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Die Ozeankrieger


HÖRZU Wissen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 17.01.2019

Die Öko-Aktivisten vonSEA SHEPHERD riskieren ihr Leben im Kampf gegen Verbrecherbanden, die rücksichtslos Fischbestände plündern


Artikelbild für den Artikel "Die Ozeankrieger" aus der Ausgabe 1/2019 von HÖRZU Wissen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HÖRZU Wissen, Ausgabe 1/2019

Kapitän Paul Watson gründete die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd Conservation Society 1977


Peter Hammarstedt (r.) und Sid Chakravarty, die Kapitäne der „Bob Barker“ und „Sam Simon“


Riskantes Manöver: Die „Bob Barker“ und die „Thunder“ drohen zu kollidieren


Wer sich bei stürmischer See nicht an Deck festbindet, droht im eisigen Wasser zu ertrinken


Einsatzort ANTARKTIS: Gefischt wird alles – ohne Rücksicht auf Verluste

WILDERER dezimieren die geschützten Bestände des ...

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WILDERER dezimieren die geschützten Bestände des Antarktisdorsches. Die illegalen Trawler ausfindig und dingfest zu machen, das erfordert unbedingten Durchhaltewillen, eine robuste Kondition – und keine Scheu vor Konflikten.

Die „Thunder“ zieht ihr Netz an Bord. Aktivisten werden es gleich kapern


Mühsam befreien die Ozeankrieger eine Krabbe aus einem Fischernetz


Auf der sinkenden „Thunder“ versuchen Aktivisten, Beweise zu sichern


„EINE GRUPPE entschlossener Menschen kann Berge versetzen.“
PETER HAMMARSTEDT, KAPITÄN & KAMPAGNENLEITER


D ie Nerven der Crew der „Thunder“ liegen blank. Seit Tagen verfolgt ein Schiff der Umweltorganisation Sea Shepherd den illegalen Fischkutter. Als sich die Aktivisten in Schlauchbooten auf Rufweite nähern, um mit den Fischern zu sprechen, schleudern die ihnen Eisenketten und Bolzen entgegen. Dass niemand ernsthaft verletzt wird, grenzt an ein Wunder. Die Aktivisten ziehen sich zurück. Vorerst. Doch ihre Zermürbungstaktik werden sie fortsetzen. Denn bei ihrem Einsatz für die schutzlosen Meereskreaturen schrecken sie vor keiner Auseinandersetzung zurück. Auch wenn sie dabei ihr Leben riskieren.

100 MILLIONEN TOTE HAIE

Die Aktionen von Sea Shepherd richten sich nicht gegen irgendeinen armen Fischer, der mal eine Makrele mehr angelt, als die Quote erlaubt. Die Organisation verfolgt multinationale kriminelle Banden, die ihr Unwesen auf hoher See treiben. „Da draußen geschehen eine Menge Verbrechen, weil lange Zeit niemand darauf geachtet hat. Jetzt tun wir das“, sagte Interpol-Ermittler Alistair McDonnell zu Beginn der Verfolgung der „Thunder“ kämpferisch. „Sie gehört zu einer Flotte von sechs Schiffen, die zwei Touren im Jahr absolvieren und mit jeder Tour fünf Millionen Dollar Gewinn erzielen. Und das seit zehn Jahren.“ Auf zwölf bis 23 Milliarden US-Dollar wird der jährliche Gewinn aus illegalem Fischfang weltweit geschätzt. Viele der rund 100 Millionen Haie, die jedes Jahr getötet werden, sterben wegen ihrer Flossen, die ihnen nicht selten bei lebendigem Leibe abgeschnitten werden. Haifischflossensuppe gilt in manchen Ländern als Statussymbol. Insgesamt ist der Bestand großer Raubfische in den Weltmeeren um 90 Prozent geschrumpft.

