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Die „ZART“- KünstlerInnen


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INKA Regiomagazin - epaper ⋅ Ausgabe 138/2022 vom 01.07.2022
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Samantha Augenstein

Samantha Augensteins Arbeiten zeigen figurative Szenen und Menschen in Alltagssituationen. Es entstehen flüchtige Momentaufnahmen und Schnappschüsse – mittels Unschärfe und aus weiter Distanz erlebbar gemachte Fokuspunkte.

Geb. 1984 in Pforzheim, 2004 bis ’09 Studium an der Kunstakademie Karlsruhe. www.samanthaaugenstein.de Abb.: „Lunch“, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm, 2021

Boglárka Balassa

Siehe Text im INKA Stadtmagazin Ausgabe #163, Juni 2022 www.instagram.com/bogi__balassa Abb.: „Solvere volo II.“, Karton, Leinwand, Jute, versch. Faden, 10 x 30 x 40 cm, 2020

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Cosima Becker

Meine Bilder orientieren sich am abstrakten Expressionismus, welcher sich von einer bloßen bildhaften Konstruktion oder Formensprache abhebt und die Emotion und Spontanität fokussiert.

Cosima Becker, geb. 1975 in Berlin, lebt seit 20

Jahren in Süddeutschland. Letzte Ausstellungen: Bad.

Kunstverein (2021-22, 2019-20); M.A.D.S. Art Gallery und Contemporary International Art Gallery in Mailand/Fuerteventura (2020/2021). www.instagram.com/cosimabecker_ Abb.: „Verschlungene Wege“, Acryl auf Leinwand, 50 x 70 cm, 2020 (Bestandteil Covermotiv INKA Regiomagazin #138)

Svenja Bohnert

„Irgendwo kann man sich selbst in dem Bild finden, vielleicht auch einen Bekannten. Oder das Kind in sich wiederentdecken, die Erinnerung an die Unbeschwertheit der Kindheit erneut erwecken.“ (Claudia Hüfner zum Perron-Förderpreis 2013).

Geb. 1984 in Oberkirch, 2005 bis ’10 Studium an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof.

Umberg und Prof. Gross, lebt und arbeitet in Achern. Letzte Ausstellungen: Gruppenausstellung Südwestdeutscher Kunstpreis der Sparkasse Esslingen (2021), Einzelausstellung im Toni Merz Museum Sasbach (2019). www.svenjabohnert.de, Abb.: „Los gehts“, Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm, 2021

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Tom Boller

Geboren 1962 in Hochheim/ Main, 1985 bis ’90 Studium Kommunikationsdesign, FH Wiesbaden.

Seit 2016 Betreiber des „Tom Boller Ladenateliers“ am Werderplatz, das sowohl Arbeitsplatz als auch Ausstellungsraum ist.

Zeichnungen von Gebäuden, Porträts und anderen Motiven, vor allem durch skizzenhaftes Zeichnen mit Markern, aber auch Bleistiftzeichnungen, Acrylmalerei oder digitale Anfertigungen gehören zu seinem Repertoire. www.tomboller.de, Abb.: „Bundesgerichtshof “, Marker-Zeichnung auf Layoutpapier, mit Holzrahmen 53 x 43 cm, 2022

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Stella Braasch

Als geronnene Gesten platzieren sich die großformatigen Arbeiten zwischen Zeichnung und Performance. Stella Braasch untersucht darin eine Körperlichkeit, die auf etwas konkret Anwesendes, jedoch schwer Greifbares verweist. Wie bildet sich die Energiespur einer Bewegung ab? Was ist gegenwärtig anwesend, im Raum und in mir? Stella Braasch machte 2020 ihren Abschluss in Bildender Kunst/Bildhauerei in Alfter bei Bonn.

Ausgewählte Bilder der 13-teiligen Arbeit werden erstmals in neuem Kontext präsentiert. Neben Bildender Kunst studierte sie Philosophie, Kunst- und Gesellschaftsgestaltung an der Alanus Hochschule in Alfter sowie Pop-Musik an der Folkwang Uni in Bochum. Zurzeit lebt und arbeitet die gebürtige Karlsruherin in Witten und Berlin. www.stellabraasch.com Abb.: „treiben (Nr. 1)“, Graphit und Farbstift auf Holz, 210 x 170 cm, 2019

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Nicole Daudert

Nicole Dauderts Arbeiten gehen von der Beobachtung des Umfelds aus. Diese Verinnerlichungen transformiert die Malerin über das Loslassen von bekannten Formen in neue Bildformationen.

Zwischen sich verselbstständigender Farbe und rhythmischer Geste entsteht eine werkseigene Semantik, die auch über die Betitelung der aktuellsten Werkgruppe „Stories“ darauf hinweist, dass hier Geschichten erzählt werden.

