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DIE NUKLEARE GEISTERFLOTTE


TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 60/2019 vom 10.05.2019

Das Bikini-Atoll gilt als der Schiffsfriedhof schlecht hin. Die Hauptattraktion sind 21 Wracks, die durch die Atombombenversuche der USA ihr letztes Ende auf dem Sandgrund fanden. Ein Bericht von Simon Lorenz.


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Bildquelle: TAUCHEN, Ausgabe 60/2019

Der Zerstörer „USS Anderson“ ist 106 Meter lang. Vorne sieht man die Brücke. Das Schiff liegt in 52 Metern Tiefe.


Beim „Baker“-Test wurde die Atombombe in 27 Metern Tiefe gezündet, der Meeresgrund befand sich in rund 54 Metern Tiefe. Die weiße Scheibe ist die Druckwelle.


Nachdem zwei Atombomben zwei japanische Städte so gut wie ausgelöscht hatten und die Drohung dieser zerstörerischen Kraft den ...

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... Pazifikkrieg zu einem abrupten Ende gebracht hatte, wurde der US-Regierung klar, dass sie erforschen musste, wie effektiv diese Atombomben wirklich waren. Das Testgelände war schließlich festgelegt: die nordwestlichste Ecke des von der USA neu unter Kontrolle gebrachten Gebiets der Marshallinseln – das Bikiniund das Eniwetok-Atoll. Die kleine Gemeinde von 167 Bikinianern wurde umgesiedelt und begann den ersten Leidensweg als Nuklear-Nomaden, der über 70 Jahre später noch nicht beendet ist. Eine gigantische Operation wurde in Gang gesetzt, mit 42 000 Beschäftigten der Armee und Marine, 242 Schiffen, 156 Flugzeugen und Tausenden von Versuchstieren. Die Tests sollten die Untersuchung der Effekte von Flieger-und Wasserbomben auf Marineflotten und Lebewesen ermöglichen sowie der Welt die Überlegenheit des US-amerikanischen Militärs beweisen. Es wurden zwei Tests namens „Able“ (Fliegerbombe) und „Baker“ (Bombe unter Wasser gezündet) durchgeführt, deren Ziele jeweils 75 Schiffe waren, alle bereit für den Einsatz: voll getankt, ausgerüstet mit Munition, Torpedos und Flugzeugen, und voll besetzt mit Tausenden Ziegen, Schweinen und Ratten sowie Messinstrumenten.

Die erste Atombombe vom Typ „Mk-III Fat Man“ wurde am 1. Juli 1946 von einem Bomber abgeworfen und produzierte einen Feuerball mit 500 Metern Durchmesser – mit einer solchen Hitze, dass er auf Booten, die 3200 Meter entfernt waren, noch Feuer entfachte. „Able“ versenkte fünf Schiffe, machte sechs weitere manövrierunfähig und zerstörte Aufbauten in der ganzen Flotte. Die Nachricht und Bilder der Rauchsäule waren überall auf der Welt in den Schlagzeilen.

