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Die sieben Leben des Tiger Woods


GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 20/2020 vom 20.01.2020

Der Sieg von Tiger Woods beim US Masters 2019 trägt den Zusatz „historisch“ zurecht. Elf Jahre und viel zu viele Rücken- und Knie-Operationen nach dem US Open-Sieg 2008 meldete sich in Augusta einer zurück, den viele schon abgeschrieben hatten. Mal sehen, wer in diesem Jahr die großen Geschichten schreibt, das bestimmt wird von den Major-Turnieren, dem Kampf um Olympisches Gold in Japan und dem Ryder Cup Tiger Woods lässt all seine Emotionen raus. Gerade hat er den entscheidenden Putt zum Masters-Sieg 2019 versenkt. 2/2020 GOLFMAGAZIN.de 33


Seit 1934 wird in Augusta/ Georgia das US Masters gespielt – und ...

Artikelbild für den Artikel "Die sieben Leben des Tiger Woods" aus der Ausgabe 20/2020 von GOLF MAGAZIN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: GOLF MAGAZIN, Ausgabe 20/2020

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... nur hier! Vom 2. bis 5. April geht es um 11 Millionen Dollar und das berühmte Grüne Jackett.

US MASTERS: TIGERS NEUES LEBEN

Mit seinem Sieg bei der Tour Championship 2018, dem ersten nach fünf Jahren, hatte Tiger Woods bewiesen, dass er noch was reißen kann, wenn er vier gute Tage durchhält. Er suchte sich dafür genau den Ort aus, der ihm am liebsten ist: Augusta National, „mein Wohnzimmer“. Vier Mal hatte er dort zwischen 1997 und 2005 schon gewonnen; jetzt, im April 2019, holte er sich sein fünftes Grünes Jackett und den 15. Majortitel insgesamt. Nur Jack Nicklaus (18) hat mehr.

US PGA CHAMPIONSHIP: SCHAFFT KOEPKA DAS TRIPLE?

Die Pose, die Sie rechts sehen, ist bekannt, denn Brooks Koepka gewann die beiden letzten Ausgaben der PGA Championship, und das auch noch sehr überlegen. Was von seinem Triumph im vergangenen Jahr hängengeblieben ist? Dass er auch den als extrem schwierig bekannten Black Course des Bethpage State Parks bei New York auseinandernahm und dem Rest der Weltelite keine Chance ließ. Martin Kaymer, der als PGA Champion von 2010 qualifiziert war, scheiterte mit 5 über Par nach zwei Runden knapp am Cut. Den Platz des Harding Parks von San Francisco kennt der Deutsche seit dem WGC Match Play 2015.

Die PGA Championship war über Jahrzehnte das letzte Major der Saison. Im vergangenen Jahr rutschte es nach vorn, steigt jetzt vom 14. bis 17. Mai im TPC Harding Park (San Francisco). Preisgeld: 11 Millionen.

Martin Kaymer hat keine guten Erinnerungen an den TPC Harding Park: Beim WGC Match Play 2015 schied er in der Vorrunde aus.


US OPEN: WO DREI TRÄUME BRUTAL ZERPLATZTEN

18. Juni 2006, Winged Foot bei New York. Die Fans hier sind lauter, die Turniere verrückter. Geoff Ogilvy gewinnt sein einziges Major, weil drei andere es auf dem letzten Grün vergeigen. Colin Montgomerie, damals der „beste Golfer der Welt ohne Major“, haut die Annäherung ins Rough, chippt und puttet dreimal (großes Foto) – Platz zwei! Jim Furyk verpasst den Putt aus eineinhalb Metern, der ihn ins Stechen gebracht hätte. Und Phil Mickelson? Auch ihm unterläuft ein Doppelbogey, das ihn in die Knie zwingt (rechts). Vielleicht wird es diesmal ja ruhiger. Es sei denn, Martin Kaymer legt nach seinem US Open-Sieg 2014 noch einmal nach. Dann werden selbst wir laut.

Die erste US Open stieg bereits im Jahr 1895. Vom 18. bis 21. Juni wird diesmal im Winged Foot Golf Club im Großraum New York gespielt. Preisgeld: 12,5 Millionen Dollar

2006, bei der letzten US Open in Winged Foot, hatte Colin Montgomerie die Chance auf seinen ersten Majorsieg (den er tatsächlich nie schaffte). Der Schotte aber puttet hier gerade zum dritten Mal und verpasst das Stechen mit Geoff Ogilvy um einen Schlag.


OPEN CHAMPIONSHIP: BERNHARD LANGER IST NOCHMAL DABEI

Hochsommer in England – da kann es schon mal richtig gießen. Wie hier (großes Foto) auf dem 18. Grün bei der Open im Royal St. George’s Golf Club im Jahr 2011.


Im Juli 1981 schickte sich ein 23 Jahre alter, blonder Deutscher an, im Royal St. George’s Golf Club das älteste und wichtigste Turnier der Golfwelt zu gewinnen – die Open. Am Ende war es nur der Amerikaner Bill Rogers, der Bernhard Langer den Sieg bei dem Turnier, das er „am liebsten von allen“ gewinnen wollte, wegschnappte. Im kommenden Juli darf der inzwischen 62-Jährige zum insgesamt 32 Mal bei einer Open antreten, weil er im vergangenen Jahr die Senior Open Championship gewonnen hat (rechts) – auch die schon zum vierten Mal. Welch grandiose Lebensleistung!