Sea Shepherd wird von ihren Gegnern „Ökoterrorismus“ vorgeworfen, weil sie in der Wahl der Mittel nicht eben zimperlich ist. So versenkten die Aktivisten nach eigenen Angaben ab 1986 die halbe isländische Walfangflotte, was den kommerziellen Walfang Islands für 16 Jahre stoppte. Doch üblicherweise arbeiten die Umweltschützer mit nationalen und internationalen Behörden zusammen. Im Fall der „Thunder“ etwa ziehen Sea Shepherd und Interpol an einem Strang.

Über Wochen folgen die Crews der „Bob Barker“ mit Kapitän Peter Hammarstedt und der „Sam Simon“ mit Kapitän Sid Chakravarty die „Thunder“ in Sichtweite, um illegales Fischen zu verhindern und die Mannschaft zum Aufgeben zu bewegen. „So eine Gruppe entschlossener Menschen kann Berge versetzen“, sagt Peter Hammarstedt. Immer wieder kommen die Aktivsten in brenzlige Situationen, beispielsweise als die „Thunder“ durch das Packeis des Südpolarmeeres zu entkommen versucht und ihre Verfolger größte Mühe haben, sich nicht abschütteln zu lassen und ihr Schiff heil durchs Eis zu bringen.

Die Erfolgserlebnisse bleiben nicht aus, etwa als es gelingt, 72 (!) Kilometer illegale Fangnetze der „Thunder“ sicherzustellen und den Behörden von Mauritius zu übergeben. Etliche Tiere – von der Krabbe bis zum Buckelwal – können sie wieder in die Freiheit entlassen. Doch es gibt auch dunkle Momente, zum Beispiel wenn die Aktivisten durch Berge seltener oder viel zu jung gefangener, qualvoll verendeter Fische waten müssen.

Nach 11.500 Seemeilen Verfolgungsjagd geschieht dann das Unglaubliche: Feuer an Bord der „Thunder“! Offenbar von der Führungscrew gelegt, um das Schiff zu versenken, bevor Beweise gesichert werden können. Die Besatzung kann gerettet werden. Drei Offiziere werden festgenommen und später wegen Urkundenfälschung, Umweltverschmutzung, Verursachung von Umweltschäden und Fahrlässigkeit verurteilt.

BLUTBAD IM LIVESTREAM

Kapitän Paul Watson zählte 1971 zu den Gründungsmitgliedern von Greenpeace, verließ die Umweltorganisation jedoch schon bald im Streit und gründete 1977 die Sea Shepherd Conservation Society mit Sitz in Washington. Die Aufgabe des ersten Schiffes, der Sea Shepherd, war es, den illegalen Walfänger „Sierra“ zu orten, zu rammen und zu beschädigen. Schnell konnte die Flotte ausgeweitet werden. Die Kampagne gegen die kanadische Robbenjagd – Jahr für Jahr wurden Hunderttausende Sattelrobbenbabys mit Knüppeln erschlagen oder nur betäubt und gehäutet – brachte Watson und seine Organisation international in die Schlagzeilen. Mit dem Erfolg, dass etwa die EU den Import von Produkten aus der Robbenjagd verbot.

Neben der bereits erwähnten Aktion gegen den isländischen Walfang kämpft Sea Shepherd seit 1981 gegen das Walund Delfinschlachten in Japan. Die Dokumentation der jährlichen Massaker in der Bucht von Taiji war der Anstoß für den 2010 oscarprämierten Dokumentarfilm „The Cove“ („Die Bucht“). Immer von September bis März lässt Sea Shepherd das Geschehen in der Bucht von einem Filmteam dokumentieren und stellt es als Livestream ins Internet.

Zu den jüngeren Projekten zählt außerdem die Zusammenarbeit mit den Behörden von Liberia, Gabun und Tansania. Sea Shepherd stellt Schiffe und Crews, um illegale Fischerei in den Hoheitsgewässern dieser afrikanischen Länder aufzudecken, die drei Staaten stellen die Polizeikräfte. „Operation Albacore“ heißen die Kampagnen, in die unter anderem wieder die „Bob Barker“ eingebunden ist. Allein bei der dritten „Albacore“-Aktion konnten drei illegale Schleppnetzschiffe in Meeresreservaten festgesetzt werden: die „Hua Yi 5“ unter kongolesischer Flagge und die unter chinesischer Flagge fahrenden Fangschiffe „Jin Li 961“ und „Jin Li 962“, die über Äquatorialguinea in die Gewässer Gabuns eindrangen, wo sie in geschützten Reservaten wilderten.