Die Künstlerin studierte Anfang der 90er Jahre an der Karlsruher Kunstakademie und in Amsterdam im internationalen Künstlerinstitut de Ateliers. 1999 erhielt sie das Stipendium der Kunststiftung Ba-Wü. www.nicoledau dert. de. Abb.: „Solo 5“, Acryl auf Baumwolle, 70 x 80 cm, 2019 (Bestandteil Covermotiv INKA Regiomagazin #138)

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Sarah Degenhardt

Sarah Degenhardt (geb. 1992 in Memmingen) setzt sich in ihren Arbeiten mit Erfahrungen von Landschaft, Natur, Architektur auseinander. Dies abstrahiert sie zu dichten, reduzierten Bildern, die ihre Übersetzung in audiovisuellen Mehrkanalinstallationen, Papierarbeiten und Skulpturen finden. Sie studierte an der AdBK Karlsruhe bei Prof. Silvia Bächli, Markus Vater, Prof. Axel Heil und Prof. Leni Hoffmann, 2019/20 war sie Meisterschülerin von Prof. Leni Hoffmann und schloss ihr Studium 2020 mit dem Graduiertenstipendium des Landes Ba-Wü ab. www.sarahdegenhardt.com, Abb.: „Tilt 21“ (Serie), Offset-Druck, 70 x 50 cm, 2021

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Argia Helen Dehn

Im musealen Kontext der Moderne gilt der weiße Ausstellungsraum White Cube als ideales Mittel, um Kunst aus ihrer Umgebung herauszulösen und ihre Autonomie zu unterstreichen. Im vergangenen Winter dokumentierte Argia Helen Dehn die weiß plakatierten Werbeflächen an ihrem Wohnort. In der daraus entstandenen Fotoserie „Blanko Nr. 1 – Nr. 14“ kommt es zu einer Umstülpung der Sehgewohnheit:

Der weiße Raum wird hier zum Kontext durch seine zeitliche Einordnung in das Geschehen der Pandemie und stellt gleichzeitig das Nichtvorhandensein von Information in den Vordergrund. www.argia-art.de Abb.: „Blanko Nr. 1, Nr. 12, Nr. 13“, Digitalfotografie, je 90 x 70 cm, gerahmt, 2022

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Ondine Dietz & Jean-Michel Dejasmin

Siehe Text im INKA Stadtmagazin Ausgabe #163, Juni 2022 Installation von Dietz und Dejasmin, die ein Kunstwerk über ein Kunstwerk darstellt und auch die Geschichte eines geschichts- und geschichtenträchtigen Ortes erzählt. Die Objekte sind Readymades, aber auch Kunstobjekte, und können einzeln erworben werden. Abb.: „Ein Nachmittag in der Fledermaus bevor das Publikum kommt“, Installation

Desirée Eppele

Inmitten der wilden, ungestümen Dynamiken der Malereien von Desirée Eppele lassen sich auch fein gesetzte, ausgearbeitete Stellen wiederfinden, die sich zu kreaturhaften Figuren formen.

Nach Abschluss ihres Meisterschülerstudiums 2018 wurde die Bedeutung des Materials und dessen Verfremdung innerhalb der Bearbeitung zunehmend ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit an Objekten oder Installationen.

Dabei experimentiert sie mit verschiedenen Alltags-, Lebensmittel- sowie Baumaterialien. www. desireeeppele.com, Abb.: „Organza Skin / Peeling Serie“, Säurefarbe, Acryl und Binder auf Organza-Stoff, 98 x 190 cm, 2020

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Sophie Eppele

Alles beginnt bei Sophie Eppele mit einem Foto, einer Situation oder einer Erinnerung. Da es nicht möglich ist, diesen Moment ins Hier und Jetzt zu übertragen, verschwimmt und verzerrt sich alles. Die Festigung dieser Verschmelzungen entsteht in Form von Ölmalerei. Die Farben sind entweder in einem monochromen Van-Dyck-Braun gehalten, das den Betrachter an ein altes Sepiafoto erinnern soll, oder in blassen, vom Licht zersetzt wirkenden Tönen. Alles stellt den Zerfall der Vergangenheit und das Verblassen goldener Zeiten dar. Sophie Eppele (geb. 27.6.95) lebt in Rastatt, arbeitet in Karlsruhe und ist Mitglied der Ateliergemeinschaft V12. Sie war Diplomabsolventin und Meisterschülerin bei Kalin Lindena an der Kunstakademie Karlsruhe., www. instagram.com/sophieeppele, Abb.: „Hefeteiggesicht“, Öl auf Malplatte, 60 x 80cm, 2021

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Adrian Florea

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Dinge miteinander zu kombinieren. Ich kann beispielsweise zwei Balken miteinander verschrauben, verleimen, mit einem Gurt aneinanderzurren oder mit diversen Metallstücken verbinden...

Ich kann auch Worte verbinden! Die Art wie ich sie ausspreche, wird dabei Teil des Ergebnisses. Ich kann auch alles wieder trennen und neu kombinieren. Ich kann dabei zusehen, wie Dinge um mich herum erstellt werden oder zusehen, wie sie zerfallen.

