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Die IAA war sehr elek trisch – was bring t sie dem Camper?


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 12.10.2021

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Autoschau in München

IAA 2021

Artikelbild für den Artikel "Die IAA war sehr elek trisch – was bring t sie dem Camper?" aus der Ausgabe 11/2021 von Camping, Cars & Caravans. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 11/2021

Erstmals fand die Internationale Automobil-Ausstellung IAA in München statt – unter etwas geänderten Rahmenbedingungen. IAA Mobility wurde die Show genannt, die sogar in weiten Teilen die Innenstadt von München recht spektakulär mit der mobilen Welt belegte. Mit neuer Mobilität ist in erster Linie die Elektrifizierung des Verkehrs gemeint, was dem gemeinen Camper, mit Ausnahme seines E-Bikes, schon sauer aufstoßen kann. Denn beim Zugwagen fehlt es immer noch an Perspektive. Ein E.Home von Dethleffs macht noch keinen Frühling, zumal sich andere ...

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... Hersteller von diesem Konzept schon wieder abwenden – siehe Al-Ko.

Aber was brachte die IAA dem Camper? In erster Linie präsentierten die großen Marken ihre Antworten auf Tesla. Die Ingolstädter zeigten mit dem Concept Grandsphere eine vollelektrische Studie, die relativ konkrete Ausblicke auf die nächste Generation des Audi A8 gibt. Sicherlich auch als Zugwagen geeignet, wird er aber auf so manchem Campingplatz eher als Provokation angesehen. Ähnlich könnte es auch für den BMW iX laufen. Das vollelektrische Oberklasse-SUV von BMW besticht mit futuristischem Interieur und provoziert mit großer Niere, hat sagenhafte 2.500 Kilogramm Anhängelast, startet aber bei rund 90.000 Euro.

Beim BMW iX5 Hydrogen sieht das schon etwas anders aus: BMW lebt mit einer Wasserstoff-Version des X5 die Technologieoffenheit – und beweist, dass es Alternativen zu schweren Akkupaketen gibt. Allerdings finden sich keine konkreten Angaben zur Anhängelast. Bei Mercedes-Benz protzt man mit dem EQE. Das elektrische Schwestermodell der E-Klasse basiert technisch auf dem EQS, kommt aber zunächst mit weniger Leistung auf den Markt und ähnlich bescheidener Anhängelast: 750 kg.

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Nicht minder nobel agiert Genesis, die Oberklasse bei Hyundai. Mit dem GV60 bieten die Koreaner viel Power und einen eigenständigen Stil, aber keine Anhängelast. Anders der Renault Mégane E-Tech. Der elektrische, konventionell gezeichnete Crossover soll 217 PS leisten und immerhin 1.500 kg ziehen dürfen. Bei Volkswagen kommt der ID 5. Die Fließheck-Version des ID 4 erinnert im Heckbereich an den Scirocco II und darf 1.000 kg, bis acht Prozent sogar 1.200 kg anhängen. Außerdem wird der Multivan elektrifiziert. Die Generation T7 ist technisch eng mit Pkw-Modellen der Marke verwandt, behält aber den kultigen Industrie-Look bei. Für schwerere Aufgaben gibt es weiterhin den T6 mit Verbrennern und bis zu 2.500 kg Anhängelast.

So hält es auch Mercedes-Benz. Die neue C-Klasse All Terrain ist höhergelegt, mit Allradantrieb und effizienten Verbrennermotoren ausgestattet. Die Anhängelast beträgt 1.800 kg. Der ungemein populäre Kia Sportage aus Korea, der in seiner ersten Generation übrigens auch in Deutschland vom Band lief, präsentiert sich in völlig neuem Design. Den Antrieb des SUV teilen sich zwei Benziner, ein Diesel und ein Vollhybridmotor sowie später auch ein Plug-in-Hybrid. Die Anhängelasten sollen auch weiterhin zwischen 1.400 und 1.900 kg rangieren. Etwas weniger darf dem neuen Dacia Jogger zugemutet werden – nämlich maximal 1.400 kg. Als Nachfolger des Lodgy kommt dieser Hochdach-Kombi erstmals auch mit Hybridmotor.

Dazu passt die Aussage, dass ohne synthethische Kraftstoffe die Klimaziele eh nicht zu schaffen seien. Es bleibt also noch Hoffnung auf geeignete Zugwagen.