Millionen Fische verenden täglich in illegal ausgebrachten Netzen


Drohnen liefern Informationen über das Vorgehen der Fischer


Zwei Sea-Shepherd-Aktivistinnen bergen ein illegales Fischernetz


Die „Farley Mowat“ mit einem Patrouillenboot der mexikanischen Marine


Einsatzort MEXIKO: Auch vor den letzten Golftümmlern macht die Gier nicht halt

DIE VAQUITAS leben nur noch im Golf von Kalifornien, ihr Bestand ist auf 30 Tiere zurückgegangen. Sie sind Beifang bei der Jagd nach seltenen Totoabas, die auf Asiens Schwarzmärkten Tausende Dollar erzielen – pro Fisch!

Kapitän Peter Hammarstedt mit einem Strafverfolger aus Gabun


Der Fischkutter „Montecelo“, gestellt von der „Bob Barker“ (hinten)


Eine Meeresschildkröte ist als Beifang in einem Netz gelandet


Trawler dringen in fremde Hoheitsgebiete ein, erbeuten riesige Mengen an Fisch


Einsatzort AFRIKA: Statt Thunfisch werden oft Haie und andere Arten gefangen

VIELE STAATEN haben Schutzmaßnahmen für ihre Küstengebiete erlassen, doch ihnen fehlt die nötige Ausrüstung, um deren Umsetzung überwachen zu können. Daher bilden Sea Shepherd und Behörden gemeinsame Einsatzteams.

Beamte der Fischereibehörde des afrikanischen Inselstaats São Tomé konnten von Bord der „Bob Barker“ aus das Langleinenschiff „Vema“ festsetzen. Es fuhr unter senegalesischer Flagge, die eigentlichen Auftraggeber vermutet Sea Shepherd in Spanien. Die „Vema“ hatte die Genehmigung, „Thunfisch und vergleichbare Arten“ zu fischen. Tatsächlich waren die Frachträume mit zwei Tonnen Haikadavern gefüllt, deren Flossen abgetrennt waren. Kapitän und Kampagnenleiter Peter Hammarstedt findet es „alarmierend, dass Industriefischereischiffe – viele davon aus Europa – weiterhin Haie unter dem Deckmantel von Thunfisch-Lizenzen massakrieren.“

Bei den Kampagnen der „Operation Milagro“ arbeitet Sea Shepherd mit den mexikanischen Behörden zusammen. Das Ziel: die letzten Vaquitas (auch Golftümmler genannt) vor dem Aussterben zu bewahren. Weltweit leben die scheuen Kleindelfine nur an einem Ort: dem Golf von Kalifornien an der Westküste Mexikos. Ihr Bestand wird auf unter 30 Exemplare geschätzt. Nur alle zwei Jahre kann ein Golftümmlerweibchen ein Kalb gebären, die natürliche Lebenserwartung liegt zudem gerade mal bei 20 Jahren. Gejagt wird gar nicht der Tümmler, sondern der ebenfalls seltene Totoaba. Diese Barschart wird mit illegalen Stellnetzen gefangen, in denen sich auch Vaquitas verfangen und ertrinken.


UNMÖGLICHES möglich zu machen, das ist etwas, was wir seit 40 Jahren tun.“
PAUL WATSON, GRÜNDER VON SEA SHEPHERD


SCHÜSSE AUF DROHNEN

Die Totoabas werden wegen ihrer Schwimmblasen gejagt. Die werden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, eine einzige kann laut Sea Shepherd auf dem Schwarzmarkt in China umgerechnet mehr als 16.000 Euro erzielen. Ihre medizinische Wirkung ist allerdings in keiner Weise bewiesen.

