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Die Steiermark


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Österreich mein Sehnsuchtsland - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 18.08.2022
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Bildquelle: Österreich mein Sehnsuchtsland, Ausgabe 3/2022

Das Südsteierische Hügelland - bekannt für seine besonderen Weine

Das grüne Herz Österreichs ist die Steiermark: Zwischen Kürbiskernöl, Wein und Käferbohnen laden die Kulturstadt Graz, Weinberge und Wanderwege zum Verweilen und Geniessen ein.

Purer Genuss zwischen Gletscher und Wein

Die Steiermark per se gibt es eigentlich nicht. Vielmehr zeichnen sehr viele unterschiedliche Landschaftstypen das Grüne Herz Österreichs aus – und bedeuten abwechslungsreichen Genuss vom Gletscher bis zum Wein.

Beeindruckende 5.838 Meter Höhenunterschied liegen zwischen dem höchsten Punkt am Dachstein (2.995 Meter Höhe) und dem tiefsten mit der Vulkania® Heilquelle (2.843 Meter Tiefe) im Rogner Bad Blumau. Es sind Kontraste wie diese, die Gäste wie Einheimische gleichermaßen schätzen. Der alpine Norden, die urbane Mitte mit Graz und der genussvolle Süden und Osten bieten eine bunte Palette an Möglichkeiten innerhalb kurzer Distanzen.

Aktiv sein in der Natur

Zwischen Dachstein, Gesäuse, ...

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Zwischen Dachstein, Gesäuse, Hochschwab, Zirbitzkogel und Peter Roseggers Waldheimat, zwischen Flussauen und Klammen: Mit insgesamt 805 Millionen Bäumen besitzt die Steiermark als waldreichstes und damit grünstes Bundesland Österreichs eine faszinierende Anziehungskraft.

Vor allem die Landschaften im Norden laden Aktivurlauber zum Wandern, Radfahren, Mountainbiken, Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern oder Skitourengehen ein. Wer möchte, kann es sich natürlich auch einfach nur gemütlich machen, Flora und Fauna beobachten und die Natur auf sich wirken lassen.

Kulinarik und Genuss

Willkommen im Feinkostladen und Obstgarten Österreichs! Wie auch immer die Steiermark genannt wird: Sie ist, vor allem im Süden und Osten, das fruchtbarste Bundesland Österreichs. Sie bringt Genussmittel in großer Qualität und Vielfalt vom Apfel bis zur Zirbe hervor. Und erstklassigen Wein, seit bereits zweieinhalbtausend Jahren.

Die Steirer sind sich des kostbaren Schatzes rund um die Genusstrilogie Wein, Kürbis und Apfel sehr bewusst. Schließlich tragen diese und weitere kulinarische Besonderheiten wesentlich zum steirischen Lebensgefühl bei.

Thermalwasser und Quellwasser

Die neun Thermen sind eine der tragenden Säulen des steirischen Urlaubsangebotes. Das ganze Jahr über stellen sie die wohltuende Basis für Regeneration mit natürlichen Ressourcen dar. Von klassischen Therapien bis hin zu zeitgemäßen Gesundheitsangeboten ergibt sich ein stimmiges Gesundheits- und Urlaubserlebnis.

Das Aushängeschild dabei ist die „Grünkraft Steiermark“: „Grünkraft“-Begleiter wie Therapeuten, aber auch Wanderführer bringen erholungssuchenden Gäste zu innerer Balance und neuer Lebensenergie.

Frisches Quellwasser ist übrigens viel mehr als nur ein Lebensmittel. Flüsse mit Trinkwasserqualität, sprudelnde Wasserfälle, Wasserhähne, aus denen gesundes Trinkwasser sprudelt: Dieser Bodenschatz stellt oft die Basis für Erholung und ein einmaliges Naturerlebnis dar. Für Steirer eine Selbstverständlichkeit, für viele der Steiermark-Gäste purer Luxus.

A bisserl Kultur

Von der Kulturhauptstadt Graz als einwohnerstärkste über Mariazell als flächenmäßig größte bis zu Hohentauern als kleinste und höchstgelegene Gemeinde: Städte und Orte mit ihren Kulturgütern sind ideale Ausgangspunkte, um die Steiermark, ihre Geschichte und die daraus erwachsenen Traditionen kennenzulernen. Viele davon prägen die Steirer bis heute.

Von den Lipizzanern im Gestüt Piber bis zum Erzberg, von der Riegersburg über die Stifte Admont, Vorau oder St. Lambrecht bis zum Gartenschloss Herberstein samt Tierwelt. Vom mehr als 200-jährigen Joanneum als erstem Museum Österreichs über die Weltkulturerbestätten bis zum Kunsthaus Graz und zur modernen Architektur der Weingüter: Eine reiche Historie und zeitgenössische Kunstschätze sorgen für eine hohe Begegnungsqualität mit der Geschichte wie auch der Gegenwart der Steiermark.

