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Die Zukunft von James Bond


Streaming - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 19.08.2021

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Bildquelle: Streaming, Ausgabe 3/2021

AB 30.9. IM KINO

Daniel Craigs finales 007-Abenteuer: Für seinen Freund Felix Leiter soll James Bond einen entführten Forscher retten. Dabei kreuzt Bond die Wege von Bösewicht Safin, der eine gefährliche neue Technologie entwickelt hat.

James Bond und seine Vorgesetzten – das war immer eine komplizierte Beziehung. Mit seinen Eskapaden brachte der eigenwillige Spion schon oft Chef M (und Chefin M) zur Verzweif lung. Jetzt aber bekommt es Agent 007 mit einer ganz anderen Art von Boss zu tun: Amazon.

Ende Mai wurde bekannt, dass Amazon für 8,45 Milliarden Dollar MGM kaufen will. Das 1924 gegründete US-Studio gehörte lange zu den renommiertesten Adressen Hollywoods. Wann genau der Mega-Deal in Kraft tritt, steht noch nicht fest; derzeit prüft die US-Handelskommission. Sicher ist aber, dass die Akqui sition unter anderen 17 000 Stunden TV-Programm umfasst, mit Serien wie „The Handmaid’s Tale“ und ...

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... „Vikings“. Vor allem aber sichert sich der US-Streaminggigant Amazon mit dem Kauf die Rechte an der großen und traditionsreichen MGM-Filmbibliothek. Diese beinhaltet rund 4000 Kinofilme, darunter Klassiker wie „Rocky“, „Poltergeist“, „Der rosarote Panther“, „Die glorreichen Sieben“, „Das Schweigen der Lämmer“ – und eben die James-Bond-Filmreihe.

Doppelt so teuer wie Marvel

Damit hätten die bisher 24 offiziellen Bond-Filme endlich ein festes Streaming-Zuhause. Amazon verspricht sich von dem Mega-Deal aber nicht allein Archivware – dafür wäre der Kauf wohl auch zu kostspielig. Zum Vergleich: Disney zahlte für Lucasfilm („Star Wars“, „Indiana Jones“) 2012 „nur“ vier Milliarden Dollar. Auch der Kauf der Mega-Marke Marvel kostete Disney 2009 rund vier Milliarden. Nun bezahlt Amazon also rund den doppelten Betrag für MGM.

SOLO FÜR HALLE BERRY

FAST BEKAM JINX EINEN EIGENEN FILM

In „Stirb an einem anderen Tag“ (2002) war Agentin Jinx (Halle Berry) Bonds Partnerin. Anschließend wurde ein eigener Film geplant. Das Projekt scheiterte aus Kostengründen.

„Die Logik hinter dieser Akquisition ist sehr einfach“, erklärte Amazon­ Gründer Jeff Bezos bei seiner Aktionärsversammlung. „MGM verfügt über einen gewaltigen Katalog von beliebten Filmmarken. Mit den talentierten Leuten bei MGM und Amazon Studios können wir diese Marken neu erfinden und ins 21. Jahrhundert führen.“ Heißt im Klartext: Geplant sind jede Menge Reboots, Spin­offs und Serienableger zu alten MGM­Filmen.

Die Gralshüter der Bond-Filme

Auch zu den Bond­Filmen? Am 30.9. startet erst einmal „Kein Zeit zu sterben“ in den Kinos (s. Seite 6). Doch beginnt danach eine neue 007­Ära – samt eigenen Bond­Film­Universum?

Das ist eine der Fragen, mit denen sich Simone Ferriani beschäftigt. Er ist Professor für Entrepreneurship an der Business School in London und an der Universität von Bologna. Für eine neue Studie hat der Medienwirtschaftsexperte den Amazon­ MGM­Deal analysiert. „Es wären viele Möglichkeiten denkbar, die Bond­Lizenz einzusetzen, um ein Marvel­artiges Universum zu erschaffen“, sagt Prof. Ferriani im Interview mit STREAMING. „Einige Analysten schätzen, das Bond­Franchise allein könnte die Hälfte der Summe wert sein, die Amazon für MGM bezahlen wird.“ James Bond, der Vier­Milliarden­ Dollar­Mann.