Allein Anfang 2018 wurden innerhalb von nur einer Woche zwei Drohnen der Umweltschützer abgeschossen: eine in der Nacht und eine am Tage. Wilderer holten mitten im Vaquita-Schutzgebiet Stellnetze ein und wollten sich dabei verständlicherweise nicht beobachten lassen. Während die mexikanische Marine die Wilderer verfolgte, barg die Crew der „John Paul DeJoria“ das illegale Netz und konnte einen Totoaba befreien, der mit dem Tod rang. Wie so oft in den mehr als vier Jahren der Aktion: „Wären nicht Hunderte Netze von uns konfisziert worden, hätten unsere Drohnen nicht nachts Wilderer abgehalten, dann wäre der Golftümmler jetzt ausgestorben“, sagt der Geschäftsführer von Sea Shepherd Paul Watson. „Manche Menschen behaupten dennoch, es sei eine aussichtslose Sache und das Aussterben sei unvermeidbar. Wir sind anderer Meinung. Das Unmögliche möglich zu machen, das ist etwas, was wir seit 40 Jahren tun.“

Die Crew der „Emanuel Bronner“ hat einen toten Schweinswal geborgen


Die Flagge von Sea Shepherd erinnert an die eines Piratenschiffs


Mitglieder der „Operation Baltic Sea“ beobachten von Land aus das Meer


Trauriger Anblick: Ein toter Schweinswal treibt bei Eckernförde an der Wasseroberfläche


Einsatzort OSTSEE: Schweinswale verenden in Stellnetzen im Schutzgebiet

NUR NOCH 500 TIERE leben in der Ostsee. Offiziell haben sich die Anrainer verpflichtet, die letzten Schweinswale zu schützen. Doch die Stellnetze des kommerziellen Fischfangs sind in den Schutzgebieten weiterhin erlaubt.

Auch vor unserer Haustür. Hier patrouilliert die „Emanuel Bronner“ im Rahmen der „Perkunas“-Kampagne (benannt nach einem baltischen Donnergott), um Schweinswale, von denen laut Sea Shepherd nur noch 500 Exemplare in der Ostsee leben, vor dem Aussterben zu bewahren. Denn obwohl die Tiere unter dem Schutz des EU-Rechts stehen und sich die Anrainerstaaten Deutschland, Polen, Dänemark, Finnland, Schweden und Litauen verpflichtet haben, Schutzmaßnahmen für die Schweinswale zu ergreifen, ist der kommerzielle Fischfang in den „besonderen Erhaltungsgebieten“ weiterhin erlaubt. Die Säuger verenden als Beifang in Grundstellnetzen.

ROBOTER AUF PATROUILLE

„Wir verlangen dort ein Verbot von Stellnetzen“, unterstreicht Reinhard Grabler, Leiter der „Perkunas“-Kampagne. „Sie in Schutzgebieten zu erlauben ist eine Verhöhnung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie“, die EU-Staaten zu gesetzlichen Schutzmaßnahmen verpflichtet. Er fordert die betroffenen Regierungen auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen. Die „Emanuel Bronner“ dokumentiert bei ihren Patrouillen die Standorte der Netze in den Schutzgebieten und meldet illegale Netze den jeweiligen Länderbehörden. Erstmals wird dabei ein ferngesteuerter Unterwasserroboter eingesetzt, um die Netze in geschützten Gebieten effektiv zu überwachen: „So können wir aus sicherem Abstand sehen, was in den Netzen ist, und sind nicht von den Informationen der Fischer abhängig“, heißt es bei Sea Shepherd. Denn der Beifang von geschützten Schweinswalen werde häufig verschleiert – aus Angst, dass das Fischen mit Stellnetzen verboten werden könnte.


FOTOS S. 54–55: SIMON AGER/SEA SHEPHERD (2), TALIERCIO/LAIF; S. 56–57: SIMON AGER/ SEA SHEPHERD (6), PIXLEY/COLE/LAIF (2), S. 58–59: JAMES/LAMBOURNE/RAUCH/SEA SHEPHERD (8)