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DIE INFLATION WIRD GELD- VERMÖGEN VERNICHTEN – EIN WARNRUF!


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Sachwert Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 03.03.2022

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Bildquelle: Sachwert Magazin, Ausgabe 2/2022

Von dem Brot beim Bäcker bis zum Kraftstoff an der Tankstelle, alles wird gefühlt immer teurer. Die Begründung liegt in den gestiegenen Preisen und heißt »Inflation«. Je mehr die Inflationsrate steigt, umso mehr trifft sie uns Verbraucher – und auch unseren Geldbeutel. Aber was genau bedeutet eigentlich Inflation? Wie kann man sein Geld und seine Vermögenswerte vor dieser Inflation richtig schützen? Hier ein paar wichtige Fakten zum Thema Inflationsschutz für mein Geld und Vermögen:

WAS BEDEUTET INFLATION?

Inflation bedeutet, dass der Wert des Geldes und die Kaufkraft abnehmen. Das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist grundsätzlich eine offizielle Inflationsrate von 2 Prozent. Die momentane Inflationsrate liegt nach offiziellen Angaben bei circa 5,2 Prozent (Stand Dezember 2021). Dieses spüren wir in den stets steigenden Preisen für unsere täglichen Waren und Dienstleistungen. Um Geldwerte ...

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Inflation bedeutet, dass der Wert des Geldes und die Kaufkraft abnehmen. Das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist grundsätzlich eine offizielle Inflationsrate von 2 Prozent. Die momentane Inflationsrate liegt nach offiziellen Angaben bei circa 5,2 Prozent (Stand Dezember 2021). Dieses spüren wir in den stets steigenden Preisen für unsere täglichen Waren und Dienstleistungen. Um Geldwerte vor der Inflation zu schützen, müssen die Verbraucher radikal umdenken und in renditestärkere Kapitalanlagen investieren.

Einhundert Euro sind einhundert Euro und bleiben einhundert Euro, daran wird sich zunächst nichts ändern. Allerdings wird sich die Einheit oder die Stückzahl der Waren und Dienstleistungen verändern, die man zukünftig für einhundert Euro erhalten wird. Die Inflation bewirkt, dass sich die Kaufkraft des Geldes jedes Jahr um diese Inflationsrate reduziert. Man bekommt also weniger Waren und Dienstleistungen für das gleiche nominale Geld. Der Umkehrschluss lautet daher, man muss »mehr« Geld bezahlen, um die gleichen Waren und Dienstleistungen wie vormals zu erhalten.

Der Autor

Thomas Hennings ist Experte für Sachwertlösungen und Makroökonomie.

Er ist Inhaber von »Hennings Finanz- Management«.

DIE SOGENANNTE REALZINSFALLE WIRD NUN ALLE DIEJENIGEN HEIMSUCHEN, DIE AUS ANGST, ZURÜCKHALTUNG ODER UNWISSENHEIT ÜBER AL- TERNATIVEN WEITERHIN AUF DIE MEISTEN MAIN- STREAMPRODUKTE VON BANKEN […] SETZEN.

DIE SECHS WESENTLICHEN FAKTEN ZUR INFLATION

1. Die Inflation steigt aktuell dramatisch an: Wer an Inflation denkt, denkt automatisch an steigende Preise, die aktuelle Inflationsrate ist so hoch wie Jahrzehnte nicht mehr. Vor weniger als zwei Jahren lag diese noch bei circa 0,5 Prozent und war auf dem niedrigsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Die unverständliche oder eher irrwitzige Mehrwertsteuerreduzierung der Politik in der ersten Coronaphase in der zweiten Hälfte 2020 trug auch dazu bei, dass diese Rate relativ niedrig war. Eine Größenordnung von circa 2 Prozent Inflationsrate gemäß den EZB-Vorgaben wird von Experten als nahezu ideal definiert, um gewisse Zinsen an den Märkten zahlen und erwirtschaften zu können sowie ausreichend Wirtschaftswachstum erhalten zu können. Die aktuellen Raten jedoch sind genau zu betrachten und dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Einige Experten und Expertinnen sprechen nur von einer temporären Begleiterscheinung bei diesen hohen Zahlen. »Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt«, darf hier einfach mal erwähnt werden.