Zum 15. Mal kommt die Open, das älteste Turnier der Welt, in den Royal St. George’s Golf Club in Sandwich (16. bis 19. Juli). 2011, beim letzten Mal, liefen Sieger Darren Clarke Tränen über das Gesicht.

OLYMPISCHE SPIELE

DAS INTERESSE BEI DEN PROFIS WÄCHST

Bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro kehrte Golf nach 112 Jahren zurück auf die Olympische Bühne. Auch wenn das Comeback viele Herausforderungen mit sich brachte – wie den grassierenden Zika-Virus und dramatische Bauverzögerungen am extra für Olympia erbauten Golfplatz –, lief es gar nicht schlecht. Die Koreanerin Inbee Park und Justin Rose aus England (links mit Henrik Stenson/Silber und Matt Kuchar/ Bronze) gewannen Gold in den jeweiligen Konkurrenzen für Damen und Herren, in denen 72 Löcher im Zählspiel absolviert wurden. 2020 in Japan wird im Kasumigaseki Country Club bei Tokio erneut in dem Modus gespielt. Erfreulich: Nachdem sich 2016 die meisten Weltklasse-Pros noch gegen die Teilnahme entschieden hatten, haben für Tokio schon viele von ihnen ihr Kommen angekündigt.

Zum zweiten Mal in diesem Jahrhundert wird in Tokio um Olympisches Gold gespielt. Ab dem 30. Juli im Kasumigaseki Country Club erst die Herren, dann die Damen. Preisgeld: keins

FOTOS: GETTY IMAGES

Auf dem Treppchen in Rio 2016 (von links): Lydia Ko (Silber), Inbee Park (Gold) und Shanshan Feng (Bronze).


Der 43. Ryder Cup wird vom 25. bis 27. 9. auf dem Straits Course von Whistling Straits im US-Bundesstatt Wisconsin ausgetragen. Gespielt wird, wie immer beim Ryder Cup, allein um die Ehre.

FOTOS: GETTY IMAGES

RYDER CUP

EMOTIONEN AM SEE

In diesem Jahrhundert läuft es einfach richtig gut für „uns“ beim alle zwei Jahre stattfindenden Kontinentalwettkampf mit den USA. Von bisher neun Austragungen ging der Pott sieben Mal an Team Europe, zuletzt 2018 in Paris, bei einem der wohl gelungensten Ryder Cups aller Zeiten. Damals ließ die Mannschaft von Captain Thomas Bjørn der Truppe von Gegenspieler Jim Furyk keine Chance! 17,5:10,5 Punkte standen am Ende auf dem Leaderboard. In diesem Jahr heißt es für die Eurofighter, turnusgemäß die Reise über den „großen Teich“ anzutreten. Und zwar nach Whistling Straits in Wisconsin, gelegen an einem anderen großen Teich, dem Michigansee. Der Ire Padraig Harrington hat die Kapitänsbinde für Europa um, Routinier Steve Stricker führt die Amis an. Schon jetzt ist klar: Es wird wieder laut, emotional und mitreißend werden. 2016 in Hazeltine, beim letzten Sieg der USA, überschritten amerikanische Fans mit profanen Pöbeleien die Grenzen des guten Geschmacks deutllich. Da dürfte die eine oder andere Rechnung noch offen sein.

In seiner witzigverrückten TV-Show „Feherty“ hatte Kultmoderator (und früherer Ryder-Cup-Spieler) David Feherty zur Einstimmung die aktuellen Ryder Cup-Kapitäne zu Gast. 2018 in Paris feierte das Euro-Team den Sieg frenetisch. Die Helden waren Francesco Molinari (Foto oben, links) und Tommy Fleetwood als unschlagbares Duo.

DEUTSCHE TURNIERE

HAMBURG & MÜNCHEN!

Am Ende strahlte in Hamburg mal wieder ein Engländer. Denn mit Paul Casey (rechts) gewann, nach Jordan Smith und Richard McEvoy, bei der Porsche European Open zum dritten Mal ein Mann von der Insel. Dabei war die Rolle des Helden einem anderen zugedacht. Dem Deutschen Bernd Ritthammer, der als Führender auf die Schlussrunde gestartet war. Letztlich fehlte ihm ein Birdie, um zumindest ins Stechen zu kommen. Ritthammer wird es 2020 wieder versuchen.

Von den deutschen Pros haben nur Martin Kaymer, Maximilian Kieffer und Sebastian Heisele die volle Spielberechtiigung für die European Tour 2020.

Die Zuschauer in Green Eagle bei Hamburg genossen wieder ein spannendes Finale auf dem „grünen Monster“, wie der Platz aufgrund seiner enormen Länge genannt wird. Paul Casey hielt dem Druck stand und setzte sich unter anderem gegen Lokalmatador Bernd Ritthammer durch. Im September geht die Porsche European Open hier in die nächste Runde.

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Die BMW International Open ist im Juni das erste Tour-Turnier des Jahres in Deutschland. Gespielt wird wieder in Eichenried bei München. 2019 durften die Helfer mit dem Sieger Andrea Pavan aus Italien und dessen Caddie posieren.


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