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Die Kraft der Nadelbäume


Mein schöner Landgarten - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 05.12.2018

Ein Nadelwald ist wie eine ganzjährig geöffnete Apotheke: Man muss nur hineingehen und seinen Duft tief einatmen, um seine wohltuende Wirkung zu spüren. Die Zweige und Harze von Fichte und Kiefer sind zudem die idealen Zutaten für Heilsalben, Körperöle, Lippenpflege und Badezusätze. Sie fördern auf natürliche Weise unsere Gesundheit und das Wohlbefinden


Artikelbild für den Artikel "Die Kraft der Nadelbäume" aus der Ausgabe 6/2018 von Mein schöner Landgarten. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mein schöner Landgarten, Ausgabe 6/2018

Ein wunderbares Geschenk sind selbst gemachte Körperpflegemittel aus aromatischen Baumharzen, Wacholderbeeren und hochwertigen Ölen. Mit diesen kann man sich an kalten Wintertagen so richtig verwöhnen


Die Baumarten unterscheiden:

Fichten sind neben Kiefern ...

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Fichten sind neben Kiefern am häufigsten in unseren Wäldern anzutreffen, aber auch als schnell wachsender Baum für den Garten beliebt. Ihre spitzen Nadeln sitzen an kleinen, verholzten Stielen. Die Zapfen hängen herunter.Tannen werden oft mit Fichten verwechselt. Ihre Nadeln haben jedoch eine abgerundete Spitze, ihre Zapfen stehen senkrecht auf den Zweigen, die Baum krone ist spitzer als die der Fichte.Wacholder wächst auf trockenen, häufig kalk haltigen oder sandigen Böden. Die stechenden Nadeln sind bläulich grün. Das Gehölz steht unter Naturschutz, die Beeren dürfen aber gepflückt werden.Kiefern sind sehr anpassungsfähig und wachsen an unterschiedlichen Standorten. Sie zählen zu den harzreichsten Gehölzen. Die langen Nadeln wachsen oft in Bündeln.Wichtig: Fichten und Tannen dürfen nicht mit der Eibe verwechselt werden, denn diese enthält (bis auf den roten Samenmantel) ein starkes Gift, das tödlich sein kann! Die relativ weichen Nadeln der Eibe sind am Zweig zweizeilig angeordnet und oberseits glänzend dunkelgrün, die Unterseite ist hell mattgrün.

Fichte


Tanne


Wacholder


Kiefer


Weil sie selbst im Winter ihre Nadeln nicht verlieren und mehrere Hundert Jahre alt werden können, vermitteln uns Tannen und Fichten ein Gefühl von Beständigkeit. Ihre harzigen Düfte sind uns von Kindertagen an vertraut und nach jedem Spaziergang im Wald stellt sich ein Gefühl wohl tuender Erd verbundenheit ein. Inzwischen gibt es für seinen Gesundheitswert sogar wissenschaftliche Beweise. Japanische Forscher stellten in einer Studie fest, dass lange Wald spaziergänge Blutdruck, Puls und den Stresspegel senken. Außerdem wird die körpereigene Abwehr gegen Krebszellen aktiviert. Wissenschaftler vermuten, dass unter anderem Phytonzide für diesen Effekt verantwortlich sind. Dabei handelt es sich um biologische Wirkstoffe, die von den Pflanzen produziert werden – unter anderem zur Abwehr von Krankheits erregern und Schädlingen. Diese wertvollen Substanzen sind auch in dem von Nadelbäumen pro duzierten Harz enthalten. Die klebrige, zähe Masse scheiden die Bäume nach Verletzungen aus, um die Wunden zu verschließen und sie vor Insekten und Bakterien zu schützen. Im süddeutschen Raum und in Österreich wird das Baumharz auch Pech genannt. In Niederöster reich sammelten Pechhacker bereits im 17. Jahrhundert das Harz der Schwarzkiefer, das in der Papier, Seifenund Lack industrie verwendet wurde.