Ich kann mich aber auch dem, was jemand hinterlassen hat, annehmen und es, wie es mir beliebt, weiterentwickeln und es dann Anderen überlassen... Ich liebe Variationen aber auch Wiederholungen. So ist das Ziel meines Projektes auf der „ZART“, zehn gleiche Skulpturen aus gebrauchten Transportkisten zu gestalten, die man besitzen kann. Darauf sind verschiedene figürliche Formen, inspiriert von folkloristischen Ornamenten bis modernen Firmenlogos. Auf der „ZART“ werden aber auch einige meiner Arbeiten aus PVC und PU zu sehen sein.www.adrian-florea.de, „Farbgebung ernährt Wahrnehmung“, 10 x (5,1 x 0,5 x 0,5 m), Farbe auf Holz um Metall, 2022

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Mario Frieske

Mein bevorzugtes Material ist der Ton – formbare Erde, die ich mit meinen Händen in abstrakte Gebilde überführe. Diese wirken, als seien sie natürlich gewachsen. Sie ruhen fest auf dem Boden und atmen zugleich die Poesie der Offenheit. Meine Arbeiten finde ich im offenen Prozess – direkt und unmittelbar.

Geboren 1978 in Altdöbern, Ausbildungen: Bauzeichner Hochbau, Zimmerer und Requisiteur. Seit Wintersemester 2021/22 Gasthörerstudium Bildhauerei Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Stephan Balkenhol.

Abb.: „o.T.“, Karton, 175 x 130 x 140 cm, 2021

Ella Gengel

Wer meine Werke betrachtet, soll in positive Welten eintauchen. Kunst gibt mir die Möglichkeit, die Welt in Einklang zu bringen mit mir, dem Betrachter, dem Leben.

Perspektiven, die etwas über die Menschen erzählen und doch Freiraum für eigene Ein- und Aussichten anregen. Ella Gengel hat lange als Kunstlehrerin gearbeitet und widmet sich seit einigen Jahren intensiv der Malerei. Abb.: „Coming together“, Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm, 2021

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Theresa Hannig

Beeinflusst von den sozialen Medien und der Popkultur konzentriert sich Theresa Hannig auf Porträts, in denen sich hinter der Fragmentierung der Gesichter tiefere Themen verbergen. Geb. 1999 in Lauf an der Pegnitz, seit 2018 Studium an der Uni Landau für Gymnasiallehramt mit den Fächern Kunst und Englisch, u.a. bei Rainer Steve Kaufmann. Auslandsaufenthalte in London und Brighton. Zuletzt: Ausstellung mit dem Studierenden Kunstmarkt: „Community x Fynn Kliemann“ in den Pittlerwerken Leipzig (2021). Lebt und arbeitet in Karlsruhe.

Abb.: „Dynamik“, Öl auf Leinwand, 70 x 50 cm, 2022

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Joachim Hirling

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Seit einigen Jahren arbeitet Joachim Hirling zum Phänomen der „Synästhesie“.

Siehst du Farben, hörst du Klänge. Der Farben Klang, die Klänge der Farben!

Diesem Zauber auf der Spur folgt Hirling in seinen künstlerischen Arbeiten intensiv seit 2012 und zeigte dies in mehreren Ausstellungen – „Color Sound“ ist ein anders Wort dafür. Er arbeitet dazu mit verschiedenen Medien:

Zeichnung, Malerei, Installation, Fotografie. Und mit einer frequenzbasierten Oktaveübertragung. So können die Töne der Musik, den jeweiligen Farben im Lichtspektrum zugeordnet werden. Joachim Hirling (geb. 1963, Stahringen/Kreis Konstanz); 1990 bis ’96 Studium der Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe, Meisterschüler bei M.G. Kaminski; seither Freier Künstler in Karlsruhe. Hirling hat die letzten UND-Ausstellungen mitkuratiert und war lange Vorstand in der Poly Produzentengalerie bzw. ist Vorstand bei der UND Plattform. www.hirling.org, Abb.: „ColorSound Klaviatur“, 21 x 29,7 cm, Wachsfarben auf Papier, 2022

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franz E hermann

„Das Ausgangsmaterial zeichnet sich weder durch spektakuläre Motive noch durch fotografische Perfektion aus, im Gegenteil. Die Ansichten und Situationen, die Gegenstände, Pflanzen und Menschen, die der Künstler abgelichtet hat, sind im Bild oft kaum noch zu erkennen, sie erscheinen wie in eine magische, surreale Sphäre entrückt und entfalten ein Eigenleben von hoher Suggestionskraft.“ (Ursula Merkel, Städtische Galerie Karlsruhe, 2010). franz E Hermanns gezeigte Arbeiten sind zwar Fotoarbeiten, er sieht sich aber nicht als Fotokünstler, sondern kommt aus der Malerei und agiert künstlerisch auch so. www.franz-e-hermann.de, Abb.: „sperrmüll4“, Fine Art Print auf Aludibond, 60 x 60 cm, 2022

Markus Jäger

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Der aus der Corona-Zeit und einem Ratschlag seines Sohnes resultierende Tagesausflug zu Instagram sorgte beim Karlsruher Künstler und Grafiker Markus Jäger für langfristige Abhängigkeit. Täglich postet er seither seine „Nacht-Tiere“.

