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Die Klassenbesten


Unser Haus - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 27.11.2019

Gebäude müssen kein klimaschädliches CO2 ausstoßen. Sie können sogar grüne Kraftwerke sein. Viele Haushersteller bieten heute förderfähige Effizienz-oder sogar Plus-Häuser an mit überdurchschnittlich guter Außendämmung.


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Foto: Sonnleitner

Energieeffi zientes Bauen wird gefordert und gefördert, um die CO2 -Emissionen zu senken. Der einzige Weg, die Klimaerwärmung zu bremsen. Jeder Bauherr muss sich an die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) halten. Ihre „Messlatte“ ist aber nicht der CO2 -Ausstoß, sondern der Bedarf an „Primärenergie“. Das sind die Kilowatt tunden an nicht erneuerbarer Energie (aus Kohle, Öl, ...

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Energieeffi zientes Bauen wird gefordert und gefördert, um die CO2 -Emissionen zu senken. Der einzige Weg, die Klimaerwärmung zu bremsen. Jeder Bauherr muss sich an die Energieeinspar-Verordnung (EnEV) halten. Ihre „Messlatte“ ist aber nicht der CO2 -Ausstoß, sondern der Bedarf an „Primärenergie“. Das sind die Kilowatt tunden an nicht erneuerbarer Energie (aus Kohle, Öl, Gas), die das Gebäude den Planeten kostet. Also nicht nur diejenigen, die auf dem Stromzähler oder der Rechnung des Gasversorgers erscheinen – das wäre die „Endenergie“. Sondern dazu noch die Kilowattstunden, die für Förderung, Aufbereitung und Transport der Energie aufgewendet werden.
Fordern und fördern
Die Labels „Niedrigenergiehaus“ oder „Energiesparhaus“ sind Etiketten ohne Aussagekraft. Wer ein „KfW-Effi zienzhaus“ in Auftrag gibt, darf Energieeffi zienz weit über dem Mindestmaß erwarten. Die KfW Förderbank hat die technischen Anforderungen detailliert geregelt und überwacht die Einhaltung ihrer Förderkriterien. Bauherren können zwischen drei unterschiedlich anspruchsvollen Typen wählen: Beim „KfW-Effi zienzhaus 55“ darf der Jahresprimärenergiebedarf höchstens 55 Prozent des Bedarfs des EnEV-Standardhauses betragen, beim „KfW-Effi zienzhaus 40“ höchstens 40 Prozent. Und beim „KfW-Effi zienzhaus 40 Plus“ müssen zusätzlich immer eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewin nung, eine Solarstromanlage (oder eine andere Technik zur Erzeugung von grünem Strom) und eine Hausbatterie vorhanden sein. Jährlich muss eine bestimmte Mindestmenge an Strom gewonnen werden. Übrigens: Erfüllen Passivhäuser die Kriterien einer der KfW-Klassen, werden sie ebenfalls gefördert. Zu den drei Effi zienzhaus-Klassen gehören Förderprogramme mit attraktiven Konditionen. Die KfW Bank bietet zinsgünstige Darlehen von bis zu 100.000 Euro mit einer besonders langen Zinsbindung von bis zu 20 Jahren und gewährt zusätzlich einen Tilgungszuschuss in Höhe von 5.000, 10.000 oder sogar 15.000 Euro – je nach erreichtem Energiestandard. Der Tilgungszuschuss ist damit ein echtes Geldgeschenk an die Baufamilien, die sich um Nachhaltigkeit und Klimaschutz kümmern.

Ganz oben: Wärmepumpen mit einer Regelungstechnik, die eine Einbindung in ein intelligentes Stromnetz ermöglicht. Mitsubishi Electric


Oben: Ein ganzes Haus lässt sich auch komfortabel und klimaschonend mit Holzpellets beheizen. Baufritz Haus


Die ”Effizienzhaus“-Standards im Neubau
Je besser der Standard, desto niedriger die Energiekosten

Strom von der Sonne gehört zu einem grünen und nachhaltigen Energiekonzept für den privaten Neubau. Kampa


Hohe Standards
Die Basis zur Erfüllung der Anforderungen besteht in einer gut gedämmten konstruktiven Gebäudehülle. Beim Effi zienzhaus 55 aus verschiedenen Heiztechniken wählen. Um zum KfW-40-Standard zu gelangen, bedarf es weiterer konstruktiver Maßnahmen an der Gebäudehülle und an den Fenstern. Der Einsatz regenerativer Energien, wie der einer Wärmepumpe, in Verbindung mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist bei KfW-40 verpfl ichtend. Die KfW-40plus-Version setzt neben den Anforderungen, die für das KfW-40-Haus gelten, zusätzlich auf das Konzept, mehr Energie zu gewinnen als zu verbrauchen. Das bedingt den Einsatz einer Photovoltaikanlage, eines Batteriespeichers sowie eines intelligenten Energiemanagements. red

