Weiterlesen mit NEWS. Jetzt testen.
Lesezeit ca. 40 Min.

Die Küche wird zum Konzept


KÜCHENPLANER - epaper ⋅ Ausgabe 12/2019 vom 04.12.2019

Beim Blick in die Tiefen der Küchenmöbelsortimente offenbart sich: Es stecken oft mehr Ideen drin, als der flüchtige Blick auf die Fronten erahnen lässt. Eine Übersicht aktueller Konzepte und Gedanken – und deren Umsetzungen mit Materialien, Oberflächen und Farben.


Artikelbild für den Artikel "Die Küche wird zum Konzept" aus der Ausgabe 12/2019 von KÜCHENPLANER. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: KÜCHENPLANER, Ausgabe 12/2019

Schnappschuss mit Augenzwinkern: Ein Küchenmodul mit viel Grün und Braun. Dieses bei Häcker fotografierte Küchenarrangement stammt vermutlich aus den frühen 1970er- Jahren und spiegelt doch wesentliche aktuelle Küchentrends wider. Tischdeko und Pendelleuchte machen die Retro-Szene rund.


Rund um die Küche

Alno erweitert die Küchenplanung auf das ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 7,99€
NEWS 30 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von KÜCHENPLANER. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Impulse/Ansichten: Drei Fragezeichen weniger. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Impulse/Ansichten: Drei Fragezeichen weniger
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Auf Premiumtour durch den Südwesten. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Auf Premiumtour durch den Südwesten
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Miele dreht jeden Stein um. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Miele dreht jeden Stein um
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Ideen für die Wohnkonzepte der Zukunft. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Ideen für die Wohnkonzepte der Zukunft
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Grass-Tour entlang der Küchenmeile 2019: Auf der Suche nach dem Eigenen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Grass-Tour entlang der Küchenmeile 2019: Auf der Suche nach dem Eigenen
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Mehr Vielfalt und trotzdem einfach zu planen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Mehr Vielfalt und trotzdem einfach zu planen
Vorheriger Artikel
Miele dreht jeden Stein um
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Ideen für die Wohnkonzepte der Zukunft
aus dieser Ausgabe

Alno erweitert die Küchenplanung auf das Wohnumfeld und hat dafür das Konzept „Alnospace“ vorgestellt.

Das System besteht aus vertikalen Stelen, die zwischen Boden und Decke oder Wand verspannt werden. Horizontale Profile oder Möbelelemente erweitern die Planung des Küchenraums in das angrenzende Wohnumfeld.

Lichtstränge in der Schmalseite der Basisprofile erlauben vielfältige Integrationsvarianten. In Gruppen geschaltet, können so je nach Situation Lichtstimmungen und sinnvolles Arbeitslicht gesteuert werden.

Über Möbeladapter lassen sich verschiedene Möbelkörper, Glas- und Holzböden in das System integrieren.

„Die formschlüssige Gestaltung der Adapter in das Basisprofil ermöglichen den nachträglichen Umbau oder Ergänzungen ohne viel Aufwand“, erläutert Ulrich Dahm Wachsmann, Haed of Design der Neue Alno GmbH und federführend verantwortlicher Entwickler von „Alnospace“. Und er ergänzt: „Durch die in den Schmalseiten der Profile integrierten Kanäle können erstmals ohne Eingriffe in die Bausubstanz Stromkabel auch zu einer im Raum frei geplanten Insel geführt werden.“ Winkelkonsolen in Kopfhöhe erlauben die Anbindung der Möbel zwischen Boden und Wand.

So lassen sich auch Situationen unter Dachschrägen ansprechend planen. Ebenso erlaubt die höhen- und breitenvariable Ausführung der Stelen und Traversen den Einsatz in besonders anspruchsvollen Raumsituationen.

„Alnospace“ funktioniert als reine Regalstruktur in der Anbindung an eine klassisch geplante Küche ebenso gut wie bei der Integration in das Wohnumfeld des Apartments.

Eine weitere Alno-Neuheit ist das Konzept „Tailor“, das als reines Fachhandelskonzept Margensicherheit und Alleinstellung im Markt schaffen soll. Frei nach dem Motto „Die Qualität der Küche beginnt hinter der Tür“, wählt der Alno-Planer aus drei Korpus-Varianten.

Neu ist dabei der Schreinerkorpus in 19 mm mit verleimter 8-mm-Rückwand und wandtiefen Ober- und Unterböden. Fronten, Oberflächen und Kanten sind auch frei wählbar, die Maße variabel.

Ausgangspunkt für Raumkonzepte

Küche ist im Verständnis vonBallerina-Küchen mehr als nur ein Raum für die Zubereitung, sondern der Ausgangspunkt für die Raumkonzepte der Zukunft.

Zu den im September vorgestellten Produkt-Exklusivitäten unter dem Messe-Motto „Mehr als Küche!“ zählt die neue Trend-Farbe „Light Pepper“, der Nachfolger von Magnolia. Dabei handelt es sich um einen zarten Grau-beige-Ton, der zu allen aktuellen Grauund Schwarztönen, Steindekoren sowie Holzdekoren passt. Ballerina ist überzeugt: „Dieser neue Farbton entspricht dem Zeitgeist, weg vom kühlen Weiß, so wie es auch in der Autoindustrie schon zu sehen ist, hin zu wärmeren Farben.“ Als neue Trendfarbe steht „Light Pepper“ sortimentsübergreifend zur Verfügung. Für das Kom plett ange bot „Korpus innen und außen“ und in diversen Ausführungen: in Melaminharz, Direktlack, Mikro- und Samtlack, Hochglanzlack, Mattlack und auf Holz.

„Mobilität, Freiheit, Individualität“ – Begriffe wie diese prägen die neuen Raumkonzepte. Der Trend, die klassische Einbauküche in mobile Einheiten aufzulösen und als Einzelelemente mit Funktionen in das Wohnraumkonzept zu integrieren, verstärke sich zunehmend.

Da sei es eine logische Konsequenz, auch die bekannten starren Beschlagformen in neue mobile Einheiten aufzulösen. Dazu bringt Ballerina die Neuentwicklung „FreeStyle Wall“ auf den Markt, ein offenes, filigran wirkendes Regalsystem mit optionaler Beleuchtung, dessen Konzept vom Designer-Duo Thorsten Rosenstengel und Kristina Meyer stammt.

„ FreeStyle Wall“ bricht Flächen auf und schafft mehr wohnlichen Raum. Kombinieren lässt sich das geradlinig gestaltete System mit allen Ballerina-Produkten.

Die neue „pure kitchen“ trägt bei Ballerina den Namen „ALU Elements“. Dabei bilden wenige Elemente die Basis für eine puristische Designaussage. Grundlage für „ALU Elements“ sind 60 cm breite Aluminium- Türen bzw. Aluminium-Rahmentüren mit 5 mm Stärke.

Hinzu kommen ergänzende Ausstattungen wie die flexible „Spinsäule“ mit Regal-Armen, die „Spin Pure Storebox“, die Tablethalterung und eine Alubox.

Premiere feierte zur Hausmesse die Kooperation mit Ankerkraut. Ziel ist die Entwicklung „optimaler Stauraum- Möglichkeiten für Gewürze“. Die Vermarktung der Gewürzvorratselemente erfolgt ausschließlich über das Ballerina-Stützpunkthändler-Netz. Ankerkraut steht für wertige naturbelassene Gewürze. Das Unternehmen ist mit seinen Gewürzen, Gewürzmischungen und Tees in rund 4000 Geschäften deutschlandweit vertreten, von Supermärkten und Feinkostläden über Schlachterfachgeschäfte bis zu Weindepots. Erhältlich sind die Produkte auch in Österreich, der Schweiz, Däne mark und Schweden.

Eine weitere prägende Produkt-Neuheit der aktuellen Ballerina-Kollektion ist das polymere „SmartGlas“ in Marmoroptik (satiniert und glänzend). Das neue Ritzen hoff-Glas-Design hat der Industrie de signer Nuno Ladeiro aus Lissabon gestaltet. Im neoklassischen Stil.

Neu, offen, international

Premiumherstellerallmilmö präsentiert aktuell die exklusive Laminatoberfläche „Opaco Elephant Skin“. Diese Oberfläche ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke und „widerstandsfähiger als herkömmliche Materialien“, erläutert der Hersteller. Sie sei robust und edel zugleich, die Küchenfronten verfügen über eine Querrillen- Struktur und die Arbeitsplatte über eine Noppenleder- Struktur. Applikationen in Olivenfurnier mit durchlaufend horizontalem Maserungsverlauf ergänzen das Küchenszenario, wie es das Unternehmen im September auf der area30 zeigte. „Opaco Elephant Skin“ wurde speziell für allmilmö im Unternehmensverbund entwickelt und produziert, heißt es aus dem Unternehmen. Weitere aktuelle Trends im Programm setzt die Farbe Grün. Und das in vielen abgestuften Nuancen. So zum Beispiel beim Modell „Senza hellgrün“, das jüngst auf der area30 in der Umsetzung als rückseitiger Haushaltsraum gezeigt wurde. Konkret im Zusammenspiel einfarbiger Fronten und der „ Opaco Elephant Skin“-Arbeitsplatte mit Rückwandverkleidung.

Der Waschbereich lässt sich mit dem Falt-Pocket- Tür-System elegant verbergen. Das Konzept verzichtet auf eine Bodenführung und bietet eine flexible Raumnutzung, ohne Behinderung durch vorstehende Türen. Mit Umsetzungen wie diesen will allmilmö nationalen und internationalen Kunden den neuen, offenen Charakter nahebringen, „mit viel Raum für interessante Designlösungen und inspiriert von der Welt des modernen Einrichtens“. Nachdem im vergangenen Jahr das erste Flagship-Küchenstudio in Hamburg eröffnet wurde, folgten in diesem Jahr weitere Küchenstudios im Zentrum von Tokyo und Beijing, und im November wird ein Studio in Seoul dazukommen. Diese Expansion soll weltweit fortgesetzt werden.

Das auf verbindend wirkende Metallstelen basierende Raumkonzept „ Alnospace“ funktioniert auch in Kombination mit Modulen in „Electric Blue“.


Licht auf Zuruf

Bei der „kitchen family“ knallten im September die Korken – denn die Hausmesse war für die MarkenBauformat undburger die 20. Messe in Haus Beck.

Das Motto lautete stimmig dazu „20FOR20“. Zu den aktuellen Highlights zählen die Ideen rund um die Sprachsteuerung. Dazu merkt das Unternehmen humorvoll an: „Als im Jahr 1151 Haus Beck erstmals erwähnt wurde, hätten sich seine Bewohner vermutlich nicht träumen lassen, dass dort mal jemand mit einem Sprachbefehl das Licht anschaltet. Zu dieser Zeit lief man im Löhner Stadtteil Ulenburg noch mit Fackel und Öllampe durch das alte Rittergut, in dem die baumann group im Jahr 2000 nach umfangreichen Umbauarbeiten ihr Schulungs- und Ausstellungszentrum eröffnete.