Die simpel-symbolischen Schwarz-Weiß-Zeichnungen sollen 2022 in Kooperation mit Journalistin Ana Rios als Buch und im Rahmen einer Plakataktion auf lokalen Litfaßsäulen erscheinen. Das jüngste Side Project ist www.dailysign.de: Bettina Wohlwend, Betreiberin von webproofed.de und artports.com, bietet hier Jägers digitale Fragmente in handwerklicher Umsetzung als hochfeine quadratische Bildobjekte aus Metall an. Dazu gibt’s auch Poster und T-Shirts, www.mj-konzept.de, www.instagram.com/jager.markus21, Abb.: „Triptichon der strengen Nachttiere“, Edeldruck, je 50 x 60 cm, 2021

Hanna Lena Kagermann

Die Zeichnungen entstanden aus einer Werkreihe heraus, die sich stetig erweitert und auch Installationen und Objekte umfassen kann. Auch Schwarz-Weiß-Fotografien der begleitenden installativen Arbeit mit Pflanzenteilen werden in die Zeichnungen integriert.

Wenn man ein Wurzelsystem (ein Rhizom) in der Natur von seinen alten Teilen entfernt und es teilt, werden aus den Teilen in frischer Erde gesetzt neue Wurzelsysteme. Dieses gärtnerische Wissen kann man auch als künstlerisch gestalterische Methode begreifen.

Geb. 1984 in Heidelberg, seit 2012 Kunsterzieherin am Löwenrot-Gymnasium, St. Leon-Rot, in freier Trägerschaft, 2007 1. Staatsexamen im HF Bildende Kunst. www.instagram.com/kaukunst, Abb.: „Rhizom 2.0“ (Detail), Tuschezeichnung auf digital überarbeiteter Fotografie auf Papier, Collage, 40 x 60 cm, 2022

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Anna Köpnick

Siehe Text im INKA Stadtmagazin Ausgabe #163, Juni 2022 www.annakoepnick.com Abb.: „Motten in der Küche II“, Fotografie, Offset-Druck auf Schöpfpapier in Objektrahmen, 40 x 30 cm, 2021

Dirk Klomann

Geboren in Dudweiler/ Saar, studierte an der Kunstakademie Karlsruhe Grafik und Malerei bei Prof. Reiner Küchenmeister. Er beschäftigte sich außerdem mit Radierung, Lithografie und Fotografie. 2001 gestaltete er das Foyer Konferenzsaal im Bundesministerium der Justiz in Berlin mit einem Bilderbogen aus Wandzeichnungen. Die Malerei, ausschließlich mit Eitempera, dreht sich um typische traditionelle Motive, wie Figur in Landschaft, Stilleben, Seestücke etc., die in vereinfachten, abstrahierten Strukturen vorgetragen werden. Außerdem arbeitet er auch an Bilderserien, die mit Kugelschreiber ausgeführt Aspekte der Zeichnung mit Tendenzen zu Comics, Cartoons, Illustration und anderen populären Kunstformen kombinieren. Diese sind bereits in mehreren Bänden in kleinen Auflagen erschienen. www.edition-diegos-welt.de, Abb.: Lachender Limonenmann, Eitempera auf Baumwolltuch, 100 x 140 cm

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Marika Krasina & Anton Kryvulia alias Rabota

About the piece: On Monday, September 2, at six forty-five minutes, a large turtledove flew past a sequoia and sat on the roof of a three-story house. Such events become an object of observation for the artists. Having captured these moments with a smartphone, camera, or video camera, the artists immediately forget about them and go for a walk in the hills or drink tea. However, documents about such events inevitably accumulate, thus creating an organic archive that artists refuse to edit, organize, or interpret. That unordered archive serves as the material for broadcasting a random video stream, which the Rabota Institution presents to the audience. M. Leo, nonknowledge.space, Abb.: „Rabota TV.

Episode, 02“, 1-channel video with audio, 12min, looped, 2022

Stefan W. Kunze

Siehe Text im INKA Stadtmagazin Ausgabe #163, Juni 2022 www.stefanwkunze.de Abb.: Stefan W. Kunze , Die Ausfahrt, Eitempera auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2022 (Bestandteil Covermotiv INKA Regiomagazin #138)

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Eckbert Lösel

Malen mit Naturfarben, um die Umwelt zu schonen – dieser Disziplin hat sich der Maler Eckbert Lösel seit den 90er Jahren verschrieben. Die Wahrnehmung des Themas Umweltschutz hat sich seither stark gewandelt:

Einerseits ist das Thema tief in der Bevölkerung verankert, andererseits durch die Konzentration auf den Klimaschutz extrem einseitig geworden. Umweltschutz ist eine soziale Aufgabe, die nur funktioniert, wenn viele am gleichen Strang ziehen. Die grundsätzlichen Probleme sind dagegen geblieben: Genussfeindlichkeit, Besserwisserei, moralische Überlegenheit. Ihre Spannung beziehen die Bilder aus dem großen Abstand zur modernen Welt und nicht zuletzt aus der Einfachheit der verwendeten Mittel. www. eckbert-loesel.de, Abb.: „Curcuma“, Asche, Gelber und Roter Ocker, Grauer Ocker, Manganschwarz, Eitempera auf Baumwollpapier, 260 x 194 cm, 2022

