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Die schrägsten Anekdoten


HÖRZU - epaper ⋅ Ausgabe 13/2020 vom 20.03.2020

Horst Lichters Trödelshow gibt’s schon seit 2013. Ein Buch verrät nun Skurriles & Lustiges aus der beliebten Sendung


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Bildquelle: HÖRZU, Ausgabe 13/2020

Dass, Bares für Rares‘ so ein Riesenerfolg werden würde, konnte niemand ahnen“, sagt Horst Lichter.

„Aber ein bisschen gehofft hab ich’s schon.“ Nach dem Erfolgsrezept des Formats gefragt, sagt der Moderator und Koch, der selbst ein begeisterter Sammler ist: „Ich glaube, dass die Zuschauer das auch spüren: mein Herzblut, mein echtes Interesse, meine Neugier und meine Leidenschaft.“ Durch 1270 Ausgaben der Trödelshow hat Lichter bis zum 20. März dieses Jahres geführt, und alle Fans hoffen, ...

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... dass mindestens noch einmal so viele dazukommen.Ein neues Buch (siehe rechts) versammelt die unterhaltsamsten Anekdoten und viele Infos rund um die Sendung, die 2018 als bestes Dokutainment-Format mit der GOLDENEN KAMERA geehrt wurde.

Der silberne Pott

Als Blumentopf will der Vater von Alexandra Zepf die Schale verwenden, die er für fünf Mark bei einer Haushaltsauflösung kaufte. Als er merkt, dass sie aus Silber ist, landet sie auf dem Wohnzimmerschrank, wo sie 40 Jahre herumsteht. Für das edle Stück zahlt Händler Julian Schmitz-Avila 1650 Euro – eine Gewinnspanne von 66.000 Prozent, die bisher höchste in der Sendung.

Die Altpapiersammlung

Rund 1100 Ausgaben der Science-Fiction-Reihe „Perry Rhodan“ schleppt Ingo Wirtz im Auftrag seines Schwiegervaters zu „Bares für Rares“. Als kein Händler auf die Heftchen bieten will, sagte er: „Dann schmeiß ich die Dinger auf dem Rückweg einfach in die Mosel.“ Julian Schmitz-Avila erbarmt sich und bietet einen Zehner, den der Verkäufer auch annimmt – der bisher niedrigste Verkauf.

BUCHTIPP

Horst Lichter,
Bernd Imgrund
Bares für Rares
Riva
208 Seiten
19,99 Euro

Ein Mann für “ alle Fälle

„Trödelprinz“ wird der Westfale Sven Deutschmanek, gelernter Kfz-Mechaniker und Inhaber eines Antiquitätengeschäfts, genannt. Sein Fachwissen ist stets gefragt, wenn es gilt, Designklassiker oder besonders skurrile Objekte zu bewerten. Und: Der Mann hat Humor. Als ihm 2018 die Karnevalsgesellschaft seiner Geburtsstadt Steinheim ihren Rosenmontagsorden verleiht, erklärt er in seiner Dankesrede: „Es ist wie immer: Ich stehe hinter dem Pult, und vor mir stehen Leute mit alten Klamotten.“

Tasche mit Promibonus

Zur allerersten Sendung am 4. August 2013 bringt der damalige Referendar Jan Deurer eine Adidas-Tasche mit. Ein Flohmarktfund für fünf Euro. Erst zu Hause bemerkte er den mit Kuli geschriebenen Namen „Wolfgang Overath“. Als er den Fußballer später zufällig traf, bestätigte der, dass er die Tasche bei der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko dabeihatte. Das beige Ungetüm geht für 480 Euro an Ludwig „Lucki“ Hofmaier, eigentlich Bayern-Fan: „Aber der Overath bedeutet mir was, der war ein großer Spieler. Deshalb habe ich die Tasche auch nie weiterverkauft. Die bleibt bei mir, manche Sachen gibt man einfach nicht

Die Weltsensation

Das bisher teuerste Stück wechselt für 42.000 Euro den Besitzer: ein päpstliches Pektorale, ein Brustkreuz, besetzt mit 40 Karat Diamanten, entstanden um 1700. Im Inneren: drei Holzsplitter vom Kreuz Jesu, deren Echtheit ein päpstliches Siegel auf der Rückseite garantiert. Horst Lichter: „Eine Weltsensation!“ Käuferin Susanne Steiger (r.), die Tränen in den Augen hat: „Nach so etwas sucht man sein Leben lang. Ich habe heute Abend die Nadel im Heuhaufen gefunden.“

Göttlicher Schmied

Im Auftrag ihrer 85-jährigen Mutter bieten Thomas und Werner Friedrichs eine Bronzefigur an, laut Experte Albert Maier ein Abguss der berühmten Skulptur „Le Travail“ („Die Arbeit“) von Charles-Auguste Lebourg. Sie zeigt Hephaistos, den griechischen Gott der Schmiedekunst. Weil auf dem Sockel „Acquis par la Ville de Paris“ („Eigentum der Stadt Paris“) steht, kommt jedoch der Verdacht auf, es könnte sich um Beutekunst handeln. Wäre das der Fall, stünde der Verkauf unter Strafe, das Objekt müsste zurückgehen an den rechtmäßigen Besitzer. Zehn Tage später ist der Fall geklärt: Der Sockelaufdruck diente oft als verkaufsfördernde Maßnahme – auch hier. Der Schmied geht für 1100 Euro an Wolfgang Pauritsch.

Von der Rolle

Ungefähr 5000 Jahre ist das älteste Objekt, das in der Sendung angeboten wurde: ein babylonisches Rollsiegel aus Bergkristall. „Wirklich spektakulär, so etwas mal in der Hand zu halten“, sagt Fachmann Albert Maier. Der Rundstempel hinterlässt auf weichem Material wie Ton oder Wachs einen Abdruck, so entsteht eine Art Etikett. Benutzt wurde er vor allem zum Versiegeln von Gefäßen für den Transport. Höchste Bieterin ist mit 1200 Euro Susanne Steiger.