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Die Gesundheit im Blick


Haus & Garten Test - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 31.08.2021

5 Fitnesstracker im Test

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Bildquelle: Haus & Garten Test, Ausgabe 5/2021

Ob für Sportmuffel oder Hobbyathleten – ein Fitnesstracker ist in jedem Fall ein sinnvolles Hilfsmittel. Während er den einen dabei helfen kann, sich zu motivieren und am Ball zu bleiben, ermöglicht er es den anderen, ihre Trainingserfolge festzuhalten und sich neue Ziele zu stecken. In Kombination mit dem Smartphone erstellen sie anhand der erfassten Vitaldaten anschauliche Statistiken und geben so einen guten Überblick über das individuelle Aktivitätsprofil. Viele Geräte bieten darüber hinaus noch nützliche Zusatzfunktionen, wie etwa die Anzeige von Nachrichten oder eingehenden Anrufen. Bei der Vielzahl an Modellen auf dem Markt kann man jedoch schnell den Überblick verlieren. Wir haben deshalb fünf Kandidaten aus dem niedrigen bis mittleren Preissegment für Sie getestet und verraten Ihnen, welche Fitnesstracker überzeugen können.

Funktionen

Einige Grundfunktionen sind bei ...

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... allen fünf Fitnessarmbändern im Test vorhanden. Dazu zählen, neben der Anzeige der Uhrzeit, die Messung des Pulses und die Zählung der Schritte. Zudem können alle Modelle über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden. Wenn ein Anruf oder eine Nachricht eingeht, vibrieren die Armbänder und zeigen diese an. Es muss also nicht immer erst das Handy aus der Tasche geholt werden, was gerade beim Sport sehr praktisch ist. Vor dem Workout lässt sich auf den Armbändern die Sportart wählen, sodass die genaue Trainingszeit aufgezeichnet wird und der Kalorienverbrauch entsprechend berechnet werden kann. Die Anzahl der Wahlmöglichkeiten ist dabei jedoch nicht bei allen Geräten gleich. Während beim Modell von Withings zwischen fünf Optionen gewählt werden kann, in der Standardeinstellung sind das Schwimmen, Laufen, Gehen, Radfahren und Sonstiges, stehen beim Gerät NX-4589 von Newgen Medicals acht Sportarten zur Wahl, darunter auch Fußball, Badminton oder Tischtennis, bei allen anderen sind es sieben Workouts. Allerdings kann beim Armband von Withings die Schnellauswahl in der App angepasst werden, wo über 30 Sportarten aufgeführt sind. Damit bietet dieser Fitnesstracker mit Abstand die größte Vielfalt an Workouts und ist zudem das einzige Modell, bei welchem die Option Schwimmen zur Auswahl steht, obwohl die Uhren laut Herstellerangaben alle wasserfest sind und für Trainingseinheiten im Wasser genutzt werden können. Darüber hinaus verfügen die Testkandidaten alle über eine Schlaftracking-Funktion, um Dauer und Qualität des Schlafes anhand der Tiefschlafphasen zu bestimmen. Weiterhin messen die Kandidaten von Newgen Medicals, St. Leonhard und Leicke neben der Herzfrequenz auch den Sauerstoffgehalt im Blut sowie den Blutdruck und besitzen eine Timer- bzw. Stoppuhr- Funktion. Bis auf das Modell NX-4589 von Newgen Medicals kann über diese Geräte auch die Musik auf dem Handy gesteuert werden und das Wetter angezeigt werden, was gerade beim Freiluftsport hilfreich ist. Der Fitnesstracker von Leicke kann zudem als Fernauslöser für die Handykamera genutzt werden und besitzt eine Taschenlampen-Funktion. Weitere erwähnenswerte Zusatzfunktionen der smarten Armbänder sind die Temperaturmessung beim Gerät von St. Leonhard und die Handy-Suchfunktion bei diesem und dem Modell NX- 4589 von Newgen Medicals. Durchaus relevant für viele Nutzer dürfte auch die Möglichkeit zur Aufzeichnung der GPS-Daten beim Testkandidaten von Withings und dem Modell NX-4944 von Newgen Medicals sein. So können Trainingsstrecken nachvollzogen werden – inklusive Tempo- und Höhenmeterangaben. Das Handy muss dafür beim Training allerdings immer dabei sein, da das Armband selbst kein GPS hat, sondern nur mittels Bluetooth verbunden ist. Insgesamt ist die zugehörige App zum Fitnesstracker von Withings am ansprechendsten gestaltet. Sie ist modern und übersichtlich, bietet viele anschauliche Statistiken und interessante Tipps. Etwas einfacher gehalten, aber trotzdem ansprechend ist die empfohlene App für das Gerät von Leicke.