Berg- und Wasser-Touren mit Dachstein-Blick

In der Region Schladming-Dachstein in der Steiermark gibt es neben barrierefreien Wanderwegen auch Abenteuerprogramme für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Freizeit-PSO (Freizeit Para-Special Outdoorsports) nennt sich die Gruppe von speziell ausgebildeten Guides, die in der Region Schladming-Dachstein Urlaubsprogramme und Erlebnisse für alle gestalten. Ob Wandern, Tauchen, Raften, Reiten, Kutschenfahren oder Klettern: Was immer möglich ist, verwirklichen die Spezialisten. Neben individuell buchbaren Programmen bietet Freizeit-PSO auch Sommerurlaube an. Im Angebot finden sich beispielsweise ein Multi-Abenteuer-Urlaub, eine Rolli-Woche und eine Wanderwoche für Gemütliche und Genießer beiderlei Geschlechts.

Wer selbst eine Wanderung unternehmen will, wählt aus den zahlreichen barrierefreien Wegen: Besonders gut eignet sich beispielsweise die 8,5 Kilometer lange Runde um den Schwarzsee, der 7,5 Kilometer lange Wilde-Wasser-Themenweg oder der 2,4 Kilometer lange Bankerlweg.

Mehr Information: www.schladming-dachstein.at

Die Website von Schladming-Dachstein Tourismus informiert außerdem über barrierefreie Ausflugsziele und Bergbahnen sowie über barrierefreie Unterkünfte, Hütten und Restaurants.

Almluft atmen im Ausseerland

Am höchsten Seenhochplateau Mitteleuropas lädt die Tauplitzalm in der Steiermark zum Wandern und zu Naturbetrachtungen ein.

Wohltuende Bergluft atmen, das Panorama des Toten Gebirges bestaunen, sich über die farbenfrohen Almwiesen freuen, in denen zwischen rotem Almrausch, samtblauem Enzian und rosa Steinnelken allerlei Insekten summen und brummen: Auf der Tauplitzalm im Ausseer Salzkammergut lässt es sich auf 1.650 Meter Seehöhe im wahrsten Sinne des Wortes durchatmen. Die saubere Luft und das Reizklima tun Menschen mit Bronchialerkrankungen und Allergikern besonders gut.

Im Sommer sorgen sechs Bergseen für Erfrischung. Sie präsentieren sich von kristallklar bis dunkel schimmernd und liegen gut erreichbar an Wanderwegen. Einen besonders schönen Ausblick auf den Steirersee und die umgebenden Berge genießen Wanderer vom Steirerseebankerl aus. Für genussvolle Pausen bieten sich Gasthöfe und urige Hütten an. Zu den regionstypischen Schmankerln zählen deftige Steirerkasnock‘n und Kaspressknödelsuppe. Zum Übernachten bieten sich mehrere Möglichkeiten an: urig und gemütlich in einer der Selbstversorgerhütten, gesellig in den bewirtschafteten Hütten oder komfortabel in den Hotels und Gasthöfen im Almgebiet.

Mehr Information www.dietauplitz.com/de

Überraschende Weingüter

Die Südsteiermark ist für ihre hervorragenden Weißweine bekannt. Einige Winzerinnen und Winzer überraschen zudem mit einfallsreich modernen Bauten.

Das Weinbaugebiet Südsteiermark beeindruckt Besucher in vielerlei Hinsicht. Hügel um Hügel ist mit akkurat in Reihen geordneten Weingärten bepflanzt. Die Abhänge können dabei erstaunlich steil sein.

In diesen besonderen Lagen gedeihen vor allem Weißweine von erstklassiger Qualität. Ihren Sinn für Außergewöhnliches machen einige Winzer auch architektonisch sichtbar. Schlicht-moderne Verkostungsräume stellen spannende Kontraste her, zum Beispiel auf den Weingütern von Familie Tement und von Katharina Lackner-Tinnacher.

Das Weingut Bullmann erstaunt mit einem Holzhaus, durch das Gäste dank der Glasfronten durchschauen können. Über den steilen Weinbergen schwebt die Terrasse des Restaurants und Weingutes Mahorko.

Wie in ein Regal gestapelt sehen die Container aus, die über der Vinofaktur in Ehrenhausen in die Luft ragen. Das Gebäude beherbergt das Genussregal Steiermark, in dem es Weine und weitere kulinarische Souvenirs zu kaufen gibt.