FÖRDERUNG

Kredite und Zuschüsse von derKfW beim Bau eines KfW-Effi zienzhauses 40 Plus mit Solarstromerzeugung und Batteriespeicher (www.kfw.de, E-Mail: info@kfw.de, kostenloses Infotel.: 08 00/5 39 90 02, Mo.–Fr. von 8:00 bis 18:00 Uhr) Zuschüsse vomBAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) für Solaraktivhäuser bzw. Sonnenhäuser, die ihren Wärmebedarf zu mehr als 50 % solar decken (www.bafa.de, Stichwort „Solaraktivhaus“, Tel.: 0 61 96/9 08 88 0)

Bestes Wohnklima

Das Musterhaus im badischen Auggen wirkt durch seine homogene Farbgestaltung wie aus einem Guss. Das Erdgeschoss erweist sich als weiträumig mit großzügiger und familienfreundlicher Diele mit Einbauschrank aus der Schwörer Designschreinerei. Von dort gelangt man direkt in den Koch-Ess-Bereich mit lang gestreckter Kochinsel und rundem Esstisch. Das Wohnzimmer mit kuschliger Couchlandschaft ist optional über Schiebetüren als Rückzugsbereich abtrennbar. Das Energiekonzept basiert auf einer hochwärmegedämmten Gebäudehülle. Sie erfüllt die Voraussetzung an ein KfW-Effizienzhaus 55. Zentrales Element der Haustechnik ist die Schwörer Frischluftheizung.
SchwörerHaus KG, Hans-Schwörer-Str. 8, 72531 Oberstetten, Tel.: 0 73 87/16-111, www.schwoererhaus.de

Familienfreundlich

Das Familienhaus Vero überzeugt auf über 160 Quadratmetern durch die Großzügigkeit der Räume sowie seiner offenen Grundrissgestaltung im Wohnbereich: Die offene Küche und der Wohn-und Essbereich umfassen zusammen über 50 Quadratmeter und haben bodentiefe Fenster oder Türen. An die Küche, die Sie mit einer Kochinsel ausstatten können, angeschlossen ist eine praktische Speisekammer. Highlight des Hauses ist der Flachdacherker im Wohnzimmer. Hingucker im Eingangsbereich ist die geradläufige Treppe, die ins Dachgeschoss führt. Dort finden sich zwei fast gleich große Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer, ein Bad und ein Homeoffice, das auch als Gästezimmer genutzt werden kann.
Kern-Haus AG, Sälzerstraße 23–25, 56235 Ransbach-Baumbach, Tel.: 0 26 23/8 84-100, www.kern-haus.de

Minimalster Energieverbrauch

Illustration: getty/DragonTiger

Das individuelle Kundenhaus, das bei giebelseitigem Hauseingang im Erdgeschoss neben Flur, Gäste-WC, Küche, Technik-und Abstellraum und großem Wohnzimmer mit Wintergarten zusätzlich ein Gäste-oder Arbeitszimmer bietet. Im Dachgeschoss stehen zudem 3 Schlafzimmer und ein modernes Bad zur Verfügung. Das Besondere am Modell Fürstenberg ist sein ausgeklügeltes Energiekonzept, mit dem es mehr Energie produziert als es verbraucht. Die konstruktive Basis für das enorme Energiesparpotenzial bildet die hochwärmegedämmte zweischalige GUSSEK-Hybrid-Außenwand®, mit minimalen Primärenergiebedarf von nur 11,5 kWh/(m²a).
GUSSEK HAUS, Franz Gussek GmbH & Co. KG, Euregiostraße 7, 48527 Nordhorn, Tel.: 0 5921 174-0, www.gussek.de

Serienmäßig Energie sparen

Damit auch die Individualität nicht zu kurz kommt, bietet „Life 165“ Spielraum für jede Menge Flexibilität. Ansprüche an Sicherheit und Komfort, an Design und Stil, an Unabhängigkeit und Werterhalt stehen im Vordergrund. Vielfältige interessante Architekturelemente, unterschiedliche Hausideen und eine hochwertige Ausstattung lassen das ganz persönliche Wunschhaus Wirklichkeit werden. Bauherren profi tieren von vielen überzeugenden Rensch-Haus-Vorteilen wie dem KfW-Effi zienzhaus 40-Standard serienmäßig. Die Häuser verfügen über hocheffi ziente, förderfähige Frischluft-Wärmetechnik mit kontrollierter Wohnraumlüftung inklusive Wärmerückgewinnung.
Rensch-Haus GmbH, Mottener Straße 13, 36148 Kalbach-Uttrichshausen, Tel.: 0 97 42/91-0, www.rensch-haus.com