Tragekomfort

Beim Anlegen der Armbänder fällt der Fitnesstracker von Withings ebenfalls direkt positiv auf. Durch das schmale Design mit dem 1,7 Zentimeter (cm) breiten Armband liegt das Modell bequem am Handgelenk an ohne zu drücken. Zudem ist der Verschluss sehr gut verarbeitet und auch das matte Display macht einen hochwertigen Eindruck. Bei den anderen Testkandidaten ist das Armband mit 2 bis 2,2 cm deutlich breiter und das Display nimmt mit einer Breite von 3,5 cm nochmal mehr Platz in Anspruch. Im Fall des Fitnesstrackers von St. Leonhard hat das Ziffernblatt sogar einen Durchmesser von 4,4 cm, wodurch dieses Modell besser an kräftigere Unterarme passt. Dem entspricht auch das Design im Stil einer klassischen Männeruhr. Abgesehen von geschmacklichen Gesichtspunkten ist die Größe der Uhr aber in erster Linie nachts ein Störfaktor, denn zur Schlafüberwachung muss sich der Fitnesstracker permanent am Handgelenk befinden. Auch hier ist also das Modell von Withings klar im Vorteil.

Im Einsatz

Um die Genauigkeit der Pulsmessung zu überprüfen, liefert ein klassisches Blutdruckmessgerät die Vergleichswerte. Dadurch stellt sich heraus, dass fast alle Testkandidaten zuverlässige Messergebnisse mit geringer Abweichung anzeigen. Am meisten weichen die Werte beim Fitnessarmband von Leicke ab mit etwa drei bis vier Pulsschlägen Unterschied. In puncto Schrittzahlmessung sind die Abweichungen hingegen teilweise deutlich größer. Schlusslicht bildet hier das Modell von Withings, das bis zu 30 Schritte weniger anzeigt, als tatsächlich gelaufen wurden, was bei Testdurchläufen mit jeweils nur 100 Schritten schon ins Gewicht fällt. Mit durchschnittlich etwa 15 bis 20 Schritten Abweichung liefert das Fitnessarmband von Leicke etwas bessere Ergebnisse. Wirklich überzeugen können in diesem Bereich aber nur der Testkandidat von St. Leonhard und das Modell NX-4944 von Newgen Medicals. Mit Abweichungen von weniger als zehn Schritten in allen Durchgängen liefern sie die zuverlässigsten Ergebnisse. Bei der Bedienung der Geräte im Freien kann der Fitnesstracker von Withings wiederum punkten, da er nicht nur am Touchdisplay, sondern auch durch kurzes Drücken auf den seitlichen Knopf die wichtigsten Informationen anzeigt. Gerade beim Sport ist diese Form der Bedienung angenehmer und unkomplizierter. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Anzeige jedoch mitunter nicht gut zu erkennen. Bei den Modellen mit ausschließlicher Touchbedienung können das Armband von Leicke und das Modell NX-4944 mit den intuitivsten und übersichtlichsten Lösungen punkten. Am schlechtesten schneidet in diesem Bereich hingegen der zweite Testkandidat von Newgen Medicals ab. Das Touchdisplay ist etwas schwerfällig und die verschiedenen Kategorien müssen durch langes Drücken ausgewählt werden, was die Bedienung zusätzlich verkompliziert. Auch wenn dieses Modell, ebenso wie der andere Kandidat von Newgen Medicals sowie das Gerät von St. Leonhard, den Vorteil bietet, dass zwischen verschiedenen Displaydesigns gewählt werden kann.

