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Die10: tierischen Neulinge


Ein Herz für Tiere - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 13.12.2019

Ihre Vorfahren flüchteten aus Pelzfarmen oder reisten als blinde Passagiere ein: Diese Tiere waren bei uns ursprünglich nicht heimisch


Artikelbild für den Artikel "Die10: tierischen Neulinge" aus der Ausgabe 1/2020 von Ein Herz für Tiere. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Ein Herz für Tiere, Ausgabe 1/2020

1. Doppelgänger

Dieses Fellknäuel sieht ein wenig aus wie ein Waschbär, ist mit diesem aber nicht näher verwandt: Der Marderhund gehört zur Familie der Hunde und stammt ursprünglich aus Ostasien. 1960 ist der Waldbewohner erstmals in Deutschland aufgetaucht und bevölkert seither v. a. die neuen Bundesländer. Als dämmerungs- und nachtaktiver ...

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... Allesfresser futtert er Mäuse, Vögel, Schnecken, Beeren und Aas.

2. Gefiederter Neubürger

Die Heimat des Großen Nandus liegt eigentlich in Südamerika. Doch auch in Mecklenburg-Vorpommern fühlt sich der flugunfähige Vogel wohl. Dort hat sich die Zahl der Tiere innerhalb eines halben Jahres verdoppelt.

3.Hallo, Hirsch!

Ende des 16. Jahrhunderts wurde der Damhirsch auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik angesiedelt – zunächst in den Wildparks der Adeligen. Heute lebt der kleine Hirsch mit dem auffälligen Schaufelgeweih v. a. in lichten Wäldern.

4.Kleiner Pelzträger

Die Uferbereiche stehender und fließender Gewässer sind der Lebensraum des Amerikanischen Nerzes. Dieser Beutegreifer, der auch Mink genannt wird, hat Schwimmhäute zwischen den Zehen und macht Jagd auf Fische, Wasservögel und Krebse. Das Fell ist begehrt, deshalb wurden die Tiere früher bei uns gezüchtet.

5. Wilder Widder

Etwa 8.000 Europäische Mufflons leben in Deutschland. Sie gehören zur Gattung der Schafe und sind an den kreisförmigen Hörnern der Männchen gut zu erkennen. Die Tiere bilden kleine Rudel und stehen am liebsten auf trockenen, steinigen Böden.

6.Stadt-Kaninchen

Erst seit der frühen Neuzeit gibt es Wildkaninchen bei uns – die Tiere waren ursprünglich auf der Iberischen Halbinsel und in Südfrankreich zu Hause. Als Kulturfolger trifft man die Langohren heute sogar in Städten an, zum Beispiel beim Sonnenbaden im Park.

7. Großer Bruder aus den USA

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts werden Regenbogenforellen in Deutschland gezüchtet. Inzwischen schwimmt die nordamerikanische Fisch-Art auch durch unsere Bäche und Flüsse und macht dort der heimischen Bachforelle Konkurrenz. Denn die Regenbogenforelle ist größer, agiler und dabei unempfindlicher gegen Verschmutzung und Sauerstoffarmut im Gewässer.

8. Immer hungrig

Da der Amerikanische Ochsenfrosch alles frisst, was er überwältigen kann, stellt dieser tierische Neuankömmling eine Bedrohung für unsere heimischen Amphibien dar. Er wurde nach Deutschland eingeschleppt bzw. zur Produktion von Froschschenkeln eingeführt.

9.Neuer Nager

Die Nutria kommt eigentlich aus Südamerika und wurde bei uns ab 1926 als Pelzlieferant gezüchtet. Heute leben verwilderte Farmtiere an verschiedenen deutschen Flüssen, zum Beispiel an der Spree, der Schwalm und der Saale.

10. Rosaroter Hingucker

Im Zwillbrocker Venn, einem Moorgebiet in NRW, haben sich in den 80er-Jahren Chile-flamingos angesiedelt. Seit 2011 werden die rosa gefiederten Vögel auch am Rötelseeweiher in Bayern gesichtet. Woher die Tiere stammen, die eigentlich in Südamerika heimisch sind, ist unklar. Wahrscheinlich sind sie aus Zoos oder anderweitiger Tierhaltung getürmt.


Fotos: istockphoto.com (6)