Harze wirken keimtötend und wundheilend

Wer das Glück hat, auf einem Wald spaziergang Baumharz zu finden, besitzt damit schon die wichtigste Zutat für die in der Volksmedizin beliebte Pechoder Baumharzsalbe. Sie wirkt keimtötend und wundheilend, außerdem kann sie, ähnlich wie eine Zug salbe, Splitter aus der Haut ziehen. Diese Eigenschaft nutzen übrigens auch einige Ameisenarten. In den Nestern der Waldameise finden sich viele kleine Harzstücke. Es wird vermutet, dass die Insekten damit ihre Brut vor Pilzbefall und Krankheitserregern schützen.
Die beste Sammelzeit für Baumharz sind frostige Wintertage, wenn die Harzklumpen fest sind und nicht mehr so stark kleben. Ob das Harz von Fichte, Kiefer oder Tanne stammt, spielt keine Rolle. Es wird vorsichtig, am besten mit einem Messer, vom Baum gelöst. Meist kleben noch Rindenstücke oder Nadeln daran. Das macht aber nichts, denn wird das Harz in Öl auf gelöst und gefiltert, ist es klar und durchsichtig. Auch für Hausräucherungen eignet sich Baumharz. FichtenharzRauch wirkt reinigend, desinfizierend und fördert die Konzentration.
Zu den harzreichsten Gehölzen zählt neben der Fichte die Kiefer. Obwohl sie wie die meisten Bäume Standorte mit guter Wasserund Nährstoffversorgung bevorzugt, findet man sie häufig auf kargen, trockenen Böden. Mehr als andere Nadelbäume muss sie sich gegen eine Vielzahl von Schädlingen zur Wehr setzen. Daher lagert sie reichlich ätherische Öle und Harze in Nadeln, Rinde und Holz ein. Mühsames Sammeln ist also nicht notwendig, um in den Genuss der heilsamen Substanzen zu kommen. Für ein wohltuendes Bad bei rheumatischen oder neural gischen Beschwerden reicht es schon aus, einige Kiefernzweige in Wasser zu kochen und den Sud ins Badewasser zu gießen.

BAUMHARZ-SALBE

Für ca. 120 ml
30–50 g Kiefern- oder Fichtenharz, 80 g Sonnenblumen- oder Olivenöl (Bio-Qualität), 10 g ungebleichtes Bienenwachs. Außerdem: Salbengefäße mit Deckel

1 . Das Harz vorsichtig mit dem Messer vom Baum entfernen, ohne die Rinde zu verletzen. Es wird entweder getrocknet oder sofort verarbeitet.2 . Alle Zutaten für die Salbe bereitstellen. Harz und Öl in einen Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen lassen, dabei ständig rühren.3 . Die heiße Flüssigkeit durch ein Tuch filtern und wieder im Topf auf den Herd stellen. Das Bienenwachs einrühren und bei geringer Hitze auflösen.4 . Die flüssige Salbe in die sauberen Gefäße füllen und abkühlen lassen, dann verschließen und be schriften. Dunkel und kühl gelagert ist die Salbe ca. 8 Monate haltbar.

Wirkung: Die wertvollen Inhaltsstoffe, mit deren Hilfe die Fichte offene Wunden verschließt, sind auch in der Salbe vorhanden. Sie besitzt antibakterielle, entzündungshemmende und keimtötende Eigenschaften. Beste Voraussetzungen für das rasche Abheilen von Wunden und eitrigen Entzündungen, Furunkeln und Abszessen.

LIPPENBALSAM

Für ca. 120 ml
100 ml Bio-Sonnenblumenöl, ½ EL Baumharz-Salbe (Rezept siehe links), 12 g ungebleichtes Bienenwachs, 20 g Sheabutter, 5 Tropfen Lavendelöl.
Außerdem: kleine, verschließbare Gläser

1 . Das Öl in einem Topf erwärmen, BaumharzSalbe und Bienenwachs zufügen, bei geringer Hitze schmelzen. Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen, dann Sheabutter zufügen und schmelzen lassen.2 . Lavendelöl einträufeln. Balsam in saubere Gläschen füllen, abkühlen lassen, dann verschließen und beschriften. Hält ungeöffnet 6 Monate.

Wirkung: Bei regelmäßiger Anwendung verhindert der Balsam raue, spröde und rissige Lippen.

