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Die schönsten Urlaubsziele der Hoheiten


Adel heute - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 10.05.2019

Die „Insel der Schönheit“ ist ihr zweites Zuhause geworden

Fürstin Charlene

Romantische Buchten mit herrlichen Sandstränden, idyllische alte Bergdörfer, schraffe Felsen an der Küste oder schwarze Lavastrände – ja, Korsika ist wirklich eine vielseitige Insel. Die Franzosen nennen sie die „Insel der Schönheit“ weil sie – bis auf die großen Städte Bastia im Norden und Ajaccio im Westen – nahezu unberührt ist. Hier ticken die Uhren anders, besonders in den Dörfen scheint manchmal die Zeit stehen geblieben zu sein. Dort mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen, ist nicht immer ganz einfach, viele Korsen sind ...

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Bildquelle: Adel heute, Ausgabe 6/2019

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... Fremden gegenüber erstmal skeptisch. Haben sie aber einen erstmal ins Herz geschlossen, bieten sie ihnen auf ihrer Insel den Himmel auf Erden. Den möchte auch Fürstin Charlene (41) immer wieder gern erleben. Mehrfach reist sie im Sommer nach Korsika. Freunde von ihr und Albert (60) haben hier – an der vom Tourismus fast noch verschonten Westküste – ein Ferienhaus. Anders als in Monaco kann sie hier die Ruhe genießen – und das ganz normale Leben …

Raus aus der Hochhaul-uetropole Monaco, hinein in die pure Natur: Charlene hat sich schon lange in Korsika verliebt


Im Hinterland findet man idyllische Bergdörfer, wie hier Evisa im Nordwesten


Der „Plage du Lodu“ im Noden Korsikas. Der Sand ist weiß, das Wasser türkis – ein Hauch von Karibik in Europa


Die Hauptstadt Ajaccio im Westen der Insel. Hier pulsiert das Leben bis tief in die Nacht


Toskana: Prinzessin Beatrix

Bummeln macht in Siena Spaß, die Stadt hat viel zu bieten, ist mit rund 50 000 Einwohnern aber überschaubar


Prinzessin Beatrix liebt ihren Urlaub in der Toskana. Seit fast 50 Jahren hat die Königsfamilie hier ein Ferienhaus


Wer absolute Ruhe sucht, ist hier genau richtig: die Toskana! Sie beeindruckt mit sanften Hügeln, Weinbergen, alten Gutshöfen – und, abgesehen von den großen Städten wie Florenz oder Livorno, mit einer einzigar tigen Stille. Mittendrin, im idyllischen Örtchen Tavernelle, besitzt die niederländische Königsfamilie schon seit Jahrzehnten ein Sommerhaus. König Willem-Alexander (51) hat hier schon als Kind seine Ferien verbracht, heute ist es meist Prinzessin Beatrix (81), die hier Erholung sucht. In den 90er-Jahren drohte die Toskana zum Tummelplatz von Schicki-Mickis und Neureichen zu werden. Doch die hat es zum Glück wieder in andere Regionen verschlagen. Heute freuen sich die überwiegend älteren Bewohner über ein Glas Chianti-Wein im Schatten von hohen Zypressen, essen eine „Cacciucco“, eine Fischsuppe, und erfreuen sich einfach an der fast nicht enden wollenden Landschaft.

Sanfte Hügel und weite Landschaften – in der Toskana ist Erholung garantiert


Magerö Mette und Haakon

Auf der kleinen Halbinsel geht es alles andere als turbulent zu

Auf den felsigen Böden von Magerö wurde vor 26 Jahren das Ferienhaus der norwegischen Königsfamilie errichtet


Man muss schon einen besonderen Geschmack haben, um Magerö zu lieben. Die Halbinsel im Süden Norwegens besteht überwiegend aus Felsen und Wald. Weniger als 80 Häuser wurden hier erbaut, man darf also mit guten Gewissen von einer einsamen Insel sprechen. Die norwegische Königsfamilie liebt dieses kleine Eiland in der Nordsee. Vor 26 Jahren errichtete König Harald (81) hier einen einstöckigen Bungalow. Der bietet zwar einen Pool, aber ansonsten nur recht wenig Luxus. Es sollte wie ein „ganz normales Zuhause“ sein. Seit der Hochzeit von Haakon (45) und Mette-Marit (45) im Jahr 2001 nutzen sie nun meist im Sommer das Anwesen aus Holz und Glas. Ein paar Stufen führen hinunter ans Meer, hier liebt es das Kronprinzenpaar zu surfen oder mit ihren Kindern ein paar Runden um die Wette zu schwimmen. Meistens aber im schützenden Neopren-Anzug, denn auch im Sommer beträgt die Wassertemperatur nur rund 16 Grad. Wie gesagt: Man braucht einen besonderen Geschmack …