Und nun wird es dort auf Zuruf hell!“ In den Küchen von Bauformat und burger lässt sich die Beleuchtung künftig per Sprachsteuerung regeln. Mit Alexa & Co können Leuchten und Spots gezielt angesteuert, einund ausgeschaltet oder gedimmt werden. Das smarte Lichtsystem kann alternativ mit der Fernbedienung, über Smartphone oder Tablet betätigt werden.

Der Hauswirtschaftsraum war ein weiterer Schwerpunkt.

Weil in jedem Haushalt gewaschen, geputzt und gebügelt wird, nehmen beide Küchenmarken die passenden Neuheiten ins Sortiment auf. „Der Funktionsraum passt nicht nur perfekt zur Küche, sondern ist auch ein zusätzliches Verkaufsargument“, betont der Küchenmöbelhersteller. Zum Programm gehören ein Tablarauszug, ein Wäschekorb, Behälter und Ablagen sowie eine Halterung für Wischer und Besen. Alles ist individuell planbar. Dazu gibt es vorkonfigurierte Hochschränke mit extra viel Stauraum.

Als Kontrast zur dunkel gehaltenen Raumgestaltung wirken ausgewählte Materialien wie Glas und Aluminium ausgesprochen elegant. Ballerina-Küchen setzt das neu mit „ALU Elements“ um. Zum Konzept gehören Fronten (Foto), eine flexible Funktionssäule, Tablethalter und Behälterboxen.


Neue Oberflächen mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften führen die konkreten Front-Neuheiten an.

Bei Bauformat gehört das Keramik-Frontenprogramm „Amsterdam“ dazu, das in den Varianten „Basalt grey“, „Basalt black“, „Calacatta“ und „ZahaStone“ vorgestellt wurde. Die erfolgreich eingeführte Akzentglasfront „Enigma“ erhielt Zuwachs durch die Varianten „ Oilslick“ und „Iceblue“. Beide Neuheiten sind von Meister hand veredelte Fronten, diesmal mit unverwechselbaren Effekten in Blau. „Hier ist jede Front ein Unikat“, verspricht der Hersteller. Neu im Programm ist zudem der Hängeschrank „Climber“. Der mechanische Jalousieschrank ist wahlweise mit Lamellen in Milch- oder Rauchglas lieferbar. Und das in zwei Breiten (60 und 90 cm) und zwei Höhen (650 und 785 mm). Optional lässt sich in den Unterboden Beleuchtung integrieren.

allmilmö bringt die exklusive Laminatoberfläche „Opaco Elephant Skin“ mit einem Olivenfurnier zusammen.


Licht ist auch das prägende Stichwort für die Highlights von burger. Bei „Lisa“, der neuen Front mit einer Oberfläche aus Lacklaminat in seidenmattem Schwarz bzw. Polarweiß, ist der Name Programm – und das gleich im doppelten Sinn. Lisa hat nämlich eine Lichteffektkante in Neon Orange, die zu leuchten scheint.

Die weitere Neuheit „Lea“ interpretiert den Landhausstil zeitgemäß modern. Das besondere Merkmal der Front ist ihre Geradlinigkeit. „Lea“ gibt es in Schwarz, Quarzgrau und Silk. Die neue Korpushöhe 869 mm rundet die burger-Neuvorstellungen ab.

Beide Küchenmarken der „kitchen family“ lassen sich mit der Eigen-Gerätemarke BURG ausstatten. Hier ergänzen zwei Kompakt-Backöfen mit 45er-Höhe das Sortiment. Die Kombination mit einer Wärmeschublade ist ebenfalls möglich ist. So wie auch der neue Induktions- Muldenlüfter, der wahlweise mit Ab- oder Umluft betrieben werden kann.

Frei kombinieren

Der Trend zu offenen Wohnräumen verlangt nach Möbel- Konzepten, die das Arbeiten in der Küche, das Wohnen und Relaxen und nicht zuletzt die Familienkommunikation in Einklang bringen. Das ist auch die Überzeugung vonBeckermann, und so schafft der Küchen möbel her steller „Welten über die Küchen hinaus“.

Mit vielen neuen Optionen lässt der Hersteller die Übergänge der verschiedenen Wohnbereiche von der Küche in den Wohnbereich bis hin zum Office harmonisch ineinanderfließen. Und das mit dem neuen Regalsystem „Highline“ besonders elegant. Das flexible System bietet vielfältige Planungsmöglichkeiten für eine offene Wandgestaltung mit individuellem Stauraum.

Genutzt werden kann es aber auch solitär, zum Beispiel als Garderobe im Eingangsbereich. „Highline“ gibt es in vielen verschiedenen Farben und Materialien.

Schränke, Regale und Böden in flexiblen Tiefen lassen sich individuell kombinieren. „So entsteht und ein harmonisches Möbel-Ensemble als ganz persönliches Unikat“, erläutert Beckermann. Wobei der Kunde die Auswahl hat bei allen Modellen, Korpusausführungen und Griffen. Zudem kann das Regalsystem auf die stehend verbauten Standardschränke aufgesetzt und damit frei kombiniert und erweitert werden. „Für eine ganz neue Optik mit viel Planungsspielraum.“ Ausstatten lässt sich die „Highline“-Wohnwand mit indirekter Emotion- Beleuchtung mit stufenlos einstellbarer Lichtfarbe (per Fernbedienung).

Ebenfalls neu bei Beckermann Küchen ist das Regalsystem „YouK“ (von Kesseböhmer). Dessen schmales, elegantes Design lässt viel Spielraum für individuelle Gestaltungsideen. „YouK“ wirkt als Hingucker sowohl als komplette Wohnwand als auch als ganz dezenter Solitär. Sehr praktisch ist der dazu passende Trolley zum Servieren. Die Ablageböden können passend zum Umfeld in Material und Farbe frei ausgewählt werden.

Wer den Trolley dennoch nicht sichtbar parken möchte, lässt ihn einfach in einer „Garage“ verschwinden, wie Beckermann in der Messeküche „Denver“ auf der area30 demonstrierte.

Noch einmal getoppt hat Beckermann sein Highlight- Produkt, die grifflose Küche „Trendline“. Sie bietet viele Griffprofile und Eingriffsmöglichkeiten. Bereits im Standard-Grifflos-Sortiment werden vier Varianten der Frontaufteilung bzw. Griffleistenposition angeboten. Neu sind jetzt die puristischen Schrankserien mit nur einer Griffleiste unter der Arbeitsplatte, denn die unteren Auszüge öffnen sich einfach durch „TipOn“ oder elektrisch mit „ServoDrive“ (beides von Blum).

Hinzu kamen weitere Neuheiten bei Programmen und Modellen. Unter anderem die Trendfarbe Messing und eine Fenix-Oberfläche in gebürsteter Edelstahloptik.

Die vielseitige Farbpalette von Beckermann lässt sich durchgängig über alle Programme planen. „So kann der Küchenplaner die farblich aufeinander abgestimmten verschiedenen Materialen frei kombinieren“, kommentiert der Hersteller die angebotene Vielfalt.

Die Basis für ein „Maximum an Möglichkeiten“ im Einstiegsbereich stellt das neue Modell „Lima“. Die widerstandsfähige, supermatte Melaminharzoberfläche kann als „Oneline“-Korpus, also innen und außen farbgleich, z. B. mit der ebenfalls supermatten Schichtstoff- Oberfläche der „Siena XTreme“ oder im Lackspektrum mit dem Klassiker „Colorado“ kombiniert werden. Für das aktuelle Programm von Beckermann umfasst das Farbkonzept alle matten Oberflächen. „In 2020 werden dann auch die Hochglanz-Oberflächen nachgezogen“, kündigt das Unternehmen an.

Durch und durch familiär

45 neue Küchen der Produktbereiche „classic“ und „systemat“ auf einer Fläche von rund 3800 m2.Häcker Küchen wächst kontinuierlich und das spiegelt sich auch zur Hausmesse wider. „All about family“ lautete das diesjährige Motto, das besonders auf die Neuheit „classicMAX“ hinweisen sollte. Und damit auf die neue Korpushöhe 78 cm, die in der Summe mit Sockel und Arbeitsplattenstärke auch großgewachsenen Menschen ein entspanntes und leichtes Arbeiten in der Küche ermöglichen soll. Mehr Platz für Ausstattung und Vorräte böte die Höhe auch. Das Sortiment erstreckt sich über eine komplette Unterschrank Korpushöhe von 78 cm in Kombination mit fünf Hochschränken und vier Oberschränken. Zum Start von „classicMAX“ Anfang 2020 wird diese in 63 Fronten und allen Korpusfarben der „classic“-Produktlinie angeboten.

Wer es puristisch mit minimalem Fugenbild mag, findet mit dem neuen Design „oneLine“ für „ systemat ART“ eine weitere Darstellung der grifflosen Küche. Das durchgehende Fugenbild von 4 mm wirkt modern, elegant und gradlinig. Bei „oneLine“ werden die unteren Schubkästen und Auszüge nicht über eine L-Kehlleiste geöffnet, sondern serienmäßig per „ Tipmatic-Softclose“ (Blum).

Das dritte große Messethema war bei Häcker die Einführung der weiteren Geräte-Eigenmarke „ hItech“, von der sich der Küchenmöbelhersteller „großes Wachstumspotenzial“ verspricht. Dieses Gerätekonzept zielt auf das Objektgeschäft und hier besonders auf den Einstiegsbereich. 45 Elektro-Einbaugeräte stehen zur Verfügung. Produziert werden diese exklusiv für Häcker von Vestel.

Mit einer 2-in-1-Lösung ermöglicht Häcker ab sofort, die Themen Küche und Hauswirtschaft in einem Raum zu vereinen. Ein individuell auch hochwertig gestaltbarer Kochbereich auf der einen Seite und ein budgetorientierter Wirtschaftsbereich auf der anderen Seite bilden eine Kücheneinheit. Das „preislich attraktive Gesamtgebilde“ entsteht dabei aus verschiedenen Preisgruppen und wird nur mittels einer Wand getrennt.

Häcker: „So ergeben sich zwei starke Räume in einem, eine bildhübsche Küche und ein angegliederter Hauswirtschaftsraum mit viel Platz und Stauraum.“ In einer weiter verbesserten Version wurde zudem der elektrische Rollladenschrank gezeigt. Dieser verfüge aufgrund seines innovativen Quattro-Wickel systems über eine besonders hohe Laufruhe.

Beckermann: Klassiker „Colorado“ in Graphit.


„Lea“ von burger für den modern interpretierten Landhausstil. Dazu passt auch die Trendfarbe Schwarz.


Im Produktbereich setzte Häcker Küchen das Motto „All about family“ vielfältig in Szene. Umgesetzt wurde es aber auch in der völlig neu gestalteten Häcker Lounge inkl. Kochhaus und Terrassen, dem neuen kulinarischen Zentrum am Hauptsitz in Rödinghausen.

Auf mehr als 2000 m2 entstand nach mehrmonatiger Bauphase ein „Catering-Paradies für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter“. So beschreibt Häcker selbst den Charakter der gemütlich gestalteten Räumlichkeiten.

Erweitert und technisch modernisiert wurde auch das unternehmenseigene Prüflabor. Diesen Testbereich mit einer Fläche von ca. 300 m2 konnten Besucher im Rahmen einer Werksführung persönlich kennenlernen.

Immer griffloser

Impuls Küchen hat sein Grifflos-Sortiment weiter ausgebaut.