In Hollywood genießt die Reihe um den britischen Geheimagenten einen Sonderstatus. Und das nicht nur wegen ihres Alters (Teil eins kam 1963 in die Kinos). Unter den Top­Ten­Filmreihen ist das 007­Franchise das einzige mit stets der gleichen Hauptfigur (s. Tabelle rechts). Alle anderen Erfolgsreihen haben sich längst mit Ablegern diversifiziert.

Rein finanziell gesehen drängen sich Bond­Spin­offs geradezu auf, das Potenzial wäre riesig. Eine naheliegende Idee: eine Serie über Bonds Teenagerjahre in Eton, zumal es mit dem Jugendbuch „Silver­ Fin“ bereits eine Romanvorlage gäbe.

Ob solche Spin­offs kommen, ist derzeit noch offen. Und das liegt an Eon. So heißt die britische Produktionsfirma hinter sämtlichen offiziellen Bond­Filmen von Beginn an. Die Chefs von Eon sind Barbara Broccoli (61, Tochter des Firmengründers Albert „Cubby“ Broccoli) und ihr Halbbruder Michael G. Wilson (79). Für Holly wood­Verhältnisse genießen sie außergewöhnlich viel Macht: Sie bestimmen Drehbücher, Besetzung, Marketing. Ohne ihr Okay geht bei Bond nichts – und das wird sich auch nach dem Amazon­Deal nicht ändern. „Amazon wird nur 50 Prozent des Bond­Franchise besitzen“, erklärt Prof. Simone Ferriani. „Der Rest wird auch weiterhin Eon Productions gehören. Barbara Broccoli und Michael G. Wilson wollen dieses Franchise beschützen.“

Das zeigte sich bereits vor dem Amazon­MGM­Deal. Ursprünglich sollte „Kein Zeit zu sterben“ bereits am 2. April 2020 im Kino starten. Dann kam die Corona­Pandemie. Gleich mehr­ mals musste der Starttermin verschoben werden. Das rief Anbieter wie Netflix auf den Plan. Mit lukrativen Angeboten – angeblich 400 Millionen Dollar – wollte man den neuen Bond-Film für die eigene Streamingplattform einkaufen. Doch MGM, Broccoli und Wilson lehnten ab: Bond sollte ein Kinoheld bleiben – und damit etwas Besonderes.

'Mit den talentierten Leuten bei Amazon Studios und MGM können wir diese Marken neu erfinden'

Jeff Bezos, Amazon-Gründer, über das MGM-Filmarchiv

007-Reihe ist im Umbruch

Wird das auch für die nächsten Filme gelten, wenn Amazon zu Bonds Co-Boss geworden sein wird? „Broccoli und Wilson scheinen überzeugt, Bond auch weiter für ein Kinopublikum produzieren zu wollen“, sagt Simone Ferriani. „Und auch Amazon ist eine Kinoveröffentlichung generell wichtig, um für Top-Kreative wie Schauspieler, Autoren und Regisseure attraktiv zu sein. Gleichzeitig ist meiner Meinung nach absehbar, dass das Fenster für eine Kinoauswertung immer kleiner wird.“ Ferriani glaubt, dass es letztlich auf eine gleichzeitige Veröffentlichung – parallel im Kino und im Streaming – hinauslaufen werde. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend im vergangenen Jahr noch intensiviert. Als die Kinos schlossen, feierten für die große Leinwand geplante Filme ihre Premiere auf Streamingplattformen. Eine Entwicklung mit Folgen, so Ferriani: „Das hat die Menschen konditioniert, sofortigen Zugang zu großen Filmen in ihren Wohnzimmern zu erwarten.“

Die Filmbranche ist im Umbruch. Und die Bond-Reihe ist es auch. Der Aufkauf durch Amazon kommt für das Franchise zu einem sensiblen Zeitpunkt. „Keine Zeit zu sterben“ wird Daniel Craigs fünfter und letzter Film als Superagent 007 sein. Wer ihn in der Rolle beerben wird, ist offiziell noch nicht entschieden. Als potenzielle Nachfolger gibt es mehrere aussichtsreiche Kandidaten (s. rechts).

