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Die Kraft der Kräuter


GARDEN STYLE - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 15.07.2021

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Heilende Wirkstoffe aus der Natur nimmt sich die Pharmaindustrie für die Entwicklung neuer Medikamente zum Vorbild.

Kräuterparade In Küche und Hausapotheke sind Kamille und Co. gern gesehen, sie werden frisch oder getrocknet angewendet.

Fenchel Ein Aufguss aus Fenchelsamen Foeniculum vulgare lindert Bindehaut-oder Lidrandentzündungen. Fencheltee fördert die Verdauung und lindert Bauchkrämpfe.

Baldrian Ein Tee aus zerkleinerter Baldrianwurzel Valeriana officinalis lindert Unruhezustände und hilft bei Einschlafstörungen. Zur Blütezeit im Mai/ Juni verströmen die rosafarbenen Blüten einen angenehmen Duft.

Melisse Melissa officinalis ist eine der ältesten Heilpflanzen, sie wirkt entspannend und antibiotisch. Eine ...

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Melisse Melissa officinalis ist eine der ältesten Heilpflanzen, sie wirkt entspannend und antibiotisch. Eine Tinktur hilft bei Einschlafstörungen, Stress und nervösen Herzbeschwerden.

Salbei Salvia officinalis wirkt entzündungshemmend. Bereits im Mittelalter wurde er zur Behandlung von Atemwegserkrankungen verwendet. Gurgeln mit Salbeitee hilft bei Mund-und Rachenraumerkrankungen.

Rosmarin Als Tee genossen, wirkt Rosmarinus officinalis niedrigem Blutdruck entgegen. In Salben oder Cremes hilft er bei Muskelund Gelenkschmerzen und Durchblutungsstörungen, da er durchblutungsfördernd und erwärmend wirkt.

Mit den bedeutendsten Heilpflanzen von Aloe Vera bis Zistrose für die Anwendung zu Hause beschäftigen sich Friederike und Professor Dietrich Grönemeyer in ihrem Buch „Selbst heilen mit Kräutern“. Jede einzelne Heilpflanze verfügt demnach über viele unterschiedliche Inhaltsstoffe, die bei den verschiedenen Beschwerdebildern wirksam eingesetzt werden. So etwa Baldrian zur Behandlung von Schlafstörungen, Kamille, Salbei und Thymian zur Linderung grippaler Infekte oder Kümmel und Schafgarbe gegen Magen- und Darmbeschwerden. Blätter von Birke und Brennnessel sollen bei rheumatischen Erkrankungen helfen, Arnika und Ringelblume bei der Versorgung von Hautverletzungen. Mit Extrakten des Johanniskrauts, der Kapuzinerkresse oder der Brennnessel können neurologische oder urologische Beschwerden gelindert werden. Die Autoren weisen darauf hin, dass Heilpflanzen nicht die Schulmedizin ersetzen sollen. Sie gehen auf deren präventive Wirkung ein und darauf, dass sie den Heilungsprozess fördern, unterstützen und gegebenenfalls die Medikamentengabe sinnvoll eindämmen. ;

Salbe aus Calendula

Ringelblumen (Calendula officinalis) sind hübsche Bauerngartenpflanzen und werden traditionell als Teil der Hausapotheke angebaut. Ihre Blütenblätter sind Bestandteil von Hautpflegemitteln und werden außerdem zur Herstellung eines entzündungshemmenden Tees verwendet. Man kann die Blüten in Salate und andere Speisen geben, um sie farblich und geschmacklich zu bereichern. Calendula sind pflegeleicht und werden wie einjährige Pflanzen verwendet. Das bedeutet, dass sie im selben Jahr wachsen und blühen. Sie können aber auch Jahr für Jahr wieder austreiben, wenn die Winter mild sind. Im Frühjahr ausgesäte Ringelblumen blühen vom Frühsommer bis in den Herbst hinein.

Eine Salbe aus Ringelblumen hat wundheilende, hautpflegende und entzündungshemmende Eigenschaften. Man kann sie selber herstellen und zum Beispiel bei Hautverletzungen oder Sonnenbrand anwenden.

• 125 ml Sheabutter

• 25 g Bienenwachs

•1 große Tasse Blüten

Fett und Wachs in einem Topf erwärmen und die klein gezupften Blüten hinzufügen. Die Temperatur mit einem Kochthermometer im Auge behalten, denn über 70°C sollte das Gemisch nicht heiß werden. Zehn Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Topf vom Herd nehmen und 24 Stunden stehen lassen, zwischendurch immer mal wieder umrühren. In Gläser umfüllen, kühl und dunkel aufbewahren.

Buch-Tipp

Auf 384 Seiten widmen sich Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer und seine Tochter Friederike Grönemeyer, Heilpraktikerin und Psychologin, Heilkräutern und pflanzlicher Medizin. 29,95 €, erschienen im BeckerJoestVolk Verlag.