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Die großen Skandale : RICHARD BURT ON UND LIZ TAYLOR : Ihre Liebe war die erste „Seifenoper“


Meine Stars von damals - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 09.01.2019

Ihre Liebesgeschichte war einzigartig, stürmisch und glich einem Drama. Dieses fand nicht auf der Leinwand statt, sondern im wahren Leben der beiden Egozentriker


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Bildquelle: Meine Stars von damals, Ausgabe 1/2019

Am Tag vor Heiligabend 1963 denken die Verliebten in Mexiko darüber nach, wie sie schnell heiraten können


In „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ stiegen sie 1966 in die Ehehölle hinab


Elizabeth Taylor als ägyptische Pharaonin Kleopatra VII. und Richard Burton als Feldherr Marcus Antonius in „Cleopatra“ (USA 1963)


Elizabeth schmiegt sich an ihre ...

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... große Liebe Richard


Das Paar bei seiner zweiten Hochzeit am 10. Oktober 1975


1967: Elizabeth mit Richard und ihren Kindern Michael und Christopher (hinten) sowie Elisabeth und Maria Burton (vorn)


Sie haben sich verzweifelt geliebt, waren laut und einander verfallen. Elizabeth Taylor und Richard Burton waren das glamouröseste Hollywood-Paar der Filmgeschichte. Elisabeth Taylor, aufgewachsen als Kinderstar auf Filmsets, verhätschelt von Managern, Fans und Studiobossen. Richard Burton, ein schwermütiger Waliser, der die Literatur liebte, insbesondere die großen Dramen von Goethe und Shakespeare und die ganz großen Gefühle.

Schon ihren allerersten Kuss sollen sich die beiden vor laufender Filmkamera gegeben haben, zwischen den pompösen Pappmaché-Aufbauten des damals teuersten Monumentalfilms Hollywoods „Cleopatra“. „Würdet ihr zwei es mir übel nehmen, wenn ich ‚Schnitt‘ sage?“, fragte Regisseur Joseph L. Mankiewicz. Doch die beiden küssten sich einfach weiter.

Skandalträchtig, vor allem für die Fans: Zu diesem Zeitpunkt waren beide verheiratet, Burton zum ersten, Taylor zum vierten Mal. Doch das Paar kam nicht mehr voneinander los. Die in London gebürtige Schauspielerin erhielt übrigens für ihren Auftritt in diesem Film die schlechtesten Kritiken ihrer bisherigen Karriere.

Sie gaben sich zweimal das Jawort

Am 15. März 1964 heirateten sie, spielten in weiteren elf Filmen zusammen und bauten das Taylor/Burton-Imperium auf. Privat fand die Drama-Queen Gefallen daran, ihren Mann zu reizen: „Unsere Kämpfe sind erfrischende Schreiwettbewerbe, und Richard explodiert dabei jedes Mal wie eine kleine Atombombe.“ Am Ende sollte eine Mischung aus Alkohol, Egozentrik und Temperament ihre Ehe gleich zwei Mal zerreißen. Die erste hielt zehn Jahre, die zweite keine zehn Monate. Der Verlassene scheute sich nicht, sich in einem Brief mit Prometheus zu vergleichen. So schrieb er: „Ich bin auf ewig von den Göttern gestraft, weil mir das Feuer gegeben wurde, dass ich zu löschen versuche. Und dieses Feuer bist du.“

Beide Schauspieler heiraten noch zweimal. Früh gealtert stirbt Burton 1984 mit 58 in Genf. Mit Elizabeth Taylor hat er über ein gemeinsames Grab gesprochen. Seine Witwe aber kauft das Grab neben seinem und lässt beide zusammen mit Steinen umfassen, vermutlich, um Taylor im Tode von Burton fernzuhalten. Noch nach seinem Tod geht also die Seifenoper weiter, die größte Reality-Show des 20. Jahrhunderts. Taylor stirbt 2011 mit 79 in Los Angeles.

Haben Sie das gewusst…?

Das Paar investierte Millionen in gigantische Gesten der Liebe: Am 23. Oktober 1969 überbot Richard Burton Aristoteles Onassis bei der Versteigerung des Cartier-Diamanten, eines Steins von 69,42 Karat, der Größe eines Taubeneis – und der Form einer Träne.


Fotos: ddp images, Getty Images (3), picture alliance (2)