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Pavel Miguel

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Miguel, geb. 1962 in Kuba, ist bereits ein preisgekrönter Bildhauer, als ihm ’96 ein Stipendium des Karlsruher Kulturamts ermöglicht, als Gast in den Majolika-Ateliers zu arbeiten. 2006 wird er in Berghausen sesshaft. Miguels Replik seiner Bronzeskulptur „El mudo – Der stumme Mann“ von 1995, die das Cover der Mai-Ausgabe des INKA Stadtmagazins zierte, ist ein in seiner Vita bedeutendes Werk, das für ihn das „Visum in die Freiheit“ war. Das 20 Kilogramm schwere Original mutierte übers Frühjahr in Miguels Skulpturengarten vor dem Atelier zum 2.000

Kilo schweren Drei-Meter-Kopf. Wie all seinen Kunstwerken haftet auch dem ebenfalls gezeigten altbekannten, aber hochaktuellen Pümpelpanzer „La guerra de mierda – Scheißkrieg“, den Toiletten-Gemälden und dem gebrannten „Kannibalen“ das Pavel-typische Provozierend-Politische an. Miguel bestückt aus dem eindrucksvollen Fundus seines Ateliergartens den Skulpturenpark der „ZART“-Schau und zeigt auch kleinere Arbeiten. www.pavelmiguel.de, Abb.: „La guerra de mierda – Scheißkrieg“, Terrakotta, Pümpel, 90 x 40 x 40 cm, 2017

Katalin Moldvay

Die Zeichnung steht im Mittelpunkt ihrer Kunst, sie bedient sich jedoch auch anderer Ausdrucksmittel wie Objektkunst (Holz u. textile Objekte) Installationen, Collage, Fotografie, Druckgrafik. Die Kontraste sind Moldvay wichtig, deshalb arbeitet sie seit 20 Jahren in Schwarz-Weiß und Grautönen. Sie interessiert die groteske Welt, die immer wieder ins Bedrohliche kippt. www.katalin-moldvay.de Abb.: „Micimacko1“, Stoff, Knochen, Lackfarbe auf Holz, 42 x 32 x 6 cm, 2020

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Manuel Kolip

Geboren in Ravensburg, entdeckte früh seine Leidenschaft für die Bildende Kunst und später auch für das Theater. An der HfG Karlsruhe studierte er Szenografie und arbeitete drei Jahre am Staatstheater als Bühnenbildassistent. Manuel Kolip ist freiberuflich als Bühnenbildner und Videokünstler tätig, u.a. am Staatstheater und Kammertheater, den Theatern Bonn, Regensburg Bremerhaven, der Semperoper sowie der Oper Chemnitz.

Die Pandemie schenkte ihm Zeit und Muße, zurück zur Malerei zu finden. Im Herbst 2021 gründete er in einem leerstehenden Ladengeschäft in der Erbprinzenstraße Karlsruhe die Galerie Oh, um seine Bilder und auch die Werke von insgesamt acht weiteren KünstlerInnen auszustellen. Von März bis Ende Juli 2022 erfährt dieses Projekt in der Südl. Waldstr. 46 eine Fortsetzung. www.manuelkolip.de, www.galerie-oh.de, Abb.: „BambiXI“, Mischtechnik auf Holz, 140 x 98 cm, 2022

Xu Fancheng

Seine Werkserie zeigt Szenen des menschlichen Lebens in der Stadt. In dicht besiedelten Gebieten kommt der Reichtum der Gruppe zum Ausdruck, in weniger besiedelten Gebieten die Erfahrung des Einzelnen. Durch die subjektive Planung der Personen im Raum werden die komplexen sozialen Beziehungen und die menschliche Psychologie offengelegt. Xu Fancheng, geb. 1991 in Shanxi, China, machte 2015 den Abschluss der Hochschule für Bildende Künste an der Tsinghua University/Academy of Arts & Design, Peking, und studiert seit 2017 Freie Kunst an der Kunstakademie Karlsruhe. www.instagram.com/fancheng614 Abb.: „Warten 4“, Öl auf Leinwand, 135 x 100 cm, 2022

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Doris Vogel

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Doris Vogel setzt sich in der Werkreihe „Portraits Of A King“, ausgehend von Filmund Konzertaufnahmen, mit der Komplexität menschlicher Empfindungen auseinander. Die Künstlerin, geb. 1988 in Weingarten, studierte von 2008 bis ’13 Kunsterziehung Malerei/Grafik bei Gustav Kluge und Jonas Burgert an der Kunstakademie Karlsruhe, 2013 bis ’14 Freie Kunst bei Gustav Kluge und Marcel van Eeden und 2013 bis ’16 Germanistik am KIT. Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Galerie Bodenseekreis in Meersburg, in der Städtischen Galerie in Geislingen und im Museum im Kornhaus in Bad Waldsee gezeigt, sowie in der Galerie Oh. dorisvogel.de, Abb.: „portraits of a king‚ hopelessly devoted (Narcissus)“, Acryl auf Leinwand, 50 x 40 cm, 2022