Mehr Information www.suedsteiermark.com

Kerniges vom Bauernhof

Käferbohnen und Kürbisprodukte sind jene Spezialitäten, die Michaela Summer auf ihrem Hof in der südlichen Steiermark erzeugt und verkauft.

Zwei Köstlichkeiten sind besonders typisch für die Steiermark: Käferbohnen, die als Salat oder Aufstrich munden, und Kürbiskerne, aus denen das nussig schmeckende dunkle Öl entsteht. Beide Produkte und einige weitere sind am Hof von Michaela Summer erhältlich. Seit über 30 Jahren baut Familie Summer in der Nähe von Bad Radkersburg Käferbohnen und Kürbisse an und verarbeitet und vermarktet sie selbst. Neuerdings erweitert eiweißreicher „Steirer Quinoa“ das Sortiment.

Wer mehr über die schwarz-violett gesprenkelte Käferbohne erfahren will, schaut sich im Käferbohnen-Kabinett am Hof um. Videos und Fotos zeigen den Werdegang der Bohne vom Anbau über die Veredelung bis zur Verarbeitung. Was sich aus Käferbohnen alles machen lässt, erzählt Michaela Summer in ihrem Blog. Dort finden sich Rezepte für Käferbohnen-Blinis, Käferbohnen-Cookies und Käferbohnen-Nougat-Kipferl. Die Hauptzutat, nämlich Käferbohnen, ist im Hofladen erhältlich. Dort gibt es auch Kürbiskernöl, Quinoa, Käferbohnen-Aufstriche und Kürbiskern-Pesto.

Bäcksteffl Bauernspezereien Dietzen 32 8492 Halbenrain Telefon: +43 664 4151 989 www.baecksteffl.at

Der Murradweg

Vom Nationalpark Hohe Tauern bis ins Land der Thermen und Weine im Südosten der Steiermark verläuft der 365 Kilometer lange Radweg.

Den Ausgangspunkt des Murradweges im Lungau im Salzburger Land erreichen Radfahrer am besten mit der Murtalbahn. Die Schmalspurbahn fährt mehrmals am Tag von Unzmarkt nach Tamsweg und bietet Platz für Räder. Von der bergigen Höhe geht es in sieben Etappen stetig bergab und im großen Bogen durch die Steiermark. Auf den ersten Etappen beeindrucken Almen, der Blick auf die Berge und die munter dahinsprudelnde Mur. Bald wird der Fluss breiter, die Landschaft hügelig. Felder mit den typischen Ölkürbissen und Auenlandschaften säumen die Strecke. Südlich von Graz gleiten die Radfahrer an Weinbergen vorbei, bis sie schließlich am Ziel, dem Thermenort Bad Radkersburg, ankommen.

Die sieben Etappen sind zwischen rund 30 und 80 Kilometer lang. Packages mit Hotelübernachtungen, Gepäcktransfer und Eintrittstickets für Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke sind bei Steiermark Tourismus buchbar.

Steiermark Tourismus St.-Peter-Hauptstraße 243 8042 Graz E-Mail: info@steiermark.com www.steiermark.com www.steiermark.com/de/Steier- mark/Aktiv-in-der-Natur/Rad- Bike/Murradweg

Das kosmische Schloss

Schloss Eggenberg in Graz in der Steiermark ist eine architektonische Allegorie des Universums. Das Ensemble beherbergt heute ein Museum.

Ein wunderbares Beispiel harmonischer Baukunst ist das Schloss Eggenberg am Rande des Stadtzentrums von Graz. Mitten in einem Park steht das Schloss, das im 17. Jahrhundert als architektonische Allegorie des Universums geplant wurde.

Das Gebäude stellt einen exakt berechneten Kosmos dar. Der Schlossbau besteht aus 365 Fenstern, 31 Räumen pro Stockwerk, 24 Prunkräumen mit 52 Türen und insgesamt 60 Fenstern und vier Ecktürmen.

Diese Zahlen sind Anspielungen auf die Zeitrechnung: auf Jahreszeiten, Wochen, Tage, Stunden, Minuten.

Der außergewöhnliche Bau trägt seit 2010 als Teil der Welterbe-Zone der Stadt Graz das Prädikat UNESCO-Weltkulturerbe.

Heute ist das Schloss Teil des Universalmuseums Joanneum.

Die Prunkräume sind im Rahmen von Führungen zugänglich, die Gärten jederzeit während der Öffnungszeiten.

Graz Tourismus Messeplatz 1/Messeturm 8010 Graz E-Mail: info@graztourismus.at

www.graztourismus.at

www.museum-joanneum.at/schloss-eggenberg-prunkraeume-und-gaerten