WIE 23 000 TONNEN TNT

Die unter Wasser gezündete Bombe „Baker“ sollte noch größer sein und die gleiche Wucht wie eine Explosion von 23 000 Tonnen TNT haben. Der unter Wasser entstandene Feuerball entlud sich in einer Pilzwolke aus verdampfendem Meerwasser, die eine Höhe von 7000 Metern erreichte und deren dünnste Stelle im Durchmesser 300 Meter maß. Die Explosion verursachte in der Region seismische Aktivitäten mit Werten von 5,5 auf der Richterskala, woraus eine tsunamiähnliche Welle mit 30 Metern Höhe entstand, die 1000 Meter entfernt gemessen wurde. Die gigantische Welle und Wucht unter Wasser versenkte neun Schiffe fast augenblicklich und beschädigte elf weitere so stark, dass sie in den kommenden Tagen und Wochen sanken. Massive Schiffsrümpfe aus Stahl, die Torpedoangriffen Stand halten sollten, wurden eingedrückt und aufgerissen wie Spielzeugboote. Noch verheerender als diese unmittelbare Zerstörung war der Fallout. Innerhalb der ersten Stunden bestäubten über zwei Millionen Tonnen radioaktives kochendes Meerwasser und weitere zwei Millionen Tonnen radioaktives Grundmaterial die Flotte und die benachbarten Inseln, dem 20-bis 30-fachem der tödlichen Menge. Tausende Soldaten der Armee und der Marine wurden in den kommenden Tagen Opfer der tödlichen Strahlendosis. Ein langfristiger, gesundheitlich schädlicher Effekt, der zu dieser Zeit nicht wirklich verstanden und von der militärischen Führung umfassend vernachlässigt wurde. In den folgenden zwölf Jahren führten die USA 65 weitere Bombentests in den beiden Atollen durch, und erhörten die Wucht auf das 700-fache von „Baker“! Viele Riffe wurden in Stücke gesprengt und einige Inseln verschwanden komplett. Die Inseln Bikini und Enyu wurden für das folgende Jahrhundert verseucht und machten so die Rückkehr der Bikinianer zum Land ihrer Vorfahren unmöglich, bis vor Kurzem. Die Bombentests erschufen allerdings auch das einzigartigste Reiseziel für Wracktaucher auf der Welt. Zuerst kamen Expeditionen zur Überwachung und Filmcrews in die Region. Sie entdeckten, über die Lagune verstreut eine ungewöhnliche Geisterflotte von japanischen und amerikanischen Zerstörern, aber auch U-Booten und einen Flugzeugträger. Mit Schiffen aus dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg Seite an Seite ist es ein außergewöhnlicher Ort, der viele Taucher interessiert. Nachdem die Strahlungswerte jetzt ausreichend gefallen sind, um den Tauchtourismus sicher zu machen, wird dieses Reiseziel jetzt für passionierte Tech-Taucher erschlossen.


Über die Lagune liegt eine ungewöhnliche Geisterflotte verstreut – Zerstörer, U-Boote und ein Flugzeugträger.


Wir werden auf der Insel Kwajalein eingesammelt, eine US-amerikanische Militärbasis auf den Marshallinseln, und zu einer Fähre zur Nachbarinsel Ebeye gebracht, vor der die „Truk Master“ ankern darf. Von hier aus sind es bei guten Wetterbedingungen und voller Fahrt noch mal 25 bis 30 Stunden bis zum Bikini-Atoll. Die Lagune ist so schön wie Mikronesiens Ruf es verspricht: ein gigantischer weißer Atollring aus Sand, umrandet von einem breiten Streifen aus türkisem Wasser.

Wenn man von diesem Paradies umgeben ist, fällt es schwer, sich die kontrastierenden Bilder der Zerstörung vorzustellen, die vor all den Jahren hier stattfand.

Während wir die Ausrüstung anlegen umkreist das erste Willkommenskomitee das Boot: zwei junge Tigerhaie! Die Lagune ist eine wichtige Kinderstube für die Tiere. Das flache Wasser ist voll mit jungen Weißspitzen-und Schwarzspitzenhaien. Wir werden in den nächsten Tagen zahlreiche Haie sehen – an jedem Wrack kommen Graue Riffhaie, Weißspitzen-und einige Silberspitzenhaie und beobachten die seltenen Besucher. Zuerst steigen wir ab zum Heiligen Gral des Wracktauchens: die „USS Saratoga“.

Ein fast schon mystischer Name für Tauch-und Geschichtsliebhaber. Es ist der legendäre Flugzeugträger, der in fast allen Phasen des Pazifikkriegs aktiv war. „Sara“ gilt als eines der gesegneten Schiffe, denn sie hat zwei Torpedo-und fünf Kamikazeangriffe überstanden. Sie ruht anmutig auf dem weißen Sandboden. Ihre gesamte Länge von 270 Metern ist kaum vorstellbar, wenn man über der Mitte des Flugdecks absteigt – ihre beiden Enden sind von hier nicht zu sehen. Das hölzerne Flugdeck erreicht man auf 30 Metern Tiefe. Es stellt den flachsten Tauchgang der Woche da.