Kündigt sich eine Erkältung an, sind naturreine ätherische Öle von Zirbel- und Berg -Kiefer, Douglasie oder Wacholder schnelle und wohltuende Hilfe – sie lindern Husten und machen die Atemwege frei. Die Öle dürfen jedoch niemals pur verwendet werden, sondern immer nur in Verbindung mit anderen Substanzen. Für ein Badesalz können Sie zum Beispiel einige Tropfen ätherisches Öl auf drei Handvoll grobes Meersalz träufeln. Oder Sie mischen drei bis sechs Tropfen Fichten- oder Kiefernöl mit drei Esslöffel Oliven-, Jojoba-, Mandel- oder Avocadoöl und geben die Mischung ins Badewasser. Auch ein Raumspray lässt sich ganz einfach selbst herstellen: 20 ml Alkohol (Wodka oder Korn) mit 80 ml destilliertem Wasser mischen, zehn Tropfen Fichtennadel- und fünf Tropfen Zitronenöl dazu geben und in eine Sprühflasche füllen. Vor der Anwendung immer gut schütteln.

FRANZBRANNTWEIN

Für ca. 500 ml
2 EL frische oder getrocknete Wacholderbeeren, 2 Handvoll Fichtenspitzen oder Fichtennadeln, ½ l Wodka oder Korn, je 5 Tropfen ätherisches Öl von Latschen- und Zirbelkiefer.
Außerdem: 1 Schraubglas, 1 Flasche

1 . Wacholderbeeren im Mörser andrücken. Zusammen mit den Fichtenspitzen, dem Alkohol und den ätherischen Ölen in das Schraubglas geben und verschlossen 6 Wochen an einen warmen Platz stellen.2 . Gelegentlich schütteln, damit sich die Wirkstoffe lösen. Anschließend den Franzbranntwein filtern und in eine Flasche füllen. Er hält sich ca. 1 Jahr.

Verwendung: Zur Behandlung von Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen, Muskelund Gelenkschmerzen die be treffenden Stellen mit dem Franzbranntwein einreiben.

Während Fichte und Tanne zu den Kieferngewächsen zählen, gehört der Gemeine Wacholder zu den Zypressen gewächsen. Er besitzt zwar kaum Harz, ist aber dennoch in allen Teilen heilkräftig. Daher fehlte er früher auf keinem länd lichen Gehöft. Besonders geschätzt werden seine würzigen beerenförmigen Zapfen. Das daraus gewonnene Öl verwendet man äußerlich zum Einreiben bei Gelenk- und Nervenschmerzen, Hexenschuss und Ischias. Innerlich als Tee oder Tinktur angewendet, regt Wacholder die Nierentätigkeit an und fördert dadurch die Harnausscheidung. Das stark antibakteriell wirkende ätherische Wacholderöl erleichtert das Abhusten von zähem Schleim.

ERKÄLTUNGS-BAD UND SAUNA-AUFGUSS

Für 1 Vollbad
5 kurze Kiefern- oder Fichtennadelzweige, 3 Handvoll grobes Meersalz, ätherisches Kiefern- oder Fichtennadelöl

Für 1 Sauna-Aufguss
5 Zweige Kiefernnadeln, 1 Zweig Rosmarin, 1 walnussgroßes Stück Ingwer (in Scheiben geschnitten), nach Belieben ätherische Öle von Nadelhölzern

Badezusatz: Kiefernbzw. Fichtenzweige klein schneiden und mit 2 Liter Wasser aufkochen. 15 Minuten bei kleiner Flamme ziehen lassen und abseihen. Meersalz darin auflösen und nach Belieben einige Tropfen ätherische Öle dazugeben.

Sauna-Aufguss: Der SaunaAufguss wird mit den angegebenen Zutaten auf die gleiche Weise wie der Badezusatz zubereitet und gefiltert. Vor jedem SaunaGang einige Tropfen ätherische Öle dazugeben.

Anwendung: Der Bade zusatz erleichtert das Atmen bei einer beginnenden Erkältung und mindert die Gelenkund Muskelschmerzen, die häufig damit verbunden sind. Vorbeugend empfiehlt sich der regelmäßige Gang in die Sauna.