Bewertungsschlüssel: 1,0 – 1,4: sehr gut (+ + +), 1,5 – 2,4: gut (+ +), 2,5 – 3,4: befriedigend (+), 3,5 – 4,4: ausreichend (–), 4,5 – 5,4: mangelhaft (– –), 5,5 – 6,0: durchgefallen (– – –)

Testverfahren

Die Testgeräte: 5 Fitnesstracker

Funktion: Die Pulsmessung findet unter diversen Lastbedingungen an 6 Probanden statt. Mithilfe des Referenzherzmonitors wird ermittelt, wie genau die Pulsmessung erfolgt, wie kurz die Reaktionszeiten auf Pulsanstieg und -abfall sind, zudem ob es zu Verbindungsabbrüchen kommt. Die Schrittanzahl wird im Praxistest von den Probanden ermittelt. Die Displaynote gibt an, wie gut der Kontrast des Displays ist, wie es um die Blickwinkelstabilität steht, ob die Displayabdeckung bei direkter Sonneneinstrahlung spiegelt und auch wie groß die Schrift ist. Die GPS-Funktion wird unter verschiedenen Szenarien getestet, die Genauigkeit der Streckenlängenmessung im offenen Gelände und in Häuserschluchten (inkl. Brückenunterquerungen), über Kurz-(Joggen) und Langstrecke (via Fahrrad). Zudem fließt hier gleichgewichtet die Zeit ein, die benötigt wird, bis die GPS-Ortung erfolgt (jeweils im offenen Gelände und in Häuserschluchten). Die Teilnote der Software gibt an, wie einfach die Handhabung der jeweiligen Software ist, wie gut sich die Konnektivität gestaltet und ob grundlegend wichtige Funktionen implementiert sind (Distanz und Weg, Puls min/max/avg, Geschwindigkeit).

Handhabung: Eine Gruppe geschulter Probanden bewertet den Tragekomfort sowohl im Alltagseinsatz als auch bei sportlicher Betätigung. Relevant sind hier die Festigkeitseinstellung von Uhr/Armband, deren Rutschanfälligkeit und Verschlüsse. Bei der Menüführung wird bewertet, wie logisch die Bedienung funktioniert, ob schnell auf basisrelevante Funktionen zugegriffen werden kann, die Druckknöpfe bzw. Touchdisplays gut erreichbar, sinnvoll dimensioniert und bequem zu bedienen sind. Zur Bewertung der zugehörigen Smartphone-App werden die Kriterien App-Einrichtung, Konnektivität, Einbindung in Health-Apps sowie die Datenarchivierung geprüft und bewertet. Bedienungsanleitungen werden auf Sicherheits-und Entsorgungshinweise (speziell für die Batterien) geprüft, die Qualität bewertet. Zur Bewertung des Akkus werden die Geräte in mehreren Testreihen aufgeladen, die Handhabung des Ladegeräts und die Ladezeiten sind hier die Kriterien.

Verarbeitung: Die Probanden bewerten die allgemeine Wertigkeit der verwendeten Materialien, das Nicht-bzw. Vorhandensein von Graten und scharfen Kanten, dies gilt für die Uhren und sämtliches Zubehör. Zudem fließt die Gleichmäßigkeit von Oberflächen (z. B. Rauheit der Hautkontaktflächen) in die Wertung ein.

Ökologie: Bewertet wird die Wiederaufladbarkeit, unnötiges Verpackungsmaterial und anfallender Müll.

Sicherheit: Die Sicherheit und Unversehrtheit der Benutzer stehen hier im Mittelpunkt. Geprüft und bewertet wird, wie gut das Gerät und die Bedienungsanleitung verhindern können, dass dem Nutzer durch Falschbedienung Schäden entstehen.

Bewertungsschlüssel: 1,0 – 1,4: sehr gut (+ + +), 1,5 – 2,4: gut (+ +), 2,5 – 3,4: befriedigend (+), 3,5 – 4,4: ausreichend (–), 4,5 – 5,4: mangelhaft (– –), 5,5 – 6,0: durchgefallen (– – –)