2. Langsam steigende Inflationsraten sorgen für stabile Preisentwicklungen: Alle Verbraucher wünschen sich Stabilität in den Preisen. Ob für den täglichen Lebensmittelbedarf, Energie, Kraftstoff für das Auto oder auch Baustoffe, nur bei stabilen Preisen kann man richtig planen. In der Bau- und Immobilienbranche kommen enorme Preissteigerungen durch Materialmangel und Lieferkettenprobleme extrem teuer zum Tragen, diverse Bauherren spüren es aktuell im Finanzierungsbeutel. Die EZB gibt eine klare Inflationsrate von den besagten 2 Prozent vor. Hierdurch kann ein stabiles und kontinuierliches Wirtschaftswachstum erreicht werden. Der Konsument wird angeregt, Investitionen und Käufe zeitnah zu erledigen, statt »günstigere« Momente abzuwarten und somit ein Wachstum zu bremsen.

3. Inflation vernichtet schleichend Geldwerte: Das Ziel der EZB, die Preisstabilität, ist grundsätzlich nachvollziehbar. Aber was ist, wenn hohe Inflationsraten und klassische Geldanlagen aufeinandertreffen? Dann wird die Inflation zu einem großen Problem für Verbraucher und Sparer! Jeder Sparer und Verbraucher möchte grundsätzlich, wenn er oder sie Geld bei Banken o. Ä. anlegt, ein gewisses »Mehr« an Geldvermögen nach einer gewissen Zeit erhalten. Ein für uns völlig normales Denken und Handeln. Wenn man sich aber die Zinsmärkte und die Bankprodukte anschaut, dann muss man nunmehr aufwachen und sein Denken und Handeln umgehend ändern. Dieses wird an einer einfachen Beispielrechnung sehr deutlich: Man nehme 100 Euro auf einem imaginären Konto im Jahr 2021 und subtrahiert 2 Prozent Inflation, so stehen 98 Euro zu Beginn 2022 auf dem Konto. Ein Jahr später erneut 2 Prozent Inflation in Abzug gestellt, erhält man 96,04 Euro als Wert auf dem Konto. Dies wird nun bis zum zehnten Jahr fortgeführt, das Ergebnis lautet dann: Aus ehemals 100 Euro wurden exakt 83,37 Euro. Man hat also nach 10 Jahren und 2-prozentiger Inflation (keine Zinsen o. Ä. dagegengerechnet) eine inflationsbereinigte Kaufkraft von gerade einmal 83,37 Euro. Man sollte den Wert von einhundert Euro einmal mit eintausend, zehntausend oder einhunderttausend ersetzen. Es sind die »normalen« 2 Prozent Inflation als Berechnung gewählt worden. Man berechne sich einmal die Endwerte mit einer Inflationsrate von 3 Prozent, 4 Prozent oder gar 5 Prozent wie aktuell! Wer hier nicht endlich aufwacht, der verliert Unmengen an Kaufkraft, also Geldvermögen auf seinen Konten.

4. Wer auf Sichteinlagen, Festgeld oder Tagesgeld setzt, wird zukünftig entsetzt sein: Die sogenannte Realzinsfalle wird nun alle diejenigen heimsuchen, die aus Angst, Zurückhaltung oder Unwissenheit über Alternativen weiterhin auf die meisten Mainstreamprodukte von Banken oder klassischen Lebens- und Rentenversicherungen setzen. Auf alle diese Produkte werden nur ganz geringe oder gar keine Zinsen, Gewinne oder Überschüsse mehr bezahlt. Geld »vermehrt« bzw. verzinst sich also nicht mehr über klassische Bankprodukte o. Ä., das war einmal.

BEISPIELHAFT SEIEN […] SACHWERTE […] ERWÄHNT: IMMOBILIEN UND DEREN BETEILI- GUNGEN, EDELMETALLE, ROHSTOFFE, UNTER- NEHMENSBETEILIGUNGEN, AKTIEN, FONDS, ETFS UND VERMÖGENSVERWALTUNGEN U. A.