Metall-Griffmulden in Edelstahloptik und Schwarz verleihen dem „Sortiment C“ seinen Charakter.

In der horizontalen Planung lassen sich die Profile direkt unter der Arbeitsplatte mit LED-Beleuchtung ausstatten. Sie schafft Ambiente und sorgt dafür, dass die Arbeitsplatte zu schweben scheint. Dank seines erhöhten Korpus bietet das „Sortiment C“ im Vergleich zum Standardsortiment auch mehr Stauraum.

Seit der Einführung der grifflosen Impuls-Küche im letzten Jahr fügte der Hersteller über 80 Schranktypen hinzu. Bei den Seitenschränken und Highboards kann die Griffmulde auch horizontal verlaufen, was dem Planer einen Mix aus vertikaler und horizontaler Linienführung erlaubt und Zwischenwangen erübrigt.

Flexibel präsentiert sich Impuls auch im Unterschrankbereich.

Für umlaufende Griffmulden insbesondere bei Insellösungen bietet der Hersteller neben den Standardtiefen variable Frontwangen von 310 bis 1120 mm.

Maßvariabel zeigen sich auch Blenden und Eckunterschränke.

Letztere können damit ganz individuell gestellt und geplant werden. Die Eckpassleisten lassen sich – jeweils im 90-Grad-Winkel – in Schenkellängen zwischen 40 bis 191 mm realisieren. Ein neues Frontbauteil in 357 mm Höhe ergänzt sowohl das C- als auch das Standardsortiment. Die Planung erlaubt Unterschränke mit Auszügen und Innenschubkästen, Unterschränke mit Auszug, Kochfeld oder Spülenunterschränke.

Als „erster Küchenhersteller“ hatte Impuls eine neue Profilart eingesetzt, die die Montage wesentlich beschleunigen und vereinfachen soll. Das Prinzip habe inzwischen eine hohe Akzeptanz gefunden, und Impuls will das Thema weiterverfolgen – nicht nur bei der Griffmulde, sondern auch bei aufgesetzten Griffleisten.

Die aufgesetzte Griffleiste findet sich auch in einer neuen Hängeschrankhöhe von 363 mm wieder. Damit greift Impuls Küchen das Frontbild aus dem Unterschrank auf und schafft in Schrankbreiten von 600, 800, 900 und 1000 mm die Voraussetzung für eine ho mogene Planung und eine harmonische Fugenoptik.

Neben Anthrazit gibt es die Griffleisten nun auch in Schwarz.

# anders ist besser…

Wir können den Schrank nicht neu erfinden, aber wir können ihn optimieren, indem wir neue Ideen zuzulassen und alle Planungsoptionen ausloten. Unser Fokus liegt auf gestalterischer Individualität und maximaler Planungsfreiheit, gepaart mit einem geschärften und ausbalancierten Blick für Sinnhaftigkeit und Funktionalität.

Erfahren Sie mehr auf www.sachsenkuechen.de

Die grifflose Küche gibt es bei Impuls seit einem Jahr. Nun wurde das Angebot um mehr als 80 Schranktypen ergänzt. Bei Seitenschränken und Highboards kann die Griffmulde auch horizontal verlaufen.


classicMax“ in Korpushöhe 78 cm, hier umgesetzt von Häcker mit „Steel Metallic hell“ und der Front „Bali Sommereiche“.


Multi-Corner für den Hängeschrank

Für dieRWK & Kuhlmann Küchen GmbH war der Umzug an den neuen Standort in Löhne der Höhepunkt des Jahres. Seit dem 12. August ist nun die ehemalige Nieburg Immobilie am unteren Hellweg 2/4 die neue Adresse. Dennoch ergänzen einige wichtige Erweiterungen die Collection 2020. Optisch wie technisch.

Neu ist zum Beispiel die Unterschrank-Korpushöhe 889 mm. In Kombination mit einer der kuhlmann-Standardsockelhöhen ab 75 mm und einer 16 mm Arbeitsfläche lässt sich so eine durchgängig planbare Arbeitshöhe ab 980 mm (bis 1130 mm) realisieren. Darüber hinaus gibt es den Multi-Corner nun auch für Hängeschränke sowie im Programm „Glas“ 5 mm starke Glaswangen (glänzend und satiniert). Eckhängeschränke können nun maßvariabel von 651 bis 800 mm geplant werden. Und das „gern auch mit unterschiedlichen bzw. voneinander abweichenden Schenkellängen“, wie der Hersteller betont. Für Muldenlüftungssystem hält kuhlmann ab sofort ein festes Typensortiment vor.

Ein Hauch von Mailand

„Wer wenn nichtLeicht Küchen? “, mag man denken, wenn es um Konzepte geht, die Wohn-, Ess- und Kochbereich zu eleganten Lebensräumen verbinden. Und so prägten natürlich zahlreiche Ideen dazu die Kollektion 2020 des schwäbischen Küchenmöbelherstellers.

Zehn Umsetzungen auf 410 m2 Fläche zeigte der Hersteller jüngst zur Küchenmeile: in der neuen Architekturwerkstatt in Löhne. Die Gesamtwirkung sollte ein visionäres Bild der Küche als einen Ort der Ruhe und Geborgenheit transportieren. Und natürlich als Raum, der sich zunehmend in angrenzende Wohnbereiche erweitert. Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der Leicht Küchen AG, sieht dieses Vorhaben als realisiert: „Unser Ziel war es, zurück in Löhne die Kernkompetenzen der Marke in einem hochwertigen, wohnlichen Gesamtszenario zu visualisieren – das haben wir mit einer in sich stimmigen Präsentation, anspruchsvollen Details wie einer neuen Wangenlösung und vielfältigen Konzepten wie dem Boarding House überzeugend umsetzen können.“ Ob integrative Raumlösungen mit maßgeschneiderten Schiebetüren, Küchen aus hochfunktionalen Schrankelementen oder übergreifende Innenausbaukonzepte für ein maximales Raumgefühl: „Über die Küche hinaus denken“ steht bei der Kollektion 2020 im Fokus und bedeutet für den Hersteller, Küchenplanung als Teil komplexer innenarchitektonischer Konzeptionen zu verstehen. Eben als Lebensraum.

Technisch ausgefeilte Details wie die neue auf Gehrung gearbeitete Wangenlösung, die eine gestalterische, kubisch klare Einheit mit bündigen Fronten bildet, oder die neue metallisch schimmernde Oberfläche „Metea“ erzeugen im Wohnraum visuelle Spannungsmomente.

Handwerkliches Know-how, architektonische Großzügigkeit und hochwertige Materialien unterstreichen die Qualitäten der zehn sehr unterschiedlichen Konzepte. Die Gesamtwirkung von fließend ineinander übergehenden Küchen- und Raumplanungen verdeutlichte zudem den emotionalen und hohen gestalterischen Anspruch der Architekturmarke.

Bereits bekannt ist der „Raum im Raum“. Dieses Konzept beruht auf dem Ansatz, mit Küchenmöbeln und Schrankelementen Räume so zu gliedern, dass neue, für sich stehende Flächen entstehen. Diese können mit einer Tür erschlossen werden, die gestalterisch die Materialität der Küche fortführen, zu den Fugenverläufen passen und das gesamte Raumkonzept abrunden. Damit möchte der Hersteller seine Kunden zu neuen Gestaltungsideen motivieren.

Zur Gliederung der Räume und zur Zonierung von Flächen bietet Leicht ergänzend neue Optionen mit Schiebetüren an. Diese sind raumhoch planbar und lassen sich ebenfalls im eingesetzten Material der jeweiligen Küche fertigen. In Bezug auf die Maße sind die Schiebetüren vollständig flexibel – nahezu jedes individuelle Maß ist realisierbar: Ob eintürig, zweitürig, als Ecklösungen oder in jeder vorstellbaren Variante – die Möglichkeiten beim Einsatz seien „so gut wie unbegrenzt“.

Mit Tisch- und Schrankelementen lassen sich die Lebensräume in den eigenen vier Wänden zusätzlich gestalten. Gefertigt werden diese Produkte im eigenen Haus und in den gleichen Materialien, die bei den Küchen planungen eingesetzt werden. Die Maße sind variabel.

Neben diesen Leitthemen der neuen Kollektion setzt das Unternehmen bei der Standortwahl ein klares Zeichen: Mit der Eröffnung der „Architekturwerkstatt“, dem neuen von Leicht initiierten Ausstellungszentrum für den Küchen-Premiummarkt in Löhne, stellt das Unternehmen wieder am Standort in Ostwestfahlen aus.

„Löhne ist für uns und die Branche ein wichtiger Knotenpunkt und wir freuen uns, dass wir mit der erfolgreichen Eröffnung der ‚Architekturwerkstatt‘ hier einen Ort schaffen konnten, der unsere Markenidentität und den damit verbundenen Anspruch unterstreicht und unterstützt – und das in bester Gesellschaft neben den Premium-Marken Liebherr, V-ZUG, Inalco und Gessi“, so Stefan Waldenmaier. „Nach der Messe können wir festhalten, der Invest hat sich gelohnt: Mit dem Zuspruch zu unserer Präsentation und der Kollektion 2020 sowie den quantitativen und insbesondere den qualitativen Besucherzahlen sind wir sehr zufrieden – Löhne war und ist für uns ein vielversprechender Auftakt in das kommende Geschäftsjahr.“ Auch Besucher erlebten das Ausstellungszentrum als einen inspirierenden Ort, mit dem ein Hauch Mailand nach Löhne gekommen sei.

Räume neu gedacht

nobilia hat Räume neu gedacht und die Ergebnisse in eine gewohnt umfangreiche Kollektion übersetzt. Sie war unter dem Motto „space it up“ auf der Hausmesse zu sehen und wusste mit einer Fülle durchdachter Raum- und Designkonzepte für Küche, Bad und Wohnen zu beeindrucken. Basis ist ein gewohnt vielschichtiges Neuheitenprogramm mit teils exklusivem Charakter.

Zudem präsentierte das Unternehmen neue und bewährte Serviceangebote für seine Handelspartner.

Die Produkt- und Leistungsschau sollte auch demonstrieren, dass nobilia ausgehend von der Küche und deren Planungskompetenz immer mehr Lösungen für weitere Wohnbereiche anbieten kann. Auf über 4000 m2 komplett neu gestalteter Ausstellungsfläche konnte sich das Fachpublikum informieren und vielfältig inspirieren lassen. Schon im Eingangsbereich bildeten ausgewählte Tapeten und Farben der Firma Rasch eine Hommage an 100 Jahre Bauhaus in Deutschland.

Sie erinnert daran, dass auch nobilia die grundlegende Bauhaus-Idee in sich trägt.

Aus der Kollektion 2020 von Leicht Küchen: Ein frei stehender Hochschrank, eine schwebend wirkende Kochinsel, eine in den Raum vorgesetzte Spül-Theke mit wandmontierter Armatur – die einzelnen Module dieser Konzeption im Industrial Look stehen als Solitäre jeweils für sich und wirken im Küchenraum wie spontan arrangiert. Programme: „Metea-E“, „ Classic-FS“, „Synthia“).


