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Die glorreichen Sieben


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Blinker - epaper ⋅ Ausgabe 20/2022 vom 07.01.2022

MEERFORELLEN-FLIEGEN

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Bildquelle: Blinker, Ausgabe 20/2022

Meerforellenfischen ist eine Frage des Vertrauens. Man braucht Vertrauen in den Platz, in das eigene Handeln – und in die Fliege. Der Platz ist beim Meerforellenfischen Faktor Nummer 1! Natürlich suche auch ich immer wieder Stellen auf, an denen ich bereits Meerforellen gefangen habe. Doch auch die besten Stellen können fischleer sein – weil sich vermeintlich „todsichere“ Meerforellenstellen aufgrund vieler Faktoren ständig verändern: Windund Strömungsrichtung, Lichteinfall und Wellenlauf, Temperatur und Salzgehalt des Wassers …

Man muss daher schon oft, wirklich sehr oft, an einem Platz fischen, um ihn wirklich zu kennen. Irgendwann kennt man die Eigenarten der Stelle und weiß, bei welchen Bedingungen mit hoher Wahrscheinlichkeit Meerforellen am Platz sind. Vertrauen wächst eben mit der Zeit.

Auch der zweite Faktor, das Vertrauen in das eigene Handeln, unterliegt natürlich ...

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... Schwankungen. Es gibt Tage, an denen jeder Wurf gelingt und man dieses „Gleich-fang-ich-eine-Gefühl“ über Stunden aufrechterhält, an anderen Tagen hat man nach wenigen Würfen die ersten Knoten im Vorfach, man friert und irgendwo scheint da auch ein Loch in der Wathose zu sein …

Der dritte große Vertrauens-Faktor ist die Fliege. Sie können Meerforellen mit einem 16 Zentimeter langen Seeringelwurm oder aber auch mit einem 16er Flohkrebs fangen, diese Tiere gehören ins Beutespektrum. Ebenso lassen sich Meerforellen mit jeder Fliege, die sich durchs Wasser bewegt, fangen, selbst mit knallbunten Fantasiefliegen.

Wie schaut es bei Ihnen aus? Haben Sie bereits Ihre „Box des Vertrauens“ zusammen und fangen mit einer Handvoll Fliegen beständig Ihre Meerforellen? Ja? Dann, bitte, hören Sie an dieser Stelle mit dem Lesen auf, denn es geht hier um die Vertrauensfrage: Welche Fliege bietet die höchsten Aussichten auf einen Biss?

Nun habe ich (wahrscheinlich geht es Ihnen ähnlich) mehrere Boxen mit Meerforellenfliegen, und mit fast allen habe ich bereits Fische gefangen. Meine Auswahl habe ich daher so getroffen, dass ich mit jeder dieser Fliegen mindestens 50 Meerforellen gefangen habe, bei einigen dieser Fliegen sind es weit mehr.

Ausnahme: der „Locktopussy“. Dieses Muster ist eine meiner neueren Fliegen, da Kalmare in der Ostsee eine recht neue Erscheinung sind. Diese Fliege fische ich daher erst seit 2007, und dennoch liegt der Locktopussy mit tagesaktuellen 49 Meerforellen und 6 Steelheads verdammt gut im Rennen und hat einen Stammplatz in meiner Fliegenbox – und auch am Vorfach!

Wenn wir uns einmal an der Küste treffen, werde ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine dieser Fliegen fischen. Es sind Fliegen, die fangen und denen ich beim Meerforellenfischen vertraue – es sind … die glorreichen Sieben!

„Vertrauen in die Fliege ist extrem wichtig!“

Good Year Shrimp

In der Ostsee gibt es Unmengen an Garnelen und dass diese zur Hauptnahrung der Meerforellen gehören, erkennt man leicht am orangeroten Fleisch dieser Fische.

Wenn es also eine Fliege gibt, die man als Meerforellenfischer in der Box und am Vorfach haben MUSS, dann ist das die Garnele. Und wenn ich mich für ein einziges Muster entscheiden müsste, das ich das ganze Jahr fische, würde meine Wahl auf diesen Shrimp fallen! Diese Fliege fängt das ganze Jahr hindurch gut und zuverlässig. Daher auch ihr Name „Good Year Shrimp“.