Sprudelnde Bade-Kugeln und -plätzchen

Für ca. 40 Bade-Kugeln
200 g Natron, 100 g Zitronensäure, 50 g Speisestärke, 1 EL Spinatpulver zum Einfärben, 30 g Kakaobutter, 1–2 EL Mandelöl, ätherische Öle nach Belieben (zum Beispiel Fichtennadel, Kiefernnadel, Latschenkiefer, Wacholder oder Zirbelkiefer)

Bade-Kugeln: 1. Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und zu der Mischung geben.2 . Die Masse mit den Händen gut durchkneten. Falls sie zu trocken ist, etwas Mandelöl hinzufügen. Kleine Kugeln formen und 1 Stunde ins Kühlfach stellen.3 . Die einzelnen Kugeln mit je 4–6 Tropfen ätherischen Ölen beträufeln.

Bade-Plätzchen: 1. Dieselben Zutaten wie für die Kugeln verwenden, jedoch ohne Spinatpulver. Die Masse, wie oben beschrieben, zubereiten und dann fest in Ausstechförmchen drücken (siehe Foto links), für die Ecken z. B. eine Messerspitze zur Hilfe nehmen.2 . Dann die Masse vorsichtig aus den Förmchen drücken und 1 Stunde kühlen.3 . Anschließend die Badeplätzchen jeweils mit je 4–6 Tropfen ätherischen Ölen beträufeln.

DAS HILFT BEI ERKÄLTUNG

Anwendung: Für ein Vollbad eine Kugel oder ein Plätzchen in die Wanne legen. Sobald Wasser dazukommt, lösen sie sich sprudelnd auf und geben die wohltuenden Aromen und pflegenden Substanzen frei (Achtung: Rutschgefahr!). Die Haut ist nach dem Bad samtweich und benötigt keine weitere Pflege. Sind erste Symptome wie Frösteln und Halsschmerzen im Anzug, sollte man viel trinken, zum Beispiel wärmende Tees aus Holunder- oder Lindenblüten. Warm angezogen sollte man öfter an die frische Luft gehen, nur leichte Kost (Hühnersuppe!) mit Vitamin-C-reichem Obst essen und sich abends ein Vollbad gönnen. Verzichten Sie auf körper lichen und geistigen Stress. Nachts viel schlafen und die Immunabwehr mit Zink unterstützen. Bei Fieber helfen Wadenwickel, bei hohem oder anhaltendem Fieber unbedingt zum Arzt gehen.

Wacholder-Öl

Für ca. 500 ml
2 EL Wacholderbeeren, 1 Wacholderzweig, ½ l Sonnenblumen- oder Olivenöl (Bio-Qualität)

1 . Wacholderbeeren im Mörser leicht andrücken. Zusammen mit dem Wacholderzweig und dem Öl in eine Flasche mit weitem Hals geben, verschließen und 6 Wochen an einen warmen Ort stellen.2 . Anschließend das Öl filtern, in eine Flasche füllen und an einem dunklen, kühlen Ort auf bewahren. Es ist etwa 4 Monate haltbar.

Verwendung: Fördert durch sanftes Einmassieren die Durchblutung und lindert die Schmerzen bei Muskelkater, Verspannungen und rheumatischen Beschwerden.

Tipp: Das selbst hergestellte Öl kann auch zum Marinieren, zum Beispiel von Wildgerichten, verwendet werden.

Wacholderbeeren werden in der Küche ebenso geschätzt wie in der Hausapotheke. Als aromatisches, leicht harzig schmeckendes Gewürz geben sie Wildgerichten, Soßen und Sauerkraut eine unverkennbare Note. Gleichzeitig macht Wacholder die Speisen bekömmlicher und verhindert Völlegefühl. Seine desinfizierende Wirkung wusste man auch in Pestzeiten zu schätzen: „Esst Kranewitt (Wacholder) und Bibernell, dann sterbts nit so schnell“, so lautete eine weitverbreitete Empfehlung der Volksmedizin. Heute nutzt man vor allem die entwässernden Eigen schaften der blauschwarzen Beeren bei einer be ginnenden Blasen entzündung. Achtung: Bei einer be stehenden Nierenerkrankung oder Schwangerschaft sollte man Wacholder nicht anwenden!


Fotos: MSL/Irene Lehmann

Fotos: MSL (4)/Irene Lehmann, Shutterstock/Allstockphotos