Die Ausstellung beinhaltete insgesamt 112 Planungen für unterschiedliche Wohnbereiche. Die Küche inklusive des angrenzenden Wohn-/Essbereichs stand dabei eindeutig im Fokus, deutlich ausgeweitet zeigte sich aber auch der Badbereich. So entfielen 56 Gestaltungen auf die Küche, 20 auf den Wohn-Essbereich, 23 auf das Bad, fünf auf den Hauswirtschaftsraum und acht auf den Garderobenbereich. Zu Beginn machten 19 aufwendig geplante Küchen die Vielfalt der Neuheiten in diesem Bereich erlebbar. Fünf Lösungen widmeten sich dabei der neuen XL-Höhe, die jetzt auch bei grifflosen Line N-Küchen für mehr Stauraum sorgt. Die Küchen präsentation enthielt zudem 17 kompaktere, lebensnahe Planungen und zehn Landhausgestaltungen.

Auf der Sonderfläche „Tiny Houses“ waren sechs Varianten für kleine Räume zu sehen. Auf nur 10 bis 20 m2 Wohnfläche vereinen sie gestalterischen Esprit mit hoher Funktionalität.

Im „nobilia lab“ kamen vier großzügige, teils experimentelle Lösungen hinzu. Sie brachten die nobilia Produkte in neue Zusammenhänge, setzten sie überraschend anders in Szene und zeigten, was möglich ist. Abgerundet wurde diese Fläche durch Wohn-/Ess- zimmerplanungen, je einer Bad- und Hauswirtschaftsraum- Planung, einem begehbaren Kleiderschrank und einer „Wet Kitchen“, eine im asiatischen Raum oft übliche, verborgene Zweitküche mit Nass-Stelle zum Arbeiten, in der im Gegensatz zu der Repräsentationsküche typisch asiatisch gekocht und gereinigt wird.

Dem Themenbereich Bad widmet sich nobilia auf 175 m2 Fläche. Gezeigt wurden hier 22 Badplanungen von opulenten Gestaltungen bis zum pragmatischen Bad-Set. 20 Wohn-/Esszimmerplanungen und acht Garderobenplanungen veranschaulichten, wie sich die Designkonzepte der Küche ästhetisch auf angrenzende Wohnbereiche übertragen lassen. Fünf Hauswirtschaftsraum- Planungen transportierten weitere praktische Ideen.

Auf einer weiteren Präsentationsfläche im Landhausbereich wurde die Neuheit „SpaceFlex“ vorgestellt – das exklusive Ordnungssystem für Vorratsdosen und mehr.

Nahezu jede Küchenutensilie kann so ordentlich verstaut werden. Die flexible Einteilung „nesttex Inside“ ist dehnbar, passt sich der Kontur und Größe des Staugutes an. Dadurch kann das System flexibel unterschiedlich große und geformte Utensilien sicher an Ort und Stelle halten. „SpaceFlex“ ist eine Entwicklung aus dem Hause Kesseböhmer und vorerst exklusiv bei nobilia erhältlich.

Die diesjährige Servicefläche „Logistics >> in motion“ zeigte auf mehr als 100 m2 die umfassende Prozesskommunikation vom Auftragseingang bis zur Entladung beim Kunden und sollte damit die Leistungsstärke von nobilia demonstrieren – die weit über das Produkt hinausgeht. „Ob Auftragstracking über das nobilia-Extranet, Digitalisierung in der Auftragsbearbeitung, eine neue Scannertechnologie und Fotodokumentation in der Verladung oder die Live-Lkw-Ortung – moderne Technologien optimieren die Prozesse an vielen Stellen der Lieferkette und erhöhen somit die Prozesssicherheit und Qualität“, heißt es aus dem Unternehmen. Ein kompletter nobilia Truck ergänzte die Präsentation. Besucher waren eingeladen, selbst den Platz hinterm Steuer einzunehmen, sich den Bordcomputer erklären zu lassen und ein Trucker-Selfie zur Erinnerung aufzunehmen.

Auf dem Messemarktplatz der Ausstellung wurden alle wichtigen technischen Details, Beleuchtungssys teme, Besteckeinsätze, Spülen, Mischbatterien, Nischendekore und Muster für Fronten, Griffe und Arbeitsplatten übersichtlich dargestellt. Hinzu kamen Flächen von Agenturpartnern für die Werbung, darunter erstmals das Unternehmen ieQ-Systems aus Müns ter mit einem umfangreichen Serviceangebot für digitale Medien. Über ieQ-Systems unterstützt nobilia seine Handelspartner, ihre Online-Präsenz attraktiver zu gestalten. Dafür bietet der IT-Dienstleister eine Reihe von Leistungen an, von der Content-Erstellung über die Suchmaschinenoptimierung bis hin zu E-Commerce- Lösungen. Die nobilia-Inhalte der Händler-Homepage werden dabei permanent mit der nobilia- Homepage synchronisiert. Und weil eine nobilia- Ausstellung immer auch Event ist, gab es in einer angrenzenden Vorführküche mit angeschlossenem Wohnraum vielfältige Kochvorführungen.

Das Programm „Structura“ kommt mit seiner Synchronpore optisch und haptisch echtem Holz sehr nahe. nobilia hat zwei Dekore ergänzt: „ Eiche Sierra“ und „Eiche Nero“ (Foto), das sich durch eine feine, senkrechte Maserung charakterisiert.


„+Venovo Heavy Metal“: In einem speziellen Verfahren werden Schieferplatten mit 24-karätigem Gold oder anderen reinen Edelmetallen bedampft. Danach werden diese mit einem hochtransparenten, gehärteten Glas verbunden. Neu von Poggenpohl.


Die konkreten Kollektionsneuheiten von nobilia sollen noch mehr Planungsfreiraum für Küche, Bad und Wohnen bieten sowie mehr Stauraum für grifflose Gestaltungen und optimierte Innenraumnutzung von Auszügen.

Zu den Produktneuheiten zählen elf Fronten, vier Programme, sechs Arbeitsplattendekore, 15 Wangenfarben, vier Nischenverkleidungen mit Motiven und 15 Griffe. Damit will nobilia nach eigener Aussage „trendstarke Planungen in allen Preiskategorien und für jeden Lifestyle realisieren“. Vom angesagten Industrial Charme über puristisches Design oder neue Opulenz bis zum gemütlichen Landhausstil sei alles möglich. Wobei sich der generelle Trend zu Grautönen, Betonoptiken und dunklen Oberflächen fortsetze. Ein dunkles Rostrot und ein grau-grüner Schilf-Farbton im Landhausbereich bringen dennoch Farbe in die Kollektion. Bei den Hölzern spielt Eiche weiterhin die Favoritenrolle.

Gleichzeit verbessern neue Materialtechnologien die Authentizität der Nachbildungen noch ein Stück mehr. Zum Beispiel im Programm „Structura“, das mit seiner Synchronpore optisch und haptisch echtem Holz immer näher kommt, erweitern zwei neue Dekore das Spektrum. „Eiche Sierra“ ist ein markant gemasertes und warmes Dekor auf mittlerer Farbhöhe, das wohnlich und modern wirkt und mit aktuellen Unis von hell bis dunkel harmoniert. „Eiche Nero“ hingegen ist ein schwarzes Dekor, das sich durch eine feine, senkrechte Maserung auszeichnet. Es folgt dem Trend zu eleganten, dunklen Tönen im Küchendesign und ist auf den Geschmack eines betont internationalen Publikums zugeschnitten.

Beide Neuheiten sind als „LINE N“-Variante oder mit Griffen erhältlich. „Eiche Sierra“ ist auch als neue Korpusfarbe lieferbar.

Das neue Programm „Easytouch“ setzt ebenfalls auf trendige dunkle Oberflächen, auf denen es seine Produktvorteile besonders ausspielen kann. Insbesondere punktet es mit einer Anti-Fingerprintbeschichtung, auf der Fingerabdrücke weitgehend unsichtbar sind. Eine besondere Funktionsschicht soll die Oberfläche zudem „extrem widerstandsfähig“ machen. Dabei weisen die ultramatten Lacklaminatfronten eine samtige Haptik auf. Angeboten werden die Farben Grafitschwarz und Rostrot. „Easytouch“ lässt sich mit Griffen oder grifflos planen.

Die Erfolgsfront „Flash“ liefert nobilia jetzt auch im Farbton „Schiefergrau Hochglanz“. Die Lacklaminatfront ist mit Griffen oder in „LINE N“-Ausführung lieferbar.

Seit dem vergangenen Jahr gehört Steingrau zur Palette der inzwischen in der Küchengestaltung fest etablierten Grautöne. Die helle Nuance wurde laut Unterneh men „am Markt sehr gut angenommen“. Sie bereichert die Kollektion nun mit zwei weiteren Fronten: zum einen im Bestseller-Programm „Fashion“ und zum anderen im neuen Programm „Gent“. Bei „Gent“ handelt es sich um eine moderne Landhausfront in Lacklaminat und mit senkrechten Rillen.

Bereit, Ihre Ideen zu verwirklichen?

Egger Kollektion Dekorativ 2020 – 22

Stefania Chalakatevaki Architektin


Damit Sie Ihre Kunden mit kreativen Ideen begeistern, muss alles stimmen. Unsere neue Kollektion startet im Februar 2020 und bietet Ihnen eine Vielzahl sorgfältig ausgewählter, trendiger und aufeinander abgestimmter Dekore, Produkte und Services. Diese helfen Ihnen dabei, Ihre kreativen Ideen zu verwirklichen.

» Bereits jetzt erste Einblicke erhalten: www.egger.com/kollektion-dekorativ

Mit dem neuen Melamin-Frontenprogramm „Titan“ liefert Nolte Küchen metallische Effekte mit zurückhaltender Eleganz in den Varianten Perlmutt (Foto) und Graphit, hier kombiniert mit der Furnierfront „Tavola Eiche Barolo“.


Der moderne Landhausstil hat viele Gesichter: rational steuert offene Nischen für Kaffeekultur oder Whisky Tasting bei. Umgesetzt mit dem aktualisierten Klassiker „casa“.


Eine weitere Neuheit im Landhaus ist die Rahmenfront „Kansas“. Im neuen Dekor „Eiche Sierra“ und mit passendem Umfeld gilt sie als „ideale Basis“ für besonders wohnliche Lösungen in diesem Küchenstil. Das 2018 neu eingeführte Landhausprogramm „ Cascada“ zeigt sich um die Farbtöne Weiß und Schilf erweitert.

Schilf ist dabei ein modernes Grün mit leichten Grauanteilen, das dem Cottage-Style neue Attraktivität und Frische verleihen soll. Der Ton harmoniert mit Weißund Grautönen ebenso wie mit Schwarz, Anthrazit oder Hölzern.

Küchen in Beton- und Zementoptiken verkörpern nach wie vor ein modernes, junges und urbanes Lebensgefühl.

Nobilia ergänzt seine Fronten in diesem Bereich jetzt durch ein neues Highlight: die Front „ Cemento“ in Lack Zementgrau, eine besonders authentische Betonnachbildung mit unebener Oberfläche, Spachtelspuren und Lufteinschlüssen. In einem aufwendigen Herstellungsprozess erhält „Cemento“ einen handwerklichen Charakter. Jede Front sieht daher anders aus. „Authentizität bildet so eine perfekte Symbiose mit der Pflegeleichtigkeit eines Dekors“, betont der Hersteller.

