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Die ultimative iPhone Kaufberatung


iPhone & iPad Life - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 13.06.2019

lt@Vor dem Kauf eines neuen iPhone steht die langwierige Recherche – oder Sie lesen einfach unseren Guide!


Artikelbild für den Artikel "Die ultimative iPhone Kaufberatung" aus der Ausgabe 3/2019 von iPhone & iPad Life. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: iPhone & iPad Life, Ausgabe 3/2019

Sie wissen, dass Sie ein großartiges neues iPhone haben möchten. Aber zu welchem Modell soll man greifen? Aktuell werden sieben Varianten angeboten, und ältere iPhones laufen bei Ebay ebenfalls noch sehr gut.

Die aktuelle iPhone-Familie reicht vom iPhone 7, das ursprünglich im September 2016 auf den Markt kam, mit 32 GB für 519 Euro bis zum neuen iPhone Xs Max, das ab 64 GB und 1.249 Euro erhältlich ist.

Es gibt dabei nicht nur große Unterschiede im Preis, sondern vor allem auch in der Displaygröße: ...

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... Das Xs Max mit seinem 16,5 Zentimeter großen Bildschirm benötigt 30 Prozent mehr Platz in der Tasche als das iPhone 7 mit seinem 11,94 Zentimeter großen Display.

Das 7er-Modell habt sein schmales Aluminium-Case vom iPhone 6 und 6s geerbt, während iPhone 8 und 8 Plus eine dickere Glassrückseite besitzen, damit sie auch drahtlos geladen werden können. Das iPhone Xs ist der direkte Nachfolger des iPhone X, das erst vor einem Jahr gemeinsam mit dem iPhone 8 veröffentlicht wurde, und bietet dabei einen größeren Bildschirm, der nahezu die gesamte Vorderseite einnimmt. Bei diesem Design wird auf den Homebutton verzichtet, der Homescreen wird durch einfaches Wischen von unten nach oben aufgerufen. Face ID ersetzt hier den Fingerabdruckleser Touch ID.

Viele weitere Unterschiede zwischen den Modellen lernen Sie auf den kommenden zehn Seiten kennen!

Die richtige Größe

Das iPhone wird in zwei Designs und zahlreichen Größen angeboten.

Zwischen dem Original- iPhone von 2007 und dem iPhone 5s von 2013 wuchs das Display von 8,9 auf 10,2 Zentimeter Diagonale, wobei das Gerät selbst schrumpfte. Der Trend setzte sich jedoch nicht fort: Das aktuelle iPhone Xs Max ist 70 Prozent größer als das 5s oder seine Vorgänger. Eine solche Größe ist aber nicht jedermanns Sache, weshalb Apple zahlreiche weitere Modelle zur Auswahl stellt.

Nachdem das iPhone SE im vergangenen Herbst eingestellt wurde, ist das immerhin 30 Prozent breitere aber etwas dünnere iPhone 7 das derzeit kleinste Modell. Das 7 Plus wiederum ist ein Drittel größer als das SE, bietet aber etwa dreimal so viele Pixel. Damit ist es das kleinste Modell, das Videos in 1080p Full HD zeigt, ohne herunter zu skalieren.

Die Modelle 8 und 8 Plus bieten dieselbe Pixelzahl wie ihre iPhone-7-Pendants und sind fast identisch groß. Durch die Glasrückseite sind sie allerdings etwas dicker und schwerer.

Eine große Geschichte

Das kurzlebige iPhone X war eine echte Neuerung mit seinem gedehnten 19:9 Seitenverhältnis und der Einführung der Aussparung am Display. Diese Neuerungen wurden im XR, Xs and Xs Max beibehalten, die weder über die traditionellen Displaybegrenzungen oben und unten, noch über Homebutton oder Touch ID verfügen. Das Xs Max ist dabei etwas kleiner als ein Plus-Modell. Das XR wiederum ist das dickste iPhone seit dem 4s – mit 8,3 Millimetern aber immer noch dünn. Wenn Sie ein iPhone 5, 5s oder SE haben, ist ein 6, 6s, 7 oder 8 für Sie rund einen Zentimeter breiter – für schmale Hände eine Umgewöhnung. Plus- und Max-Modelle sind nochmals einen Zentimeter breiter. Sie sollten diese Modelle also in jedem Fall zunächst für sich testen, bevor Sie auf ein größeres iPhone umsteigen.