Viel Spaß im Meer: Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit genießen den Sommer auf der Halbinsel Magerö


Charles und Camilla

Viel Natur, Stille und keine Hitze – für sie ist es im Sommer das Richtige

Hier lässt es sich leben: Das romantische Schloss Birkhall von Prinz Charles


Die Burg Dunotter thront auf einem kleinen Felsen bei Aberdeenshire an der Ostküste Schottlands


Charles und Camilla lieben die weiten Naturwelten von Schottland – und das ganz besonders milde Klima


Nein, große Allüren hat sie wirklich nicht. Nur eines hasst Camilla (71) wie die Pest: Hitze! Bei offiziellen Auslandsreisen wie zuletzt in die Karibik, kommt sie daran natürlich nicht vorbei, im Urlaub will sie aber auf gar keinen Fall hohe Temperaturen. Deswegen geht es für sie und Charles im Sommer meist nach Schottland. Wenn man hier von „warm“ spricht, zeigt das Thermometer meist kaum mehr als 20 Grad, und mit durchschnittlichen zwei Sonnenstunden pro Tag ist die Gefahr von Verbrennungen auf der Haut auch ziemlich gebannt. Mitten im Land besitzt Charles sein kleines Schlösschen Birkhall, im Sommer für viele Wochen das Zuhause für ihn und Camilla. Die Landschaft? Genau wie in jedem Reiseführer beschrieben. Saftig-grüne Wiesen, steile Felsen an der Küste, alte Burgen und teils unheimliche Täler. Das Thronfolgerpaar erholt sich hier bei langen Wanderungen, reiten gemeinsam aus, oder machen ein gemütliches Picknick an einem idyllischen Bach. Es ist die pure Erholung und Balsam für jede Seele – natürlich nur, wenn man nicht mehr als 20 Grad braucht …

Die über 100 Jahre alte Glenfinnan-Eisenbahnbrücke fügt sich harmonisch in die Landschaft ein


Mallorca: Letizia und Felipe

Sie ist und bleibt die Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca! Aber natürlich strömen auch aus andere Ländern Urlauber auf die Sonneninsel im Mittelmeer. Rund 14 Millionen Touristen werden pro Jahr gezählt. Unter ihnen sind auch Königin Letizia (46) und König Felipe (51). Meist im August geht es für sie mit ihren Töchtern Leonor (13) und Sofia (11) nach Mallorca. Hier erholen sie sich im Marivent-Palast in Cala Major im Westen der Insel. Zu dieser Jahreszeit sind Temperaturen über 40 Grad keine Seltenheit, deswegen sieht man die Königsfamile – außer bei offiziellen Fototerminen – meist auch nur in den späten Nachmittagsstunden am Strand oder abends bei Restaurantbesuchen in den idyllischen Gassen von Palma. Wer es nicht so heiß mag, besucht Mallorca am besten im Frühling. Die Mandelblüte beginnt hier schon Ende Februar und in den Monaten März und April hat es tagsüber rund angenehme 18 Grad – und trotzdem schon durchschnittlich sieben Sonnenstunden am Tag.

Keine großen Hotelburgen, sondern typische mallorquinische Häuser findet man in der Bucht von Soller in Palma


Ein Besuch der Kathedrale von Palma aus dem 14. Jahrhundert darf bei keinem Ausflug in die Hauptstadt fehlen


Kurz nach der Ankunft auf Mallorca gibt es regelmäßig einen offiziellen Fototermin. Danach genießen Letizia, Felipe, Leonor und Sofia ganz ungestört ihre Ferien auf der Insel


