv eingestellt, dass ich nur wenig Druck aufbauen musste, und schon bin ich wieder gefahren.

Verstehst du Sportler, die sich für ein Rennen zusammenflicken lassen? Dani Pedrosa oder Marc Márquez sind in der MotoGP mit frisch verschraubten Brüchen gefahren, aus dem Motocross gibt es unzählige Beispiele …
Verstehe ich absolut. Ich würde dasselbe tun. Oder sagen wir: Ich würde es zumindest versuchen.

Wenn sich ein Buchhalter das Bein bricht, bleibt er vermutlich zu Hause.
Warum? Wenn ihm sein Job so großen Spaß macht, wird er vermutlich auch mit Gipsfuß ins Büro kommen.

Wie war das eigentlich 2012, als du den Kart-Weltmeistertitel verpasst hast?
Ich war an diesem Wochenende wirklich schnell. In einem Vorlauf hatte ich allerdings ein technisches Problem. Ich musste im Vorfinale von Platz zehn starten und habe gewonnen. Im Finale hat mich einer überholt, ich wollte die Führung sofort zurückholen. Da war ich zu gierig, das Risiko an der Stelle zu groß. Anstatt abzuwarten, habe ich ein Manöver probiert und bin abgeflogen. Leere Hände statt WM-Titel!

Die Stimmung im Auto mit deinem Vater war sicher großartig.
Er hat eine Woche lang kein Wort mit mir geredet. Ich wollte mich erklären, doch er wollte nichts davon wissen und hat mich in Italien an einer Raststation abgesetzt. Er ist dann zwar wiedergekommen, aber das Gefühl vergisst du nicht. In Summe hat mich die Episode aber stärker gemacht. Ich wollte in der nächsten Saison alles daransetzen, die Scharte auszuwetzen. Und das ist mir dann ja auch gelungen.

Andere wären daran zerbrochen.
Ich bin der Sohn meines Vaters. Für mich war das normal. Und der Erfolg gibt uns ja auch recht. In der Formel 1 hast du mit vielen harten Entscheidungen zu tun. Da hilft es, wenn du von klein auf harte Entscheidungen gewohnt bist. Hätte ich einen Sohn, ich würde ihn so erziehen, wie ich erzogen wurde.

Welche Rolle hat eigentlich deine Mutter gespielt?
Sie war ja ebenfalls Rennfahrerin und hat mich immer unterstützt – auch wenn ich bei meinem Vater aufgewachsen bin.

Hat sie dich jemals zur Vorsicht ermahnt?
Ja, hat sie. Mein Vater übrigens auch.

Was war dein härtester Sieg in der Formel 1?
Mein erster. Es war mein erstes Rennen für Red Bull Racing, ich kannte das Auto und die Reifen noch nicht gut, ich hatte Kimi Räikkönen 30 Runden lang in meinem Rückspiegel. Das war keine Spazierfahrt.

Ist das auch der Sieg, auf den du am meisten stolz bist?
Schon. Und dann kommt gleich Malaysia, weil man nicht davon ausgehen konnte, dass wir so gut aussehen würden. Außerdem war ich krank und habe in der Nacht vor dem Rennen vielleicht eine Stunde geschlafen. Aber das habe ich natürlich niemandem gezeigt.

Weil man an der Spitze keine Schwäche zeigt?
Wenn du weißt, dass dein Gegner angeschlagen ist, gibt dir das einen mentalen Vorteil.


„IN DER FORMEL 1 HILFT ES, WENN DU VON KLEIN AUF HARTE ENTSCHEIDUNGEN GEWOHNT BIST.“


Das Siegespodest ist das natürliche Habitat von Max Verstappen, meint Max Verstappen.


Dein früherer Teamkollege Carlos Sainz jun. hat einmal gesagt: „Manchmal musst du ein Arsch sein, um zu gewinnen.“
Ja, trifft absolut zu. Manchmal musst du das. Du brauchst dieses Mindset, um Erfolg zu haben. Jenseits der Rennstrecke kannst du aber trotzdem ein netter Kerl sein.