Traditionell im Blick hat nobilia das komplette Umfeld über die Küchenschränke hinaus. So ergänzen sechs Arbeitsplattendekore das Angebot. Wobei das Dekor „Eiche Artisan“ auch als robuste „Xtra“-Arbeitsplatte zu haben ist.

Bei den Griffen setzt sich passend zum Industrial Look und zu dunklen Oberflächen der Trend zu Schwarz, Titan und Anthrazit fort. Drei neue Griffleisten in Weiß, Steingrau und Schiefergrau lassen sich für minimalistische Ton-in-Ton-Planungen oder zum Setzen bewusster Akzente nutzen. Als weitere Neuheit wartet nobilia mit Aufschraubgriffleisten in edelstahlfarbig und Schwarz auf, die „preislich eine interessante Alternative“ zu den klassischen aufgesetzten Griffleisten darstellen.

Vier neue Nischenverkleidungen ermöglichen weitere planerische Abwechslung. Mit ihren Mauerstein-, Bruchstein- oder Fliesendekoren greifen sie aktuelle Wohntrends auf. Bei diesen Dekoren kooperiert nobilia mit der Firma Rasch, die die passenden Tapeten dazu im Sortiment hat und somit Gestaltungen aus einem Guss ermöglicht.

Glaselemente verleihen Planungen einen noch edleren Look. Besondere Attraktivität geht von den neuen Design-Glaswangen aus, die als seitlicher Abschluss von Küchenzeilen und -inseln dienen. Mit ihrem Vitrinencharakter sind sie ein echter Hingucker. Sie sind in Klarglas und Grauglas sowie mit Beleuchtung lieferbar.

Der Glas-Wandschrank „Square“ wird um eine Schwarzglasvariante mit schwarzem Aluminiumrahmen ergänzt, die in Planungen mit dunklen Oberflächen besondere Akzente setzt.

Bei den Unterschränken vergrößert ein neuer Auszugschrank in Landhaus-Optik die Planungsfreiheit.

Charakteristisch ist eine ansprechende Eiche-Massivholzblende in Lamellenoptik.

Im Sockelbereich kommt ein Lamellensockel aus Aluminium als neue Option hinzu. Er empfiehlt sich laut nobilia besonders bei der Nutzung von Muldenlüftern, bei denen einen gute Be- und Entlüftung über den Sockelraum den Komfort steigert. Zudem runden eine Vielzahl neuer Beleuchtungsoptionen und Steckdosen, die Niederzarge für Kochstellenschränke, eine praktische und saubere Lösung zur Abdeckung des Siphon- Ausschnittes das Neuheitenspektrum ab.

Das nobilia Badsortiment wurde mit der neuen Kollektion ebenfalls umfassend ausgebaut. Neben Waschtischschränken komplettieren jetzt badtypische Sideboards und Midi-Schränke das Möbelspektrum.

Wandhängend und höher als normale Unterschränke sollen sie Leichtigkeit und Schick ins Bad bringen, bieten aber gleichzeitig weiteren Stauraum. Noch mehr Planungsmöglichkeiten ergeben sich auch durch die Ausweitung des grifflosen „LINE N“-Typenspektrums auf das Bad.

Pronorm bringt die Lebendigkeit des Marmors mit der Wärme von Holz zusammen. (proline128 „WM Marmor terramo“/proline128 „VU Evoke Sunset“)


Vielfältige Optionen gibt es im Bereich der Spiegelschränke.

Sie sind in fünf Breiten erhältlich, und lassen sich individuell um Zusatzausstattungen wie Steckdosen und Beleuchtungselemente ergänzen. Damit sind laut nobilia alle gängigen Breiten und Ausstattungsmerkmale abgedeckt. Neben zwei Aufbauwaschtischen gehören auch fünf exklusive Möbelwaschtische aus Mineral Composite zur Kollektion. Sie decken die gesamte Schrankbreite der Waschtisch- unterschränke ab und werden für nobilia auf Maß gearbeitet. Zubehör wie Handtuchhalter, Armaturen und mehr gibt es auch.

Die nobilia Kollektion 2020 ist seit dem 1. Oktober 2019 lieferbar.

Raum für Vielfalt

Selbstverständlich ist auch fürNolte Küchen die Küche längst viel mehr als nur ein Raum – sie ist das Herz des Zuhauses und kommunikativer Mittelpunkt des Lebens. Daher bietet das Unternehmen seinen Handelspartnern und Endkunden für das kommende Jahr wieder neue Innovationen und Anregungen: von der optimalen Lösung für den Hauswirtschaftsraum über neue Trendfarben und Materialien bis hin zu praktischen Innenorganisations-Sets. Und das alles „mit genügend Spielraum für jedes Budget“, wie das Unternehmen nicht müde wird zu betonen. „Nolte Küchen bietet eine übersichtliche Sortimentsstruktur für durchgängige Planungsmöglichkeiten und jedes Budget“, lautet die offizielle Formulierung dazu. „Planer können mit ihren Kunden Trends stilsicher, unkompliziert und doch individuell umsetzen.“ Mit dem neuen Frontenprogramm „Titan“ liefert Nolte Küchen in Preisgruppe 2 metallische Effekte mit zurückhaltender Eleganz in den Varianten Perlmutt und Graphit. Zum Hingucker wird auch „Vegas“ in Preisgruppe 3. Als Gestaltungselement setzt die Front mit der geschliffenen Oberfläche und einer rundum gefasten Kante ein echtes Statement. Die Varianten „Mangan bronze geschliffen“ und „Edelstahl geschliffen“ sorgen für Variationsspielraum.

Mit dem zeitlosen Platingrau liefert Nolte Küchen bereits seit der 33. Kalenderwoche 2019 eine trendstarke Ergänzung des Farbspektrums, die zwischen dem kühleren Papyrusgrau und dem warm wirkenden Sahara angesiedelt ist. Platingrau ist durchgängig verfügbar: Von Preisgruppe 1 bis Preisgruppe 6, von Melaminharz bis zu hochglänzendem Echtlack, von der glatten modernen Front bis hin zum Landhausstil.

Vor allem in Kombination mit den neuen Trendfarben Lavendel und Hennarot entstehen so zeitgemäße Wohnwelten. Das Spektrum der Planungen reicht von natürlicher, zurückhaltender Eleganz bis hin zu ausdrucksstarken Akzenten. Beide Farben gibt es mit der Front „Manhattan Uni“ im Preiseinstiegsbereich.

Henna rot wurde zusätzlich ins Mattlackkonzept aufgenommen und ist somit für alle Küchenstile verfügbar.

Für ein harmonisches Bild sind die neuen Oberflächen und Farben auch im Umfeld planbar. Hier gibt es eine wichtige Neuerung: Schichtstoffmit Anti-Fingerprint ist jetzt auch für Wangen erhältlich, und zwar in mattem Weiß, Quarzgrau und Schwarz sowie in Platingrau.

Als Oberfläche für Fronten wurde das pflegeleichte Material zudem auf das Programm „Flair“ ausgeweitet.

Ab sofort bietet Nolte Küchen die Möglichkeit, über eine große Auswahl an Sets für Auszüge und Schubkästen komplette Schränke mit einer Innenorganisation auszustatten. Das vereinfacht nach Meinung des Unternehmens die Beratung der Kunden und lässt Händlern im Verkaufsgespräch mehr Zeit für weitere wichtige Themen.

Auf Komfort und Funktionalität ausgerichtet ist auch das Hubmodul „Baselift“ für Inseln, das zum Thema „smarte Küchen“ passt und ergonomisches Arbeiten unterstützt. „Baselift“ wird bei Nolte Küchen für Deutschland und Österreich erhältlich sein und ist in vier Breiten planbar.

Auch der Hauswirtschaftsraum ist ein Thema. Hier bieten sich viele Möglichkeiten, Stauraum neben der Küche zu schaffen und dem Haushalt Struktur zu geben.

Dabei lautet die Überzeugung: „So unterschiedlich wie die Kunden ist auch deren Anspruch an den optimalen Hauswirtschaftsraum.“ Deshalb bietet Nolte Küchen für unterschiedliche Bedürfnisse und Planungssituationen abgestimmte Lösungen: Vom klassischen Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine und Trockner über eine Garderobe oder einen begehbaren Kleiderschrank bis hin zur individuellen Variante mit Raumteiler für einen integrierten Hausflur ist mit den neuen Möbeltypen vieles möglich.

Poggenpohl für junge Leute

Nach den Umsatzrückgängen in jüngerer Zeit rechnetPoggenpohl in naher Zukunft wieder mit Wachstum.

Insbesondere durch neue Produkte, die auch für jüngere Zielgruppen preisattraktiv sein sollen. „So ein Stretch in neue Marktsegmente ist für Premiummarken äußerst gebräuchlich“, begründet Geschäftsführer Gernot Mang seine Strategie. „Luxus hat heute viele Ausprägungen. Aber in erster Linie bestimmt der Kunde selbst, was für ihn Luxus ist. Der Megatrend der Individualisierung ist dafür maßgeblich.“ In der Ausstellung zur Küchenmeile zeigte Poggenpohl daher neben den ikonischen Design-Konzepten ausgewählte Küchen planungen aus der „Poggenpohl Premium Kollektion“.

Im April 2020 zur Milan Design Week (Eurocucina) werden Porsche Design und Poggenpohl dann gemeinsam mit einem neuen Produkt auftreten.

Über Produktentwicklungen hinaus intensiviert Poggenpohl seine Vertriebsaktivitäten: Absolute Priorität sei es, das Netz unabhängiger Händler international zu erweitern und sich als „unumgänglicher Partner“ für den Handel zu positionieren. Zudem soll eine vor Kurzem vertraglich besiegelte Vertriebspartnerschaft in China die Voraussetzungen schaffen, um auch in dieser Marktregion erfolgreich zu sein. Kern der neuen Unternehmensstrategie sei es ebenfalls, „die Position als Innovationsführer weiter auszubauen und damit nachhaltig zu wachsen“. Um die Marke noch erlebbarer zu machen, wird zu den bereits bestehenden Flagship Stores in München, Mailand und London im Herbst 2019 ein Store in Soho, NYC, hinzukommen.

Weltweit gibt es aktuell rund 400 Poggenpohl Studios.

Um dem gewachsenen Anspruch an Qualität, Design und Kundenorientierung gerecht zu werden, investiert das Unternehmen systematisch in den Ausbau der Produktion in Herford. Seine Strategie formuliert das Unternehmen unter der Überschrift „DERSTANDARDPOGGENPOHL“.

Dieser soll Maßstab für die gesamte Küchenbranche sein.

Für eine Steinoptik aus einem Guss hat Rempp beim Modell „Cliff“ den Dekorverbund von Front, Arbeitsfläche und Umfeld realisiert.


Materialien schaffen Emotionen

Exklusive Materialien außergewöhnlich kombinieren – das ist die Essenz jeder anspruchsvollen Planung.

Und das ist auch die Strategie vonpronorm. Der Hersteller beweist mit seiner diesjährigen Küchenkollektion erneut viel Gespür für Materialien und Ausstattungsdetails.