Von April bis in den späten Herbst, oft bis Dezember, jagen die Meerforellen in Ufernähe Garnelen – und dann ist der Good Year Shrimp ein Garant für gute Meerforellenfänge! Später im Jahr ziehen sich die Garnelen in tieferes Wasser zurück, doch eine Meerforelle attackiert auch im Winter eine Garnele, die sich unvorsichtigerweise in Strandnähe herumtreibt. Pech für sie, wenn sich ein Vorfach an dieser befindet …

Ich fische den Good Year Shrimp an der Fliegenrute mit einer Schwimmschnur mit Intermediate-Spitze. An der Spinnrute ist ein langsam sinkender Sbiro top. Geführt wird der Shrimp mit etwa 10 Zentimeter langen, schnellen Rucken. Wichtig: Legen Sie kurze Pausen ein und lassen Sie den Shrimp für 2 bis 3 Sekunden absinken. Aber Achtung – oft erfolgt genau in diesem Moment der Biss!

Das brauchen Sie: Hakengröße: 4 oder 6 Antennen: etwas UV-Flash und (optional) zwei dünne Hechelstämme Augen: Shrimp Eyes Rostrum: Enten-Fibern (diese fixiere ich gerne mit Pattex 100) Körper: grobes Dubbing, gerne gemischt mit Hends UV-Ice Dubbing; gute Farben sind weiß/transparent, beige und braun Beine: weiche, lange Hechelfeder Rücken: Folie

Tipp: Wählen Sie über Aalgras mit Sandflächen einen hellen Shrimp, über Blasentang mit Steinen einen braunen Shrimp!

„Diese Fliege ist ein Killer-Schaf im Wolfspelz!“

Hot Magnus Pink und Orange

Die klassische „Magnus“ ist seit langer Zeit eine sehr gute Meerforellenfliege – die „Hot Magnus“ ist eine verbesserte Variante, denn sie ist UV-aktiv! Das bedeutet:

Meerforellen können diese Fliege auch bei diffusem Licht leichter entdecken, selbst im angetrübten Wasser.

Die farbige Hechel und der leicht glitzernde Körper machen diese Fliege, insbesondere bei kälterem Wasser, zusätzlich fängig.

Gefischt wird die Hot Magnus von Oktober bis Ende Mai mit kurzen, „hektischen“

Rucken (ca. 5 Zentimeter lang), nach zwei Metern sollte eine kurze Absinkpause eingelegt werden.

Beide Farbvarianten, Orange und Pink, fangen sehr gut, seltsamerweise aber nie gleichzeitig. Mit Sicherheit kann ich nicht sagen, welche Farbe wann besser fängt, gefühlt hat Pink bei bedecktem Himmel die Nase vorn, Orange bei klarem Himmel.

Das brauchen Sie: Hakengröße: bis 10 Augen: Mini-Kugelkette Bindefaden: orange Schwanz: Hechelfibern, badger Körper: UV-Dubbing, irisierend Körperhechel: weiche Badger-Hechel, auf einer Seite werden die Fibern entfernt Kopfhechel: weiche Hechel, fluo-orange oder pink

Pfannenfüller

Pfannenfüller? Nun, diesen Namen verdankt diese Reizfliege dem Fliegen- Fischen-Leser Michael Schmidt aus Haiger. Im Bericht über die Winterfischerei auf Meerforelle („Eiskaltes Vergnügen“, FliegenFischen 6/1999, ab Seite 20) stellte ich diese, damals noch namenlose Fliege, vor. Michael Schmidt band die Fliege nach, fischte sie und berichtete in seinem Leserbrief (FliFi 1/2000) vom „erschreckenden Erfolg, denn diese Fliege ist ein echter Bratpfannenfüller“.

Schon hatte sie einen Namen: Pfannenfüller. Mit dieser Fliege habe ich, sie fängt besonders gut im kalten Wasser von Dezember bis April, in den letzten 25 Jahren unzählige Meerforellen gefangen!

Da die Fliege sehr leicht ist, wird sie an der Fliegenrute mit einem langen Fluorocarbonvorfach oder mit einer Intermediate-Spitze gefischt. An der Spinnrute bietet man diese Fliege mit einem langsam sinkenden Sbiro an. Geführt wird diese Fliege mit kurzen, etwa fünf Zentimeter langen Rucken.