Wie siehst du Menschen, die diese Fähigkeit,„ein Arsch“ zu sein, nicht aufbringen und auf halbem Weg zur Spitze umkehren?
Das ist sicher nicht leicht. Ich habe großen Respekt vor Leuten, die vor sich selbst zugeben können, nicht für ganz oben gemacht zu sein, und dennoch ihr Glück finden. Traurig sind die, die es immer weiter versuchen, obwohl es aussichtslos ist.

Wenn du abends im Bett liegst: Denkst du an Dinge, die du hättest anders machen können?
Man kann Dinge immer anders machen. Ich versuche, das Positive mitzunehmen, statt zu grübeln, was ich hätte anders machen können.

Welchen Rat würdest du deinem 13-jährigen Ich aus der heutigen Perspektive mitgeben?
Nicht großartig viel. Unser Weg war nicht so schlecht. Vielleicht würde ich sagen, dass der Dreizehnjährige darauf achten soll, was er isst. Und dass er nicht darauf vergisst, neben der Ausbildung eine Kindheit zu haben.

Wie nahe an der Perfektion war deine Karriere bisher?
Man versucht immer, so dicht an die 100 Prozent zu kommen, wie es nur irgendwie geht. Das muss der Anspruch sein.

20. BIS 22. JULI: HEIMSPIELE IN HOCKENHEIM

Der Große Preis von Deutschland wird zur großen Fan-Feier.

Klare Sache: In Hockenheim steigt naturgemäß der Heim-Grand-Prix von Formel-1-Pilot Sebastian Vettel, der keine 50 Kilometer entfernt aufwuchs. Aber auch Max Verstappen darf sich auf breite Unterstützung freuen. Aus den Niederlanden werden zehntausende Fans eigens anreisen, um ihren Fahrer anzufeuern. Für Stimmung an der Strecke und auf den Campingplätzen sollte also gesorgt sein.

Infos und Tickets unter: www.hockenheimring.de

MAX VERSTAPPEN: SEINE REKORDE

Er hat sie alle – bis auf einen. Und selbst für den bleibt ihm noch Zeit.

JÜNGSTER GRAND-PRIX-STARTER

17 Jahre, 166 Tage
Nummer 2: Lance Stroll (CAN), 18 Jahre, 148 Tage

JÜNGSTER FÜHRENDER IN EINEM GRAND PRIX

Spanien 2016, 18 Jahre, 228 Tage
Nummer 2: Sebastian Vettel, Japan 2007, 20 Jahre, 89 Tage

JÜNGSTER FAHRER MIT WM-PUNKTEN

Malaysia 2015, 17 Jahre, 180 Tage
Nummer 2: Lance Stroll, Kanada 2017, 18 Jahre, 225 Tage

JÜNGSTER FAHRER AUF DEM PODEST

Spanien 2018, 18 Jahre, 228 Tage
Nummer 2: Lance Stroll, Aserbaidschan, 18 Jahre, 239 Tage

JÜNGSTER SIEGER

Spanien 2016, 18 Jahre, 228 Tage
Nummer 2: Sebastian Vettel, Italien 2008, 21 Jahre, 73 Tage

SCHNELLSTE RUNDE

Brasilien 2016, 19 Jahre, 44 Tage
Nummer 2: Nico Rosberg, Bahrain 2006, 20 Jahre, 258 Tage

JÜNGSTER WELTMEISTER

Sebastian Vettel, 2010, 23 Jahre, 134 Tage
Max Verstappens Geburtstag: 30. September 1997

Um Vettels Rekord zu schlagen, muss er spätestens in der Saison 2020 Weltmeister werden.


ANDREJ ISAKOVIC/AFP/PICTUREDESK.COM, GEPA PICTURES/RED BULL CONTENT POOL

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