Top 10

DIE ERFOLGREICHSTEN KINOREIHEN ALLER ZEITEN

James Bond genießt unter den weltweit erfolgreichsten Kinoreihen einen Sonderstatus: Es ist die einzige Reihe mit stets derselben Hauptfigur. Die Wizarding-World („Harry Potter“) etwa wurde um „Phantastische Tierwesen“ erweitert. In den Reihen von Spider-Man und Batman bekamen Gegenspieler wie Venom und der Joker eigene Filme. Die Vorgeschichte zu „Herr der Ringe“ wurde in der „Hobbit“-Trilogie erzählt, und bei Marvel und „Star Wars“ sind Spin-offs bzw. Prequels ohnehin längst Teil des Konzepts.

SPIN-OFF-IDEE 1

BEKOMMT M IHRE EIGENE SERIE?

In den Bond-Filmen ist Geheimdienstchefin M (Judi Dench) bereits verstorben. Für ein Spin-off könnte sie dennoch ein Comeback feiern – mit einer Neubesetzung. Reizvolles Szenario für eine Prequelserie: die Missionen einer jungen Agentin hinter feindlichen Linien.

Bond-Autor attackiert Amazon

So erfolgreich die Craig­Ära auch kommerziell war – es ist keine Garantie, dass es mit einem neuen, wohl eher unbekannten Nachfolger so weitergeht. Mehr als früher gilt in diesen unruhigen Zeiten: Eine neuer Bond­Darsteller ist zunächst einmal ein Risiko. Auch da könnten Spin­offs helfen. Durch eine Ausweitung des Bond­Kosmos könnte die Verantwortung auf mehrere Figuren verteilt werden. Vorstellbar wären etwa Einzelabenteuer oder Vorgeschichten der exzentrischen Bösewichte des Bond­Franchise wie Goldfinger oder Silva („Sky­ fall“). Mit einem ähnlichen Ansatz hatte DC zuletzt mit „Joker“ Erfolg und Disney mit „Loki“.

„Die erfolgreichsten Pro­ dukte in der Entertainment­ industrie“, analysiert Simone Ferriani, „verbinden Neuartigkeit und Vertrautheit. Spin­offs und Franchises sind der Inbegriff dessen. Ob Marvel, ‚Star Wars‘ oder ‚Rocky‘: Zuschauer haben eine Tendenz, positiv auf einen Mix aus Neuheit und Nostalgie zu reagieren.“ Im globalen Wettstreit der Streamer, so Ferriani weiter, werde die Bedeutung von Marken und deren Wertschöpfungskette sogar noch steigen.

CRAIG-NACHFOLGE

WER WIRD DER NEUE BOND?

„Keine Zeit zu sterben“ wird Daniel Craigs letzter 007-Film werden. Sein Nachfolger steht offiziell noch nicht fest, viele Namen werden gehandelt.

Drei Favoriten auf die Rolle: der Schotte Richard Madden („Bodyguard“) sowie die Engländer Regé-Jean Page („Bridgerton“) und James Norton („Grantchester“).

So sind die Gesetze des Marktes. Durch den milliardenschweren Amazon­Deal wird es für die Bond­Produzenten Eon noch schwerer, sich diesem Druck zu entziehen. Diese Gefahr sieht auch John Logan. Der Oscar­nominierte Drehbuchautor („Gladiator“, „Aviator“) hat selbst an mehreren Bond­Filmen gearbeitet. In einem Gastbeitrag für die „New York Times“ Ende Mai sorgt er sich um die Zukunft der Filmreihe. „Als ich die Nachricht hörte“, so John Logan über den MGM­Verkauf an Amazon, „lief es mir eiskalt den Rücken runter. Dadurch, dass ich als Autor an ‚Skyfall‘ und ‚Spectre‘ gearbeitet habe, weiß ich, dass Bond nicht irgendeine Reihe ist – kein Marvel oder DC. Es ist ein Familienunternehmen, das mit Sorgfalt gepflegt und durch sich ändernde Zeiten geführt wurde.“