Dafür präsentierte sich das Ausstellungszentrum in Vlotho zur Küchenmeile wie eine überdimensionalen Ideenbox mit einer Fülle an innenarchitektonischen Einrichtungslösungen. „Material Emotions“ lautet das Motto des aktuellen Programms, das im Rahmen der Hausmesse vorgestellt wurde. Neue Marmoroptiken und ausdrucksstarke Hölzer kommen dabei ins Spiel – als Echtholz oder in überzeugend authentischem Dekor. Was in 2020 wichtig bleibt, sind matte Oberflächen, zum Beispiel aus organischem Glas, und facettenreiche Fronten für zeitgemäße Interpretationen des klassischen Ambientes.

„Die Küche hat mittlerweile eine klar definierte repräsentative Rolle im Haus übernommen, und gerade in offen konzipierten Grundrissen werden multifunktionale Einrichtungslösungen immer wichtiger“, heißt es. Raum teilende Solitäre sind deshalb eine feste Größe im Programm. Systemregale setzt pronorm als elegante Mittler zwischen den Wohnbereichen ein.

Demi- und Hochschränke lassen sich mittig im Raum platzieren, wobei sich ihre Rückseiten mit Regalen wohnlich gestalten lassen.

„Ein Spektrum aus über 250 Frontvarianten und Sondereditionen eröffnet Planern den Gestaltungsspielraum, den sie sich für ihre Zielgruppen wünschen.

Mit unserer Exportquote von über 70 % wissen wir: Jeder Markt erfordert andere Schwerpunkte. Vielfalt ist deshalb bei uns Programm“, so pronorm-Geschäftsführer Roger Klinkenberg, der mit Thorsten Gösling als Doppelspitze agiert. Ein wichtiger Trend sind individuell geplante Hauswirtschaftsräume, die mit smarten Konzepten im Hinblick auf Komfort und Ergonomie überzeugen sollen. Sie schaffen gut durchdacht Platz für hauswirtschaftliche Tätigkeiten aller Art und eröffnen den Planern neue Möglichkeiten.

Wohlfühlwelten bei rational

Dasrational Produktportfolio wurde neben Ergänzungen im Melamin-, Softlack- und Supermattbereich auch um hochwertige Furniere in geölter Ast- und Risseiche erweitert. Daneben spielt das Material „ Fenix“ mit seiner Nanotechnologie eine wichtige Rolle. Zudem wurde das Grifflosprogramm „tio“ um weitere Varianten ergänzt, z. B. mit und Bildfurnier sowie mit abgeschrägten Fronten in Melamin und supermatter Optik. Das Landhausprogramm „casa“ erhielt ebenfalls eine Aufwertung durch neu entwickelte Gestaltungselemente. Mittelpunkt der diesjährigen Hausmesse war indes die zusätzliche grifflose Programmlinie „uno“ mit zwei unterschiedlichen Eingriffmöglichkeiten. Ein neues geschlossenes Eingriffprofil soll eine „unendliche Planungsvielfalt für den Küchenplaner“ eröffnen. Das Motto der Hausmesse lautete Küchen-, Wohn- und Wohlfühlwelten. Dies setzte der Hersteller kreativ in Szene: Zum Beispiel mit der Farbe des Jahres 2019 „ Living Coral“ in Kombina tion mit supermattem Marmor, schwarzem Glas und Holzfurnier in Nussbaum („cambia/topaz“). Weitere Material- und Dekorhighlights: Geölte Riss eiche, Textil Metallic, Oberfläche Blackwood, Marmor Anthrazit (NB) und Fenix.

Der exklusive Designrahmen „cascade“ ist in allen RALund NCS-Farben lieferbar, womit sich weitere individuelle Akzente realisieren lassen. Lösungen fürs integrierte Home Office sowie das rational Stollen sys tem für die Verbindung zwischen Küche und Wohnraum rundete die Präsentation unter lebensraumübergreifenden Prinzipien ab.

Charakteristisch für das neue Regalsys tem von Sachsen küchen ist der Sockelboden mit aufgestelltem Leitersystem und dem dahinterliegendem Nischenpaneel. Mit Licht wird es zur Wohnwand.


Keramik-Fronten hatten Rotpunkt Küchen noch gefehlt. Jetzt sind sie da. Hier in der elegant-zurückhaltenden Umsetzung „Grey Rock“.


Praktisch und trotzdem chic

Küchenfronten hochwertig mit Kunstharz beschichtet sind unter den modernen Küchenmaterialien nach wie vor der Klassiker. Strapazierfähigkeit, Langlebigkeit und Ästhetik gehen bei diesen Oberflächen eine tragfähige Verbindung ein. Deshalb erweitertRempp Küchen die Produktpalette in diesem Bereich mit weiteren Farben und Holzdekoren. Dazu zählt auch der neue Weißton „saona weiß“. Dem aktuellen Design- Trend hin zu Beton- und Steinnachbildungen folgt das Modell „Cliff“. Fronten, Arbeitsplatten und das Küchenumfeld können aus einem Guss gefertigt werden. Dafür stehen neun Dekorfarben zur Verfügung. „Die Oberflächen sind den echten Materialien täuschend ähnlich und stehen ihren großen Geschwistern in puncto Optik und Design in nichts nach“, betont der Hersteller aus dem Schwarzwald. Neu geht es bei Rempp auch hinter der Front weiter: mit Innenausstattungen in „ Eiche natur“ oder „Esche schwarz“.

Das Klima im Blick

Passend zum Hausmesse-Motto „Future of Sales“ präsentierte sichRotpunkt Küchen vielschichtig zukunftsorientiert.

Dies spiegelte sich in verschiedenen Produktneuheiten wider, und ganz besonders in der nachhaltigen Ausrichtung des Küchenherstellers. „In diesem Jahr haben wir unser Unternehmen im Hinblick auf CO-Emissionen analysieren lassen und eine CO-Standortbilanz erstellt. Daraufhin wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur kontinuierlichen CO-Reduzierung entwickelt“, erklärt Sven Herden, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing. Was bereits 2017 mit der Anschaffung effizienter Maschinen für den Bereich Zuschnitt im Werk Getmold begann, setzt sich seitdem konsequent fort: E-Mobilität wird gefördert, Ökostrom kommt zum Einsatz, und Investitionen in Nachhaltigkeitsprojekte tragen dazu bei, dass Rotpunkt Küchen an den Standorten Bünde und Getmold ab 2020 zu 100 % klimaneutral fertigen wird. Darüber hinaus bietet Rotpunkt Küchen seinen Kunden schon seit einigen Jahren mit „greenline“ eine alternative Form der Spanplatte, bei der weniger Frischholz zum Einsatz kommt als bei konventionellen Spanplatten.

„Dadurch erhalten wir jährlich eine Waldfläche in der Größe von etwa 50 Fußballfeldern – Tendenz steigend“, so Sven Herden.

Auch in puncto Design und Funktionalität wartet Rotpunkt Küchen mit einigen Neuerungen auf und bietet nun mit „Slice“, „Core“ und „Ceramica“ gleich drei neue Frontenprogramme. Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, beschreibt die Einordnung der Neuheiten so: „Mit ‚ Slice‘ und ‚Core‘ kreieren wir einen minimalistischen Küchen- Look und reagieren auf die wachsende Nachfrage nach dünneren Fronten. Besonders in Kombination mit unserem Angebot an grifflosen Varianten sorgen sie für ein einzigartiges Gesamtbild der Küche.

‚Ceramica‘ hingegen greift das Oberflächen-Trendmaterial Keramik auf und eignet sich optimal für die Kombination mit schwarzen Metallrahmen.“ Zudem hat das Thema Smart Home bei Rotpunkt Küchen die Praxis erreicht: Ab sofort wird eine Smart Home-fähige LED-Beleuchtung zum Standard. Ob Kunden die Technik nutzen möchten oder nicht, bleibt ihnen selbst überlassen.

Schließlich bietet der Küchenhersteller seine 91er- Korpushöhe, „New Dimensions“, nun auch für die zahlreichen Grifflos-Optionen an. „Durch die Kombina tion aus 91er-Korpushöhe, grifflosem Muldenprofil oder Push-to-open-Lösung und den Frontenprogrammen ‚Slice‘ und ‚Core‘ entstehen ganz neue Möglichkeiten“, so Andreas Wagner. „Hier profitieren Kunden nicht nur vom Design, sondern auch von einem Plus an Stauraum und Ergonomie.“

Drei Schüller-Neuheiten vereint: Marmor optik, Messingtöne und das neue Auszug sys tem „ Optimus“, das mit seiner Geradlinigkeit noch elegantere Innenausstattungen erlaubt.


So geht’s auch: Eine vollausgestattete Premiumküche von next125 auf 12 m2 Grundfläche.


„Anders ist besser…“

Sachsenküchen gibt es offen zu: „Unser diesjähriges Motto ist schon etwas provokant. Doch schlussendlich geht es darum ‚anders gut zu sein‘. Das gilt nicht nur für uns als Hersteller, sondern auch für unsere Kunden im Fachhandel. Wir wollen den Schrank nicht neu erfinden, aber wir können versuchen, ihn noch besser zu machen. Wir wollen die Menschen nicht ändern, aber wir können versuchen, ihren Lebensraum noch optimaler zu gestalten. Unser Streben nach Individualität ist kein Selbstzweck, sondern der Wunsch nach sinnvoller Andersartigkeit.“ Mit diesem Statement als Basis präsentierte sich Sachsenküchen auf seine ganz eigene Weise im Kitchen Center Löhne. „Unser Bemühen ‚anders zu sein‘ sollte auch im Rahmen der Küchen meile klar zum Ausdruck kommen“, sagte Geschäftsführer Elko Beeg.

Die Messegäste erwartete in zehn Musterplanungen auf 500 m2 Fläche ein Mix aus den Themen ganzheitliches Wohnen und „Maßküche 4.0“, gepaart mit einer Reihe echter Innovationen. Fast unsichtbare Möbelbeschläge („Tiomos“ von Grass) gehörten zu diesen Innovationen und auch individuell gestaltbaren Pendelleuchten.

„Was zur Living Kitchen 2019 als Studie begann ist nun verfügbar: Eine Leuchte, die wie unsere Küchen in weit über 150 Dekoren planbar ist“, beschrieb Elko Beeg den Leistungsumfang. Die gemeinsam von Sachsenküchen und der Firma Hera (Enger) entwickelte Leuchte gibt es in vier Längen von 120 cm bis 240 cm. Die Vermarktung erfolgt ab dem 1. Oktober exklusiv über Sachsenküchen. „Egal ob über einer Kochinsel oder über dem Esstisch, unsere Pendelleuchte ist ein echter ‚Hingucker‘“, so Beeg. Licht als emotionales Element gibt es bei den Sachsen natürlich auch im Schrank selbst. So gibt es die Profileinbauleuchten jetzt auch senkrecht in die Schrankseite integriert.

Regalsysteme gibt es schon viele am Markt, dennoch sieht Sachsenküchen genügend Gründe für eine weitere Variante. Charakteristisch für das neue Regalsystem ist der Sockelboden mit aufgestelltem Leitersys tem und dem dahinterliegendem Nischenpaneel.

Das System sei einfach planbar und werde durch den Einbau der Profilleuchten zum Showobjekt in jedem Wohnraum, so der Hersteller.