Zusätzlich erheben nun die allermeisten Geldinstitute ihre sogenannten »Verwahrentgelte«, damals erst ab sechs- oder siebenstelligen Guthaben, aber auch das ist Geschichte. Mittlerweile starten die »Strafzinsen« in Höhe von i. d. R. 0,5 Prozent ab 5.000 Euro oder 20.000 Euro bei etlichen Banken, Sparkassen und Privatbanken. Somit werden also zusätzlich noch mehr Geldwerte auf den Konten vernichtet werden. Der Geldbeutel schrumpft immer mehr, als dass er wächst. Wer Gelder zum Sparen auf Tages- oder Festgeldkonten hortet, der verliert schmerzhaft hohe Vermögenswerte, dessen muss man sich als Betroffener wirklich bewusst sein oder werden. Immer mehr Sparer und Verbraucher wachen auf, da die Verlustschmerzen nunmehr reell durchdringen.

5. Wie man der Inflation richtig und sinnvoll entgegenwirkt: Gelder auf Sparbüchern, Festgeld- und Tagesgeldkonten zu sparen unter der Berücksichtigung von Inflationsraten von 2, 3, 4 oder gar 5 Prozent wie aktuell macht absolut keinen Sinn. Wenn es um Spargelder, also um Anteile des Vermögens geht, die mittel- und langfristig ausgerichtet sein sollen, dann ist es ratsam, das Ersparte anders und sinnvoller zu investieren. Zunächst sollte klar sein, um welche Höhen und Anlagen es sich handeln möge, also monatliches Sparen oder einmalige Investitionen oder beides.

Man muss sich nunmehr dem wichtigen Thema »Sachwerte« öffnen und sich eigene Gedanken machen oder sich durch ausgewiesene und zertifizierte Experten im Sachwertanlagebereich beraten lassen. Die Mischung und Streuung von echten Sachwertanlagen passend zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen sollte das Ziel sein. Beispielhaft seien hier folgende Sachwerte für eine ausgewogene und inflationsgeschützte Anlagestrategie erwähnt: Immobilien und deren Beteiligungen, Edelmetalle, Rohstoffe, Unternehmensbeteiligungen, Aktien, Fonds, ETF’s und Vermögensverwaltungen u. a. Ferner sei erwähnt, dass die Investitionen auf unterschiedliche Arten und Weisen durchgeführt werden können, also real und direkt oder auch in Beteiligungs- und Fondsstrukturen. In einer professionell aufgesetzten Vermögensstruktur sind Nettoergebnisse oberhalb der Inflationsraten möglich und werden nachgewiesen erreicht. Somit bleiben die Vermögenswerte stets gesichert und vermehren sich idealerweise noch zusätzlich.

6. Steuerliche Relevanzen als Hebel gegen die Inflation und Märkte nutzen: Die meisten Sparer und Verbraucher investieren i. d. R. ihre Vermögenswerte stets aus dem Nettovermögen, d. h. eine stattliche oder besser »staatliche« Summe ist bereits durch hohe Steuern und Sozialabgaben abgeführt worden – (leider) normal in unserem gesamten Finanz-, Geld- und Steuersystem. Nur wenige Investoren und Sparer verstehen es aber oder haben die qualifizierten Berater mandatiert, um hier auch steuerliche Vorteile von Sachwertanlageformen zu nutzen. Die häufigsten Kapitalanlageformen beinhalten eine direkte Abgabe der Abgeltungssteuer zzgl. Soli / Kirchensteuer vom laufenden erwirtschafteten Gewinn.

Pfiffige Sachwertlösungen hingegen sehen steuerliche Mehrwerte sogar unmittelbar in der Investitions- oder auch in der steuerlich geförderten Entnahmephase oder sogar in der Auszahlungsphase vor. Die jeweiligen Rechtsstrukturen, die steuerlichen Förderungen und Einsatzmöglichkeiten solcher Vermögensstrukturen und Unternehmenslösungen sind exklusiv zugängig. Somit erhöhen sich die Renditen für diese Investoren intelligent, gesetzeskonform und gewinnbringend. Man nutzt also die Sachwertstrategien, um der Inflation entgegenzuwirken, erwirtschaftet parallel ein Plus an Renditen durch die echten Sachwerte und toppt das Ergebnis durch steuerliche Vorteile um ein Vielfaches. So wird Kundenvermögen professionell gesichert und über Jahre und Jahrzehnte gewinnbringend weiterentwickelt.

WENN ES UM SPARGELDER, ALSO UM ANTEILE DES VERMÖGENS GEHT, DIE MITTEL- UND LANGFRISTIG AUSGERICHTET SEIN SOLLEN, DANN IST ES RATSAM, DAS ERSPARTE ANDERS UND SINNVOLLER ZU INVESTIEREN.