Mit den Eon­Produzenten habe er intern oft viel debattiert. Schließlich habe man gemeinsam Lösungen gefunden. Mit Amazon als neuem Mitbesitzer, so Logan weiter, könnte sich das schnell ändern: „Als globales Technologieunternehmen ist Amazon besessen von der ‚consumer experience‘. Sie sind nicht unbedingt Verfechter oder Hüter künstlerischer Kreativität.“

Das Schreckensszenario für den renommierten Drehbuchautor: „Was passiert, wenn eine rabiates Unternehmen wie Amazon anfängt, Mitsprache einzufordern? Was passiert mit Kameradschaft und Qualitätskontrolle, wenn ein amazonischer Herrscher jede einzelne Entschei ­dung computergestützt analysiert? Was passiert, wenn Befragungen zeigen sollten, dass Kunden nicht wollen, dass Bond Martinis trinkt? Oder dass er so viele Menschen umbringt? Oder dass dieser englische Akzent ein bisschen befremdlich ist und ob man nicht mehr Amerikaner in der Story haben könnte – aus Gründen der Vermarktung?“

SPIN-OFF-IDEE 2

SEHEN WIR SILVAS VORGESCHICHTE?

Die Liste der Bond-Bösewichte ist lang. Einer der extravagantesten von ihnen: Silva (Javier Bardem) aus „Skyfall“. Wie genau wurde aus dem MI6-Agenten ein größenwahnsinniger Cyberterrorist? Ein Prequel könnte diese spannende Story erzählen.

Spin-off schon 2003 geplant

Völlig unbegründet sind solche Befürchtungen sicher nicht. Bonds Gralshüter Barbara Broccoli und Michael G. Wilson werden wachsam sein müssen: Was hält die Marke James Bond aus – und was nicht? Agent 007 besteht auch deshalb seit knapp sechzig Jahren am Kinomarkt, weil Bond nie inflationär war und die Figur nur behutsam verändert wurde.

Dabei lehnen die Bond-Macher die Idee von Spin-offs nicht prinzipiell ab. Vor knapp zwanzig Jahren planten Broccoli und Wilson selbst eine Erweiterung der Filmreihe: Die Figur der Agentin Jinx (Halle Berry) aus „Stirb an einem anderen Tag“ sollte 2003 einen eigenen Film bekommen. Das Drehbuch war geschrieben, Regie sollte Stephen Frears („High Fidelity“) führen. Doch dann zog MGM den Stecker: Rund achtzig Millionen Dollar Budget waren dem Studio zu viel Geld für einen Film mit einer weiblichen Hauptfigur.

Derlei Kostendiskussionen würde es mit Amazon – einem der reichsten Konzerne der Welt – wohl nicht geben. Der Streamingdienst als Partner ist für die Bond-Macher nicht nur Risiko, sondern auch Chance. Vor allem Barbara Broccoli Vergangenheit bemüht, James Bonds chauvinistische Seiten abzufedern. Spin-offs wären eine Möglichkeit. Sie könnten den Bond-Kosmos um weibliche Perspektiven erweitern.

Schon wird etwa über eine Prequelserie um eine britische Spionin im Kalten Krieg spekuliert, die später zu der Geheimdienstchefin M (Judi Dench) werden eigenen Film für US-Agentin Paloma (Ana de Armas). Sie zeigt schon in ersten Ausschnitten zu „Keine Zeit zu sterben“, dass sie mit Bond mithalten kann. Sollte Paloma tatsächlich einen Solofilm bekommen, könnte Daniel Craig dort mit einem finalen 007-Kurzauftritt Starthilfe leisten.

So würde Bond auf seine alten Tage unter neuer Führung eine Entwicklung hinlegen, die sich wohl jeder Chef von seinen Mitarbeitern erhofft: vom Einzelgänger zum Teamplayer.

Michael Tokarski

SPIN-OFF-IDEE 3

WIRD PALOMA BALD ZUR TITELHELDIN?

Ihr erster Auftritt steht noch bevor: Im neuen Film „Keine Zeit zu sterben“ kämpft die US-Agentin Paloma (Ana de Armas) an Bonds Seite. Was Halle Berry im 007-Kosmos einst verwehrt blieb (s. Seite 8), könnte für de Armas in Erfüllung gehen: ein eigener Film.