Das brauchen Sie: Hakengröße: 6 und 8 Bindefaden: rot oder orange Schwanz: Goldfasan-Tippet (fächerförmig eingebunden) Körper: Holographic Tinsel, gold (Größe medium) Körperhechel: lange, weiche Hahnenfeder, orange; Tipp: Verdrehen Sie die Hechel mit einem dünnen Kupferdraht, das erhöht die Haltbarkeit enorm

Madam Lindt

Angelegt an die überaus erfolgreichen Magnus-Muster ist diese braune „Madam Lindt“. Wenn die Meerforellen sehr heikel sind, setze ich dieses schokoladenbraune Muster (klein, aber lecker) ein. Es hat mir schon sehr, sehr oft den Tag gerettet!

Madam Lindt fängt am besten über Blasentangfeldern, wahrscheinlich imitiert sie dabei eine kleine braune Grundel oder eine Garnele. Ich fische sie mit 5 bis 10 Zentimeter langen „hektischen“ Rucken, nach etwa 10 Zügen lege ich eine kurze Absinkphase ein, bei dieser Führung zeigt sich Madam Lindt von ihrer Schokoladenseite. Die kleine Fliege fängt besonders gut in den warmen Monaten, also von Mai bis Oktober, und ist eine Fliege, die auch im Herbst fängt.

Das brauchen Sie: Hakengröße: 10 oder 8 Bindefaden: rot Schwanz: Sehr weiche Fibern, braun/ schwarz gebändert Körper: Dubbing, braun mit etwas Glitzer (grün) Augen: Mini-Kugelkette Frontbehechelung: weiche Hechel, braun

Leser- Service Drei Wege zu diesen Fliegen

Sie binden nicht selbst, möchten aber mit diesen Fliegen auf Meerforellen fischen? Kein Problem! Es gibt drei Möglichkeiten, diese Fliegen zu bekommen:

Sie lassen diese Fliegen von einem befreundeten Fliegenbinder herstellen. Geben Sie ihm einfach diese Ausgabe, er wird Ihnen die Muster anhand der Fotos und der Materiallisten nachbinden können.

Testen Sie FliegenFischen im Schnupper-Abo! Sie erhalten dann eine Box mit diesen sieben Meerforellenfliegen von uns.

Wenn Sie keinen Fliegenbinder kennen und FliegenFischen bereits im Abo haben, können Sie diese Fliege ganz einfach online bestellen. Sie finden diese Meerforellenfliegen bei www.1000Fliegen.com

„Mit jeder dieser Fliegen habe ich mehr als 50 Meerforellen gefangen …“

Mr. Gray

Bevor Sie jetzt auf falsche Gedanken kommen – dieser Mr. Gray hat nix mit „Fifty Shades“ zu tun, dieser Mr. Gray schwamm schon in der Ostsee herum, da war das Buch noch nicht geschrieben, der Film noch nicht gedreht. Die erste Mr. Gray, es ist eine wirklich einfache und schlichte Fliege, band ich vor etwa 25 Jahren. Es war eine Verzweiflungstat, denn es war Mai, die Meerforellen waren unter Land, sie waren aktiv – und ignorierten trotzdem sämtliche Fliegen im glasklaren, sonnendurchfluteten Wasser.

Abends band ich eine Handvoll Versuchsmuster, allesamt dezent. Einige mit CDC, andere mit Spey-Hecheln und eben diese graue Fliege. Der nächste Tag am Wasser, die Ostsee war spiegelglatt und die Sonne brannte, brachte den Durchbruch: Mr. Gray fing wie Gift! Seitdem ist Mr. Gray meine „Sonne-Klarwasser-Fliege“, die ich von April bis September einsetze.

Perfekt fischt Mr. Gray über Seegrasfeldern, die mit Sandflächen durchsetzt sind. Wichtig bei dieser Fliege ist eine abwechslungsreiche Führung: kurze, etwa 10 Zentimeter lange Rucke mit kurzen Pausen. Die Hakeigenschaften dieser UVaktiven Fliege sind sensationell, sie fängt Meerforellen, ist aber auch für Hornhecht extrem gut!