Hochwertige Materialien prägen die Modell-Neuheiten.

Mit dem Modell „Adina“ wird es in der neuen Kollektion Fronten aus Polymerglas auch in matter Ausführung geben. Neben zwei Weißtönen und der Farbe kaschmir stellt Sachsenküchen besonders die Ausführung in Titan heraus. Alle Fronten des Modells „Adina“ können mit farbgleicher Kante oder mit akzentuierter Holzkante sowie mit Edelstahlkante gefertigt werden.

Bei den beliebten supermatten Fenix-Fronten werden die Farben Weiß und Cobaltgrau ergänzt. Außer dem gibt es eine Fenix-Front mit echter Edelstahlbeschichtung.

Wie bei allen anderen Fenix-Modellen werden die neuen Farben und Dekore auch als 40 mm Arbeitsplatte und als 12 mm Kompaktarbeitsplatte angeboten.

Im unteren Preissegment runden drei neue Holzdekore, ein Steindekor und eine schwarze Front mit neuer Struktur die Modellpalette ab.

Und nicht zuletzt die sandgestrahlte Eiche. Die sei schon auf der Living Kitchen ein Eyecatcher gewesen.

Auch für die neue moderne Landhausfront „Amalia“ ist sie die Basis, jedoch als Rahmenfront mit integriertem Griffelement. Entstanden ist eine Landhausoptik mit puristischem Charme und interessanter Haptik. Da bei Sachsenküchen alle Fronten individuell gefertigt werden, sind hier verschiedene Standard- und Sonderbeiztöne, sowie Ausführungen in Matt- oder Strukturlack möglich.

Mit 26 Korpusdekoren bietet der Hersteller ein breites Spektrum an innen und außen dekorgleichen Varianten an. Neu sind dieses Jahr die Korpusdekore „Sherman Eiche anthrazit“ sowie „Evoke Sunset“ mit charakteristischen schwarzen Ästen. Im Uni-Design wird es ab Januar 2020 einen schwarzen Korpus mit hochwertiger matter Struktur geben. Wer es noch hochwertiger möchte, kann auf den „Tischlerkorpus“ zurückgreifen.

Die filigranen Proportionen, die vor allem mit der schwebenden Arbeitsplatte, der umlaufenden Griffmulde und den feinen Konturen in jeweils 6,5 mm zum Ausdruck kommen, definieren maßgeblich die einzigartige Designphilosophie der neuen SieMatic „SLX PURE“.


Im Oktober startete Sachsenküchen zudem mit der Vermarktung von Badmöbeln. Bereits auf der Living Kitchen gab es ein erstes Preview auf die Kollektion.

„Wir sind für einen unserer Kunden bereits seit drei Jahren im Bereich Badmöbel unterwegs. Nun möchten wir dieses Sortiment auch für andere interessierte Handelspartner öffnen und so die Qualität einer Sachsenküche auch im Bad erlebbar machen“, so Elko Beeg. Die erste Kollektion beinhaltet ein Konsolenprogramm sowie ein eigenes Sortiment an Spiegelschränken mit entsprechenden Beimöbeln. Neben den aktuell erhältlichen Aufsatzbecken wird es ab Januar 2020 dann ein kleines Sortiment an Aufsatzbecken aus Mineralwerkstoffgeben.

Innovationen nutzen

„Ein Motto gibt man sich nicht nur, man lebt es.“ Die Gültigkeit dieser Maxime wollteSchüller in diesem Jahr besonders ausdrucksstark präsentieren: mit einer neuen Schub-Zug-Generation („Optimus“), einer neuen Korpushöhe (84,5 cm), einer neuen Elektrogeräteausrichtung und umfassenden Digital Services. „Damit wollen wir dem Handel genau den Innovationsvorsprung bieten, der heute am Markt benötigt wird“, heißt es. Das dazugehörige Messemotto: „Maßstäbe setzen – Innovationsvorsprung nutzen“.

Für gleichermaßen wohnlich wirkende und ergonomische Planungen entwickelten die Schüller-Techniker in enger Zusammenarbeit dem österreichischen Beschlaghersteller Blum das neue Auszugsystem „ Optimus“, und auch die Bauhöhe 84,5 cm vereint die genannten Aspekte „Wohnlichkeit“ und „Ergonomie“.

Prägend für das Design von „Optimus“ ist die elegantschmale 15 mm Optik der Metallzargen und eine harmonisch abgestimmte Farbgebung in edlem Grau. Das System ist aufgebaut auf einer Plattform mit offenen Relingzügen, transparenten Glas-Boxsides sowie einer geschlossenen Box-Cap-Lösung in Metall. „Und das alles in einer hohen Wertanmutung und technischen Perfektion, wie zum Beispiel die synchronisierte Führung für einen gleichmäßigen, komfortablen Lauf beweist“, betont Schüller.

Die neue Korpushöhe C5 von 84,5 cm trägt dem Trend zu einer zunehmend wohnlicheren Küchengestaltung gleichfalls Rechnung. Als Ergänzung der bestehenden Bauhöhen von 71,5 cm und 78,0 cm verleiht der erhöhte Korpus, insbesondere in Kombination mit den niedrigen Sockelhöhen von 5 oder 7,5 cm, der Küche einen zeitgemäßen, wohnlichen Charakter.

Zusätzlich vereint er ein hohes Maß an Ergonomie mit zusätzlichem Stauraum. Und das „unter Beibehaltung der für schüller.C typischen, klaren Linienführung“.

„Wahre Stauraumwunder“ seien zudem die extratiefen Schränke (66 cm): diese schaffen in der Bauhöhe C2 (78,0 cm) maximalen Stauraum und Arbeitsfläche und sind besonders für den Nischenpaneelbereich geeignet, bei verbauten Tischlüftern sowie bei Vorwandinstallationen.

In der Collection 2020 wurde das bestehende Angebot extratiefer Schränke neu bewertet und entsprechend preislich „attraktiv“ gestaltet.

Die weiteren kreativen Neuheiten und die vielfältigen Stilrichtungen der Collection 2020 von schüller.C wurden im house4kitchen am Beispiel von 21 Küchen illustriert. Mit den neuen Holzoptiken (Wild eiche natur NB; „Modena“, und Flammeiche schwarz NB; „ Linea“) stehen dem Planer ab sofort zwei zusätzliche markante Dekorfronten zur Verfügung. Exklusive Eleganz versprüht auch die UV-Lackfront „Targa“ in zeitgemäßen Marmordekoren, erhältlich in heller (bianco) oder dunkler (scuro) Ausführung. Neu im Programm: die Samtmattlackfront „Alea Matt“ mit charakteristischer, horizontaler Griffausfräsung in der Front.

Mit zwei neuen, neutralen Samtmattlackfarben will Schüller-Küchen zudem und einmal mehr seine Kompetenz in der Verarbeitung wasserbasierter, hochwertiger Lacke untermauern.

Die ausgeklinkte Griffmulde ist der Clou beim Küchendesign „Stage Line“ von Warendorf.


Spüle, Armatur, Küchenmöbel: alles Villeroy & Boch. Produziert wird von Störmer Küchen in Lizenz.


Zeitgemäßen Glamour verkörpern auch Details in Messing, erhältlich als Griffund Griffleiste sowie im Wangen- (Wangenschuh) und Oberschrankbereich (Wabenglas): das schimmernde Material setzt glänzende Akzente und empfiehlt sich als aufmerksamkeitsstarker Kombinationspartner. Abgerundet wird das Neuheitenspektrum 2020 durch Stauraum- und Abfalllösungen sowie fünf neue Arbeitsplattendekore, unter anderem im aktuellen Terrazzo-Trend.

Ein Gespür für den Zeitgeist beweist das Unternehmen auch im Elektrogeräte- Bereich: Das neue Design bei „Juno Selection“ spiegelt den Trend zu einem höheren Glas- und Schwarzanteil bei Geräten wider. Für eine harmonische horizontale und vertikale Linienführung, und somit ein zeitgemäßes Erscheinungsbild, sind Einbaubacköfen und Kompaktgeräte mit Wärmeschublade im Design und maßlich aufeinander abgestimmt.

Exklusiv im Bereich der Komplettvermarktung sind ab dem Collectionsjahr 2020 Neff-Geräte erhältlich: zur Abrundung des Angebots in der gehobenen Mittelklasse.

Hinter den Kulissen wurde zudem an einer umfangreichen Ausweitung der Digital Services gearbeitet.

Für eine „optimale Unterstützung der Customer Journey“, erläutert das Unternehmen. So ergänzt in diesem Jahr ein Hauswirtschaftsraumplaner den bewährten Küchenplaner im Netz und ermöglicht dem Endkunden eine umfassende, digitale Planung von Lebensräumen. Der Vorteil: der Interessent erhält ein zusätzliches Informationstool und somit eine ideale Grundlage für den Küchenkauf im Fachhandel. Mit der Option „Partnerplaner“ hat der Händler die Möglichkeit, beide Tools im Paket zu erwerben, zu individualisieren und auf der eigenen Webseite zu integrieren.

Auch die Planungssoftware für den Fachhändler hat in diesem Jahr bedeutende Erweiterungen erfahren: so besteht bei den Ausführungen mit Griffab sofort die Möglichkeit, einen Höhenwechsel zwischen den Bauhöhen C1, C2 und C5 zu simulieren und dadurch sehr einfach die bestehende Planung in der Höhe anzupassen.

Durch eine spezielle Verlinkung ist außerdem das Verkaufshandbuch elektronisch in der Planungssoftware abrufbar. Dies bedeutet mehr Planungskomfort und eine deutliche Zeitersparnis für den Planer. Erweiterungen im Bereich des elektronischen Bestellverfahrens EDI, die vollelektronische Abwicklung nachträglicher Auftragsänderungen, komplettieren das umfangreiche Servicespektrum.

Premium auf kleinen Flächen

Um den Produktneuheiten die notwendige Reifezeit zu gewähren, präsentiert die Schüller-Premiummarkenext125 Neuheiten im zweijährigen Rhythmus stets auf der Eurocucina in Mailand. So war im Obergeschoss des house4kitchen in diesem Jahr also Modellpflege angesagt.

Und die Neu-Inszenierung beliebten Klassiker.

Anhand von acht prägnanten Planungen bewies die Marke Wandelbarkeit und Planungskompetenz — insbesondere in Hinblick auf kompakte Grundrisse. Denn die Herausforderungen der Urbanisierung, u. a. die Verknappung bezahlbaren Wohnraums und die Zunahme der Singlehaushalte, erfordern intelligente Konzepte: Je weniger Raum für die Küche zur Verfügung steht, desto durchdachter müssen die Lösungen für Stauraum, Abläufe und Funktionen sein. Mit zwei vollausgestatteten kompakten Planungen auf 12 m2 demonstrierten die next125-Planer, dass auch auf kleineren Grundflächen (oder gar in einem Tiny House) keine Abstriche in Sachen Design und Wertigkeit gemacht werden müssen.

Neue Impulse im Jubiläumsjahr

90 JahreSieMatic das sind 90 Jahre Küchengeschichte einer der prägenden Marken in Deutschland und längst auch international. Seit Jahrzehnten steht der Hersteller für Kitchen Interior Design von zeitloser Eleganz. Für Design und Qualität, die keinem kurzfristigen Trend unterliegen, sondern über viele Jahre Bestand haben und so für Planungssicherheit sorgen.