Changxiao Wang

Ich glaube, dass präzise Kompositionen von Farbflächen und Farbverläufen in der Lage sind, eine viel stärkere emotionale Reaktion hervorzurufen als herkömmliche figurative Werke. Diese Überzeugung verdichtete sich über die Zeit in ein Bonmot: „Wenn die Farbe denkt, spricht die Malerei“. Changxiao Wang, geb. 1992 in Hebei, China, lebt und arbeitet in Karlsruhe. Seit 2019 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Franz Ackermann. www.galerie-oh.de/changxiaowang, Abb.: „Ohne Titel“ (Nr. 2), Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm, 2022 (Bestandteil Covermotiv INKA Regiomagazin #138)

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Bronislava von Podewils

Bronislava von Podewil ist vor allem für ihre bunten Figuren und Tiergeschöpfe aus Wellpappe bekannt. Die Zeichnung jedoch ist immer Grundlage für die entstehende Skulptur. Sie studierte Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti in Carrara/Italien.

Nach ihrem Gastsemester und künstlerischen Assistenz an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Stephan Balkenhol machte sie sich 2007 mit ihrem „Atelier von Podewils“ selbstständig. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. www.bronislava.de Abb.: „Junge“, Kuli-Zeichnung, 40 x 30 cm gerahmt, 2021

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Jochen Schambeck

„Für den Maler Jochen Schambeck ist die Leinwand Ort der Vollendung eines Prozesses der Verstofflichung von Energie. Die kraftvollen Farben streben nach Gestalt, wachsen zusammen, formen und verdichten sich zu etwas naturhaft Lebendigem, das beim Betrachter die Assoziation mit floralen Gebilden erzeugt, aber die Energie der Farbe darstellt. Von dinglichen Blumen und Blüten abstrahierend, lebt das Bild im Augenblick, und steht gleichzeitig für die universelle Idee des Lebendigen.“ (Auszug, bearb., Brigitte Herpich, 2021). Jochen Schambecks Motiv „KunstFaust“, entstanden als Weihnachtspostkartengruß, schmückt das „ZART“-Plakat.

Der Künstler lebt und arbeitet in Karlsruhe. www.schambeck. de, www.instagram.com/jochen_schambeck, Abb.: „Lay Out (459)“, Öl auf Malplatte, 30 x 25 x 2 cm, 2019 (Bestandteil Covermotiv INKA Regiomagazin #138)

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Solveig Schaper

Siehe Text im INKA Stadtmagazin Ausgabe #163, Juni 2022, Solveig Schaper Abb.: „blue.one“, Stoff, Tusche, Glasfaserstäbe, Stahl, 300 x 300 x 30 cm, 2021 (Bestandteil Covermotiv INKA Regiomagazin #138)

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Georg Schweitzer & Nadja Stemmer – Das Änderungsatelier

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Das Änderungsatelier besteht aus Georg Schweitzer und Nadja Stemmer. Seit 1993 entstehen ihre Arbeiten unter dem Motto „Wir verändern Ihr Leben.“ Gewöhnliche Alltagsgegenstände werden zu hintergründig-humorvoll ironisierenden Arbeiten, wie etwa einem Mercedes Benz 190 in Originalgröße aus 500.000 verleimten Streichhölzern, einem in Schriftform eingefrästen Schrebergartenhaus als Druckstock für den größten Holzschnitt der Welt oder Nashörnern aus Teppichboden. In Dialog mit Lisa Bondarenko, einer geflüchteten jungen Frau aus der Ukraine, die das Änderungsatelier an die hiesigen Kunstakademie als Gaststudentin vermitteln konnte, entstanden Kommentare zu aktualisierten Gestaltungsvorschlägen des Änderungsateliers. www.georgschweitzer.de/palette/kunst, Abb.: „gestaltungsvorschlag XIX ‚bauen sie sich leoparden aus heu‘“, Panzer aus Heu und Draht, geklebt und gebunden, Multiple, 1995

Tanja Schneider

Tanja Schneider, geb. 1969 in Westdeutschland, studierte von 2001 bis ’06 an der Kunstakademie Karlsruhe und war Meisterschülerin von Pro. Caramelle. Seither mal mehr mal weniger Ausstellungen, in Gruppen oder alleine. Seit Oktober 2020 Leitung des „Kunstprojekts by Sozpädal“ – eine Kunstwerkstatt für Menschen, die aus der Wohnungslosigkeit kommen.

Neben dem unten beschriebenen Kunstprojekt zeigt sie auch eigene Arbeiten auf der Kunstschau „ZART“ wie z.B. die beiden Bilder „Callas“ und „Der Schmidt“. Die Intension des Kunstprojekts ist, für KlientInnen die Möglichkeit zu schaffen, künstlerische Qualitäten zu entwickeln. Eine erste Arbeit wurde 2021 beendet, sie war im Juni 2022 auf dem Cover des INKA Stadtmagazins abgebildet. Drei Monate lang wurden 1.000 Origami-Vögel gefaltet und in einem kleinen Geschäft in Durlach als überdimensionales Mobile aufgehängt. Alle lernten, wie es sich anfühlt, ein Kunstwerk zu erschaffen – nicht nur durch bloße Intuition, sondern durch ein Konzept und mit einer Wirkung, die durch Mühe entsteht.