Die Displays des XR, Xs and Xs Max haben keine Begrenzungen mehr und verzichten auf den Homebutton.


Erreichbarkeit

Hält man ein größeres iPhone so, dass man mit dem Daumen die Unterseite gut erreicht, kommt man kaum noch ganz nach oben. Tippen Sie zweimal auf dem Homebutton, oder wischen Sie – bei Face ID – ganz nach unten, um den Displayinhalt herunterzuziehen.

Lohnt sich der Second-Hand-Kauf?

Das iPhone SE wird nicht mehr hergestellt, läuft aber noch unter iOS 12 und ist auf Ebay in sehr gutem Zustand ab 140 Euro zu finden. Man sollte aber knapp 30 Euro mehr für 32 GB Speicher ausgeben. Auch Verträge mit dem Modell lassen sich noch ergattern. Das größte Manko des SE ist die Frontkamera. Die größeren 6s and 6s Plus mit dem gleichen A9 Chip kosten um die 220/265 Euro (32GB); ein neues 7er doppelt so viel, bietet aber bessere Kameras und ein helleres Display.

Display-Fragen

Dank OLED sind die Displays der neuen iPhones HDR-fähig und eignen sich gut für aktuelle iTunes-Filme.


Am unteren Ende von Apples aktueller Produktreihe steht das iPhone 7 mit 11,94 Zentimeter Bildschirmdiagonale – wie zuvor das iPhone 6 und 6s, aber mit einer 25 Prozent stärkerer Hintergrundbeleuchtung. Damit sind diese Modelle heller als Desktop-Monitore mit vergleichbarer TIPS-LCD-Technologie und stellen sicher, dass Bildschirminhalte klar unter einer Gorilla-Glas-Oberfläche zu erkennen sind.

Sämtliche aktuellen iPhones sollen eine maximale Helligkeit von 625 Candela pro Quadratmeter haben. Das erscheint ein wenig merkwürdig, kommt doch bei iPhone X, Xs und Xs Max OLED-Technologie zum Einsatz, wo jedes Pixel einzeln beleuchtet wird. Apple setzt allerdings auf eine konsistente Beleuchtung, um eine angemessene Nutzung unter verschiedenen Umständen zu gewährleisten und die Batterie nicht zu sehr zu belasten.

Durch Gorilla-Glas-Displays ohne Reflexionen kommt man in den vollen Genuss der hellen Displays.


Schwarzer Spiegel

Der große Unterschied von OLED ist nicht die Helligkeit des Displays, sondern wie dunkel es sein kann. Apples IPS-Displays haben ein genanntes Kontrastverhältnis von 1.400:1 beziehungsweise 1.300:1 bei den Plus-Modellen. Das bedeutet, ein Pixel mit maximalen RGB-Werten – also pures Weiß – ist 1.400 mal heller als ein schwarzes Pixel. Dieses Pixel ist dabei nicht absolut dunkel, da die Hintergrundbeleuchtung etwas durchscheint. Ein schwarzes OLED-Pixel jedoch lässt quasi kein Licht durch und hat damit ein effektives Kontrastverhältnis von etwa einer Million zu eins. Deshalb wirken OLED-iPhones lebendiger und ihre Bildschirme werden als HDR-Displays (High Dynamic Range) bezeichnet, die Inhalte der nächsten Generation mit mehr Farben wiedergeben können.

Apples Ziel ist es, den gesamten DCI-P3-Farbraum der Filmindustrie, der sehr viel umfangreicher ist als der klassische sRGB Farbraum, abzudecken. Die Genauigkeit der Farbwiedergabe kann allerdings noch schwanken. Bei Tests zeigt sich das Xs Max nicht so genau wie ein professioneller Grafikmonitor. Das iPhone X ist etwa doppelt so ungenau, das Xs liegt in der Mitte. Für das untrainierte Auge sind allerdings alle Displays hervorragend.

Die IPS-basierten Modelle decken ihrerseits sRGB nahezu perfekt ab. Im Vergleich zum Xs und Xs Max mit 458 ppi haben die älteren Nicht-Plus-Modelle mit 326 ppi weniger Pixel. Das 7 Plus und 8 Plus kommen mit ihren Full-HD-Screens auf 401 ppi. In der Praxis sind alle Displays aber so scharf, dass man quasi keine Unterschiede erkennt. Obwohl die Plus-Modelle Bildschirminhalte mit 2208 x 1242 Pixeln rendern und auf 1920 x 1080 Pixel skalieren, erkennt man auch hier praktisch keine Unterschiede.