Gegründet wurde das Unternehmen 1929, damals noch unter dem Namen August-Siekmann-Möbelwerke.

Und zwar im westfälischen Löhne, wo sich noch heute der Hauptsitz befindet, wenngleich der Eigentümer des Unternehmens seit Oktober 2017 aus China kommt. Ungeachtet dieser prägnanten Veränderung wurden in diesem September die Jubiläumsfeierlichkeiten unter dem Motto „Timeless by Tradition“ zelebriert. Warum auch nicht? Denn die Geschichte von SieMatic spiegelt gewiss auch wesentliche Meilensteine der Küchengeschichte an sich wider: vom ursprünglichen Küchenbüfett über die erste grifflose SieMatic bis zu ganzheitlichen Einrichtungskonzepten.

Die gesamte Branche wurde auch von Entwicklungen aus dem Haus Siekmann geprägt. So gilt das Unternehmen beispielsweise als Erfinder der grifflosen Küche. Aus dem kleinen Familienbetrieb hat sich längst ein international agierender mittelständischer Küchenhersteller entwickelt. SieMatic – der Markenname entstand 1960 – ist heute eine weltweit etablierte Premiummarke. „Küchen sind längst in den Mittelpunkt des Wohnraumes gerückt und werden sich noch viel stärker zum zentralen Ort für die Familie und Freunde im täglichen Leben etablieren. Diesen Ort werden wir auch in Zukunft aktiv mitgestalten“, sagt Ulrich W. Siekmann, CEO von SieMatic und Enkel des Gründers August Siekmann.

„zeyko Flow“ ist noch ein Prototyp. Das hinter den Einschubtüren verborgene „Laundry Center“ ist indes kurz fristig verfügbar. Beim Design kommen Karbonschwarz und Nussbaum zusammen.


Die neue SieMatic SLX PURE ist bestes Beispiel für die Verschmelzung von Küche und Wohnraum. Denn die neue Interpretation der grifflosen Küche ist ebenso ästhetisch wie funktional. Hinter edlen Oberflächen, filigranen Proportionen und transparenten Flächen steckt die gesamte SieMatic Küchen-Expertise: Von den nur 6,5 mm dünnen Elementen über das intelligente Innenleben bis hin zur völlig neu konzipierten Griffmulde mit dezent integrierter und individuell steuerbarer Lichtleiste. Dieses neue Küchenkonzept ist Teil der SieMatic Stilwelt „Pure“, die sich durch ihr minimalistisches und klares Design auszeichnet. Insgesamt bietet SieMatic drei Stilwelten, die sich individuell in die Lebenswelten der Kunden einfügen. Die Stilwelt „Urban“ ermöglicht eine besonders flexible Planung mit Solitärmöbeln – wie der preisgekrönten SieMatic 29, der Neuinterpretation des klassischen Küchen büfetts.

Charakteristisch für die Stilwelt „Classic“ ist die Kombination aus Tradition und Moderne, vor allem sichtbar im kreativen Materialmix mit Elementen aus Metall und Glas.

SieMatic nutzt das Jubiläumsjahr auch für einige Veränderungen. So trägt das SieMatic Forum, dass seit 1995 im Rahmen der MOW stattfindet, einen neuen Namen: „SieMatic Interior Design Days“. Der Name verdeutlicht sowohl die Realität im Premium-Küchenmarkt, als auch den Anspruch von SieMatic, nicht Küchen, sondern Lebenswelten zu erschaffen.

Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres war und ist der SieMatic ID Contest. Gefragt waren herausragende Raum- und Küchenplanungen, die durch außergewöhnliche Designqualität und Kreativität überzeugen.

Insgesamt wurden von Planern, Architekten und Endkunden weit über 300 Objekte aus 25 Ländern zum erstmalig in diesem Jahr ausgerichteten Wettbewerb eingereicht, der zukünftig in einem zweijährigen Turnus durchgeführt werden soll. Die achtköpfige, international und hochkarätig besetzte Jury zeichnete jeweils einen Gewinner in den Kategorien „Best of the Best“, „Best of PURE“, „Best of URBAN“ und „Best of CLASSIC“ aus und verlieh 23-mal die Auszeichnung „Honorable Mention“. Die Gewinner wurden im Rahmen der SieMatic Interior Design Days aufs Podest gebeten und geehrt.

Vollausstattung aus einer Hand

Zur Küchenmeile stellteVilleroy & Boch erstmals sein neues Küchenmöbelsortiment vor. Fachbesucher und Handelspartner konnten sich im Forum 26, dem Ausstellungszentrum vonStörmer Küchen in Rödinghausen, einen Eindruck verschaffen. Ausgestellt wurden vier vollausgestattete Küchen in unterschiedlichen Stilrichtungen von Landhaus bis Modern. Die Modellküchen gaben einen ersten Einblick in das kommende Portfolio, bei dem besonders die Kernkompetenz des Unternehmens, die Keramik, eine zentrale Rolle spielen wird. So wurden neben Arbeitsplatten auch Fronten aus Villeroy & Boch-Keramik gezeigt. Mit dem neuen Küchenmöbelprogramm will Villeroy & Boch das Gesamtangebot des Unternehmens erweitern. „Gemeinsam mit unseren Keramikspülen und Küchenarmaturen erweitern wir mit den Küchenmöbeln unser Sortiment im Bereich Küche. Damit bieten wir nicht nur eine Markenküche aus einer Hand, sondern ergänzen auch unser bestehendes Produktportfolio der Bereiche Bad und Wellness, Tischkultur und Wohnen zu einem ganzheitlichen Marken-Einrichtungskonzept,“ so David Jakob, Head of Product Licensing bei Villeroy & Boch. Hergestellt und vertrieben werden die Küchenmöbel von Lizenzpartner Störmer, der das Programm zum geplanten Platzierungsstart Anfang 2020 selektiv vermarkten wird.

Ausgeklinkte Griffmulde

Die Präsentation auf Gut Böckel war für KüchenmöbelherstellerWarendorf auch das Signal für den Neubeginn nach der im Sommer 2019 abgeschlossenen Übertragung des Geschäftsbetriebs auf den neuen Inhaber.

Investor und neuer Besitzer des Unternehmens „ WARENDORF – Die Küche GmbH“ ist wie bereits gemeldet das Ehepaar Wang aus Hongkong. Sie verstehen sich als strategischer Partner und agieren eigenen Angaben zufolge „bewusst im Hintergrund“. Auf Gut Böckel belegt der Hersteller dieselbe Fläche wie im Vorjahr und zeigt auf rund 200 qm fünf Küchendesigns.

Der patentierte Faltkorpus in den Farben Silbergrau oder Anthrazit ist das Grundelement in jedem Küchenkonzept.

Zu den Neuheiten und Weiterentwicklungen gehören Holzdekore und Oberflächen in Keramik- und Marmoroptik sowie metallische Fronten. Im Mittelpunkt stand das Design „Stage Line“, eine Weiterentwicklung der „Cool White“ von Warendorf. Charakteristisch ist dabei die ausgeklinkte Griffmulde, die eine optisch reizvolle horizontale Linienführung ermöglicht und dabei stilvolle Akzente setzt. Platziert werden kann die Griffmulde individuell. Das eingearbeitete Greifraumprofil ist ebenso wie die Front im Farbton Deckweiß gehalten.

Stark im Verbund

zeykos Auftritt im Kitchen Center Löhne war geprägt zum einen durch die Präsentation von Bewährtem in Verbindung mit neuen Funktionen oder Details, zum anderen durch die Zusammenarbeit mit den Schwesterfirmen in der seit nunmehr knapp zwei Jahren bestehenden Firmen-Trilogie. So wurden Teile der Ausstellung durch den Ladenbauer Trendstore konstruiert und so manche Oberfläche des Innenausbauers Brunold gefertigt.

Und das exklusiv für zeyko.

Unter anderem zeigte die Schwarzwälder Küchenmanufaktur mehrere Produkt-Studien. Zum Beispiel „zeyko Flow“: Die grifflose Küche (genannt „Spirit“) ist noch in der Konstruktionsphase, im Hochschrankbereich jedoch zeigte der Hersteller ein bereits kurzfristig verfügbares „Laundry Center“ aus dem bewährten Forum-Programm. Es verbirgt sich hinter Einschubtüren. Diese Lösung stieße laut Unternehmen auf viel Zuspruch. Zudem skizzierte diese Präsentation einen ersten Ansatz, wie bei zeyko durch einige Neuerungen die Küche in andere Wohnbereiche ausgeweitet werden kann. Ein weiteres Highlight dieser Planung ist die funktionelle Nischenrückwand mit integrierten Metallschienen, in die diverse Beleuchtungs- und Aufbewahrungselemente frei eingeklipst und nach Belieben platziert werden können.

Schon bekannt sind die Küchenmodelle „Woodline.

One“ sowie „Oceangreen“ mit schimmernder Schiefer- Oberfläche in Kombination mit satiniertem weißem Glas. Beide Designs wurden zur Küchenmeile mit neuen Planungsdetails gezeigt. Relativ neu ist hingegen der „zeyko Rack“. Dieser Küchentyp feierte auf der Living Kitchen 2019 Premiere und wurde nun erneut als modulare Mini-Küche für den urbanen Raum inszeniert: in schlichtem, elegantem Weiß in Kombination mit einer warmer Holzrepro. Praktische, ergänzende Funktionselemente zum Einhängen beim „skyRACK“ sowie die komplett mobile Variante des „sideRACK“ mit Frisch- und Brauchwasserkanister rundeten die Präsentation des „zeykoRACK“ ab.

Dank der indirekten Beleuchtung scheint der Küchenblock im Raum zu schweben. „Skywalk“ heißt dieser 360°-Neuheit, die auf der area30 bei hansgrohe die Blicke auf sich zog. Fachhändler können eine Lizenz erwerben und „Skywalk“ herstellerunabhängig umsetzen. Mehr Infos dazu auf www.skywalk-kitchen.com.


Noch mehr Küchen

Für diese ausführliche Reise durch die Sortiments neuheiten der Küchenmöbelhersteller haben wir alle sachdienlichen Hinweise ausgewertet, die uns vorlagen. Über viele Neuheiten der Küchenmeile 2019 von diesen und weiteren Herstellern haben wir bereits in Ausgabe KÜCHENPLANER 10/2019 berichtet.
Diese Beiträge finden Sie auch online auf www.kuechenplaner-magazin.de.


Foto: Alno

Foto: Ballerina-Küchen

Foto: allmilmö

Foto: Beckermann Küchen

Foto: Bauformat

Foto: Impuls Küchen

Foto: Häcker

Foto: Leicht / P. Schumacher

Foto: nobilia

Foto: Poggenpohl

Foto: Nolte Küchen

Foto: Biermann

Foto: pronorm

Foto: Rempp Küchen

Foto: Biermann

Foto: Rotpunkt Küchen

Foto: Schüller

Foto: next125

Foto: SieMatic

Foto: Warendorf

Foto: Villeroy & Boch

Foto: zeyko

Foto: Skywalk