Griechenland: Willem-Alexander

Sommer in Holland? Da hat man nun nicht immer eine Schönwetter-Garantie. Das ist in Griechenland anders. Hier ist auf Sonnenschein, blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen Verlass. Vor sieben Jahren bauten sich Willem-Alexander (51) und Maxima (47) dort ein Ferienhaus. Sie entschieden sich für das Dorf Doroufi auf den Peloponnes. Wobei „Dorf“ sogar noch übertrieben ist. Ganze 28 Einwohner gibt es in Doroufi, keine großen Geschäfte, keine Edelrestaurants. Hier erlebt man ein ganz authentisches und rustikales Griechenland. Der nächste größere Ort, Kranidhion, ist fünf Kilometer entfernt. Dort gibt es sogar einen LIDL! Den braucht das Königspaar natürlich nicht. Willel-ulexander und Maxima lieben die mediterrane Küche und erfreuen sich in kleinen gemütlichen Restaurants an „Chtapodi scharas“, gegrillte Krakenarme, oder „Stifado“, ein Schmortopf aus Lammfleisch mit Zwiebeln und Zimtstangen. Dazu noch ein leckerer Rotwein und ungetrübten Ferien steht nichts mehr im Weg …

Kleine, einfache Restaurants in engen Altstadtgassen. Hier gibt es landestypisches Essen zu bezahlbaren Preisen


Wie in Griechenland üblich, ist das Ferienhaus von Maxima und Willem-Alexander in Doroufi ganz in Weiß gehalten


Die Kreuzfahrerburg Castel da Mar auf der Halbinsel Peloponnes ist ein beliebtes Ausflugsziel


Hvar: Mary und Frederik

Das Kronprinzenpaar liebt eine kleine Perle in der Adria

Genau 1244 Inseln befinden sich vor der Küste Kroatiens. Hvar ist davon zwar nicht die größte, aber mit 67,5 Kilometern die längste. In zwei Stunden ist man mit der Autofähre von Split auf diesem absolut sehenswerten Eiland – in das sich Mary (47) und Frederik (50) schon vor Jahren verliebt haben. Mittlerweile gibt es sogar Überlegungen, sich dort ein Ferienhaus zu kaufen. Der erste Eindruck den man als Urlauber hat: Hvar ist noch sehr ursprünglich. Betonklötze oder riesige Bettenburgen gibt es hier nicht. Ein bisschen fühlt man sich wie im Italien der 50er-Jahre. Wer Trubel braucht, fährt am besten in die gleichnamige Hauptstadt Hvar im Westen der Insel. Restaurants, Boutiquen und Diskotheken gibt es hier im Überfluss. Wer es beschaulicher mag, ist im Städtchen Jelsa am besten aufgehoben, mit seinem kleinen süßen Hafen und urigen Plätzen. Außerdem hat man von hier aus einen grandiosen Blick auf das kroatische Festland mit seinen über 2 000 Meter hohen Bergen …

Lange Sandstrände sucht man auf Hvar vergebens, dafür gibt es auf der ganzen Insel beschauliche kleine Buchten


Der Hafen der Stadt Hvar auf der gleichnamigen Insel – hier tobt das Leben


Stari Grad im Nordwesten der Insel – hier kommen die meisten Autofähren vom Festland an


Hydra: Herzogin Meghan

Kleine Gassen mit noch kleineren Restaurants findet man überall auf der Insel, pompöse Flaniermeilen jedoch nicht


Schon seit vielen Jahren genießt Meghan auf Hydra das süße Leben


Es ist nicht unbedingt die bekannteste Insel, aber trotzdem ist Hydra, 65 Kilometer südwestlich von Athen, ein ganz besonderes Fleckchen Erde. Nur eines darf man hier nicht erwarten: überschwänglichen Luxus! Es gibt keinen Flughafen, Autos sind auf der ganzen Insel verboten, ebenso wie Diskotheken, Pools, Tennisplätze – und Plastikstühle. Die 2000-Einwohner-Insel soll so ursprünglich wie möglich bleiben. Und genau das macht sie für viele so anziehend. Auch Herzogin Meghan (37) verbrachte in den letzten Jahren regelmäßig ihre Sommerferien auf Hydra. „Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit“, schwärmt die Ehefrau von Prinz Harry (34). Denn noch nicht einmal Handy-Empfang hat man. Antennenmasten und Satellitenschüsseln sind nämlich auch nicht erlaubt. Eine moderne Errungenschaft gibt es seit fünf Jahren aber nun doch: frisches Trinkwasser. Das lieferte früher täglich ein Schiff, heute versorgt eine moderne Entsalzungsanlage die Menschen mit Wasser. Und die ist sogar behördlich

Der kleine Hafen der Hauptstadt Hydra – für luxuriöse Yachten ist hier kein Platz


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