Denn 1.000 Vögel zu falten und aufzuhängen, hat viel Mühe gekostet.

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Durch die Dynamik in der Gruppe entstand das Trennen der bunten und schwarzen Vögel zu einem großen und kleinen Schwarm. Die Installation ist – wenn sie nicht gerade auf der „ZART“ gastiert – im Ladenschaufenster Pfinzstr. 71, Durlach, von 21 bis 22 Uhr ist sie beleuchtet.

Abb. oben: Vogelschwarm: Mit-KünstlerInnen D. Berentroth, S. Fisovic, C. Rastetter, und J.V.C; Abb. unten: „Callas“, Acryl & Lack auf Leinwand, 1 x1 m, Tanja Schneider, 2021

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Renate Helene Schweizer

Das Prinzip der Nachhaltigkeit, der behutsame Umgang mit natürlichen Ressourcen sind wichtige Themen in der Kunst von Renate Schweizer. Seit 2005 arbeitet sie mit gebrauchten Teebeuteln, die ihr aus aller Welt zugeschickt werden. Mit „Meine letzte Behausung“ stellt sie auf der „ZART“ Fragen zur Endlichkeit des Lebens, zur Klimakrise, zur Menschlichkeit. „Die Klimakrise lässt keine einzige Fällung von Bäumen mehr zu. Bayern hat 2021 die Sargpflicht aufgehoben. Ich möchte auch nach meinem Tod einen fairen Beitrag zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze leisten und in meinem ‚Leichentuch‘ beerdigt werden. Allerdings nicht in Bayern.“ Schweizer studierte Theaterkunst und Bildende Kunst, sie ist international auf Kunstausstellungen vertreten. www.renate-schweizer.net, Abb.: „Meine letzte Behausung“, gebrauchte Teebeutel-Papiere, genäht, 20 x 50 x 30 cm, 2021

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Hans Seidl

Die barocke Überfülle der Seidl’schen Formenwelt geht in einer teilweise bis an die Grenzen des Kitsches reichenden Farbgebung geradezu gefährliche Liebschaften ein, werden aber gleichzeitig von der monochromen Verlineatierung des Glases und der kristallinen Rasterung der darunterliegenden Schichten wieder zurückgenommen. Hans Vinzenz Seidl, geb. 1988 in Freudenstadt, studierte bis 2013 an der Kunstakademie Karlsruhe Malerei und Grafik bei Prof.

Erwin Gross. Zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen seit 2014, zuletzt 2019 Salem Art Works NY North Main Gallery (USA), 2020, „Shapes“. Der Künstler lebt und arbeitet in Köln. www. hansseidl.com Abb.: „Hedo“, Mischtechnik Hinterglasmalerei, 50 x 70 cm, 2021

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Charlotte Voelskow

In ihrer Arbeit setzt sich die Bildhauerin Charlotte Voelskow spielerisch-experimentell mit der Frage nach dem Ursprung von Form auseinander. Mit diversen Materialien entstehen ortsspezifische Installationen, Zeichnungen, Videos und Objekte.

Die von 2019 bis ’20 entstandene Zeichnung „tēt“ ist Teil eines Formforschungsprojektes mit phönizischen Schriftzeichen, durch Wiederholungen eines Schriftzeichens entstanden 22 großformatige Zeichnungen. Die Idee ist die reine Form des Schriftzeichens in seiner Formqualität zu erforschen und ihr Raum zur zweckbefreiten Formentfaltung zu gewähren. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Bonn. Abb.: „tēt“, Zeichnung mit phönizischen Schriftzeichen , Tusche auf Leinwand, 185 x 160 cm, 2019/20

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Christian Vögtle

Christian Vögtle, geboren 1990, arbeitet als freier Künstler und Kunsterzieher in Karlsruhe. Er studierte Malerei und Grafik in der Klasse von Prof. Erwin Gross und Matthias Bitzer an der Kunstakademie Karlsruhe und in der Klasse von Prof. Glòria Muñoz und Prof. Alfonso de Castro an der Uni Barcelona. Seine Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Fotografie wurden bereits in mehreren Ausstellungen gezeigt. www.christianvoegtle.com Abb.: „Seegras“ (aus der Serie „MUC“), 8,8 x 10,8 cm, Polaroid-Fotografie, 2022

Anita Weis

Die Malerei von Anita Weis bewegt sich im Spannungsfeld von Kontrolle und Zufall, Banalität und Bedeutsamkeit.