Sie steht immer noch aufrecht, umsäumt von zwei Geschütztürmen, die mit doppelten 8-Zoll-Flugabwehrkanonen ausgestattet und immer noch aufwärts gerichtet sind. Der hintere Schiffsteil ist fast vollständig zerfallen und hat die Hellcat-Jagdflugzeuge, die unter dem Flugdeck geparkt waren, unter sich begraben. Glücklicherweise standen beim Test fünf Hellcats auf dem Flugdeck und wurden zur Unterhaltung der Taucher auf den Meeresboden gezogen. Zurück bei der „Saratoga“, auf 52 Metern Tiefe, ragt der kolossale Schiffsrumpf über den weißen Sandboden wie eine Burgmauer.

TAUCHGANG IN DIE INNENRÄUME

Die „Saratoga“ bietet viele betauchbare Räume, wie zum Beispiel Spülküche, Funk-und Umkleideräume, ein gepanzertes Steuerhaus, einen voll ausgestatteten Maschinenraum, Befehlszentrale und eine Krankenstation mit drei Zahnarzt-Behandlungsstühlen. Artefakte in Form von Besteck und Geschirr, elektronische Ausrüstung und Tiefseetauchhelmen liegen in den verschiedenen Räumen verteilt. Doch Vorsicht ist geboten, das Sediment in diesen Wracks ist so fein, dass die Sicht durch Aufwirbelungen schnell abnehmen kann.

Peitschenkorallen geben dem Bug des U-Boot-Wracks „Apogon“ eine bizarre Form.


Die anderen Wracks bieten in Bezug auf Geschichte und Ausstattung nicht weniger. Die 215 Meter lange „HIJMS Nagato“, das Superschlachtschiff und der Stolz der japanischen Marine, ruht verkehrtherum auf ihren Geschütztürmen der acht 16-Zoll-Kanonen und sieht in dieser dunklen Welt trotz ihrer Position immer noch bedrohlich aus. Von diesem Schiff gab Admiral Isoroku Yamamoto 1941 bekanntlich den Befehl Pearl Harbor anzugreifen. Sie war ein widerstandsfähiges Schiff und entkam zahlreichen Schlachten wie Truk und Palau und überstand alle Marineangriffe während des Kriegs. Die Brücke, von der aus der Pearl Harbor-Befehl vermutlich gegeben wurde, ist abgebrochen und liegt fast intakt neben dem umgekippten Rumpf des Schiffes. Ihre vier riesigen Schiffsschrauben ragen in Richtung Oberfläche und erinnern an Windräder. Sie sind umgeben von Schwärmen aus Glasbarschen.

DIE MACHT DER EXPLOSION

Landausflug auf Bikini: Die Internationale Atomenergieorganisation hat den Aufenthalt als unbedenklich eingestuft.


Als nächstes tauchen wir hinab zum Flaggschiff der Flotte, dem 170 Meter langen Zerstörer „USS Arkansas“, der auf 52 Metern liegt. Gebaut, um Wasserschlachten durch überlegene Feuerkraft und Geschwindigkeit zu gewinnen, spielte er eine entscheidende Rolle in dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Die dreifache 11-Zoll-Panzerschicht der Backbordseite ist verbeult. Die massive Wucht der Bombe hat senkrechte 1,5 Meter lange Dellen in die Seite gedrückt, als hätte ein Riese eine Getränkedose zerquetscht. Sie liegt verkehrtherum auf dem Grund mit ihren großen Kanonen in die Umgebung gerichtet. Die Geschütztürme erinnern mit ihrer achteckigen Form an Burgtürme. Ein Waffendeck ist durch eine Kanonenlucke zu erreichen.

Andere tolle Tauchgänge bieten außerdem kleinere Zerstörer – die „USS Anderson“ (105 Meter) und die „USS Lamson“ (106 Meter) mit aktiven 21-Zoll-Torpedos und voll beladenem Abwurfsystem für Unterwasserbomben. Das umgebaute Handelsschiff „USS Carlisle“ sank innerhalb von Minuten, nachdem die Fliegerbombe, „Able“, ihren Rumpf wie eine Blechdose komprimiert und aufgerissen hatte. Alle Schiffe in der Lagune sind überwachsen mit bizarren Korallen und scheinen ihr eigenes marines Ökosystem zu haben.

