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Die Wahrheit über TINDER


Jolie - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 07.12.2018

Du hast Tinder längstdurchgespielt ? Egal, dieseelf Facts über die Dating-App sollten selbst Dich überraschen …


Artikelbild für den Artikel "Die Wahrheit über TINDER" aus der Ausgabe 1/2019 von Jolie. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Jolie, Ausgabe 1/2019

1. Hey, Baby
Für die große Liebe machen wir uns ganz klein. Immerhin wählen 67 Prozent der weiblichen Tinder-User für ihr Profilbild eine Kameraperspektive von oben nach unten. Das wirkt zierlich und devot. Offenbar glauben Frauen immer noch, es ist wichtiger, niedlich zu sein als selbstbewusst. Eigentlich schade.

2. Sorry, vergeben!
Wer sich über die vielen süßen Singles im Tinder-Pool freut, muss jetzt sehr tapfer sein: Nur etwas mehr als die Hälfte der weltweiten User ist tatsächlich ungebunden. Knapp ein Drittel ist bereits verheiratet. Und weitere zwölf Prozent stecken immerhin in einer festen Beziehung. Das zeigten die Daten aus dem Global Web Index ...

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2. Sorry, vergeben!
Wer sich über die vielen süßen Singles im Tinder-Pool freut, muss jetzt sehr tapfer sein: Nur etwas mehr als die Hälfte der weltweiten User ist tatsächlich ungebunden. Knapp ein Drittel ist bereits verheiratet. Und weitere zwölf Prozent stecken immerhin in einer festen Beziehung. Das zeigten die Daten aus dem Global Web Index von 2017. Also beim nächsten Match besser mal auf den blassen Streifen am Ringfinger schielen. Trägt Mister Sexy hier normalerweise einen Ehering?

3. Tinder für Theoretiker
Tatsächlich kommt es über die Dating- App viel seltener zu Livebegegnungen, als die meisten glauben. Eine Umfrage des amerikanischen Studentenfinanzierers LendEdu unter 10 000 Teilnehmern zwischen 18 und 22 ergab, dass von den 72 Tinder-Usern der Gruppe nur 30 Prozent die App wirklich nutzen, um Dating-Partner zu finden. Und nur 22 Prozent davon wollen tatsächlich Sex. Und die anderen? Nun ja, 44 Prozent gaben an, Tinder als schlichte Handy-Daddelei zu sehen oder mit Onlineflirts ihr Ego zu pushen. Also bitte nicht ärgern, wenn Mr Right sich nach ein paar Zeilen nicht mehr meldet!

4. Der Avocado-Faktor
Genießer flirten besser. Wer sich in seinem Dating-App-Profil als Foodie bezeichnet, bekommt fette 82 Prozent mehr Zuschriften. Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine Analyse der Dating- App Zoosk, für die 350 Millionen erste Nachrichten untersucht wurden. Dabei kam auch heraus, dass das kleine Wörtchen „Guacamole “ wie ein Liebeszauber wirkt. Um ganze 144 Prozent steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Du angeschrieben wirst, wenn Du in Deinem Profil auf den Avocado-Dip verweist. Deine Begeisterung für knusprige Chicken Wings solltest Du aber besser erst beim Date gestehen. Ansonsten drohen Dir 70 Prozent weniger Zuschriften.

5. Der Shortcut ins Bett
Du nutzt Tinder regelmäßig? Dann hast Du bestimmt auch schon Abkürzungen wie „ONS“ gelesen. Doch während sich dieser Code recht einfach entschlüsseln lässt (er steht für „One Night Stand“), hätte man für andere gerne ein Wörterbuch. Bedeutet ein „MBA“ in seinem Profil etwa, dass Dein Match einen Masterabschluss hat? Nö, die Abkürzung steht für „Married but available“. Kurz: Der Typ betrügt mit Dir seine Ehefrau. Urks. Ernster meint es ein Mann, der „KiWu“ ins Profil schreibt. Das steht nämlich tatsächlich für „Kinderwunsch“. Die Buchstabenkombination „DTF“ steht dagegen ganz schnöde für „Down to fuck“, also „offen für Sex“.

6. Die Swipe-Verlierer
Wer glaubt, Tinder sei für Jungs der reinste Süßigwarenladen, irrt. Ein durchschnittlich attraktiver Mann wird gerade mal von jeder 115. Frau nach rechts gewischt. Zu diesem Ergebnis kam die Studie eines Tinder-Users, der sichWorst Online Dater nennt, was nicht gerade vertrauensvoll klingt. Doch die Untersuchung wurde ganz seriös nach sozioökonomischen Maßstäben durchgeführt.


11. Alles Lüge! 57 % der Tinder-User flunkern in ihrem Profil. Etwa bei Name, Alter, Wohnort oder Einkommen, so eine Studie des Sicherheitsunternehmens Kaspersky.


7. Der Pilates-Effekt
Wieder ist es nicht Tinder selbst, sondern die ähnlich aufgebaute Dating-App Zoosk, die uns mit erstaunlichen Fun Facts versorgt: Demnach können Frauen ihre Matchability um 160 Prozent steigern, wenn sie angeben, Pilates zu lieben. Eigentlich klar: 65 Prozent sagten in derselben Studie, dass sie darauf achten, ob ihr Flirt sportlich aktiv sei. Aber weil Trainieren viel anstrengender ist als eine kurze Änderung im Profiltext, gestanden elf Prozent der User, in Sachen sportliche Aktivität zu flunkern.

8. Der Ego-Dämpfer
Au Backe. Die University of Texas fand heraus, dass Nutzer der Dating-App sich in ihren Körpern unwohler fühlen als Menschen, die nicht tindern. Überrascht waren die Forscher allerdings, als sie feststellten, dass besonders männliche Egos beim Tindern Schaden nehmen. Tja, nach Punkt 6 wundert uns das weniger …

9. Worauf Männer fliegen …
Jawohl, auch der Job beeinflusst, wie wir auf Tinder abschneiden: Die meisten Matches erhalten Flugbegleiterinnen. Rechtsanwältinnen, Köchinnen und Buchhalterinnen kommen auf die Plätze zwei bis vier. Models schaffen es überraschenderweise nur auf den neunten Platz des Rankings, das Tinder selbst herausgab. Frauen wischen am ehesten nach rechts, wenn der Mann Marketing Director, Creative Director oder Rechtsanwalt ist.

10. Die Kondom-Krise
Gleich mehrere Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass es einen Zusammenhang zwischen der Nutzung von Dating-Apps wie Tinder und der Verbreitung von Geschlechtskrankheiten gibt. Fakt ist: Die Neuansteckungsrate bei Syphilis, Gonorrhö und HIV nimmt auch in Deutschland zu. Beim nächsten Date also bitte, bitte ein Kondom verwenden!


TEXT: FRIEDERIKE TRUDZINSKI ; FOTOS : GETT Y IMAGES (5), SHUTTERSTOCK (2), PR