Dabei interessieren sie alltägliche Beobachtungen im städtischen Raum, Zufallsrecherchen im Internet, die Modebranche, Gedichte, Slogans und Schriftfragmente, Flecken oder Farbpfützen genauso wie Schönheit und Symmetrie oder die kuriosen Namen von Windhunden. Weis studierte Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe und war Meisterschülerin bei Prof. Erwin Gross. Sie lebt und arbeitet in Karlsruhe. www.anitaweis.com, www.instagram.com/weis_anita, Abb.: „o.T.“ (Falscher Ort, falsche Hälfte-Bilder), Acryl auf Leinwand, 70 x 60 cm, 2020

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Jürgen Wiesner

Geb. 1955 in Stuttgart, bis ’84 Studium an der Kunstakademie Karlsruhe, ab ’82 Meisterschüler bei Per Kirkeby. Seit ’83 zahlreiche Einzelund Gruppenausstellungen in Karlsruhe, Stuttgart und Süddeutschland, er lebt und arbeitet in Karlsruhe. Abb.: „Paraphrase II“, Acryl, Wachs auf Nessel, 100 x 80 cm

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Kai Wintergreen

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Der Karlsruher Fotokünstler Kai Wintergreen arbeitet in seiner Serie „Schnappschüsse von kleinen Leuten“ mit Miniaturfiguren, die er so in Szene setzt, dass Realität und Fiktion verwischen. Durch das Spiel mit Größenverhältnissen, Perspektiven, Licht, Farben und Reflexionen entstehen ungewöhnliche und oft humorvolle Szenen. In seiner neuen Serie „How Deep Is The Water?“ sind unterschiedliche Formen, Strukturen und Farben von Wasseroberflächen zu sehen. Bei den Personen in diesen Wasserlandschaften handelt es sich nicht um kleine Leute, sondern um reale Menschen. www.kai-wintergreen.de, Abb.: „Möwen und Ruderer I“ (Serie: How deep is the water?), Fotografie, Lambda-Abzug auf Fuji Crystal Archive DP II, kaschiert auf Aluminium-Trägerplatte, unter 2 mm Acrylglas matt versiegelt

Katja Wittemann

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Wer schon mal auf der Nordseeinsel Spiekeroog war, kennt den Frischemarkt. Dort gibt es fürs Obst Packpapiertüten. Die fielen mir sofort auf. Schlicht, aber mit besonders dichter Textur und auch die Farbe etwas dunkler als bei den Packpapiersorten, die ich kenne. Und es fühlt sich interessant an, roh, fest und flächig. Die Collage „Schiefes Haus“ ist mit diesem besonderen Papier entstanden. Flächen und Linien, die Verbindungen schaffen, die sich in einem Prozess entwickeln, sind mein Thema. www.katjawittemann. de, www.instagram.com/k.wittemann, Abb.: „wohin du gehst...“, Packpapier, Acryl, Fineliner, 12 x 12 cm, 2022

Eva Wittig

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Bei ihren drei Bildern handelt es sich um Monotypien. Gedruckt wurde mit Hilfe einer Tiefdruckpresse. „Fuss 1“ und „Fuss 2“ sind zwei aufeinander folgende Drucke. Die Spuren einer Malerei auf dem Druckstock, der in diesem Fall eine Plexiglasplatte ist, werden im ersten Druck noch von Schablonen bedeckt, sind aber im zweiten Druck freigelegt und durch den vorherigen Druckvorgang verändert. Geb. 6.10.79 in Heidelberg, Studium an der Kunstakademie Karlsruhe bei Franz Ackermann. Abb.: „Fuss 1“, Monotypie/Materialdruck, 50 x 70 cm, 2020

Ulrich Wolf

Das Hauptthema in seinen Arbeiten ist „kreative Energie“, die uns alle umgibt und verbindet, sichtbar zu machen. Indem ich während des Schaffens alle Denkprozesse und Urteile fallen lasse, kann sich diese Energie manifestieren.

Was dann in meinen Werken erscheint, sind verschiedene Ausdrucksformen derselben Sache, der gleichen Energie, die uns alle umgibt. Ulrich Wolf, geb. 1966, lebt und arbeitet in Karlsruhe. Abb.: „Blutmond“, Acryl, Mixed Media auf Leinwand, 40 x 40 x 3 cm, 2022

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Adrian Wußler

Aufgewachsen im Schwarzwald als Sohn einer Griechin und eines Deutschen, fühlte sich Adrian Wußler hinzugezogen zu den Metropolen Europas. Dieser Kontrast zwischen Natur und Kultur, Tradition und Moderne, findet sich auch in seinen Werken wieder: So begegnet er Themen wie der Singularität surrealistisch und symbolistisch. Die Titel der vorliegenden Serie sind virtuellen „Maps“ Sci-Fi-thematisierenden Computerspielen nachempfunden und pastos koloriert. Wußler studiert an der Kunstakademie Karlsruhe bei David Ostrowski, Erwin Gross war jedoch die längste Zeit sein Mentor.

Abb.: „Biohazard“, Acryl und Tinte auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2019

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Bettina Yagoubi-Amann

Bettina Yagoubi-Amann ist von Anfang an Mitglied in der Ateliergemeinschaft V12. Nachdem sie einige Semester an der Akademie Karlsruhe Malerei studierte, widmet sie sich vor allem der mythologischen Darstellung und Ess-Kunst im multimedialen künstlerischen Bereich.

Sie arbeitet mit verschiedenen Materialien – auch performativ. Werke waren und sind im Karlsruher Raum sowie auch international in Wien und Kalifornien zu sehen. www.v12ate lier.de/bettina-yagoubi-amann, Abb.: „Apfel & Rose“

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