Ressourcen schonen

Das schmucke Eigenheim trägt als KfW-Effi zienzhaus 40 zum Energiesparen bei und unterstützt den verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen. Für die Heiztechnik kam das in Massivholz-Riegel-Konstruktion errichtete und mit Holzfasern gedämmte Familienhaus eine Sole/Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz. Eine Photovoltaikanlage dient zur Energiegewinnung, eine zentrale Lüftungsanlage sorgt für optimales Raumklima zu jeder Jahreszeit. Haushülle, Fenster und Dach wurden auf Passivhausstandard ausgerichtet. Der nachwachsende Rohstoff Holz als Baustoff der Zukunft, für den sich das Bauherrenpaar bewusst entschied, trägt zur Schonung der Ressourcen bei.
Regnauer Hausbau GmbH & Co. KG, Pullacher Str. 11, 83358 Seebruck, Tel.: 8667 72-222, www.regnauer.de

Geringe Nebenkosten

Wie alle Fischer-Häuser ist auch der Neubau ein KfW-Effi zienzhaus 40. Als ein solches hat das Haus einen geringen Heizbedarf, um die Bewohner mit Warmwasser zu versorgen und die Räume angenehm zu temperieren. Somit reduzieren sich die Nebenkos ten auf ein Minimum: Der durchschnittliche Endenergiebedarf eines Fischer-Hauses als Effi zienzhaus beläuft sich auf ca. 12 kWh/(m²a). Für die bauliche Hülle haben sich die Fischer-Bauexperten die Eisbären zum Vorbild genommen. Das Prinzip aus der Natur: So wenig Energie wie möglich an die Umwelt verlieren, so viel Energie wie möglich aus der Umwelt nutzen. Wärmepumpe und kontrollierte Lüftungsanlage gehören zum Standard.
FischerHaus GmbH & Co. KG, Rathausplatz 4–6, 92439 Bodenwöhr, Tel.: 0 94 34/9 50-0, www.fischerhaus.de

Komfortabel und effizient

Das Fingerhut-ThermLiving-Konzept kombiniert Hightech und Handwerk perfekt und verkörpert die nächste Generation des umweltfreundlichen Bauens: Bei ThermLiving werden die wärmeschützenden Bauteile zu einer ganzheitlichen, thermisch optimierten Außenhülle verbunden. Durchdachtes Wohnen ganz komfortabel auf einer Ebene – dies ermöglicht der geradlinige Pultdach-Bungalow „Nivelo“. Insbesondere die Außengestaltung, das Dach und die Fassade charakterisieren die moderne Architektur. Auch der Grundriss des Bungalows besticht durch seine zeitgemäße Form und unterstützt zudem die stilvolle Optik der Innenräume. So gehen Komfort und Effizienz Hand in Hand.
Fingerhut Haus GmbH & Co. KG, Hauptstraße 46, 57520 Neunkhausen, Tel.: 0 26 61/95 64-0, www.fingerhuthaus.de

Außergewöhnlich und sparsam

Mit ihrem außergewöhnlichen Erscheinungsbild weist die Giebelfront dieses Architektenhauses bereits darauf hin, dass hinter diesen Mauern etwas ganz Besonderes schlummert. Ein asymmetrischer Baukörper mit zwei versetzten Pultdächern und flachem Garagenanbau, dessen eine Hälfte in Richtung Garten verlängert wurde. Wenn es kälter wird, kommt die Wärmepumpe zum Einsatz, die mit einer Fußbodenheizung gekoppelt ist und für dauerhaft niedrige Heizkosten sorgt. Um die ökologisch erzeugte Wärme auch im Raum zu halten, besteht der Rohbau dieses Holzhauses aus gedämmten Holzwänden und das Dach aus einer massiven Konstruktion mit einer 240 mm starken Steinwolldämmung.
Bittermann & Weiss, Am Geißgraben 6, 97950 Gerchsheim, Tel.: 0 93 44/92 09-0, www.bw-holzbau.de

Individuell wohnen

Illustration: getty/DragonTiger

Dieser individuelle Architektenentwurf wurde in diffusionsoffener Holzrahmenbauweise als Effizienzhaus 55 erstellt. Der geringe Wärmebedarf wird von einer Luft/Wasser-Wärmepumpe erzeugt. Das Haupthaus ist komplett unterkellert – hier sind Haustechnik, Lager-und Hobbyräume untergebracht. Schon der Eingangsbereich demonstriert Individualität. Das Haupthaus versteckt sich hinter den Anbauten, zeigt sich jedoch durch das fast über die gesamte Hausbreite laufende Fensterband sehr selbstbewusst. Die Hausansicht vom Garten aus wird von den großen Fenstern im Erdgeschoss und dem horizontalen Fensterband bestimmt. So sieht familienfreundliches und energieeffizientes Bauen aus.
KitzlingerHaus GmbH & Co. KG, Meboldstraße 7, 72172 Sulz/Neckar, Tel.: 0 74 54/96 10 70, www.kitzlinger.de

Alle Energieeffizienzhäuser auf einen Blick