Im Vergleich zu den Flotten von Truk und Palau haben es hier nur wenige Hart-und Weichkorallen geschafft, diese Schiffsrümpfe zu besiedeln und lassen so die Artefakte praktischerweise in Takt, damit Taucher sie bewundern können. Nichtsdestotrotz sitzen auf allen Rümpfen, Schrauben, Kanonen und anderen großen abstehenden Teilen Wälder aus langen Seepeitschen umringt von zahllosen Glasbarschen. Einige Schiffe wie das wunderschöne U-Boot „USS Apogon“ sind komplett umgeben von Glasbarschwolken, die sich bewegen wie mystischer Nebel. Sie kreieren die Atmosphäre für diese Geisterflotte.

Haie und Blauflossen-Makrelen patrouillieren andauernd um sie herum. So gut wie alle Tauchgänge führen auf 40 bis 50 Meter, das bedeutet, hier wird nur technisch getaucht. Lange Deko-Stopps sind von Nöten. Taucht man vorsichtig, braucht es Stopps von 60 Minuten oder länger. Wegen der Abgelegenheit werden alle Taucher, auch jene mit Kreislaufgeräten, angehalten, die Gefahren ernst zu nehmen, mit angemessenen Gradientenfaktoren und großzügigen Zeiträumen für Deko-Stopps zu tauchen. Trotz dieser Vorkehrungen und Vorsicht, traten bei uns einige leichte Hautrötungen und Ohr-und Kopfleiden auf. Es war anstrengend für den Körper, und das sollte nicht unterschätzt werden. Die Deko-Stopps werden durch das unter der „Truk Master“ angebrachte Trapez einfach und angenehm.

Unterhaltung fand sich stets in Form von Tiger-und anderen Haien und auch einem anhaltenden Strom aus nicht brennenden gelben Papua-Quallen sowie einer Schule von jungen Pilotmakrelen, die an verharrenden Tauchern vorbeisausten. Nach so viel Zeit auf See ist es angenehm, auch mal die Insel Bikini selbst zu besuchen. Das einstige Zuhause der Bikinianer und eine vorübergehende Basis für US-amerikanische Streitkräfte, während der Zeit der Tests. Die Insel mit ihren wunderschönen weißen Sandstränden, dem türkisen Wasser und grünen Palmen wirkt gespenstig, denn sie wird gut gepflegt, ist aber immer noch verlassen.

Im Bikini-Atoll fanden nach „Able“ und „Baker“ noch 21 weitere Tests statt. Nur wenige Überreste sind aus dieser Zeit verblieben, abgesehen von ein paar verlassenen Bunkern. Und ein Dorf, gebaut für die Bikinianer mit Zuschüssen und dem schlechten Gewissen der USA, zu dem Zeitpunkt, als eine sichere Rückkehr noch angenommen wurde. Nachdem festgestellt wurde, dass Land, Grundwasser, Kokosnüsse und Krabben immer noch verseucht waren, wurde das Dorf wieder verlassen. Heute wird es von einem Team aus sieben wechselnden Bikinianern für Besucher und die mögliche Rückkehr der Gemeinde erhalten. Alle Lebensmittel und Getränke müssen importiert werden.

Nachdem wir eine Woche an diesem unglaublichen Ort getaucht sind, versetzen uns die Erfahrungen ins Staunen. Diese Geisterflotte ist anders als alle anderen. Die Wracks werden selten besucht und sind überseht von Artefakten und Waffen. Es ist eine Flotte, die zwar künstlich versenkt wurde, aber nicht durch gebohrte Löcher, sondern durch die Kraft von zwei Atombomben.

Die „Truk Master“ im Bikini-Atoll.


Reisezeit: Mai bis September
Anreise: mit United Airlines nach Kwajalein
Voraussetzungen: Brevetierung zum technischen Tauchen bis 50 Meter und reichlich Erfahrung werden empfohlen
Wassertemperatur: 20–30 Grad Celsius
Info: www.masterliveaboards.com

Schönste Strände: Das Bikini-Atoll sieht einfach paradiesisch aus.


Der Zahnarztstuhl steht in dem Flugzeugträgerwrack „Saratoga“.


Das Hellcat-Jagdflugzeug sank zusammen mit der „Saratoga“.


ALLE FOTOS: S. LORENZ, WIKIPEDIA (1)