Wie viel Speicher benötigen Sie?

iPhone-Speicher lässt sich nicht erweitern, deshalb sollten Sie sich diesen Punkt gut überlegen.

iOS macht Vorschläge zum Einsparen von Speicherplatz, wenn dieser knapp wird.


Wenn Sie bereits ein iPhone besitzen, sollten Sie den Speicher Ihrem Nutzungsverhalten entsprechend wählen. Schauen Sie in den Einstellungen unter „Allgemein & iPhone-Speicher“ und Sie finden übersichtlich aufgeschlüsselt, welchen Platz bei Ihnen Apps wie Fotos und Nachrichten belegen. Dies ist ein Gradmesser dafür, welche Kapazität Sie benötigen. Mehr Speicher ist aber gegebenenfalls besser. Haben Sie schon einmal festgestellt, dass ältere Fotos oder Videos in der Fotos-App einen Moment benötigen bis sie geladen sind? Das liegt an der Funktion „iPhone-Speicher optimieren“, die Platz durch eine reduzierte Darstellung der Bilder spart. Die Originalversionen werden bei Bedarf aus iCloud geladen. Mit mehr lokalem Speicher wiederum, lassen sich auch mehr hochaufgelöste Bilder speichern. Nutzt man die iCloud-Fotomediathek nicht, stößt man mit Fotos vielleicht sogar an seine Speichergrenzen.

Eine Frage der Umstände

Vielleicht möchten Sie mehr Filme oder Serien auf dem iPhone speichern. Ein Film in 1080p nimmt etwa 4 GB Speicher ein. Die meisten Apps benötigen eher wenig Speicher, einige Spiele kommen allerdings auf 1 bis 2 GB. Die 32 GB des iPhone 7 sind nutzbar, den meisten dürfte dies allerdings zu knapp werden. Da keine 64-GB-Option besteht, muss man für 128 GB gleich 110 Euro mehr zahlen. Das sind nur 50 Euro weniger als für ein iPhone 8 mit 64 GB (und schnellerem Prozessor sowie der Option zum drahtlosen Laden). iPhone-XR-Käufer sollten 50 Euro mehr für 128 statt 64 GB zahlen. 256 GB benötigen Sie eher nicht. Es sei denn, Sie brauchen wirklich viel Platz.


Die 32 GB des iPhone 7 dürften den meisten Anwendern zu knapp werden.


Was ist mit dem iCloud-Speicher?

Wie groß Ihr iPhone-Speicher auch ist, 5 GB iCloud-Speicher bekommen Sie gratis. Schaltet man iCloud-Fotos ein oder synchronisiert Dateien, die Sie mit einer App erstellen, werden diese Daten in iCloud gespeichert. Die iCloud-Back-up-Funktion sollte man ebenfalls verwenden. Und all das mit 5 GB? Eher nicht. Zusätzlicher Speicher lässt sich ab einem Euro für 50 GB im Monat kaufen. Mehr Daten auf dem iPhone zu haben bedeutet aber nicht zwangsläufig auch mehr iCloud-Speicher zu benötigen. Apps und iTunes-Medien belegen diesen nicht, sondern lediglich Ihre eigenen Daten.

1 Speicher prüfen
Öffnen Sie „Einstellungen & [Ihr Name] & iCloud“, um den genutzten Online-Speicher zu sehen. Er wird hauptsächlich durch Fotos, Videos und iOS-Back-ups belegt sein. Daten Ihres iCloud-Mail-Kontos werden ebenfalls hier gespeichert.

2 Speicher verwalten
Tippen Sie auf „Speicher verwalten“. Löschen Sie keine Fotos, denn hier liegen Ihre Originale! Unter „Backups“ sehen Sie, dass Ihre iOS-Geräte weniger Platz benötigen als der lokal belegte Speicher.

3 Angebot wählen
Tippen Sie auf „Speicherplan ändern“, wenn Sie mehr Speicher benötigen. Abgerechnet wird mit Ihrem iTunes-Account.