Das brauchen Sie: Hakengröße: 6 oder 8 Schwanz: Fibern einer großen, weichen, hellgrauen Hechelfeder, darüber 4 bis 6 Fäden UV-Crystal Flash, weiß (Pearl White) Körper: UV Ice Dubbing white (70 %), Dubbing Hellgrau (30 %); der Körper wird zum Öhr hin leicht dicker (konisch); nach dem Winden des Dubbings gut bürsten, vor allem im Bereich hinter dem Öhr!Hechel: Lange, weiche Hechel (Badger); am Öhr mache ich zwei Windungen, um der Fliege vorne etwas mehr Volumen zu geben

Gurgler 3.0

Der Job dieser Fliege ist es, beim nächtlichen Fischen an der Oberfläche ein deutliches „V“ zu erzeugen. Bei höheren Temperaturen (also in Sommernächten) finden Meerforellen dieses „V“ extrem anziehend und pflücken den Gurgler 3.0 von der Oberfläche. Diese Fliege ist der absolute Bringer, wenn man im Sommer in der Ostsee Meerforellen fangen will!

Der Gurgler ist eine Nachtfliege und wird von Sonnenuntergang an Stellen mit Steinen, Blasentang und leichter Strömung gefischt. Sehr lange Vorfächer, 3 bis 4 Meter 0,28er, sind am besten. An der Fliegenrute führen Sie den Gurgler perfekt, wenn Sie die Rute unter die Achsel klemmen und die Schnur langsam Hand-über-Hand einholen. Alternativ können Sie ihn mit einem schwimmenden Sbirolino anbieten.

Den Gurgler 3.0 setze ich von Ende Mai bis Ende September nach Sonnenuntergang ein, also auch im Zwielicht. Im Sommer ist der Gurgler 3.0 für mich die erste Wahl, wenn ich nachts fische.

Das brauchen Sie: Hakengröße: 4 bis 8 Rücken: Foam, schwarz Körper: Dubbing, schwarz; am Hakenbogen etwas rotes Dubbing Beine: Weiche Hechel, schwarz Schwanz: Kurzes, schwarzes Fuchshaar, dazu einige Fibern UV-Flash (wichtig!)

Locktopussy

Vor etwa 15 Jahren tauchten an der Ostsee die ersten Meerforellen auf, die kleine Kalmare in den Mägen hatten. 2007 schickte Thilo Schmitz aus Alsfeld einen Leserbrief an FliegenFischen. Auf den Fotos war eine Ostsee-Steelhead zu sehen, die 32 zum Teil knackfrische Kalmare im Magen hatte (FliegenFischen 6/2007, Seite 6). Damals habe ich sofort die erste Kalmar-Fliege gebunden und auch im Magazin FliegenFischen vorgestellt. Obwohl ich diese Fliegen bereits fast 15 Jahre im Einsatz habe, ist sie der Chico der glorreichen Sieben. Ihre Bewährungszeit hat sie mit Bravour gemeistert und ich konnte mit der Fliege Erfahrungen sammeln: Der Locktopussy ist ein echtes Killer-Schaf im Wolfspelz! Diese Fliege fängt am besten zwischen Dezember und April und wenn

Meerforellen, Ostsee-Steelheads oder Dorsche am Platz sind, ist diese Fliege ein wahrer Killer!

Die Locktopussy ist sehr leicht, damit sie schwebend eingeholt werden kann. Idealerweise fischt man diese Kalmar-Fliege mit einem 0,28er Vorfach und etwa 20 cm langen Rucken. Nach zwei, drei Rucken sollte man eine kurze Pause machen. Und halten Sie die Rute gut fest, die Bisse kommen extrem vehement!

Das brauchen Sie: Hakengröße: 4 oder 6 Beine: Zwei lange Rubberlegs, weiß, für die Fangarme. Darüber Wicklungen einer großen Entenfeder für die weiteren Beine Körper: Weißes Dubbing, mit Epoxy überzogen Augen: 5 Millimeter Durchmesser Frontbereich: Weißes Dubbing, das in Form eines Kalmar-Mantels geschnitten wird